Gipfeltreffen Trump – Putin: Wer ist eingeknickt?

8. August 2025von 3,6 Minuten Lesezeit

Welche Seite ist eingeknickt und hat damit das Treffen zwischen Trump und Putin ermöglicht? Einer von ihnen muss Zugeständnisse gemacht haben.

Kreml-Berater Juri Uschakow bestätigte am Donnerstag, dass Putin und Trump sich bereits nächste Woche treffen könnten, nach dem „hochproduktiven“ dreistündigen Treffen des Sondergesandten Steve Witkoff mit seinem Chef. Auch ein Ort des Treffens ist bereits vereinbart. Dies geschieht einen Tag vor dem Ablauf von Trumps verkürzter Frist an Putin. Es ist jedoch noch unklar, ob Trump weitere Sanktionen gegen Russland verhängen und Zölle von bis zu 100 % auf seine Handelspartner erheben wird, aber er hat am selben Tag die Zölle für Indien auf 50 % verdoppelt.

In jedem Fall ist die Frage, die alle beschäftigt, was für das bevorstehende Putin-Trump-Gipfeltreffen verantwortlich ist, nämlich wer von ihnen dem anderen die meisten Zugeständnisse angeboten hat und warum. Da es direkt vor dem Ablauf von Trumps Frist an Putin stattfindet, glauben einige Beobachter, dass Letzterer daher kapituliert, aber es ist auch möglich, dass die „TACO“-Theorie („Trump Always Chickens Out“ – Trump kneift immer ein) bewiesen wird. Es gibt mehrere Argumente für und gegen jede dieser beiden Denkrichtungen.

Russland  möchte eine unverhältnismäßige Abhängigkeit von China abwenden; es möchte China auch beim Wettrennen um die „Neue Entspannung“ zuvorkommen; die „Neue Entspannung“ könnte die Welt geopolitisch revolutionieren; zusätzliche (und sogar geheime) Bedingungen könnten an den Waffenstillstand geknüpft werden; und Putin könnte wirklich glauben, dass Trump es ernst meint mit einer weiteren Eskalation.

Gleichzeitig könnte er weiterhin strikt gegen einen Waffenstillstand sein, es sei denn, seine Bedingungen aus Juni 2024 werden zuerst erfüllt, weil: Russland alle besetzten Gebiete befreien möchte; die Frontlinien könnten bald zu Russlands Vorteil zusammenbrechen; Russland möchte den Westen davon abschrecken, „Friedenstruppen“ in die Ukraine zu entsenden; ein Teil der russischen Öffentlichkeit möchte keinen Waffenstillstand; und Putin könnte wirklich glauben, dass Trump bei einer weiteren Eskalation blufft, gemäß der „TACO“-Theorie.

Dies führt zu den Gründen, warum Trump Putin die meisten Zugeständnisse anbieten könnte. Kurz gesagt, könnte dies daran liegen, dass er: die resultierenden Eskalationsrisiken nüchtern eingeschätzt und sich klugerweise dagegen entschieden hat; dementsprechend den schädlichen Einfluss der Kriegstreiber um ihn herum abgeschüttelt hat; endlich bereit ist, Selenskyj zu Putins geforderten Zugeständnissen für den Frieden zu zwingen; erwartet, dass er damit Erfolg haben wird und weder seine EU-Vasallen noch das Vereinigte Königreich dies sabotieren werden; und hofft, dadurch den Nobelpreis für den Frieden zu gewinnen.

Andererseits könnte er weiterhin strikt dagegen sein, Selenskyj zu Putins geforderten Zugeständnissen für den Frieden zu zwingen, weil er: glaubt, dass jede weitere Eskalation beherrschbar wäre; immer noch unter dem Einfluss von Kriegstreibern steht; glaubt, dass er Zugeständnisse von Putin erzwingen kann; erwartet, dass seine EU-Vasallen und das Vereinigte Königreich zu seinen potenziellen Eskalationsplänen beitragen werden; und hofft, den Nobelpreis für den Frieden zu gewinnen, wenn er Putin zu einem völlig einseitigen Deal zwingt.

Alle werden bald herausfinden, ob es Putin oder Trump war, der einen Fehler gemacht hat, indem er den Konflikt nicht früher beendet hat, aber sie sollten nicht vergessen, dass „China vielleicht nicht will, dass Russland verliert, aber es könnte auch nicht wollen, dass Russland gewinnt“. Daher könnte China versuchen, Russland beim Wettrennen um eine „Neue Entspannung“ mit den USA zuvorzukommen, was Trumps „Pivot (back) to (East) Asia“ (Rückkehr nach Ostasien) verlangsamen oder sogar ausgleichen könnte. Alles, was sicher bekannt ist, ist, dass die kommende Woche viel über die Faktoren enthüllen wird, die die Politik dieser Drei antreiben.

Bild „Trump, Putin, and Zelensky — AI Composite Portrait“ by exit78 is marked with CC0 1.0.

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Andrew Korybko ist ein in Moskau ansässiger amerikanischer politischer Analyst, der sich auf den globalen systemischen Übergang zur Multipolarität spezialisiert hat. Er veröffentlicht auf Englisch auf seinem Substack-Blog. Auf Deutsch exklusiv bei TKP.


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13 Kommentare

  1. Michael Rosemeyer 21. September 2025 um 18:37 Uhr - Antworten

    There could be peace since May 2025 if Zelensky wanted to
    New York Post
    Trump gives Zelensky dire warning on Russia-Ukraine war — accept peace or risk ‚losing the whole country‘
    2025_04_23
    https://nypost.com/2025/04/23/us-news/trump-gives-zelensky-dire-warning-on-russia-ukraine-war-accept-peace-or-risk-losing-the-whole-country/

    Wie seit 2014 bekannt
    ARD 2014
    https://t.co/d58CT67zUl
    https://www.deutschlandfunk.de/krim-referendum-95-prozent-stimmen-fuer-russland-beitritt-100.html

    EILMELDUNG: Die USA werfen der EU Sabotage am Friedensprozess vor
    „Höhere Beamte des Weißen Hauses glauben, dass einige europäische Führer Präsident Trumps Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges öffentlich unterstützen – während sie hinter den Kulissen versuchen, die Fortschritte seit dem Alaska-Gipfel rückgängig zu machen”, berichtet Axios.
    2025_09_01
    https://x.com/PolitRealist/status/1962454461097316835

    EU-Gericht verurteilt Ukraine für Massaker von Odessa
    2025_03_14
    https://tkp.at/2025/03/14/eu-gericht-verurteilt-ukraine-fuer-massaker-von-odessa/

  2. Sting2 9. August 2025 um 13:56 Uhr - Antworten

    Ein bisschen Geschichtsunterricht für alle Russenhasser und Ukraine-Versteher

    https://www.freiewelt.net/blog/ein-bisschen-geschichtsunterricht-fuer-alle-russenhasser-und-ukraine-versteher-10089004/

    von Micha Dinnebin

    Ein geschichtlicher Abriss über knapp 40 Jahre westlicher Politik und vor allem der der NATO gegenüber Russland in wenigen Worten.

    1989-1991

    Der Russe erlaubt die Abschaffung der Demarkationslinie zwischen Ost – und Westdeutschland und löst den „Warschauer Pakt“ auf, zieht seine Truppen aus Osteuropa ab und vertraut auf die mündliche Zusage von Hans-Dietrich Genscher (ehemaliger Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland und James Baker (ehemaliger Außenminister der USA) im Februar 1990, dass die ehemaligen „Warschauer Pakt“ Mitglieder nicht der NATO beitreten, es also KEINE NATO – Osterweiterung geben wird.

    Die amerikanischen Truppen bleiben in Deutschland stationiert.

    Bis 2004 sind dann fast alle „Warschauer Pakt“ Mitglieder der NATO beigetreten.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2001

    Putin macht dem Westen im deutschen Bundestag (in fließend deutscher Sprache) ein Angebot für eine enge Partnerschaft, um die Spaltung der Vergangenheit zu überwinden.

    Alle Bundestagsabgeordneten klatschen begeistert …

    Der Amerikaner verbietet das.

    Es gibt mit Weißrussland, der Ukraine und den 3 baltischen Staaten einen Puffer zwischen der Nato und Russland.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2004

    Die baltischen Staaten werden Mitglieder der NATO.

    Eine erste Verletzung der Pufferzone.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2014

    putscht der Westen die Russland freundliche Regierung der Ukraine aus dem Amt und installiert eine USA freundliche Regierung. (Was mittlerweile sogar von den Amerikanern zugegeben wurde).

    Im gleichen Moment beginnen die USA, allen voran Hunter Biden (der Sohn des greisen und halbsenilen amerikanischen Präsidenten Joe Biden), Monsanto, Black Water und US Militärberater in die Ukraine zu infiltrieren und eine NATO Mitgliedschaft in Aussicht zu stellen.

    Gleichzeitig steigt Hunter Biden in das ukrainische Gas – Geschäft ein.

    Die zweite Verletzung der Pufferzone fand statt.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2014

    Durch den Putsch der US Amerikaner genötigt (die Russen hatten in Sewastopol auf der Krim ihre gesamte Schwarzmeerflotte stationiert), gab es eine friedliche Besetzung der Krim.

    Es fiel entgegen aller anderen Darstellungen kein einziger Schuss, niemand wurde getötet.

    Außer ein paar Krimtataren sind bis heute 90 Prozent der Krim – Einwohner mit diesem Vorgehen einverstanden gewesen.

    2014 – 2022

    Die Ukraine beschießt mit den freien asowschen Brigaden (Hakenkreuzverehrer) konsequent Luhansk und Donezk.

    Viele Russen sterben, darunter auch russische Kinder.

    Die Ukraine zahlt seit 2014 keine Renten mehr in diese Gebiete.

    Der Geldhahn wird abgedreht. Die Lebensmittelversorgung dieser Gebiete wird ausschließlich von Russland übernommen.

    Nichts davon findet Erwähnung in den deutschen Medien.

    2020

    Nach dem Vorbild von 2014 in der Ukraine versucht der Westen nun auch in Weißrussland die Regierung zu stürzen, was misslingt, aber es war der dritte Angriff auf die Pufferzone zwischen der NATO und Russland.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2022

    Putin fordert ein letztes Mal eine Garantie, dass die Ukraine kein Mitglied der NATO wird und das Donezk und Lugansk sich weitgehend auf dem Gebiet der Ukraine selbst verwalten dürfen.

    Dies wird von den USA abgelehnt.

    2022

    Der Russe marschiert in der Ukraine ein.

    Um den Krieg zu beenden verlangt Putin

    eine Garantie der Neutralität und

    eine Entmilitarisierung der Ukraine,

    eine Anerkennung von Donezk und Lugansk als Volksrepubliken

    eine Anerkennung der Krim als russisches Hoheitsgebiet und

    eine Entnazifizierung der Ukraine

    Dies wird von den USA abgelehnt.

    Dies sollte all jenen, die gedankenlos die Lügen oder Halbwahrheiten der deutschen, der europäischen und der amerikanischen Medien nachplappern, mal zu denken geben …

  3. Sting2 9. August 2025 um 12:29 Uhr - Antworten

    Die US-Aggression in der Ukraine

    Neokonservative Kräfte haben den Maidan-Putsch in der Ukraine angeleiert. Nicht Russland ist der Aggressor, sondern die Vereinigten Staaten von Amerika. Das zeigt ein Blick hinter die Kulissen.

    Vor nunmehr fast genau drei Jahren, am 21. November 2013, begannen auf dem Unabhängigkeitsplatz (Majdan Nesaleschnosti) in Kiew die ersten Protestveranstaltungen, die schlussendlich drei Monate später zum Putsch gegen Präsident Janukowitsch führten und daraufhin zum Bürgerkrieg und den westlichen Sanktionen gegen Russland, welches von den westlichen Eliten und Medien als „Aggressor“ hingestellt wurde.

    Dabei waren es US-Organisationen, sowie deren Verbündete und Geldgeber, die das ganze Chaos anleierten, während Moskau in eine Defensivposition geriet.

    #################

    Völkerrecht: Ukraine, Krim, Russland – Annexion oder Sezession?

    https://www.wissensmanufaktur.net/krim-zeitfragen/

    von Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider (unserem bekanntesten Staatsrechtler)

    Kurzfassung: Das Selbstbestimmungsrecht der Bürger der Krim kann durch völkerrechtliche Verträge oder die Verfassung der Ukraine nicht aufgehoben werden. Die Krim hatte und hat als autonome Republik jedes Recht, einen eigenen Weg zu gehen und sich von der Ukraine zu separieren.

    Die Hilfestellung Rußlands beim Sezessionsprozeß der Krim war verhältnismäßig und kein Verstoß gegen das Völkerrecht

  4. Varus 9. August 2025 um 6:39 Uhr - Antworten

    Böses Medium: „Trump: Gipfeltreffen mit Putin am 15. August in Alaska“.

    Als Geste des guten Willens könnten die Amis die ehemalige russische Provinz zurückgeben? (Kleiner Scherz)
    In Alaska gilt wohl dieses Fake-Gericht nicht, welches Putin mit Steckbriefen sucht. Andererseits – Iran wurde kurz vor einem Treffen mit den USA angegriffen.

  5. cwsuisse 9. August 2025 um 5:26 Uhr - Antworten

    Das Kriegsziel der Russischen Föderation ist es, aus dem von der USA geführten Söldnerstaat Ukraine, der Russland auch militärisch bedroht, einen neutralen Anrainerstaat zu machen. Solange dieses Ziel nicht erreicht ist, kann es aus russischer Sicht keinen Frieden geben.

  6. Jan 8. August 2025 um 15:13 Uhr - Antworten

    Ich tippe auf chinesische Diplomatie!

    Die Deutschen glauben tatsächlich, nach WK1 und WK2 könnten sie nunmehr Russland besiegen – unter Leyen, Merz und Klingbeil könne der langersehnte Sieg gelingen. Also, die Deutschen waren es schon mal nicht.

    Dass Selensky dabei ist, ist sowohl für Trump als auch für Putin eine Demütigung.

    Die Chinesen sind groß genug und benötigen für ihr Wachstum Stabilität.

    Ein interessanter plot-twist wäre, Selensky überlebt es nicht. Ein ukrainischer Fanatiker erschießt das Friedenstäubchen, Leyen würde die Welt nicht mehr verstehen! Würde Deutschland die Milliarden von seiner Frau zurück verlangen? Nein, sicher nicht. Die Deutschen würden sagen, die arme Frau! Jetzt ist der Friedensfürst erschossen! Da hast du noch einmal 700 Milliarden Euro. Das ist nur recht und billig.

    Sachlich gesehen hat Putin alle Kriegsziele erreicht. Was will er mit der Restukraine, einem failed state? Vielleicht mag Ungarn den Teil verwalten oder Österreich.

    Trump hat den Krieg verloren und muss so tun, als ob er nur daher nicht gekämpft hat, weil es seine Wähler nicht gewollt hätten.

    Das Interessanteste ist, wen man nicht eingeladen hat: die Deutschen und die Europäer. Die sind nämlich schon tot.

  7. Daisy 8. August 2025 um 14:09 Uhr - Antworten

    Vermietertagebuch YT

    Trump hat Faxen dicke: Putin-Treffen OHNE Selensky! Intrigen im Weißen Haus eskalieren!

    Trump hat ein Machtwort gesprochen. Selenski wollte das Treffen sabotieren. Trump erklärte, Selenskis Beisein sei nicht nötig. Putin kommt Trump weiter entgegen.
    Selenski und die EU, auch die Neocons können jetzt sch… gehen… :-)

    Die Kriegstreiber im Hintergrund wollten, dass Putin Selenski vorher trifft und behaupteten, Trump hätte dies angeordnet. Trump wurde dazu interviewt: Er antwortet klar: „Nein, Putin muss sich nicht mit Selenski treffen.“
    Sie arbeiten mit Fake News, um den Frieden zu verhindern.

    Die haben dann sogar den falschen Artikel gelöscht…

    Man hat sich wohl schon auf einen Ort geeinigt. Alles bleibt aber geheim, um die Fake Newser stillzuhalten. Hoffentlich klappt es diesmal!

    Putin hält angeblich nicht mehr an allen Forderungen fest. Im westentlichen sind es für einen Waffenstillstand nur zwei Forderungen: Er verlangt die vollständige Abtretung der vier Gebiete und keine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine. Selenski soll danach vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Und bockt er weiterhin, darf er sich schleichen…

    Ich drücke die Daumen ;-)

    • Varus 8. August 2025 um 17:54 Uhr - Antworten

      Intrigen im Weißen Haus eskalieren!

      Die Frage jetzt, ob Kriegstreibende Kreise „nur“ in Nahost ewige Kriege wollen oder weiter nördlich auch. In den heutigen Uncut Nachrichten wurde enthüllt: „Epstein als Werkzeug zur Erpressung: Ein ehemaliger Mossad-Informant enthüllt brisante Verstrickungen“.

      Was mag man von einer Entität halten, die Lolita-Ringe nutzt, um die internationale Politik zu erpressen? „… Besonders brisant ist seine Aussage, dass Epstein eine Schlüsselrolle bei der Verhinderung einer Zwei-Staaten-Lösung zwischen Israel und Palästina spielte. …“

      Wenn die mit dem militärisch-industriellen Komplex verwachsen sind, werden die auch hier keinen Frieden wollen.
      Es gibt übrigens in Buntschland „unabhängige“ Medien, wo es ein Tabu-Thema ist.

  8. Sting2 8. August 2025 um 13:23 Uhr - Antworten

    Dass die Europäer nicht mehr ernst genommen werden verwundert sicher nicht!

    Die haben mit ihrem Russenhass und Ukra-Clown-Hörigkeit ihre eigenen Länder kaputt regiert!

    Und Trump: wie ernst ist es ihm wirklich mit Frieden ..Weshalb pfeift der nicht endlich die Nato zurück ??

    Nicht Putin ist das Problem, die Amis sind das Problem!

  9. Sting2 8. August 2025 um 13:03 Uhr - Antworten

    Frieden nächste Woche? Rüstungsaktien stürzen ab!

    Rüstungsaktien crashen. Insbesondere Rheinmetall ist gestern stark gefallen, und auch Hensoldt, Leonardo und Northrop Grumman verzeichnen Verluste.

    Schafft es Trump wirklich, diesen Krieg zu beenden?

    Smedley Butler, General der amerikanischen Marineinfanterie sagte dazzu:

    »Krieg ist ein schmutziges Geschäft, das war schon immer so.

    Er ist wahrscheinlich das älteste, bei Weitem das lukrativste und mit Sicherheit auch das übelste kriminelle Gewerbe.

    Das Perfide an diesem Geschäftsmodell ist, dass die Mehrheit gar nicht mitbekommt, was da vor sich geht.

    Nur eine kleine Gruppe von >Insidern< weiß Bescheid.

    Diese wenigen bereichern sich auf Kosten der großen Masse und streichen dabei riesige Vermögen ein.«

  10. Sting2 8. August 2025 um 13:01 Uhr - Antworten

    Wie sich Europa mit den Sanktionen gegen Russland schadet

    https://www.unser-mitteleuropa.com/173397#comment-244938

    Der Ehemalige Vizebürgermeister von Wien und Abgeordneter zum Nationalrat Johann Gudenus nahm Stellung zu den Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland auf die europäische Wirtschaft und auf die allgemeinen globalen wirtschaftlichen Entwicklungen.

    Frage: Wie haben sich die Sanktionen gegen Russland auf die europäische Wirtschaft ausgewirkt?

    Gudenus: Die Sanktionen haben insbesondere Europa erheblichen Schaden zugefügt.

    Laut dem Kieler Institut für Weltwirtschaft haben die EU-Länder allein im Jahr 2023 rund 100 Milliarden Euro durch Exportverluste und Kostensteigerungen verloren.

    Besonders betroffen sind die Industrie, der Maschinenbau und die Energiewirtschaft. Während Russland seine Exporte neu ausgerichtet hat, mussten europäische Unternehmen einen Rückgang der Bestellungen und eine Verlagerung der Produktion in Länder außerhalb der EU hinnehmen.

    Der größte Chemiekonzern BASF kündigte an, einen Teil seiner Produktion nach China zu verlagern. Auch die Bevölkerung leidet unter steigenden Preisen und sinkender Kaufkraft.

    Gudenus: Genau. Im Jahr 2021 exportierte Deutschland Autos im Wert von über 4,5 Milliarden Euro nach Russland. Im Jahr 2023 sank dieser Wert auf weniger als 300 Millionen Euro.

    Gleichzeitig eroberten chinesische Marken – BYD, Chery und Haval – den Löwenanteil des russischen Marktes. Mittlerweile stammen mehr als 70 Prozent aller Neuwagen in Russland aus chinesischer Produktion.

    Dies ist ein direkter und schmerzhafter Schlag für die deutsche Automobilindustrie.

    Felmen kommentiert

    Russland und USA könnten Kooperation besprechen und Russland selten Erden günstig liefern

    Als solcher fände ich es höchst problematisch, wenn die USA auch nur einen Jota profitieren würden aus dem Krieg, den sie mit dem Regime-Change angezettelt haben, der die ganze Welt an den Abgrund getrieben hat,

    Die Ukraine ausgehetzt und zerstört, viele Hunderttausende an Toten produziert hat, der Russland großen Schaden zugefügt und Europa finanziell (direkt und indirekt durch einseitige Sanktionen.

    Die USA kauft immer noch Dünger und Uran etc. in Russland ein und leidet selber keineswegs unter den eigens verhängten Sanktionen, sondern profitiert noch davon auf Kosten aller anderen !

    Es darf einfach nicht sein, dass das in irgend einer Weise belohnt wird!!

    Anstatt Belohnung würde ich eher Reparationen vorschlagen, irgendjemand muss denen doch mal beibringen, dass dieses Regime-Change/Plünderungs-Geschäftsmodell nicht mehr zieht; auch wenn das für die Amis verheerend ist, weil sie kein anderes kennen !!

  11. Sting2 8. August 2025 um 12:05 Uhr - Antworten

    Seltene Erden als Friedenspfand? Russland und USA könnten Kooperation besprechen
    Als solcher fände ich es höchst problematisch, wenn die USA auch nur einen Jota profitieren würden aus dem Krieg, den sie mit dem Regime-Change angezettelt haben, der die ganze Welt an den Abgrund getrieben hat, die Ukraine zerstört, viele Hunderttausende an Toten produziert hat, der Russland großen Schaden zugefügt und Europa finanziell (direkt und indirekt durch einseitige Sanktionen.
    Die USA kauft immer noch Dünger und Uran etc. in Russland ein und leidet selber keineswegs unter den eigens verhängten Sanktionen, sondern profitiert noch davon auf Kosten aller anderen !
    Es darf einfach nicht sein, dass das in irgend einer Weise belohnt wird !!
    Anstatt Belohnung würde ich eher Reparationen vorschlagen – irgendjemand muss denen doch mal beibringen, dass dieses Regime-Change/Plünderungs-Geschäftsmodell nicht mehr zieht; auch wenn das für die Amis verheerend ist, weil sie kein anderes kennen !!

  12. Varus 8. August 2025 um 11:22 Uhr - Antworten

    Alles, was sicher bekannt ist, ist, dass die kommende Woche viel über die Faktoren enthüllen wird, die die Politik dieser Drei antreiben.

    Ich habe den Artikel gerade durch KI gejagt, die ihn mir zusammenfasste: „Ich weiß es auch nicht, aber irgend etwas muss ich schreiben“.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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