Biden-Sohn kümmerte sich um Finanzierung ukrainischer US-Biolabore

27. März 2022von 4,7 Minuten Lesezeit

Die Gerüchte um Hunter Biden und den US-Biolabs in der Ukraine haben sich bestätigt. Aus E-Mails geht hervor, dass seine Investitionen an biotechnologischer Forschung in der Ukraine beteiligt waren. Washington wehrt sich weiterhin, die Causa prüfen zu lassen. Der Kreml bleibt bei diesem Thema in der Offensive.

Schon seit mehreren Tagen kursieren Behauptungen, wonach Hunter Biden, der Sohn des US-Präsidenten, „biologische Labors in der Ukraine finanzierte“. Das hat bisher als russische Desinformation gegolten, entspricht aber der Wahrheit.

Hunter Biden wird geopolitische Frage

Bestätigt wird die Geschichte von der „New York Post“, die sich auf geleakte E-Mails von Hunter Biden beruft. Über die Existenz der Mails wurde schon früher berichtet, nun konnte die Post relevante Mails einsehen. Daraus geht hervor, dass Biden einem kalifornischen Rüstungsunternehmen bei der Analyse von tödlichen Krankheiten und Biowaffen in der Ukraine geholfen hat.

Die Bestätigung durch die „New York Post“ kam zur etwa selben Zeit wie ein Post auf der SocialMedia-Plattform „Gettr“. Jack Maxey, ein Trump-naher Aktivist und Journalist, meint, „die Welt“ solle entscheiden, ob „gelogen“ wurde und veröffentlichte E-Mails von Bidens Laptop.

Moskau behauptet schon länger, dass in den US-Biolabors in der Ukraine an biologischen Waffen geforscht worden wären. Die USA dementiert, China gibt Russland Rückendeckung. Moskau kündigte erst vor Kurzem an, das Thema immer wieder im UN-Sicherheitsrat ansprechen zu wollen.

Russlands Behauptungen bewahrheiten sich

Am Donnerstag bekräftigte Moskau die Vorwürfe, die Produktion von biochemischen Waffen habe sogar direkte Verbindungen zur Biden-Familie. „US-Präsident Joe Biden selbst ist an der Einrichtung von Biolabors in der Ukraine beteiligt“, sagte der Sprecher der russischen Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, laut russischen Nachrichtenagenturen.

„Ein von seinem Sohn Hunter Biden geleiteter Investmentfonds finanzierte die Forschung und die Umsetzung des biologischen Militärprogramms der Vereinigten Staaten. Es ist offensichtlich, dass Joe Biden als sein Vater und Staatschef von diesen Aktivitäten wusste„, so Wolodin und forderte eine Untersuchung durch den US-Kongress und eine Erklärung des Weißen Hauses.

Die USA sagen, dass die Biolabore in der Ukraine nicht geheim gewesen seien und mit öffentlichen Mitteln aus Washington finanziert worden wären. Während die erste Behauptung stimmt, ist die Zweite aber inkorrekt, wie sich herausgestellt hat.

Geld und beste Kontakte

Die neue Behauptung Russlands, dass der Investmentfonds des Biden-Sohnes an der Beschaffung von Geld für Biolaborprojekte in der Ukraine beteiligt war, ist korrekt, stellt die „New York Post“ am Samstag klar. Am Freitag hatte bereits die britische „Daily Mail“ darüber berichtet. Die E-Mails, die Bidens Geschäfte in der Ukraine betreffen, sollen also authentisch sein.

Wie sah das Investment genau aus? „Rosemont Seneca Technology Partners“, die Firma von Hunter, investierte 500.000 Dollar in das Erregerforschungsunternehmen „Metabiota“ in San Francisco und beschaffte weitere Millionen über Firmen wie Goldman Sachs, wie aus den E-Mails hervorgeht. Bidens Unternehmen sorgte für die Finanzierung von Metabiota, damit soll er geprahlt haben.

Die Mails stammen von Bidens Laptop, der im April 2019 in einer Reparaturwerkstatt in Delaware aufgegeben wurde. In diesem Kontext wurde Hunter Biden auch zentrale Angriffsfläche im Wahlkampf von Donald Trump.

Der Präsidenten-Sohn stellte Metabiota Vertretern des ukrainischen Gasunternehmen „Burisma“ vor. Dort war Biden Vorstandsmitglied im Rahmen eines „wissenschaftlichen Projekts“, das Biolabore in der Ukraine einbezog. So gibt es eine Mail, in der die Vizepräsidentin von Metabiota, Mary Guttieri, im April 2014 im Zusammenhang mit Geopolitik und der Forschung des Unternehmens in der Ukraine an Biden geschrieben hat.

„Wie versprochen, habe ich das beigefügte Memo vorbereitet, das einen Überblick über Metabiota, unser Engagement in der Ukraine und darüber gibt, wie wir unser Team, unsere Netzwerke und Konzepte einsetzen können, um die kulturelle und wirtschaftliche Unabhängigkeit der Ukraine von Russland und ihre weitere Integration in die westliche Gesellschaft zu erreichen“, heißt es in ihrem Memo.

Ein paar Tage später schrieb Burisma-Geschäftsführer Vadym Pozharskyi an Biden über ein „wie Sie es nannten ‚Science Ukraine‘ Projekt„.

In einem Memo eines Metabiota-Beamten an den Sohn des damaligen Vizepräsidenten aus dem Jahr 2014 heißt es, das Unternehmen könne „die kulturelle und wirtschaftliche Unabhängigkeit der Ukraine von Russland sichern“.

Die USA vergab später im Jahr 2014 insgesamt 23,9 Millionen Dollar an Metabiota, 307.091 Dollar waren für ein ukrainisches „Forschungsprojekt“ vorgesehen. Das geht aus Regierungsaufzeichnungen hervor.

Auch ein Labor in Odessa steht im Fokus. Den Bau hatte die US Defense Threat Reduction Agency eingeleitet. Bidens Firma hatte damals den Auftrag für den Bau erhalten.

US-Sorgen

In der Dailymail sprach der ehemalige CIA-Offizier, Sam Faddis: „Sein Vater war Vizepräsident der Vereinigten Staaten und für die Beziehungen zur Ukraine zuständig. Warum also saß Hunter nicht nur im Vorstand einer verdächtigen ukrainischen Gasfirma, sondern brachte sie auch mit einem Unternehmen zusammen, das an der Erforschung von Biowaffen arbeitet?“

Seine Einschätzung: „Es ist ein offensichtlicher russischer Propaganda-Versuch, dies auszunutzen. Aber es ändert nichts an der Tatsache, dass es hier anscheinend etwas gibt, das untersucht werden muss.“

Die „Post“ fragt sich abschließend:

„Warum ist Hunter Biden mittendrin in all dem? Warum steht der in Ungnade gefallene Sohn des Vizepräsidenten im Mittelpunkt – der Typ ohne erkennbare Fähigkeiten und mit einer Kokain-Sucht?“

Hunter Biden hat schon öfter für Schlagzeilen gesorgt. Aufgrund möglicher Steuerhinterziehung wird bereits länger gegen ihn ermittelt. Biden weist die Vorwürfe zurück. Im Fokus steht die Frage, wie seine internationale Geschäftstätigkeit mit der politischen Karriere seines Vaters zusammenhing. Wohl auch wieder bei den US-Biolabs in der Ukraine.

Bild wikimedia

US-Biolabore in der Ukraine: Russland legt Dokumente vor

US-Biowaffen in der Ukraine? China will Aufklärung, Russland ermittelt

UN-Sicherheitsrat tagt zur Bio-Forschung der USA in der Ukraine

20 Kommentare

  1. Manuel 28. März 2022 at 9:21Antworten

    Michael R
    27. März 2022 at 22:02
    „Bitte geben Sie den amerikanisch-englischen Text wider und fügen Sie eine (besser noch mehrere) Quellen hinzu. Danke.“
    Bitte sehr. Hier ein kurzer Auszug aus demder englischem Originaltext.

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    Question:
    I only have a minute lefr,let me ask you,does Ukriane have chemical or biological weapons?
    Answer:
    Ukraine have biological reasurch facilities,which in fact,we are now quite concerned Russian Troops, Russian forces may be seeking to gain control of,so we are working with the Ukrainians on how they can prevent any of those reasurch materials from falling into hands of Russian forces schoul they approach.

    Kein Wort hat die Dame von Biowaffenlaboren gesagt.
    Den Rest, falls sie wirklich interessiert sind, sourcen sie bitte selbst
    Allerdings scheint mir ein Bemühen zur Tatsachenfindung nicht wirklich vorhanden sein.
    5 Minuten dauert es und sie haben die Originalquelle und den Originaltext auf ihren Bildschirm

    • Andreas I. 28. März 2022 at 10:41Antworten

      Hallo,
      also sie hat das Wort „Biowaffenlabore“ nicht gesagt, sondern sie hat gesagt „Biolabore“.
      Dann ist das zwar kein Beweis dafür, dass es Biowaffenlabore waren, aber auch kein Gegenbeweis; ich kann auch sagen „das ist ein Kettenfahrzeug“, aber wenn das Ding in der Realität ein dreh- und schwenkbares 120mm-Rohr, Stauraum für 40 Granaten passenden Kalibers hat und an den Frontseiten sehr dicken Stahl, dann ist es ein Panzer, egal was ich behaupte oder wer es sonst noch behauptet.
      Und bekanntlich ist Frau „Yats is our man“ Nuland seit dem Maidan 2014 in der Ukraine aktiv, die könnte selber in mehr involviert sein, als bis jetzt schon herauskam.

    • Steve Acker 29. März 2022 at 17:40Antworten

      laut Artikel in der Welt, schien Nuland ja eher besorgt dass die Labore und deren Ergebnisse in die Hände der Russen gelangen.
      Daher dürfte da wohl mehr als nur harmlose Forschung dahinter stecken.

  2. Michael R 27. März 2022 at 22:04Antworten

    Rätsel
    Was ist das? In den USA erdacht und finanziert, in China entwickelt, in der Ukraine produziert.

  3. anamcara 27. März 2022 at 12:18Antworten

    Ergänzend:

    Umfassende Informationen zu den Biowaffenlaboren der USA findet man bei anti-spiegel z. B.

    -Neue Details über das US-Biowaffenprogramm in der Ukraine

    „Dilyana Gaytandzhieva hat seit Jahren zu den US-Biolabors in Georgien recherchiert und wenn Sie davon gehört haben sollten, dann gehen diese Informationen auf Dilyana Gaytandzhieva zurück.

    Ihre Arbeit war auch die Grundlage für den in Deutschland bekannt gewordenen Film „Labor des Todes“ von MARKmobil.
    Dilyana Gaytandzhieva hat nun erneut geleakte Unterlagen veröffentlicht, die die Biowaffenforschung des Pentagon in der Ukraine bestätigen.

    Ich habe ihren Artikel dazu übersetzt und alle Links so gesetzt, wie in dem Original.
    Dazu gehört auch ihre eigene Doku von 2018 über das Lugar-Center in Georgien, die sie in ihrem Artikel verlinkt hat.“

    https://www.anti-spiegel.ru/2022/neue-details-ueber-das-us-biowaffenprogramm-in-der-ukraine/

  4. gagaertner 27. März 2022 at 12:12Antworten

    Eines der der Pentagon-Labore befindet sich in Charkow, wo im Januar 2016 innerhalb von 2 Tagen mindestens 20 ukrainische Soldaten an einem grippeähnlichem Virus starben und 200 weitere ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Kiew hielt diesen Vorgang jedoch geheim.
    Dies berichtet Kees van der Pijl, der als absolut seriös anzusehen ist und dies mit glaubwürdigen Quellenangaben belegt.(S. 188 – die belagerte Welt)
    S.189:: Die Sowjetunion hat in der Tat geheime Forschungen zum Marburg-Virus betrieben, aber es waren keine Fledermäuse beteiligt, und das Programm endete mit dem Zusammenbruch der UDSSR.

    mein Fazit: Ohne strenges Verbot und/oder Kontrolle der Gain-of-Function-Forschung ist der Hölle Tür und Angel geöffnet. Und auf diesem Weg zur Hölle ist auch ein „Great Reset“ obsolet. (meiner Meinung nach bereits jetzt)

  5. Manuel 27. März 2022 at 10:52Antworten

    H.Mild
    27. März 2022 at 10:17

    „@ Manuel.
    Zemlich viel spricht sogar dagegen. Da in diesen bisher geheimgehaltenen „Bio-Laboren“ wohl kaum Foschung für Agrar-, und/ oder Medizinanwendungen gemacht wurden, denn die müssten ja nicht geheim gehalten werden, was wurde denn dann „erforscht“?
    1.) Die WHO hat die Ukraine schon zuvor aufgefordert „Krankheitserreger“ -welche, Anthrax, Cholera, div.Viren wie Pocken etc…?- zu zerstören.“

    Forschung an Antrax, Colera und diversen Viren hat nichts mit Biowaffen zu tun.
    All diese Viren sind auch in den Deutschen S4 Biolaboren lagernd inklusive Ebola und allen sonstigen tödlichen Viren und Bakterien.
    Diese Viren im Kriegsfall zu zerstören ist ganz normal weil sie bei einem Treffer auf das Labor freigesetzt werden könnten.
    Die meisten Forschungen in Biolaboren sind geheim. Kein Mensch finaziert ein Biolabor um dessen Ergebnisse mit der ganzen Welt kostenfrei zu teilen.

    • Andreas I. 27. März 2022 at 18:59Antworten

      Hallo,
      „Die meisten Forschungen in Biolaboren sind geheim. Kein Mensch finaziert ein Biolabor um dessen Ergebnisse mit der ganzen Welt kostenfrei zu teilen.“

      Dafür gibts im zivilen Bereich Patentschutz.

      Die Finanzierung durch das USA-Verteidigungsministerium ist nicht gerade ein Indiz für geheime zivile Brothefe-Forschung, weil die Leute im Verteidigungsministerium doch so gerne Brot essen.
      Im Zweifel für den Angeklagten, also hier USA.
      Die Frage ist nur, ob noch Zweifel bestehen und wenn ja, welche. Darum ist weitere Aufklärung nötig.

    • Steve Acker 27. März 2022 at 23:23Antworten

      Also in einem Artikel in der Welt. stand drin, dass Nuland besorgt ist, dass diese Labore und deren Ergebnisse in die Hände der Russen gelangen.
      Dann geht es um offensichtlich viel mehr, als nur Pflanzenschutzmittel oder so.

      Dann stellt sich aber die Frage, wenn das so heikel ist, warum machen die USA diese forschung nicht lieber zu Hause
      wo sie selbst für die Einhaltung der Sicherheit sorgen können.
      Stattdessen wird diese Forschung in ein doch sehr unsicheres Land gegben.
      Sehr dubios das ganze.

  6. Andreas I. 27. März 2022 at 10:27Antworten

    Klasse, da fließen Millionen Dollar und ein Laptop wird in eine Reparaturwerkstatt gegeben, aus der dann Infos durchsickern.

  7. Manuel 27. März 2022 at 10:12Antworten

    Herr Mayer:
    Das ist nicht richtig.
    Mit keinem Wort hat Frau Nuland “ BioWaffenlabore“ gesagt

    Hier der Originalext aus der Anhörung im US Senat:

    Sen. Marco Rubio: Besitzt die Ukraine chemische oder biologische Waffen?

    Victoria Nuland: Die Ukraine besitzt biologische Forschungseinrichtungen, und momentan machen wir uns recht große Sorgen, dass russische Truppen, russische Streitkräfte, versuchen könnten, sie unter Kontrolle zu bringen. Deshalb arbeiten wir mit den Ukrainern daran, zu verhindern, dass diese Forschungsmaterialien den russischen Streitkräften in die Hände fallen, falls sie sich nähern.
    Sen. Marco Rubio: Sie sind sich sicher bewusst, dass die russischen Propagandagruppen bereits alle möglichen Informationen verbreiten, sie hätten ein Komplott der Ukrainer entlarvt, in Koordination mit der Nato biologische Waffen im Land einzusetzen.

    Wenn es in der Ukraine einen Vorfall mit biologischen oder chemischen Waffen gibt, würden Sie dann daran zweifeln, dass 100-prozentig die Russen dahinterstecken?

    Victoria Nuland: Meiner Meinung nach besteht daran kein Zweifel, Senator. Und es ist ja eine klassische Technik der Russen, dem anderen das vorzuwerfen, was sie selbst vorhaben.

    • Andreas I. 27. März 2022 at 19:23Antworten

      Hallo,
      “ Victoria Nuland: Meiner Meinung nach besteht daran kein Zweifel, Senator. Und es ist ja eine klassische Technik der Russen, dem anderen das vorzuwerfen, was sie selbst vorhaben.“

      Naja, Colin Powell hatte auch keine Zweifel, dass Irak Massenvernichtungswaffen besitzt. Komischerweise wirkt das vor dem aktuellen Hintergrund so, dass USA dem Irak vorwarfen, was sie selber vorhatten und in Ukraine und anderswo durchführten, also eine klassische USA-Technik.

      Selber in Syrien einmarschieren, Ostsyrien und das syrische Gebiet an der Grenze zu Jordanien besetzen, aber Russland vorwerfen, wenn es in die Ukraine einmarschiert; es ist ja eine klassische USA-Technik, dem anderen das vorzuwerfen, was sie selbst tun.

      Selber entgegen der Abstimmung des irakischen Parlamentes den Irak besetzt halten …

      Also mit dieser Qualität gegenseitiger Vorwürfe ließe sich beliebig lang Ping-Pong spielen, bei der langem Liste der USA-Angriffskriege und damit verbundenen Kriegspropaganda-Lügen käme der Ball immer wieder auf USA zurück:
      es ist ja eine klassische USA-Technik, dem anderen das vorzuwerfen, was sie selbst tun.

    • Michael R 27. März 2022 at 22:02Antworten

      @Manuel: Das von Ihnen zitierte ist a) sicher nicht der Originaltext der Anhörung sondern bestenfalls eine Übersetzung ins Deutsche und b) ohne Quellenangabe nichts wert, denn es lässt sich so nicht nachprüfen, was Sie behaupten.

      Bitte geben Sie den amerikanisch-englischen Text wider und fügen Sie eine (besser noch mehrere) Quellen hinzu. Danke.

  8. Jehnke 27. März 2022 at 10:04Antworten

    Was alles der Wahrheit entspricht erscheint nie in den Medien. Es wird gelogen und betrogen in allen Bereichen auf kosten der BürgerInnen. Und hier ist nicht nur anscheinend etwas das es gibt, sondern alles ohne Ausnahme untersucht werden muss. Denn das Aus ist nicht mehr weit. Es gibt keinen Unterschied, US, Russland, China und Korea und Co haben alle gemeinsam: Lügen und Verleumdungen sind an der Tagesordnung. Alles andere ist Unglaubwürdig.

  9. Manuel 27. März 2022 at 9:54Antworten

    Was spricht den gegen Biolabore? Solche gibt es tausende, überall auf der Welt, in jedem Land.
    Was haben den alle jetzt für einen Wahn mit dem Wort – Biolabor.
    Glaubt denn hier wirklich einer dass Russland nicht im Geheimen an Biowaffen forscht ?
    Alleine in Deutschland gibt es 101 S3 Bioabore und 4 Hochsicherheits S4 Bioabore und eine Unmenge S2 Bioabore.

    • Dr. Peter F. Mayer 27. März 2022 at 10:01Antworten

      Laut der zuständigen US-Staatssekretärin Nuland, handelt es sich um Biowaffenlabore. Das hat sie bei einer Anhörung im US-Senat wörtlich gesagt.

    • H.Mild 27. März 2022 at 10:17Antworten

      @ Manuel.
      Zemlich viel spricht sogar dagegen. Da in diesen bisher geheimgehaltenen „Bio-Laboren“ wohl kaum Foschung für Agrar-, und/ oder Medizinanwendungen gemacht wurden, denn die müssten ja nicht geheim gehalten werden, was wurde denn dann „erforscht“?
      1.) Die WHO hat die Ukraine schon zuvor aufgefordert „Krankheitserreger“ -welche, Anthrax, Cholera, div.Viren wie Pocken etc…?- zu zerstören.
      2.) US-Staatssekrätärin Nuland, hat unter EID zugegeben, daß die US dort geheime Labore betreiben -> Carlson Tucker, ua.
      3.) die US solche verbotene, weil gefährliche Labore lieber im Ausand im Geheimen betreiben, damit bei Harvarien, keine US-Bürger zu Schaden kommen, und bei ein paar Chinesen oder uRssen ua., wäre es egal? -> Wuhan,-> C19-Virus 1.0, das wohl als Biowaffe getunt wurde, und dabee die Rollen von Fauci, Daszak, Drosten, WHO uvva.?
      4.) würden Sie es gutheißen, wenn ihr Nachbar, mit dem Sie nicht ganz grün sind, direkt an Ihrem Gartenzaun eine stinkende, gefährliche Sondemülldeponie betreibt, oder Drogen und/oder Giftpflanzen anbaut?

    • Ulrich Hermann 27. März 2022 at 10:29Antworten

      Natürlich gibt es weltweit zahllose Biolabore.
      Interessant wird das aber besonders, wenn diese Labore mit Standort in einem Land aus einem anderen Land finanziert werden.
      Und noch interessanter wird das, wenn über dubiose Beziehungen letztendlich sogar der Präsident eines ausländischen Staates in diese Labore involviert ist.
      Wenn dann noch offensichtliche Sachverhalte abgestritten werden erscheint das Totschlag-Argument „Alles russische Propaganda – auch Russland forscht an Biowaffen!“ nur noch wie eine Bestätigung der übelsten Verschwörungstheorien.
      Gesehen habe ich persönlich weder ein Labor in der Ukraine noch in Russland.
      Auch nicht das Labor in Wuhan, aus dem – wie uns heftigst eingeredet wird – der Virus zur „tödlichsten Pandemie aller Zeiten“ auf keinen Fall freigesetzt worden sein kann!

    • Andreas I. 27. März 2022 at 11:21Antworten

      @ Manuel Hallo,
      „Glaubt denn hier wirklich einer dass Russland nicht im Geheimen an Biowaffen forscht ?“

      Unser Physiklehrer pflegte zu sagen „Glauben können Sie in der Kirche.“
      An solche Fragen wie hier sollte man m.E. versuchen so logisch wie möglich heranzugehen.
      1.
      Was hätte Russland davon?
      1.a) Eignen sich Biowaffen, um das eigene Territorium zu verteidigen?
      Nein.
      1.b) Eignen sich Biowaffen als Angriffswaffen für die russische Militärdoktrin, so wie man sie 2008 in Georgien, seit 2015 in Syrien und jetzt in der Ukraine beobachten kann?
      Die Russen haben dort eigene Soldaten am Boden vor Ort, also eher …
      Nein.
      1.c) Kann man Biowaffen exportieren, damit Gewinne machen?
      Dazu müsste es Kunden geben, die dafür eine Anwendung haben, siehe 1.a), d.h. selbst wenn internationale Abkommen unterlaufen würden, dürfte es kaum Nachfrage geben, jedenfalls bei weitem nicht die Nachfrage, wie nach russischen Luftabwehrsystemen von Pantsir bis S-400, also eher …
      Nein.

      2.
      Militärbudget Russland: 70 Mrd. Militärbudget USA: 700 Mrd.
      Von den 70 Mrd. entwickelt Russland Hyperschallraketen und andere Waffen.
      Ob da noch ein paar Milliönchen in Forschung mit ungewissem Nutzen übrig bleiben, ist fragwürdig.

      Also:
      Dass Russland nicht im Geheimen an Biowaffen forscht, das ist nicht auszuschließen, aber sehr unwahrscheinlich.

      Und zurück zum Glauben :-) ich glaube, die inoffizielle aber wirkliche Militärdoktrin Russlands ist dieser Satz, der Shoigu zugeschrieben wird:
      „Russland braucht keine Flugzeugträger, Russland braucht Waffen, um Flugzeugträger zu versenken.“
      Kann man mit Biowaffen Flugzeugträger versenken?
      Wohl bei weitem nicht so effektiv wie mit Raketen oder Torpedos, also eher … nein.

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