Long Covid, Post Vakzin, Chronic Fatigue Syndrom: Das sind die besten Behandlungsmethoden

13. April 2022von 5.6 Minuten Lesezeit

Nebenwirkungen und Langzeitwirkungen von Impfung und Covid sind derzeit ein heftig diskutiertes Thema. Ebenso das so genannte Chronic Fatigue Syndrom (CFS). Behandlung scheint es keine zu geben, gerne werden die Probleme von Ärzten, Krankenkassen und Politik geleugnet. Dabei handelt es sich um altbekannte Probleme, wie sie nach Infektionen, Impfungen oder bei Burnout auftreten.

Es hat sich generell eine Zwei-Klassen-Medizin entwickelt, aber gerade bei diesen Symptomen und Krankheiten sind die Unterschiede noch viel ausgeprägter. Ebenso bei der Behandlung von Covid. Es gibt eine Medizin für die breite Masse, die im wesentlichen im Nichtstun besteht. Und es gibt eine durchaus erfolgreiche Medizin für die Eliten, wie sie am besten bei den Spitzensportlern zu beobachten ist. Wer Eigenverantwortung beweist, kann sich aber einen Großteil davon auch zugute kommen lassen, auch wenn es etwas mehr Geld kostet.

Ich habe bei einem vorigen Artikel schon das Video mit Dr. med. Kurt Mosetter gepostet, möchte aber nochmals ausführlicher darauf eingehen. Mosetter erklärt im letzten Teil ausführlicher was bei Spitzensportlern gemacht wird. Er schildert auch welches Netzwerk an verschiedenen Expertisen bei der Betreuung von Klubs in der Champions League zum Einsatz kommen.

Mosetter hat schon sehr früh Anfang 2020, wie ich berichtet habe, Tipps zum wirksamen Schutz vor Corona Infektionen abgegeben. Von 2011 bis 2016 war er unter Jürgen Klinsmann Teamarzt des US-Nationalteams und baute ab 2015 die medizinische Abteilung von RB Leipzig auf. Die konventionellen Ärzte, denen viele ihr Vertrauen schenken, kommen gar nicht in die Nähe dieser Klubs. Dort wird mit wissenschaftlichen Methoden gearbeitet, die in den Mainstream Medien und von der Schulmedizin verunglimpft und abgelehnt werden.

Das Interview wurde von Alexander Glogg, Q24 – Swiss Health Television – geführt. Glogg leitet das Thema so ein:

Wenn man nach einer durchgemachten Infektion nicht sofort gesund ist, sondern weiterhin erschöpft, niedergeschlagen und energielos ist, dann spricht man von einer Long-Infektion. Z.B. Long Covid. Wenn diese dann länger als 3 Monate anhält, dann spricht man von einer Post-Infektion, als zB Post-Covid. Viele dieser Post-Versionen sind aber auch wieder Auslöser von «alten» Infektionen – wie z.B. Herpes, Epstein-Barr, Pfeiffersches Drüsenfieber usw. – die ebenfalls nie bei der Ursache, sondern oft nur die Wirkungen behandelt wurden. Mitochondriale Erschöpfung sind an der Quelle – bei den Mitochondrien zu behandeln. Und hier hat die Orthomolekulare Medizin sehr viel zu bieten. Niemand müsste mit Long/- oder Post-Infektionen längerfristig leben.

Nach dem Long-Syndrom geht es nach drei Monaten in das Post-Syndrom über wo meistens noch Symptome wie Fatigue – man ist todmüde, schläft schlecht, hat Muskel- oder Faszienschmerzen – dazu kommen. Es ist oft eine breite Symptomatologie, die nicht primär entsteht, sondern später kommt. Post Covid und Fatigue sind nichts Neues, das gab und gibt es auch bei anderen Viren, wenn etwa Herpes immer wieder und wieder kommt. Es ist auch bekannt von SARS, MERS oder Ebola, sowie von den DNA-Viren wie Herpes, Epstein-Barr-Virus, Entrero Viren, Varizella-Zoster. Bei einigen Menschen verschwindet die akute Infektion und später entstehen andere Symptome wie eine Autoimmunerkrankung. Also es ist nichts Neues jetzt bei Corona an solchen Post-Syndromen leiden sehr viele Menschen.

Viele Menschen werden mit diesen Krankheiten nicht ernst genommen und nur psychisch behandelt, aber es ist eine richtige Krankheit, die schlafenden Viren können einen Menschen richtig krank machen. Und deshalb kann man es behandeln. Man muss die Immunkompetenz hochfahren. Diese gestaltet sich aus dem Darm, die Darmflora, das Mikrobiom hat einen Zwilling in der Lunge und im Mund und man kann feststellen, was der Körper braucht um diese Viren im Griff zu behalten.

Wenn der Reparaturwerkzeugkasten gefüllt ist, schwellen bei einer Infektion vielleicht die Lymphknoten an, aber nach drei Tagen ist es vorbei. Ist dieser Werkzeugkasten nicht gefüllt, dann bekommt der Körper die Infektion nicht in den Griff. Dann leiden die Mitochondrien und können nicht genug Energie erzeugen. Bei einer Infektion ändern sie die Funktion und versuchen mit freien Radikalen das Virus zu töten. Wenn das immer weiter schwelt, bleiben die Mitochondrien in dem Modus und es fehlt die Energie. Man muss also den Mitochondrien helfen, dass sie ihren Job gut erledigen und dann wieder zu ihrer eigentlichen Aufgabe der Energieerzeugung zurückkehren.

Dafür braucht es B-Vitamine, Vitamin D und K2, Mineralstoffe, natürliche antioxidative Stoffe aus der Ernährung, Superfood für die Mitochondrien, NAD oder NADH oder Coenzym Q10 oder kurzkettige Fettsäuren (Propion, Butyrat). Es geht also um Stärkung des Körpers, damit er das Problem in den Griff bekommt.

Man kann aber nicht das Immunsystem mit Cortison runterfahren, oder Antidepressiva geben und hoffen, dass es besser wird. Es geht um ein ganz gezieltes Vorgehen mit Untersuchung des Darms, der Leber, des Stoffwechsels, die Mineralstoffe und Umstellung der Ernährung. Und ganz wichtig ist die Entzündungen im Stoffwechsel zu unterbinden, das heißt weg mit Zucker und kurzkettigen Kohlehydraten hin zur Fettverbrennung.

Weiter geht es auch um Unterbindung von dauerndem Stress, damit wird man anfällig für Infektionen. Das gilt ebenso für physische Erschöpfungen durch Rad- oder Skitouren oder extrem lange Läufe. Viele Menschen im Stress haben schwache Mitochondrien, Mängel im Werkzeugkasten und an Aminosäuren – dann muss man Auffüllen und Supplementieren.

Bei Long- und Post-Covid ist bei nahezu allen Patienten eine dramatische Erhöhung der Aktivität des Epstein-Barr-Virus oder Herpes oder Varizella-Zoster zu beobachten. Die Symptome sind meist neurologischer Natur und schwer.

Sehr wichtig ist auch die Wiederherstellung gesunden Schlafes, ohne Schlaf keine Erholung.

Bei Sportlern haben Cortison und Medikamente nichts zu suchen. Macht man das um ein akutes Problem zu überspielen, wird er kurz gepusht und die nächste Verletzung kommt dann sicher. Mosetter schildert was in den Vereinen in der Champions League und in denen er aktiv ist alles gemessen wird. Es gibt ein Monitoring für Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe (im Vollblut). Man sieht sich die Schlafgesundheit an, sorgt für genügend Regeneration und es werden drei verschiedene Proteinshaḱes verwendet. Deshalb bekommt kein einziger mehr ein Pfeiffersches Drüsenfieber, Herpes oder das Epstein-Barr-Virus.

Mosetter meint, dass man genau das womit Profisportler gesund und leistungsfähig erhält auch für Kinder und Senioren anwenden sollte. Oder eben für Erkrankte. Aber das ist eben genau der Wissensunterschied zwischen der Medizin für die Eliten und der für die „gewöhnlichen“ Menschen.

Es ist aber nicht notwendig bis ans Lebensende zu supplementieren, es geht darum über die Ernährung die Darmgesundheit zu erreichen.

Aber hört und seht selbst.


Was steckt hinter Long Covid?

Chronic Fatigue Syndrom als massives Problem nach Impfung: Was tun?

Spike und Gerinnung: Es ist schlimmer als gedacht

15 Kommentare

  1. Goldberg 13. April 2022 at 13:27Antworten

    Das stimme ich voll zu: Bei Sportlern haben Cortison und Medikamente nichts zu suchen. Und über die Ernährung sowie Darmgesundheit machen sich erstaunlich viele keinen Kopf darüber, obwohl hier ist die Zentrale.
    Offensichtlich existiert immer noch ein Mangel für ein gezieltes Vorgehen mit Untersuchungen. Die Ernährung spielt eine enorme wichtige Rolle für unser Körper.

    Ich wusste darum sehr früh und ernähre mich Pevers Gesund. Schon al Kind mochte ich nie Süßes, weil mein Körper immer nach den richtigen Lebensmitteln verlangte. Gesunder Zucker bei Obst auch nur jene die weniger enthalten. Komplexe Kohlehydraten und gesunde Fette sind das A und O. Ich habe schon immer unbewusst auf meinen Körper gehört und mir geht es damit großartig.

    Stress wird bei mir ausgeladen mit eine strikte unumstößliche Zeitplanung. Das schenkt mir das Leben was mein Körper verdient. Denn der muss viel aushalten, ertragen und leisten. Da ist eine gesunde Pflege selbstverständlich für mich.

  2. Pohlmann 13. April 2022 at 13:09Antworten

    Die Nebenwirkungen und Langzeitwirkungen von Impfung und Covid werden weiter verharmlost. Die Realität sieht anders aus. Stand von heute: Neue Todesfälle gesamt 10 und alle waren Geimpft. Vollständig! Wer Zeitnah im Geschehen arbeitet sieht die Wahrheit.

  3. Nika 13. April 2022 at 10:16Antworten

    Vielleicht kann mir jemand helfen? Meine 11-jährige bekam einige Wochen nach einer Covid-Erkrankung eine schwere Infektion. Erst schwoll eine Lymphknote an, dann stieg das Fieber fast eine Woche lang immer wieder auf über 39 Grad Fieber. Ich dachte auch – wie es jetzt in diesem Artikel erwähnt wird – an pfeifferisches Drüsenfieber, aber der Arzt wollte das einfach nicht testen. Stattdessen gab man Antibiotik. Meine Erfahrung ist, dass Antibiotika nach spätestens einem Tag wirkt, bei meiner Tochter wurden erst nach mehreren Tagen die Symptome besser.

    Auch meine Mutter bekam eine Weile nach Covid Haarausfall, der sie nun sehr belastet. Ob das miteinander zu tun hat?

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Auf unsere Ärzte ist leider nicht so Verlass ….

    • Marc S. 13. April 2022 at 21:55Antworten

      Haarausfall nach Covid ist häufig, Braucht Zeit (Monate) bis wieder ok, sollte jedoch sich regeln. Möglich Mittel auf den Haarboden (meist Cortison bei Frauen, bei Männern anderes möglich). Zum Kind: Pfeiffer wahrscheinlich – kann man aber nicht mit Antibiotika behandeln (ist ein Virus). Heilt spontan, sollte man eigentlich diagnostizieren können (Blutbild, Milz etc.). Hoffe hilft, Viele Grüsse

  4. Gabriele 13. April 2022 at 9:54Antworten

    Ich muss mich korrigieren: Milchzucker wird natürlich in Laktose und Galaktose gespalten! Wer also Milch schlecht verträgt, wird mit Galaktose auch nicht gesünder. Haushaltszucker besteht aus Fruktose und Glukose (Traubenzucker).
    Jedenfalls aber ist keine Zuckerform für uns unabdingbar notwendig. Keto deshalb so erfolgreich, weil die Ketogenese dem Gehirn wieder die Nutzung von Fett beibringt, statt nach Zucker zu gieren…selber Effekt wie beim Fasten (das übrigens gegen jede Erkrankung ratsam ist). Zeitweise Ketose stellt die metabolische Flexibilität wieder her und kann sogar Pre-Diabetes heilen, soweit bekannt.

  5. Gabriele 13. April 2022 at 9:33Antworten

    Eine ausgezeichnete Hilfe bei chronischer Müdigkeit und jedem Covid-Syndrom kann übrigens die Mykotherapie leisten.
    Einmal nachschauen unter mykotroph.de und vitalpilze.de – das sind die besten Seiten.
    CFS war immer schon bekannt und tritt auch im Gefolge von Krebstherapien auf. Für Covid wurde sie nun offenbar neu erfunden. Auch Gelee Royale ist immer eine Option – es gibt unzählige Möglichkeiten, die man medial unterdrückt, um das Covid-Narrativ nicht zu gefährden. Da kann es nur heißen: Bitte aufwachen…

  6. Gabriele 13. April 2022 at 9:25Antworten

    Galaktose finde ich aber sehr fraglich….die meisten Menschen mit Laktose-Intoleranz können nicht nur die Laktose, sondern auch die Galaktose schwer verwerten. Glukose, also normaler Zucker wieder bekanntlich in diese beiden Bestandteile aufgespalten. Und es gibt Menschen mit Galaktosämie (denen Galaktose schwerste Schäden zufügt), die würden sich über diese „Therapie“ wundern….meiner Ansicht nach ist das sehr mit Vorsicht zu genießen.

  7. Florian 13. April 2022 at 8:46Antworten

    Gesund schaut Herr Mosetter aber nicht aus.
    Deutliche Zeichen von Mangelernährung, wie sein Interviewpartner auch.
    Warum hängt bei all diesen Ernährungsextremisten die Haut am Hals immer runter wie ein Lappen ?
    Jedes Exrem ist ungesund.

  8. anamcara 13. April 2022 at 8:35Antworten

    Es gibt noch bekannte Ärzte die nach naturheilkundlichen Methoden heilen und zu einem Umdenken der modernen Medizin aufrufen:

    „Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt: Das sind die Heilmethoden des Promi-Sportarztes“

    Auszug aus dem Artikel von focus

    „Der frühere Mannschaftsarzt aber noch praktizierende Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hat sich schon ganz zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn für naturheilkundliche und gegen bestimmte chemische Wirkstoffe entschieden

    Seine Leitprinzipien und Behandlungsmethoden sind.:

    -Kortisonspritzen helfen oft nur kurzfristig
    -Injektionen mit homöopathischen Medikamenten
    Er behandelt dagegen häufig mit einer Infiltrationstherapie, wobei er biologische und homöopathische Medikamente etwa an der Wirbelsäule injiziert.
    Dabei verwendet er unter anderem Pflanzenextrakte in homöopathischer Verdünnung sowie homöopathische Komplexmittel.
    Besondere Beachtung schenkt er der Heilpflanze Arnika.

    -Zu seiner Gesundheitsphilosophie gehören folgende Prinzipien:

    Nichts auszulassen, was dem Patienten hilft, ohne zu schaden;
    Die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen;
    Die Antwort des Körpers auf Verletzungen und Überlastungen nicht durch chemische Medikamente unterdrücken;
    Nebenwirkungen vermeiden.

    -Auf Dauer sind außerdem bestimmte Ernährungsregeln sinnvoll, wie Alkohol nicht regelmäßig zu trinken und säurebildende Lebensmittel zu meiden.
    Dazu gehören Zucker, Weißmehl- und Milchprodukte.

    Zusätzlich empfiehlt er niedrig dosierte Nahrungsergänzungsmittel, um das Bindegewebe zu stärken.
    Dafür schlägt er vor, die Aminosäuren Lysin, Arginin und Glutamin zu nutzen.

    Daneben sind Magnesium, Zink, Kupfer, Silizium, Vitamin B6, Vitamin C und D sinnvoll.“

    -Ausserdem:

    Der prominente Arzt Prof Dr Dietrich Grönemeyer sagte u.a in einem Interview bei focus
    „Wer heilt, hat Recht“: Star-Mediziner fordert radikales Umdenken zu einer Weltmedizin“

    „Moderne Medizin bewege sich weg vom Menschen, hin zur Technik.

    Und vieles der traditionellen Naturheilkunst, die den Menschen in seiner Gesamtheit achtet, gerate darüber in Vergessenheit, sagt Dietrich Grönemeyer.
    Er warnt davor, dass Menschen deshalb aussterben könnten.

    Medizin ist ein Kulturgut, so alt ist wie Essen und Trinken. Sie hat uns ermöglicht, dass wir heute noch existieren.
    Die Medizin der Vergangenheit hat uns Wesentliches mitgegeben.

    Von Heilkräutern bis zu lokalen Therapieverfahren, von heilsamer Nahrung bis zur Musik, Tanz, Meditation, Yoga, Sport und Traumdeutung.

    Wenn wir dieses Wissen nicht pflegen und weiterentwickeln, bleiben wir als Menschen auf der Strecke.“

  9. Peter Pan 13. April 2022 at 8:18Antworten

    Früher sagten wir statt „Chronic Fatigue Syndrom (CFS)“ und „Burnout“ auf Deutsch „ich fühle mich ständig schlapp“ und „ich bin urlaubsreif“. Vielleicht sollten wir mal darüber nachdenken, ob derartige Diskussionen ohne Anglizismen schneller zum Ziel führen.

    Ein Mangel an Schlaf kann wesentlich zu den genannten Empfindungen beitragen. Das kann ein Teufelskreis sein. Wenn man krank ist, schläft man schlecht. Schläft man schlecht, kann sich der Körper nur langsam erholen.

    Eine ganz wichtige Ursache für den Mangel an Schlaf ist der Autoverkehr. Vielleicht gibt es Untersuchungen zu „Long Covid“ (noch so ein bescheuerter Anglizismus), die solche möglichen Ursachen mit einschließen. Ein Fahrverbot zwischen 20 Uhr und 10 Uhr für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab einer Tonne könnte binnen Tagen für Abhilfe schaffen.

  10. H.C. 13. April 2022 at 8:17Antworten

    Nach T. Levy, M.D. ist das teils beschriebene “COVID-Langzeitsyndrom” wahrscheinlich eine niedrig-gradige, ungelöste, schwelende COVID-Infektion mit der gleichen Art von Spike-Protein-Persistenz und klinischen Auswirkungen, wie sie bei vielen Menschen nach ihren COVID-Impfungen beobachtet werden. Dr. Claus Köhnlein hält ‘COVID-Long’ als eigenes klinisches Bild für unwahrscheinlich und vermutet hier speziell Fehlbehandlungen, u.a. mit Immunsuppressiva, zu hohen Dosen an Hydroxychloroquin (nach damaligem WHO-Protokoll) und anderes. Prof. Teufel und Kollegen, auf Basis von Studienergebnissen mit 300 betroffenen, hat somatische Belastungsstörung als Hauptursache für die empfundenen Beschwerden ausgemacht (-> “Wir sprechen hier von Bodily Distress, einer somatischen Belastungsstörung”).

    Ich denke das ganze ist multifaktorell. Die Auswirkungen der S1-Spikes eskalieren vorhandenes – und die Leute erwischt es an der schwachen Stelle. Wenn ich weiter oben B-Vitamine und NADH/NAD+ lese – dann weiss ich sofort: B3, Folat, B12, B6, B2 -> Methylierung. SAMe und NAD+ sind Folgeprodukte. Wenn es hier hakt, dann klappt schnell nichts mehr: https://hcfricke.com/2021/04/22/folat-teil-3-methylierungs-grundlagen-die-mthfr-mutation-c677t-und-a1298c-auswirkungen-diagnose-und-nahrungsergaenzung-b2-b6-b12-folat-und-tmg/

    Aber auch das ist nur eine Baustelle. Was viele heute Unterschätzen: Der Mobilfunkmast am Ohr oder in der Tasche – dazu noch der im Notebook, im WLAN-Router, in allem was „Funkt“. Der heutige Elektrosmog ist einfach irreal hoch – auch im Vergleich zu vor 10 oder 20 Jahren. Die Auswirkungen sehr wenig realisiert und verstanden: https://hcfricke.com/emf/

    Insofern wäre es interessant wie u.a. das Umfeld der „Long“’s real aussieht. Aus meiner Sicht wird immer noch Einfachkausal auf alles geschaut.

    Gruß
    H.C.

    • anamcara 13. April 2022 at 12:24Antworten

      Ihr Blog ist hervorragend, viel Wissen, viele Informationen, alles sehr gut recherchiert, absolut empfehlenswert wie ich finde.

  11. Elisabeth 13. April 2022 at 7:30Antworten

    Danke für den Tipp! Hab mir schon Galactose bestellt und werde sie in Zukunft statt Steviosid in meine Thermoskanne mit dem Frühstückskaffee einwerfen. Mal sehen, ob es möglich ist, dass ich noch gescheiter werde, als ich eh schon bin ;-)

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