Wahlen in Oberösterreich – neue Partei Referendum

Am 26. September finden in Österreich und Deutschland wichtige Wahlen statt. Dabei wird es einige neue Parteien am Wahlzettel geben, die gegenüber den Covid-Maßnahmen kritisch und der massiven und unbegründeten Einschränkung von Grundrechten ablehnend eingestellt sind.  Presseinformationen solcher Parteien werden hier gerne vorgestellt.

Diesmal zwei Pressemitteilungen der Partei Referendum, die in Oberösterreich für Landtag und Gemeinden kandidiert.

Landtagswahl: Kandidatenteam im Hausruck hat sich formiert.

Waizenkirchen. In den vergangenen Wochen hat sich auf dem Biohof von Georg Doppler das Hausruckteam der neuen Partei Referendum für die Landtagswahl formiert. Bei Referendum geht es um den Willen und die Entscheidungen der Menschen im Land, sagt Wilfried Kraft der viele Jahre politische Erfahrung aus der Regionalpolitik mitbringt. Das sei es, was er bisher in der Politik immer vermisst hatte, es sei denn, in den seltenen Fällen wo eine Bürgerinitiative wirklich erfolgreich war. Verstärkt wird er durch den Gastgeber Georg Doppler der sich genau in dieser Weise, durch das Organisieren von Initiativen ebenso seit Jahren sehr intensiv an der politischen Arbeit aus der Bevölkerung heraus engagiert. Seine Tochter Lea Doppler ergänzt das politische Trio und bestärkt, dass es gerade darum gehe, der jungen Generation eine neue Art der Demokratie eine direkte Form zur Verfügung zu stellen und diese im Land zu etablieren.

Auf die Frage nach den Inhalten und dem Programm von Referendum kommt die ungewöhnliche Erklärung, dass die Partei selbst keinen politischen Willen verfolgt und somit keine eigene „Sache“ hat oder vertritt. Jede Art von Initiative ist willkommen, wird geprüft, ausgearbeitet und dann der betroffenen Bevölkerung zur Abstimmung gestellt. Mitregieren durch Volksbefragungen lautet die Prämisse bei Referendum. Eine aktuelle Kampagne des Landes Oberösterreich lautet „Am 26.09. bestimme ich.“ Bei Referendum gilt „Ab 26.09 bestimme ich“.

Die Kandidaten sind im Titelbild zu sehen.

Gemeinderatswahl: Referendum tritt in Wallern für direkte Demokratie an

Wallern. Nach langjähriger aktiver Arbeit in der Kommunalpolitik tritt Wilfried Kraft nun für Referendum, der Partei für direkte Demokratie bei der Gemeinderatswahl in Wallern an. Kräftig unterstützt wird er durch Daniel Krahofer, einem selbständigen Web-Entwickler dem als Unternehmer besonders die Bürgerbeteiligung und die Transparenz von politischen Entscheidungen am Herzen liegen. Christian Obermair ergänzt das Trio für Wallern und ist ebenso selbständig tätig. Bei ihm hat das Tun tatsächlich einen besonderen Stellenwert. Nach über 40 Jahren als aktiver Sportler anfangs in Einzeldisziplinen und dann im Mannschaftssport weiß er um die Bedeutung des Zusammenhalts im Team und den Einsatz für den gemeinsamen Erfolg. Als Erfolg definieren die Kandidaten für Wallern jedoch nicht bloß ein gutes Wahlergebnis, sondern danach die Umsetzung der Vision ihrer Partei Referendum. Es gehe darum, in den kommenden sechs Jahren gemeinsam mit den Menschen in der Gemeinde den Weg einer direkten Demokratie zu beschreiten, sind sich die drei einig.


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Oberösterreich wählt!

MFG-Österreich – neue Partei mit anderer Corona Politik

10 Kommentare zu „Wahlen in Oberösterreich – neue Partei Referendum

    1. Ich finde es wäre besser anstatt mehrerer kleinen Neuparteien mit ähnlichem Inhalt eine neue Partei zu wählen.
      Mein Favorit ist MFG mfg-oe.ar
      Menschen
      Freiheit
      Grundrechte

    2. Das ist richtig, leider haben diese Spaltung zwei Leute von MFG (die auf meine Initiative gegründet wurde und für die ich Programm, Statut und einiges andere geschrieben habe) betrieben. Das hat mich dann zum Austritt aus Bundesvorstand und Partei bewogen. Die haben in der Zwischenzeit weitere Leute ausgeschlossen oder vergrault. Diese Menschen schaden der Bewegung und die zu wählen … naja, ich würde es nicht tun.

    3. Herr Dr. Mayer Sie haben durch Ihre unermüdlichen Recherchen viele Anhänger gewonnen. Durch Sie bin ich überhaupt erst auf MFG gestoßen. MFG weist in Artikeln positiv auf Sie hin. MFG hat schon große Reichweiten, was ich bei Referendum nicht sehe. Also, schade drum. Mit freundlichen Grüßen Ihr Leontinger📯😎
      (P. S. Mit meinen 76 werde ich leider nicht aktiv in einer Partei einsteigen)

  1. Warum können Kleinparteien sich nicht zusammenfinden? Geht’s wirklich nur immer ums EGO. Die BASIS, MFG, Referendum etc. etc. Warum nichr miteinander?

  2. Parteien ohne Inhalte?
    Und jedes Dorf macht dann ein Referendum nach dem anderen, weil jeder will was anderes?
    Wer soll denn das zahlen?
    Gehts noch komplizierter?

    1. und ich vergaß hinzuzufügen:

      GEHTS NOCH EGOISTISCHER????

      reicht die zerfledderte Dimokresi nicht aus, reichen die abertausenden Gesetzeszerfledderungen und xxx Maßnahmen und Vorschriften nicht aus? Kann man sich auf GEMEINDEEBENE nicht im Gasthaus treffen und bei einem Bier in Ruhe ausreden was gemacht werden soll?
      WOFÜR brauche ich überall Gesetze und Referenden? Und wer entscheidet welches Referendum zählt wenn mehrere gegenläufige Referenden gemacht werden? Wird das dann ein Dauerwahlkampf?
      SO geht die gute Zukunft NICHT!!!
      Die gute Zukunft liegt darin, daß jeder seinen EGOISMUS zurücksteckt und man wieder ZUSAMMENHÄLT!!

  3. Auf Gemeindeebene im Gasthaus treffen – nach meinem Verständnis das ich bisher von Referendum gewonnen habe, soll genau so die politische Willensbildung bei Referendum entstehen. Darüber was dabei raus kommt, wird dann eben abgestimmt, ob es für eine breite Mehrheit stimmig ist, oder nicht.
    Und wer bzw. womit das bezahlt werden soll, ist auch einfach zu beantworten.
    In Österreich werden jährlich in Summe 200 Mio. Euro an Parteienförderung ausgeschüttet. Für dieses Geld kann man weit mehr Volksbefragungen und Abstimmungen machen als die Leute ertragen würden.

    Die Sichtweise, dass es besser wäre als eine politische Alternative zur den etablierten Parteien aufzutreten, anstatt so viele Kleinparteien teile ich absolut. Das Problem ist nur, dass fast alle die klein anfangen davon überzeugt sind, das Richtige vorzuhaben – genauso wie jene, die seit Jahrzehnten groß sind.

    Ich war bei der letzten Landtagswahl in OÖ ein glühender Anhänger der Werte und der politischen Kultur welche die NEOS probagiert hatte. Leider sind sie inzwischen in der politischen Landschaft so angekommen, wie es sich für eine richtige Österreichische Partei gehört – nix mehr mit evidenzbasiert. Willkürliche Meinungen von Mandataren werden als „gut fürs Volk“ befunden, so etwas NEOS braucht es in Österreich nicht.

    Nachdem ich mich mit Vertretern ALLER in OÖ antretenden Kleinparteien in persönlichen ausgetauscht habe, erkenne ich bei allen bis auf Referendum die selben Tendenzen wie anfangs bei den NEOS. Wir wollen etwas Neues, etwas Gutes und WIR WISSEN WAS.
    Referendum sagt, wir wollen umsetzen, WAS DIE MENSCHEN WOLLEN, wir maßen uns nicht an, das zu wissen.
    Das ist wirklich anders und das findet meine Zustimmung – meine (Briefwahl-)Stimme haben sie bereits.

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