46. Tag im Angriffskrieg Israels und USA gegen Iran und Libanon (Ticker 19:00 Uhr)

14. April 2026von 25,7 Minuten Lesezeit

Die Blockade der Straße von Hormus scheint nun in Kraft zu sein, obwohl es widersprüchliche Aussagen dazu gibt. Israel und Libanon verhandeln in Washington erstmals miteinander. Währenddessen zerstören israelisches Militär und Zivilisten den Lebensraum von über einer Million Menschen im Südlibanon. Häuser und Denkmäler (Bild) werden zerstört, Olivenbäume gefällt, Felder, Gärten und Infrastruktur verwüstet. Tausende Jahre alte Geschichte wird unter Trümmern begraben und ähnlich wie bei der Nakba 1948 wird der indigenen Bevölkerung die Rückkehr verweigert. Alle aktuellen Entwicklungen in diesem Ticker.

Eine weitere Runde der Gespräche zwischen den USA und dem Iran könnte „bereits am Donnerstag“ stattfinden. Eine neue Verhandlungsrunde zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran könnte bereits am Donnerstag stattfinden, berichtete die Associated Press unter Berufung auf US-Beamte und einen Diplomaten aus einem Vermittlerland.

Beamte sagten, beide Seiten hätten sich grundsätzlich darauf geeinigt, die Gespräche wieder aufzunehmen, auch wenn der Ort noch nicht endgültig festgelegt sei. Islamabad wird erneut in Betracht gezogen, während sich auch Genf als aussichtsreicher Standort herauskristallisiert hat. Reuters berichtete, dass die USA seit dem Treffen in Islamabad mit den Vermittlern in Kontakt geblieben sind, wobei Pakistan Nachrichten zwischen Teheran und Washington übermittelt.

US-Beamte sagen, die Gespräche in Islamabad hätten einen Rahmen für künftige Verhandlungen geschaffen. Die Gespräche in Islamabad hätten zwar keinen Durchbruch gebracht, aber Dynamik erzeugt und einen Rahmen für weitere Verhandlungen mit dem Iran geschaffen, berichtete The Atlantic. Es seien einige Fortschritte bei Fragen im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm erzielt worden, während Geheimdienstanalysen darauf hindeuten, dass der Druck durch entgangene Öleinnahmen die Position Teherans beeinflussen könnte.

Die Associated Press berichtete, dass bereits am Donnerstag eine neue Verhandlungsrunde zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran stattfinden könnte. Reuters berichtete, dass die USA seit dem Treffen in Islamabad in Kontakt mit den Vermittlern geblieben sind, wobei Pakistan Nachrichten zwischen Teheran und Washington übermittelt.

Pezeshkian: Der Iran wird nur im Rahmen des Völkerrechts verhandeln

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian erklärte gegenüber dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dass „unangemessene“ Forderungen der USA eine Einigung bei den jüngsten Gesprächen in Pakistan verhindert hätten, wie iranische Staatsmedien berichteten.Der Iran halte weiterhin an den Bedingungen des Waffenstillstands fest, werde die Verhandlungen jedoch nur im Rahmen des Völkerrechts fortsetzen.

Er warnte zudem, dass jede Bedrohung der Straße von Hormus weltweit „weitreichende Folgen“ hätte, und bezog sich dabei auf Pläne der USA, eine Blockade zu verhängen. Zuvor hatte ein Sprecher der iranischen Revolutionsgarde erklärt, Teheran könne neue militärische Fähigkeiten offenlegen, sollte der Konflikt andauern, darunter auch das, was er als „neue Formen der Kriegsführung“ bezeichnete.

Hisbollah lehnt Israel-Libanon-Gespräche in Washington ab, während Rubio hinzustößt

Die Hisbollah hat Verhandlungen abgelehnt, sie als „sinnlos“ bezeichnet und den Libanon aufgefordert, sich den israelischen Angriffen entgegenzustellen, während israelische und libanesische Vertreter in Washington zu seltenen direkten Gesprächen zusammenkommen sollen. Laut dem Außenministerium wird US-Außenminister Marco Rubio voraussichtlich an den Gesprächen teilnehmen.

Die libanesische Botschafterin Nada Hamadeh und der israelische Botschafter Yechiel Leiter sollen sich um 11 Uhr Ortszeit (15:00 Uhr GMT) treffen, wobei sich die Gespräche auf einen möglichen Waffenstillstand im Libanon, die Entwaffnung der Hisbollah und ein umfassenderes Friedensabkommen konzentrieren sollen.

US-Vizepräsident sagt, beim Abkommen zur Beendigung des Krieges liege der Ball nun bei Iran

US-Vizepräsident JD Vance erklärt, die USA wären gerne bereit, den von schweren Sanktionen betroffenen Iran „wie ein normales Land“ zu behandeln, sofern dieser nicht nach Atomwaffen strebe. Die Frage ist allerdings, wie oft Iran das noch bestätigen muss bevor es US-Politiker endlich begreifen.

Die USA, die über mehr als 5.000 Atomsprengköpfe verfügen, geben an, die Bombardierung des Iran eingestellt zu haben, da sie davon ausgehen, dass die Straße von Hormus wieder geöffnet wird.

07 Uhr 00:

Israelischer Angriff beschädigt Krankenhaus im Südlibanon, es wird von Opfern berichtet

Laut der libanesischen Nachrichtenagentur NNA hat ein israelischer Bombenangriff das staatliche Krankenhaus von Tebnin im Südlibanon beschädigt; es wird von Opfern berichtet. Aufnahmen zeigten zerbrochenes Glas, Trümmer und umgestürzte Geräte im Inneren der Einrichtung, wobei auch Schäden an Fahrzeugen außerhalb sichtbar waren.

Der Angriff erfolgte im Rahmen der anhaltenden israelischen Operationen im Südlibanon, bei denen laut libanesischen Behördenangaben seit dem 2. März mehr als 2.000 Menschen getötet wurden.

Opfer in Bafliyeh im Libanon nach israelischem Luftangriff

Ein israelischer Luftangriff auf die Stadt Bafliyeh im Südlibanon hat laut der Nationalen Nachrichtenagentur (NNA) zahlreiche Häuser beschädigt und Verletzte gefordert. Mitarbeiter des Zivilschutzes durchsuchen derzeit die Trümmer in der Gegend nach Vermissten, so die NNA.

Von den USA sanktionierter chinesischer Tanker passiert Hormuz trotz US-Blockade

Ein von den Vereinigten Staaten sanktionierter chinesischer Tanker hat laut Schifffahrtsdaten von MarineTraffic und Kpler die Straße von Hormuz trotz einer Blockade durch die US-Marine passiert. Das Schiff „Rich Starry“ ist der erste Tanker, der seit Beginn der Blockade den Golf verlassen hat.

Der Mittelstreckentanker, der der Shanghai Xuanrun Shipping Co Ltd gehört, hatte laut den Daten etwa 250.000 Barrel Methanol geladen, die im Hafen von Hamriyah in den Vereinigten Arabischen Emiraten verladen worden waren.

Die Frage ist, warum die US-Blockade zumindest in dem Fall unwirksam war. Sind die dafür nötigen US-Schiffe zu weit entfernt um der Beddrohung durch den Iran auszuweichen? Oder sind chinesische Kampfschiffe, wie das weltweit kampfstärkste Überwasserschiff, der Zerstörer der o55-Klasse zu nahe?

07 Uhr 30:

US-Energieminister warnt: Ölpreise könnten in den kommenden Wochen ihren Höchststand erreichen

US-Energieminister Chris Wright sagte, die Ölpreise könnten in den kommenden Wochen aufgrund anhaltender Störungen in der Straße von Hormus ihren Höchststand erreichen. „Wir werden hohe Energiepreise sehen – und vielleicht sogar steigende –, bis wir wieder einen nennenswerten Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus haben“, sagte Wright bei einer Veranstaltung in Washington und fügte hinzu, dass die Preise in den nächsten Wochen ihren Höchststand erreichen dürften.

Er sagte, die Kosten dürften sinken, sobald der Konflikt zwischen den USA und dem Iran beendet ist und der Energiefluss wieder aufgenommen wird, auch wenn die Erholung Zeit brauchen könnte, möglicherweise über den September hinaus.

Fast 100 Festnahmen bei Protest in New York gegen Waffenverkäufe an Israel

Nach Angaben der Polizei und der Organisatoren wurden in Manhattan etwa 90 Demonstranten festgenommen, nachdem sie während einer Demonstration gegen den Krieg gegen den Iran und US-Waffenverkäufe an Israel den Verkehr blockiert hatten. An der von „Jewish Voice for Peace“ angeführten Protestaktion nahmen prominente Persönlichkeiten wie Chelsea Manning, Hari Nef und die New Yorker Stadträtin Alexa Aviles teil.

Die Demonstranten versuchten zunächst, vor den Büros der Senatoren Chuck Schumer und Kirsten Gillibrand ein Sit-in zu veranstalten, wurden jedoch von Sicherheitskräften daran gehindert. Anschließend begaben sich die Demonstranten nach draußen, blockierten den Verkehr und skandierten Parolen, bevor sie festgenommen und in Bussen abtransportiert wurden, wie aus Berichten hervorgeht.

IDF feuerte ohne Grund auf Hilfesuchende in Gaza – GHF-Whistleblower

Israelische Soldaten schossen oft auf Auftragnehmer der Gaza Humanitarian Foundation und „benutzten streunende Hunde zum Zielüben“, sagt David McIntosh, ein ehemaliger Auftragnehmer von Safe Reach Solutions, die die Logistik für die GHF übernahm. Die IDF setzte tödliche Gewalt gegen Hilfesuchende ein, die keine Bedrohung darstellten, enthüllt der Whistleblower, und beschreibt einen Vorfall, bei dem ein israelischer Scharfschütze einen 12-jährigen Jungen erschoss, der seiner Meinung nach tödlich verwundet wurde. McIntosh sagt, er habe das, was er in den Hilfsverteilungszentren gesehen hatte, seinen Vorgesetzten gemeldet, aber sie hätten nie darauf reagiert.

Nach weniger als einem Tag übt Saudi-Arabien Druck auf Trump aus, die Blockade der Straße von Hormus aufzuheben, und warnt, dass dies die Huthis dazu bewegen könnte, die Lage im Roten Meer und in Bab al-Mandab zu eskalieren – WSJ

08 Uhr 00:

Zwei Tote bei israelischem Drohnenangriff in der Nähe von Nabatieh im Libanon

Ein israelischer Drohnenangriff hat ein Auto getroffen, das in der Nähe von Nabatieh (Bild oben) im Südlibanon unterwegs war, wobei mindestens zwei Menschen ums Leben kamen, berichtet die Nationale Nachrichtenagentur. Der Angriff war der jüngste in einer Reihe von israelischen Luftangriffen, die heute Morgen Opfer gefordert haben.

Opfer nach weiteren israelischen Luftangriffen auf den Südlibanon

Die libanesische Nationale Nachrichtenagentur (NNA) berichtet, dass mehrere neue israelische Luftangriffe den Süden des Landes getroffen haben. Einer davon zielte auf ein altes Gemeindehaus in der Stadt Aadloun ab und verursachte Verletzte, während ein anderer ein Haus in der Stadt Deir Intar traf, hieß es.

Die Angriffe erfolgen am selben Tag, an dem sich die israelische und die libanesische Botschafter in Washington, D.C., treffen sollen – das hochrangigste Treffen zwischen den beiden Staaten seit Jahren.

Außenminister des Iran und Omans besprechen Waffenstillstand und Gespräche

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat laut der Nachrichtenagentur Mehr ein Telefongespräch mit seinem omanischen Amtskollegen Badr bin Hamad Albusaidi über die jüngsten Entwicklungen hinsichtlich des andauernden „Waffenstillstands und der Verhandlungen“ zwischen dem Iran und den USA geführt. „Araghchi betonte das Engagement der Islamischen Republik Iran für die Wahrung des regionalen Friedens und der Stabilität in Zusammenarbeit und unter Beteiligung aller Länder der Region und fernab destruktiver US-Interventionen“, so Mehr.

09 Uhr 30:

Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, warnte, dass der israelische Krieg gegen den Libanon alle Aussichten auf regionale Stabilität und diplomatische Bemühungen untergräbt, und betonte: „Man kann keine Stabilität im Nahen Osten oder im Golf haben, während der Libanon in Flammen steht.“ Sie forderte einen sofortigen Waffenstillstand und die uneingeschränkte Achtung der libanesischen Souveränität und betonte, dass „Sicherheit unteilbar ist“.

Das United States Naval Institute berichtete, dass der US-Flugzeugträger USS George H.W. Bush (CVN-77) derzeit vor der Küste Namibias fährt, während er um den afrikanischen Kontinent herum navigiert, um sich den US-Marinekräften im Arabischen Meer anzuschließen.

Laut dem Bericht passierte der Träger nicht die Straße von Gibraltar in Richtung Mittelmeer, was die übliche Route für Träger ist, die von der US-Ostküste nach Westasien fahren. Stattdessen nimmt das Schiff eine längere Route um Afrika, ein Schritt, der es ihm und seinen begleitenden Schiffen ermöglicht, die Durchfahrt durch das Rote Meer und die Bab al-Mandab-Straße zu vermeiden.

Der Iran scheint weit davon entfernt zu sein, in die Enge getrieben zu werden, trotz der Drohungen der USA, seine Öleinnahmen zu blockieren, da er heimlich einen massiven Offshore-Puffer aufgebaut hat, der eine Blockade überdauern könnte, berichtete das Wall Street Journal.

Daten von Vortexa zeigten, dass der Iran im letzten Monat 1,84 Millionen Barrel pro Tag verschifft hat, wobei die Zahl der im Februar exportierten Menge sogar noch höher war mit 2,15 Millionen Barrel pro Tag. Dies hat die durchschnittlichen Exportlieferungen des Iran in den letzten zwei Monaten um 26% über die Niveaus von 2025 hinausgetrieben.

Mit rund 160 Millionen Barrel, die bereits außerhalb der Straße von Hormuz schwimmen, kann Teheran seine Käufer, wie China, für Wochen oder sogar Monate weiter beliefern. Allerdings stellte das WSJ fest, dass der Iran theoretisch seine Kunden bis Mitte Juli versorgen kann, basierend auf den 1,8 Millionen Barrel iranischen Öls, die China importiert.

10 Uhr 15:

Weitere Verhandlungen noch diese Woche

Reuters berichtete unter Berufung auf vier Quellen, dass die US-amerikanischen und iranischen Verhandlungsteams später in dieser Woche nach Islamabad zurückkehren werden, um die Gespräche über einen Waffenstillstand wieder aufzunehmen.

Am 13. April erklärte Pakistans Verteidigungsminister Khawaja Asif, dass es weiterhin eine Möglichkeit für die Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran gebe, und äußerte sich optimistisch über die laufenden diplomatischen Bemühungen.

10 Uhr 30

Al Jazeera Diskussion in Arabisch

Der iranische Arzt Dr. Ahmadian: Das Völkerrecht räumt Staaten das Recht ein, ihre Küstenlinien zu kontrollieren und ihre diesbezüglichen Verantwortlichkeiten festzulegen.

Der Golf-Analyst unterbricht: Welcher Artikel ist das?

Ahmadian: Artikel 14 der Jamaika-Konvention. Schlagen Sie ihn auf Ihrem Handy nach, bevor Sie mich unterbrechen.

Es handelt sich um das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (United Nations Convention on the Law of the Sea – UNCLOS), das am 10. Dezember 1982 in Montego Bay auf Jamaika zur Unterzeichnung aufgelegt wurde. Deshalb wird es in manchen Kontexten (vor allem umgangssprachlich oder historisch) als „Jamaika-Konvention“ oder „Jamaika-Seerechtskonvention“ bezeichnet. Allerdings hat der Iran UNCLOS zwar unterzeichnet, aber ebenso wie die USA nie ratifiziert. 

Die eigentliche Souveränität der Staaten über ihre Küstenlinien und das Küstenmeer (bis 12 Seemeilen) wird nicht in Artikel 14 begründet, sondern vor allem in Artikel 2 (Rechtsstatus des Küstenmeers). Artikel 14 regelt, wie die Staaten die Basislinien (also den Ausgangspunkt für die Messung ihrer maritimen Zonen) praktisch festlegen dürfen.

10 Uhr 45

Israel will Teilungsplan für Libanon

Israels Bedingungen für den Libanon sind durchgesickert und laufen auf einen Teilungsplan hinaus, meldet der Journalist Nawal. Diplomatische Quellen teilten Al-Modon mit, dass Israel den Libanon in drei Zonen aufteilen will:

Zone 1: Ein 8 km breiter Pufferstreifen im Süden. Dauerhaft. Keine Rückkehr für vertriebene Zivilisten.

Zone 2: Alles südlich des Litani-Flusses wird zum militärischen Operationsgebiet, in dem Israel die Infrastruktur der Hisbollah demontiert und sie vollständig entwaffnet. Die israelischen Streitkräfte ziehen erst ab, wenn sie ihre Mission für beendet erklären.

Zone 3: Nördlich des Litani und der gesamte restliche Libanon.

Die libanesische Armee muss die Hisbollah eigenständig vollständig entwaffnen und auflösen. Israel wird sich erst zurückziehen, wenn Beirut die Erfüllung seiner Forderungen nachgewiesen hat.

Mit anderen Worten: Israel besetzt den Süden auf unbestimmte Zeit, kontrolliert die Mitte, bis es zufrieden ist, und hält den Norden mit Bedingungen in Geiselhaft, die die libanesische Armee mit ziemlicher Sicherheit nicht erfüllen kann.

Die Hisbollah ist seit 40 Jahren fest in der libanesischen Gesellschaft verankert. Die libanesische Armee aufzufordern, das Militär zu demontieren, ist, als würde man von jemandem verlangen, sich selbst zu operieren.

Heute empfängt Rubio die israelischen und libanesischen Botschafter in Washington zum bisher direktesten hochrangigen Treffen zwischen den beiden Ländern seit 1993. Mit diesen Bedingungen geht Israel in das Treffen. Die Darstellung des US-Außenministeriums: „Israel befindet sich im Krieg mit der Hisbollah, nicht mit dem Libanon.“ Der israelische Plan: Ein Drittel des Libanon besetzen, bis jede einzelne Waffe der Hisbollah sichergestellt ist.

Diese beiden Aussagen sind unvereinbar. Quelle: Aljadeed, Axios

11 Uhr 30

Chinesische Tanker durchqueren die Straße von Hormus?

Wie Al Jazeera meldet, hat der durch die USA „sanktionierte“ Tanker Rich Starry die Straße von Hormus durchquert, trotz der Blockade der USA.

Dies nachdem mehrmals in Medien Kommentare aus China veröffentlicht worden waren, dass das Land Verträge mit dem Iran habe, die es wahrnehmen werde, ungeachtet Drohungen Dritter. Allerdings soll der Tanker nicht Öl im Iran, sondern in den VAE geladen haben. Später wurde die Nachricht von Al Jazeera durch Grok bestritten. Demnach soll der Tanker doch umgekehrt sein.

Im Internet wird eine Rede von Xi als aktuell und auf die Blockade der Straße von Hormus bezogen veröffentlicht. Die Worte sind aber tatsächlich (bis auf minimale stilistische Abweichungen) ein direkter Auszug aus Xi Jinpings großer Rede zum 100-jährigen Jubiläum der Kommunistischen Partei Chinas am 1. Juli 2021 auf dem Tiananmen-Platz. Die offizielle deutsche Übersetzung der entscheidenden Stelle lautet:

Das chinesische Volk ist ein Volk, das die Gerechtigkeit hochhält und sich von Gewaltandrohung nicht einschüchtern lässt. Die chinesische Nation ist eine stolze Nation mit starkem Selbstvertrauen. Unser Volk hat niemals andere Völker tyrannisiert, unterdrückt oder versklavt, nicht in der Vergangenheit, nicht in der Gegenwart, und wir werden dies auch in Zukunft nicht tun. Doch gleichzeitig wird sich das chinesische Volk auch von niemandem tyrannisieren, unterdrücken oder versklaven lassen. Jeder, der dies versucht, wird gegen eine Große Mauer aus Stahl anrennen, geschmiedet von mehr als 1,4 Milliarden Chinesen, und grandios scheitern!“

Ob diese Aussagen auf die Blockade angewandt wird bleibt abzuwarten.

12 Uhr 00

Iran verlangt Reparationen

Iran fordert im UN-Sicherheitsrat Kriegsreparationen von Bahrain, Saudi-Arabien, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien

Irans UN-Botschafter, Amir Saeid Iravani, hat offiziell Reparationen von Bahrain, Saudi-Arabien, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien gefordert und ihnen vorgeworfen, den US-israelischen Angriff auf Iran unterstützt zu haben. In einem Schreiben an den UN-Sicherheitsrat behauptet Iran, diese Staaten hätten die Nutzung ihres Territoriums für Angriffe zugelassen und sich in einigen Fällen direkt an Angriffen auf zivile Ziele beteiligt. Teheran gibt an, dokumentierte Beweise auf Grundlage militärischer Einschätzungen vorgelegt zu haben. Das Schreiben lehnt zudem die UN-Resolution 2817 als ungerecht und realitätsfern ab. Iran argumentiert, der Angriff vom 28. Februar 2026 sei eine eindeutige Aggression gewesen und die Beteiligung dieser Staaten verstoße gegen das Völkerrecht, was Haftungs- und Entschädigungsverpflichtungen nach sich ziehe.

Gleichzeitig scheinen sich erste Meldungen zu bestätigen, dass am Donnerstag, den 16. April eine neue Runde in den Gesprächen zwischen den USA und Iran stattfinden werden. Vermutlich wieder in Islamabad. Aber es wäre nicht das erste Mal, dass die USA/Israel während vereinbarten Verhandlungen plötzlich einen Angriffskrieg beginnen, bzw. im jetzigen Fall die Bombardierungen wieder aufnehmen.

Vizepräsident Vance erklärt Sperrung von Hormus sei Terrorismus

JD Vance bezeichnete die iranischen Zölle in der Straße von Hormus als „Wirtschaftsterrorismus gegen die ganze Welt“. Dann sagte er (abgekürzt): „Das können wir auch.“ Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten hat die amerikanische Blockade soeben als eine Form von Wirtschaftsterrorismus bezeichnet, aber auch was die USA gegenüber Venezuela und Kuba tun.

13 Uhr 00

Reparationen wichtiges Verhandlungsthema in Islamabad

Iran schätzt den Schaden durch den US-israelischen Krieg auf 270 Milliarden US-Dollar und fordert Reparationen

Die iranische Regierungssprecherin Fatemeh Mohajerani erklärte, vorläufige Schätzungen bezifferten den Schaden durch die US-israelischen Angriffe auf den Iran auf rund 270 Milliarden US-Dollar. Sie betonte, diese Zahl sei noch nicht endgültig und werde in mehreren Gremien geprüft.

Gegenüber RIA Novosti fügte sie hinzu, dass Kriegsreparationen weiterhin ein zentrales Thema der iranischen Verhandlungsgruppe seien, auch bei den jüngsten Gesprächen in Islamabad. (Quelle)

Eine Lösung des Problems könnte darin bestehen, dass dem Iran erlaubt wird, bis zum Erreichen der Summe, welche die Kriegsschäden abdeckt, Maut für die Straße von Ländern zu verlangen, welche nicht neutral oder freundlich während der aktiven Phase des Angriffskriegs waren. Das wäre ein Kompromiss. Ob die Angreifer aber überhaupt zu einem Kompromiss bereit sind, wird sich zeigen.

13 Uhr 15

US-Blockade der Straße von Hormus funktioniert

Nawal berichtet:

Die Blockade ist aktiv. Erste Schiffe aus iranischen Häfen werden bereits zwischen Sohar und Bandar Jask gestoppt.

– Sohar ist ein omanischer Hafen, der während der Hormuz-Krise als Ausweichroute genutzt wurde.

– Bandar Jask ist der östlichste iranische Hafen am Golf von Oman.

– 732 Schiffe befinden sich weiterhin im Golf ohne klare Transitroute.

– Zwei sanktionierte Tanker haben innerhalb weniger Stunden nach Beginn der Blockade ihren Kurs geändert.

– Der Iran bezeichnete die Blockade als „Akt der Piraterie“.

– China kritisierte den Schritt und warnte, die Straße von Hormus müsse für alle offen bleiben.

– Pakistan hat Berichten zufolge eine zweite Gesprächsrunde vor Ablauf der Waffenruhe vorgeschlagen. (Quelle: @Spectator_MENA, Windward Maritime)

13 Uhr 30

Die Alternative zu Kharg Island arbeitet nur zu 30%

Ein Artikel berichtet, dass die Strategen des Iran einen alternativen Ölverladehafen außerhalb des Persischen Golfs gebaut haben. Die Goreh-Jask-Pipeline verläuft über 1.100 Kilometer von der Provinz Buschehr zum Kooh-Mobarak-Terminal in Bandar-e Jask am Golf von Oman. Die 42-Zoll-Leitung ist unterirdisch verlegt und verfügt über fünf Pumpstationen. Der Bau begann am 25. Juni 2020 unter maximalem Sanktionsdruck und wurde vollständig von der NIOC ohne ausländische Auftragnehmer durchgeführt, da kein ausländisches Unternehmen das Projekt übernehmen wollte. Die Pipeline wurde am 22. Juli 2021 in Betrieb genommen. Ihre geplante Kapazität beträgt eine Million Barrel pro Tag. Sie wurde für einen einzigen Zweck konzipiert: den Export von iranischem Rohöl, ohne die Region um Hormuz zu berühren.

Der Artikel berichtet, dass aber der Hafen in der Angriffsreichweite der US-Schiffe liegt und erst zu ca. 30% funktionsfähig zu sein scheint. (Mehr Details)

Blockade – Neuigkeiten zur Rich Starry

Im Gegensatz zu Berichten, dass iranisch-verbundene Schiffe die US-Blockade durchbrechen, ist das Gegenteil der Fall; Schiffe, die aus iranischen Häfen stammen, werden abgewiesen . Das Missverständnis rührt daher, dass die US-Blockade nicht direkt in der Nähe der Straße von Hormuz liegt, sondern etwas weiter entfernt im Golf von Oman / Arabischen Meer.

Dies hat dazu geführt, dass einige Medien behaupten, iranische Schiffe hätten die Straße von Hormuz durcchquert, wie zum Beispiel die ‚RICH STARRY‘, die ihren Standort gefälscht und vorgegeben hat, ein chinesischer Tanker mit Ursprung in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu sein.

Dieses Schiff hat tatsächlich die Straße von Hormuz überquert, wurde aber sofort angewiesen, umzukehren, als es in den Golf von Oman einfuhr.

Schiffe werden angewiesen, in etwa diesem Gebiet umzukehren. Die US-Marine ist wahrscheinlich mehrere hundert Seemeilen entfernt, im Arabischen Meer, positioniert.

15 Uhr 30

VAE schließen zahlreiche Abkommen in Peking

China hat in den Gesprächen bei Besuchen von VAE-Diplomaten betont, dass es mit allen Seiten (auch den Golfstaaten und dem Iran) im Kontakt steht und eine diplomatische Lösung anstrebt – genau das Gegenteil einer einseitigen Anti- oder Pro-Iran-Position.

China pflegt seit Jahren gute Beziehungen sowohl zu den Golfstaaten (UAE, Saudi-Arabien) als auch zum Iran. Der Handel mit UAE/Saudi-Arabien ist deutlich größer als mit dem Iran.

Es gab in der Vergangenheit (z. B. 2024) gemeinsame UAE–China-Erklärungen zu strittigen Inseln im Golf, die Teheran verärgert haben – aber das war keine Forderung der UAE an China, die Beziehungen zum Iran abzubrechen.

In älteren Berichten (z. B. 2018) hieß es mal, Golfstaaten würden sich wünschen, dass China wirtschaftlich Abstand zum Iran hält – China hat das aber immer abgelehnt und eine ausgewogene Politik beibehalten.

Eingefrorene iranische Staatsvermögen belaufen sich auf über 100 Milliarden US-Dollar

Die in den 47 Jahren des Krieges (Wirtschafts-, Cyber-, Terror/Mordanschlags- und Bombenkrieges) zwischen den USA und dem Iran durch die US-Regierungen seit Jimmy Carter eingefrorenen Vermögenswerte des Iran belaufen sich inzwischen auf über 100 Milliarden US-Dollar. Der verlinkte lange Artikel beschreibt aus iranischer Sicht die Geschichte.

17 Uhr 00

Was passiert, wenn jemand mit Reichweite Völkermord und Angriffskrieg kritisiert

Trumps Erlass zur Sanktionierung von Francesca Albanese untersagte es allen US-Bürgern und -Unternehmen, ihr „Gelder, Waren oder Dienstleistungen“ zukommen zu lassen – eine so weit gefasste Definition, dass sie mit einem „bürgerlichen Tod“ verglichen wurde. Ihre Wohnung in Washington, die sie und ihre Familie während ihres Aufenthalts in der US-Hauptstadt erworben hatten, wurde beschlagnahmt. Sie kann weltweit keine Kreditkarte mehr benutzen, da fast alle Transaktionen über US-amerikanische Dienstleister abgewickelt werden. „Ich bin auf Bargeld angewiesen oder muss mir Geld von Freunden oder Verwandten leihen“, sagt sie.

Sie wirft pro-israelischen Aktivisten in Genf vor, ihren Ehemann, Massimiliano Calì, einen leitenden Ökonomen der Weltbank, in einer Kampagne verfolgt zu haben, die zu seiner Abberufung von seiner Position als Leiter des Syrien-Programms führte. „Die Weltbank war absolut feige“, sagt Albanese. „Er hat in all seinen Positionen hervorragende Leistungen erbracht.“ (Quelle)

17 Uhr 30:

Innerhalb eines Monats hat Israel die gesamte Stadt Al-Khiam im Südlibanon zerstört.

Die IDF hat die Stadt Bint Jbeil, eine symbolische und sehr wichtige Hochburg der Hisbollah, fast vollständig erobert. Der Kommandeur der Givati-Brigade, Oberst Netanyel Shamkha, machte ein Foto vor dem Märtyrerdenkmal im Zentrum der Stadt. Es folgt dann wohl die komplette Zerstörung auch dieser alten Stadt, die um hunderte wenn nicht gar mehr als tausend Jahre älter ist als Israel.

Iranische Drohnen treffen direkt kurdische Terroristenlager in Sulaimaniyah, Irakisch-Kurdistan.

Israelische Zivilisten/Siedler arbeiten in Mays al-Jabal daran zivile Häuser zu zerstören.  Die ganze Stadt wird abgerissen, ein Haus nach dem anderen.

Jesus, der König, Ain Ebel Schrein, vor der Bombardierung durch dei Israelis.

Und hier danach.

Die barbarische Zerstörung der Heimat von über einer Million Menschan macht fassungslos.

18 Uhr 00:

Was Sie über die direkten Gespräche zwischen Israel und dem Libanon in den USA wissen sollten – Al Jazeera

  • Die Verhandlungen sollten am Dienstag um 11 Uhr Eastern Time (15:00 Uhr GMT) im Hauptquartier des US-Außenministeriums in Washington, D.C., beginnen.
  • Die USA vermitteln bei den Gesprächen, an denen Nada Hamadeh, libanesische Botschafterin in den USA, Yechiel Leiter, israelischer Botschafter in den USA, Marco Rubio, US-Außenminister; Michel Issa, US-Botschafter im Libanon; und Michael Needham, Berater im Außenministerium, an den Gesprächen teil.
  • Zu den wichtigsten Diskussionsthemen gehören die Sicherung eines Waffenstillstands, die Entwaffnung der Hisbollah und die Suche nach einer umfassenderen Friedenslösung.
  • Israel nimmt an den Gesprächen mit der Anweisung teil, „keinem Waffenstillstand zuzustimmen“, wie israelische Medien berichten, wobei Premierminister Netanjahu ausdrücklich erklärt hat, dass Israel „die Demontage der Waffen der Hisbollah“ fordert.
  • Beirut betrachtet die Gespräche in Washington laut dem libanesischen Kulturminister Ghassan Salame ausschließlich als „Vorverhandlungen“, um eine Unterbrechung der militärischen Aktivitäten zu erreichen.
  • Die Hisbollah hat die Verhandlungen scharf verurteilt, wobei Generalsekretär Naim Qassem sie als „kostenloses Zugeständnis“ an Israel und die USA bezeichnete.

18 Uhr 15

Niemand fällt Israel in den Arm, außer als Terroristen bezeichnete Widerstandskämpfer

Es gibt kein Völkerrecht, es gibt keine Menschlichkeit, es gibt keine Grenzen mehr für Grausamkeiten, Vertreibung und Morde. Das beweise das Vorgehen Israels im Libanon. Und manche Meldungen behaupten, dass nun alleine der türkische Präsident Erdogan mit einem Eingreifen drohe. Zuletzt hat sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan am 12. April 2026 (mit Nachwirkungen und Berichten bis 13. April) in einer Rede in Istanbul scharf zu den israelischen Angriffen und der Zerstörung im Libanon geäußert. Er verurteilt Israels Handeln als „unrechtmäßigen Krieg“, Gräueltaten und Expansionismus, der den gesamten Nahen Osten in Brand setzt. Konkret nennt er die Bombardierungen, die Tötung Hunderter libanesischer Zivilisten (auch an einem angeblichen Waffenstillstandstag), die Vertreibung von rund einer Million Menschen und die Zerstörung ziviler Infrastruktur. Er wirft Ministerpräsident Benjamin Netanyahu vor, von „Blut und Hass geblendet“ zu sein und alle Friedensbemühungen zu untergraben.

Manche Medien interpretieren das als Drohung mit einem militärischen Eingreifen. Grund sind folgende Äußerungen:

  • „Jeder Schlag gegen den Libanon oder den Iran wird als Angriff auf die Türkei selbst betrachtet.“
  • „So wie wir in Libyen und Karabach eingedrungen sind, können wir auch in Israel einmarschieren. Es gibt keinen Grund, es nicht zu tun.“
  • Ergänzend: Hätte Pakistan nicht zwischen den USA und Iran vermittelt, „hätten wir Israel seinen Platz gezeigt“ – und Israel müsse aufhören, „mit dem Feuer zu spielen“, sonst werde es „eine harte Lektion“ von der Türkei erhalten.
Die türkische Regierung dementiert allerdings sofort, dass es sich um eine echte „Invasionsdrohung“ handelt. Das Kommunikationszentrum der Präsidentschaft (Center for Countering Disinformation) erklärte am 13. April 2026, die in den Sozialen Medien kursierenden Behauptungen seien Desinformation und beruhten auf einem aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat aus einer Rede von 2024. Die Türkei setze weiterhin auf Diplomatie, Völkerrecht und Deeskalation und wolle kein Blutvergießen, sondern Frieden und Stabilität in der Region. Tatsächlich käme eine Intervention auch zu spät für die Zerstörungsmaschinerie, welche Israel über den Südlibanon bringt. Tausende Jahre alte Geschichte wird unter Trümmern begraben, und ähnlich wie bei der Nakba 1948 wird der indigenen Bevölkerung die Rückkehr verweigert.

Die Aussagen passen zu Erdoğans langjährigem Stil: starke Rhetorik gegen Israel, aber bisher keine direkte militärische Konfrontation. Was Israel tut, beschrieb Dan Steinbock in dem Buch „Die Auslöschungsdoktrin“ und niemand sollte sagen, er wusste es nicht.

19 Uhr 00:

Israelische Angriffe treffen mehrere Gebiete im Südlibanon, darunter den Bezirk Tyros

Israel greift den Südlibanon weiterhin an, insbesondere rund um den Bezirk Tyros und die angrenzenden Grenzgebiete, während in Washington, D.C., direkte Gespräche zwischen den israelischen und libanesischen Botschaftern in den USA stattfinden. Nach Angaben unserer Kollegen vor Ort sind hier einige der jüngsten Angriffe:

Es wird von einem Luftangriff auf die Stadt Haneen nahe der Grenze berichtet. Ein Angriff trifft die Außenbezirke von Al-Abbasiyya, nahe der Stadt Tyros. Luftangriffe auf Tayr Debba, Zibqin und Sarafand entlang der Küste und in den Binnengebieten gemeldet.

Es ist organisierter und gezielter Genozid durch Israel.


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45. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – US-Blockade?

44. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Verhandlungen gescheitert

43. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Verhandlungen starten

42. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran, Atempause

41. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

40. Tag im US-israelischen Angriffskrieg gegen den Iran: 14-Tage Waffenruhe von Trump und Iran verkündet

39. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

38. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

37. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

Links zu den weiteren  Ticker-Artikel finden sich am Ende des 37. Tages

22 Kommentare

  1. Pfeiffer C 14. April 2026 um 19:12 Uhr - Antworten

    Tag im Angriffskrieg Israels und USA gegen Iran und Libanon – Freunde! Da klopft seit etlichen Tagen etwas nicht!

    Vergangenes WE fand in den USA die jährliche Bilderberger-Konferenz statt. Das „private“ Treffen, bei dem sich Größen des „politischen Westens“ aus Wirtschaft, Politik, Medien, Militär und Geheimdiensten seit Jahrzehnten „informell“ austauschen – genug Euphemismus!

    https://www.bilderbergmeetings.org/meetings/meeting-2026/press-release-2026

    Hier die Teilnehmerliste – ein paar österreichische Hanseln sind auch dabei gewesen…

    https://www.bilderbergmeetings.org/meetings/meeting-2026/participants-2026

  2. joseph53 14. April 2026 um 18:46 Uhr - Antworten

    Die Zivilgesellschaft Israels ist gefordert, ihre mörderischen geistesgestörten Monster unverzüglich aus den Ämtern zu entfernen oder zusammen unterzugehen.
    Es ist „Später“? ist meistens zu spät 😢!

    Für die USA gilt dasselbe – vielleicht ist dort die Überlebenschance höher !?

  3. joseph53 14. April 2026 um 18:09 Uhr - Antworten

    Wenn wirklich alle westlichen Zahlungs-Systeme von den USA dominiert sind, dann müßten wir die EU unverzüglich von allen Systemlingen der USrael-Zionisten befreien.
    Wo kommen wir hin, wenn wir gänzlich diesen erpresserischen Banditen ausgeliefert wären?

    Das Bargeld muß also unbedingt dauerhaft verfügbar bleiben, europäische und nationalstaatliche Zahlungssysteme sind schnellstmöglich zu schaffen.

    Und die Abwahl der System-Marionetten und Volksverräter aus allen Regierungen ist unerlässlich.
    Eine Neuaufstellung aller Parteien wird wohl europaweit notwendig werden.
    Direktdemokratische Mechanismen sind zu nutzen und nach Schweizer Vorbild auszubauen – dann funktioniert das!

    Aber ganz zuoberst ist die Medienpolitik gefordert.
    Alle etablierten öffentlich rechtlichen Medien sollten privatisiert werden.
    Dafür schreibt der Staat alle 2 oder 3 Jahre die ÖR-Aufgaben nach Sparten getrennt neu aus.
    Jedes Medium kann sich mit seinem schriftlichen Angebot bewerben, das Parlament entscheidet nach fachlicher Vorauswahl über die Vergabe.
    Maximal 1/3 (1/4)? der Aufträge darf an ein Medium vergeben werden.
    Diese Änderung könnte die 4. Macht im Staat rasch funktionsfähig machen.

    Presseagenturen brauchen vielleicht unabhängige Kontrolle.

  4. Hello 14. April 2026 um 16:44 Uhr - Antworten

    „Pakistan hat Berichten zufolge eine zweite Gesprächsrunde vor Ablauf der Waffenruhe vorgeschlagen. (Quelle: @Spectator_MENA, Windward Maritime)“

    Wie verlogen ist Pakistan? Bietet als angeblich neutraler Staat in dieser Angelegenheit Vermittlerdienste an und verlegt gleichzeitig Truppen nach Saudi-Arabien. Pakistanische Kampf- und Unterstützungsflugzeuge trafen auf dem Luftwaffenstützpunkt King Abdulaziz ein. 2025 haben Riad und Islamabad ein Abkommen geschlossen: „Jede Aggression gegen eines der Länder wird als Aggression gegen beide betrachtet.“ Ein Militärbündnis also. (siehe Anti-Spiegel)

    • joseph53 14. April 2026 um 18:23 Uhr - Antworten

      @16:44,
      das kann man auch anders sehen:
      wenn Pakistan wirklich aggressiv gegen den Iran auftreten wollte, hätte ein 2-Fronten-Krieg aus dem Südosten bzw. durch die Saudis aus dem Westen viel mehr Wirkung.
      Ich denke, Pakistan will mit dieser Aktion den Saudis den Beistand zusichern und gleichzeitig die Iraner (auch besprochen) von Angriffen abhalten.
      Das halte ich für vernünftig.

  5. Hello 14. April 2026 um 12:13 Uhr - Antworten

    „Ursula von der Leyen,…und betonte, dass „Sicherheit unteilbar ist“.

    So, so, Ursula von der Leyen weiß plötzlich, dass Sicherheit unteilbar ist. Dann soll sie mit dieser Erkenntnis doch gleich einmal mit Russland über dessen Sicherheit sprechen.

    „JD Vance bezeichnete die iranischen Zölle in der Straße von Hormus als „Wirtschaftsterrorismus gegen die ganze Welt“. Dann sagte er (abgekürzt): „Das können wir auch.““

    Die USA können das nicht nur auch. Sie haben damit begonnen. Aber das ist etwas anderes. Das war dazu gedacht, die USA great again zu machen – und da sind alle Mittel legal.

    Leyen und Vance passen gut zueinander.

    • Varus 14. April 2026 um 15:50 Uhr - Antworten

      Dann hat es Vance ganz offiziell für die ganze Welt geklärt, falls noch wer Illusionen haben sollte.

      Böses Medium heute: „Saudi-Arabien drängt die USA, ihre Blockade der Straße von Hormus aufzugeben“ – „… Saudi-Arabien hat die USA davor gewarnt, dass Iran als Vergeltung für die Seeblockade die Bab-al-Mandab-Meerenge mithilfe der Huthi schließen könnte. Dadurch könnten auch saudische Ölexporte über das Rote Meer stark beeinträchtigt werden. …“ – Vernünftiger Ansatz, leider ist das Trumpistan wohl zu blind dafür. Trumps Chef hat mehr Eskalation befohlen, dann wird es ausgeführt.

      • Daisy 14. April 2026 um 16:06 Uhr

        S@tanjahu braucht den Krieg, sonst muss er in den Knast.

      • Varus 14. April 2026 um 18:33 Uhr

        Wenn es tröstet – nach der Johannes-Offenbarung soll Anti-Jesus 42 Monate herrschen. Gerechnet ab Januar 2025 wäre das bis zum 20.07.2028.

        Die IDF hat die Stadt Bint Jbeil, eine symbolische und sehr wichtige Hochburg der Hisbollah, fast vollständig erobert.

        Gibt es die letzten Tage keine optimistischen Nachrichten mehr? S@tan siegt an allen Fronten? (Arabisches Meer, Ungarn, Libanon…)

      • ibido 14. April 2026 um 20:43 Uhr

        @Varus
        14. April 2026 um 18:33 Uhr
        Der Typ heißt Antichrist und nicht Anti-Jesus.
        Und das Wiederkommen von Christus, dem Messias, wurde schon von der Jüngern zu ihren Lebzeiten erhofft. Im Lauf der Jahrhunderte immer wieder prophezeit und berechnet.
        Ich halte es mit Luther: „Wenn ich wüßte, daß morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“.
        Darin liegt eine große Weisheit. Nämlich auch grad darin bei sich zu bleiben, nicht im Außen eine Lösung anstreben, sondern im „Kleinen“ mit Liebe (pflanzen) wirken.

        Wenn man Prophezeiungen folgen will, vermute ich, dass der Antichrist eher kein Mensch aus Fleisch und Blut ist, sondern vielleicht ein technokratisches Kollektiv?
        Zum Beispiel: Wenn man Buchstaben Zahlen zuordnet, steht die hebräische Vaw (w) für 6. Also wäre das www das große Tier…
        Natürlich will ich das Internet nicht verteufeln. Aber die Überwachung und Kontrolle und damit die Macht des Tieres liefe über das Internet. Das zeigt auch wieder – nichts ist an und für sich böse, sondern ausschlaggebend ist, wie es benutzt wird.
        Die Hure Babylons wiederum würde ich eher der City of London zuordnen. ALLE Regierungen (Ausnahmen?) treiben mit ihr Unzucht ;-) Und selbst der Papst hat angeblich einigen Rothschilds den Ring geküsst.

        Fazit: nein, es ist kein Trost, weil alles noch offen ist ;-)

      • Daisy 15. April 2026 um 7:57 Uhr

        Ja, es schaut mal wieder düster aus. Magyar ist ein Blender wie Sebastian K. Er outet sich natürlich nicht, das haben Mörkl und Kurtz auch nie getan. Widerlich wie Örschi schon das Einstimmigkeitsprinzip fordert und natürlich die Sxroxsbegehren…
        Lt. Vermietertagebuch hat Vance ausgepackt. Man stand angeblich schon vor einem Friedensdeal, doch Bibi hat ihn gesprengt. Sie hatten bzgl. der Urananreicherung ja gefeilscht und es gab doch ein Entgegenkommen. Vance brach ab, obwohl die Verhandlungen nicht zu Ende war.
        Trump tanzt nach N.s Pfeife. Wohl hat N. doch belastendes Epstein-Material.
        Wir bräuchen eine Armee von Exorzisten…

      • Daisy 15. April 2026 um 8:00 Uhr

        Die Aufgabe des Einstimmigkeitsprinzips… an Varus

    • 1150 14. April 2026 um 16:26 Uhr - Antworten

      @,
      wenn israel und die usa für die entstandenen krieg- und sanktionsschäden reparationen leisten würden, bräuchte es keine maut, oder?
      deutschland hat ja auch bis in die 2000er jahre an den reparationen des wk I gezahlt.
      wenn die usa alle von ihnen verursachten schäden herangezogen werden würden,
      müssten sie wohl ungefähr bis ins jahr 25000 blechen.

  6. audiatur et altera pars 14. April 2026 um 11:01 Uhr - Antworten

    UNCLOS
    Article 44
    Duties of States bordering straits
    States bordering straits shall not hamper transit passage and shall give
    appropriate publicity to any danger to navigation or overflight within or over
    the strait of which they have knowledge. There shall be no suspension of
    transit passage.

  7. Nurmalso 14. April 2026 um 10:54 Uhr - Antworten

    zu 10:15 Uhr update:
    dieses schei… Pakistan soll sich um seinen eigenen Allerwertesten kümmern. Die Vermittlerrolle zwischen Iran u. USA zu spielen bringt nur Schaden ein, aber keinen Nutzen. Was sind die wahren Gründe für Pakistan ? Welche Abhängigkeiten bestehen von Pakistan zum Rest der Welt, zumindest aber sehr offensichtlich zum Westen ?

    • Jan 15. April 2026 um 18:00 Uhr - Antworten

      Pakistan ist pleite.

  8. Glass Steagall Act 14. April 2026 um 10:26 Uhr - Antworten

    Sollten tatsächlich neue Verhandlungen kommen, was sollte sich an den „ich will alles“- und „der Iran bekommt nichts“-Forderungen der USA ändern?
    Vermutlich können und wollen die USA noch lange mit diesem weltweiten Energie-Zustand klarkommen, nur der Rest der Welt (außer Russland) kommt damit nicht klar. Und da China im eigentlichen Fokus der USA liegt, werden hier gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Wie üblich, ist den USA der Rest der Welt ziemlich egal, solange sie ihre geostrategischen Interessen durchpeitschen können! Und da China gequält werden soll, nehmen die USA selbst eigene Verluste (der eigenen Bevölkerung) hin, solange sie Druck auf China ausüben können. Die heutige Politik ist einfach nur noch menschenverachtend! Es geht nicht mehr um Handel und Frieden, sondern nur noch wer sich durchsetzt und wer die stärkste Gewalt ausüben kann!

  9. local.man 14. April 2026 um 9:22 Uhr - Antworten

    wie die Blockade des Iran und der Straße von Homburg durch die USA ausgeführt wird, und was wohl China, Indien und Pakistan dazu sagen werden.

    Ja da bin ich auch gespannt. Muss ich mir nachher mal angucken gehen was da los ist ;)
    Hab ein wenig geschmunzelt. Wobei ich mir das auch vorstellen könnte, wenn es bestimmten Zielen dient.

    Aber Tag 46 also schon. 46 Tage werden Bomben und Raketen, Flugabwehr und sonstiges Kriegsgerät eingesetzt und Milliarden verpulvert, die Umwelt massiv verseucht und Menschen sterben. Weitere Auswirkungen erleben wir an Tankstellen z.B. und langfristige Folgen werden nicht ausbleiben. Ich sehe schon Flüchtlinge in meinem Garten zwangseinquartiert und Energielockdowns.

    Vergessen wir mal nicht die leeren Gasspeicher für den kommenden Winter. Man hat ja schon angekündigt, dass es eng werden könnte. Welche tolle Gelegenheit im nächsten Winter die Leute erfrieren zu lassen weil…

    Ja weil wir ein Systemproblem haben. Versorgen steht eh schon immer hinter Profiten, aber jetzt sollen wir ja alle weg, da wir unnütz werden. Ich sehe Tränen der Vorfreude in den Augen der Strippenzieher. Und diese sind ja emotional eher Zombies wurde durchgestochen von Aussteigern. Die ergötzen sich, so leergerbannt wie sie sind, nur noch am Leid von Anderen, sonst haben die keine Freude mehr im Leben.

    Inszinierte Krisen und Kriege gegen die Menschheit überall. Und dabei haben wir 2026 mit einer potentiellen Zukunft durch Fortschritt, die uns utopische Zustände schenken kann, nicht nur könnte.

    Ich gebe meinen Vorredner da recht.. Wieviel Prügel lassen sich die Leute eigentlich gefallen, bis sie mal aufbegehren? So wie es scheint, könnte es bis zum bitteren Ende sein, wie im original Film aus Dänemark Speak no Evil.. also nicht dem Remake der Amis, sondern das ältere Original.
    Bitter leider…

    • Andreas N. 14. April 2026 um 11:50 Uhr - Antworten

      „Die Leute“ gibt’s ja nicht in dieser Eindeutigkeit. Kapitalgesellschaften flüchten, Personengesellschaften KMUs werden ausgedünnt bis keine mehr da sind (hier findet in Wahrheit das ‚an die wand fahren‘ statt – die geschickteren schaffen vorher noch was zur seite). Alle Beamte und Mitarbeiter in Körperschaften werden sich nie beschweren, nur manchmal ein wenig – sie niederzuhalten ist relativ leicht. Dafür gibt’s standesvertretungen, aber auch 12 Wochen Urlaub für Lehrer, langzeitkrankenstand und kuraufenthalte ohne jobverlust zu riskieren, etc., das bindet.
      Selbst die EPUs sind schon gekauft, siehe wirsind1.at – das neueste Netz der Spinne NÖVP für alle Kleinstgrabbler.
      Wer bleibt dann noch?

      PS: ;-) für die Straße von Homburg

  10. therMOnukular 14. April 2026 um 8:11 Uhr - Antworten

    Mal aus einer größeren Perspektive betrachtet muss man sich auch fragen, wie so viel Lüge & Verbrechen in einer Gesellschaft möglich sein kann, ohne gröbere Widerstände zu erzeugen.
    Wie viele Mitläufer muss es geben, damit ein solch absurdes Konstrukt wie unsere „wertewestliche mediale Realität“ nicht in sich zusammenfällt? Diese Menschheit, vor allem die westliche, ist unfassbar krank.

    • Dideldum 14. April 2026 um 18:30 Uhr - Antworten

      „Diese Menschheit, vor allem die westliche, ist unfassbar krank.“

      Die Mehrheit in den westlichen Gesellschaften ist unendlich idoktriniert, verblödet und ignorant und denkfaul, also das Gegenteil von dem wie sie sich selber sehen. Die Mehrheit verweigert kritisches Nachdenken und bekämpft es geradezu.
      Erlebe ich jeden Tag..

      • therMOnukular 14. April 2026 um 18:52 Uhr

        Ja, auch ich kenne dazu die entsprechenden Relationen: kein einziger meiner Verwandten ist ungespritzt wie ich. Null von 20.
        Und seit ich ein paar Monate im Theaterbereich „gedient“ habe, habe ich den letzten Rest Hoffnung in diese Gesellschaft verloren.

        Sie haben absolut recht.

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