Ukraine, Russland, Polen: so sehen internationale Beobachter die Entwicklung

24. Mai 2022von 7.2 Minuten Lesezeit

Die NATO hat den Einsatz erhöht, indem sie die Ukraine mit schweren Waffen überschwemmt und versucht, den Konflikt in die Länge zu ziehen, sagt Scott Ritter, ein Militäranalyst und ehemaliger Geheimdienstoffizier der US-Marine. Der brasilianische geopolitische Analyst und Publizist Pepe Escobar sieht Russland als Sieger im hybriden Krieg, es könnte sich aber einer Bedrohung durch eine von den USA und NATO neu ausgerüstete ukrainische Armee gegenüber sehen. Und der deutsche Autor und Herausgeber des Anti-Spiegel Thomas Röper hält einen Zusammenschluss von Polen und der West-Ukraine für möglich und sogar wahrscheinlich.

Die militärische Entwicklung

In der Unz Review analysiert Scott Ritter die derzeitige Lage im Krieg wie folgt:

Zum Thema, ob die Kapitulation des ukrainischen Militärs, der Nationalgarde und der Neonazis in Asowstal als entscheidender von Sieg betrachtet werden kann:

Scott Ritter: „Es ist ein beeindruckender Sieg. Es ist ein wichtiger Sieg. Es ist ein strategischer Sieg, aber es ist nicht der Sieg über westliche Waffen. Es war ein statischer Sieg, der erreicht wurde, nachdem die Verteidiger in den Untergrund getrieben worden waren. Das war die zweite Hälfte der Schlacht. Es war kein Kampf gegen ukrainische Truppen, die vor allem mit dieser neuen Welle militärischer Unterstützung ausgebildet und ausgerüstet worden waren. Jetzt findet diese Schlacht statt. Ich denke, mit dem, was wir im Donbass sehen, sehen wir die potenzielle Bildung mehrerer Kessel, die das Potenzial haben, viele Tausende von ukrainischen Truppen einzukesseln. Das ist der Sieg, der meiner Meinung nach das Blatt wenden könnte, wenn es darum geht, die Meinung in Europa und anderswo zu formen oder zu beeinflussen.“

Zur Frage der Bereitstellung neuer Waffen für Kiew:

Scott Ritter: „… sie ist ein Wendepunkt. Das heißt aber nicht, dass die Ukraine das Spiel gewinnt. Aber Russland begann die spezielle Militäroperation mit einer begrenzten Anzahl von Truppen und mit klar definierten Zielen, die mit dieser begrenzten Anzahl von Truppen erreicht werden sollten.

Heute hat Russland immer noch dieselbe Anzahl von Truppen und dieselben Ziele. Aber anstatt auf das ukrainische Militär zu treffen, wie es zu Beginn des Konflikts existierte, trifft es jetzt auf ein ukrainisches Militär, das durch ein Waffenpaket unterstützt wird, das allein schon fast dem Verteidigungshaushalt Russlands in einem Jahr entspricht. …

Dieses Paket, das gerade bereitgestellt wurde, entspricht fast diesem Betrag, und wenn man es zu dem hinzurechnet, was in den ersten fünf Monaten des Jahres 2022 bereits bereitgestellt wurde, sind es 53 Milliarden Dollar. …

Die Vereinigten Staaten und die NATO stellen den Ukrainern auch nachrichtendienstliche Unterstützung in Echtzeit zur Verfügung. Das ist ein entscheidender Faktor. Und die NATO-Länder haben der Ukraine jetzt eine strategische Tiefe zur Verfügung gestellt, die über Polen und Deutschland zurückreicht, wo Stützpunkte genutzt werden, um die ukrainischen Streitkräfte an den neuen Waffen zu schulen, die zur Verfügung gestellt werden.

Das Spiel hat sich geändert. Es ist heute ein völlig anderes Spiel als das, das am 24. Februar begann. Russlands spezielle Militäroperation operiert weiterhin mit den Ressourcen, die auf der Grundlage der am 24. Februar bestehenden militärischen Fähigkeiten zugewiesen wurden. Diese militärische Fähigkeit, diese militärische Realität hat sich geändert. Russlands Fähigkeiten haben sich nicht geändert. Es ist also ein anderes Spiel. Das bedeutet nicht, dass Russland verlieren wird, aber es bedeutet, dass Russland sich wahrscheinlich an diese neue Realität anpassen muss.“

Zur Frage der Einkesselung der ukrainischen Kräfte im Donbass:

Scott Ritter: „Mit meinen Wissen und einem unvollständigen Datensatz glaube ich, dass Russland seine erklärten operativen Ziele auf dem Schlachtfeld im Donbass erreicht, einschließlich des Potenzials, Zehntausende von ukrainischen Streitkräften einzukesseln. Und einige dieser Umzingelungen finden in diesem Moment statt, vor allem in der Nähe von Sewerodonezk, um einige andere Gebiete zu erobern. Ich glaube also, dass Russland kurz davor steht, einige sehr wichtige Siege auf dem Schlachtfeld zu erringen, die seine Ziele der zweiten Phase, die Befreiung des Donbass von den ukrainischen Streitkräften, immens vorantreiben werden.“

Über die Ziele der USA:

Scott Ritter: „Und jetzt spricht der amerikanische Verteidigungsminister Lloyd Austin davon, diesen Konflikt zu nutzen, um Russland eine strategische Niederlage zuzufügen, indem er so viele Opfer fordert, dass Russland so geschwächt wird, dass es nie wieder eine solche Operation in Europa durchführen kann.

Das ist ein völlig anderes Ziel als das, was die Vereinigten Staaten zu Beginn sagten. Und die NATO hat sich auf dieses Ziel eingelassen.“

Der hybride Krieg

In der Strategic Culture Foundation schreibt Pepe Escobar:

Pepe Escobar: „Der hybride Krieg wird vor allem auf dem wirtschaftlichen/finanziellen Schlachtfeld ausgetragen – und die Schmerzskala für den kollektiven Westen wird nur noch höher werden. Das eiserne fiktive „Narrativ“, das in ganz NATO-Staaten verbreitet wird, lautet, dass die Ukraine „gewinnt“.“

Gemeint ist im Folgenden die Frage der Biowaffen und der Labore, die die USA mit Hilfe ihrer Pharmaindustrie in der Ukraine betrieben haben:

Pepe Escobar: „Warum also sollte der zum Pentagon-Chef umgerüstete Waffenhändler Lloyd „Raytheon“ Austin seit Ende Februar buchstäblich darum betteln, dass seine Anrufe vom russischen Verteidigungsminister Schoigu beantwortet werden, nur damit seinem Wunsch endlich entsprochen wird?

Das wurde jetzt von einer meiner besten Geheimdienstquellen bestätigt. Der Anruf war eine direkte Folge der Panik. Die Regierung der Vereinigten Staaten (USG) will auf jeden Fall die detaillierte russische Untersuchung – und die Anhäufung von Beweisen – zu den US-Biowaffenlabors in der Ukraine zunichte machen…“

Der Fortschritt in der Befreiung des Donbass und die Biowaffenlabore:

Pepe Escobar: „Nach dem Fall von Popasnaja – der entscheidenden, am stärksten befestigten ukrainischen Hochburg im Donbass – haben die Russen und die Kräfte von Donezk/Luhansk die Verteidigungslinien entlang vier verschiedener Vektoren nach Norden, Nordwesten, Westen und Süden durchbrochen. Was von der ukrainischen Front übrig geblieben ist, bröckelt – und zwar schnell, mit einem riesigen Kessel, der in ein Labyrinth von Minikesseln unterteilt ist: eine militärische Katastrophe, die die US-Regierung unmöglich in den Griff bekommen kann.

Parallel dazu können wir nun auch die vollständige Aufdeckung des Biowaffengeschäfts des Pentagons erwarten – und zwar auf Hochtouren. Das einzige „Angebot, das man nicht ablehnen kann“, das der US-Regierung bleibt, wäre, den Russen etwas Greifbares zu präsentieren, um eine umfassende Untersuchung zu vermeiden.“

Wie die Länder außerhalb der NATO zu den Beteiligten stehen:

Pepe Escobar: „Russland gewinnt also nicht nur militärisch, sondern auch in hohem Maße geopolitisch – 88 % des Planeten stimmen nicht mit der NATO-Stan-Hysterie überein – und natürlich nicht im wirtschaftlichen/finanziellen Bereich.

Dies ist in der Tat das Hauptschlachtfeld des Hybriden Krieges, auf dem der kollektive Westen schachmatt gesetzt wird. Einer der nächsten wichtigen Schritte wird eine erweiterte BRICS sein, die ihre Strategie zur Umgehung des Dollars koordiniert.“

Die weitere Entwicklung:

Pepe Escobar: „Wie die besten russischen Analysten und Kriegskorrespondenten unablässig diskutieren, wird der russische Generalstab seine Taktik für die große Fortsetzung im Donbass anpassen. Sie werden mit einem unausweichlichen Problem konfrontiert werden: Während die Russen die – zersplitterte – ukrainische Armee im Donbass methodisch zermahlen, wird in der Westukraine eine neue NATO-Armee ausgebildet und bewaffnet.“

Polen will die Ukraine schlucken

Thomas Röper, unter anderem Autor des Buches INSIDE CORONA, schreibt auf seinem Blog Anti-Spiegel über die Annäherung von Polen und der Ukraine:

Thomas Röper: Unbeachtet von den Medien hat Polen den nächsten Schritt zur Übernahme der Ukraine gemacht. Selensky hat den Weg dazu freigemacht und verschachert das eigene Land an Warschau.“

Das mittelalterliche Polen hat Gebiete der Ukraine umfasst und die stehen am Programm der Erweiterung Polens.

Thomas Röper über die jüngsten Wendungen: „Bei einem sehr spontan angesetzten Kiew-Besuch sprach der polnische Präsident am 23. Mai unter großem Applaus im ukrainischen Parlament und der ukrainische Präsident Selensky verkündete anschließend, umgehend ein Gesetz einzubringen, das polnischen Staatsbürgern in der Ukraine besondere Rechte einräumen und die Staatsgrenze zwischen beiden Ländern de facto abschaffen soll. Duda scheint es geschafft zu haben, Polen hat den Fuß in der Tür, um die Ukraine zu schlucken.“

Was genau das in naher Zukunft bedeuten könnte, dazu äußert sich Röper nicht. Für Unruhe und Turbulenzen ist jedenfalls noch für einige Zeit gesorgt.


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13 Kommentare

  1. Steve Acker 26. Mai 2022 at 0:01Antworten

    Im Mainstream scheint zumindest inzwischen anzukommen, dass die Situation im Donbass für die Ukr sehr schlecht ist.

    Allerdings, gibt es auch weiter Propaganda-Parolen: gestern auf GMx. warum ein Sieg der Russen äußerst unwahrscheinlich ist.

  2. D. K. 25. Mai 2022 at 12:08Antworten

    Marcel

    Mai 2022 at 21:32

    Also wer eine sprechpuppe des Kremls in seinen Artikel aufnimmt, ist weder Journalist noch im Besitz seiner geistigen Kräfte. Schade war ein guter Blog. Gehe davon aus, dass mein Kommentar eh nicht veröffentlicht wird.

    Da müssen Sie sich selbst ins Finger geschnitten haben mit dem Satz: Gehe davon aus, dass mein Kommentar eh nicht veröffentlicht wird.
    Ahnen Sie es? :-)

    Von mir gibt es eine virtuelle Tomate. Sorry, zu mehr reicht es nicht.

    Ich finde diese Seite ausgesprochen „sehr gut“ und nicht umsonst wird sie weiter empfholen.

  3. Eva-Maria 25. Mai 2022 at 11:11Antworten

    Zu Ukraine/ Polen:
    Ein Reporter der „die WELT“ sagte, daß es 2 Freiwilligenbataillone der Polen in der Ostukraine, Kampfzone Petropetrowsk gibt. ( sagte aber nicht dazu, wie sie angezogen sind) Das sei nicht unkritisch für die NATO. Weil Polen Natomitglied.

    Ein anderer Politikwissenschaftler analysiert:
    Die Beziehung mit Duda und ein großer Wunsch Zelenskys, möglichst viele Waffen aus dem Westen zu bekommen, sind hier gemischt.
    Er hat eine Idee für den ANSCHLUSS. Die Ukraine den Polen übergeben, so wie Österreich einst an Deutschland (das Dritte Reich) kapitulierte. Daher muß man den Menschen zeigen, wie traurig und schlecht sie sind.
    Jetzt wird dem Beobachter klar, wie die polnischen Soldaten in ukrainischen Militäruniformen(!) auf die Kontaktlinie in Dnjepopetrowsk kamen.
    Wir können jetzt alles erwarten. Wir sollten nicht davon ausgehen, dass Zelensky bereit ist, einen Rückzieher zu machen und aufzugeben, und schon gar nicht glauben, dass sein Verstand erwacht ist.
    Alles, was Zelensky sagt, ist an Kuratoren aus Großbritannien gebunden. Einfach so, kein Wort stammt von ihm selbst.
    Höchstwahrscheinlich ist dies alles die Strategie von London.

  4. Elisabeth 25. Mai 2022 at 5:27Antworten

    MMn hat die U. die Chance, ihre jetzigen Grenzen zu behalten, längst vertan bzw. ist es die Schuld der kriegsgeilen NATO, die diesem korrupten Land Hoffnungen gemacht und viele Waffen und Milliarden hinein gepumpt hat. Sie haben eskaliert und alles getan, dass es zu einem Krieg mit möglichst vielen Opfern und Schäden kommt.

    Russlands Forderungen waren nicht unmöglich. Die Verfolgung der russischen Bevölkerung in den ehem. russ. Gebieten muss aufhören und die Ukraine soll neutral werden. Worauf Nehammer sofort zur Nato wollte und meinte, unsere Neutralität sollte aufgegeben werden. Finnland und Schweden tun dies. Es ist fürchterlich dumm. So reagiert nur jemand, der Schwab dient und nicht dem eigenen Land. Eine Volksabstimmung hat man sich gespart.

    Jetzt sollten die russ. Gebiete Donbass und Lugansk an Russland abgegeben werden. Das ist noch der einzige Weg, einen Weltkrieg zu verhindern. Russland wird sicher nicht nachgeben.

    Der Rest der Ukraine wird wohl aufgeteilt. Die Ukrainer sind dann bei der EU und wir dürfen dieses korrupte Land dann aufpäppeln und aus Solidarität mit dem Penisklavierspieler dürfen wir hungern und frieren. Zudem kriegen wir alle paar Monate eine experimentelle Zwangs-Giftspritze verabreicht.

  5. Eva-Maria 24. Mai 2022 at 21:40Antworten

    Auf voltairenet org geht man davon aus, daß sehr viele Waffen auf dem Schwarzmarkt gelangt sind und am Balkan sind und darauf warten in einem neuen Krieg in der Sahelzone eingesetzt zu werden.

  6. Marcel 24. Mai 2022 at 21:32Antworten

    Also wer eine sprechpuppe des Kremls in seinen Artikel aufnimmt, ist weder Journalist noch im Besitz seiner geistigen Kräfte. Schade war ein guter Blog. Gehe davon aus, dass mein Kommentar eh nicht veröffentlicht wird. Heutzutage sind alternative Medien ja die neuen MSM. Alles was nicht gegen MS ist oder etwas damit übereinstimmt, darf nicht sein. Die Kundschaft muss ja bedient werden.

    • Elisabeth 25. Mai 2022 at 5:32Antworten

      Oh, mon Dieu …

      die Borg haben entdeckt, dass wir Menschen sind. Wir fallen auf. Bald wenden sie sich uns zu und wollen uns beseitigen …

    • Andreas I. 25. Mai 2022 at 9:28Antworten

      @ Marcel Hallo,
      „Also wer eine sprechpuppe des Kremls in seinen Artikel aufnimmt, ist weder Journalist“

      Im Umkehrschluss: Wer die Regierung Russlands ausblendet, der sei ein Journalist.

  7. Taktgefühl 24. Mai 2022 at 19:44Antworten

    Ich gehe davon aus, daß die Strategie Russlands geheim ist. Der CIA hat schon zugeben müssen, daß er keine Ahnung hat, was Putin will.
    Der Westen hat zugeben müssen, daß die Sanktionen Rußland überhaupt nicht treffen, und die G7 haben zugeben müssen, daß der Krieg eigentlich nur teuer ist.

    Ich gehe davon aus, daß Russland A. von den Waffenlieferungen nicht überrascht worden ist. Rußland führt einen Abnutzungskrieg gegen den Westen! Deshalb ist seine Armee sehr klein. Damit kann man die Ukraine nicht „besetzen“.

    Im Westen muß alles in der Zeitung gestanden haben und von Maybritt Illner zu Brei getreten worden sein, sonst findet das nicht statt. Der Westen fällt auf sich selber rein, der hält seine öffentliche Meinung mittlerweile für unveröffentlichtes Geheimwissen. Das erkennt man sehr leicht daran, daß er den Krieg nach allen Regeln der Kunst verlängert.

    Auch diese Narrative, Cäsarenwahn, Stalinismus, Hitlerismus, Putinversteher – der Westen wird von Narren regiert. Damit gibt er auch seine Strategie preis.

    Damit hat der Kreml gerechnet.

    Man muß sich die Vorgeschichte anschauen. Die Russen können Krieg führen und haben den Westen immer wieder überrascht. In Rußland ist Schach der Nationalsport, vom Schachspiel am Great Chessboard verstehen die Russen mehr.

    Und man muß sich die Wirtschaft anschauen. Der Euro ist eine Luftwährung. Der innere Wert des Euros besteht vor allem aus Dienstleistungen. Und die brechen zusammen wie ein Kartenhaus. Die USA haben nur 20% Industrie und 80% Dienstleistungen. Je mehr Schulden der Westen macht, desto mehr drücken die Sachzwänge und desto bewegungsloser wird der Westen. Es könnte zu inneren Unruhen kommen!

    Der innere Wert des Rubels ist das Öl! Der Euro verliert zum Rubel rapide an Wert! Und dann sind die Lieferketten im Westen zusammengebrochen. Die Schiffe werden nicht entladen. Darüber kommt der nächste Preisschub, denn Liegezeiten sind teuro.

    Imperien sind keine Schnellbote, bei denen man mal eben das Ruder herumreissen kann und Klippen ausweichen. Imperien sind Tankschiffe mit 50 km langem Bremsweg. Was die sich hier vorstellen? Die Teuronic fährt nur geradeaus! Die wird schon auf See mit Schleppern abgeholt.

    „Am Ende verschlingen die Wellen Schiffer und Kahn,
    Das hat mit ihrem Singen die Lorelei getan!“

    Und man sollte sich die russischen Waffen anschauen. Vakuumbomben, Atomwaffen, Hypschallraketen, dagegen sind die Vorgänger Silvesterknaller.
    Die lassen sich nicht abfangen, die machen den hintersten Winkel der Erde zu Staub.

    Russland kann nachliefern, Waffen, Munition, aus eigener Kraft. Europa muß einkaufen!

    • Al 25. Mai 2022 at 11:01Antworten

      ätTaktgefühl, Sehr gute Analyse, finde ich. Danke.

      Vor allem basiert diese Analyse nicht auf den uns erzählten Märchen, sondern auf unabhängig gesichertes Wissen:

      _ Die Ressourcenstärke Russlands (bei uns tut man so, wie wenn man mit Geld Waffen bauen würden, deshalb dürften wie russisches Öl und Gas nicht mehr kaufen. Aber Waffen baut man mit Rohstoffen und Energie: also alles das, was Russland im Überfluss hat)

      _ die Unfähigkeit des Westens, Realität von Wahnvorstellungen zu unterscheiden, ist für jeden nicht Verblendeten offen greifbar. Das sehen die Russen natürlich erst recht. Da spielen Schachgroßmeister gegen blinde Möchtegern-Bezirksliga-Teilnehmer, die sogar noch nicht mal das Schachbrett und die Aufstellung objektiv wahrnehmen können …

      usw.

  8. Andreas I. 24. Mai 2022 at 19:04Antworten

    Hallo,
    militärisch ist die Sache klar, denn Russlands Bodenoperationen beschränklen sich zwar auf Lugansk und Donezk und einen südöstlichen Küstenstreifen, aber Russland hat über die gesamte Ukraine die Lufthoheit.

    Wirtschaftlich bzw. finanziell könnte es für Russland schon etwas enger werden, aber bisher sieht es eher so aus, als ob der Westen in die Grube fällt, die er anderen grub.

    Territorial ist es gar nicht so abwegig, dass sich Polen Teile der Westukraine einverleibt. Denn so lange Polen nicht gleich die ganze Ukraine bis zur russischen Grenze will, sondern ehemalige Gebiete im Westen, so lange muss das Russland nicht unbedingt stören. Möglicherweise würde das den Russen sogar ganz gut in den Kram passen.

  9. federkiel 24. Mai 2022 at 18:22Antworten

    „Unbeachtet von den Medien hat Polen den nächsten Schritt zur Übernahme der Ukraine gemacht. Selensky hat den Weg dazu freigemacht und verschachert das eigene Land an Warschau.“

    Was für ein Schwachsinn.👎

    • Eva-Maria 24. Mai 2022 at 21:45Antworten

      @federkiel,
      es wird ganz einfach sein, das zu verifizieren. Selenskij hat vor ein Gesetz zu machen, und Polen dieselben Rechte zu geben wie den Ukrainern, außer die Staatsbürgerschaft. Dürfen hohe Verwaltungsposten besetzen, Richter werden, Polizei etc.
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