
Die neue Bücherverbrennung
Die Klageflut des Ehepaars Bohrn Mena hat nun auch die Autorin Nadia Danneberg erreicht. Werden jetzt Werke, welche die damals getätigten Aussagen dokumentieren, gerichtlich verboten? Stehen wir vor einer neuen Bücherverbrennung, also quasi „Fahrenheit-451, 2.0“?
Wir haben in der Coronazeit ein sehr interessantes Phänomen beobachten dürfen. Plötzlich haben genau jene Personengruppen, welche sich die Political Correctness auf die Fahnen geschrieben haben, im gleichen Moment, als sie die FFP2-Maske aufgesetzt haben, plötzlich die Moral-Maske fallen lassen. Während sonst die deutsche Sprache mit abenteuerlichsten Regelungen drangsaliert wird, um nur ja keine Person in irgendeiner Form zu diskriminieren, hatte man plötzlich keine Hemmungen, die von der Propaganda als Feindbild markierte Gruppe mit unflätigsten Ausdrücken zu überziehen, diese durch pseudowissenschaftlich legitimierte Hygienemaßnahmen (mit teilweise gelben!) Bändern zu markieren und vom öffentlichen Leben auszuschließen, und sogar eigene Lager für diese „Volksschädlinge“ zu fordern. Die damit verbundene Geisteshaltung war nicht nur die Basis für eine gesellschaftliche Spaltung, sondern auch die Grundlage für eine ausgesprochen diskussionswürdige Rolle der Justiz, welche in der verfassungsmäßigen Anerkennung der sogenannten „Impfpflicht“ gipfelte.
Mindestens ebenso bemerkenswert erscheinen aber auch die Reaktionen auf die Dokumentationen dieser unsäglichen Verbalentgleisungen, welche genügend Material für die wissenschaftliche Analyse mehrerer Generationen von Psychologen, Kommunikations- und Propagandaspezialisten und Historikern liefern. Angesichts der Publikation von „Ich habe mitgemacht“ sprach Sarah Bosetti (die von einigen Zeitgenossen auch als Blinddarmspezialistin bezeichnet wird) von einer Feindesliste.1 Ganz ähnlich erging es einem Twitter-User, der eine solche Zusammenstellung veröffentlichte. Seine Publikation von 25 einschlägigen Aussagen (überwiegend solche öffentlich bekannter Personen) landete sogar vor Gericht, weil dem Kompilator die Erstellung einer Feindesliste vorgeworfen wird.2 Das bedeutet: Juristisch verfolgt werden nicht jene, welche geradezu unfassbare Aussagen tätigen und ihre Mitmenschen mit Kampfbegriffen (Covidiot, Volksverräter, Schwurbler, Antisemit, Rechtsextremer, Verschwörungstheoretiker etc.) für den gesellschaftlichen Abschuss markieren, sondern jene, welche genau diese Äußerungen dokumentieren. Und auch hier spielt die Justiz wiederum eine ausgesprochen kritisch zu betrachtende Rolle.
Während die deutschen Kollegen sich primär auf den deutschen Markt der „Corona-Kommunikations-Experten“ fokussiert haben, werden im monumentalen Aufarbeitungswerk von Nadia Danneberg auch die österreichischen „Corona-Spezialisten“ mit der ihnen gebührenden Aufmerksamkeit bedacht.3 Im Zuge dieser Aufarbeitung erfolgte auch eine Auseinandersetzung mit Sebastian Bohrn Mena, der im „Polit-Duell“ bei oe24 unter anderem Formulierungen verwendete, die vielfach als diskriminierend oder herabsetzend wahrgenommen wurden. Bekannt wurde darüber hinaus auch seine sogenannte „Flammenwerfer-Aussage“. Genau diese ausgesprochen bemerkenswerten und durchaus einprägsame Aussagen werden von Nadia Danneberg kritisch analysiert und dokumentiert! Da das Ehepaar Bohrn Mena eine regelrechte Klageflut in die Wege geleitet hat, welche zu zahlreichen Verfahren führten und führen, war es keine große Überraschung, dass auch Nadia Danneberg mit einer geradezu existenzvernichtenden Klageforderung (inklusive Unterlassungserklärung) vor Gericht zitiert wird.4
Dieser Prozess hat für die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit eine besondere Bedeutung, da das Werk von Nadia Dannenberg in keiner Weise beleidigende Passagen enthält. Das mutmaßliche „Vergehen“ der Autorin besteht vielmehr darin, dass sie mit ihrer Arbeit diese Aussagen gesichert und damit vor dem digitalen Vergessen bewahrt hat, ihr Werk wird daher auch bereits von Juristen in Verhandlungen zitiert. Überdies werden die betreffenden Aussagen einer kommunikationswissenschaftlichen Analyse unterzogen. Wenn hier also gegen die Beklagte entschieden werden sollte, hätte dies – abgesehen von gewaltigen zur Disposition stehenden Geldsummen – massive Konsequenzen für die Aufarbeitung der Coronazeit und auch ähnlich gelagerter Themenfelder. Das praktische Verbot der Quellenzusammenstellung und -analyse bedeutet in der Praxis einen mutmaßlichen, juristisch abgesegneten, wissenschaftsfeindlichen Maulkorberlass.
Zumindest erstinstanzlich wurden die Verfahren meistens im Sinne der Kläger entschieden, auch hier gibt es aber bereits auch anders lautende Urteile.5
Während viele der Beklagten (bedingt durch den Kostendruck) einen Vergleich eingegangen sind, wird Nadia Danneberg (auch aufgrund der richtungsweisenden Bedeutung dieses Urteils) diesen Prozess bis zur Letztinstanz durchfechten. Jegliche Unterstützung, auch finanzieller Natur, ist hier willkommen!6 Aus diesem Grund sei hier der Aufruf der beklagten Autorin wiederholt:
Bitte um eure Unterstützung, ein Like ist hier nicht strafbar! Ein stärkender Kommentar gibt mir Kraft! Bitte auch hier unterstützen: Erste Bank: AT20 2011 1844 6423 7202 lautend auf Mag. Nadia Danneberg. Danke. Bitte als SPENDE ausweisen!
Im Normalfall wäre das Aufarbeitungswerk von Nadia Danneberg vermutlich nur einigen Spezialisten bekannt geworden. Durch die juristischen und sonstigen Aktivitäten des Sebastian Bohrn Mena (es wurde sogar ein Ermittlungsverfahren gegen Nadia Danneberg beim „Amt der Landesregierung“ eingereicht, mit der Begründung, dass sie nicht nur dem Stand der Psychotherapeut*innen enorm schadet, sondern auch die Psychotherapiewissenschaft in Verruf bringt)7, ist ein gewisser „Streisand-Effekt“8 zu beobachten.
Die zunehmende Nachfrage nach den Danneberg-Büchern dokumentiert nicht nur ein steigendes thematisches Interesse, sondern auch eine gewisse Angst vor einer modernen Bücherverbrennung. Möglicherweise zeigt dieses Verhalten aber auch eine gewisse Skepsis hinsichtlich der Unabhängigkeit der Gerichte. Insofern hat die Justiz bei diesem Prozess die Chance, ihr offenbar deutlich angeschlagenes Image zu verbessern.
Die Bücher:
Maskierte Niedertracht: Die gesichtslose Gesellschaft : Danneberg, Mag. Nadia
Tote lügen nicht! Geimpft + geschädigt + gestorben + TOTgeschwiegen : Danneberg, Mag. Nadia
Referenzen
3 Nadia Danneberg – Maskierte Niedertracht: Die gesichtslose Gesellschaft und „Die Impfung ist die Pforte der Hölle“
6 S. Bohrn Mena klagt Autorin – Die moderne Bücherverbrennung? & warum ich um Unterstützung bitte! ❤️
8 Streisand-Effekt – Wikipedia
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Dr. Ronald Bilik studierte Alte Geschichte und Philosophie. Seine Dissertation verfasste er als Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Er war jahrelang Vizepräsident des Humanistischen Verbandes (vormals Freidenkerbund) und Chefredakteur der Freidenker-Zeitschrift. Ronald Bilik arbeitet im Trainings- und Personalbereich und war unter anderem Personalchef des Roten Kreuzes/Niederösterreich. Er verfasste etliche Artikel zu den Themen Christentum und Islam und ist Autor des Buches Pandemische Irrtümer. Kritische Bemerkungen zur erfolgreichen Missionierung der Corona-Gläubigen. Zu diesem Thema gab er auch Interviews beim Kontrafunk, bei Punkt Preradovic und Nadia Danneberg.
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Nadia Danneberg – Maskierte Niedertracht: Die gesichtslose Gesellschaft
„Die Impfung ist die Pforte der Hölle“
Die heilige Absolution der Impfung
Der Anti-Verschwörungs-Kongress des Sir Peter Ustinov-Instituts
orona-Theologie und Wahrheit – Warum ich nicht an „die“ Wissenschaft glaube
Die Anatomie von Gedankensteuerung und Gehirnwäsche
Diese Klagsflut läuft offenbar unter dem Motto: „bestrafe wenige, erziehe viele“. Der Rechtsanwalt Hr. Todor-Kostic hat in seinem Vortrag „Ist der Rechtsstaat in Gefahr?“ (im Internet auffindbar) davor gewarnt, dass die durch derartige Aktionen verursachte „Selbstzensur“ eine große Gefahr für die Demokratie darstellt. Und ich ertappe mich selbst betroffen dabei, dass ich beim Schreiben dieser Zeilen schon gedanklich in die Selbstzensur verfalle und auch mit meiner Partnerin bespreche, ob das was ich da schreibe „eh nicht zu viel“ ist. Und damit sind wir schon bei der Einschränkung der Meinungsfreiheit und des Sagbaren.
Um das klar zu stellen, ich rede hier nicht dem Hass und der Hetze das Wort, aber sehr wohl dem Grundrecht, eine kritische, andere Meinung als die Mehrheit zu haben und diese auch äußern zu dürfen, ohne dafür beschimpft und schlimmstenfalls verfolgt zu werden.
Und erstaunlicherweise (um nicht zu sagen perfiderweise) wird diese Selbstzensur gerade durch die selbsternannten „Hüter der Demokratie“ verursacht.
Wer so agiert und derartige, hasserfüllte Aussagen tätigt, hat m. M. n. massive Probleme, sowie jeden ethischen und moralischen Kompass verloren.
Danke Fr. Danneberg, für ihre Bücher, ihre moralische Integrität, für ihren Mut und die Ausdauer, sich nicht unterkriegen zu lassen!
Ich werde sie finanziell und durch den Kauf des einen oder anderen Buches unterstützen.
Durch Extremstflutung sprachlicher Ausschüttungstechnik, hat sich jedweder Kult physischer Bücherverbrennung längstens schon völlig selbstverobsoletiert – Dies umso mehr als auch deutlichst wirksamer, wenn selbst gelegentlich als auch prächtigst verlautbart tatsächlich irgendwelche Bücher verbrannt werden.
Herrschaft kann sich letztlich bloß extremstkollateralst selbstabfackeln, dannach geht es nach alibientspannten Erschöpfungsphasen in immer mehr extremstextremistischeren Verausartungen oder schlicht von Neuem immer wieder los – Allerbestens frohgemuntert als gleichzeitigst kitschbrauchtumsverstiegen sowie als auch in betont bedeutsamst wichtigsttuerischen Sachzwangsverhaftetheiten toternsten Angesichts…
Wenn Österreich mehr wirklich gut informierende Medien – mit ähnlicher Reichweite wie die Propaganda des ORF oder anderer zionistisch dominierter MSM – hätte, könnten wir zufrieden sein.
Dann würde auch die weniger informationssuchende Allgemeinheit die Missetäter schon lange genug kennen! Frau Danneberg könnte sich der Detailarbeit widmen und müßte keine Klagen bekämpfen.
Eine andere Möglichkeit wäre eine Reform des ORF – z.B.
Vorschlag 1:
1. Abschaffung der Haushaltsabgabe.
2. ORF1, ORF2 sowie Ö1 und Öregional reichen für den öffentlich rechtlichen Auftrag. Die personelle Aufstellung ist natürlich entsprechend anzupassen.
3. Teilfinanzierung A aus dem Budget (parlamentarisch alle 2 Jahre angepaßt)
4. Teilfinanzierung B durch Bezahlung der Rundfunkbenutzung (50 – 100 €/p.a.)
5. Teilfinanzierung C durch begrenzte Werbeblocks ohne Parteien-Werbung.
Vorschlag 2:
Der ORF wird privatisiert.
Die öffentlich-rechtlichen Agenden werden aus dem Budget finanziert, alle heimischen Rundfunk/TV-Betreiber können freiwillig daran teilnehmen und verkaufen ihre Leistungen am Markt.
Ich kann leider im ORF keinen öffentlich rechtlichen Auftrag erkennen. Der Auftrag mag ja theoretisch da sein. In der Praxis höre ich Propaganda und weiterhin Falschinformationen über Sachen, die schon längst widerlegt sind. Wenn ich protestiere, kommt bestenfalls zB: „danke für Ihre Nachricht. Ihre Rückmeldung zum gestrigen Mittagsjournal haben wir für die Redaktion festgehalten.“
Das ist alles, weiter nichts mehr.
Spärestens im Juni werden die Netze, Strom, Internet, Wasser, nicht mehr funktionieren und eine Million Flüchtlinge in Österreich aufschlagen.
Die Republik wird gezwungen sein, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Vertrauen in die Institutionen zu fördern.
Das ist bereits jetzt absehbar!
Eine Million… eher 3 – 24 Millionen.
Dranbleiben, halte uns informiert.
Was BRD-Schland angeht kann ich sagen: Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist für die nächsten Jahre (eher Jahrzehnte) erledigt – daraus wird absehbar nichts … Was das Vertrauen in Institutionen angeht … Alle bitte einmal lachen! 😆
Bersonders hinterfotzig outeten sich unsere Schönwetterintellektuellen, hier als Beispiel Karl-Markus Gauß, in seiner Kolumne im Drecksblatt SZ am 7. Januar 2021 unter dem Titel „Alles Faschisten“: Zitat:
Zitat Ende
Das nenne ich hinterfotzig: Bequem ist nicht der, der völlig risikolos das korrupte, verlogene, hintergedankengesteuerte, staatlich verordnete, neufaschistische Corona-Regime-Narrativ nachbetet!
Sondern bequem waren/sind die, die Kraft ihrer Argumente dagegenhielten? Also wir?
Gleichwohl die tiefe Macht des Faktischen schon lange spiegelt, daß die Coronabetrugsepoche mit der „gentechnisch basierten medizinischen Intervention“ (weil Impfung war es ja nicht), verabreicht u.a. im Puff und im Stephansdom, weder aktiv noch passiv wie versprochen wirkte, sondern vielmehr leichte, mittelschwere, schwere, allerschwerste oder gar letale gesundheitliche Auswirkungen zeitigte!
Also wir, die „Corona-Leugner, die Schwurbler,die Impffeiglinge, die Spritzenscheuen, die Wissenschaftshasser, die medizinischen Besserwisser“ (alles Copyright Armin Thurnher – „Gutmensch“ am 18.12.2021 im falter blog) –
Also wir, der ultimative Abschaum, wir, die superlativ nicht ausdrückbaren Trotteln – hatten/haben recht!
Ich spreche Sie hier, Herrn Gauß, öffentlich – fast – mit Ignazio Silone an:
Ihr wiedergekehrter Faschismus sagt nicht: «Ich bin der Faschismus» Nein, er sagt: «Ich bin der Antifaschismus»
Deshalb frage ich Sie hier öffentlich: „Schlafen Sie gut, Herr Gauß“ ???
Weil Herr Tucholsky schläft schlecht, sehr schlecht…
Die Leute die Anti Hass Gesetze gefordert haben sind wir mir scheint irgendwie die die am meisten Hass Begriffe eingeführt haben. Ein eigenartiger Widerspruch.