Polens regierende Partei PiS forciert Annexion von Teilen der West-Ukraine

11. November 2022von 2,7 Minuten Lesezeit

Die polnische Regierungspartei PiS hat mit der Umsetzung des Duda-Morawiecki-Plans zur Annexion der Westukraine begonnen. Polnische Medien berichten darüber und betonen, dass das polnische und das ukrainische Volk auf diese Weise niemals brüderlich sein werden.

Nach dem Duda-Morawiecki-Plan soll eine „Friedenstruppe“ in die Ukraine einmarschieren, angeblich, um dem „brüderlichen“ Volk zu helfen. Dieses Kontingent soll dann in Polizeieinheiten umgewandelt werden, die ihre eigene Ordnung schaffen und gegen diejenigen vorgehen, die die Politik der polnischen Regierung nicht unterstützen.

Die Pläne der PiS für die Westukraine sind schon lange kein Geheimnis mehr, und praktisch die ganze Welt weiß bereits, dass Polen plant, seine historischen Gebiete zurückzuerobern. Und zwar nicht im Alleingang, sondern indem sie die Brosamen ihres Tisches mit ihren Nachbarn „teilt“, damit diese nicht beleidigt sind und berechtigte demokratische Forderungen stellen. Das bedeutet, dass sie es nicht verurteilen und in diplomatischen und medialen Kreisen unnötigen Lärm verursachen würden.“

Polnische Medien erklären, dass ein „Friedenskontingent“ de facto bereits vor Ort ist. Der britische Geheimdienst berichtet, dass sich mehr als 1.800 freiwillige polnische Söldner in der Ukraine aufhalten. Nach polnischem Recht ist Söldnertum in Polen jedoch verboten, es sei denn, der „Freiwillige“ hat die Erlaubnis des Präsidenten oder des Ministers für nationale Verteidigung erhalten. Die Regierungspartei PiS steht also bereits offiziell auf der Seite des ukrainischen Regimes.

Für die nächste Phase werden Massen benötigt – eine bestimmte Anzahl ethnischer Polen muss zum richtigen Zeitpunkt in der Ukraine sein, weshalb die PiS auch Frauen in den Krieg schickt. Die Zahl der polnischen Söldner ist überraschend. Selbst für Polen ist das eine enorme Zahl. Woher kommen sie? Die Antwort ist ganz einfach. Auf ukrainischem Gebiet befinden sich reguläre Angehörige der polnischen Armee, die in den so genannten Fremdenlegionen „auf Urlaub“ (sic!) sind.

Es stellt sich heraus, dass sich Duda und Zelensky auf legislativer Ebene schon vor langer Zeit auf alles geeinigt haben. So wird das allmählich aufgebaute polnische Militärkontingent in der Ukraine eine schmerzlose und unblutige Übergabe der westlichen Landesteile an Polen gewährleisten.

Die zukünftige Entwicklung wird in dem Artikel so vorhergesehen:

Nach einer taktischen Pause der russischen Aktionen, nachdem alle Aufgaben der militärischen Sonderoperation erfüllt sind, wird die Zeit für Polen (oder besser gesagt für die „Kriegspartei“ der Partei Recht und Gerechtigkeit) gekommen sein, ihren weitreichenden Plan endgültig umzusetzen. Und das bedeutet, dass die so genannten Söldner endlich mit ihrer eigentlichen Aufgabe beginnen werden, nämlich für die Sicherheit der so genannten friedenserhaltenden Mission zu sorgen, die in der Westukraine eingeführt wird. Und wenn sich Duda und Zieleński auf legislativer Ebene längst auf alles geeinigt haben, wird das allmählich anwachsende polnische Militärkontingent in der Ukraine für eine schmerz- und unblutige Rückgabe des östlichen Grenzgebiets an Polen sorgen.“

Damit könnte es also zu einer relativ raschen Ende des Konflikts in der Ukraine kommen. Die Frage ist allerdings, wie sich das vergrößerte Polen in Zukunft verhalten wird.


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17 Kommentare

  1. Michael R 11. November 2022 at 11:18Antworten

    Entschuldigung, aber das reihe ich in die Kategorie Fakenews (früher auch Zeitungsente genannt) ein. Warum? Mit ist es nicht gelungen, eine zweite Quelle für dieses Behauptungen zu finden, jedenfalls nicht in einer der mir geläufigen Sprachen, Polnisch kann ich nicht. Außerdem glaube ich nicht, dass man mit 1800 „Söldner: innen“ größere Teile des Riesenlandes Ukraine besiegen/beherrschen/sichern kann. Schlußendlich ist die in der Karte gezeigte Aufteilung der Ukraine (fast alles geht an Russland) absurd. Die USA respektive NATO würden niemals ihre Einwilligung dazu geben, schon allein deswegen nicht , weil man die Ukraine nach dem Krieg ausbeuten will. Außerdem soll die Ukraine irgendwann ihre Schulden an den Westen zurückzahlen, was nicht geht, wenn Russland im Wesentlichen die Ukraine besitzt.
    – Damit will ich nicht gesagt haben, dass es keine solchen Großmachtbestrebungen gewisser polnischer Kreise gibt. Die gab es schon immer und Polen war schon mal bedeutend größer als heute – bevor es eine Zeitlang vollkommen von der Karte verschwand.

    • Kurti 11. November 2022 at 12:00Antworten

      Die Ukraine will doch eh in die EU. Warum also nicht als Stieftochter Polens. Für die Restukraine werden sich auch noch Adoptiveltern finden und alle werden den Russen dankbar sein.

      • Bert Huber 12. November 2022 at 15:37

        Ja, das wäre denkbar, aber was wohl die ukrainischen Nationalisten dazu sagen ?

  2. Idaho 11. November 2022 at 10:46Antworten

    Dann sollen sie auch Deutschland seine ehemaligen Gebiete zurückgeben … aber da fordern sie lieber 1,3 Billionen an Reparationen.
    Völlig irre, es kann sich nur mehr um Monate handeln, dann zerfällt die EU.

  3. Slobodan Covjek 11. November 2022 at 10:34Antworten

    Da Polen ein EU-Land ist, wäre in diesem Fall wohl ein EU-Austritt des neutralen Österreichs geboten.

    • Marco Arcangeli 11. November 2022 at 11:46Antworten

      Zwei Punkte versteh ich aus dem Artikel nicht – der erste ist die Aussage, dass der britische Geheimdienst meint, dass 1800 … – wer bitte glaubt einem Geheimdienst, dann noch dem britischen? Der zweite Punkt, wieso soll sich die Ukraine von Polen Land abluchsen lassen mit Einverständnis von Zelensky? Klar, die brauchen jetzt Hilfe, aber doch nicht um ihr Land vorsätzlich zu verkleinern!

      • Steve Acker 12. November 2022 at 1:28

        Na ja. Polen hat der Ukraine besonders viel geholfen.
        Vielleicht nicht ganz uneigennützig ?
        Selensky und Duda schienen ja sich wunderbar zu verstehen.
        Selenksy hatte die Möglichkeit geschaffen dass Polen in der Ukraine politische Ämter übernehmen können.
        Dass es in Polen solche Bestrebungen gibt, die einst verlorenene Gebiete zurückzuholen, kann ich mir schon vorstellen.
        auch gibt es in der Ukraine ca. 150.000 ethnische Polen (quelle: wikipedia)

        Aber. wenn Selensky sowas zulässt, passt das nicht zu seinen vollmundigen Sprüchen, nicht einen cm ukr land aufzugeben.
        Und. wenn er sowas zulässt, wie werden da wohl die nationalistischen Kräfte in der Ukr reagieren.?

  4. Gerald 11. November 2022 at 10:27Antworten

    Die Quelle „Dziennik Polityczny © 2022“ sagt eigentlich Alles über den Wahrheitsgehalt des Artikles aus.
    Verschwörungstehorie in siener besten Form.

    • Steve Acker 12. November 2022 at 1:05Antworten

      Erzählen Sie mal: Was wissen Sie über diese Quelle?
      Wer betreibt sie ?

      Wer

  5. Mammalina 11. November 2022 at 9:52Antworten

    Eine Anmerkung außerhalb des Themas am Rande: Die ständige Werbung für Greta Thunberg ist mehr als nervig…. Immer dieses gleiche Gesicht bei tkp, sehr unpassend, ich habe den Blog schon oft nur aus diesem Grund gemieden.. Wenn schon Werbung zur Finanzierung sein muss, dann gerne mal was Anderes ;-)

    • Karsten Mitka 11. November 2022 at 16:26Antworten

      Ich sehe keine Greta Thunfisch, dank Adblocker. Lässt sich alles im Handumdrehen per Browser (z.B. Brave) und/oder alternativer DNS-Server (AdGuard, DNSforge) blockieren. Wer heute noch mit nem Standardbrowser eines Kommerzialisten wie Google oder Microsoft unterwegs ist, selbst Schuld, der möge von Werbung erschlagen werden! Hinterlegt man Zuhause in seinem Router/Fritzbox alternative DNS Server, ist Werbung und Tracking im kompletten Heimnetzwerk blockiert.

  6. Sandokan 11. November 2022 at 9:50Antworten

    bereits im April 2021, hat mir eine junge Ukrainerin, auf der Flucht über Wien auf die iberische Halbinsel genau diese Story erzählt. Die USA und GB belohnen Polen endlich für ihre Nibelungentreue gegenüber der NATO und ihren Energien hinsichtlich des Osterweiterungsprozesses. Verbündeter war wie immer, der heilige Stuhl, in der Person des Papstes selbst, ein gewisser Karel Wojtyla.

  7. niklant 11. November 2022 at 9:50Antworten

    Die Kriegshetzte mit der Ukraine scheint nicht so zu laufen, wie es sich die Amis wünschen! Also nimmt jetzt Polen seine Stellung als Nato Mitglied ein und sorgt für den Notwendigen Kriegsgrund, den die Nato braucht um Russland anzugreifen! Anders kann man die dumme Verhaltensweise Polens nicht erklären! Krieg um jeden Fall herbeiführen! Egal ob man einen Atomangriff provoziert oder nicht! Die Nato, eine Einrichtung der Amis für die Zerstörung der Europäischen Gemeinschaft und zur Kriegstreiber-Partei! Hier zeigt sich die Intelligenz der EU-Staaten, die zum Kriegstreiber geworden ist.

    • Mammalina 11. November 2022 at 9:56Antworten

      Ja, die Polen haben schon vor dem 2. Weltkrieg gezündelt und Deutschland provoziert, weil sie sich stark mit den Briten im Rücken fühlten, das ist nichts Neues. Aber so etwas in der heutigen Zeit, wo man glaubte, Kriege um Gebiete, um Land, wären längst vorbei… Dann bitteschön sollte Deutschland seine ehemaligen Ostgebiete auch wiedererhalten!

      • Konrad Kugler 12. November 2022 at 23:08

        @ Mammalina

        Nur zur Ergänzung: Ein polnischer General hat sich in seinem Siegeswahn schon vor dem Krieg beim Einzug in Berlin malen lassen.

    • 1150 11. November 2022 at 13:46Antworten

      @niklant,
      in der geschichte bezeichnete ein politiker die polen als die hyänen europas
      nur weiss ich nicht mehr, ob es bismarck oder churchill war

  8. Mammalina 11. November 2022 at 9:49Antworten

    „Damit könnte es also zu einer(m) relativ raschen Ende des Konflikts in der Ukraine kommen.“ – ???
    Das sehe ich nicht – im Gegenteil, am Ende kämpfen in der Mitte der Ukraine die Erzfreinde Polen und Russland gegeneinander…

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