Der Überfall auf Das Kronthaler zeugt vom Ende des Rechtsstaates

16. Februar 2022von 5,2 Minuten Lesezeit

Am 20.12.2021 tat Günther Hlebaina im Hotel Das Kronthaler am Achensee etwas Unerhörtes. Er vertraute auf die Eigenverantwortung seiner Gäste und schrieb „Niemandem, aber auch schon gar niemandem, steht es zu, gesunde Menschen vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen.“

Von Chris Veber

Mit anderen Worten, er kontrollierte nicht mehr den „G-Status“ oder die Maskierung seiner Gäste. Diesen Angriff auf die Grundfesten des Corona Regimes konnte der Staat natürlich nicht unbeantwortet lassen. Seit der Weigerung, weiter den Hilfssheriff der Regierung zu spielen, wurde Das Kronthaler an 14 Tagen von den Behörden „besucht“.

Anfangs 3-4x täglich, inzwischen kommen die Beamten nur noch ein mal wöchentlich. Immer mit einem Aufgebot der Polizei, mal zu viert, dann wieder 13 Mann hoch. Gerne in Begleitung von Finanzpolizei, Arbeitsinspektorat oder Gewerbeamt. Die Strategie war offensichtlich erstens möglichst viele „Verfehlungen“ nachzuweisen und zweitens die Gäste zu vertreiben.

Diese Strategie ist krachend gescheitert. Das Kronthaler ist ein gewissenhaft geführtes Haus, alle Steuern werden abgeführt, die Angestellten korrekt bezahlt. Hotelier Hlebaina erzählt, noch nie zuvor so viel und so positiven Zuspruch durch seine Gäste erfahren zu haben. Das Hotel wird überrannt und ist bestens gebucht.

Auch der Nachweis als Corona Hotspot wollte nicht gelingen. Weder unter den Mitarbeitern noch unter den Gästen ist es zu einer Häufung von Infektionen gekommen.

Selbst der Versuch durch die Bezirkshauptmannschaft Schwaz, mit einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen Günther Hlebaina persönlich vor zu gehen, ist gescheitert. Die Anzeige wurde eingestellt.

Die Verzweiflung bei Bezirkshauptmann Herbert Brandl muss groß gewesen sein. Vor allem, weil sein Einsatzleiter Winkler bei einem Einzelverhör (!) gegenüber Günther Hlebaina in scharfem Ton erwähnt hatte „Sie wissen was Sie da anrichten? Das hat heute vom Landeshauptmann abwärts alle beschäftigt!“. Günther Platter persönlich hatte ein Auge auf die aus Sicht der Betreiber des Ausnahmezustandes unhaltbare Situation geworfen!

In dieser Situation schickte Bezirkshauptmann Brandl am 09. Februar 2022 seinen bisher größten Greiftrupp los. 13 Mann, wie immer ortsfremde Polizisten, um ungebührliche Verbrüderung mit den Delinquenten vorzubeugen. Diese Praktik ist in Diktaturen weit verbreitet.

Der Trupp rückte am Waldweg an und versuchte sich über einen Seiteneingang Zutritt zu verschaffen. Was scheiterte. Nachdem den Beamten am Haupteingang Einlass gewährt wurde, machten sie sich an ihre Aufgabe. In Gruppen von drei bis vier Mann durch das Haus schleichen und „Vergehen“ gegen die Regierungspolitik ahnden. Bei den Gästen war die Ausbeute niedrig, dafür konnte ein Mitarbeiter des Kronthaler kurzfristig verhaftet werden. Ein junger, engagierter Barkeeper, den Behörden durch die vorherigen 13 Kontrollen gut bekannt. Sein Verbrechen: er hatte nach Vorlage seines „G Nachweises“ zuerst zwei Cocktails für Gäste fertig mixen wollen, bevor er seinen Personalausweis holen ging. Dafür wurde er an die Wand gedrückt, in Handschellen durchs Haus geführt und in 30 Kilometer Entfernung wieder ausgesetzt. Seine Lippe ist aufgesprungen, durch das grobe Anlegen der Handschellen kann er nicht richtig arbeiten. Er wurde vor den Augen von Mitarbeitern und Gästen gedemütigt. Was im Sinne der Behörde gewesen sein dürfte.

Nach der Beamtshandlung des Hotels machte sich ein Teil der Polizisten zum privaten Wohnhaus der Mitarbeiter auf. Dort nutzen sie eine Gelegenheit als Angestellte das Gebäude verließen, stellten wortwörtlich einen Fuß in die Tür und fingen an im privaten Wohnbereich die „Corona Maßnahmen“ zu kontrollieren. Einer Gruppe von Schilehrern, die vom Rodeln kam, wurde wegen fehlender Maskierung Strafen ausgestellt.

Mit all diesen Aktionen verstößt der Staat gegen Gesetze. Es ist eben NICHT erlaubt, Menschen nach Belieben zu verhaften. Es ist NICHT erlaubt, ohne Genehmigung in private Wohnbereiche einzudringen. Es ist NICHT erlaubt, sich über sämtliche Regeln des Rechtsstaates hinweg zu setzen.

Aber der Zweck heiligt offensichtlich die Mittel. Hotelier Hlebaina muss weg. Derzeit droht ihm die Behörde mit dem Entzug der Gewerbeberechtigung wegen „Unzuverlässigkeit“. Dass Günther Hlebaina seit Jahrzehnten ein untadeliger Unternehmer ist, geschenkt. Dass er sich aus eigener Kraft zum größten Arbeitgeber und Steuerzahler des Ortes Achenkirch hochgearbeitet hat, egal. Dass unzählige Menschen sich an die Behörden gewandt haben und unter anderem ein Ende „des letztklassigen Schlechtmachens“ des Unternehmers gefordert haben, vernachlässigbar. Die einzige „Unzuverlässigkeit“ derer Günther Hlebaina sich schuldig gemacht hat, ist die politische Unzuverlässigkeit. Er wehrt sich gegen den Abbau unserer Demokratie. Das reicht, damit der Staat einen Menschen vernichten will.

Denn was zählt ist einzig und allein die Durchsetzung der sinnfreien, wirkungslosen und willkürlichen „G Regeln“ und des ebenso absurden Maskenzwangs. Die Durchsetzung des andauernden Ausnahmezustandes. Dafür nehmen Bezirkshauptmann Brandl und Landeshauptmann Platter auch hundert Arbeitslose in Kauf.

Die Gäste von Günther Hlebaina haben ihm geschrieben, wie sehr es sie freute, „wieder Mensch sein zu dürfen“. Hlebaina selbst wird im Moment ein normales Leben verunmöglicht, weil er seinen Gästen eine kurze Flucht in die Normalität schenkte.

Es ist Zeit, uns zu entscheiden. Sind wir wie Günther Hlebaina, wollen wir eigenverantwortlich, frei und in Würde leben? Dann müssen wir Widerstand gegen den Unrechtsstaat leisten. Verweigern wir die Mitarbeit bei der Durchsetzung sinnfreier „Corona Maßnahmen“. Wählen wir nie wieder die Parteien, die uns die Freiheit nehmen wollten (ÖVP, Grüne, SPÖ, Neos). Seien wir solidarisch mit Menschen und Unternehmen, die für unsere Freiheit und Würde aufstehen.

Ich für meinen Teil werde meine Solidarität auf sehr angenehme Weise zeigen, indem ich Das Kronthaler als zukünftiger Stammgast besuche. „Wieder Mensch sein“ hat in Zeiten wie diesen einen hohen Wert und das Hotel ist wirklich wunderschön gelegen. Ich werde an der Bar ein fettes Trinkgeld geben und auf die Abwahl von Bezirkshauptmann Brandl und Landeshauptmann Platter anstoßen.

Auf Günther Hlebaina, Das Kronthaler und unsere Freiheit.

Bilder: Das Kronthaler

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29 Kommentare

  1. Johann Reisinger 18. Februar 2022 at 10:23Antworten

    An diesem Beispiel – Kronthaler – sieht man wie rasch es geht eine Demokratie in eine Gesinnungsdiktatur umzubauen !! Wer jetzt noch schläft , wegduckt und somit duldet , zuschaut was hier abgeht in Richtung Polizeistaat dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen !! Genau so fing es vor knapp 90 Jahren in Deutschland an und wie es geendet hat sieht man in den Friedhöfen und Denkmälern !!
    Also für uns als Familie steht fest : sobald dieser Wahnsinn ein Ende hat sind wir bei denen auf Urlaub – aus Solidarität mit diesen tapferen Leuten dort !! Mit Sicherheit!!

  2. andi pi 16. Februar 2022 at 14:56Antworten

    ich kann nur hoffen, dass AUSNAHMSLOS ALLE, die wegen „verstößen“ gegen den corona-irrsinn belangt wurden, eines tages dafür entschädigung erhalten. und ich ziehe im übrigen vor herrn hlebaina meinen hut.

  3. Dominik 16. Februar 2022 at 14:52Antworten

    HelmutK
    16. Februar 2022 um 14:28 Uhr

    „Ihr seid also die typischen Mitläufer, vergleichbar mit jenen denen auch damals das Schicksal der jüdischen Mitbürger egal war.“

    Nein.Aber diese Vergleich sind dumm.
    Niemand hat ihnen ihr Hab und Gut weggenommen und niemand wird sie in ein Lager stecken nur weil sie sich nicht Impfen lassen.Keiner wird sie zur Zwangsarbeit zwingen
    Alles was sie sich denken dürfen sie ohne Konsequenzen frei sagen und sie brauchen sich auch nicht zu verstecken.
    Lassen sie bitte diese Vergleiche

    • rudi & Maria fluegl 16. Februar 2022 at 15:47Antworten

      Unsere Vorfahren haben also gelitten und Unrecht erfahren und sind dann wenn sie unerwünschter Weise überlebt haben und auch noch die Kraft gefunden haben als Zeitzeugen aufzutreten ein Fanal dafür, dass es erst Rechtens ist über sie zu sprechen wenn Leuten mindestens das gleiche widerfährt???
      Was gleich ist bestimmen die großen Weisen unserer Zeit, die dass alleine schon deshalb sind weil sie sich trauen das Maul weit aufzureißen!
      Die Hauptfähigkeit des Menschen, die eigenen Spuren zu verfolgen und zu dokumentieren und damit eventuell Richtungen zu ändern und vielleicht auch günstigere einzuschlagen wird vom Wahrheitsministerium gebrandmarkt.
      Die Wege, die Gefährdungen, die Indizien in Richtung Repressalien gibt es nicht!
      Analogien, Modelle etc. die überhaupt erst ermöglichen mit unserem rationalen Apparat die dunkle Höhle auszuleuchten, sind uns verboten!
      Finden wir nirgends so etwas wie „Mein Kampf“ um erkennen zu können dass nicht nur blindwütige Zufälle lenken, sondern auch Psychopathen die genau wissen wohin sie lenken und zu unser aller Apokalypse spät erfahren, dass ihr Führerschein nichts wert war.
      Den Führerschein soll`s ja irgendwo in Braunschweig noch geben?

      Rudi Fluegl

  4. Walter Siller 16. Februar 2022 at 14:21Antworten

    Für viele Leser, Gäste vom Kronthaler, aber auch für mich wäre es wichtig zu erfahren, mit welchen rechtlichen Konsequenzen Herr Platter und der Bezirkshauptmann bezüglicher dieser offensichtlich nicht rechtskonformen Aktion sowie die ausführenden Beamten für deren Verhalten zu rechnen haben. Wurden diese Schritte bereits eingeleitet? Beim Lesen des Artikels erweckt es den Anschein, dass diese Aktion zwar nicht dem rechtlich gültigen Rahmen entsprochen hat, aber die Akteure mit keinen Konsequenzen zu rechnen haben. Das sendet ein falsches Signal in beide Richtungen. Behörden und Politiker werden dazu ermutigt, es gleich zu tun, auf der anderen Seite löst es Ratlosigkeit und Ohnmacht aus.

  5. Dominik 16. Februar 2022 at 13:57Antworten

    Thomas Melzer
    16. Februar 2022 um 11:22 Uhr

    “ Ihre Behauptung, dass ein Großteil der Bevölkerung die Maßnahmen befürwortet, bezweifle ich“

    Das hängt natürlich immer davon ab in welchem Teil der Gesellschaft sie sich gerade bewegen.
    In dem Teil der Gesellschaft in der ich mich bewege (in meinem Umfeld) kenne ich nicht einen Einzigen der zu einer Demo geht. Die meisten aus meinem Umfeld leben ihr Leben und sitzen die einfach Sache aus und sie sind trotzdem glücklich.
    Außer dass sie Maske tragen müssen und sich ihre Stiche abgeholt haben hat sich für diese Leute nichts geändert.Es ist keiner an der Impfung schwer erkrankt oder gar gestorben und damit ist die Sache für diese Personen erledigt. Sie leben ihr Leben ohne jegliche Einschränkungen ganz normal weiter. (Maske ausgenommen)
    Für sie vielleicht unvorstellbar aber trotzdem zu akzeptieren dass es viele solche Mitbürger gibt.

    Diese Leute werden niemals Widerständler und sie werden auch weiter wie gewohnt wählen.
    Sie dürfen gerne daran glauben dass sich bei evenetuellen Neuwahlen etwas Gravierendes ändert. Ich glaube daran nicht.

    • HelmutK 16. Februar 2022 at 14:28Antworten

      Ihr seid also die typischen Mitläufer, vergleichbar mit jenen denen auch damals das Schicksal der jüdischen Mitbürger egal war.

    • 1150 16. Februar 2022 at 16:51Antworten

      @helmutk
      und von nichts gewusst haben, kennen wir schon……

  6. Dieter Alfred Feuersinger 16. Februar 2022 at 9:53Antworten

    Ich schäme mich für Österreich, mittlerweile als Tiroler auch für Tirol. Sagt mir ein Land in welches man auswandern kann. Widerstand scheint nichts zu bringen wird einfach mit unlauteren Mitteln niedergeschlagen.

    • pfm 16. Februar 2022 at 9:55Antworten

      Es sind doch bald Wahlen in Tirol. Zeigt es ihnen!

    • 1150 16. Februar 2022 at 11:22Antworten

      a) ich wollt‘ schon vor zehn jahren nach cuba, aber die lassen keinen rein.
      b) jetzt gibt es doch gemeinderatswahlen in tirol, es liegt nur an euch…..
      c) wird der bürger unbequem, nennt man ihn rechtsextrem

    • Markus 16. Februar 2022 at 11:43Antworten

      Die Gemeinderatswahlen könnten einiges bewirken- weg mit den Parteien die diesen Wahnsinn unterstützen- und somit auch den Stuhl des LHs ansägen.
      Es wäre ein wichtiges Zeichen hier eine Wende herbeizuführen.
      Und es wird jetzt wohl wirklich möglich sein – diese verkrusteten Strukturen der tiroler Machtpolitik aufzubrechen.
      Mander es isch Zeit – es muss sich etwas ändern

  7. Dominik 16. Februar 2022 at 9:23Antworten

    quantumonly
    16. Februar 2022 um 8:15 Uhr

    „Wir sind in der Phase 5 des Theaters (theatre of operations), ja es ist ein Krieg, Krieg gegen das Volk.“

    Krieg sieht für meinen Verständnisse anders aus aber da hat ja jeder einen anderen Zugang.

    Ihre Aussage ist nicht ganz richtig. Nennen wir es mal Krieg (wenn sie es so empfinden)
    Das Volk beinhaltet „ALLE“ Bürger eines Staates. Es ist „Krieg“ gegen den Teil des Volkes der die Maßnahmen nicht akzeptieren will.
    Nach wie vor steht aber der Großteil des Volkes hinter dem Maßnahmen.
    Weshalb sollte dann einen Regierung von ihrem Kurs abweichen solange sich das nicht ändert.
    Jetzt beginnen die Lockerungen und damit sind ganz Viele schon mehr als zufrieden.
    Friseur, Einkaufen, Lokale Besuchen und Reisen ist den meisten viel wichtiger als Widerstand.
    Die empfinden diese Dinge als ihre zurückgewonnen Freiheit und das muss man halt so akzeptieren.
    Regierungen werden sich immer nach der Mehrheit ausrichten. Das ist gelebte Demokratie.
    Was sie anstreben kommt einer Diktatur nahe. Ein kleiner Teil sagt was Sache ist.

    Das Ziel ist klar. Die Minderheit müsste zur Mehrheit werden was aber nach 2 Jahren intensiver Bemühungen nicht mehr wirklich realistisch erscheint.
    Demokratie ist halt ein hartes Feld vor allen für diejenigen die anderer Meinung sind.
    Trotzdem ist sie mir lieber als einen Dikatur oder ein zwei Parteien System wie in den USA.

    • Thomas Melzer 16. Februar 2022 at 11:22Antworten

      Dominik

      a) Ihre Behauptung, dass ein Großteil der Bevölkerung die Maßnahmen befürwortet, bezweifle ich. Es gibt eine aufgeklärte, sehr engagierte Minderheit, die sich lautstark gegen die Maßnahmen ausspricht, diese (insbesondere die Impfpflicht) verweigert und dafür auch persönliche Nachteile in Kauf zu nehmen bereit war und ist. Es gibt eine Minderheit von radikalen Maßnahmenbefürwortern. Der Großteil der Bevölkerung ist opportunistisch (hier nicht wertend, sondern beschreibend gemeint), und befolgt die Maßnahmen nicht unbedingt aus Überzeugung. Diese Mehrheit kann man zwar mit Freedom Days etc. (wie von Ihnen dargelegt) beschwichtigen, die Desillusionierung betreffend die Kompetenz und Volkswohlorientierung des Staates und seiner Institutionen, vor allem die psychologischen Folgen der Verletzungen und Demütigungen, welche mit den staatlichen Kontroll- und Nötigungsmaßnahmen einhergingen und -gehen (und das ist Krieg), dürften nachhaltig wirksam bleiben. Sprich: viele der Opportunisten werden sich den Maßnahmengegnern anschließen, vielleicht nicht öffentlich, aber zumindest an der Wahlurne. Das Stockholm-Syndrom ist eben keine belastbare Basis für ein gesellschaftliches Zusammenleben.
      b) Die von Ihnen angeführte „Tyrannei der Minderheit“ ist eine typische, auf Tatsachenverdrehung beruhende und interessanterweise global gleichzeitig – von Schallenberg bis Montgomery – aufgetauchte Propagandaphrase. Es gibt tatsächlich eine Minderheit, die uns tyrannisiert, aber diese findet sich nicht unter den Maßnahmengegnern, sondern vielmher unter den die WHO dominierenden „Philanthropen“, den im WEF organisierten „Eliten“, gekauften, gehirngewaschenen und/oder erpressten Funktionären, Politikern und ihren Hofexperten und -berichterstattern (früher: Wissenschaft und Presse).
      c) Selbst wenn die Mehrheitsverhältnisse so wären, wie Sie behaupten, dürfte auch in einer Demokratie die Mehrheit nicht die Minderheit tyrannisieren, indem sie deren unveräußerlichen Grundrechte ignoriert und aussetzt: das wäre bestenfalls eine Mobherrschaft. Wer sich schützen will, soll sich persönlich schützen, aber nicht seine Mitbürger zu fragwürdigen medizinischen Eingriffen zwingen.
      d) Ich bin – ebenso wie sie – froh, in einer Demokratie zu leben. Leider ist diese mittlerweile zu einer hohlen Hülle bzw. Inszenierung verkommen, die sich nicht mehr an den Interessen des Souveräns orientiert. Diesen Kadaver durch Engagement aufgeklärter, aktiver uns sich ihrer Rechte und Pflichten bewussten Bürger (citoyens) wieder zum Leben zu erwecken, erachte ich mittlerweile als mein vorrangiges Ziel. Auch und gerade im Interesse meiner Kinder möchte ich wieder in einer demokratischen Republik leben, die diesen Namen auch verdient.

    • Rainer Zufall 16. Februar 2022 at 17:40Antworten

      Re: „Regierungen werden sich immer nach der Mehrheit ausrichten. Das ist gelebte Demokratie.“

      Wenn 7 von 10 Personen Gruppenvergewaltigungen für gut befinden, weil die Regierung ihnen das eingeredet hat, hat das noch lange nichts mit „Demokratie“ zu tun.

  8. 1150 16. Februar 2022 at 9:07Antworten

    ein teil des ganzen.
    in den nächsten zehn tagen gibt es eine online petition bzw. in den gemeindeämtern gegen die abschaffung der bargeldzahlung. ebensowichtig wie der widerstand gegen die impfpflicht
    bitte unterschreiben, die abschaffung wäre/ist ein weiterer schachzug gegen die freiheit.
    bargeld und bargeldbesitz gehört zum grundrecht, die abschaffung würde uns komplett und endgültig der überwachung ausliefern!

  9. Peter Pan 16. Februar 2022 at 8:41Antworten

    Absurd, was das österreichische Regime veranstaltet, vergleichbar mit dem, was in Australien läuft. Grotesk. Aber so ist das offenbar, wenn ein Staatsstreich von oben läuft.

    Ich bin gespannt, ob Deutschland folgt. Ich gehe davon aus.

    Die Zertifikate müssen weg.
    Verantwortliche wie Bill Gates müssen vor Gericht gestellt werden.

  10. Jens Tiefschneider 16. Februar 2022 at 8:41Antworten

    Diese Art von Faschismus haben wir im benachbarten Dummland auch. Die SPD ist die neue NSDAP.

    • Mammalina 16. Februar 2022 at 9:03Antworten

      Ja, lieber Herr Tiefschneider, vor allem die SPD, aber auch alle anderen, mit Ausnahme der AfD und Frau Wagenknecht von der Linken.
      Dass es unwissenschaftlich zugeht und schon lange nicht mehr um den Schutz vor schwerer Erkrankung geht, beweist die Ignoranz der Politiker bezüglich offensichtlicher Fakten und die Vehemenz, mit der eine Impfpflicht auf den Weg gebracht werden soll – auf einen „Verdacht“ hin – nämlich, dass im Herbst wieder eine schlimme Variante auftauchen KÖNNTE!
      Dass sich jetzt nicht auch vermehrt Geimpfte hiergegen wehren (denn sie erhalten dann ihre 4., 5. 6. Injektion), wundert mich ehrlich gesagt, aber das kann noch kommen.
      Der Plan mit der Biowaffe ist nicht aufgegangen, das Virus schwächt sich ab, früher als gehofft…. (und ich möchte nicht wissen, was da heimlich vielleicht schon wieder gezüchtet wird… warum konzentriert Johnson & Johnson sich auf eine neue „experimentelle Impfung“???)

  11. Markus 16. Februar 2022 at 8:21Antworten

    Wenn man die ganzen Aktionen die während der „Pandemie“ gelaufen sind – von diversen Presseauftritten ganz zu schweigen wo man auch merkte dass z.Bsp. in der Früh im Radio von Seiten von Experten eine Meinung vertreten wurde, die dann zu Mittag bei dem Presseauftritt im TV um 180 Grad anders kam (vermutlich weil der LH seine Meinung durchbringen wollte) dann ist die Glaubhaftigkeit so mancher Vorgaben nicht gerade überzeugend.
    Ich habe im Nahbereich von sogenannten Experten oft gesehen dass die Vorschriften selbst von diesen nicht eingehalten wurden-besonders was Maske und Abstand betrifft-wobei es da auch wieder völlig fanatische Menschen im Umkreis gab , die mit Blockwartmentalität jeden gemeldet haben der nicht 100% korrekt die Maske trug und Abstand hielt- weil sie selber vor Angst am liebsten jeden nach hause geschickt hätten.
    Da war nur die „Impfung“ wichtig und jeder der nicht geimpft war wurd zum Ausseinseiter gestempelt. Wenn man dann aber mit Mitarbeiter redete, hörte man auch raus, dass sich so mancher nur impfen lies weil es der Vorgesetzte erwartet hat. Nichts wissend bzw. auch keine Aufklärung ausser dem Zettel der einem dann im Ernstfall bestätigt dass man selber freiwillig den Stich setzen ließ.

    Und wenn ich mich nur deshalb impfen lasse, weil eine Vorbildwirkung erwartet wird, dann habe ich das Gefühl nur wegen anderen (die ich gar nicht schütze) dieses Risiko einzugehen-nein Danke niemals.
    Man zwingt jetzt schon mit fiesen Mitteln junge Menschen die z.Bsp. studieren wollen in die Nadel, weil sie sonst nicht in die Hörsäle dürfen.Und wenn man dann Tests vorschreibt die man dann aus zeitlichen Gründen gar nicht machen kann-bringt man auf diese Weise einen Zwang zustande doch die nadel zu nehmen.

    Kein Mensch interessiert sich für diverse Nebenwirkungen oder Schäden -schon gar nicht event. Langzeitschäden und später auftauchende Folgeschäden- in Österreich ist alles sicher selbst bis zu den Kleinsten. Da riskiert man auch ganz frech ein Off Label Gabe des Impfstoffes und bewirbt diesen auch noch massiv in den Medien.
    Meiner Meinung nach ein klares Verbrechen.
    Niemand scheint es zu interessieren dass es bereits Studien gibt die beweisen dass diese Spritzen (nach neuesten Erkenntnissen auch jene mit Totimpfstoff) das Immunsystem zerstören- was dann kommt weiss wohl jeder.

    Man ist gut beraten, nicht jedem und schon gar nicht derzeit (nachdem ja vom Ärztekammerpräsidenten die Ärzteschaft gewarnt wurde „Aufklärung“ im Sinne der Wahrheit zu betreiben) alles zu glauben und mit gesundem Hausverstand zu hinterfragen.

    • Peter Hainz 16. Februar 2022 at 11:08Antworten

      Viele Menschen haben ihre Selbstachtung verloren, daher die Zustände in denen wir leben!!!!!!

  12. quantumonly 16. Februar 2022 at 8:15Antworten

    Wovon zeugen solche Auftritte?

    Wir sind in der Phase 5 des Theaters (theatre of operations), ja es ist ein Krieg, Krieg gegen das Volk. Wie in Kanada zu sehen ist. Das Militär steht standby.

    • Markus 16. Februar 2022 at 8:25Antworten

      So ist es- wir kämpfen gegen diesen Wahnsinn-
      Wobei der Rücktritt des LHs sehr anzuraten wäre. „Landesvater“ ist da nun ein Wort dass nicht mehr akzeptabel ist.

    • Rosa 16. Februar 2022 at 11:25Antworten

      @ Markus

      „… „Landesvater“ ist da nun ein Wort …“ –

      Beim Lesen habe ich mich betr. dieses Wortes zuerst verlesen, nämlich: „Landesverraeter“.

  13. Klaus 16. Februar 2022 at 7:34Antworten

    Wir haben schon gebucht und freuen uns schon auf den Aufenthalt! Natürlich werden wir mit Trinkgeld auch nicht knauserig sein! Geld ist ja auch eine Art Stimmzettel!

    • Fritz Madersbacher 16. Februar 2022 at 9:19Antworten

      „Wir haben schon gebucht und freuen uns schon auf den Aufenthalt!“ – Das haben mir jetzt schon viele gesagt.
      „Noch so ein Sieg und wir sind verloren!“ Herr Hlebaina wird im ganzen Land bewundert für seinen Mut. Die Regierung muss jetzt offenbar den Rückzug von ihrer „Pandemie“-Diktatur antreten, und wir müssen wachsam bleiben. Der „Impf“zwang muss in den Mistkübel der Geschichte.
      Bei Herrn Hlebaina werden sich die „Pandemie“-Mitläufer in der Politik und bei den Behörden noch auf Knien entschuldigen!

  14. phase out 16. Februar 2022 at 5:54Antworten

    wieder mensch sein dürfen – das trifft es auf den punkt.

    nur noch frrrotzelbefetzelt und aparrrtheitspasskontrrrollierrrrt hat derrr unterrrtan zu sein.
    sonst ist errr ein unwürrrdiges leben.

    erinnert an „gute“ alte zeiten?

    mit dem unterschied, dass wir jetzt alle untermenschen sein sollen – bis auf eine kleine „eliten“-kaste.

    kein wunder dass die övp das spiel liebt.
    was sich die grünen dabei denken – die haben vermutlich zu denken aufgehört als sie openborders als kompatibel mit umweltschutz, demokratie, frauen- und freiheitsrechten erklärt haben.

    dass die fpö um einen deut besser wäre an der regierung darf getrost bezweifelt werden – siehe deutschland. die waren und sind nur in der opposition zu irgendwas gut.

    bleibt die hoffnung dass die mfg wächst und gedeiht – und ihren einsatz für menschenrechte konsequent ernst nimmt.

    • audiatur et altera pars 16. Februar 2022 at 12:27Antworten

      Die Hoffnung starb zuletzt mit renitenten Tiroler Wirten. Weil sie an den Kaiser glaubten. Das Credo des Wirts ist der Kredit des Kaisers. Der Kaiser ist heute der Parteienstaat. Wie lange lässt der Wirt einen nicht nur mittellosen, sondern offen randalierenden Säufer anschreiben?

    • Gitta Lippusch 16. Februar 2022 at 17:49Antworten

      Auch die FPÖ sollte mann nicht verteufeln, ich denke auch sie macht für uns gute arbeit in der Opposition, darum gibt es nur 2 Parteien MFG und FPÖ beiden viel Glück! DANKE

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