Erste US-„Expertin“ will „Pandemie-Amnestie“

2. November 2022von 4,3 Minuten Lesezeit

Aus den USA fordert eine erste Stimme eine „Amnestie“ für die gesamte Covid-Politik. Statt einer grundlegenden Aufarbeitung der letzten Jahre, fordert man ein Vergeben und Vergessen. 

Emily Oster ist Bestseller-Autorin, Ökonomin an der Brown University in Rhode Island und über ihre Kolumnen eine Expertenstimme im US-amerikanischen Covid-Expertendiskurs. Am Sonntag erschien im US-amerikanischen „The Atlantic“ ein Kommentar von Brown, der für enormen Wirbel sorgte. Sie fordert darin nichts weniger als eine „Pandemie-Amnestie“ auszurufen.

Von der Impfpflicht zur Amnestie

Auch wenn Oster sich im Herbst 2020 skeptisch zu Schulsperren geäußert hatte, war sie doch für einen „kurzen, harten Lockdown“ oder für spezifische Impfpflichten, etwa bei Studenten. Doch jetzt sei es Zeit für eine „Amnestie“.

Michael P. Senger, US-amerikanischer Anwalt und Covid-Kritiker der ersten Stunde, schreibt in einer Antwort auf Oster: „Es ist die Schlagzeile, auf die wir gewartet haben – und in dem revisionistischen, verleumderischen Stil, der zur journalistischen Norm in Bezug auf die Reaktion auf Covid geworden ist, kommt sie einem offenen Schuldeingeständnis am nächsten, das wir seit Beginn von Covid gesehen haben.“

Es ist kein wirkliches Schuldeingeständnis ihrerseits. Sie erwähnt unwissende Behörden, die etwa grundlos Strände gesperrt haben, da sie es eben nicht besser gewusst hätten. Sie wurde als „Lehrermörder“ bezeichnet, weil sie offene Schulen war. Doch Impfpflichten und Impfdruck bleibt unerwähnt. Nur an einer Stelle: Da die Raten bei Routineimpfungen stark rückläufig seien, müssten Regierungen wohl neue Impfpflicht in Betracht ziehen. Kein Wort über den Ausschluss und die Diskriminierung jener, die sich dem Covid-Diktat nicht unterworfen hatten.

Philosophin Elena Louisa Lange, die TKP ein Videointerview gegeben hatte, kommentierte kurz: „No fucking way.“ Und fügte den Hashtag „International Covid Tribunals“ an. Ähnlich wie Lange reagierten Tausende auf den Text.

Bob Moron, der mit seinen bissigen Karikaturen während Covid berühmt wurde, meinte: „Dies ist ein faszinierender Schwall idiotischen Schwachsinns, mit dem behauptet werden soll, dass wir eine lange Liste von Dingen, die wir mit absoluter Sicherheit wussten, ‚einfach nicht wussten‘, ‚Wir hatten keine Ahnung, dass die Behandlung von Kindern wie Säcke voller Krankheiten ihrer geistigen Gesundheit schaden würde.‘ Beschämende Leute.“

Tatsächlich ist das Argument von Oster, die wohl den Demokraten nahe steht, hauptsächlich, dass man doch vieles einfach nicht gewusst habe. Nichts sei in böser Absicht geschehen und nun sei man eben schlauer.

Senger führt seiner Antwort auf „Substack“ mehrere Argumente aus, warum eine „Pandemie-Amnestie“ undenkbar sei. „Unwissenheit gilt nicht als Entschuldigung“, schreibt er, vor allem nicht dann, wenn die „Rechte der Mitbürger“, Zensur und Ausnahmezustand zur Disposition stünden. „Das unvermeidliche Ergebnis wäre eine Gesellschaft, in der Unwissenheit und Gehorsam gegenüber der Meinung des Pöbels die einzig sichere Position wäre.

In Österreich keine Reue

Außerdem bräuchte eine „Amnestie“ „zunächst eine Entschuldigung oder einen Akt der Reue seitens derjenigen, die das Vergehen begangen haben.“ Auch davon weiterhin keine Spur, weder in den USA und schon gar nicht in Europa oder gar Österreich. Das zeigen auch die Antworten unter diesem Tweet vom Dienstag anlässlich des einjährigen Jubiläums von „3G am Arbeitsplatz in Österreich“. Diese Restriktion galt ab 1.11.2021 für viele Monate.

 

Martin Balluch, Österreichs bekanntester Veganer und einst massiver staatlicher Verfolgung ausgesetzt, antwortete darauf etwa: War richtig so! Danke an die Entscheidungsträger:innen.“ ORF-Redakteur Sascha Stefanakis sagte: „War auch richtig so.“ Das sind nur zwei von vielen Personen, die weiterhin fest hinter dem stehen, was die Politik durchgesetzt hat. Von Reue also keine Spur.

Senger fragt weiter, ob das Argument, dass man es eben nicht besser gewusst hätte, überhaupt zählen könnte. Oster sei mit den Daten vertraut gewesen und habe oft gezögert, wenn diese der „Mainstream-Orthodoxie“ widersprochen haben: „In diesem Sinne hatten die politischen Vorgaben von Oster und ihresgleichen möglicherweise weniger mit Unwissenheit zu tun als mit Feigheit, Stammesdenken und dem ‚Befolgen von Befehlen‘, was nicht als Handeln ‚in gutem Glauben‘ bezeichnet werden kann.“

Aus rechtlicher Sicht gebe es deshalb für die Forderung nach einer „Amnestie für die Befürwortung totalitärer Politiken während Covid“ ein essenzielles Problem: „Wenn man denjenigen, die diese Maßnahmen befürworteten, einfach unterstellt, dass sie dies aus wohlmeinender Unwissenheit taten, dann ist jede Untersuchung der vielen offenen Fragen hinsichtlich des Ursprungs dieser Maßnahmen – und der zugrunde liegenden Beweggründe der höchsten Beamten, die sie verkündeten – ausgeschlossen.“

Und Senger, der selbst eine äußerst streitbare These ob des Ursprungs der Lockdown-Politik im Westen hat  – er glaubt, dass vor allem China dafür verantwortlich ist – ist nicht der Einzige, der eine grundlegende Untersuchung zur politischen Dynamik der letzten beiden Jahre verlangt. Diese ist – angesichts der fundamentalen Beschädigung aller westlichen Institutionen – wohl unverzichtbar. Stattdessen kommt aus den USA der erste Ruf nach Vergeben und Vergessen. Es wäre nicht überraschend, wenn solche Rufe auch bald in Europa zu hören sind.


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34 Kommentare

  1. Henning 5. November 2022 at 19:19Antworten

    Michael Ballweg immer noch in Schutzhaft (?), Stephan Kohn immer noch um seinen Beamtenstatus und seine Pension gebracht, Strafverfahren gegen Christian Dettmar wegen seines ersten Familiengerichtsverfahrens mit Beweisaufnahme eröffnet, attestausstellende Ärzte immer noch um Zulassung betrogen und mit hohen Strafen belegt, alternative Journalisten immer noch im Exil, Konten von Aktivisten immer noch gekündigt usw. usf. Und da kommen bereits die ersten Leute und wollen den Teppich hochreißen, um möglichst viel darunter zu kehren? Ich bin sehr für Vergebung, aber das kann erst der zehnte Schritt sein, nach umfassender Aufklärung und Vorschlägen zur künftigen Vorbeugung. Wolfgang Wodarg hat schon 2020 eine Wahrheitskommission nach südafrikanischem Vorbild vorgeschlagen. Vollständige Aufklärung wird nur gelingen, wenn man den Minions Straffreiheit und Gesichtswahrung garantieren kann. Oberste Ziele müssen Entschädigung der Opfer und ein „Nie wieder“ sein, das dieses Mal ernst gemeint ist.

  2. Henning 5. November 2022 at 19:00Antworten

    Nee, die fordert eine Pandemie-Amnesie.

  3. Heiko 4. November 2022 at 20:18Antworten

    So breit kann keine Rattenlinie gebaut werden, dass alle involvierten Verbrecher unerkannt verschwinden können, also bleibt nur der christliche Mantel des Vergebens. Diese Hoffnung wird allerdings vergeblich sein.

  4. Jan 4. November 2022 at 1:50Antworten

    Wir müssen jetzt auch noch befürchten, dass diese Leute uns in einen Krieg verwickeln, um der Strafverfolgung zu entgehen!

  5. Rosa 3. November 2022 at 22:18Antworten

    International Amnesty sozusagen. Na, da könnte sich ja „Amnesty International“ um die globale Straffreiheit für coronale Serienverbrecher kümmern …

    Von „Public Health Emergency of International Concern“ – PHEIC, pronounced as FAKE – umschalten in eine Art EIPP, „Emergency of Immunity from Public Prosecution“. Das aber wird sich diesmal nicht ausgehen. Und hoffentlich auch keine „Rattenlinien“ mehr.

    Übrigens, mit EIPP wird nicht „Emergency of Immunity from Public Prosecution“ abgekürzt, sondern „Evidence-informed Policy and Practice“.

  6. Roland Kaschek 3. November 2022 at 11:11Antworten

    Nur diejenigen dürfen amnestiert werden, die substantielle Information darüber geben, wie und von wem maßgeblich zu wessen Vorteil die sog. Pandemie ausgerufen und durchgezogen haben. Alle anderen gehören wegen Verbrechen gegen die Menschheit vor ein Uno-Sondergericht gestellt und für hoffentlich sehr lange in isolations-haft a-la Assange gesteckt. Leider muss man ja uno Institutionen etwas vorgreifen.

    • Jan 4. November 2022 at 2:03Antworten

      „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ haben ein Strafmaß von bis zu 30 Jahren oder Todesstrafe. Wollen Sie wirklich alle Ärzte, die im vollsten Bewusstsein der Risiken ihre Patienten mit Gewinnerzielungsabsicht getötet oder geschädigt haben, 30 Jahre einsperren?

      Diese werden wohl kaum argumentieren können, dass sie zu dumm waren, ein Video von Bhakdi oder Burkhard zu verstehen. Wenn sie es aber nicht sehen wollten, ist dies nicht strafbefreiend. „In Kauf nehmen“ gilt als Vorsatz! Und dass Bhakdi von Fehlalarm sprach und von den Injektionsrisiken, war jedem bekannt.

      Früher hätte man sich aus Ehrgefühl selbst erschossen.

  7. Peter Pan 3. November 2022 at 8:19Antworten

    Ich bin gespannt, wie viele der Täter scholzen werden und sich auf Amnesie statt Amnestie berufen.

    Gegen eine Amnestie spricht grundsätzlich, dass viele Menschen Opfer des Coronaregimes geworden sind und dass das Coronaregime fortgesetzt wird, so wie es die Strippenzieher für über ein Jahrzehnt fortsetzen geplant haben.

    Es kann keine Amnestie für einen Staatsstreich von oben geben. Die globalen jungen Führer müssen sich für ihre Taten als Helfershelfer verantworten, denn sonst unterwandern die weiter unseren Staat. Wir können nicht dauerhaft in einem Verbrecherstaat leben, der nur noch als Alibi existiert.

    Zu den aktuellen Plänen der EU Kommission bis Ende 2023 siehe
    corodok.de Schrägstrich der-vakzinismus-ist-nicht-tot-er-schlaeft-nur

    Für Leute wie Bill Gates, seine Freunde und die Helfershelfer kann es keine Amnestie geben.

    Das zusammengeraffte Vermögen der Verbrecher muss konfisziert werden, einschließlich dessen, was damit „finanziert“ oder vererbt wurde. Solange deren Clans Zugriff auf die Beute haben, werden wir keinen Frieden finden.

  8. Hans Im Glück 3. November 2022 at 7:55Antworten

    Nicht ganz am Thema, aber lesenswert. Bei „achgut“ findet sich ein wunderbarer Beitrag zum Rechtsverständnis in Baden-Württemberg. Ein Satz fasst kurz und prägnant zusammen, was die letzten Jahre in diesem Land auf den Kopf gestellt wurde.

    „Feinde unserer Demokratie sind nicht diejenigen, die ihre Grundrechte wahrnehmen. Feinde unserer Demokratie sind Rechts- und Verfassungsbrecher, wie sie in Baden-Württemberg in hohen Positionen sitzen und mit den enormen Ressourcen staatlicher Macht ihre Geringschätzung gegenüber dem Rechtsstaat, dessen grundlegenden Prinzipien und seinen Bürgern kundtun.“

  9. Andreas N 3. November 2022 at 7:03Antworten

    Wir wurden von ängstlichen politikern, die sich mit aussagen schlechter (weil sich ständig irrender) experten legitimierten gesellschaftlich schwerst geschädigt. Schlimmer ging es kaum und selbst wenn sie sich darauf berufen es nicht besser gewusst zu haben: nicht einmal den mut hat eine/r von ihnen aufgebracht, ZUSÄTZLICH die wirklich guten dinge wie gewichtsreduktion und vitamingabe zu propagieren.
    Ich schätze die aufarbeitung wird erst in 10 bis 15 jahren beginnen, denn dazu benötigen wir eine andere, redliche generation. Vielleicht sind es jene kinder von heute, die großartige jahre mit hirnwäsche und gehorsam verloren haben. Vielleicht rächen sie sich aber auch auf ihre weise. Diejenigen von uns, die so ungefähr kapiert haben was abgelaufen ist haben eine große aufgabe damit aufzuklären und zu erzählen, nicht aufzuhetzen aber auch nicht zu vergessen.

  10. Maximilian 3. November 2022 at 2:07Antworten

    Martin Balluch… ich fand den VGT noch nie sympathisch, einfach so ein Baugefühl. Und gespendet hab ich auch nie. Jetzt weiss ich warum… und tschüss:in!

  11. anamcara 2. November 2022 at 23:09Antworten

    Ein wenig off-topic aber eine wirklich großartige Enttarnung des Lügengeflechts rund um das Thema „Covid19-Pandemie“ veröffentlicht in dem Artikel „Covid-19: A Universe of Questions In a Time of Universal Deceit“ bei off-guardian

    Auszug:
    “In einer Zeit des universellen Betrugs ist die Wahrheit zu sagen ein revolutionärer Akt.”

    Mit jedem Tag, der verstreicht, werden mehr Lücken in der offiziellen Darstellung sichtbar, und immer mehr Eingeständnisse kommen ans Licht, während die Beamten versuchen, sich vor der Verantwortung zu drücken
    Während wir uns dem dritten Jahr der „Covid-Krise“ nähern, ist die einst unanfechtbare Covid-Geschichte – die von Politikern, Gesundheitsbeauftragten und allen Mainstream-Medien berichtet und wiederholt wurde – durch Widersprüche und Ungereimtheiten ersetzt worden.
    Die ursprüngliche Covid-Story, die von Gesundheits-„Experten“ und Regierungsbeamten erzählt wurde, handelte von einem besonders ansteckenden Krankheitserreger, der im Jahr 2020 den Planeten belagerte und sich wie ein Lauffeuer ausbreitete – und die Menschen massenhaft terrorisierte, infizierte und tötete.
    Wenn man tiefer in das Spiegelkabinett von Covid eintaucht, fragt man sich, ob auch nur ein einziger Strang der Geschichte einer Überprüfung standhält. Drei Jahre später türmen sich die Trümmer der Covid-Politik weiter auf.
    Während sich der Staub nach dem Covid-Gemetzel legt, stellt sich uns eine letzte Frage:

    „War die gesamte Covid-Geschichte eine Lüge?“

  12. baltiMOre ravens 2. November 2022 at 21:59Antworten

    Ich schließe mich der Meinung an: dies war ein einwandfreies Schuldeingeständnis, aus diesem Amnestie-Wunsch springt einem geradezu das schlechte Gewissen des Wünschers entgegen.

    Grund- und Menschenrechte wurden dazu geschaffen, IMMER eine Leitschnur zu haben, an der man sich auch – und ganz besonders – in Krisenzeiten orientieren soll. Es sind dem Sinne nach ebenjene Rechte, auf die niemals verzichtet werden darf – nur aus diesem Grund hat man international darüber gestritten. Sie sind das Bekenntnis der Menschheit, die geteilte Selbstwahrnehmung aller Gesellschaften und Individuen.

    Heute wissen wir, es war (von den Meisten) geheuchelt. Oster ist eine von ihnen.

  13. Archimedes 2. November 2022 at 19:21Antworten

    Ich finde auch, dass man die Mitläufer in Ruhe lassen sollte, denn sie handelten aus Unwissen, Dummheit, Obrigkeitshörigkeit und Angst. Diese Menschen machen leider die Mehrheit aus, weswegen sie so leicht manipulierbar sind.

    Anders verhält es sich mit den Tätern. Ich nenne keine Namen aber man findet sie unter #ichhabe mitgemacht. Es muss geprüft werden, in welchen Fällen hier der tatbestand der Volksverhetzung vorliegt. Und die Politiker, Wissenschaftler , Funktionäre und Journalisten, die dabei mitgemacht haben sollten sozial geächtet und gezwungen werden, von ihren Posten zurückzutreten. Bei entsprechender Reue sollte man durchaus Amnestie gewähren. Aber einfach zu sagen: „Schwamm drüber, vergessen“, halte ich für falsch, weil es nur zur Verdrängung führt und diese Verhaltensweisen beim nächsten mal möglicherweise noch schlimmer zutage treten.

    Ich bin überzeugt, dass dieser Aufarbeitungsprozess möglicherweise ein Jahrzehnt die Historiker beschäftigen wird, wenn man es denn zulässt.

  14. Hans im Glück 2. November 2022 at 18:41Antworten

    Sind doch reine Spiegelfechtereien. Wer den Rechtsstaat zu seinen Gunsten abgeschafft hat, der braucht keine Amnestie. Niemand, wirklich niemand der Täter hat auch nur irgendetwas zu befürchten. Spätestens der fine dining club in Karlsruhe würde jedes Urteil atomisieren, so es denn eines geben würde.

    Ich will hier wirklich niemand zu nahe treten, aber was hier teilweise geäußert wird, das ist einfach nur politisch naiv.

    • Mine 3. November 2022 at 6:52Antworten

      Ich bin auch oft lieber skeptisch, weil man sich mit der realistischen Sicht besser vor Enttäuschungen schützt. Aber so arg pessimistisch bin ich nicht, dass ich nicht mehr an den Endsieg des Guten glaube und mich auch dann nicht freue, wenn mal was Positives passiert.

  15. Johannes Schumann 2. November 2022 at 17:56Antworten

    Die ahnen schon, was ihnen dräut. Ich werde es übrigens nicht sein, der wegen eine Impfschadens klagt. Es werden jene sein, die Feuer und Flamme waren und den ersten Spritztermin kaum abwarten konnten und heute drei bis vier Injektionen haben.

    Hier ist eine 49-jährige an einem Herzinfarkt gestorben: https://www.spiegel.de/panorama/leute/julie-powell-us-foodbloggerin-im-alter-von-49-jahren-gestorben-a-94466e01-036e-48a6-b275-f066e954fea5

  16. Veron 2. November 2022 at 17:44Antworten

    Was für eine Idee! Menschen schädigen, tw. ihre Existenz zerstören, sich bereichern dabei oder zumindest im Macht- bzw. Wichtigrausch schwelgen, und nachher sollen die auch noch verzeihen! Und wir tun alle, als wäre nichts gewesen .. .. nicht mit mir!

  17. niklant 2. November 2022 at 17:12Antworten

    Eine Pandemie mit Zwang durch Politik und Pharma hat viel mehr verdient als eine Amnestie! sie sollten jeden Hetzer und Impf-Zwang-Betreiber verurteilen aber nicht unter 10 Jahren. Kinder werden durch Impfungen getötet, Politiker füllen sich die Taschen und zwingen zur Aufgabe ihrer Menschenrechte, da ist es nur Menschlich, Politiker aufs schärfste zu verurteilen! Heute ist es eine Amnestie für Massenmord durch Gen-Versuche, morgen werden wie bereits in Deutschland, Kinderschänder nicht wirklich strafrechtlich verfolgt! Einzige Ausnahme, es wird ein Deutscher Name ohne Migration genannt!

  18. wellenreiten 2. November 2022 at 17:12Antworten

    Keep calm and let karma finish it.
    Der/die eine oder andere wird bestimmt eine schlechte Charge erwischt haben.

  19. Eispickel 2. November 2022 at 17:09Antworten

    Keine Amnestie, das muss vollständig juristisch und mit schmerzlichen Konsequenzen für alle „Mitmacher“ aufgearbeitet werden, sonst wird sich so etwas in Zukunft Jahr um Jahr wiederholen.

  20. anamcara 2. November 2022 at 16:47Antworten

    Niemand bittet um Amnestie für gute Taten, oder?

    Vorschläge zur „Amnestie“ von Straftätern, ohne sie und ihre Untaten zu identifizieren, sind wie das Pferd von hinten aufzuzäumen.
    Amnestie für welche Straftäter? Amnestie für was?
    Der Artikel ist nicht eindeutig.
    Ich weiß nur, dass sie untersucht werden müssen – und erst dann können wir entscheiden, ob eine Amnestie angebracht ist.

    Ich erlaube mir einen Kommentar in Originalsprache zu dem Artikel aus dem Netz wiederzugeben.

    “Forgiveness and prison time can go together. That would be appropriate. Forgiveness does not mean there will be no consequences for criminals.

    There’s also a legal concept called „Criminal negligence.“
    That happens when a person is so profoundly ignorant that it causes harm in others due to their inactions. I.e. being very stupid has a cost. Their lack of doing their own research is criminal. Thus criminal negligence.
    Most of the studies are free. I have some of them. Cost of acquiring the study is not the problem here.”

    • 4757 5. November 2022 at 9:16Antworten

      Amnestie für was?

      Genau diese Frage stellt Del Bigtree, einer der vielen Sprachrohr der US-Gegenbewegung – völlig zu Recht
      Alleine aus seiner plastischen Aufzählung und den Millionen von Geschädigten wird klar dass das niemals passieren wird. Nicht in den USA und hier genau so wenig.

      Del Bigtree Responds to Calls for Amnesty: „When You’re Ready to Repent, I’m Ready to Forgive“
      „It wasn’t okay just because that’s what you were told to do.“

      https://vigilantfox.substack.com/p/del-bigtree-responds-to-calls-for

  21. Idaho 2. November 2022 at 15:49Antworten

    In zwei Jahren dann die gleiche Geschichte mit dem Ukraine-Krieg, den Sanktions-Folgen und den Waffenlieferungen.

  22. Jens Tiefschneider 2. November 2022 at 15:47Antworten

    Könnte den Massenmördern so passen …

  23. Sal Peregrin 2. November 2022 at 15:07Antworten

    Wer (vorzugsweise: tätige) Reue zeigt, der kann um Entschuldigung bitten. Möglicherweise wird sie ihm gewährt. Das Problem dabei: Reue setzt Einsicht voraus. Davon ist wenig zu sehen.

    S.P.

  24. 1150 2. November 2022 at 14:56Antworten

    ich vergesse dass bestimmt nicht und erwarte mir die härtesten konsequenzen für täter und gewinnler in der politik und deren willfährigen mitläufer aus der journaille, justiz, verwaltung und ärzteschaft

  25. Michael R 2. November 2022 at 14:37Antworten

    Die wollen, dass wir ihre Schandtaten einfach vergessen? Weil sie vergessen (oder nie zur Kenntnis genommen) haben, was sie denen, die ein „freiwilliges Impfangebot“ ausgeschlagen haben, angetan haben? Wer zahlt uns denn Schadensersatz für 2,5 Jahre Verlust der Freiheit, der Bürgerrechte, der Lebensqualität? Wer zahlt uns für Monate der Angst vor einer Zwangsimpfung? Sollen erst mal alle, die kräftig an dieser „Pandemie“ verdient haben, ihre „Übergewinne“ in einen Fond für Impfopfer zahlen.

  26. Michael R 2. November 2022 at 14:29Antworten

    Aus der NS-Zeit wissen wir, dass die sogenannten „Mitläufer“ wesentlich schuld daran hatten, dass sich das Unrechtssystem immer weiter ausbreiten und fest etablieren konnte. Auch hier handelt es sich (im besten Fall) um Mitläufer, aber eben keine passiven, sondern höchst aktive (neudeutsch: Impfluenzer“), die ihre Prominenz missbrauchten . In nicht wenigen Fällen haben diese auch Geld dafür genommen, etwa für Fernsehwerbung oder in Zeitungsannoncen. Unschuldig ist keiner von ihnen, denn jeder könnte sich umfassend informieren. Nein, wir „asozialen Trittbrettfahrer“ vergessen nichts. Sie sollten alle bestraft werden.

  27. HelmutK 2. November 2022 at 14:20Antworten

    Eine Amnestie für Schwerstverbrecher?

    Während für geradezu lächerliche Regelverstöße während der Coronazeit völlig überzogene Höchststrafen verhängt wurden:

    Bsw. mussten zwei junge Männer 20000 Pfund (knapp 23000 Euro) als Strafe zahlen, weil sie zu einer Schneeballschlacht animierten, und dabei die Abstandsregeln nicht eingehalten wurden.

    Was gäbe es für ein Geschrei, wenn jemand die Naziverbrechen mit „hätten wir damals nicht besser gewusst“ relativieren würde.

  28. Anton 144 2. November 2022 at 13:45Antworten

    Eine Amnestie würde ich strikt ablehnen, denn ansonsten glauben doch alle Beteiligten (von Journalisten über Ärzte und alle Beamten), dass es immer einfach ist, etwas nachzuplappern und man dadurch keine Konsequenzen zu erwarten hat.
    Unwissenheit schützt eben vor Strafe nicht. Alle sollen, bzw. müssten wissen, dass es auch eine berufliche Verantwortung gibt, der man nicht durch eine einfache Floskel entkommt.
    Wenn sie unberechtigt mit einem Fahrzeug im Halteverbot stehen, gibt es eben eine Strafe. Nur (bei z. B. Gefahr in Verzug, medizinischer Notfall odgl.) ist in diesem Fall von einer Strafe abzusehen. Ansonsten würden dann ja beispielsweise auch alle KFZ-Lenker in den Halteverboten ihre Fahrzeuge abstellen.

    • Johannes Schumann 2. November 2022 at 18:00Antworten

      Vor allem hätten sie es wissen können. Es gab ja genug Leute, die warnten vor den Spritzen und vor Lockdowns. Man hielt sich aber die Ohren zu. Ich bin für die juristische Aufarbeitung und für ordentlichen Strafen. Der Verlust jeglicher Pensionsansprüche ist da das Mindeste, was da rauskommen muss.

    • Bergbauer 4. November 2022 at 15:36Antworten

      Ich meine, hier geht es nicht nur um „vergeben und vergessen“, sondern auch um Vertrauen. All jene, die hier mitgespielt und uns jahrelang bewusst und absichtlich belogen und in die Irre geführt haben, haben all ihre Vertrauenswürdigkeit verspielt. Allein schon deswegen müssten solche Leute aller ihrer Ämter enthoben werden: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht“ – und wer 100e Male lügt…

  29. Gabriele 2. November 2022 at 13:34Antworten

    Satanisch, wie sie wieder versuchen, sich herauszuwinden….Nie und niemals darf man vergessen, was in den letzten zwei Jahren weltweit geschehen ist! Aber der Begriff Verzeihen wurde ja schon immer massiv missbraucht – etwa auch von der Kirche bezüglich sexueller Übergriffe. Leben werden zerstört und die Opfer sollen dann auch noch „vergeben, damit es ihnen selbst besser geht“. Widerlich…

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