„Gipfel der Weltregierung“ aktuell in Dubai

30. März 2022von 2.3 Minuten Lesezeit

Der „World Government Summit“ wird gegenwärtig in Dubai abgehalten. Mehr als 4.000 Delegierte sprechen über die „Welt von Morgen“, voll mit künstlicher Intelligenz und Transhumanismus. Mit von der Partie sind altbekannte „Partner“.

Von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbemerkt, tagt diese Woche der „World Government Summit“. Aber keine Sorge, das ist keine Tagung der „Weltregierung“. Stattdessen gehe es nur darum, dass „führende Denker des öffentlichen und privaten Sektors“ ihr „Kräfte bündeln“, um „ein besseres Leben für alle Bürger weltweit“ zu „designen“.

WEF und WHO

Die strategischen Partner des Gipfels sind die führenden transnationalen Institutionen der Welt: Natürlich darf das Davoser Weltwirtschaftsforum nicht fehlen. Doch auch die Weltbank, die UN, die Welthandelsorganisation oder die WHO sind Teil der „strategischen Partner“.

Auch die sogenannten „Knowledge Members“ kennt man: von McKinsey über Accenture bis zu Deloitte ist alles dabei. Ebenso lesen sich die medialen Partner wie das „who is who“ der Medienwelt: Bloomberg, CNN, Sky oder Time. Liest man aufgrund der Medienpartner so wenig über den Gipfel oder wartet man ab, um nach dem Ende des Treffens kritisch auf die Inhalte einzugehen?

Die ganze Liste der Partner finden Sie hier.

Die Agenda ist jedenfalls klar: Vierte industrielle Revolution, und die offensive (technokratische) Transformation der Gesellschaft. Es gehe um die „Erschaffung der Welt von Morgen“, mit künstlicher Intelligenz und Transhumanismus.

Covid dürfte beim „World Gouvernment Summit” übrigens kein Thema sein. Über 4.000 Delegierte aus 190 Ländern sind am Gipfel vertreten. Eine Superspreaderevent sondergleichen. Aber soziale Distanz gilt bekanntlich für den Pöbel, nicht für die Elite. Es besteht aber eine PCR-Testpflicht.

Achte Ausgabe

Dafür sind aber Diskussionsrunden wie „Neugewichtung globaler Gesundheit“ besuchbar. Dort spricht etwa auch Maria Kerkhove, die technische Leiterin der WHO bei Covid. Ein Vorstandsmitglied von Siemens spricht etwa über die „Infrastruktur von Morgen“ und erklärt „wie Regierungen eine sichere smarte und digitale Oase“ bauen können.

Den „World Government Summit“ gibt es seit 2013 und versteht sich als NGO, die sich „der Gestaltung der Zukunft der Regierungen“ widmet. Man erforsche „die Agenda der nächsten Generation von Regierungen und konzentriert sich dabei auf die Nutzung von Innovation und Technologie zur Lösung universeller Herausforderungen der Menschheit“, sagt man selbst.

Die letzten sieben Gipfeltreffen hätten „erfolgreich ein neues Modell für die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene geschaffen, um die nächste Generation von Regierungen zu inspirieren und zu befähigen.“ Am heutigen Mittwoch ist der zweite Tag der diesjährigen Ausgabe.

Bild wikimedia

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10 Kommentare

  1. Juergen S 2. April 2022 at 8:47Antworten

    …es beschleicht mich der Verdacht, dass in den Regierungen und Verwaltungen, jeweils beginnend mit der unwichtigsten Position des allerkleinsten Ortes im Nirgendwo, bis hin zur höchsten Ebene unterhalb der jeweils geglaubten göttlichen Instanz, sehr auffallend das Peterprinzip umgesetzt ist.

    Was soll man da erwarten können… Jedenfalls kaum etwas, was sinnvoll und tatsächlich transparent eine mögliche Zukunft abbilden kann und sollte. Gönnen wir den Peters dieser Welt doch ihre Veranstaltungen und reagieren, jeder für sich, mit unseren persönlichen Möglichkeiten in die richtige Richtung.

  2. Klaus Fischer-Häke 31. März 2022 at 14:55Antworten

    Die perverse Manipulation weit über die MSM hinaus, das sind die „NGOs“ oft aus einem Konstrukt von Stiftungen. Die Finanzierung geschieht hier in Deutschland unverblümt über „staatliche Förderungen“ wie, gegen Rechts sein, für Bunt sein oder Minderheiten schützen – Beispiel die amadeu-antonio-stiftung., meine Infos unter: https://ohmeiei.de/medien/ngos..

  3. Dani 31. März 2022 at 4:10Antworten

    Ich finde diese Organisationen sehr offen und transparent. Die könnten das auch im Geheimen machen, wenn sie wollten. Ausserdem kann man sich ja mal anmelden (https://www.weforum.org/join-us/home). Ich habe mir jetzt etliche Videos des WEF angeschaut und das Buch Die vierte industrielle Revolution von Klaus Schwab gelesen. Das Buch finde ich sehr vernünftig. Es gibt halt nun mal technologische Neuerungen die Bahnbrechend sind. Sich diesen Technologien zu verschliessen und weiterzuwursteln wie bisher (inkl. kaputtes Fiat-Geldsystem) ist definitv nicht der richtige Weg. Zugegebenermassen machen sie leider keinen sehr kompetenten Eindruck. Nur schon die schlechte Audioqualität oder Probleme mit der Stummschaltung der Mikrofone wirken abschreckend.
    Auf jeden Fall machen sie sich Gedanken über die Zukunft, was man leider von einem Grossteil der Bevölkerung nicht behaupten kann. Leider ist halt Klaus Schwab nicht der James Bond Bösewicht Blofeld, sondern nur Akademiker und seine Inhalte sind halt entsprechend trocken. Man könnte ja Teil des Forums sein, gute Leute könnten die dringend gebrauchen.

    • Michael R 31. März 2022 at 11:39Antworten

      @Dani: Sie beobachten und schreiben aus den USA, oder können Sie nicht schlafen? Jedenfalls deutet „4:10“ darauf hin. ;-)

      Ich finde, Sie gehen ziemlich naiv an das Thema „NGO/WEF/Schwab“ heran. Es geht doch nicht darum, ob Sie Zugang zu oberflächlichen, dünnbrettigen Informationen haben, denn etwas anderes ist das, was Klaus Schwab und sein WEF öffentlich machen, nicht. Glauben Sie allen Ernstes, dass das, was jeder in „The Great Reset“ lesen kann, alles ist? Für solche Ergüsse soll ein Klaus Schwab die höchsten Auszeichnungen einiger Staaten, z.B. Deutschlands erhalten haben? Deswegen strömen sie alle jedes Jahr nach Davos? Gehen Sie getrost davon aus, dass alles, was wirklich wichtig ist, hinter den Kulissen passiert, ohne dass Sie davon etwas erfahren.

      Daran, dass jetzt Leute wie Klaus Schwab im Westen regieren, indirekt versteht sich, und nicht die von den Völkern in treuem Glauben gewählten Parlamente, nehmen Sie keinen Anstoß? Sind das in ihren Augen noch Demokratien? Wenn die, die gewählt wurden, nichts zu entscheiden haben, sondern die entscheiden, die nicht gewählt wurden?

      Wessen Interessen werden dieses NGOs Ihrer Ansicht nach vertreten? Die der Menschen, oder ihre eigenen? Wie viele Hundert von Milliarden werden dabei im Spiel sein, was schätzen Sie?

      Sie kritisieren, der Grossteil der Bevölkerung würde sich im Gegensatz zu den NGOs keine Gedanken über die Zukunft machen. Erstens bezweifle ich das und zweitens: Selbst wenn es so wäre, warum sollten sich die Menschen überhaupt Gedanken machen, wo doch ohnehin alles an ihnen vorbei, über ihre Köpfe hinweg entschieden wird oder schon längst entschieden ist?

      Wer hört denn auf die Bevölkerung, wer interessiert sich für ihre Sorgen, Nöte, Ängste, Wünsche, Ideen? Selbst bei einem so simplen und primitiven Thema wie der „Sommerzeit“ ist es den demokratisch Nicht-Legitimierten vollkommen egal: Millionen in der EU haben schon vor Jahren für die Abschaffung gestimmt. Aber es hat sie nicht interessiert, wir stellen noch immer 2x im Jahr die Uhren um. Weil sie es so wollen.

      Sie können sich in noch so viele Mailing-Listen eintragen, noch so viele schlaue Bücher lesen und dennoch ein Outsider bleiben. Sie, wir, haben nichts zu bestimmen. Wie sollte man ein solches Herrschaftssystdm nennen? Neo-Feudalismus? Absolutismus? Diktatur? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, mit Demokratie hat es in Wahrheit nichts mehr zu tun.

    • Michael R 31. März 2022 at 12:07Antworten

      Nachtrag: Zu ergänzen ist noch, dass der Online-Zugang zum (ausschliesslich englisch-sprachigen) WEF nicht kostenlos ist, wenn man etwas mehr erfahren möchte als nur oberflächlichste Informationen. Premium kostet 30 Euro monatlich, Pro sogar 90 Euro monatlich. Auch das dürfte viele davon abhalten, Teil der Community zu werden. Zum Vergleich: Der Mitgliedsbeitrag bei einer politischen Partei beträgt in der Regel einen Bruchteil davon.

      Aufschlussreich finde ich die Zahlen zu einem YouTube Video des WEF, 2:27 min kurz, bestehend aus bunten 1-Sekunden-Snapshots ohne wirklichen Content. 708.000 Abonnenten, aber nur 48.322 Views und nur 621 x „gefällt mir“, seit dem 12. Dezember 2019.

      Das WEF ist und bleibt für die breite Öffentlichkeit ein verschlossener Club. Nur die „Global Leader“ und die, die es nach dem Wunsch Herrn Schwabs werden sollen („Young Global Leader“) haben Zugang zum „Inner Circle“.

  4. Kurt R. 30. März 2022 at 21:59Antworten

    Über die Verbrecher und deren Verbrechen „respektvoll, ohne Diffamierung, ohne persönliche Angriffe und ohne Abwertung“ zu kommentieren, käme dem Versuch einer „Quadratur des Kreises“ gleich und kann somit leider niemals gelingen.

  5. Manfred Müller 30. März 2022 at 19:59Antworten

    „um die nächste Generation von Regierungen zu inspirieren und zu befähigen.“ Na denn – haben diese Pfuscher eingesehen dass das was wir heute an world wide management haben nicht viel taugt? Und die wollen jetzt weit weg von der Realität in ihrer Traumblase eine neue Wirklichkeit schaffen? Was soll dabei denn herauskommen? Das kennt man ja. wenn eine neue Untenehmnensberatung die Firma entert und alles was die letzten Spezialisten eingeführt haben wieder auf den Kopf stellen und der chef meint dass alles besser wird…Und es wieder mindestens ein halbes Jahr dauert nachdem die Brüder verschwunden sind bis der Laden wieder halbwegs rund läuft, bis zur nächsten Beratungsorgie…Das Schlimme ist dass diese Leute dort tatsächlich Macht haben, das ist das wirklich Bedenkliche. Die glauben den Unsinn den die von sich geben und das ohne jede Empathie. Auch ohne Empathie für die eigenen Bedürfnisse

  6. quantumonly 30. März 2022 at 19:29Antworten

    Der Beschluß dass die NGO’s ein Mitspracherechz haben wurde in Rio 1992 gefaßt!
    Also nicht wundern wenn es nun geschieht was geschieht. Alles aber wirklich alles ist öffentlich und passiert öffentlich.

  7. Slobodan Covjek 30. März 2022 at 14:52Antworten

    Das Ziel: Eine Menschheit ohne Menschlichkeit? Die Politik wird immer mehr von nicht legitimierten und unkontrollierten NGOs gemacht. Wenn dann diese Politik, wenn überhaupt im österreichischen Parlament behandelt wird, ist längst alles zu spät.

    • Michael R 30. März 2022 at 15:22Antworten

      Tatsächlich haben Nicht-Regierungs-Organisationen, die praktisch immer von einem oder mehreren Milliardären, oder indirekt über eine Stiftung/Foundation gesponsert werden, in der westlichen Regierung schon längst das Ruder übernommen. Die vom jeweiligen Volk gewählten Regierungen haben kaum noch etwas zu entscheiden. Selbst die EU Kommission ist demokratisch nicht legitimiert. Der Wandel von Demokratien zu Pseudo-Demokratien hat sich über etwa 20, 30 Jahre langsam aber unaufhörlich, vor allem aber von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt entwickelt.
      Der damalige deutsche Bundesinnenminister Horst Seehofer sagte in erstaunlicher Offenheit am 20.5.2010: 《 Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden. 》 Damit ist alles gesagt.

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