Vor Preisexplosion bei Lebensmitteln als Folge des Ukraine Krieges – Ungarn verbietet Getreideexport

5. März 2022von 3 Minuten Lesezeit

Seit zwei Jahren wird die Weltwirtschaft und die Wirtschaft einzelner Länder systematisch durch die Corona Maßnahmen geschädigt. Betroffen sind vor allem die armen Länder und Regionen sowie in reicheren westlichen Ländern die ärmeren Bevölkerungsschichten. Die Inflation ist schon vor einem halben Jahr angesprungen und lag zuletzt bei 5 oder 6 Prozent. Nun entwickelt sich aber eine existenzielle Bedrohung für Millionen oder sogar Milliarden von Menschen.

Von Dr. Peter F. Mayer

Russland und die Ukraine produzieren zusammen fast ein Viertel des weltweiten Weizens und ernähren damit Milliarden von Menschen in Form von Brot, Nudeln und verpackten Lebensmitteln. Getreide ist vor allem das Nahrungsmittel der Armen.

Da große Schifffahrtslinien ihre Verbindungen nach Russland gekappt und eine ganze Reihe von Ländern Lieferungen aus Russland verboten haben, ist die weltweite Lebensmittelversorgung nun dauerhaft gestört. Dazu kommt ein Cyber-Krieg gegen die Schifffahrt.

Welche Folgen hat es, wenn die Kornkammer der Welt nicht mehr beliefert wird, und vor allem, wer profitiert davon? Christian erforscht dies in dieser Sendung von Ice Age Farmer.

Das sind die wichtigsten Punkte:

  • Fast die Hälfte aller Containerschiffe der Welt werden nicht mehr von und nach Russland fahren, von Lebensmitteln und Metallen bis hin zu Kleidung und Elektronik. Dies hat nachhaltige Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung.
  • Alle Lieferungen von Agrarrohstoffen aus der Ukraine wurden gestoppt. Rohstoffhändler müssen sich anderweitig umsehen.
  • Auch der Getreidehandel aus Russland ist zum Erliegen gekommen, und selbst wenn dies nicht der Fall wäre, würden die Häfen russischen Schiffen nicht erlauben, ihre Waren zu entladen.
  • Sollte der Konflikt länger andauern, könnten die Folgen schwerwiegend sein. Weizen wird rationiert werden müssen.
  • Weizen ist ein strategisches Getreide. Wenn die Preise steigen, hat das, wie wir wissen, ernste geopolitische Folgen. Die Preise sind jetzt wieder auf dem Stand von 2008.
  • Die Kette der Produktentstehung – vom Anbau der Lebensmittel bis zur Verschiffung im Hafen – ist völlig lahmgelegt, und das zu einer Zeit, in der die Lebensmittelpreise bereits Rekordhöhen erreicht haben.
  • Der größte Teil der ukrainischen Agrarproduktion befindet sich im Osten des Landes. 76 % des Weizens werden im Osten angebaut, 69 % des Mais und 77 % der Ölsaaten.

Ungarn stoppt Getreideexporte

In der Habsburgermonarchie galt Ungarn als Kornkammer des Reiches. Ungarn hat noch immer geografisch bedingt eine riesige agrarische Produktion. Aber das Land grenzt auch an die Ukraine und hat dort dank einer ungarischen Minderheit von knapp 200.000 Menschen noch beste Beziehungen. Offenbar hat man die Zeichen der Zeit erkannt.

Mit sofortiger Wirkung hat das ungarische Landwirtschaftsministerium am Abend des 4. März 2022 den Export von Getreide verboten. Landwirtschaftsminister István Nagy teilte mit, dass die Regierung mit dieser Maßnahme auf die kriegsbedingte Preiserhöhung reagieren werde.

Verschärft wird die Versorgungskrise durch die niedrigen Lagerbestände. Dem Branchenverband International Grains Council (IGC) zufolge werden die Reserven der großen Exporteure EU, Russland, USA, Canada, Ukraine, Argentinien, Australien und Kasachstan in der aktuellen Erntesaison 2021/2022 auf ein Neun-Jahres-Tief von 57 Millionen Tonnen fallen. Dies reicht gerade einmal aus, um den weltweiten Bedarf für 27 Tage zu decken. Rechnet man die russischen und ukrainischen Lagerbestände heraus, sinkt diese Frist auf weniger als drei Wochen.


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30 Kommentare

  1. David 6. März 2022 at 13:05Antworten

    Andreas I.

    6. März 2022 um 11:41 Uhr

    Ach Andreas :-) Hier reicht nur ein Wort und “ vermeidbare“ ist überflüssig im Satz. Zitiere Ihren Satz: “ … worauf sich meine Antwort bezieht, nämlich um vermeidbare Missverständnisse zu vermeiden.“

    Es werden keine Missverständnisse aufkommen, denn wir alle können Lesen. ;-) Ende!

    • Andreas I. 6. März 2022 at 18:51Antworten

      Ach David :-) Hallo,
      „und “ vermeidbare“ ist überflüssig im Satz.“

      Für das, was ich mit diesem Satz aussage, ist “ vermeidbare“ entscheidend.

      „Es werden keine Missverständnisse aufkommen, denn wir alle können Lesen.“

      Offensichtlich – siehe oben – haben wir uns missverstanden.
      Also ist Lesen Können keine Garantie gegen Missverständnisse.
      Das ist an sich ein schönes Beispiel für Kommunikationstheorie usw., aber das ist hier unter diesem Artikel nicht das Thema.

  2. David 6. März 2022 at 10:10Antworten

    Andreas I.

    5. März 2022 um 19:01 Uhr

    Bitte zwischen den Zeilen Lesen. Gemeint ist, dass Merkel kein Befehl erteilte und Krieg führte. Alles klar? Gut. :-)
    Es wäre schön wenn Sie sich auf den Beitrag konzentrieren würden anstatt auf Kommentaren. ;-)

    • Andreas I. 6. März 2022 at 11:41Antworten

      Hallo,
      es hat einen Grund, warum ich ggf. zitiere, worauf sich meine Antwort bezieht, nämlich um vermeidbare Missverständnisse zu vermeiden.
      Zitat:
      „Frau Merkel ist von der DDR geprägt aber sie zog nicht in den Krieg mit Panzer und vernichtete Völker.“
      Das habe ich zitiert, das steht dort, diese Zeilen kann man lesen, darauf bezog sich meine Antwort.
      Alles klar? Gut. :-)

  3. Gabriele 5. März 2022 at 16:41Antworten

    Komisch ist, dass man Weizen ja ohnehin immer anprangert und alle glutenfrei essen wollen…also bitte…und Österreich braucht nur aufzuhören, den guten eigenen Weizen ins Ausland zu verkaufen, das passiert nämlich und wir importierten den schlechteren aus dem Osten für „billiges“ Brot.
    Sonnenblumenöl wird angeblich knapp – wie schrecklich für die Veganer, denn fast alle diese Produkte enthalten es – gesund ist es trotzdem nicht. Diese Sorgen möchte ich haben…

  4. David 5. März 2022 at 13:41Antworten

    Elisabeth

    5. März 2022 um 13:04 Uhr

    OK, die Leute hamstern noch nicht. Aber ich habe mich mit Mehl und Spaghetti eingedeckt. Jetzt halte ich durch bis Weihnachten …

    Genau das nutzlose hamstern erzeugt höhere Preise und wird immer vergessen.Steigt die Nachfrage, so steigt der Preis.
    Es gibt viele Produkte die immer vorhanden sein wird, egal ob Corona oder Krieg in der Ukraine.
    Seltsam das deutsche immer so übertreiben müssen. :-)

  5. Luis 5. März 2022 at 12:23Antworten

    Das erinnert mich an 1981 und spielte sich an einer amerikanischen High School. Es basiert auf der wahren Geschichte eines Lehrers in den USA, der seiner Klasse mit einem Experiment verdeutlichen wollte, wie leicht man Menschen manipulieren und zu Mitläufern machen kann. Wohin unkontrolliertes führen kann, das sehen wir jetzt und in der nächsten Zeit.

  6. Johannes+Schumann 5. März 2022 at 12:16Antworten

    Da kann man nur hoffen, dass „Impfungen“ demnächst wirken und nutzlose Esser rauskegeln. Erstaunlich viele Politiker hatten in letzter Zeit „Impfdurchbrüche“.

    • Elisabeth 5. März 2022 at 13:04Antworten

      OK, die Leute hamstern noch nicht. Aber ich habe mich mit Mehl und Spaghetti eingedeckt. Jetzt halte ich durch bis Weihnachten … :-)

    • Elisabeth 5. März 2022 at 13:10Antworten

      Sorry, mein Kommentar sollte für sich stehen. War keine Antwort … ich sag das nur, um nicht für gaga gehalten zu werden ;-)

      Igendwann kommt der Tag, an dem ich den BH über der Bluse trage …. 😄

  7. Juliane 5. März 2022 at 12:15Antworten

    Was für irrsinnige Zeiten. Soldaten ziehen in den Krieg, weil Putin es so will. Lohnt sich das alles denn überhaupt, wenn es ohnehin der letzte Tag ihres Lebens sein wird? Schwere Zeiten. Schwere Kost.

    • 1150 5. März 2022 at 13:20Antworten

      der wertewesten mit den usa und der nato führten in den letzten zwanzig jahren dreizehn kriege für die demokratie, freiheit und menschenrechte mit millionen menschlichen kollateralschäden, selbstlos und ohne rücksicht auf kosten, nur zum wohle der menschen.

    • Andreas I. 5. März 2022 at 14:11Antworten

      Juliane Hallo,
      „weil Putin es so will“
      Also Sie kennen den russischen Präsidenten persönlich und er hat Ihnen das so gesagt. Sachen gibts.

  8. Germann 5. März 2022 at 11:45Antworten

    Sabine S

    5. März 2022 um 11:14 Uhr

    Kein Problem, ich erkläre es Ihnen. Wir wissen, dass das Lebennicht rosa und die Welt voller Liebe sei. Frau Merkel ist von der DDR geprägt aber sie zog nicht in den Krieg mit Panzer und vernichtete Völker. Ja gut, vielleicht mit der sogenannte Impfung, aber hier kann immer noch jemand entscheiden, ob sie dir Pritze setzen lässt. Da stand keiner mit einer Waffe und drohte. ;-)

    Die von der Leyen ist auch in kein Krieg mit Waffen gezogen und redet viel wenn der Tag lang ist. Und genau wie Baerbock, sie redet sich den Mund Fusselig. Nicht mehr und nicht weniger.

    Sorry, ich bin ja auch ein Mann und weiß das wir Männer dazu tendieren und alle Kriege mit Waffen haben immer nur Männer geführt. Vielleicht im Anodazumal hat mal eine Königin die Maänner losgeschicht zum Krieg. Ha! Da haben wir es wieder „Männer!“ Somit wäre es nicht der Reder wert darüber zu sprechen.

    • Andreas I. 5. März 2022 at 19:01Antworten

      @ Germann Hallo,
      „Frau Merkel ist von der DDR geprägt aber sie zog nicht in den Krieg mit Panzer und vernichtete Völker.“

      Mal abgesehen davon, dass Fr. Merkel Tochter eines Pfarrers ist und sich dafür typische Prägungen auch gezeigt haben …
      Bundeswehr-Tornados über Syrien fallen in Merkels Amtszeit.
      Brunnenbohren in Afghanistan auch.

  9. 1150 5. März 2022 at 11:34Antworten

    wer sich in der zeit des überflusses, auch mit kleinen mitteln, rechtzeitig und ohne komfortverzicht über jahre reserven geschaffen hat, braucht weder inflation noch altersarmut fürchten.
    der alte spruch, gold für den grund, silber für den mund, wurde von vielen grob vernachlässigt.

  10. S. BK 5. März 2022 at 10:52Antworten

    Am Ende droht dem Wirtschaftsstandort Europa der Ruin. Ist das ein weiterer Schritt für den radikalen Umbau der Welt nach ihrem Geschmack, dem „Great Reset“ (die feuchten Träume der global agierenden Großkonzerne), an dessen Ende wir alle nichts mehr besitzen sollen?
    Schon 2014 träumte man im Vorfeld der Globalisten-Treffen in Alpbach und Davos davon, dass es 2030 „absurd“ sei, ein Privatauto zu besitzen. Das könnte nun schneller kommen, als man denkt. Auch im BMW-Stammwerk in München, sowie den Fahrzeugwerken in Oxford, Dingolfing und den Niederlanden steht die Produktion. Herhalten soll dafür nun „Putins Krieg“. Denn die für den deutschsprachigen Raum so wichtige Automobil-Produktion steht jetzt vielerorts still. Je tiefer man in die Materie eintaucht, umso skurriler verweben sich die Pläne. Gefügig könnte man die Menschen letztlich auch über ihre notwendigsten Bedürfnisse machen. Wer braucht schon ein Smartphon, wenn die Sprache zur Verfügung steht (die ohnehin kaum genutzt wird). Wer braucht schon ein Auto, wenn zwei Beine einen ans Ziel bringt (egal wie lange es dauert, man kommt tatsächlich ans Ziel). Fakt ist, dass es Zeit ist diesen Irren zu stoppen. Je mehr Druck kommt wird er unberechnebarer als er schon ist und immer war. Nur keiner wollte genauer hinsehen. Möge der Horror nicht wahr werden.

    • Andreas I. 5. März 2022 at 19:10Antworten

      Hallo,
      die selbsternannten Eliten haben immer noch machtsüchtige Hintergedanken, aber mal rein von der Sache her stimmt eines:
      Die meisten Menschen brauchen tatsächlich kein eigenes Auto.
      Denn die meisten Menschen leben in Städten und da ist ein Auto nur Belastung, sowohl für den Eigentümer wie für alle anderen Stadtbewohner (allein der Platzbedarf für die 23 h nutzlos Rumstehen am Tag).

  11. Verhrmann 5. März 2022 at 10:50Antworten

    Chris, wer braucht schon Dünger aus dem Ausland? Wir haben genug Dünger bei uns.Nur die Faulen sollen sich endlich Bücken und nicht alles aus dem Ausland holen. Wer viel will muss auch mit nichts rechnen.

  12. Chris 5. März 2022 at 10:45Antworten

    Nicht nur Getreide. Leider finde ich die Quelle gerade nicht, aber Rußland und China haben angekündigt keine Dünger mehr nach Europa zu liefern.

  13. Germann 5. März 2022 at 10:39Antworten

    Wohin soll das mit der selbst erklärten Existenzrecht der Länder (Ukraine) hinführen, wenn jeder der Ansicht ist ihm gehöre XY Land. Was bilden sich die Menschen ein! Wir sind alle auf der ganzen Welt NUR Gäste auf diesem Planet, die uns NOCH duldet und „niemand hat auf iregendwas Anspruch“. Wir können alle noch zufrieden sein, dass wir „noch“ Sauerstoff einantmen können. Was ich bei einigen Kriegsidioten bezweifle und mich Frage mit welcher Berechtigung. Auffällig, dass Männer immer mit ihren Ego Kriege führen. Friedensdemonstrationen bringen nichts. Ein Putin interessiert es nicht. Reden und Demos haben noch nie etwas bewirkt und man erreicht auch nichts. Beispiel Klimawandel. Kriege und Habgier bringt nur mehr Katastrophen. Bis zu zehn Millionen Flüchtende kann sich Europa einstellen. Und es nimmt kein Ende. Bis Mutternatur endlich zuschlägt und ordentlich aufräumt. Wenn dieser Wahnsinniger nicht schon vorher den Knopf drückt.
    Die Regierung träumt weiter. Wacht kurz auf (mit den geplanten Milliarden-Investitionen die Bundeswehr zur schlagkräftigsten Truppe Europas zu machen) und schläft dann wieder weiter. Die Geldmaschine wird bald nichts mehr ausspucken. Alles Menschengemacht.
    Im Hintergrund gibt auch Corona-Chaos bei Fernsehsendern. Aber Corona ist ja jetzt nicht so wichtig für die Medien, sondern stürtzen sich auf Ukrainekrieg. Abartig!
    Wenn keiner endlich diesen Wahnsinn stoppt wird es schlimmer. Für uns alle.

    • Sabine S 5. März 2022 at 11:14Antworten

      Sorry, bin zwar eine Frau, aber zu der Aussage, dass es die Männer mit ihrem Ego sind, die immer Kriege führen, muss ich mal nachfragen wer Ihrer Meinung nach den Boden dafür bereitet. Kennen Sie Frau Merkel, von der Leyen, Baerbock, etc.? Sucht Frau Baerbock den Kompromis und verhandelt für Frieden? Oder droht Sie nur????

    • Peter1 5. März 2022 at 19:24Antworten

      @ Sabine: Richtig, Euro-Ursel, diese dumme Schnepfe, beendet jetzt ihre Reden immer mit „Slawa Ukraine“ („Ruhm der Ukraine“, oder man könnte auch sagen „Heil Ukraine“..) und versucht dabei richtig ernst dreinzuschauen.. wenn’s nach ihr ginge hätten wir wahrscheinlich schon nächste Woche den 3.Weltkrieg..

  14. wellenreiten 5. März 2022 at 9:56Antworten

    Dann muss „der Westen“ eben seinen Speiseplan umstellen. Haferflocken statt Toastbrot. Eine Diät würde vielen Leuten eh nicht schaden und mit einer Gewichtsreduktion wird auch das Risiko in Bezug auf Covid und diverse Zivilisationskrankheiten gesenkt.

  15. Andreas I. 5. März 2022 at 9:37Antworten

    Moment, russische Schiffe würden nicht gelöscht (entladen) und das bedeutet, dass ggf. die russischen Reeder Einbußen haben und der Weizen ggf. über Umwege exportiert werden muss. Gleichzeitig steigt der Weizenpreis und das bedeutet, dass Weizen-Verkäufer bzw. -exporteure höhere Einnahmen haben.
    Nun weiß ich nicht, wer exakt in Russland Exporteur ist, der Staat oder private Firmen, aber mindestens volkswirtschaftlich ist der Preisanstieg günstig.

    Es war klar, dass der Wertewesten sich selber so runterwirtschaftet, dass er kleinere Brötchen backen muss – aber dass das auch noch _wortwörtlich_ kommt, ist eine weitere Monty Python-Nummer.

    • 1150 5. März 2022 at 11:45Antworten

      über den hafen von odessa wird der grossteil des ukrainischen, weissrussischen und kasachischen weizens, mais, dünger und pflanzlicher ölprodukte abgewickelt. wenn dieser stillsteht und russland in wertewestenmanier gas und kohle sanktioniert, gibt es wieder mal einen kalten steckrübenwinter in europa,
      vielleicht ist das auch gut so, krisen sind chancen und erhöhen den selektionsdruck nach oben und unten.

  16. jo 5. März 2022 at 9:10Antworten

    In Österreich wäre das eine künstliche Aufregung/Knappheit.

    Der Eigenversorgungsgrad bei Getreide liegt in Österreich um die 100%

    Bissl weniger verbrennen und schon haben wir Überschüsse.

    https://www.statistik.at/web_de/statistiken/wirtschaft/land_und_forstwirtschaft/preise_bilanzen/versorgungsbilanzen/index.html

  17. Gabriele 5. März 2022 at 9:05Antworten

    Am besten fragt man die Indianer….die sagten schon vor 100 Jahren, erst wenn das letzte Tier getötet, die letzte Pflanze vernichtet, kurz alles und jedes zerstört ist, wird der Mensch erkennen, dass er sein …man verzeihe mir…scheiß Gold nicht essen kann!

    • Andreas I. 5. März 2022 at 9:44Antworten

      Damals war es noch ein physisch existierendes Material, was man nicht essen konnte, heute sind es binäre Codes in Bank- und sonstigen Computern.

  18. Michaela 5. März 2022 at 8:58Antworten

    Bei Weizen nicht verzagen, sondern Gates fragen.

    Woher er das nur immer alles weiss?

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