Was rauchen die beim RKI?

22. Januar 2022von 16.5 Minuten Lesezeit

In seinen jüngeren Wochenberichten schätzte das RKI die Wirkung der Impfung als sehr positiv ein – zu positiv! Dabei unterliefen dem RKI eine Reihe von Fehlern, die vermutlich alle zu einer Überschätzung der Impfwirksamkeit führten. Dies betraf sowohl die weiterhin unklare und wenig transparente Datenlage, als auch die Rechenmethode an sich. Richtig berechnet belegen selbst die fragwürdigen Daten des RKI nicht einmal Wirksamkeit der Corona-Impfungen gegen Omikron, sondern eher das Gegenteil. Vermutlich erhöhen die Corona-Impfungen die allgemeine Infektanfälligkeit.

Von Dr. Anton Stein

Im Wochenbericht vom 13. Januar 2022 schätzte das RKI die Effektivität der Covid-19-Impfungen gegen eine symptomatische Covid-19-Erkrankung für die vorigen 4 Wochen auf 51 bis 68% für Grundimmunisierte und auf 82 bis 90% für Personen mit Auffrischimpfung, mit Unterschieden je nach Altersgruppe. Dabei dürfte sich das RKI in „guter Gesellschaft“ mit britischen Daten vom gleichem Datum gesehen haben, die für doppelt mit Comirnaty® Geimpfte selbst 20 Wochen nach zweiter Impfung noch eine Wirksamkeit, ebenfalls gegen symptomatische Covid-19-Erkrankung, von rund 70%, für doppelt mit Spikevax® Geimpfte sogar mit rund 90% (nach rund 12 Wochen), und für Geboosterte mit Comirnaty® gar von 90% (nach 2 Wochen) schätzten.

Manche aufmerksame wie kritische Zeitgenossen fragten sich da: Was haben die denn geraucht?

Denn es ist ja so: Der sinnvollste Schätzwert für die Impfwirksamkeit von, z.B. Comirnaty® dem Impfstoff von Pfizer-Biontech, der ja bislang die breiteste Verwendung erfuhr, stammt aus der Placebo-kontrollierten Studie, die im Wesentlichen zwischen August und Oktober 2020 lief, also noch recht nah am Ausbruch des originalen Wuhan-Virus. Dieser Schätzwert betrug nur etwa 82% (Details dazu im Anhang am Ende des Artikels), deutlich unter dem viel kolportierten Wert von 95%. Dabei muss man betonen, dass Placebo-kontrollierte randomisierte klinische Studien stets auf maximale Trennschärfe getrimmt werden. Allein in solchen Studien ist die Vergleichsgruppe ideal, weil die beiden Gruppen zur gleichen Zeit behandelt und gleich beobachtet wurden. Alle Schätzwerte zur Impfwirksamkeit aus anderen Beobachtungen sind mindestens irgendwie „verwaschen“, und alle günstigeren Schätzwerte dürften höchstwahrscheinlich geneigt (biased) oder sogar verbogen bzw. verfälscht sein. Unter neutralen und korrekten Bedingungen kann man die Trennschärfe einer randomisierten klinischen Studie eben nicht toppen.

Allein schon die Ähnlichkeit in der Größenordnung jener 82% aus der Placebo-kontrollierten Studie und den Werten der beiden Behörden sollte stutzig machen. Zumal seit dem Wuhan-Virus nunmehr 22 Monate und seit jener Placebo-kontrollierten Studie rund 16 Monate vergangen sind. Und mit dieser Zeit nahm selbstverständliche die Zahl der Varianten zu, die sich immer weiter vom ursprünglichen Virus bzw. seinem Spikeprotein entfernten. Außerdem dürfte längst allgemein bekannt sein, dass sich die neutralisierenden Antikörper, die nach dem offiziellen Narrativ die Schutzwirkung ausmachen, über die Zeit stark abbauen. Eigentlich müsste die Impfwirksamkeit also deutlich sinken und sollte keineswegs auf dem Niveau vom Herbst 2020 verharren.

Tatsächlich deutete neulich auch ein Meta-Analyse, die ansonsten die Covid-19-Impfungen auf Basis von Beobachtungsstudien über den grünen Klee lobte, an, dass die Impfwirksamkeit zwischen den Varianten schwankt, bei „Gamma“ mit rund 53% einen Tiefpunkt erreichte und zuletzt bei „Delta“ bestenfalls bei rund 84% lag. Bei all diesen Schätzwerten dürfte zudem ein starker Bias aufgrund fragwürdiger Datenlage und Regeln vorliegen (Details dazu im Anhang). Beobachtungsstudien neigen meistens zu einer Überschätzung der Wirksamkeit, erst recht dann, wenn man gewisse Fälle wie solche, die innerhalb von 7 oder 14 Tagen nach Erst- oder Zweitimpfung auftraten, gar nicht zählt.

Nun soll also mitten in der Omikron-Welle die Impfwirksamkeit weiterhin auf dem Niveau vom Herbst 2020 mit der großen kontrollierten Studie zum Comirnaty sein?

Dies ist umso verwunderlicher, wenn man bedenkt, dass es massenhaft Berichte gab, wonach Omikron gerade Geimpften betraf. So waren jedenfalls Daten aus Dänemark, Großbritannien, Deutschland und Südafrika mit allem möglichen kompatibel, nur nicht mit nennenswerter Impfwirksamkeit. Eigentlich gingen Daten wie auch subjektive Beobachtungen sogar in die Richtung, dass Geimpfte stärker als Ungeimpfte von Omikron betroffen sind, z.B. laut frühen Daten aus Großbritannien.

Liegen diesmal die Impf- und Maßnahmenkritiker daneben oder schummelt das RKI mal wieder? Diese boshaften Skeptiker, die die Autorität dieser ehrenwerten Behörde systematisch untergraben, so dass inzwischen auch „die in Deutschland Lebenden“ – früher mal kurz und prägnant mit „das Volk“ umschrieben – immer weniger Vertrauen in das RKI aufbringen? Na so was…

Anteil von Fällen mit unbekanntem Impfstatus

Einen ersten Anhaltspunkt für fragwürdige Daten lieferte eine Zeitreihe zu Covid-19-Fälle (Abb. 1). So ist der Anteil der „Fälle“ – und dieser Begriff mag nicht unbedingt identisch mit Personen sein – mit unbekanntem Impfstatus doch erheblich und stieg gerade mit der beginnenden Omikron-Welle deutlich an. Frappierend ist zudem, dass der Anteil der Fälle mit unbekanntem Impfstatus in letzter Zeit gerade bei den schweren Fällen (Hospitalisierung, Intensivstation, Tod) sogar deutlich überwog, obwohl man eigentlich denken sollte, dass man im Krankenhaus bzw. bei der Leichenschau doch Zeit und Ressourcen hätte, dieser Frage korrekt nachzugehen.

Hier könnte man schon argwöhnen, dass gerade bei den schweren Fällen dem RKI wie der Politik mehr Nebel bei den Daten gerade gelegen kommt. Denn es wäre ja furchtbar, wenn auch das letzte Narrativ zur Impfung, nämlich dass diese wenigstens gegen schwere Verläufe schütze, fiele. (Demnächst ein Artikel dazu, denn ich interpretiere auch das ganz anders.)

  1. Anteil der Covid-19-Fälle mit unbekanntem Impfstatus
    Vielen Dank an Matthias K. für diese Berechnungen und Graphiken

Die Nachberechnungen

Aber wie gesagt, dies ist nur ein Anhaltspunkt. Inzwischen liegt nämlich eine Auswertung eines Impf- und Maßnahmen-kritischen Blogs vor. Die unter „CoronaBlog“ firmierenden Autoren fanden heraus:

Das RKI teilt bei der Berechnung der Impfeffektivität nun die „Geimpften“ in die Gruppe der „nur Grundimmunisierten“ und „nur Geboosterten“. Diese beiden Gruppen werden jeweils mit den Ungeimpften verglichen. Insbesondere für die Boosterimpfungen erhält das RKI damit utopische Wirksamkeiten von 82% in der Gruppe der 18 – 59 Jährigen und 90% bei der Gruppe der über 60 Jährigen. Bei Omikron spart sich das RKI mal eben das Angeben von jeglicher Effektivität der Impfung.”

NB: Die Fälle mit unbekanntem Impfstatus werden da noch gar nicht berücksichtigt.

Wesentlich ist, dass das RKI bei den Geimpften gewaltig an den Zählregeln schraubt. Dazu kommt noch, dass das RKI Regeln die Mengenlehre missachtet. Denn „Geboostert“ ist ja eine Teilmenge von „Grundimmunisiert“; zudem ist „Grundimmunisiert“ eine Teilmenge von „Geimpft“, und eigentlich sollte man alle „Geimpften“ mit allen (und genau!) „Ungeimpften“ vergleichen. Jeder andere Vergleich muss zu einer Verzerrung führen, und dies vermutlich zu Gunsten der Impfung. Aber genau das scheint ja der politische Auftrag der RKIs zu sein. Und offenbar nicht die neutrale Information der Bevölkerung.

Die Autoren des Corona Blogs gingen offensichtlich sehr sorgfältig vor und fanden dabei, dass z.B. die Ungeimpften in Wirklichkeit (nämlich im Datensatz) so lauten: „Ungeimpft (inkl. Erstgeimpft)“. Dieses Problem mag zum Teil auf Datenübermittlungsmängel bzw. auf den Einmalimpfstoff von Janssen zurückzuführen sein. Daher kann man das Ausmaß dieses Fehlers nicht abschätzen. Aber selbst dann: Ist das RKI wirklich nicht in der Lage zu sagen, wie viele symptomatische Covid-19-Fälle tatsächlich ungeimpft waren? Das oben adressierte Zusatzproblem der Fälle mit „Impfstatus unbekannt“ geht da noch nicht einmal ein.

Insgesamt scheinen die Überlegungen, Analysen und Nachberechnungen des CoronaBlogs sorgfältig belegt, erklärt und nachvollziehbar. Die Autoren haben sogar die Skripte zum automatischen Auswerten der RKI-Daten veröffentlicht. Also maximale Transparenz.

Obwohl die Autoren des CoronaBlogs eine Korrektur der „Erstgeimpften“ versuchten, gaben sie diesen Weg schließlich auf und basierten die Impfwirksamkeit auf den originalen RKI-Zahlen und rechneten dann die sinnvollen Vergleiche Geimpft gegen Ungeimpft sowie Geboostert gegen Grundimmunisiert. Die vom RKI gerechneten Vergleiche waren dagegen höchst fragwürdig, um nicht zu sagen unsinnig.

Insgesamt für Covid-19, d.h. im Wesentlichen Delta und Omikron, errechnete der CoronaBlog (Spalten für Alterskohorten):

Wichtig ist vor allem die erste Reihe, die alle Ungeimpften (inkl. Erstgeimpfte!) mit den Grundimmunisierten verglich; also ohne Berücksichtigung von „Impfstatus unbekannt“. Die Werte von 54% und 73% haben aber selbst beim Corona-Blog noch einen starken Bias, der sich neben der fragwürdigen Zählungen von Ungeimpften vor allem aus den Regeln speist, ab wann ein Fall überhaupt gezählt wird. Denn auch hier wurden ja nur Infektionen gezählt, wenn diese mindestens 14 Tage nach der zweiten Impfung lag; ich vermute, dass bei der Kohorte der Gundimmunisierten der Fehler allerdings quantitativ gering sein dürfte; unsauber bleibt es aber (Detailierte Überlegungen im Anhang).

Eine vernachlässigbare Unsauberkeit würde ich allerdings für die Geboosterten nicht annehmen, und zwar weil die Booster-Kampagne gerade auf Hochtouren lief. Hier wurden Fälle ausgeschlossen die innerhalb von 7 Tagen nach der Impfung auftraten. Und da tun sich zwei Probleme auf:

1. Wurden solche Fälle dann wenigstens unter „Grundimmunisiert“ gezählt oder fielen die einfach unter den Tisch?

2. Angenommen, die Boosterimpfung erfolgte in Woche 50, dann blieb unter Umständen nur noch 1 Woche „at risk“, während für Ungeimpfte und Grundimmunisierte alle 4 Wochen „at risk“ gewesen sein dürften. Wegen der Dynamik der Boosterimpfungen könnte dies schon zu einer relevanten Verzerrung für die Boosterimpfung geführt haben.

Trotz all dem offensichtlichen wie auch verborgenen bias (für die Booster) in den Quelldaten lagen die neu berechneten Schätzwerte für die Booster nicht mehr in einem Bereich, der noch eindeutig für eine Impfung sprechen würde. Berücksichtigt man den Bias, dann mag noch eine gewisse Impfwirksamkeit gegeben sein, aber sicher keine klinische relevante mehr.

Im Falle von Omikron verzichtete das RKI auf eigene Berechnungen. Der Grund dürfte auf der Hand liegen, wenn man sich die Berechnungen des CoronaBlogs ansieht; die obigen Befürchtungen zum bias für Grundimmunisierte und Geboosterte gelten hier natürlich auch:

Bei Omikron sind die Schätzwerte in der ersten Reihe katastrophal. Aber eben auch völlig kompatibel mit den eingangs beschriebenen Umständen, wonach die Impfungen auf Omikron im besten Falle nichts, vermutlich aber sogar eher (siehe die -47%) das Gegenteil bewirken.

Zu den Ergebnissen der zweiten Zeile muss man bedenken, dass sich diese Schätzwerte ja auf die Grundimmunisierten, also die erste Zeile, bezieht. Im Falle der Kohorte 18-59 vermag der Booster die Impfwirksamkeit also anscheinend ein wenig Richtung Null zurückzuschieben. Ist aber weniger Unwirksamkeit schon Wirksamkeit? Im Falle der über 60jährigen verschiebt der Booster die Impfwirksamkeit anscheinend etwas höher als nur die lächerlichen 1%. Für beides gilt: Bei Wirksamkeit würde man ganz anderes erwarten. Bei alldem: Die fragwürdige Datenqualität ging da noch nicht einmal ein; korrekte Daten dürften die Ergebnisse noch schlechter aussehen lassen.

Wie man es dreht und wendet: Die oben gezeigten Schätzwerte sind eine Katastrophe für die Anhänger der Coronaimpfungen. Eigentlich kann von Wirksamkeit auf Omikron keine Rede sein. Denn für eine Zulassung wird immer eine Impfwirksamkeit von mindestens 50% gefordert. Solche Werte sind bei Omikron auszuschließen. Man bedenke auch dies: Es könnte ja sein, dass sich ein Geboosteter erst in 6 Wochen infiziert, wenn die neutralisierenden Antikörper schon wieder deutlich abgefallen sind.

Warum arbeitet das RKI mit derart läppischen Taschenspielertricks? Warum gaukelt uns das RKI immer noch phantastisch (!) hohe Impfwirksamkeiten vor? Warum nicht der Hauch von einer Diskussion zur Validität der Daten? Warum lässt der Vorgesetzte, also Lauterbach, das RKI solche Werte veröffentlichen? Hätte der nicht verlautbart, dass man sich nur noch auf Wissenschaft und wissenschaftliche Standards verlassen wolle?

Zu den letzten Fragen gibt es eigentlich nur eine Antwort: Er will jetzt noch möglichst viele an die Corona-Impfung bzw. Spikung bringen. Genauso so sind alle seine Aussagen. Letztes Wochenende hatte er sogar noch dafür gesorgt, dass das RKI klammheimlich die Gültigkeit des Genesenstatus auf 2 bis 3 Monate (je nachdem wie man zählt) reduzierte, während z.B: die Schweiz den Status auf 12 Monate verlängerte. Das heißt, dass Grundrechte nur aufgrund einer Entscheidung einer Behörde und nicht einmal aufgrund eines (vom Parlament erlassenen) Gesetzes eingeschränkt werden. Und dies mit Begründungen, die jeder Wissenschaftlichkeit Hohn spotten.

In einer richtigen Pandemie würde sich eine Behörde derlei Rechenkünste nicht erlauben können. Medien und Opposition würden dann nämlich über die Behörde und den Minister herfallen.

Erhöhte Infektanfälligkeit

Dabei sollte man nochmals auf jene -47% „Impfwirksamkeit“ näher eingehen. Denn eigentlich wäre hier das Wort Impfunwirksamkeit oder besser noch Infektionsrisiko (dann von 47% erhöht gegenüber Ungeimpften) angemessen. Wenn man dann noch den bias bedenkt, der sich aus der Vermengung von Erstgeimpften mit Ungeimpften und dem Weglassen von zahlreichen Fällen ergibt, kann man annehmen, dass es sich bei dem um 47% erhöhten Infektionsrisiko sogar eher um eine Unterschätzung handelt. So oder so ist man damit derart weit von der Null entfernt, dass dies vermutlich ein signifikantes Ergebnis ist, zweifellos ein deutliches.

Und damit ergibt sich erneut ein starker Hinweis darauf, dass die Corona-Impfungen eine allgemein erhöhte Infektanfälligkeit bewirkt. Dazu nur ein bemerkenswertes Ergebnis aus der US-VAERS-Datenbank. Dort wurden mit Datenstand 7. Januar 2022 insgesamt 115 Verdachtsfälle (auf Impfnebenwirkung) von „Lyme Disease“ nach irgendeiner Impfung gegen Covid-19 gemeldet. Dem stehen 9 Meldungen nach irgendeiner Impfung zwischen 2017-19 (3 Jahre) bzw. 23 Meldungen nach irgendeiner Impfung zwischen 2010-19 (10 Jahre) gegenüber; alle Abfragen beschränkt auf Personen über 18 Jahre. Nochmals: 115 in etwa 1 Jahr gegen 23 in 10 Jahren! Bei der „Lyme Disease“ handelt es sich um eine kutane Borreliose, d.h. einer bakteriellen Infektion, die durch Zecken übertragen wird. Es dürfte gerade bei dieser Erkrankung ziemlich abwegig sein, anderes als eine erhöhte Infektanfälligkeit zu unterstellen. Denn die Impfung kann ja wohl keinen Einfluss auf die Zecken haben. Und die durch die Impfungen „wiedergewonnenen Freiheiten“ wie Besuche von Restaurants, Bars und Diskotheken können eine Inzidenzerhöhung ja wohl auch nicht erklären, da Zecken vor allem im hohen Gras leben und vor allem Igel und Füchse als Zwischenwirt haben.

Ähnliches kann man bei vielen anderen Erkrankungen beobachten, die zwar von manchen, aber kaum von Mainstream-Medizinern als Infektionskrankheit angesehen werden. Dabei denke ich primär an die mannigfaltigen Erkrankungen, die bisweilen Mykobakterien, vor allem den atypischen bzw. nicht-tuberkulösen zugeschrieben werden bzw. bei denen antimykobakterielle Medikament gerne eingesetzt werden. Außerdem gilt: Eine –itis (wie z.B. eine Myokarditis) beschreibt klassischerweise eine Entzündung. Fast immer wird so eine Entzündung (eben auch die Myo- und die Perikarditis) im Wesentlichen durch eine bakterielle Infektion verursacht, vielleicht auch mal durch eine virale Infektion, wobei selbst dann eine bakterielle Infektion einhergehen dürfte.

Anhang: Überlegungen zur Bestimmung der Impfwirksamkeit

Das entscheidende Merkmal einer Placebo-kontrollierten klinischen Studie ist die Randomisierung, und nicht die Placebo-Kontrolle oder gar Verblindung. Die Randomisierung hat zwei Vorteile:

  • Sie sorgt dafür, dass kein Zuordnungsbias durch die Prüfärzte entsteht. Der ist ohne Randomisierung oft gewaltig und kann zu enormen Verzerrungen führen. Die Randomisierung ist auch der entscheidende Vorteil gegenüber jeder Beobachtungsstudie einschließlich solchen mit sorgfältiger Kohortenbildung und allerlei Adjustierungen, wie Sie Stand der Kunst der Epidemiologie sind.

  • Die Randomisierung kann als Vorlage für zukünftige Patientenaufklärungen betrachtet werden. Da steht der Patient oder auch Impfling ja vor der Frage: Soll ich oder soll ich nicht? Ähnlich wie der zufälligen Zuordnung: Aktiv oder Placebo.
    Tatsächlich wird in einer randomisierten Studie (in der Regel) jedes Ereignis dokumentiert und ausgewertet, dass nach der Randomisierung stattfindet. Die Inzidenzen von was auch immer in beiden Gruppen können also eine klare Richtschnur geben für das, was nach der Entscheidung „soll ich oder soll ich nicht“ zu erwarten ist. Egal ob für Covid-19-Erkrankung, Hospitalisierung oder Tod.

Dementsprechend bestehen Zulassungsbehörden auch stets darauf, bei der primären Auswertung so nah wie möglich an all randomised (set or population) zu kommen. Bisweilen kann man in gewissen, quantitativ eher vernachlässigbaren Fällen Ausnahmen zulassen. So wurden z.B. in der Pfizer-Biontech-Studie 100 der 43.651 Teilnehmer später ausgeschlossen, weil sie statt Aktiv Placebo bekamen bzw. umgekehrt [1]. Dieses „Set“ bzw. diese Population, also randomisiert und tatsächlich behandelt, wird oft mit dem Begriff intention to treat (ITT) beschrieben. Puristen würden selbst gegen die Bevorzugung des ITT-Sets gegenüber all randomised opponieren. Ich muss sagen, dass ich für beide Vorgehensweisen absolutes Verständnis habe.

Jedenfalls wurden in der Pfizer-Biontech-Studie 21.768 Teilnehmer auf Aktiv randomisiert und erhielten wenigstens eine Spritze; denen standen 21.783 Teilnehmer der Placebogrupp gegenüber. Diese Sets bildeten das all available efficacy (set), welches ITT (set) entspricht [1].

In der üblicherweise von Behörden geforderten (und hier mit Sicherheit auch von den Behörden primär betrachteten) Analyse nach den ITT-Regeln fand man 50 Teilnehmer, die in der Aktivgruppe Covid-19-typische Symptome und anschließend einen positiven PCR-Test hatten, sowie 275 Personen entsprechend in der Placebogruppe. Daraus ergaben sich die Inzidenzen von 0,23% bzw. 1,26%, ein Unterschied von lediglich 1,03%. Die daraus errechnet relative Risikoreduktion, als Impfwirksamkeit ausgedrückt, lag da bei 81.8% bei einem 95% Konfidenzintervall von 75,4% bis 86,5%.

Die von Pfizer und Politik beworbenen 95% Impfwirksamkeit wurden anhand eines per protocol sets berechnet, dass sehr stark vom oben genannten ITT-Set abwich, nämlich um 4.357 bei Aktiv und 4.272 bei Placebo. Zulassungsbehörden interessieren sich normalerweise überhaupt nicht für solche per protocol Auswertungen. Jedenfalls nicht bei Placebo-kontrollierten Studien. Warum aber mag die Politik, und also auch das RKI solche Werte?

Ein Kernproblem bei vielen Auswertungen, egal ob in der PP-Auswertung der Pfizer-Biontech-Studie oder (den allermeisten) Auswertungen von Beobachtungsstudien, ist, dass Infektionen in den ersten 7 oder 14 Tagen nach Erst- oder Zweitimpfung gar nicht gezählt wurden. Die einzige Ausnahme war oben erwähnte ITT-Auswertung.

Wieso sollte man solche Fälle aber mitzählen? Auch in der Wirklichkeit kann und wird so etwas passieren, und da sollte eine wirksame Impfung es nicht nötig haben, mit solchen Tricksereien auf eine „hübsche“ Impfwirksamkeit zu kommen. Das Problem ist immanent und kann in der Wirklichkeit nicht umgangen werden. Also sind die sinnvollen Schätzwerte jene, die alle Infektionen berücksichtigen. Die sind natürlich weniger „hübsch“.

Ein weiteres Problem bei einfachen Boebachtungsstudien ist die Zeit „at risk“. Die kann man gerade bei „Grundimmunisierten“ oder „Geboosterten“ ziemlich genau festlegen, bei Ungeimpften wird das schwierig und die Gefahr wird groß, dass die Beobachtungsdauer „at risk“ bei Ungeimpften wesentlich länger ist, oder gar in eine andere Saison fällt.

Genau dies, also der Ausschluss von Beobachtungen zu bestimmten Zeiten, wurde aber sowohl in den vielen Beobachtungsstudien wie auch hier beim RKI durchgeführt, was logischerweise zu günstigen Schätzwerten der Impfwirksamkeit führt. Eben allzu günstigen.

PP-Auswertungen wird man niemals in Journalen wie dem NEJM, The Lancet, JAMA oder Archives of Internal Medicine bei Überlegenheitsfragestellungen sehen, jedenfalls niemals an erster Stelle. Einzige Ausnahme: Covid-19! Warum lassen diese Journale, die Behörden und die Politik bei Covid-19 eine solche reine Marketing-Strategie zu?

  1. Daten entnommen aus dem Abschlussbericht (Clinical Study Report) von Pfizer-Biontech, m5351-c4591001-final-analysis-interim-p-csr-body.pdf, gezogen von https://clinicaldata.ema.europa.eu/web/cdp/home

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

Dr. Stein (Pseudonym) ist promovierter Apotheker mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Pharma-Branche. Aus Rücksicht auf seine Familie möchte er nicht, dass sein Name genannt wird.


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40 Kommentare

  1. Michael Kunerth 22. Januar 2022 at 19:14Antworten

    Komplett ausgeklammert werden auch die Genesenen, die nachher geimpft wurden – kein unwesentlicher Anteil. Die werden sicherlich als Geimpfte gewertet, obwohl sie ihre stabile Immunität nicht durch das Vakzin, sondern auf natürlichem Weg nachhaltig erworben haben!

  2. V. Heidemann 22. Januar 2022 at 14:23Antworten

    Das RKI als ehrenwerte Behörde zu bezeichnen, trifft es ganz genau. Die Gelder, die von der Gates-Stiftung und Big Pharma dort landen, sorgen dafür, dass die dort für sie arbeitenden Ehrenmänner entsprechende Propaganda machen. Wue ehrenwert sie sind, kann man u. a. hier erfahren:

    https://www.anti-spiegel.ru/2022/die-ziele-hinter-der-pandemie/

    https://www.achgut.com/artikel/fauci_drosten_und_die_dynamit_mails_neue-form_von_wissenschafts_kriminalitaet

    https://tkp.at/2022/01/18/must-see-inside-corona-die-wahren-ziele-hinter-covid-19/

  3. Guido Vobig 22. Januar 2022 at 14:20Antworten

    Und wie viel Offensichtlichkeit braucht es noch, bis die Politik und manche “Experten“ aus ihrem technokratischen Vollrausch erwachen?

    „Schützt uns vor den Booster-Hipstern!“ (nachdenkseiten.de) – einfach Zeile in Suchmaschine eingeben

    Aber dabei nicht vergessen, dass auch der Großteil der Menschen westlicher Staatsformen gehörig bekifft ist – mit den Auswirkungen von immer mehr permanent zur Verfügung stehender Energie, die nicht zum bio-logischen Kontext passt – mich eingeschlossen, keine Frage. Deshalb der Versuch einer längerfristigen Lösungssuche dieser Misere, die wir uns zum Teil auch selber eingebrockt haben:

    „lifephiction“ (substack.com) – einfach Zeile in Suchmaschine eingeben

  4. Junke 22. Januar 2022 at 13:39Antworten

    Deutschland erst recht nicht und hat auch keine Interesse die wirkliche Situation herauszufinden. Das Lügen-Gen wird denen in die Wiege gelegt und sie sind dafür bekannt. Wie das KP China unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat, sehen wir jetzt bei der Pandemie. Daraus verschafft sich unsere Regierung mit deren Vorlage den größten Vorteil aller Zeiten. Gründliche Aufklärung über sämtliche Forschungsprogramme des Biokampfmittel-Labors in Wuhan sind mehr als überfällig. Vor allem über das Programm „Gain of function“ an Corona-Viren, von Fauci beauftragt und unter anderem auch mit deutschen Steuergeldern mitfinanziert. Es ist ein Virus der zeitgleich fast überall auftritt. Wie kann ein Virus in drei verschiedenen Orten auftauchen? Nur in einem Labor entstandenen Virus kann man ihn Weltweit fast zeitgleich entspringen lassen. Es könnte eine Art Versuch gewesen, was ich China zutraue. Die bringen viele andere perversen Dinge zustande wie Organenraub. Auch das ist bekannt. Deutschland arbeitet weiter mit China zusammen. Sagt doch alles. Vielleicht, aber nur vielleicht erfolgte die Freisetzung sicher nicht beabsichtigt – der Laborursprung ist die einzige, glaubhafte These. Alle anderen Theorien sind nicht konsistent, also Ursprung Tierreich – und man kennt den Wirtstier nicht und es gibt keine Proben gesichert vom Tiermarkt Wuhan. Vielleicht weil es keine dort gab? Oder wurden sie vernichtet? Chinesen verabscheuen die Blosstellung und Schulgefühle wie der Teufel das Weihwasser. Lieber den Saubermann spielen. Was ihnen nicht gelingt. Und Fauci sollte man sofort festnehmen und ihm den Prozess gemacht werden. Denn er hat schon einen Meineid geleistet und er fühlt sich erhaben über alles was er gemacht hat. Doch wie bei allem, jeder tappt in die Falle.

    Alle haben eines Gemeinsam, dass Politiker die Menschen belügen undneuerdings bewusst täuschen. Weltweit spürbar. In westlichen Ländern ist der Vertrauensverlust in die Institutionen insgesamt besonders stark gesunken. Stärkster Vertrauenseinbruch ist in Deutschland zu sehen. Politiker können die Maßnahmen nicht ständig weiter verschärfen und Grundrechte einschränken, sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und hat hat mehr Zurückhaltung von den politischen Entscheidungsträgern gefordert.

  5. Germann 22. Januar 2022 at 13:33Antworten

    Bekannt ist dass es viele geschwärzten E-Mails im Umlauf sind. Enthüllt. Nach einem langen Prozess haben die Republikaner im US-Repräsentantenhaus erreicht, dass bisher geschwärzte private E-Mails an Dr. Anthony Fauci, den Virologen, nun freigegeben wurden und eingesehen werden konnten. Diese zeigen, dass Fauci und andere hochrangige Gesundheitsbeamte die Theorie des natürlichen Ursprungs von SARS-CoV-2 zwar in der Öffentlichkeit förderten, aber privat diese Meinung nicht teilten. Neue E-Mails enthüllen: Am 1. Februar 2020 gab es eine geheime Telefonkonferenz zwischen Fauci und einer kleinen Gruppe Spitzenwissenschaftler. Die Reaktionen im E-Mail-Form der Gruppe wurden bisher geheim gehalten. Den zwei Wissenschaftlern aus dieser Gruppe gab das Vorhandensein einer Furin-Spaltstelle im COVID-19-Virus Rätsel auf. Eine solche Stelle wurde bisher bei natürlich vorkommenden, mit SARS verwandten Coronaviren nie beobachtet. Die Furin-Spaltstelle ist das entscheidende Merkmal, das SARS-CoV-2 die Fähigkeit verleiht, Menschen leicht zu infizieren.
    Ein Immunologe, der 2005 den Rezeptor des ursprünglichen SARS-Virus (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom) entdeckte, schrieb in seinen Notizen, dass er „von der Furinstelle beunruhigt“ war. Es sei theoretisch zwar möglich, dass die Furin-Spaltstelle des Virus in der Natur entstanden sein könnte, aber dies sei „höchst unwahrscheinlich“. Seine Aufzeichnungen schickte er später an die anderen Spitzenwissenschaftler weiter.
    Er erklärte den leitenden Mitgliedern von Faucis Telekonferenzgruppe, dass für den Ausbruch und Verbreitung von SARS-CoV-2 die Übertragung von den Viren in Gewebekulturen auf menschlichen Zelllinien verantwortlich sein könnte. Die Übertragung müsste für eine längere Zeit stattgefunden haben – also in einem Labor. Dies könnte zur unbeabsichtigten Schaffung eines „Virus führen, das für eine schnelle Übertragung zwischen Menschen vorbereitet wäre“.
    Dieses mutierte Virus würde wahrscheinlich eine spezifische „Anpassung an den menschlichen ACE2-Rezeptor durch wiederholte Übertragung“ aufweisen.
    In einer veröffentlichten Studie wurde festgestellt, dass das COVID-19-Virus in einzigartiger Weise für die Infektion von Menschen geeignet ist, da es „von allen getesteten Arten die höchste Bindung an menschliches (h)ACE2 aufweist“.
    Laienhaft ausgedrückt kam der Wissenschaftler zu dem Schluss, dass die Pandemie wahrscheinlich aus einem Labor stammt, in dem lebende Coronaviren immer wieder durch menschenähnliches Gewebe übertragen wurden.
    Aus den E-Mails geht hervor, dass der Wissenschaftler wusste, dass das Labor in Wuhan diese Art von gefährlichen Experimenten in Labors der Stufe 2 durchführte, die einen sehr niedrigen Biosicherheitsstandard haben. Die Möglichkeit eines Laborlecks?
    Diese Tatsache wurde später vom Direktor des Labors in Wuhan, im Juli 2020 zugegeben. Bemerkenswert ist, dass der Wissenschaftler seit Beginn der Pandemie von Gesundheitsbehörden und Faucis Forschungszentrum Zuschüsse in Höhe von insgesamt fast 20 Millionen US-Dollar erhalten hat.
    Weitere Enthüllungen in den neuen, nicht geschwärzten E-Mails, einem weiteren Wissenschaftler, der von Faucis Zentrum finanziert wird. Er hat den leitenden Mitgliedern der Telekonferenzgruppe unmissverständlich mitgeteilt, dass „ich mir wirklich kein plausibles natürliches Szenario vorstellen kann, wie man vom Fledermausvirus zu COVID-19 kommt“. Er verwies auf die Sequenzen, die in der Natur vorkommen müssten, und erklärte der Gruppe: „Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie das in der Natur zustande kommt. Vergleichen Sie die Spikes auf Aminosäureebene – es ist erstaunlich“. Ein im Labor hergestelltes Virus würde die Daten für SARS-CoV-2 erklären, meint er. „Natürlich wäre es im Labor ein Leichtes, das perfekte 12-Basen-Insert zu erzeugen, das man haben wollte“. Seine Meinung nach könnte sich die Furin-Spaltstelle nur äußerst unwahrscheinlich auf natürliche Weise entwickeln. Es wäre jedoch einfach, sie im Labor herzustellen.
    Der Hauptunterschied zwischen beiden Wissenschaftlern Ansicht liegt darin, ob das Labor die Furin-Spaltstelle durch serielle Übertragung in menschenähnliches Gewebe oder durch direkte Einbringung der Stelle geschaffen hat. In jedem Fall hielten beide Wissenschaftler es für mehr als wahrscheinlich, dass das Virus aus dem Labor in Wuhan stammt und nicht in der Natur entstanden ist. Im Falle des ursprünglichen SARS-Virus sowie des MERS-Virus wurde der Zwischenwirt innerhalb weniger Monate gefunden. Für SARS-CoV-2 wurde bisher kein Wirt gefunden.
    Er erkannte auch sofort die Tatsache, dass die Furin-Spaltstelle „zu einem extrem fitten Virus beim Menschen geführt hat – daraus können wir auch ableiten, dass es für die Übertragung bei Fledermausarten nicht optimal ist“. Er beklagte den Mangel an Daten, die von den Wissenschaftlern in Wuhan weitergegeben wurden, und kam zu dem Schluss, dass nur das Institut für Virologie in Wuhan wisse, was passiert war.

    • Anton Stein 22. Januar 2022 at 20:22Antworten

      @Germann
      Ich finde, das war ein sehr guter und fundierter Beitrag. Eigentlich zu schade, um „nur“ hier unten in den Kommentaren zu stehen.
      Bei Ihren Recherchen dürften Sie auch auf den Namen Ralph S. Baric gestoßen sein. Falls nicht, unbedingt schlau machen!
      M.E. ist ER der Schlüssel zur Frage, ob dies ein künstliches, dann vielmehr militärisches oder natürliches Virus ist. Ich jedenfalls habe inzwischen keinen Zweifel mehr daran, dass dies ein künstliches und absichtlich freigesetztes Virus war.
      Außerdem unterstelle ich dies ja der Omikron-Variante. Da passt allzu viel in diese Linie.

    • Guido Vobig 22. Januar 2022 at 20:35Antworten
  6. Guido Vobig 22. Januar 2022 at 12:17Antworten

    Und noch ein Beispiel für Realitätverdrehung:

    „Ermüdung, Kopfschmerzen, Fieber – die Liste an möglichen, eher leichteren Nebenwirkungen nach einer Covid-19-Impfung ist lang. Daten aus Zulassungsstudien zeigen nun, dass auch jene, die nur einen Scheinwirkstoff erhalten hatten, häufig darunter litten. Laut den Forschern könnten daher bis zu drei Viertel der leichteren Nebenwirkungen reine Placeboeffekte sein.“

    https://science.orf.at/stories/3210957/?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    Der entscheidende Unterschied ist aber, dass die Menschen nun zwar noch an einem nicht abgeschlossenen Experiment mittels “Impfung“ teilnehmen, aber im Gegensatz zur Zulassungsstudie werden seit einem Jahr KEINE Placebos gespritzt, sondern “Impf“stoffe, mit realen Neben-, Wechsel- und Auswirkungen.

    • Anton Stein 22. Januar 2022 at 20:10Antworten

      Glauben Sie wirklich, dass „seit einem Jahr KEINE Placebos gespritzt“ wurden?
      Ich habe da meine Zweifel.
      Ich denke nicht dass sich z.B. die Kabinette wirklich mit Aktiv impfen ließen.
      Und ich denke auch nicht, dass die Mehrzahl in Polizei (vor allem Bereitschaftspolizei, also die kasernierten „Lehrlinge“) oder in Militär in größerem Umfang Aktiv erhielten. Bei kaserniertem Sicherheitspersonal würde es viel zu schnell auffallen, wenn die in nennenswertem Umfang üble Nebenwirkungen hätten. Und dann: Wer sollte die Kabinette schützen?

      • Guido Vobig 22. Januar 2022 at 20:25

        Das kann ich nicht beurteilen. Sicher, “damals“ zur Schweinegrippe-“Pandemie“ 2009/10 erhielt die Bundesregierung ja auch einen anderen Stoff als das gemeine Volk, aber mir ging es bei meinem Kommentar einzig um die Realitätsverdrehung hinsichtlich der Nebenwirkungen der seit Monaten weltweit verabreichten “Impfungen“, die garantiert keine Kochsalzlösung erhalten.

    • Lucie Zimmer 23. Januar 2022 at 8:11Antworten

      Wow, ein Mensch, der anscheinend rein gar nichts davon mitbekommt, was da draußen passiert.
      Hey…. Es sterben Menschen nach der Impfung. Ich selber kenne einige.
      Nach dem Booster haut es sehr viele um, eine Frau fiel ein Tag später in Ohnmacht.
      Mein Kind musste in die neurologie, da sie 1 Woche lang heftigste Kopfschmerzen hatte.
      Alles nur Einbildung.
      Wer so einen Schwachsinn hier schreibt, bekommt rein gar nichts von der Realität da draußen mit und plappert wirklich alles aus den Lügenmedien nach.

    • Guido Vobig 23. Januar 2022 at 20:21Antworten

      @ Lucie Zimmer
      23. Januar 2022 um 8:11 Uhr

      Ihnen ist aber aufgefallen, dass der Text, der Sie so aufregt, ein Zitat aus “science.orf.at“ ist und nicht meine Worte sind, geschweige meine Meinung widerspiegeln? Die Realitätsverdrehung liegt bei den Forschern, die somit allen Menschen, die seit nunmehr einem Jahr “geimpft“ werden, unterstellen, 3/4 der Nebenwirkungen seien quasi Einbildungen.

  7. Guido Vobig 22. Januar 2022 at 12:07Antworten

    Anbei auch wieder ein “schönes“ Beispiel für Realitätsverdrehung:

    “ Die Voraussetzungen für einen solchen Strategiewechsel sind in Spanien besser als beispielsweise in Deutschland: 90,5 Prozent der Bevölkerung über zwölf Jahren sind in dem südeuropäischen Land vollständig geimpft – das ist eine der höchsten Impfquoten weltweit.“

    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_91526288/omikron-welle-warum-spanien-bereits-die-endemie-ausruft-who-warnt-jedoch.html

    Spanien ruft die Endemie und die Handhabung der Pandemie als Grippe nicht aus, weil sie so eine hohe „Impf“quote haben, sondern weil sie AUFGRUND einer so hohen „Impf“quote keine andere Wahl der weiteren Handhabung haben – es sei denn sie wollen, wie hierzulande, die Bevölkerung in einer Dauerschleife der Bedrohung gefangen halten. Daher ist es Unsinn, die hohe „Impf“quote als Vorteil ins Feld zu führen.

    • Lucie Zimmer 23. Januar 2022 at 8:21Antworten

      Impfungen Spanien 80,3 und 40.2 (2 und 3 FACH)
      DE 73.2 und 50% Booster.
      Da ja 2 fach nicht mehr zählt bzw wirkt hat Spanien eine niedrigere Impfquote als Deutschland.
      Also könnte DE es ebenfalls zur Grippe erklären.
      Spanien erklärt es aber nicht wegen der Impfquote zur Grippe, sondern wegen der Sterblichkeit.

  8. Charlott 22. Januar 2022 at 12:04Antworten

    Das beste an der Placebo-kontrollierten Studie von Pfizer, mit ich glaube in jeder Gruppe ca. 35000 Personen ist ja noch, dass man die Placebo-Gruppe nach kurzer Zeit aus „ethischen“ Gründen auch geimpft hat. Somit waren sämtliche möglichen Beweise im Hinblick auf Langzeitstudien quasi vernichtet.

    • Anton Stein 22. Januar 2022 at 20:12Antworten

      Die korrekten Zahlen sind doch oben, d.h. im Anhang, genannt.

  9. H.Mild 22. Januar 2022 at 11:58Antworten

    Die Erfahrung aus der Praxis scheint sich damit zu bestätigen, dort sind -leider auch nur geschätzt!- >75% der zZt C-PCR+ erkrankten Patienten sind 2fach oder gar 3fach „geimpft“. Die Krankheitsverläufe der „Geboosterten“ scheinen auch deutlich markanter zu sein, zumindest bei den >40Jährigen.
    Ist vielleicht damit sogar ein Hinweis auf ein durch die C19-Experimentalsubstanzen verursachtes, möglicherweise analog zu AIDS, biss hin zu einem Vollbild VIIDS/VAIDS? (Vaccine Induced Immunodeficiency Syndrome/Vacc.Associate Imm.Def.Syndr.) oder anders benannt(?),gegeben? Gibt es vllt. bereits schon Labortests, wie bei AIDS, zB. CD4/8 ua., um so etwas zu beweisen oder zu widerlegen, Verläufe, mögliche Therapien und Prognosen zu beschreiben?

  10. Dr. med. Hans-Jörg Rechtsteiner 22. Januar 2022 at 11:53Antworten

    Noch etwas anderes finde ich unangemessen und scharf zu kritisieren: Die Verwendung verharmlosender Ausdrücke, Metaphern, oder veralbernder Namensverdrehungen. „Schummeln“ verharmlost den eigentlich vorliegenden Verstoß gegen die wissenschaftliche Methodologie und Sorgfaltspflicht, die Überschrift „Was rauchen die beim RKI?“ ist eine vollkommen deplazierte Respektlosigkeit, die erkennen lässt, dass dem Autor der Ernst der Lage nicht klar ist. Dasselbe gilt auch für das kindische Namenverdrehen wie z.B. „Klabauterbach“ anstelle von Lauterbach. Es zeugt von einer törichten Unterschätzung des Gegners. Wer aber seinen Gegner nicht ernst nimmt, hat schon verloren.

    • Kurt C Hose 22. Januar 2022 at 14:16Antworten

      Absolut! Die Faktenlage lässt keinen anderen Schluss zu als dass schwerstkriminelle Handlungen vollzogen werden – durch die Bank durch. Und das z.B. in den USA offensichtlich schon seit Jahrzehnten, wenn man den Darstellungen von RF Kennedy Jr. in seinem „The Real Anthony Fauci“ zu den Verstricklungen zwischen Pharmaindustrie, FDA und CDC folgt. Dass dieser Zustand bisher nicht beendet werden konnte stimmt nicht besonders optimisch was die weitere Entwicklung in Europa angeht. Von Deutschland werden „besondere Leistungen“ erwartet. Wenn es nicht gelingt, Kriminelle und notorische Lügner und Betrüger aus ihren im Vertrauen zugedachten Ämtern und Funktionen zu entfernen, dann gute Nacht.

    • rudi & Maria fluegl 22. Januar 2022 at 15:39Antworten

      Wir sind hier in keiner Gerichtsverhandlung sondern in einem Blog der aufklärt, die Chance gibt mit Humor, Satire und auch Sarkasmus und Zynismus das Gemüt zu erleichtern.
      Die Respektlosigkeit geboren auch in der geltenten nie verbesserten Verfassung, die vergessen hat, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, haben auch alle, die sich zum Advokatentum zurechnen zu verantworten. Und Würde wird durch quasi Vergewaltigung humanitärer Grundsätze gebrochen.
      Die Einbildung, dass das Recht das Volk formt gebiert beruflich eingeengte Sichtweise, Philosophie und Hybris.
      Die Menschen formen Ihre Meinung mittels der Sprache und hoffentlich können Spezialisten diese in einer Form gießen, die Ausnahmsweise nicht zu spät kommt und abweichendes Verhalten so behandelt, dass das Miteinander verbessert wird.
      Auch bei den 10 Geboten heißt es “ Du wirst „handeln“ Machen“ „tun“!
      Die Bibel ist ein Kaleidoskop menschlicher Handlungsmöglichkeiten und nicht eine Abhandlung, eine Art Instrument, wie Menschen zu handeln haben. Es geht um Lösungen „a posteriori“!
      Jetzt geht es um die Findung aller-vieler mit verschiedenen Ausdrucksformen, wenn auch noch in einem humanitären Rahmen!
      Karl Kraus lässt auch Sie grüßen!

    • rudi & Maria fluegl 22. Januar 2022 at 16:09Antworten

      Zusammengefasst wollten wir nur sagen, dass nicht viele Menschen mit Strafgesetzbüchern im Hinterkopf herumlaufen.
      Da wirkt vor allem der allgemeine lebendige Umgang miteinander und bei abweichenden Verhalten sollten Maßnahmen greifen die mit den Jahrhunderten bis Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte, deren Erfahrungen bezüglich Problemlösung, kompatibel sind.
      Eine diesbezügliche Wechselwirkung gibt es.
      Ob es eine schwache oder starke ist wird schon lange diskutiert.
      Wir glauben nicht an die Generalprävention.
      Wir glauben das „Gute“ , dass sich in vielfältiger Weise ausdrückt, im Menschen sollte gekräftigt werden.
      Dieses Feuer sollte genährt werden und nicht konserviert und dann die gleichförmige Asche in einer Urne angebetet werden.

    • Anton Stein 22. Januar 2022 at 20:57Antworten

      @Rechtsteiner
      Den Begriff „Schummeln“ haben Sie selbst erst zitiert, später „scharf kritisiert“…
      Man kann sich gewiss vortrefflich über die „richtige“ Strategie streiten. Aber ich finde, man muss immer seine Zielgruppe im Auge behalten. Momentan ist die Zielgruppe eben nicht eine Reihe von honorigen Richtern. Das scheint in Österreich noch eine Möglichkeit zu sein, in Deutschland derzeit wohl eher nicht.
      Hier auf TKP kann es meines Erachtens nur darum gehen, Leute wachzurütteln, Multiplikatoren zu finden und argumentativ auszustatten und der Mainstream-Journaillie (bewusst provokativ gesetzt) Anhaltspunkte für eigene Artikel zu geben, falls die doch mal Rückzugsgefechte machen sollten. In diesem Sinne finde ich zwei Aussagen markant und hilfreiche „take home Messages“:
      1. „In einer richtigen Pandemie …“
      2. Infektanfälligkeit
      Letzteres ist mechanistisch vielleicht ein anderes Thema, vielleicht aber auch nicht.
      Gehen Sie bitte nur mal probeweise von der Überlegung aus, dass diese Impfstoffe binäre oder gar ternäre biologische Waffen wären. D.h. das moderne „fire and forget“ (z.B. Luft-Boden-Raketen) wäre hier in ein „fire and get an effect later“ umgewandelt worden. Dann wäre erhöhte Infektanfälligkeit in der Tat das Kernproblem.

  11. Dr. med. Hans-Jörg Rechtsteiner 22. Januar 2022 at 11:24Antworten

    Das „Schummeln“ hat ja schon ganz zu Beginn eingesetzt, nämlich mit der erlogenen Feststellung, es liege eine epidemische Notlage von nationaler Tragweite vor, Diese Feststellung hatte alles Weitere zur Folge einschließlich der Zulassung unzureichend geprüfter Impfstoffe.

    Das ist mein „Ceterum censeo“, bevor ich mich auf das Kleinklein derartiger Wirksamkeitsbetrachtungen einlasse, zu wertvoll diese auch sein mögen.

    Wir haben es mit staatsskriminellem Handeln schlimmster Art zu tun, mit einem Krieg der Herrschaftseliten gegen die Völker.

  12. Karl Svozil 22. Januar 2022 at 11:19Antworten

    https://www.oval.media/numbers-de/

    sehr interessantes Video

  13. Sonja B. 22. Januar 2022 at 11:17Antworten

    Mein Mann ist seit Okt. 20 genesen, wir hatten jetzt 2 Corvid19-Fälle im gemeinsamen Haushalt, ich selbst erst nach 6 Tagen „nur“ positiven Test, genesener Mann, weiterhin negativ. Jeder ist anders, bei uns selbst war Infektion sehr schwierig.

  14. Beate 22. Januar 2022 at 11:13Antworten

    Die rauchen wohl Asbest und saufen Lack dazu.
    Zu allen Statistiken, Umfragen, etc.:
    Seit der Veröffentlichung gefälschter Umfragen durch die Kurz-Regierung und das unreflektierte Übernehmen dieser seitens aller ö-Medien, bewundere ich alle, deren scheinbar naives Vertrauen in die Regierung ungebrochen geblieben ist.

  15. Jens Tiefschneider 22. Januar 2022 at 11:11Antworten

    Das RKI wird regelmässig von der Bill & Melinda Gates Stiftung unterstützt, ebenso von den Weltwohltätern der Drückerkolonne Bertelsmann. Wie soll so eine Behörde noch unvoreingenommen arbeiten? Die haben eine propagandistische Zielvorgabe und die erfüllen sie mit teutonischer Untertänigkeit. Unabhängige Wissenschaft war einmal. Die meisten Institute leben heute von den Zuckerlis milliardenschwerer NGOs – sogar die WHO, die eigentlich neutral und nur der Wissenschaft verpflichtet sein sollte. Wir wissen aber mittlerweile ja alle, dass die WHO quasi Bill Gates und der Rockefeller-Stiftung gehört.

  16. Michael R 22. Januar 2022 at 11:07Antworten

    Das kann jeder schnell nachprüfen, ein Taschenrechner genügt:
    Ich mache es mir einfach und konzentriere mich auf Omikron (Tabelle 5 im RKI Wochenbericht).
    Ich nehme zuerst die Impfquoten der 18-59 und der 60+ jährigen aus dem Impfdashboard (das RKI „vergisst“ leider, die Quoten in Tabelle 5 mit anzugeben), und nehme (zum
    Nachteil an, dass alle anderen ungeimpft sind).
    Ich nehme anschließend die Zahlen aus Tabelle 5.
    Ich addiere jeweils die Geimpften (egal ob 2x oder 3x geimpft) und berechne den Prozentanteil.
    Ich nehme die Ungeimpften und berechne den Prozentanteil.
    Ich vergleiche die Prozentwerte mit den Impfquoten.
    Ergebnis:
    Die Anteile der Ungeimpften bzw. Geimpften an den Fällen entspricht ziemlich genau den Quoten ungeimpft/geimpft. Fazit: Es ist bei *Omikron* zumindest völlig egal, ob man geimpft ist oder nicht, die Impfung ist wirkungslos. Nimmt man hinzu, dass die Impfungen ein nicht zu unterschätzendes Risiko bergen, Impfschäden davonzutragen, hat man eher einen Nachteil als einen Vorteil.

  17. Michael 22. Januar 2022 at 10:22Antworten

    Schöner Artikel. Aber eine Anmerkung: -47% „Impfwirksamkeit“ bedeutet 89% erhöhtes Infektionsrisiko.

    • Vera 22. Januar 2022 at 10:50Antworten

      Die schwer gefälschten Studie hatte von Anfang an eine Wirksamkeit von 0,8 %..

  18. FMH 22. Januar 2022 at 9:58Antworten

    The chances of inadequate response due to OAS are higher with the ‘Spike only’ vaccines. During the development of the Covid vaccines, some experts have raised concern over ‘Spike only’ vaccine approaches and feared OAS may affect vaccine-induced protection against emerging variants.5 Some have also argued the need of incorporating epitopes from other SARS-CoV-2 antigens like nucleocapsid protein for extra benefits.
    nachzulesen hier: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/21645515.2021.1945904

    Also man weiß es bisher nicht, aber es könnte durch die Fixierung auf das S-Protein bei Geimpften schlimmer sein, ausgeschlossen bei Genesenen sicherlich nicht, müsste alles untersucht werden. So langsam bekommen wir eine Ahnung, warum normalerweise mehr als ein Jahrzehnt vergeht, bevor ein Impfstoff zugelassen wird…

  19. FMH 22. Januar 2022 at 9:36Antworten

    mit den Zahlen aus dem Wochenbericht des RKI vom 13.1.2022 (Seite 26/Seite 22) grob überschlägig berechnet kommt man für Omikron auf ein Infektionshäufigkeit „Grundimmunisierter“ ggü. Ungeimpften mit Faktor 1,78! Durch die schnelle Veränderung der Rate an Booster-Impfungen und die im Artikel aufgezeigten Einschränkungen ungenau, aber die Tendenz ist klar: mehr Infektionen MIT Impfung als ohne, über alle Gruppen Steigerung um ca. 30% trotz Booster. OAS= original antigenic sin-Effekt wäre eine Erklärung, wenn man das überprüft. Will man aber ganz offensichtlich nicht, denn die Konsequenzen sind heftig, da das nach dem Booster im Zeitverlauf noch stärker sein könnte. Daten dazu kann man im Moment wohl nur in Israel erheben.

    • LaSamstroem 22. Januar 2022 at 9:48Antworten

      Ich verstehe zu wenig von Immunologie aber würde der original antigenic sin-Effekt nicht auch Genesene betreffen? Kann man erkennen, dass Genesene nun auch häufiger an Omikron erkranken als Ungeimpfte/Nicht-Genesene?

    • Anton Stein 22. Januar 2022 at 19:51Antworten

      @FMH
      Ja, ich denke, da haben Sie vollkommen recht. Selbst bei der miesen Datenlage des RKIs istdas ein desaströses Ergebnis.
      @LaSamstroem
      Es scheint tatsächlich so, dass Genese (von i.W. alten Varianten) einerhöhtes Risiko haben.
      Siehe z.B. hier:
      https://tkp.at/2022/01/03/erste-britische-daten-omikron-ein-gamechanger/

  20. Michaela 22. Januar 2022 at 9:33Antworten

    Ich habe erst gestern oder vorgestern in einem Kommentar gelesen, dass das RKI im November 2021 500.000 Euro von der Bill und Belinda Gates Stiftung erhalten hätten. Das kann man sicher recherchieren.
    Und Professor Peronne hat in seiner Anhörung in Luxemburg gesagt, die französische Regierung hätte ihren Medien 3 Milliarden Euro zukommen lassen.

    Den Rest kann man sich denken.

  21. Fritz Madersbacher 22. Januar 2022 at 9:23Antworten

    „Warum lassen diese Journale, die Behörden und die Politik bei Covid-19 eine solche reine Marketing-Strategie zu?“
    Nach bald zwei Jahren „Pandemie“ darf man diese Frage als beantwortet annsehen …

    • Uschi_22 22. Januar 2022 at 17:34Antworten

      „Vermutlich erhöhen die Corona-Impfungen die allgemeine Infektanfälligkeit.“

      „Vermutlich!“

      Eine Impfung sensiblisiert den Körper. Bei Infektion zeigt er Symptome, bei denen die „Impffreudigen“ natürlich auch gleich wieder in die staatlich legitimierte Arztpraxis „rennen“.

      Ungeimpft Infizierte merkten sehr häufig gar nicht, dass sie das Virus traf.

      (Mich erwischte 2018 Influenza Typ B im Krankenhaus, das ergab erst nach der Entlassung beim niedergelassenen Hausarzt das große Blutbild. Vorher merkte ich nichts davon und die Klinik auch nicht.)

      Dunkelfeld versus Hellfeld: Für schnelle Hellfelder sorgt der angepasst, hörige Mensch. „Er müsse wegen allem gleich einmal zum Arzt.“

      Impfungen klären auch Charakter-Fragen ab… Wir dürfen bei Menschen immer vorsichtig sein.

  22. A. Parkier 22. Januar 2022 at 9:18Antworten

    Kann es sein, dass es sich hier überall um die relative (statt der absoluten) Risikoreduktion handelt? Und dass ein zentrales Problem der Pfizer-Studie darin besteht, dass schwere Erkrankung (Hospitalisierung) und Tod KEINE Endpunkte waren? Abgesehen davon, dass die Sterberate in den beiden Gruppen allgemein viel zu niedrig ist (gegenüber der sonstigen Gesamtsterberate der Bevölkerung), was darauf hinweist, dass die Vergleichsgruppen vor allem aus jüngeren gesunden Menschen bestanden, was eben gerade keine Rückschlüsse auf die Wirksamkeit bei Alten, geschweige denn solchen mit geschädigtem Immunsystem bzw. Komorbiditäten zulässt. Abgesehen von vielen anderen „Unstimmigkeiten“.

    • Anton Stein 22. Januar 2022 at 20:38Antworten

      Ja, oben werden nur relative Rsikoreduktionen angegeben, mit Ausnahme des Anhangs, wo Sie die ernüchternden 1,03% für die absolute Rsikoreduktion sowie die jeweiligenRisiken in den Gruppen finden. Ja, es wäre natürlich schön, auch für den „Großversuch“ die absoluten Risiken zu benennen.
      Ich jedenfalls sehe kein relevantes Problem darin, dass Hospitalisierend und Tod keine prospektiv genannten Endpunkte waren. Die Daten liegen vor und jeder kann sich dazu eine Meinung bilden. Und die Daten sind in meinen Augen desaströs und sprechen vollkommen gegen einen Nutzen der Impfung.
      Es gab nur eine Vergleichsgruppe, die erhielt physiologische Kochsalzlösung als Placebo, aber keineswegs unter sorgfältig verblindeten Bedingungen. Wegen der Randomiserung waren Alter, Geschlecht usw. gleich verteilt im Vergleich zu Aktiv.
      In der Tat finde ich die Sterberaten in der PfiBi-Studie recht hoch. Ich habe die aber mal mit Nicholl 1999 verglichen und kam zum Schluss, dass weiteres Graben wenig bringen dürfte. Aber ich werde das demnächst nochmals versuchen.

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