Vorarlberger Zahlenspiele – über Unterschiede von Zahlen zum gleichen Sachverhalt

2. Februar 2022von 4.3 Minuten Lesezeit

Am 23.9.2020 verkündete die Deutsche Bundesregierung eine Reisewarnung das Land Vorarlberg betreffend. Der dort lebende Deutsche Steffen Löhnitz, seines Zeichens Diplomingenieur (FH) mit starker Zahlenaffinität, arbeitete sich seit diesem Zeitpunkt in dieses Thema ein. Was er herausgefunden und akribisch dokumentiert hat, kann nicht mehr mit Begriffen wie „Zahlendreher“ oder „Flüchtigkeitsfehler“ abgetan werden. Löhnitz sagt: „Zahlenbetrug und kriminelle Machenschaften im großen organisierten Stil“.

Von Gastautor Reinhard Lasar

Am Beispiel des Zeitraums 25.10.2021 bis 23.12.2021 wird deutlich, wie die ermittelten Zahlen des Covid-19-Landesdashboardes Vorarlberg von denen der EMS-Datenbank (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, AGES) abweichen.

Löhnitz, der täglich die veröffentlichten Datenbanken auf seinem Computer sichert und Screenshots der beiden Webseiten macht, hat den begründeten Verdacht, dass das Land Vorarlberg absichtlich falsche Zahlen veröffentlicht, um bestimmte Maßnahmen zu rechtfertigen.

Mit der Vorarlberger Landesregierung steht Löhnitz im Kontakt per E-Mail. Löhnitz schreibt – die Landesregierung schweigt sich aus. Auch eine Antwort. Alle seine Anfragen, Hinweise und Forderungen wurden bislang nicht ernst genommen. Doch selbst der Landesrätin Martina Rüscher ist es klar, dass es einen Unterschied zwischen Erkrankten und infizierten Personen gibt. Dies teilte sie Löhnitz am 29.9.2020 in einer uns vorliegenden E-Mail mit. „Neuerkrankte seien bei der Inzidenzberechnung zu berücksichtigen“ schreib sie damals völlig richtig.

Dieser gesetzlich verankerte Sachverhalt, dass zwischen Erkrankten und der Erkrankung verdächtiger Personen unterschieden werden muss, wird weder in Vorarlberg noch anderswo berücksichtigt. Löhnitz hat daraufhin sowohl die gesamte Vorarlberger Landesregierung wegen Täuschung und Gesetzesverstoß § 39 EPIG angezeigt, zuvorderst den Landeshauptmann Wallner. Was aber nun wenn die zuständige Landesrätin für Gesundheit fortwährend und vorsätzlich gegen die ihr bekannten Gesetzesgrundlagen verstößt?

Löhnitz: „Den Verantwortlichen in der Landesregierung muss klar sein, dass sie täglich gegen ihre eigenen Gesetze verstoßen. Da bislang weder eine Einsicht bei den verantwortlichen Politikern erkennbar war und auch die Staatsanwaltschaften, trotz klarer Beweislage, nicht aktiv wurden, muss das Thema der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.“ Sowohl die Politik, die Vorarlberger Medien als auch die Staatsanwaltschaft spielen dieses Spiel mit.

Doch es ist schon lange kein Spiel mehr. Aufgrund der finanziellen und psychischen Folgen für Unternehmer, Selbstständige, Schüler und Arbeitnehmer hat das Vorgehen der Landesregierung eine Dimension erreicht, die schwer in Worte zu fassen ist und Schäden in unermesslicher Höhe verursacht hat. Nicht das Virus hat diese Schäden verursacht, sondern die Reaktionen, das Handeln bzw. Schweigen der Politiker.

Die Abweichungen, oder sollte man sagen: Falschmeldungen des Landes Vorarlberg betrugen am 9.12.2021 59,5%. Das heißt: in der Österreichischen EMS-Datenbank wurden 5615 „Fälle“ für Vorarlberg gezählt, das Land Vorarlberg hat jedoch 9456 „Fälle“ ermittelt. Ein krasser Unterschied auf den Löhnitz hinweist. Wie diese Zahlen zustande kommen, erschließt sich Löhnitz nicht. Für ihn liegt der Schluss nahe: Das Land Vorarlberg arbeitet ganz bewusst mit diesen falschen Zahlen und unterscheidet vorsätzlich nicht zwischen „Tatsächlich symptomatisch“ – also erkrankten Personen im Sinn des § 2 EPIG“ und den allein „positiv getesteten Personen“ – also der Erkrankung verdächtiger Personen.

Löhnitz spricht auf Corona-Demos, hat Webseiten (www.verlag-visionär.at und https://www.vision-2030.at) mit entsprechenden Dokumentationen eingerichtet und vor kurzem eine 40-seitige Broschüre drucken lassen. Dort ist alles anschaulich und nachvollziehbar aufbereitet. Die Broschüre kann kostenlos heruntergeladen werden oder gegen einen kleinen Betrag auch gedruckt bestellt werden.

Mit seinen Video-Botschaften richtet er sich an die Bevölkerung

 

sowie an den Bundespräsidenten Alexander van der Bellen:

Wir sehen, das Video ist wichtig und wahr, sonst wäre es nicht von YouTube gelöscht worden. Aber es gibt noch andere Video-Plattformen ohne Zensur:

So hat Kanzler Nehammer am 19.1.2022, also kurz vor der Abstimmung zum „Impfpflicht-Gesetz“, in der Pressekonferenz mitgeteilt, dass die Infektionszahlen um 80% gestiegen seien. Tatsächlich waren es, im von Nehammer genannten Zeitraum, 12% weniger. Ein Schelm wer böses dabei denkt. Siehe Video!

„Wenn die Verantwortlichen nicht reagieren so müssen die Menschen diese Täuschung und Manipulation erkennen und daraus ihre Schlüsse ziehen“ sagt Löhnitz, der sich für die Richtigkeit seiner Ergebnisse verbürgt. Dabei ist ihm wichtig, dass die Menschen die offiziellen Zahlen hinterfragen und sich ihre eigenen Erkenntnisse bilden.

Zu beurteilen, ob es dieser Regierung tatsächlich um die Gesundheit geht, ob sich die Verantwortlichen an die geltenden Gesetze und die Verfassung gehalten haben, sind seiner Meinung nach die alles entscheidenden Fragen.


Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um ein vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.


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9 Kommentare

  1. Xi Lu 2. Februar 2022 at 16:05Antworten

    Zur von Toni geposteten Äußerung des Herrn Pfarrers kann ich was hinzufügen: ich hatte u.A. an Herrn Vizekanzler Kogler meine Bedenken gegen das geplante Impfpflichtgesetz gemailt.

    Zu meiner Überraschung erhielt ich sogar Antwort (nicht von Herrn Kogler selbst, sondern von einem Referenten aus dem „Kabinett des Vizekanzlers und Bundesministers“.

    Das Mail hat mir die Augen geöffnet, mit welchen „Fakten“ unsere Politiker offensichtlich gebrieft werden.

    Das Highlight des Antwortmails waren jedoch folgende Sätze:
    “ Dennoch tritt auch der Vizekanzler für eine allgemeine Impfpflicht ein, und vor diesem Hintergrund möchten wir Sie bitten, für einen Moment die umgekehrte Perspektive einzunehmen:
    Wenn jemand wie Werner Kogler bereit ist, eine Impfpflicht in Kauf zu nehmen, obwohl er dabei – wie er auch schon öfter gesagt hat – kein sehr gutes Gefühl hat – wie stark müssen dann die Gründe sein, die für eine Impfpflicht sprechen?“

    Also bitte – noch Fragen??

    • andi pi 2. Februar 2022 at 19:14Antworten

      @xi lu: ich habe unlängst selber ähnliches erlebt, als ich eine abgeordnete aus meinem wahlkreis angeschrieben habe. geantwortet hat nicht sie, sondern ein mitarbeiter von ihr. das „highlight“ war für mich der satz:

      „Die Durchimpfung ist viel zu gering in Österreich, dieses Gesetz wird diese erhöhen, damit wir endlich wieder in Normalität und Freiheit leben können.“

      o.k., also es geht offenbar gar nicht um gesundheit, sondern um normalität und freiheit. nun, man könnte ja auch die ganzen maßnahmen beenden – das wäre der andere (und menschenrechtskonformere) weg, normalität und freiheit wieder herzustellen. interessant finde ich auch diesen so fixen glauben daran, dass sich jetzt wirklich alle „impfen“ lassen werden, weil es das gesetz gibt. wenn dem so wäre, hätten wir einen deutlich höheren 7-tage-schnitt an „erstimpfungen“ als die derzeitigen rund 2.300 pro tag (davon wohl großteils kinder und jugendliche).

  2. Toni 2. Februar 2022 at 11:01Antworten

    Großen Dank an Herrn Löhnitz für die viele Arbeit, die hinter seinen Aktivitäten steckt.

    Eines zeigt sich immer wieder: Die komplette Verweigerung jeglichen Diskurses und eine völlige Ignoranz gegenüber Fakten. Ist auch klar: Ein so riesiges Lügengebäude, wie es für Corona errichtet wurde, hält keiner faktenbasierten Überprüfung stand. Da hilft nur ignorieren und schwurbeln.

    Bei vielen latent ängstlichen Menschen sind diese Lügen auf fruchtbaren Boden gefallen: Es ist so schön kuschelig, sich fürchten zu dürfen, im Fernsehen einen kleinen Blick in Intensivstationen werfen zu dürfen und Live bei so weitreichenden Entscheidungen dabei zu sein. Ist das aufregend! Und nach der Impfung das Gefühl zu haben, alles menschenmögliche zur Beendigung des Ausnahmezustandes gemacht zu haben. Es wurde doch von meinem Bundeskanzler, Papst oder sonstigem Führer so angeordnet! Wie könnte da ich kleines Würstchen diesen Autoritäten widersprechen! Hinweis: den letzten Satz hat tatsächlich ein Pfarrer geäußert, so etwas kann ich nicht erfinden.

    Wie kommen wir zur Auflösung dieser Massenhypnose?

    Nochmals vielen Dank und Glück auf, Toni

  3. andi pi 2. Februar 2022 at 10:12Antworten

    ich habe mir gerade die zahlen von vorarlbergs nachbar-bundesland tirol angeschaut. gestern, am 1.2.2022, betrug die 7-tages-inzidenz 3.475 (quelle: gesundheitsministerium) oder 3.214 (quelle: ages) oder 2.973 (quelle: innenministerium) oder 2.961 (quelle: land tirol).

    ähm…wird da gewürfelt? oder wie kommen solche differenzen zustande?

    im übrigen bin ich der meinung, dass testungen von asymptomatischen menschen sofort einzustellen sind und keinesfalls in die inzidenz einfließen sollten, da diese dadurch massiv nach oben hin manipuliert wird.

  4. Luisa F. 2. Februar 2022 at 8:59Antworten

    Das Spielchen mit „an“ und „mit“ ist doch nicht neu: hier wie auch in Deutschland. Es ist Usus, alle Patienten mit positivem PCR-Test, egal ob mit oder ohne Symptome, in die Corona-Zählung hineinzupacken. Bei den Verstorbenen werden sogar noch die hinzugezählt, bei denen Corona vor Wochen nachgewiesen worden war, die also längst „genesen“ waren. Wird jemand mit Genesenenstatus ins Spital eingeliefert und stirbt dort, geht er als Corona-Patient ins Jenseits.

    Bevor die Impfdurchbrüche so massiv zunahmen, wurden im Spital nur diejenigen ohne vollständige Impfung getestet, weil die Geimpften ja geschützt sind. Dazu gehörten nicht nur die, deren Impfschema nicht vollständig war (inkl. die 2 Wochen nach Zweitimpfung), sondern auch alle, deren Impfstatus nicht bekannt war: und das waren viele. Gewünschtes Ergebnis: nur die „Ungeimpften“ als „Corona-Patienten“ übrig.

    Ich weiß nicht, wie das mit den Tests im Spital jetzt läuft. Fest steht nur: Diejenigen, deren Impfstatus nicht bekannt ist, gelten als „ungeimpft“. Und verfälschen weiter die Statistik.

    • Peter Hainz 2. Februar 2022 at 10:45Antworten

      Die ganzen Tests sind absoluter Bullshit, haben keine Aussagekraft, werden aber von der Politik gebraucht, um die Bevölkerung zu knechten und die Vorgaben der globalen Elite, die die Weitherrschaft anstreben, zu erfüllen. Die Politik etc. Ist weltweit ein einziger Korruptionssumpf- lauter kranke Köpfe!!!!!

  5. Isidor 2. Februar 2022 at 8:57Antworten

    Die Erkenntnis der bewußt gefälschten Zahlen, Daten und Fakten reiht sich nahtlos, wie ein Puzzlteil in die kriminelle Pandemibekämpfung unserer Politik-Hansl ein! Der große Vorteil wird sein, dass die Menschen dieses Landes erkannt haben, wer die eigentlichen Profiteure sind. Dafür zahlen wir Steuern – damit es den Politikern, der Pharma und den mitmachenden wahnsinnig verdienenden Ärzten gut geht. Aber etwas ist glasklar: es wird für die Politik nicht mehr einfach werden, die Bürger von etwas zu überzeugen, bei dem klar ist, wer die eigentlichen Profiteure sind – das Volk sicher nicht! Wir spielen die Deppen und braven Systemerhalter – Nein Danke!!!

  6. federkiel 2. Februar 2022 at 8:14Antworten

    Nach der Pressekonferenz von Steffen Löhnitz am Ballhausplatz gabs ja 2 Tage keine Daten wegen „Datenbereinigung“.

  7. Stefan Ochsner 2. Februar 2022 at 7:48Antworten

    Mir fällt nichts anderes ein als auf die Straße zu gehen.

    Friedlich und bestimmt „Nein“ sagen.
    Brauch keinen Vormund kann für mich selbst Verantwortung tragen.

    Auf unseren Rechtsstaat vertraue ich nicht. Wiewohl der ja jetzt so tut „als ob“ – die Hoffnung lebt.

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