Am Samstag: Petrovic spricht erneut in Wien

25. Januar 2022von 2.3 Minuten Lesezeit

Madeleine Petrovic, Andreas Sönnichsen und General i. R. Günther Greindl werden am Samstag zur Protestbewegung gegen das autoritäre Corona-Regime und die Impfpflicht sprechen. Organisiert ist die Kundgebung von der Plattform „Demokratie und Grundrechte“. Von dort kommt auch Kritik an der etablierten Linken, die ihre Staatskritik mit Corona zu Grabe getragen hat.

Von Waldo Holz*

Auch diesen Samstag wird es in Wien wieder zu Protesten gegen die Impfpflicht und das österreichische Corona-Regime kommen. Die ehemalige grüne Bundessprecherin und jetzige Kritikerin von Kogler, Mückstein und Maurer, Madeleine Petrovic, wird an diesem Tag erneut sprechen.

Petrovic und UNO-General

Organisiert ist die Kundgebung von der Plattform „Demokratie und Grundrechte“ um 13 Uhr am Platz der Menschenrechte in Wien. Neben Petrovic sind auch der Professor für Allgemeinmedizin, Andreas Sönnichsen und der General in Rente, Günther Greindl, als Redner angekündigt.

Greindl war in leitender Stellung an mehreren UN-Friedensmissionen für Österreich tätig. So war er etwa Chef der UN-Beobachtertruppe Golanhöhen, oder von 1981 bis 1989 Befehlshaber der Friedentruppen in Zypern. In seinen Einsätzen hatte der General die Aufgabe, zwischen feindlichen Gruppen zu vermitteln, Frieden zu sichern und diesen zu erhalten.

Antifaschistische Aktion und Freie Linke

Außerdem wird es Redebeiträge von der „Antifaschistischen Aktion“ und der „Freien Linken“ geben. Bei der letzten ähnlichen Kundgebung sorgte die Rede von einer Aktivistin der Freien Linken für Aufsehen. In leidenschaftlichen Tönen übte sie scharfe Kritik an der etablierten Kritik, die ihre „traditionsgemäß staatskritische Haltung“ aufgegeben habe.

Die Plattform spricht sich gegen Einschränkungen des öffentlichen Lebens und gegen eine Impfpflicht aus. Zudem soll die „Hetze und Sanktionen gegen Kritiker“ beendet werden. Man stehe für „offenen Diskurs“ und gegen „Impfzwang und Überwachung“.

„Wir erleben gegenwärtig eine demokratische Massenbewegung gegen das autoritäre Corona-Regime. Seit vielen vielen Jahren hat es etwas in dieser Größenordnung nicht mehr gegeben.“, sagt Wilhelm Langthaler, ein Mitorganisator von „Demokratie und Grundrechte“ zu tkp, „die historische Linke hat sich zu einem guten Teil auf die Seite der Regierung geschlagen und denunziert den Protest als rechts. Das ist er aber nicht. Im Gegenteil, es gibt einen dezidiert demokratischen und sozialen Flügel, in dem sich auch jene Linken wiederfinden können, die nicht mit der Regierung gehen.“

Mit Petrovic, Sönnichsen, Greindl und anderen, dürfte sich dieser „Flügel“ lautstark Ausdruck verschaffen.

Bild wikicommons

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16 Kommentare

  1. Antikörperinfusion 26. Januar 2022 at 1:14Antworten

    Man sagt doch immer eine bedingte Zulassung gibt/darf es nur geben wenn es kein anderes Mittel gibt.

    Allerdings gibt es doch schon lange die Antikörperinfusion.
    Googelt mal!

    Es braucht also keine Spritze um gegen einen schweren Verlauf geschützt zu sein wie man uns immer erzäht.

    “ Hier kam es zu einem Rückgang der Viruslast um 99 % (2 log10-Stufen), der größte davon bereits in den ersten beiden Tagen nach der Infusion.“

    18.12.2020
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119593/SARS-CoV-2-Antikoerperinfusion-erzielt-die-beste-Wirkung-bei-seronegativen-Patienten

  2. 1150 25. Januar 2022 at 22:09Antworten

    sehenswert auf fpö-tv: gespräch dr. roman braun mit marie-christine guliani

  3. Bernhard 25. Januar 2022 at 21:31Antworten

    Auch in der Schule gefallen sich angeblich Linke oder Besserwisser als Einpeitscher des Narrativs. Aus so manchem Personalvertreter ist ein Pfizervertreter geworden. Dabei habe ich z.B. heute von drei geboosterten Kolleginnen gehört, die positiv sind. Eine von ihnen hat die Schülerinnen regelrecht mit Impfpropaganda bombardiert. Mit sehr dürftigen Argumenten wie einer möglichen Projektwoche.
    So etwas wie Argumentationsnotstand konnte ich auch bei einem einstündigen Gespräch mit der Schulärztin bemerken. Ich wollte ihr nur den T-Zell-Befund mit ärztlichem Attest dazu zeigen. Sie hat ihn mir schnell wieder zugeschoben, ohne darauf einzugehen. In ihren Argumenten stand sie bald relativ nackt da. Mit den bekannten Phrasen. Sie sympathisierte fast ein wenig mit meiner Position, weil sie auch nicht ganz von der Impfung überzeugt war. Ihr Hauptargument letzlich: Die Reise nach Neapel war so schön. Wer weiß, wann das Leben vorbei ist.
    Im Grunde stellen sich solche Experten ja von selber bloß. Oft zu spät für die von ihrem Einfluss Betroffenen.
    In Österreich gibt es leider zu viele Mitläufer, die ein Regime viel zu lange am Leben erhalten. Gleichzeitig ist ein breitgefächerter Widerstand entstanden, der die Kraft hat, von den Regierenden Macht zurückzuerobern. Österreicher sind laut Robert Müller, einem Zeitgenossen von Robert Musil, Verhältnismenschen. Sie richten sich nach den Verhältnissen. So geben sie gerne nach oben hin nach. Weil aber die oben derzeit völlig unglaubwürdig wirken, orientieren sich viele um. Das Unten wird wieder moderner. Die Chancen dafür steigen täglich: Mit jeder Infektion von Geboosterten, die diesen den Weg aus dem Tunnel des Narrativs weist. Mit jeder Verweigerung Zweifachgeimpfter, an der Impflotterie mitzumachen. Mit jedem weiteren Menschen, der sich auf der Straße Würde und Recht und zurückkämpfen will.

  4. Peter 25. Januar 2022 at 20:31Antworten

    Nichtsdestotrotz verlautete der ORF und andere Medien heute einen Impfschutz von satten 99% (was immer damit gemeint ist) für Geboosterte. Die 4. und 5. Impfung braucht man wohl um dann auf 100% igen Schutz zu kommen…

    • Peter1 25. Januar 2022 at 20:42Antworten

      Gemeint war scheinbar der Schutz vor Tod und schwerem Verlauf im Vergleich zu Ungeimpften.
      Für Omikron ist dieser Schutz angeblich etwas reduziert und liegt bei „nur“ 90 %…

    • Peter1 25. Januar 2022 at 21:14Antworten

      Soll wohl heißen, dass von 100 schweren Fällen bis hin zum Tod nur 1 Person vollständig geimpft ist. Bei Omikron 10… angeblich…

    • Hanna 25. Januar 2022 at 22:36Antworten

      Angesichts derart geringer ARR-Werte, – absolute Risikoreduktion – ist es geradezu ausgeschlossen, etwas zu erreichen, was man „Impfschutz“ nennen könnte.

      Biontech/Pfizers Präparat >1% ARR, auch die übrigen der bedingt zugelassenen Stoffe mit ähnlich niedrigen ARR-Werten.

      Mit RRR zu hantieren ist unseriös, irreführend. Vermarktung von Arzneimitteln / Impfstoffen mit RRR – ein alter Marketingtrick der Pharma.

    • Peter1 26. Januar 2022 at 9:44Antworten

      Wie diese Zahlen zustande kommen wird sowieso nicht erklärt. Es war dann noch eine andere Darstellung mit einem Vergleich der „mindestens 1x Geimpften“ mit Ungeimpften. Da schaut es wesentlich schlechter aus, denn das Verhältnis war nur noch ca. 2:1. Daher kann man das Ganze als Werbung für den Booster betrachten, der ja soviel mehr an Schutz bietet. Und wenn der mit der Zeit nachlässt, gibts halt den nächsten Booster, und so kommt man dann in den „Impfrhytmus“…

  5. Miller 25. Januar 2022 at 16:56Antworten

    Es gibt bereits einige Infektiologen hegen Zweifel an der Wirksamkeit der Impfstoffe. Alle mit Verweis auf die Daten des Covid-19-Dashboards der Johns-Hopkins-Universität. Wir haben fast 10 Milliarden Dosen des Covid-19-Impfstoffs weltweit verabreicht und es gibt mehr Fälle als je zuvor. Alle sagen, Israel sei das beste Beispiel der Welt für die Covid-19-Impfung; in Israel sind sie jetzt bei der vierten Covid-19-Impfung angelangt; das Land hat einen Höhepunkt erreicht. Sie hatten noch nie so viele Fälle. Man kann nicht sagen, dass es eine spektakuläre Wirksamkeit der Covid-19-Impfung gibt. Außer die vielen geschädigten nach der Impfung. Die Geimpften sind am Ende stärker infiziert als die Ungeimpften. Will die Regierung mit dieser indirekte (was in meinen Augen ein Zwang ist) mit Impfpflicht erzwingen um den Schaden unkontrolliebarer machen oder gar es vertuschen wollen?
    Und sie machen darauf aufmerksam, dass es einen „dramatischen Anstieg der Fälle“ gibt. Da geht etwas vor sich, das nicht sehr überzeugend ist mit Bezug auf Daten des Gesundheitsamtes.
    Der Infektologe stellt zudem in Frage, wie die Daten zu den Impfungen aufbereitet werden. In den Studien wird das gemacht, was man meiner Meinung nach nicht machen sollte. Es werden nämlich die Fälle entfernt, die innerhalb von zwei oder drei Wochen nach der Covid-19-Impfung und innerhalb von zwei Wochen nach der Booster-Impfung auftreten. Das bedeutet: Menschen, die gerade eine Booster-Impfung erhalten haben, werden als doppelt Geimpfte erfasst.
    Es wird einige Zeit dauern, bis wir wissen, wie es um den wirklichen Schutz vor schweren Verläufen und Todesfällen aussieht. Die Ergebnisse bei doppelt Geimpften sind im Moment nicht sehr beeindruckend. Das ist sehr deutlich. Es tritt das ein, was Wissenschaftler schon lange im voraus gesagt hat. Aber die Regierung bleibt weiterhin Taub. Vorsicht Glatteis!

    • Uschi_22 25. Januar 2022 at 17:49Antworten

      Es ist das „Geheimnis“ der Lieferkette: Je länger sie ist, desto mehr Augen werden zugedrückt, denn jede(r) giert nach der Provison.

      Eine optimale Lieferkette besteht aus der Nichtablenkung durch Geld, dadurch wird authentische Kritik am Produkt möglich.

      Ja, nur der Kommunismus hat das Ziel, Geld abzuschaffen.

      Neue Gesellschaftssysteme mit Geld als stückzahlbezogenes Einkommen sind die Kreisdrehung hin zum abgeschafften System.

      Europas sozialistischer Osten brach deshalb zusammen. Der Kapitalismus siegte nochmal. – Wir haben Lieferkettenprobleme …

      ᵤₛcₕᵢ ₂₅.₀₁.₂₀₂₂

    • andi pi 25. Januar 2022 at 18:18Antworten

      @miller: ich hab mir das mit israel grad genauer angeschaut. am 3.jänner wurde mit der viert“impfung“ begonnen. wäre seit da „nur“ die (recht irrelevante) 7-tages-inzidenz gestiegen, wär’s ja recht egal. wobei israel mit rund 7.000 sowieso die derzeit höchste inzidenz aller länder auf diesem planeten hat (gefolgt übrigens vom europäischen „impfmusterland“ dänemark).

      aber was bei israel auffällt, ist die entwicklung bei den hospitalisierten:

      3.1.2022: 583
      23.1.2022: 2.599

      (quelle: our world in data)

      und seit mitte jänner gehen dort nun auch die covid-todeszahlen steil nach oben. mit stand 24.1. gab es einen „weekly death growth“ von 250%.

      da scheint mit dieser viert“impfung“ ordentlich was aus dem ruder zu laufen. aber hauptsache, es steht schon die fünfte dosis vor der tür. es wird immer klarer, dass es sich bei diesem gentherapie-dauerabo um ein brandgefährliches experiment handelt, von dem niemand eine ahnung hat, wie es ausgehen wird…

    • Steve Acker 25. Januar 2022 at 18:37Antworten

      In Israel wurde grad die 4. spritze ab 18 freigegeben. davor war es ab 60

  6. Uschi_22 25. Januar 2022 at 16:16Antworten

    77 Jahre alte Teppiche werden aufgerollt.

    Das Aufrollen macht noch nicht einmal mehr vor einer Kirchentür halt.

    Wenn das keine Revolution ist, dann müssten wir den Nachfühl-Unterricht besuchen ….

  7. June 25. Januar 2022 at 15:50Antworten

    Wir können deutlich sehen wie ungerecht für die Bevölkerung läuft. Während der Impfstatus zahlreichen Bürgern quasi über Nacht durch eine Änderung aberkannt wurde, gelten im Deutschen Bundestag andere Regeln. Der Bundestag gönnt sich Corona-Sonderrecht. Demnach gilt der von der Regierung auf drei Monate verkürzte Genesenen-Status nicht im Deutschen Bundestag und für die Abgeordneten damit eine Extrawurst. Hier kommt das Gesetzt in Kraft: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Wird gern vergessen. Politiker sind nichts anderes, als wie wir BürgerInnen. Nur sind sie unfähiger als wir und kritisiere diese Regelung. Den Genesenen-Status fachlich fragwürdig auf 3 Monate zu verkürzen, aber für den Bundestag bei 6 Monaten zu belassen, ist eine Unverschämtheit. Langsam treiben sie es zu weit. Damit habe Lauterbach der Demokratie „einen echten Bärendienst“ erwiesen.
    Wie bereist Frau Weidel gesagt hat: Die Regierung/Ampel zeigt damit nicht nur die Willkür der Bestimmungen auf, sondern auch, dass sie jeglichen Bodenkontakt verloren hat. Wir fordern ein Ende der Maßnahmen für alle – statt Sonderrechte für Abgeordnete!
    Abgesehen davon dass wir noch nie wegen einer Impfung derart Massiv unter Druck stehen und unser Leben nicht selbst bestimmen dürfen. Hallo, gehts noch?! Wir haben viele ansteckende Krankheiten im Umlauf wofür keine Impfpflicht gibt.
    Ich wäre dafür das die Amtszeitstatus der Regierung für zwei Monate zu begrenzen. Bewährt er/sie sich nicht, dann weg damit.
    Durch hinterhältige Maßnahmen schaffen sie eine Zeit Bürgen unter ihren Kommando zu halten. So könne die Bundesregierung über ihre Weisungsmöglichkeit an das RKI die Basis für die Grundrechtsentzüge definieren, ohne diese nach außen verantworten zu müssen. Es muss zu prüfen sein, ob dies noch mit Verfassungsrecht vereinbar ist. Mit sicherheit nicht.
    Keine Politiker kann über das Volk bestimmen. Schon gar über sein Leben.

  8. Helmut Schneider 25. Januar 2022 at 15:15Antworten

    Aufstehen statt zusehen. Leider trauen sich nur wenige. Die Protesten gegen die Impfpflicht werden sich vermehren. Diese Hintertür für Impfpflicht wird kein einfacher Weg werden für die Regierung.

  9. Fritz Madersbacher 25. Januar 2022 at 14:31Antworten

    „Wir erleben gegenwärtig eine demokratische Massenbewegung gegen das autoritäre Corona-Regime. Seit vielen vielen Jahren hat es etwas in dieser Größenordnung nicht mehr gegeben“
    Diese Massenbewegung wird die Pandemie-Tyrannei niederringen, sie ist der „wahre Gamechanger“ (danke @Bernhard!) und das Licht am Ende des Tunnels dieser ekelhaften „Demokratie-Simulation“ (danke @suedtiroler!). So seltsam das klingen mag: die Zukunft wird zurückkehren, wir selbst bringen sie zurück!

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