Ärzteblatt empfiehlt Ivermectin gegen Impfschäden

10. September 2024von 2,7 Minuten Lesezeit

Vergangene Woche erschien im Bayrischen Ärzteblatt ein Artikel, der den Stand der Forschung zum „Post-Vac“-Impfschaden bespricht. Darin wird auch Ivermectin als Behandlungsmethode erwähnt. 

Halten wir kurz fest: In der medialen Öffentlichkeit sind Impfschäden nach der Covid-Impfung weiterhin kaum Thema. Als würde es sie nicht geben, bis auf eine Handvoll „Opfer“, die entschädigt worden sind. Damit ist das Thema erledigt. Wer etwas anderes behauptet, wird weiterhin diffamiert. Innerhalb der Ärzteschaft dürfte es aber langsam dämmern. Denn aktuell behandelt das Bayrische Ärzteblatt das „Post-Vac-Syndrom“.

Das „Post-Vac-Syndrom: ein Impfschaden, der zu einer langfristigen Krankheit führt. Lauterbach will davon nichts wissen, spricht lieber von „Long Covid“. TKP hat ausführlich über das Post-Vac-Syndrom berichtet. Jetzt macht es auch das Ärzteblatt – was durchaus erstaunt. Noch erstaunlicher: Zur Behandlung wird unter anderem auch Ivermectin empfohlen. Jenes Medikament, das als „Pferdeentwurmungsmittel“ bis heute geschmäht wird, obwohl viele Ärzte von erfolgreichen Behandlungen berichten und auch Studien dafürsprechen.

Zu wenig Untersuchungen

Im Ärzteblatt heißt es jetzt (Hervohebung TKP):

Typisch ist, dass die Beschwerden mit mehreren Wochen Latenz nach der Impfung ihren Höhepunkt erreichen und jahrelang persistieren [4, 5]. Das Krankheitsbild ist, ähnlich wie LC, mit einer Vielzahl an Symptomen verbunden, bei denen häufig Fatigue, kardiovaskuläre und neurologische Symptome im Vordergrund stehen [5, 30]. Oft führen körperliche oder geistige Beanspruchung zur Beschwerdezunahme, der sogenannten Post-Exertional-Malaise [5]. Phasenweise bestehen zudem Gelenk-, Glieder- und Kopfschmerzen [30]. Eine diagnostische Schwierigkeit liegt darin, dass vielerlei weitere unspezifische Symptome auftreten können, weswegen eine ausführliche Differenzialdiagnostik wichtig erscheint. Die beim PVS oft vorhandene chronische Fatigue tritt nicht nach banalen Infekten auf [6, 7]. Sie kann daher, gerade in Kombination mit den oben genannten Beschwerden, als Leitsymptom dienen.

[…]

Postvakzinationssyndrome und Autoimmun­erkrankungen (AIE) sind als Impfkomplikationen lange bekannt [12, 13]. Angesichts der nahezu identischen Antigensequenz des Spike-Proteins bei Impfung und Infektion scheint ein gemeinsamer Pathomechanismus von LC und PVS plausibel [1]. Es wird diskutiert, ob die Spikes in Zellen persistieren, selbst pathogen wirken oder eine veranlagte AIE auslösen könnten [4, 14, 15, 16].

[…]

Zu den Therapieansätzen, die teilweise denen von LC entsprechen, existieren derzeit nur kleinere Studien oder Expertenmeinungen. Heilversuche werden hierzulande nach ausgiebiger Diagnostik unter anderem an der Marburger Post-Vax-Ambulanz, den Post-Vac- bzw. LC-Ambulanzen der Unikliniken in Augsburg, Hannover, Göttingen, Erlangen und weiteren Hochschulen unternommen. Sie erfolgen teilweise im Rahmen von Studien. Zum Einsatz kommen international derzeit unter anderem Statine und AT1-Antagonisten (Uni Marburg [1, 3]), Triple-Antikoagulation (Uni Stellenbosch, Südafrika [17]) oder extrakorporale Blutwäscheverfahren [18, 19]. In den USA sind zudem Maraviroc, Ivermectin, Nattokinase und andere Substanzen verbreitet [20, 21]. Diese werden auch hierzulande in einigen Praxen eingesetzt. Die meisten Therapien werden durch ein personalisiertes Energiemanagement (sogenanntes Pacing) und Diäten ergänzt. Leider liegen derzeit für keinen der Therapieansätze Daten aus größeren, placebokontrollierten Studien vor. Einige Studien zu LC, die teilweise auch PVS-Kollektive einschließen, laufen noch.

Aufgrund des hohen Leidensdrucks gibt es eine rege Diskussion unter Betroffenen und Angehörigen in sozialen Medien. Dabei werden teilweise auch fragwürdige Methoden propagiert. Behandler sollten daher gezielt nach Nahrungsergänzungen und eigenen Therapieversuchen fragen, um Wechsel- und Nebenwirkungen zu überblicken.

Bild „fatigue“ by hatdow is licensed under CC BY-NC-SA 2.0.

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15 Kommentare

  1. cb 14. Oktober 2024 um 22:12 Uhr - Antworten

    Heute (14.10.24) ist der Artikel unter dem obigen Link nicht abrufbar – gelöscht? In welcher Ausgabe stand das denn?

  2. Gabriele 11. September 2024 um 9:31 Uhr - Antworten

    Noch so viel kann auf den Tisch kommen und bewiesen werden – der österreichische Kanzler hat gerade gestern wieder festgestellt, dass die FPÖ von einem „Verschwörungstheoretiker“ angeführt wird, der u. a. die WHO madig macht. Alles völlig untragbar! Die Resilienz von Politikern gegen jede Form von Fakten, die etwas belegen, was ihnen nicht passt, ist bemerkenswert. Sie würden sich eher über die Klippe stürzen, als der objektiven Wissenschaft „zu glauben“. Früher hätte man so etwas als Idiotie bezeichnet und sich an die Stirn getippt – heute ist es Programm. Und damit leben wir jetzt… ohne viel Aussicht auf Besserung.

    • Sabine Schoenfelder 11. September 2024 um 12:52 Uhr - Antworten

      „…. der österreichische Kanzler hat gerade gestern wieder festgestellt, dass die FPÖ von einem „Verschwörungstheoretiker“ angeführt wird.
      Das Vice-Versa-Syndrom ! Alles ins Gegenteil verdrehen…😂🤣😂
      Die Wahrheit muß unterdrückt werden.
      „ Der Grund, warum Menschen zum Schweigen gebracht werden, ist nicht, weil sie lügen, sondern weil sie die Wahrheit reden. Wenn Menschen lügen, können ihre eigenen Worte gegen sie angewandt werden.
      Doch, wenn sie die Wahrheit sagen, gibt es kein anderes Gegenmittel als Gewalt.“ ‼️
      Fontane

    • Vortex 11. September 2024 um 17:15 Uhr - Antworten

      Beweisen (tinyurl.com/mr3ps58c) kann man schon einiges!

  3. Glass Steagall Act 10. September 2024 um 22:09 Uhr - Antworten

    Ivermectin, zur Covid-Zeit von der WHO verboten, damit man die Spritzen verkaufen konnte und jetzt ist Ivermectin plötzlich wieder erlaubt? Besser man behandelt sich selbst, als von diesem Gesundheitssystem noch Ratschläge entgegen zu nehmen!

    • Daisy 11. September 2024 um 2:37 Uhr - Antworten

      Es war deshalb verboten, damit die Hl. Spritze nicht die Notfallszulassung verliert. Sie sollte das einzige sein, was angeblich hilft. Alle anderen Behandlungen wurden daher von den Pharmabütteln in Politik, Medien und Ärzteschaften untersagt bzw. gemobbt. Besonders auch Ivermectin, denn es ist billig und schadet nicht…

  4. Daisy 10. September 2024 um 19:08 Uhr - Antworten

    Dr. Michael Nehls behauptet, Lithium kann auch bei Impfschäden helfen. „Das Schlüsselelement gegen Brain Fog (Gehirnnebel), Long-COVID/Post-Vac-Syndrom, chronische Erschöpfung, Depression, Alzheimer…“ und auch mental? Lithium soll ja stimmungsaufhellend sein. Man bekommt es natürlich nicht ohne Rezept. Und ich denke, es wäre auch sehr gefährlich, denn eine zu hohe Dosis ist wie Gift. Von Nehls gibt es viele Beiträge zu diesem Thema.

    https://michael-nehls.de/infos/lithium/

    Vielleicht auch ein Tipp für „Geimpfte“?

    Was bin ich froh, dass ich mich verweigert habe.
    Ich möcht echt nicht in der Haut der Gespikten stecken!

    Ivermectin sollte frei ohne Rezept erhältlich sein, denn es ist unbedenklich.

    • Pigafetta 10. September 2024 um 21:17 Uhr - Antworten

      In diesem Low-Dose Bereich zwischen 5 und 10 mg ist Lithium noch weit entfernt von zu hoher Dosis, bzw. Gift. Das Lithium Medikament das bei bipolarer Störung nur gegen Rezept verabreicht wird, wird >100 mal höher dosiert. Aber man wundert sich schon, dass eine essentielle Substanz (1 mg) und in Low Dose 5-10 mg ebenfalls vom Arzt verschrieben werden muss. Die Substanz ist in der EU nicht frei verkäuflich, ohne Rezept sogar verboten ist. Zum Glück gibt es noch andere Wege z.B über GB und USA.
      Aber nicht nur für Geimpfte wäre das Mittel hilfreich, auch für jene Menschen die ungeimpft an den Folgen von Covid zu beissen haben.

      • Glass Steagall Act 11. September 2024 um 10:33 Uhr

        Einfach über ebay bestellen. Mein Lithium kam aus Dänemark ohne Probleme.

    • Glass Steagall Act 10. September 2024 um 22:13 Uhr - Antworten

      Ich nehme hin und wieder mal eine Tablette Lithium, aber ich bemerke als Ungeimpfter keinen Unterschied. Mein Hippocampus dürfte zumindest sehr gesund sein. :-)

  5. anamcara 10. September 2024 um 18:39 Uhr - Antworten

    -Zu Ivermectin gegen Impfschäden hat Dr. John Campbell zwei Videos mit Prof. Robert Clancy gemacht.
    „Ivermectin after vaccine injury“
    „Ivermectin and vaccine injury“

    -Wie soll man Mike Yeadons Aussagen zu Ivermectin einordnen?
    Er hat eine gewaltige Bombe platzen lassen und bezeichnete Ivermectin als „eines der brutalsten Fruchtbarkeitstoxine“, das er je gesehen hat. Seine Kommentare wurden bereits im Juni 2024 aufgezeichnet, aber erst gestern auf dem Delingpod Live-Kanal veröffentlicht – und lösten im Internet eine gewaltige Schockwelle aus.
    Das Video und das Transkript seiner Rede findet man bei
    https://timtruth.substack.com/p/dr-mike-yeadon-ivermectin-antifertility-bombshell

    • Vortex 11. September 2024 um 17:39 Uhr - Antworten

      Dafür wird das wurmartige Zeug (tinyurl.com/52rc9zap) letztlich aufgelöst, irgendeinen Preis müssen die Geimpften halt bezahlen, wenn sie sich nicht vorher ausreichend informiert hatten …

  6. Dorothea 10. September 2024 um 18:06 Uhr - Antworten

    Plötzlich sind blockierte und verbotene „Pferdewurmmittel“ die grosse Hoffnung. Wahrscheinlich geht es einigen, oder sehr vielen, Persönlichkeiten durch einen Impfschaden an den Kragen.

  7. Sabine Schoenfelder 10. September 2024 um 16:58 Uhr - Antworten

    Den Artikel unbedingt SÖDER schicken. Ich erinnere: Keiner durfte a l l e i n e ohne Maske in Bayern‼️im Park auf einer Bank ein Buch lesen.
    Wir vergessen nichts….dieser Söder will Kanzler werden.😖

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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