„Das liegt an der Psyche“ – die scheinbar häufigste Diagnose bei potentiellen Impfopfern

1. Juni 2022von 11,3 Minuten Lesezeit

Wenn einem 30 Minuten nach einer Impfung die Beine versagen und man zehn Monate später – offiziell bestätigt – nur 200 Meter gehen kann, hat das rein psychosomatische Ursachen. Dem Betroffenen wird empfohlen, einen Psychiater oder Psychologen aufzusuchen. An der Impfung kann diese Reaktion nicht liegen. Das bildet man sich nur ein. Das sind zumindest die Erfahrungen von Brigitte, die seit 1.7.2021 nicht mehr richtig gehen kann, aber bis jetzt vergebens um eine Befreiung vor weiteren Impfungen kämpft. Einen Zusammenhang mit der Impfung gäbe es keinen.

Könnten Sie sich bitte kurz vorstellen?

Ich bin Brigitte, 54, und arbeite bei Ranshofen im Magazin. Ich habe eine Tochter, die jetzt in Bayern lebt und wohne mit meinem Lebensgefährten zusammen.

Wir kennen uns vom Selbsthilfe-Stammtisch für Impfopfer in Wels. Warum sind Sie da hin gegangen?

Jeder Arzt, bei dem ich war, hat gesagt, ich brauche einen Psychologen oder Psychiater. Mit denen kann ich gar nicht reden, was mir passiert ist. Die sagen nur, ich habe so viel Angst vor den Impfungen und den Nebenwirkungen. Weil es ihnen selbst gut geht, heißt es, dass ich mir das einbilde. Meine Probleme werden immer mit „psychosomatisch“ erklärt, das brauche ich nicht.

Ich suche konkrete Hilfe, denn langsam wird es finanziell auch ganz knapp. Ich habe zwar noch Reserven, aber mir fehlen 300 Euro monatlich vom Lohn. Im März war ich drei Wochen auf Reha, in der Zeit bekam ich Geld von der PVA. Als ich anrief, weil noch kein Geld für März gekommen war, haben die gesagt, ich müsse am 1. September noch eine Untersuchung machen. Und da ich Reha und Überbrückungsgeld gemeinsam beantragt habe, würde alles gemeinsam bearbeitet.

Und bis dahin müssen Sie auf Ihr Geld warten?

Nein, das nicht. Ich habe mich bei der Gebietskrankenkasse gemeldet, die legen es jetzt vor und fordern es von der PVA zurück, wenn das Reha-Geld bewilligt wird. Aber die Gebietskrankenkasse zahlt 300 Euro weniger als das, was ich normal bekommen. Im März waren es nur 533 Euro. Das wird seit Juli 21 immer schwieriger.

Im Juli 21 wurden Sie geimpft?

Ja. Am Donnerstag, dem 1. Juli 2021, wurde ich geimpft und 30 Minuten nach der Spritze haben meine Beine versagt. Ich sollte mich in einen Sessel setzen, ahnte dann, ich könnte einen Anfall kriegen, und man hat mich auf den Boden gelegt.

Durch Blitzlicht kann es bei mir zu Krämpfen kommen und genau solch ein Anfall kam. Allerdings war da kein Blitzlicht, das den Krampf ausgelöst hat. Man hat mich mit der Rettung ins Braunauer Krankenhaus gebracht und mir gegen die Krämpfe eine Infusion gegeben.

Wurde es dann besser?

Nach so einem Anfall tue ich mich immer ein bisschen schwer zu gehen, das dauert schon mal einen Tag. Ich habe mir nicht viele Gedanken gemacht, „das vergeht schon wieder“, gesagt und wollte nach Hause. Als der Arzt kam, war er alleine und sagte: „Na, haben wir mal wieder ein bisschen gezuckt?“. Dann hat er ganz schnell ein paar neurologische Untersuchungen gemacht, um zu prüfen, ob mein Hirn noch funktioniert und war auch schon wieder weg.

Also war es eine eher oberflächliche Untersuchung?

Ja, es wurden einfach nur Reflexe getestet, der Arzt hat festgestellt, dass er nichts für mich tun kann. Dann kam noch die Frage nach der Art des Impfstoffes, worauf er meinte, das sei ein guter Impfstoff. Mir war dann klar: Schlafen kann ich zuhause auch. Wenn sie mir eh nicht helfen können, bleibe ich nicht im Krankenhaus. Also wurde die Infusionsnadel entfernt und ich sollte auf den Arztbrief für die Entlassung warten. Aber dann wurde mir komisch und ich bekam wieder einen Krampfanfall. Die Schwester, die gerade im Zimmer war, hat Alarm ausgelöst. Man hat mir gleich wieder eine Infusionsnadel gelegt und ich blieb bis Dienstag in der Klinik. Behandelt wurde ich mit Epilepsie-Medikamenten.

Wie ging es denn nach Ihrer Entlassung weiter?

Nachdem ich nur ein paar Schritte gehen konnte und es mir schlecht ging, hat mich mein Freund gleich zum Hausarzt gebracht, der sofort eine Einweisung nach Ried in die Neurologie veranlasst hat. Dort haben sie mich mit Rollstuhl ins CT gebracht, aber nachdem das CT in Ordnung war, wurde ich nach Hause geschickt, obwohl ich eine stationäre Einweisung hatte. Ich sei ja kein Notfall. Aber das traf an dem Tage mehrere. Während ich im Warteraum saß, wurden drei weitere Patientinnen, die mit Schwindelanfällen nach Impfung eingeliefert worden waren, auch nicht aufgenommen.

Ich blieb ein paar Wochen zuhause, habe immer wieder unseren Hausarzt aufgesucht und ihn gefragt, ob es nicht was gibt, was ich tun kann. Die ersten Wochen konnte ich gerade mit Krücken aufs Klo gehen. Mehr war nicht möglich. Ohne meinen Partner hätte ich es auch nicht zum Arzt geschafft. Der Hausarzt überwies mich zum Neurologen, aber dort, wo ich sonst hinging, sollte ich Wochen auf ein Termin warten. Ich ging daher zuerst zu einer Neurologin nach Steyr, bei der kurzfristig ein Termin möglich war. Sie empfahl aber auch gleich die Überweisung zum Psychiater. Meine Psyche sei angegriffen, meinte sie, als ich anfing zu weinen. Dabei war ich einfach nur total fertig.

Mein Neurologe hat auch nicht gewusst, was er tun kann und hat mich dann in die Klinik überwiesen. Am 8. August kam ich für eine umfassende Untersuchung ins Krankenhaus Ried. Die Komplettuntersuchung umfasste ein MRT der Wirbelsäule, Lumbalpunktion, Strommessungen, Muskelmessung, Muskelschwund- und Muskel-Reflexmessung und Messungen, ob die Nerven geschädigt sind. Auch der Blutzucker wurde überwacht. Bei der Lumbalpunktion bekam ich wieder einen Krampfanfall, dann haben sie noch ein EEG gemacht, aber auch dabei ist nichts herausgekommen.

Also wurden Sie wieder entlassen?

Ja, die Ärzte glauben, dass das psychosomatisch ist und nicht, dass es von der Impfung kommt. Die Ärztin, die mit mir sprach, schien aber nicht so überzeugt. Mein Gefühl war, sie hat das sagen müssen. Mir wurde wieder eine psychologische Betreuung empfohlen. Im November gab es dann eine Untersuchung auf Guillain-Barré-Syndrom. Es waren fast die gleichen Untersuchungen und bei der Lumbalpunktion habe ich wieder einen Krampfanfall bekommen. Sie mussten mir ein Medikament geben, bis ich wieder stabil war. Und es kam wieder nichts dabei heraus. Kein Befund, der meine Symptome irgendwie erklärt hätte.

Wurden Ihre Symptome als Verdachtsfall einer Impfnebenwirkung gemeldet?

Mein Hausarzt hat es der BASG und meiner Versicherung gemeldet. Das war aber erst im Januar 2022.

Wie ging es dann weiter?

Im Dezember war ich bei einem impfkritischen Arzt, in der Hoffnung, dass er mir helfen könne. Er hat es mit hochdosierten Vitamin C-Infusionen, hochdosiertem Vitamin D3 und einigen Nahrungsergänzungsmitteln versucht, aber ohne Erfolg. Ein weiterer Neurologe, ein Wahlarzt, der privat zu zahlen war, konnte leider auch nichts feststellen.

Dann hat mir der Hausarzt eine Reha verschrieben. Die drei Wochen im März haben mir schon viel gebracht. Aber auch da hatte ich zwei Krampfanfälle ohne erkennbaren Grund. Die fingen nicht so an, wie ich das gewohnt bin. Der Arm begann zu zittern, es wurde schlimmer und dann krampfte der ganze Körper. Das kannte ich nicht so.

Bei der Reha wurde mir deswegen Deanxid verschrieben, das soll krampflösend und stimmungsaufhellend wirken. Im Beipackzettel steht, dass es ein normales Psychopharmazeutikum ist, aber mir wurde gesagt, es ist ein Allround-Mittel, das auch bei Krampfanfällen hilft. Da ich es halbwegs vertrage und keine Nebenwirkungen spürte, war ich beruhigt und nehme ich es einfach weiter.

Wie geht es Ihnen seit der Reha?

Laut Reha-Befund kann ich maximal 200 Meter gehen, was auch stimmt. Ich kann mich draußen ohne Stützkrücken langsam bewegen, lege mich zwischendurch ein paar Minuten auf die Liege und dann geht es weiter. Aber immerhin ist das ohne Gehhilfe möglich. Wenn ich zum Arzt oder einkaufen fahre, muss ich meine Gehhilfe mitnehmen, solche Strecken schaffe ich noch nicht. Da ich einen erhöhten Puls habe und kurzatmig bin, erhalte ich Betablocker. Gelegentlich habe ich Gleichgewichtsstörungen, die pendele ich mit den Armen aus. Ich bin dann etwas benommen und fühle mich, als ob ich einen Rausch hätte.

Können Sie selber Auto fahren?

Autofahren geht, sodass ich selbst einkaufen gehen kann, aber immer nur in kleine Geschäfte. Mehr ist aufgrund meiner eingeschränkten Gehfähigkeit nicht möglich. Der InterSpar in der Nähe ist eine Herausforderung. Da muss ich einen wirklich guten Tag haben und selbst dann schaffe ich nicht das ganze Geschäft. Ich ziehe kleinere Läden vor, in denen ich nicht so weit gehen muss, bis ich alles beisammen habe.

Aber Arbeiten ist nicht mehr möglich?

Nein, leider geht das gar nicht, ich bin seit 1. Juli 2021 im Krankenstand, also 10 Monate. Und es ist nicht absehbar, wann sich das verbessert. Seit der Reha ist mein Zustand in etwa gleichgeblieben. An einem Tag geht es ein bisschen besser, am nächsten geht es schlechter. Es ist deutlich besser als am Anfang. Die ersten drei, vier Monate waren ganz schlimm.

Wer unterstützt Sie jetzt?

Mein Partner ist zuhause und hilft mir. Ich versuche aber, selbstständig zu bleiben. Ich tue immer das, was ich schaffe. Wenn ich an einem Tag nicht einkaufen fahren kann, erledige ich das an einem anderen Tag. Ich weiß heute nicht, wie es mir morgen geht, bei mir ist alles sehr spontan.

Haben Sie seitens der AGES oder der BASG irgendwas gehört?

Ich habe die wegen Impfschaden angeschrieben und Ende März eine Bestätigung erhalten, dass mein Bericht eingegangen ist und „dass der mögliche Impfschaden vom Bundessozialamt bearbeitet wird“.

Allein diesen Antrag zu stellen, ist eine echte Herausforderung. Ich habe gut eine Woche gebraucht, das zu bewältigen. Mit der Konzentration habe ich ja auch Probleme. Manchmal ist der Kopf leer, da muss ich mich hinlegen und bis zum nächsten Tag warten. Normalerweise gibt man auf bei dem, was man da alles ausfüllen muss. Da wird man gefragt, wann man in den letzten fünf Jahren beim Arzt war und warum. Da musste ich passen. und habe mir von der Krankenkasse die Daten ausdrucken lassen und beigelegt.

Es wird einem also nicht leicht gemacht, einen Impfschaden zu melden?

Nein, das ist genauso mühselig wie die Beantragung einer Impfbefreiung. Auch hier soll man ein Formular ausfüllen und angeben, was die Befunde sind. Da aber meine Untersuchungen alle ohne Ergebnis sind, was soll ich da reinschreiben? Auch soll der Hausarzt etwas ausfüllen und bestätigen, was mein Arzt aber nicht will. Ich habe bis jetzt noch keine Impfbefreiung.

Obwohl Sie seit der Impfung selbst jetzt, 10 Monate später, nur 200 Meter laufen können, erhalten Sie keine Impfbefreiung?

Genau. Mein Hausarzt müsste da etwas ausfüllen. Er ist aber Impfbefürworter, daher verweigert er es. Das Einzige, was ich noch probieren kann, ist zu meinem früheren Hausarzt zu gehen, der jetzt nur noch eine Privatpraxis hat, aber impfkritisch ist. Vielleicht erkennt die BH (Bezirkshauptmannschaft, die zuständige Behörde) das an.

Was machen Sie, wenn Sie keine Impfbefreiung kriegen?

Dann bleibe ich daheim. Ich weiß es echt nicht, ich kämpfe einfach, dass ich diese Befreiung bekomme, ich lasse mich auf gar keinen Fall mehr impfen. Ich habe nämlich auch ein Meningeom im Kopf und habe inzwischen schon von mehreren Fällen gehört, bei denen es zu Krebsausbrüchen und Todesfällen kam. Ein Verwandter von meinem Freund ist nach drei Impfungen an Lungen- und Prostatakrebs verstorben. Eine Freundin hatte vor 10 Jahren Brustkrebs. Im November hat sie die dritte Impfung gekriegt und jetzt fängt wieder ein Geschwür bei ihr in der Brust an zu wachsen. Das sind doch alles keine Zufälle.

Wie gesagt, ich werde mich nicht mehr impfen lassen. Dazu stehe ich.

Dann drücke ich Ihnen – und mir – die Daumen, dass die Impfpflicht in Österreich bald zu Grabe getragen wird.

(1) Die zuständigen Organisationen in Österreich

Die AGES, Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, ist eine GmbH und schreibt über ihre Aufgaben auf ihrer Webseite unter anderem „Unsere drei Institute sorgen dafür, dass der Bevölkerung in Österreich, aber auch europaweit, nur sichere und wirksame Arzneimittel und Medizinprodukte zur Verfügung stehen. Dafür übernehmen wir eine Vielzahl von Aufgaben in Zusammenhang mit der Arzneimittelzulassung, der klinischen Prüfung von Arzneimitteln und Medizinprodukten, der Pharmakovigilanz (Arzneimittelsicherheit), der Vigilanz im Bereich der Medizinprodukte und mit dem Inspektionswesen.

Mit dem Vollzug der hoheitlichen Aufgaben, die mit unserer Arbeit zusammenfallen, ist das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) betraut, eine nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK).“

Für Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen ist die BASG zuständig.

Anträge auf Leistungen nach dem Impfschadengesetz werden bei der Landesstelle des Sozialministeriumservice eingebracht.

Bildquelle


Dieses Interview erscheint ab 18.8.2022 auch im Buch „Vor der ‚Impfung‘ waren sie gesund„.  Dafür wurde bereits der Vorverkauf beim Verlag Ars Vobiscum gestartet, um das Druckkostenrisiko zu minimieren.

Warum sollte man es als Leser dieses Blogs kaufen? Kaufen Sie es und schenken Sie es Menschen,

  • die nicht selbst im Internet recherchieren
  • die vor der Entscheidung stehen, sich boostern zu lassen.
  • die trotz erheblicher Nebenwirkungen nach der Spritze allein gelassen werden
  • die kurz davor sind, dem Impfdruck nach zu geben

Details und Vorverkauf: www.das-impfbuch.eu

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Wenn Vorerkrankte zu Opfern werden

18 Kommentare

  1. Andreas I. 2. Juni 2022 at 1:08Antworten

    Hallo,
    das ist die Ignoranz der Götter in weiß.
    Wer die Inselbegabung hat auswendig lernen zu können, der hat eine gute Voraussetzung für ein Medizinstudium.

  2. Hans Im Glück 1. Juni 2022 at 13:59Antworten

    Ein guter Artikel bei „multipolar“. Ich zitiere Auszüge:

    „Post-Vakzin-Syndrom: „Wir brauchen eine massive Schulungsoffensive

    Der Mediziner Florian Schilling erklärt, warum die Impfung zu so vielen und schweren Schäden führt, welche Rolle das Spike-Protein dabei spielt und wie die Statistiken zu Schädigungen in Deutschland verfälscht werden.
    ……
    Multipolar: Wenn wir allgemeiner auf das Problem der Nebenwirkungen schauen, dann ist ein häufig gebrauchtes Argument, dass dieses Problem überschätzt wird, da es sich ja nur um Verdachtsfälle handeln würde und viele von diesen Verdachtsfällen sich dann möglicherweise als ganz anders begründet herausstellen könnten. Wie schätzen Sie dieses Argument ein?

    Schilling: Also einmal empfehle ich hier, die Dinge in Relation zu setzen. Die Meldung von Verdachtsfällen ist nun mal die Methodik, die wir hier seit Jahrzehnten anwenden. Gemeldet wird nicht der bewiesene Problemfall, sondern der Verdachtsfall. Und wenn ich hier einmal eine Relation aufmache: Wie häufig waren Verdachtsmeldungen in der Vergangenheit? Wie häufig sind Verdachtsmeldungen heute bei den Corona-Impfstoffen? Und ich gucke hier in die offiziellen Zahlen des Paul-Ehrlich-Instituts. Ich habe das einmal gemacht. Ich habe alle zugelassenen Impfstoffe von 2000 bis 2020 angeguckt, wie häufig wurde hier etwas gemeldet, und habe das verglichen mit der Meldehäufigkeit bei den Corona-Impfstoffen. Dieser Vergleich erfolgt auf Basis normalisierter Zahlen, das heißt „Meldungen pro 100.000 Impfungen“. Und wenn man diesen Vergleich anstellt, dann kommt heraus, dass die Meldehäufigkeit bei den Corona-Impfstoffen teilweise beim 100-fachen dessen liegt, was wir vorher hatten. Und da ging es ja auch um Verdachtsmeldungen. Also wenn man das auf dem Level betrachtet, dann gibt es definitv ein Sicherheitssignal.

    Was mir dann sehr zu denken gibt, das können Patienten bestätigen, die nach der Impfung Probleme haben, dass die Ärzte das vielfach nicht angucken. Also die Verdachtsmomente, die es definitv gibt, allein aus dem zeitlichen Zusammenhang, werden eben nicht abgeklärt und erhärtet oder eben entwertet. Erstens, weil die Ärzte einen Bogen um das Thema machen. Man müsste sich eingestehen, dass man paar Jahre lang auf einem ganz falschen Weg unterwegs war. Wer macht das schon gern? Niemand gesteht gern Fehler ein, schon gar nicht gegenüber einem Patienten. Das zweite Problem ist, dass die Impfnebenwirkungen, über die wir hier sprechen, sehr komplex, sehr heterogen sind, was eine sehr spezielle Diagnostik erfordert. Und mit dieser Diagnostik sind viele Kollegen in den Praxen nicht vertraut. Also, die wissen weder, welche Untersuchungen erforderlich wären, noch haben sie Routine darin, diese Untersuchungen durchzuführen und zu interpretieren. Von daher denke ich, haben wir nicht nur eine Untererfassung, was die Meldungen angeht, sondern wir haben auch enorme Defizite darin, diese Impfschäden auf medizinisch-technischer Ebene darstellbar zu machen. Das ist natürlich ein riesiges Hemmnis, um hier etwas Klarheit in das Ganze zu bringen.“

  3. Frühling 1. Juni 2022 at 13:45Antworten

    Eine ehemals gesunde Freundin mit Herzmuskelentzündung nach der Impfung, ein anderer mit Vorhofflimmern und Schlaganfall, eine andere mit plötzlich aufgetretetem Schwindel und mehreren kleineren Hirninfarkten nach dem Booster. Ja, klar alles psychisch. Aber selbst wenn ein Teil auf psychische Erkrankungen nach der Impfung zurückgeführt werden könnten müsste die ärztliche Ethik gebieten, sich das näher anzuschauen. Auch psychisch Erkrankte haben einen Recht darauf, ernst genommen zu werden.

  4. Nightbird 1. Juni 2022 at 13:42Antworten

    Krämpfe nach einer Blitzlichtattacke oder nach Stroboskoplicht (wie zB in Discos) deuten auf eine zumindest latente Epilepsieanfälligkeit hin.
    Jeder Arzt, der sich dem Narrativ unterwirft oder Ärzte, die körperliche Beschwerden als psychosomatisch oder psychisch definieren,
    dem gehört umgehend die Aprobation entzogen. Und man sollte ihn in einer Anstalt wegsperren.

    Aäzte, die so argumentieren, geben faktisch zu, nichts zu wissen oder daß es ihnen egal ist.
    Ärzte, die so handeln, sind für mich, einfach gesagt, Verbrecher!

    Ausserdem hat sich die Schulmedizin dahingehend entwickelt, daß der Körper als Maschine gewertet wird.
    Alles wird organisch, kürperlich gesehen. Der Körper als Maschine muss funktionieren und kann auch wie eine Maschine repariert werden.
    Die Psyche wird gar nicht mehr als wichtig angesehen.

    Wer so denkt, handelt, hat den Beruf des Arztes komplett verfehlt. Er hätte Automechaniker werden sollen.

    Das Problem ist, daß auf den med. Unis die Psychologie immer noch ein Stiefkind ist.
    Mit dem Psychologiestudium allein kann man immer noch keinen Doktor machen.
    Man braucht immer noch ein Medizinstudium dazu.

    Siggi würde im Grab rotieren.

    BTW Long Covid ist nichts anderes als eine Wort-Neuschöpfung.
    Dahinter steckt nichts anders als das Chronic Fatigue Syndrome (CFS), daß man bei jeder schweren Erkrankung bzw Operation und langer Liegezeit hat. Besonders nach künstlicher Beatmung und künstlichem Koma. Beide Verfahren sind immer noch äusserst rückständig und extrem schädigend. Ich kenne viele Menschen, die danach nie mehr auf die Beine gekommen sind und sogar früh versterben.

    Die Medizin hat sich nach dem Mittelater zwar weiterentwickelt, aber leider nur bruchstückhaft und öft in eine falsche Richtung (Apparatemedizin). So ist es der Medizin bisher noch nicht gelungen , den Schmerz TATSÄCHLICH auszuschalten sondern nur die Schmerzweiterleitung.

    Nightbird

    • 1150 1. Juni 2022 at 20:02Antworten

      ein vortragender oberarzt der krankenpflegeschule baumgartnerhöhe in den 1990ern pflegte regelmässig im vortrag seine standeskollegen folgendermassen so zu katalogsieren:
      „60% meiner kollegen sind idioten, 30% sind kriminelle und 10% sind ärzte……….“

      • Andreas I. 2. Juni 2022 at 19:43

        @ 1150 Hallo,
        wobei ich nach meiner Erfahrung mit Weißkitteln präzisieren würde, das die größten Verbrecher diejenigen sind, die den 60 % Idioten die Approbationen erteilen.
        Denn ob ein Mediziner willentlich eine Hilfeleistung unterlässt, oder ob er aus Dummheit die Diagnose stellt, die ihm gefällt und mit der er sich gefällt – das Ergebnis für den Patienten ist in beiden Fällen, dass dem Patienten nicht geholfen wird, dass der Mediziner zu nichts nutze ist.
        Letztere Fälle sind nicht bewusst unterlassene Hilfeleistungen, sondern unterlassene Hilfeleistungen wegen Dummheit und der Ignoranz, die aus Dummheit resultiert, deswegen nenne ich das unterlassene Hilfeleistung durch Ignoranz.
        Darum sind die 60 % Idioten gemeingefährlich und darum sind die größten Verbrecher diejenigen, die den 60 % Idioten die Approbationen erteilen.
        Wobei … Verbrecher sind es, wenn sie es bewusst tun, aber was, wenn die gar nicht merken, was sie tun, weil sie noch größere Idioten sind …

        Außerdem klingt „Idioten“ so ordinär, dabei sind diese Leute doch auch-so hoch gebildet – ja diese Leute haben eine ausgeprägte Begabung, Telefonbücher auswendig lernen zu können, deswegen sind es keine Idioten, sondern Hochinselbegabte.

  5. Parkwaechter 1. Juni 2022 at 12:05Antworten

    Man frägt sich, wie Ärzte mit solchem „Ethos“ abends noch einschlafen können.

    • Nightbird 2. Juni 2022 at 15:05Antworten

      Sofern der Kopfpolster mit Euros gefüllt ist, sehr gut.

      Nightbird

  6. Veron 1. Juni 2022 at 11:58Antworten

    Erinnert mich an die E-Smog-Problematik. Da wurden die empfindlichen Menschen auch als psychisch gestört eingestuft, und ich erinnere mich an die Geschichte einer Person, die in einer Psycho-Klinik landete, wo es ihr wegen E-Smog erst recht schlecht ging.
    Dann wurde einiges entdeckt, was im Körper unter „Mikrowelle“ durcheinander gerät, was bei den unempfindlichen Menschen nicht zu Beschwerden führt und bei den empfindlichen schon. Der „Vorteil“ von E-Smog ist, dass die Personen sich auch mal wo befinden können, wo keiner ist, und dann lässt sich feststellen, dass es ihnen dort gut geht. Bei einem Impfschaden, der sich nicht für eine Weile abschalten lässt, ist das natürlich viel schwieriger. Ich bin mir aber sicher, dass einfach noch nicht das gemessen wurde, was die Ursache aufzeigen würde. Ich lese da z.B. nichts von Messung der ATP-Aktivität, also Zustand der Mitochondrien.
    Abgesehen davon ist es absurd zu sagen, dass jemand keine Impfbefreiung bekommt, weil es „ja nur psychisch“ ist. Sind psychische Störungen denn kein Impfbefreiungsgrund?

  7. Elisabeth H. 1. Juni 2022 at 11:28Antworten

    Impfopfern wird gern eine Kranke Psyche zugeschrieben oder sich bilden was ein. Was für ein Armutszeugnis diese Mensche sich selbst ausstellen. Und das auch noch Freiwillig. Wenn ich mir diese vielen Opfern ansehe (Beruflich), wie sie als Nummer betrachtet wird, wie sie schnell mit Therapien behandelt werden die nicht angemessen sind und zusätzlich damit noch weiter gequält werden, weiter mit Medikamenten vollgepumpt werden, dann würde ich gern die Verantwortlichen hierherzerren damit sie sich das Elend Real ansehen können von den sie sich abwenden aber vorher mit falschen Versprechen (Impfung) gelockt haben. Das war immer so, es bleibt immer so und es wird sich nur was ändern, wenn alle, und ich meine damit „ausnahmslos alle“ endlich aufstehen. Doch ich habe wenig Hoffung und somit werden sie weiter an den Wahnsinnsrad drehen. Dann sollen sie sich bitte hinterher nicht jammern!

  8. Johannes 1. Juni 2022 at 11:27Antworten

    Hallo Frau Drescher,

    in diesem Artikel wird eine Quelle für ein Ärztenetzwerk genannt, dass sich auf die Behandlung des Post Vakin Syndroms spezialisiert hat:

    https://multipolar-magazin.de/artikel/post-vakzin-syndrom-schulungsoffensive

    „Multipolar: Sie sagen aber auch – und das kann vielen Hoffnung machen –, dass es mittlerweile durchaus möglich sei, ich zitiere aus Ihrem Buch, “bei adäquater Vorgehensweise bei über 85 Prozent der Betroffenen, auch der schwersten Fälle, eine deutliche Verbesserung innerhalb weniger Monate zu erzielen“. Sie sind selbst zur Zeit dabei, ein Therapeuten-Netzwerk in Deutschland dafür aufzubauen. Dass man sich vernetzt, dass eine Datenbank entsteht, dass Leute wissen, wo sie sich helfen lassen können. Deshalb konkret gefragt: Wo finden Betroffene Hilfe? Wie weit ist es schon mit diesem Therapeuten-Netzwerk?

    Schilling: Also, hier gibt es gehäuft gute Nachrichten. Wir haben inzwischen eine ganze Anzahl von Kollegen, die bereit sind, in die Bresche zu springen – so muss man es wirklich nennen. Mittlerweile ist das Netzwerk so weit gediehen, dass wir bundesweit in jedem Bundesland Praxen haben, die in der Lage sind, diese Diagnostik umzusetzen und, je nach Ausstattung, auch diverse Schritte der Therapie. Diese Netzwerkliste ist auf meinem Blog einsehbar. Es gibt hier eine eigene Unterseite „Netzwerk“, da kann man dieses PDF herunterladen, die ist nach Postleitzahlen sortiert, und dann gucken, wer hier bei mir in der Nähe ist und dann einfach hier einen Termin vereinbaren für die initiale Diagnostik. Da haben wir einen eigenen Leitfaden erarbeitet für die Kolleginnen und Kollegen. Und dann geht das relativ schnell seine Wege. Also, diese Diagnostik wird etwa 10 bis 14 Tage dauern, bis hier die Ergebnisse vorliegen. Das heißt, das ist relativ schnell. Und dann kann auch umgehend mit der Therapie begonnen werden.“

    Hoffe, die Info hilft weiter.

  9. Justos 1. Juni 2022 at 11:12Antworten

    Alles ist so veraltet und wird nur mit ein Guss drüber als Neu verkauft. Wir sind nie vom Weg Mittelalter abgekommen. Niemand kann von keine Impfnebenwirkungen sprechen. Selbst die Hersteller nicht, obwohl die mehr wissen als sie zugeben würden. Es sind Nebenwirkungen. Punkt! Sie tauchen plötzlich alle nach der Massenimpfung auf. Gesunde die plötzlich nach dieser Impfung Monate später Krank wurden ist nicht zu vertuschen. Wir leben in einem Zeitalter wo fast alles verstuscht werden kann, bis es langsam auf die Oberfläsche taucht und nicht mehr zu übersehen ist. Diese Lüge kann man nicht Ewig vertuschen.

  10. D. K. 1. Juni 2022 at 10:20Antworten

    Wiederholungssatz: Einen Zusammenhang mit der Impfung gäbe es keinen. Hier liegt die größte Lüge begraben. Und ich bin der Ansicht das niemand kämpfen muss, um sich von dieser Wahnsinnsspritze zu befreien. Denn es gibt in meinem Umfeld vier die dasselbe erleiden und auch seit der Covidspritze nicht mehr richtig gehen kann. Und ja, genau deswegen wie im diesem Satz: Weil es ihnen selbst gut geht, heißt es, dass ich mir das einbilde. Viele Nebenwirkungen treten nicht gleich oder Wochen später auf, sondern ein Jahr oder sogar länger. Wie es bei einem Kollege der Fall war.

    Deswegen wird es nicht ernst genommen. Doch die Ärztin von einem Bekannten sagte diesen Satz auch, bis er erfuhr dass die Ärztin drei Wochen später dieselbe Nebenwirkung bekam. Also zehn Monate später nach der Impfung. Hier hätte ich gern ein bestimmten Satz geschrieben aber ich tue es nicht.
    Die Menschen wurden Krankgespritzt und die tickende Nebenwirkung geht irgendwann los.
    Wundert mich nicht über die oberflächliche Untersuchung. Leider ist das Standard in der so angeblichen tollen Medizin und bei so einem Fall macht man sich erst Recht keine Mühe mehr. Wir wissen wie die Ärzte seit 2020 drauf sind: Noch schlechter als zuvor.

    Wie kann nur eine Neurologin über eine Überweisung zum Psychiater sprechen? Da stimmt doch bei der da oben nichts. Welche Psyche sei nicht angegriffen nach dem irrsinnigen Locksdowns, Gs-Regeln und „Ignoranz Nebenwirkungen“ durch die Covidspritze? Auch Neurologen sollten mehr das Hirn einschalten.
    Anstatt endlich genauer hinzuschauen und zusammenhänge sehen wird der Mensch noch als psychisch Krank betrachtet. Sowas nenn ich Rufmord!

    Welche Hürden ein Geschädigter auf sich nehmen muss obwohl es bereits zu Nebenwirkungen zu kämpfen hat und auch noch allein gelassen wird, (obwohl die Regierung für die Impforgie verantwortlich ist) dann noch diagnostiziert bekommt er sei da oben Plem Plem geht einfach zu weit. Da müssen sich diese nicht wundern wenn einige aus der Reihe Tanzen. Wenn man versteht was ich meine.

  11. federkiel 1. Juni 2022 at 9:11Antworten

    Sieht ja so aus, als ob die Impfung eine chronische Entzündung hervorgerufen hat. Da gibt es doch einen Arzt, der das mit Cortison behandelt. Außerdem wäre eine Plasmapherese anzudenken.

  12. Jack 1. Juni 2022 at 8:58Antworten

    Ich war gerade im Wartezimmer eines Arztes als ihr Artikel erschien und hab ihm den Artikel lesen lassen als ich an der Reihe war. Aus seiner Sicht ist der Auslöser der Beschwerden der Hirntumor
    (Meningeom) und auch die Psyche.
    Ein Zusammenhang mit der Impfung wird sich aus seiner Sicht, aufgrund der schweren Vorerkrankungen nicht herstellen lassen.
    Ich möchte dazu anmerken dass mein Arzt weder Impfbefürworter noch Impfgegner ist.

    • thomas 2. Juni 2022 at 0:53Antworten

      da hat sich Ihr arzt viel zeit genommen für Sie und Ihre sorgen. blitzg’scheit scheint er auch noch zu sein mit seiner schnelldiagnose

  13. wellenreiten 1. Juni 2022 at 8:39Antworten

    In den Medien wird gern über Long Covid berichtet, aber woher will man wissen, dass das in Wirklichkeit keine Impfnebenwirkungen sind? Die Beschwerden sind ähnlich. Das wird von vielen Betroffenen (und Medizinern und Politikern) total ausgeblendet – teilweise unbewusst, teilweise bewusst. Bei einigen Menschen war/ist die Gehirnwäsche leider immer noch erfolgreich.

    • OMS 1. Juni 2022 at 9:35Antworten

      Weil nicht sein darf (Nebenwirkung einer Impfung), was tatsächlich ist! Man wird nie zugeben, dass Menschen krankgespritzt werden.

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