Erster echter Beweis für „infektionsverstärkende Antikörper“ durch mRNA-Behandlung?

4. Oktober 2022von 3,2 Minuten Lesezeit

Erhöht die mRNA-Behandlung nicht nur das Risiko, sich zu infizieren sondern auch schwer zu erkranken? Eine schwedische Studie liefert erstmals eine Evidenz für eine solche These. 

Auf der Basis der Daten von neun Millionen Schweden veröffentlichten schwedische Forscherl am 20. September eine Untersuchung. Das Papier lobt zwar die Impfungen (vor allem vor Omikron), wonach diese gut „schützen“ würden. Allerdings zeigt die Untersuchung auch, dass die mRNA-Behandlungen eine Omikron-Infektion nach drei Monaten wahrscheinlicher macht.

Leichter schwer krank durch mRNA?

Dieses Ergebnis wurde durchaus breit diskutiert. Jedoch macht Alex Berenson nun auf einen weiteren Aspekt in der Studie aufmerksam, der bisher recht unbemerkt blieb. Dieser Aspekt hat enorme Sprengkraft. Es wäre die erste echte Evidenz, wonach mRNA-Behandlungen nach einer gewissen Zeit das Risiko erhöhen, schwerer zu erkranken oder zu sterben. Nicht nur die Infektion wird wahrscheinlich, dafür gibt es bereits einiges an Grundlagen, sondern auch schwere Erkrankungen. Es wäre quasi die erste wissenschaftliche Bestätigung für Bhakdi und andere.

Nach einer statistischen Analyse hatten Personen, die zweimal mit mRNA behandelt wurden, etwa ein Jahr später ein höheres Risiko mit einem positiven Covid-Test ins Krankenhaus zu müssen oder zu sterben. Der Schutz der Impfung beginnt nach rund fünf Monaten abzunehmen, nach neun Monaten bricht er ein.

Ein sehr eindeutiges Diagramm. Es zeigt a) das relative Risiko einer Infektion, b) eines Krankenhausaufenthaltes, c) einer Intensivbehandlung, d) eines Todesfalles pro Woche bei Menschen mit zwei Impfdosen. Die rote Linie markiert ein Null-Ergebnis, fällt die blaue Linie darunter, deutet das darauf hin, dass man mit der Impfung einem höheren Risiko ausgesetzt ist. Quelle hier.

Diese Daten dürften erste reale Beweise für „infektionsverstärkende Antikörper“ (ADE) sein. Bei ADE machen Impfstoffe genau das Gegenteil von dem, was sie tun sollten. Sie regen die Körper an, Antikörper zu produzieren, die es einem Erreger leichter machen, einen Körper anzugreifen. Wenn Sie wissen wollen, was das Paul-Ehrlich-Institut dazu sagt, finden Sie das hier. Es gibt aber noch Zweifel, bevor von einem endgültigen Ergebnis gesprochen werden kann.

Statistische Schwankungen

Berenson, für den die Impfkampagne zweifellos fundamental gescheitert ist, will noch kein endgültiges Urteil sehen. Die Erkenntnis beruhe auf relativ wenigen Todesfällen im Zeitraum knapp ein Jahr nach der zweiten Dosis. Deshalb gehen auch die beiden gestrichelten Linien mit der Zeit immer weiter auseinander. Sie zeigen die Konfidenzintervalle an. Womit die statistische Präzision der Schätzung erfasst wird.

Als die Forscher eine andere statistische Methode angewendet haben, schien der Schutz der Impfung nach einem Jahr sogar leicht zuzunehmen. Die Hauptautorin der Studie, Yiyi Xu, sagte, dass es mehr Daten benötige, um zu wissen, welches Ergebnis das richtige sein könnte. Gäbe es ausreichend Fälle, würden beiden Methoden „genauere Schätzungen“ liefern: „Es gibt nur sehr wenige Todesfälle und eine relativ geringe Anzahl von Krankenhausaufenthalten in der 40. Woche und später, so dass die Schätzung für beide Analysen recht unsicher ist.“

Auch unter Statistikexperten ist man sich nicht einig, welche Methode ein korrekteres Ergebnis liefert. Einer urteilt etwa:

„Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass diese Impfstoffe eine negative Wirksamkeit haben werden. Aber als Statistiker bin ich der Meinung, dass man diese Behauptung auf der Grundlage eines Splines wie diesem einfach nicht mit Sicherheit aufstellen kann.“

Was die Studie aber sicher zeigt: nach fünf Monaten fällt der Schutz rapide ab. Das hat jedoch schon „die Wissenschaft“ eingesehen, deshalb besteht die „Vollimmunisierung“ nicht mehr aus zwei Dosen sondern aus drei.

Bild SpencerbdavisSolo-mrna-vaccine-13CC BY 4.0

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11 Kommentare

  1. Zimmer 6. Oktober 2022 at 12:51Antworten

    Sorry, aber eine Studie die behauptet, die Impfungen schützen sehr gut bis 5 Monate sagt rein gar nichts zur Realität aus.
    Die Realität ist eine völlig andere.
    Geboosterte stecken sich verhältnismäßig deutlich mehr an.
    Auf Intensiv gibt nur ca 10 Prozent Ungeimpfte und sterben tun eben auch verhältnismäßig mehr Geimpfte, wobei man aber davon ausgehen muss, das sich eben deutlich mehr Geimpfte anstecken.
    Das sagen Daten aus allen Ländern.
    Der rein subjektive Eindruck ist, das Geimpfte an Erkältungen mehr erkranken momentan.
    Hier braucht man Daten der Krankenkassen, aber da fehlt der Impfstatus auf dem Krankenschein.
    Also kaum möglich.
    Was aber jetzt immer die Standardfrage von Ärzten bei Immunschwäche oder Herzproblemen ist…… „sind sie geimpft? “
    Das ist mittlerweile durchgedrungen an die Halbgötter in Weiß.
    Aufgefallen ist es aber nur, weil vorher kerngesunde Menschen plötzlich unerklärliche Phänomene bzw Symptome hatten.

  2. Johannes Schumann 4. Oktober 2022 at 22:15Antworten

    Eine Kollege von mir hatte nun zum zweiten Mal Corona in diesem Jahr, obwohl geboostert. Was soll man da noch sagen?

    • Michael 5. Oktober 2022 at 10:39Antworten

      deshalb

  3. Georg Uttenthaler 4. Oktober 2022 at 19:34Antworten

    Nachdem an der Wirkung von Impfungen gezweifelt werden muss, bleibt eigentlich nur noch die steigenden Aktienkurse der Impf- Profiteure und derer gibt es viele. DAS SYSTEM:„Dass Leute wie Bill Gates ihr Vermögen zur Rettung der Welt und für edle Projekte ausgeben, ist nicht wahr, denn während Bill Gates sein Vermögen angeblich mit vollen Händen ausgibt, um die Welt durch Impfungen und was weiß ich noch alles zu retten, wird Bill Gates trotzdem immer reicher (von 40 auf weit über 200 Milliarden!). Der Trick, den ALLE „Philanthropen“ nutzen, ist relativ einfach zu verstehen:
    Die Bill and Melinda Gates Foundation hat ihr Vermögen in Aktien der Firmen angelegt, die an den Projekten, die Bill Gates fördert, Geld verdienen. Ein Beispiel: Am 4. September 2019, also gerade mal vier Monate bevor der erste Covid-19-Fall bekannt wurde, hat die Stiftung von Bill Gates eine erste Kapitalbeteiligung an Bion-Tech verkündet. Bill Gates investierte 55 Millionen Dollar in Bion-Tech-Aktien und das Investment sollte auf 100 Millionen Dollar ausgebaut werden.
    Wie es der Zufall wollte, ist Bion- Tech unmittelbar danach, am 10. Oktober 2019, in den USA an die Börse gegangen, der Aktienkurs von Bion-Tech lag beim Börsengang bei unter 14 Dollar. Im Zuge der Corona-Pandemie ist Bion-Tech dann eine Kooperation mit Pfizer eingegangen, um gemeinsam den Covid-19-Impfstoff auf mRNA-Basis zu entwickeln. Wieder ein Zufall: Auch an Pfizer ist die Bill and Melinda Gates Foundation beteiligt. Der Börsenkurs von Bion-Tech ist im Zuge der Pandemie regelrecht explodiert und lag zwischenzeitlich bei fast 400 Dollar.
    Wenn wir annehmen, dass Bill Gates sich an Bion-Tech „nur“ mit 55 Millionen beteiligt hat, und sich der Aktienkurs zwischenzeitlich fast verdreißigfacht hat, dann war das 55-Millionen-Investment von Bill Gates zwischenzeitlich weit über 1.5 Milliarde Dollar wert. Da das aber nur eine erste Kapitalbeteiligung war und Bill Gates sein Investment erhöhen wollte, dürfte er weit mehr Aktien von Bion-Tech gekauft und weit mehr Geld verdient haben. Bill Gates hat offensichtlich einen guten Riecher für Investments.“ Die sich den 4.Stich abholen, sollten wissen, dass es NIE um unsere Gesundheit ging, sondern immer nur um die Profite der IMPF- LOBBY und deren Investoren und alle, die sich mit Impfungen beschäftigt haben. Medien und die gesponserten Experten nicht zu vergessen!!

  4. Georg Uttenthaler 4. Oktober 2022 at 17:48Antworten

    KEINE Impfung ist nebenwirkungsfrei, nützlich, unbedenklich oder harmlos. Wer gesunde Menschen medizinisch behandelt – und eine Injektion an gesunden Menschen ausprobiert, begeht Körperverletzung, und müsste in einer normalen Welt FÜR ALLE FOLGEN monetär einstehen.
    NIEMAND braucht eine „Impfung“ gegen eine Infektionskrankheit. Noch nie wurde bewiesen, dass eine Impfung den Gesundheitszustand eines Menschen INSGESAMT verbessern würde. Was nützt es, wenn man eine bestimmte Erkrankung weniger bekommt, dafür aber andere, schwerere Nebenwirkungen viel mehr? Logischerweise wird es auch NIE einen wirksamen Impfstoff für ein sich jährlich „mutierendes“ Virus geben, denn sollte sie wirken, käme sie auf jeden Fall immer um Jahre zu spät!!!
    Bitte verstehen Sie: ein Nutzen von Impfungen ist PRINZIPIELL nicht messbar. Das einzige, was Impfungen messbar verbessern können ist das subjektive Empfinden (Placebo- Effekt!), dass man geschützt sei. Dieses Empfinden wird aber nur dadurch ausgelöst, dass uns massive PR-Kampagnen dies einreden.
    Nicht unerwähnt lassen will ich, dass alle angeblichen Impferfolge nachweislich in vielen US- Studien in Wahrheit Erfolge von verbesserten Lebensbedingungen, verbesserter Hygiene, verbesserter Ernährungslage, verbesserten Gesundheitssystemen (abzüglich Impfwesen) waren. Die Impfungen kamen immer um viele Jahre zu spät.(nachlesen: Buch „Impf- Illusion“ Dr.Humphries)
    Impfen hat schon immer nur geschadet und nie genutzt. Eine Erkenntnis, die ich mir, bis 2018 fallweise geimpft, leider auch erst mühsam erarbeiten musste. Vielleicht arbeiten Sie auch noch daran?

    • rudi & Maria fluegl 5. Oktober 2022 at 2:08Antworten

      Auch Dr. Reuther und seine Frau stellen Pharmapropaganda in ihren Büchern richtig1

  5. Glass Steagall Act 4. Oktober 2022 at 15:31Antworten

    Nach all dem was ich zu den mRNA-Substanzen (angebliche Impfstoffe) recherchiert habe, ist ein Schutz praktisch nicht möglich! Weder in den ersten Monaten noch danach. Das ist rein biologisch nicht möglich, da die „angebliche“ Schutzwirkung der von der Substanz angeschobenen Produktion von Antikörpern NICHT an den Schleimhäuten ansetzt und ansetzen kann, sondern lediglich in den Organen und der Blutbahn bleibt. Ich frage mich, wie konnte bei der schwedischen Studie überhaupt eine anfängliche Schutzwirkung entstehen, obwohl diese rein technisch gar nicht stattfinden kann?

    Demnach würde die Studie diesen Impfungen tatsächlich eine Wirkung aussprechen und den Leuten Recht geben die sagen, man muss alle 4 Monate nachimpfen.

    Ich sage das ist alles Schwachsinn! Die Wirkung dieser Impfungen liegt bei NULL Prozent!

    • CG Jung 4. Oktober 2022 at 16:02Antworten

      Impfungen gegen Atemwegserkrankungen sind nutzlos.

      Wer gesund bleiben möchte muss sein Immunsystem stärken.

      Mit Vitamin A, B, C, D3, K2, Zink, Selen, Magnesium.

  6. Pusteblume 4. Oktober 2022 at 14:38Antworten

    Es könnte aufschlussreich sein, sich auch mal die Statistik zu Krankenständen anzusehen. Nicht alle, die eine ADE erleiden, landen im Krankenhaus, eher nur ein Bruchteil. Aber an den Krankenständen müsste man es erkennen können. Von Erzählungen weiß ich, dass Anfang 2022 viele Mitarbeiter gefehlt haben. Natürlich ist das nur eine großbe statistische Korrelation, aber es könnte sehr ausgeprägt sein, vor allem, wenn man bedenkt, dass die heilsbringende Gentherapie die Krankenstände hätte verringern müssen.

  7. Trimutant 4. Oktober 2022 at 13:18Antworten

    Wer die Impfung lobt…verliert bei mir jedes Vertrauen!

  8. Edwina 4. Oktober 2022 at 13:13Antworten

    betr. den erklärenden Text zu Figure 2: „… Diagramm. Es zeigt a) das relative Risiko einer Infektion, b) eines Krankenhausaufenthaltes, c) einer Intensivbehandlung, d) eines Todesfalles pro Woche bei Menschen mit zwei Impfdosen.“ – Ich meine, korrekt wäre daß das Diagramm DEN SCHUTZ VOR BZW DIE RISIKOREDUKTION VON a) Infektion, b) Krankenhausaufenthalt, c) Intensivbehandlung und d) Tod zeigt.

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