US-Biolabore in der Ukraine: Russland legt Dokumente vor

7. März 2022von 3,7 Minuten Lesezeit

Es ist das heißeste Eisen im aktuellen Infokrieg zwischen Russland und dem Westen: US-Biolabore auf ukrainischem Boden. Am Sonntag veröffentlichte das russische Verteidigungsministerium erstmals Dokumente. Diese sollen zeigen, dass Kiew am Tag des russischen Einmarsches die Vernichtung von Krankheitserregern angeordnet haben soll. Der Westen sprach schon Tage davor von Desinformation, die vom Kreml verbreitet werde.

Von Waldo Holz*

Spekulationen gibt es seit Putins Einmarsch in die Ukraine: US-Biolabore  in der Ukraine – und keiner weiß, was dort geschieht. Am Samstag äußerte sich das russische Außenministerium dazu, am Sonntag legte das Verteidigungsministerium Dokumente vor. Westliche Medien nennen die Causa „Desinformation“. Doch der Reihe nach.

US-Biolabore in der Ukraine

Das US-Verteidigungsministerium betreibt in der Ukraine jedenfalls mehrere Biolabore. Diese Information weist die US-Botschaft der Ukraine recht transparent aus:

„Das Programm des US-Verteidigungsministeriums zur Verringerung biologischer Bedrohungen arbeitet mit Partnerländern zusammen, um der Bedrohung durch (absichtliche, versehentliche oder natürliche) Ausbrüche der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt entgegenzuwirken.  Das Programm erfüllt seinen Auftrag zur Verringerung der biologischen Bedrohung durch die Entwicklung einer Kultur des Bio-Risikomanagements, durch internationale Forschungspartnerschaften und durch die Stärkung der Kapazitäten der Partnerländer im Bereich der biologischen Sicherheit und der Bio-Überwachung. Die Prioritäten des Programms zur Verringerung biologischer Bedrohungen in der Ukraine sind die Konsolidierung und Sicherung sicherheitsrelevanter Krankheitserreger und Toxine sowie die Gewährleistung, dass die Ukraine Ausbrüche gefährlicher Krankheitserreger erkennen und melden kann, bevor sie eine Bedrohung für die Sicherheit oder Stabilität darstellen.“

Der ausführliche Twitter-Thread eines anonymen Accounts zu den Biolaboren, der die Causa Ende Februar so richtig in den Fokus geraten ließ, verschwand sehr schnell von Twitter, ist aber im Webarchiv noch gespeichert.

Russland erhebt Vorwürfe

Das russische Außenministerium warf der USA nun am Samstag vor, dortige „Spuren unter den Teppich zu kehren“. Das US-Magazin „Natural News“ veröffentlichte vergangene Woche eine Recherche, wonach das Pentagon in 25 Ländern Biolabore betreibe. Finanziert sind sie durch ein 2,1 Milliarden US-Dollar Militärprogramm.

Was dort vorgeht – auch in den Laboren in der Ukraine – weiß die Öffentlichkeit nicht. Laut einem Abkommen aus 2005 „ist es der ukrainischen Regierung untersagt, sensible Informationen über das US-Programm zu veröffentlichen, und die Ukraine ist verpflichtet, dem US-Verteidigungsministerium (DoD) gefährliche Krankheitserreger für die biologische Forschung zu übergeben.“ „Natural News“ bezieht sich auf diese Quelle.

Der russische Vorwurf ist heftig: Dort würde an Pathogenen geforscht, die auch als Biowaffen verwendet werden könnten. Ende Februar soll „die US-Botschaft in der Ukraine unerwartet alle Dokumente über die militärische und biologische Zusammenarbeit zwischen Washington und Kiew dem öffentlichen Zugriff entzogen. Die zuvor öffentlichen Dokumente wurden gelöscht“, so der Vorwurf des russischen Verteidigungsministeriums am Sonntag. Es habe sich um Informationsmaterial zu jeweilige Forschungsprojekten gehandelt.

Das Verteidigungsministerium richtete schwerste Vorwürfe an die USA und Kiew. Mitarbeiter der Biolabore hätten Dokumente über die Vernichtung besonders gefährlicher Erreger von Pest und Milzbrand am 24. Februar vorgelegt, heißt es. Zudem habe Kiew versucht, die Spuren der Biolabs zu beseitigen.

Dokumente mit entsprechenden Anweisungen zur Vernichtung von Krankheitserregern in den Laboren in Poltawa und Charkiw legte das Verteidigungsministerium ebenfalls vor und veröffentlichte diese in sozialen Medien. Unabhängig überprüfbar sind die Dokumente selbstverständlich nicht – die russische Nachrichten Agentur „Ria Novisto“ hatte zur Causa berichtet.

Das Verteidigungsministerium kündigte an, bald eine Analyse der Dokumente vorzulegen.

Infokrieg

Der Westen greift das heiße Eisen vorsichtiger an. Vergangene Woche berichtete auch die Tagesschau über die Biolabore, schon im Februar „US Today“: Beide Leitmedien versicherten ihren Lesern, dass es sich in der Causa um „Desinformation“ handle. Die nun nicht mehr verfügbaren Dokumente, seien demnach schon weit länger offline genommen worden und nicht erst seit dem Einmarsch Russlands.

Die Behauptung, die USA habe speziell diese Dokumente nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine kurzerhand verschwinden lassen, ist also unbelegt und falsch“, sagt die Tagesschau. Jetzt sind neue Dokumente aufgetaucht, allerdings über das russische Verteidigungsministerium. Ihre Echtheit kann nicht unabhängig geprüft werden.

In einem scheinen sich beide Seiten einig: Jeweils der anderen Seite gehe es darum, die Wahrheit zu verschleiern. Biolabore sind schon lange und nicht erst seit dem Covid-Ausbruch ein zentraler Spielball im Informationskrieg. Jetzt, im heißen Krieg noch mehr.

Bild pixabay / fernandozhiminaicela

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45 Kommentare

  1. Eva-Maria 8. März 2022 at 16:24Antworten

    Und irgendwann fliegt alles auf. Die WAHRE Geschichte des 20. Jahrhunderts apert langsam heraus, dank Putin.

    Großer Schock, Zelenskij hat gelogen.

    https://www.voltairenet.org/article215891.html

    Israel stunned by Ukrainian neo-Nazis

    Nach dem Straussianer Artikel der nächste Augenöffner.

  2. Andreas I. 8. März 2022 at 9:52Antworten

    „wonach das Pentagon in 25 Ländern Biolabore betreibe.“

    Dann weiß man zwar auch nicht genau, was die da machen, aber eines ist dann klar, nämlich dass es militärische Biolabore sind.

  3. Peter 8. März 2022 at 8:05Antworten

    Weil es in der Ukraine keine Kontrollen für US geführte Labore gab.
    Mich hat es schon sehr gewundert wie die afrikanische Schweinepest nach Polen gekommen ist.
    Da wusste ich nichts von Laboren in der Ukraine welche mit Erregern experimentieren.
    Die hätte auf natürlichen Weg über Kleinasien kommen müssen und wäre aufgefallen.
    Ist sie aus so einem Labor ausgebückst, ist die plötzliche sprunghafte Verbreitung nachvollziehbar.
    Grundsätzlich gibt es ja schon in der Vergangenheit jede Menge dokumentierte Fälle über verantwortungslose Versuche mit Krankheitserregern.

  4. Vortex 7. März 2022 at 22:55Antworten

    Hier die Dateien tinyurl.com/yckmh6d2 aus dem Webarchiv als PDF und gleich in Deutsch, dazu noch vergleichbare, alternative, recht umfassende Erkenntnisse tinyurl.com/bddcpnv2 eines Privatforschers.

  5. Hammer 7. März 2022 at 19:58Antworten

    SOlche Themen sollten sie hier lassen,im Krieg wird immer gelogen.Keiner kann wissen ob es stimmt.

    Konzentrieren sie sich bitte weiterhin auf Corona.

    • Marc S. 7. März 2022 at 20:50Antworten

      Ich bin auch Deiner Meinung! tkp sollte sich auf wissenschaftliche Themen konzentriert. Dort kann man auch aus den aufgeführten Originalstudien einiges lesen/erklären. Das über die Grossmächte (welche lügt nicht?) entfacht nur ungute Gefühle.

    • Pfeiffer C. 8. März 2022 at 11:51Antworten

      Solche Themen sollten sie hier lassen? Wirklich?

      Anno Domini März 2020: Vökkig unvorhergesehen fiel völlig unvorhersehbar die Coronapandemie vom Himmel? – So, wie es mich jetzt juckt zu schreiben: So völlig unvorherdehbar & unerkärlich wie die hohen Übersterblichkeitsraten und BKK-Impffolgenbehandlungen?

      Bedenke:

      1) Wuhan –

      2) Labor –

      3) US-Militärbudget finanziert –

      4) Gain-of-Function-Forschung –

      5) Coronapandemie

      Solche Zusammenhangthemen soll man hier künftig unterlassen?

      Hier die journalistischen Grundlagen der 4. Gewalt aus dem vergangenen Jahrhundert:

      Wer hat wo was wann wie warum etwas getan und woher ist die Information.

      Abschließend: Check – recheck – gegencheck

    • Andreas I. 8. März 2022 at 16:18Antworten

      Hallo,
      die selben Medien, die die Lügen von Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen und Brutkästen, die Lüge von jugoslawischen KZs, Lügen über Libyen und Lügen über Syrien auftischten – also Kriegspropaganda betrieben – diese Medien machten dann Corona-Propaganda.
      Das passt ja auch, denn Corona-Propaganda wurde von Anfang an nach den Mustern von Kriegspropaganda durchgeführt.
      Das ist eine Gemeinsamkeit beider Themen, von Corona profitieren Phamakonzerne mit Sitz in USA, zweite Gemeinsamkeit, außerdem dürften Viren beliebte Forschungsobjekte in Biowaffenlaboren sein, dritte Gemeinsamkeit …

  6. tanthess 7. März 2022 at 19:04Antworten

    Dateien sind noch abrufbar und können überprüft werden. Die letzte Speicherung erfolgte im Mai 2017. Eventuell unvollständig.

    https://web.archive.org/web/20140919010420/http://photos.state.gov/libraries/ukraine/895/pdf/

  7. Pfeiffer C. 7. März 2022 at 17:18Antworten

    Zitate RIA

    „Die Vereinigten Staaten entwickeln seit langem biologische Waffen auf ukrainischem Territorium. Schon lange vor dem Staatsstreich von 2014 sind 15 solcher Einrichtungen eingerichtet worden, 14 davon in Hauptstädten ukrainischer Regionen. Die größten davon waren geheime Pentagon-Labore in Odessa, Kiew, Lwiw und Charkiw. Das 2009 eröffnete zentrale Referenzlabor in Odessa basiert auf dem Pestkontrolllabor des ukrainischen Mechnikov-Forschungsinstituts und ist auf menschliche Krankheitserreger spezialisiert. Das US-Verteidigungsministerium investierte rund 3,5 Millionen Dollar in das Projekt. Im Jahr 2010 wurde mit 1,5 Millionen Dollar des Pentagons ein Diagnoselabor auf der Grundlage des regionalen Epidemiezentrums in Winnyzja eröffnet“.

    „In einer 30-Kilometer-Zone in Charkiw wollten die Amerikaner Stämme von Milzbrand, Pest, Vogelgrippe, Maul- und Klauenseuche und anderen Viren untersuchen, sie verbessern und pathogener machen. Das Erschließungsgebiet grenzte an ein Wohngebiet, was bei den Anwohnern großen Unmut hervorrief.

    Die Eröffnung dieses Biolabornetzes steht in direktem Zusammenhang mit dem Ausbruch von Infektionskrankheiten in benachbarten Gebieten. So kam es einige Zeit nach der Ankunft des US-Verteidigungsministeriums in der Region Charkiw zu Ausbrüchen von für die Region untypischen Krankheiten. Im Januar 2016 starben in Charkiw 20 Soldaten an einem grippeähnlichen Virus und mehr als 200 wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Zwei Monate später gab es in der gesamten Ukraine bereits 364 Todesfälle durch das Virus“.

    Gesamtartikel: Anti-Spiegel 2. März 2022: In Russland wurden Informationen über die Tätigkeit von US-Biowaffenlaboren in der Ukraine und Dokumente veröffentlicht, die auf die Vorbereitung eines Biowaffenangriffs auf den Donbass hindeuten.

    https://www.anti-spiegel.ru/2022/veroeffentlichte-dokumente-hat-kiew-einen-biowaffenangriff-auf-donbass-vorbereitet/

    P.S.: RIA ist bei uns abgeschalten und der Anti-Spiegel ist seit etlichen Tagen mühsamer erreichbar

  8. Eva-Maria 7. März 2022 at 16:57Antworten

    https://185.79.236.190/international/133316-verdacht-ukraine-erhielt-waffenfahiges-plutonium/

    Artikel auf rt.com
    Verdacht: Ukraine erhielt waffenfähiges Plutonium aus den USA
    6 Mär. 2022 22:32 Uhr

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hatte auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar mit der nuklearen Wiederaufrüstung seines Landes gedroht. Laut russischen Geheimdienstkreisen war dies keine leere Drohung: Die Ukraine habe unmittelbar vor dem Bau einer Atombombe gestanden.

    Russische Geheimdienstkreise verdächtigen die Ukraine, bereits Plutonium für die Entwicklung von Atomwaffen erhalten zu haben. Das wurde der Nachrichtenagentur RIA Novosti am Sonntag, dem 6. März, von einem Vertreter einer der zuständigen russischen Agenturen mitgeteilt.

    Diesem zufolge lägen dem Geheimdienst entsprechende Indizien vor, dass die USA waffenfähiges Plutonium an die Ukraine übergeben haben. Dieses sei Teil konkret betriebener und bereits weit fortgeschrittener Planungen der Kiewer Regierung zur Beschaffung von Nuklearwaffen gewesen. Eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung eines ukrainischen nuklearen Sprengsatzes kam dabei dem Institut für Physik und Technologie am Nationalen Wissenschaftszentrum Charkow zu. Die dortigen Wissenschaftler sollen bei der Entwicklung von Methoden zur Trennung von Kernisotopen durch die zuständigen Stellen der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine unterstützt worden sein, insbesondere vom Kiewer Institut für Kernforschung und dem Institut für organische Chemie.

    Das einzige Hindernis bei der Herstellung einer Atombombe seien die unzureichenden Mengen von waffenfähigem spaltbaren Material gewesen. Dieses hätte erst langwierig in den ukrainischen Atomkraftwerken angereichert werden müssen, bevor ausreichende Mengen zur Verfügung gestanden hätten. Diese Schwierigkeit sollte mit aus dem Ausland geliefertem Material überwunden werden.

    Alle anderen Technologien standen bereits so weit zur Verfügung, dass nukleare Sprengsätze nach Einschätzung der Geheimdienste binnen weniger Monate hätten produziert werden können. Forschungsarbeiten, die die gesamte Palette der zur Herstellung nuklearer Sprengsätze erforderlichen Technologien abdecken und bereits in Zeiten der Sowjetunion liefen, seien auch nach dem Beitritt der Ukraine zum Vertrag über die Nichtverbreitung von Atomwaffen (Atomwaffensperrvertrag) nie eingestellt worden. Alle erforderlichen Kompetenzen und Konstruktionszeichnungen seien in Charkow präsent gewesen.

    Die Weisung, die Arbeiten zur Herstellung einer eigenen Atomwaffe zu intensivieren, habe der damalige Präsident der Ukraine Poroschenko bereits 2014 erteilt. Der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur:

    „Aus den dem Auslandsgeheimdienst vorliegenden Daten geht beispielsweise hervor, dass die Entwicklungsarbeit zur Konstruktion eines nuklearen Sprengkörpers sowohl auf der Uran- als auch auf der Plutoniumschiene durchgeführt wurde. Die ukrainischen Wissenschaftler verfügen über ausreichende Kompetenzen, um sowohl eine ‚Implosions‘- als auch eine ‚Kanonen‘-Vorrichtung zu entwickeln“.

    Die Quelle von RIA Nowosti weiter:

    „Um diese Forschung und Entwicklung zu beschleunigen, wurde zunächst Plutonium in der erforderlichen Qualität aus dem Ausland bezogen. Nach den vorliegenden Informationen haben die USA dieses Material bereits an ihre Partner weitergegeben. Es gibt Grund zu der Annahme, dass Washington auch in den ‚ukrainischen Fall‘ verwickelt war“.

    Zum Anreichern des Materials sei insbesondere die Zone des AKW in Tschernobyl genutzt worden, teilte der Gesprächspartner von RIA Nowosti mit:

    „Nach den vorliegenden Informationen fanden dort sowohl die Herstellung einer schmutzigen Bombe als auch die Plutoniumgewinnung statt. Der natürlich erhöhte Strahlungshintergrund in der Tschernobyl-Zone tarnte solche Arbeiten.“

    Parallel dazu habe die Ukraine Trägerraketen mit einer Reichweite von 500 bis 1.500 Kilometern entwickelt. Auch diese Entwicklungen stünden unmittelbar vor der praktischen Einsatzfähigkeit, sagte die Quelle.

    Die Ukraine hat in der Vergangenheit mehrfach offiziell und inoffiziell damit gedroht, Atomwaffen zu beschaffen. Zuletzt hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij in seiner Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz am 19. Februar dieses Jahres damit gedroht, sein Land werde zum Status einer Atommacht zurückkehren, wenn „die Garantiestaaten des Budapester Memorandums“ seinem Land nicht Sicherheitsgarantien geben würden. Vor dem Hintergrund der jetzt bekannt gewordenen Erkenntnisse erscheint dieses Ultimatum nicht mehr als lebensfremd.

    Selenskij hatte in München Applaus für seine Forderungen und das faktische Ultimatum erhalten. Er verlangte in seiner Rede „hier und jetzt“, dass sich die Garanten des sogenannten Budapester Memorandums versammeln und ihre Sicherheitsgarantien einlösen. Zum letzten Mal fordere er dies. Wenn die Forderung nicht erfüllt werde, seien die Vereinbarungen von Budapest hinfällig, drohte Selenskij. Es ist schwierig, dies anders als als offene Drohung mit der Beschaffung von Atomwaffen zu verstehen.

    Mehr zum Thema – Ukraine droht NATO mit Wiederanschaffung von Atomwaffen

  9. Eva-Maria 7. März 2022 at 16:39Antworten

    so erreicht man RT deutsch, auch aus Deutschland

    Webseite: https://185.79.236.190

    RT DE LIVE: https://direktuebertragung.live/rtde

    topwar hat eine eigene deutsche page
    de.topwar.ru

  10. Gutmann 7. März 2022 at 15:56Antworten

    Ausgerechnet laut russischem Verteidigungsministerium wird Ukraine Biowaffen mit US-Unterstützung entwickelt zu haben. Putin droht der ganzen Welt – und erinnert an seine Atomwaffen. Er ist nicht besser. Erinnern wir uns an die vertuschte Morde.
    Russisches Gas fließt weiter im normalen Umfang über die Ukraine nach Westen.
    Während Deutschland sich weiter abhängig macht von Russland und Co. Scholz setzt weiter auf Energieimporte aus Russland. Jeden Tag ein Griff ins Klo.

    • Lucie Zimmer 7. März 2022 at 20:55Antworten

      Was spricht gegen Gas aus Russland? Der 3 fache Preis…….. Putin droht nicht der ganzen Welt, er will im Gegenteil, sogar mit Europa handeln
      Also kei Griff ins Klo.
      Seit Jahren ein sicherer Handelspartner. Und selbst jetzt läuft das Gas weiter.
      Würde Putin drohen hätte er den Gashahn nach Europa abgedreht.

    • Andreas I. 8. März 2022 at 11:03Antworten

      @ Gutmann Hallo,
      „Ausgerechnet laut russischem Verteidigungsministerium wird Ukraine Biowaffen mit US-Unterstützung entwickelt zu haben. … Erinnern wir uns an die vertuschte Morde.“

      Gegenüber dem russischen Verteidigungsministerium misstrauisch zu sein (aus gutem Grund), aber westlichen Medien alles zu glauben, das passt nicht zusammen.

    • Leopold Spitzenberger 8. März 2022 at 13:41Antworten

      Und wer ist der zweitgrößte Abnehmer von russischem Gas?

  11. Hendrik 7. März 2022 at 14:12Antworten

    Es wird immer versucht die Wahrheit zu verschleiern. Nur sind Lügen und Wahrheit nicht Kompitabel.
    Vor Angriff Ukraine hat man bereits vorgeplant. Anfang Februar hat Putin seine Yacht aus Deutschland sichergestellt. Also war schon ein Krieg geplant und durch die 200 Agenten in Deutschland ist er bestens informiert. Nur Deutschland pennt weiter. Daher wird vieles im Vorfeld wovon Politiker nicht wissen entfernt.

    • OMS 90 7. März 2022 at 14:54Antworten

      Die USA und die NATO führen schon seit dem Maidan Krieg in der Ukraine und zwar gegen den Einfluss aus Russland und gegen Russland selber! USA und der Western immer gut! Russland und der Osten immer böse.

    • Michael R 7. März 2022 at 16:04Antworten

      Hendrik, jeder von uns wusste seit Monaten, dass es in der Ukraine Krieg geben könnte. Es muss keine konkrete Absicht bestanden haben, um sich abzusichern. Ich kenne Leute, die haben seit Jahren eiben Dieselgenerator hinterm Haus, für den Fall eines großen Blackouts. Auch der wird kommen, früher oder später. Wir haben seit Jahren Lebensmittelvorräte im Keller, für den Fall des Falles. Wer nicht vorausschauend handelt, ist eben dann im Nachteil.

    • Andreas I. 8. März 2022 at 10:43Antworten

      @ Hendrik Hallo,
      „Anfang Februar hat Putin seine Yacht aus Deutschland sichergestellt.“

      Oh ja, Deutschland im Februar ist bekanntlich das beliebteste Ziel aller Yachties dieser Welt und Putins Yacht wäre fast gekentert, so voll war die mit Gold beladen und angetrieben wird sie wie eine Galeere, die Neugeborenen aus Saddam Husseins Brutkästen müssen dort unter Peitschenhieben rudern..

  12. audiatur et altera pars 7. März 2022 at 11:36Antworten

    Schon die friedlichsten Friedenskaiser ließen jede technisch mögliche Massenvernichtungswaffe entwickeln. Um sie im Fall des Falles auch einzusetzen. Auch wenn der typische K&K-Nostalgiker heute auf der Suche nach österreichischer Erde in Triest partout kein Giftgas mehr riechen will.

    Zuletzt waren Hiroshima und Nagasaki aus Sicht der Player am Grand Chessboard die effektivsten (weil abschreckendsten) beiden Friedenstauben der Geschichte. Den blutrünstigsten Affen dieses Planeten werden seit jeher die größten Denkmäler gesetzt. Solange ihnen der im Grunde hochnotpeinliche Beifall ihrer feinen Gesellschaften sicher ist, solange wird auch jede technische Entwicklung weiterhin zunächst eine waffentechnische sein. So weit, so alt. Der Hut.

    Neu in Sachen Waffen sind zwei Entwicklungen:

    1. In der Propagandawaffentechnik

    Die Dogmen der breitbrüstigsten Alphamännchen haben sich vor 20 Jahren erkennbar von den Naturgesetzen verabschiedet. Folglich lacht ein immer größer werdender Teil der nicht so feinen Gesellschaft über sie. Was auch immer mehr feineren Herrschaften hinter vorgehaltener Hand sauer aufzustoßen beginnt. Und die PR-Waffe des kaiserlichen Wortes merklich stumpfer werden ließ.

    Ein Beispiel (kein Kabarett!):

    https://www.project-syndicate.org/commentary/20-years-after-9-11-lessons-for-america-by-joseph-s-nye-2021-09/german

    2. „Mehr Privat, weniger Staat“ im Bereich Massenvernichtungswaffen

    Drei mal dürfen Sie raten, wer weltweit führend ist in der jüngsten Massenvernichtungswaffe! Und beginnend mit Malaria-Mücken drauf und dran ist, ganze Spezies vom Planeten zu tilgen. Selbstverständlich zur Rettung der Menschheit. – Bill’s gonna fix it! Really? Houston, we have a problem.

    https://naturwissenschaften.ch/synthetic-biology-explained/applications/gene_drive
    https://de.wikipedia.org/wiki/CRISPR

    Extra 3 zu 2:

    Wenn wir beim Thema sind: Wer wissen will, wo der „Link“ zwischen der Chefin der österreichischen Bioethik-Kommission und dem selbsternannten Weltenretter „vergraben“ liegt, der wird zwei Klicks weiter um Welten schlauer:

    https://www.unesco.at/wissenschaft/wissenschafts-und-bioethik/artikel/article/bioethik-und-menschenrechte-unesco-lehrstuehle-als-wichtiges-internationales-netzwerk

    https://www.cermel.org/funders.php

    • Fritz Madersbacher 7. März 2022 at 17:34Antworten

      @audiatur et altera pars
      7. März 2022 um 11:36 Uhr
      „Bioethik und Menschenrechte – UNESCO Lehrstühle als wichtiges internationales Netzwerk “ zur Verhinderung bzw. Pervertierung derselben – ein Augiasstall, dessen österreichischen Teil wir entweder kräftig ausmisten oder beseitigen müssen, wie uns die „Pandemie“ gelehrt hat …

  13. Jens Tiefschneider 7. März 2022 at 10:46Antworten

    Die kriminellen System-Medien verteidigen das menschenverachtende Vorgehen der Besatzungsmacht USA, wie schon die Jahre zuvor bei deren zahlreichen, völkerrechtswidrigen Angriffskriegen, mit mindestens einer halben Millionen Toten. ARD und ZDF sind Mittäter. Ob es um Genozide durch NATO-Kriege geht, oder um die Unterstützung des Genozids durch sogenannte Impfstoffe. Jetzt verteidigen sie die illegale Herstellung von biologischen Massenvernichtungs-Potentialen. ARD und ZDF abschalten, umgehend!

  14. Eugen Karl 7. März 2022 at 10:21Antworten

    Warum sollten die USA solche Labore ausgerechnet in der doch relativ unsicherern Ukraine betreiben? Da ließen sich zahlreiche sicherere Orte, fernab von russischen oder chinesischen Einflußsphären finden. Mir kommt diese Geschichte allzu konstruiert vor.

    • Marc S. 7. März 2022 at 10:59Antworten

      Zur Ergänzung: Das WIV Wuhan wird/wurde für die Forschung von den USA unterstützt. Diese ganze gefährliche Forschung läuft ja sehr international.

    • Michael R 7. März 2022 at 15:56Antworten

      Warum sollte BMW ausgerechnet in der relativ unsicheren Ukraine seine Kabelbäume fertigen lassen? Und nur da, ohne einen Zweitlieferanten, so dass die gesamte Produktion zum Stehen kommt?

    • Mujo 7. März 2022 at 18:06Antworten

      @Eugen Karl
      7. März 2022 um 10:21 Uhr

      Mark Mobil hat da vor 4 Jahren schon Berichtet mit den Titel „Das Lugar Center alias Labor des Todes“.
      Wo es auch um Unfälle und beabsichtige Menschenversuche mit Bio Eregern Experementiert wurde.
      Das Betrifft auch die Labore in der Ukraine. Zudem ist es Sinnvoll es weit von der USA zu Unterhalten wenn etwas passiert als vor der eigenen Haustür. Und wenn etwas entweicht und auf Russischer Seite Schaden anrichtet dient es letztendlich den Amerikanischen Geostrategischen Interessen Russland zu schwächen wo es nur geht. Und das allerwichtigste es wird an Eregern geforscht die Speziele DNA der Slavischen Bevölkerung befallen wärend sie andere verschonen sollen so laut Mark Mobil.

    • Andreas I. 8. März 2022 at 10:23Antworten

      @ Eugen Karl Hallo,
      die Ukraine ist nicht nur unsicher, auch sind (waren?) die lokalen Oligarchen das Gesetz in ihrem Gebiet und das sind ideale Voraussetzungen für solche Biolabore.

    • Eva-Maria 8. März 2022 at 14:36Antworten

      na warum wohl… weil mans dort gleich ausschütten kann

      Haben Sie nicht mitbekommen, wie das mit den Chemiewaffen in Syrien funktioniert hat? Man hat weiße Helme geschickt und die haben die Chemikalien gleich mitgebracht und auf Assads Gegner geschüttet und haben dann als erster gerettet und mit den Finger auf den Assad gezeigt, daß der das war. Und die ganze Welt kreischte auf und super, schon die nächste Sanktion und die nächste Waffenlieferung.

      Die Russen rechnen mit solchen Anschlägen in der Ukraine, sagen sie.

  15. Bette 7. März 2022 at 9:21Antworten

    Das Pentagon betreibt in 25 ( !! ) Ländern, ich nehme an, damit sind nicht Staaten innerhalb der USA gemeint, militärisch finanzierte Labore!!???? Ähm….
    Machen sie das weil sie Gutmenschen sind, Bioangriffe verhindern wollen, die Demokratie fördern und die Souveränität eines jeden einzelnen Staaten grundsätzlich achten?

    • Andreas I. 8. März 2022 at 10:11Antworten

      Hallo,
      die USA-Doktrin ist „full spectrum dominance“ und dann muss man eben auch im Spektrum der Biowaffen dominieren, falls das überhaupt möglich ist, woran die USA-Strategen wohl selber nicht glauben, denn:
      im Vergleich zum USA-Militär insgesamt mit 600 ? Stützpunkten außerhalb USA und 700 Mrd. Budget, da sind 25 Labore und 2,1 Mrd. Budget eher Nebensache.

  16. Eva-Maria 7. März 2022 at 9:21Antworten

    Ich würde mir keine Sorgen machen, wären das nur militärische Projekte. Die arbeiten nur auf Vorrat und hoffen es ist nicht nötig etwas einzusetzen.

    Seuchen, Hungersnot, Heuschrecken, Inflation, Sonne verbrennt Erde etc. sind aber Inhalte messianischer Endzeitprophetien. Diese Dinge müssen eintreten, bevor der Messias kommt, so lautet das Konzept.

    Es gibt einige verwirrte Menschen, die drehen an den Schrauben, damits nur ja passiert. Das macht die Sache so irrational und gefährlich. Man hat keinerlei Angst vorm Risiko, im Gegenteil, es soll und MUSS passieren.

    Eigener Blutzoll und Kollateralschäden werden zum größeren Wohle nicht nur in Kauf genommen, sondern sind nötig. Wenn eigenes Leiden drinnen steht, dann muß ordentlich gelitten werden, sonst kommt der Messias nicht.

    Man kann dazu nur sagen: Zum Glück ist der nächstenliebige Christengott der einzig wahre Gott und diesen anderen gibts gar nicht. Dieser böse Gott, der sowas Arges von seinen Geschöpfen verlangen würde, den gibts nicht, der kann gar nicht kommen, weil es ihn nicht gibt.

    • Eva-Maria 7. März 2022 at 9:33Antworten

      Manche Beobachter der Endzeitsekten gehen sogar so weit zu sagen: Wartet mal ab. Das könnte noch nicht alles an Spinnerei sein.
      Diese Leute sind in ihrem Wahn imstande und projizieren ein Messias Hologramm in den Himmel, um das Herabkommen ihres Gottes vorzutäuschen.

      also wenn sowas passieren sollte, weiß man was davon zu halten ist

    • quantumonly 7. März 2022 at 10:07Antworten

      Waffen egal welche dienen alleine dazu gebraucht und verbraucht zu werden. Das ist das Geschäftsmodell der Staaten die sich ein Militär halten welches mehr als nur eine Verteidigung anstrebt.
      Es konnte und wollte sich vor langer Zeit niemand vorstellen dass Atomwaffen jemals eingesetzt würden, doch sie wurden. Es konnte sich nach WK1 niemand vorstellen chemische Waffen einzusetzem, doch sie wurden, diese Erzählung kennt kein Ende.

      Erst wenn die Menschen erkennen dass die anderen gegen die es geht auch Menschen sind kann Friede entstehen.

      Wie meine Großmutter sagte, die hat als Kind noch den Kaiser erlebt und 2 Weltkriege:

      „Gier und Neid, bringt um s’Viech und d’Leit!“

      Diese beiden sind die Triebkräfte für Kriege.

    • Taktgefühl 7. März 2022 at 18:30Antworten

      Der „Papst“ sollte derjenige sein, der die Schriften kennt. Da steht ja nun geschrieben: „17daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens. Apk 13, 16-17

      Jetzt wird seit rund einer Generation wieder offensichtlich mit der Zahl 666 herumhantiert. Fingerzeichen, T-Shirt-Druck, Filme, Dämonen, Blutsauger, der Teufel ist je geradezu allgegenwärtig. Und schließlich verbirgt sich sogar in Bar-Code die 666. Der QR-Code ist ein Fortentwicklung und kündigt die Registrierung der Menschen ganz dirket na. Die Absicht der Totalüberwachung ist beileibe kein Geheimnis. Gesichtserkennung, EInchecken, Creditkarten – alle Daten zentral zusammengefaßt werden sollen und personalisiert, das pfeifen die Spatzen von den Dächern.
      Die Kirchen sind entweder völlig verblendent, oder lesen nie in der Bibel.

      Die Corona-Maßnahmen laufen genau darauf hinaus; niemand soll kaufen oder verkaufen, der nicht den QR-Code hat, oder stellvertretend im Besitz eines Impfpaßes ist.

      In alter Zeit glaubten die Völker an das Schicksal und daß ihm niemand entkommen könne. Ödipuss ist ein Beispiel. Das Orakel von Delphi hatte König Laios vorhergesagt, daß, wenn er einen Sohn bekäme, der seinen Vater töten und seine Mutter ehelichen würde. Laios bekam einen Sohn. Er übergab ihn einem Hirten, der ihn im Gebirge aussetzen sollte. Der bekam aber Mitleid und setzte das Kind nicht aus.

      Laios hätte sich besser dafür entschieden, das Kind am Hof zu behalten. Er hätte es natürlich auch erwürgen können, aber so sicher war er sich wohl doch nicht?
      Am Hof hätte der Junge überwacht werden können, er hätte seinen Vater und seine Mutter kennen gelernt. Ob er dann noch seine Mutter geheiratet hätte, ist wenig wahrscheinlich.
      Laios hat sich also falsch entschieden und damit sein Todesurteil unterzeichnet.

      Das wahr Christentum ist ebenfalls Schicksalsgläubig. Die Bibel ist randvoll mti Prophezeiungen. Und Prophezeiungen sind das markante Zeichen für Schicksalsgläubigkeit.
      Schicksalsgläubigkeit war im Abendland normal. Erst mit der Entzauberung des Christentums ging sein Wesen verloren. Deshalb verstehen die meisten auch die Bibel nicht.

      Dem Schicksal kam an nicht entrinnen. Beispiele da für liefert auch die Bibel zur genüge. Jesaja sagte den Untegang des Königreichs David voraus und kurz nach seinem Tode gine es unter. Es währte tatsächlich nicht lange. Jeremia sagte die Zerstörung Jerusalms vorher und kurz nach seinem Tode wurde Jerusalem zerstört.

      „Willst du mit den Kinderhänden
      In des Schicksals Speichen greifen?
      Seines Donnerwagens Lauf
      Hält kein sterblich Wesen auf.“

      Franz Grillparzer

    • Taktgefühl 7. März 2022 at 18:35Antworten

      Ein interessanter Punkt ist da noch:

      Einer anderen, wohl älteren, Version nach wurde der kleine Ödipus in einem Korb im Meer ausgesetzt, den Peribola am Strand fand, wozu es auch antike Darstellungen gibt.

      Mose ist in einem Korb gefunden worden.

      Die Griechen kannten die Sphinx und die Pyramiden. Was heute zu kurz kommt, daß sie Chefren und Cheops als Tyrannen bezeichnet haben. Das sind die mit den mächtigen Protz-Pyramden und Mykerinos, den mit dem zurückhaltenderen Bauwerk, für einen beliebten Pharao.
      Die drei Pharaonen waren Verwandte.

  17. federkiel 7. März 2022 at 9:09Antworten

    Es ist eine Sache, wie Medien -nicht- berichten, eine andere ist, wo überall Biolabore betrieben werden, China, Russland, USA, Deutschland u.s.w. und keiner weiß, was dort vor sich geht, bis halt wieder was entwischt.
    Also weshalb jetzt die Ukraine an den Pranger stellen? Ablenkungsmanöver vom eigenen Dreck?

    • Andrea drescher 8. März 2022 at 7:15Antworten

      Wenn Deutschland in Deutschland ein bio-waffenlabor betreibt, muss sich Deutschland an deutsche Gesetze halten.

      Wenn die USA in den USA das tut, gelten US Gesetze. Tun die USA es in der Ukraine, scheissen sie auf alle gesetze. Vielleicht verstehen sie diesen klitzekleinen Unterschied.

  18. Elisabeth 7. März 2022 at 8:58Antworten

    Da die Labore vom US-Verteidigungsministerium betrieben werden, ist es logisch, dass darin Waffen hergestellt werden.

    „Finanziert sind sie durch ein 2,1 Milliarden US-Dollar Militärprogramm“ …

    • O.Weh 10. März 2022 at 17:30Antworten

      ja, so läuft das nämlich: „Vom US-Verteidigungsministerium _finanziert_“ war der Bericht, „… _betrieben_“ wird flugs daraus – scheint kaum ein Unterschied, zwei Ecken Vorstellungskraft weiter werden dann aber US-Biowaffen in der Ukraine entwickelt weil damit dann angeblich irgendwie Gesetze ausgehebelt wären (s.u.).

    • O.Weh 10. März 2022 at 17:37Antworten

      Ach ja: Der Aufbau des Internet war ursprünglich vom US-Verteidigungsministerium finanziert – wir kommunizieren hier also quasi mittels einer Waffe, wenn ich der Logik konsequent folge …

  19. Marc S. 7. März 2022 at 8:46Antworten

    Mehr Wunder nimmt mich, was in den Biolaboren in Russland geschieht. Davor habe ich Angst. Dass Erreger in Labors in Kiew vernichtet wurden, macht ja Sinn beim Angriff von Russland. Leider kann man Atomkraftwerke nicht vernichten – Radioaktivität ist so unsichtbar wie Erreger.
    Unabhängig davon sollte „Gain-of-Function-Forschung“ überall verboten werden – womit wir wieder bei „unserer“ Virendiskussion sind, die ja auch für die Zukunft wichtig ist.

    • Slobodan Covjek 7. März 2022 at 9:58Antworten

      Es gab schon einmal eine Initiative von Wissenschaftlern die „Gain-of-Function-Forschung“ zu verbieten. Gegen diese Initiative ist Prof. Drosten aktiv geworden.

    • Andreas I. 8. März 2022 at 16:40Antworten

      @ Marc S. Hallo,
      „Mehr Wunder nimmt mich, was in den Biolaboren in Russland geschieht.“

      In zivilen wird Sputnik u.ä. entwickelt und ob sich die Russen militärische Biolabore überhaupt leisten, das ist zu bezweifeln. Denn USA-Militärbudget ca. 700 Mrd. gegenüber Russlands Militärbudget ca. 70 Mrd. und die militärische Anwendbarkeit von Biowaffen ist bislang eher fragwürdig, also wäre es folgerichtig, dass die Russen ihr zehnfach kleineres Militärbudget gezielt einsetzen und Forschungen mit ungewisser Anwendbarkeit weglassen.
      Beispielhaft gesagt, wenn 1 Mrd. Budget zur Verfügung steht, kann man die in Biowaffenforschung mit ungewissem Nutzen stecken oder kann ein U-Boot bauen und weiß, was man hat und wie man es einsetzen kann.
      Bei 700 Mrd. Budget kann man 2 Mrd. abzwacken und hat immernoch genug für U-Boote, bei 70 Mrd: Budget wird es schon knapper, da kann man nicht so locker 1-2 Mrd. abzwacken.
      Deswegen vermute ich, dass da bei den Russen wenig läuft, wenn überhaupt.

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