Lasst uns Brücken bauen: Geimpfte Maßnahmenkritiker im Gespräch – Teil 1

Obwohl selbst geimpft, hat sich Nachdenkseiten-Chefredakteur Jens Berger sehr frühzeitig als Kritiker der Maßnahmen positioniert. Nachdem die Spaltung der Gesellschaft in „Geimpfte“ und „Ungeimpfte“ zunehmend forciert wird, setzt er sich noch klarer für das Recht auf freien Impfentscheid ein. So pochte er am 27.7. im ArtikelDie Impfdebatte entgleist“ auf den Erhalt der Grundrechte für alle. Am 6.8. erschien auf den NDS ein weiterer Beitrag „Die Impfdebatte führt zur Spaltung der Gesellschaft – Lassen Sie das nicht zu!“. Diese beiden Artikel waren für mich Anlass, nach weiteren Menschen zu suchen, die – trotz eigener Impfung – den Regierungsmaßnahmen kritisch gegenüberstehen.

Von Gastautorin Andrea Drescher

Es zeigt sich bei meinem Aufruf nach Gesprächspartnern sehr schnell: es sind viel mehr, als wir „Ungeimpfte“ es befürchten. Wir stehen mit unserer Forderung nach dem Recht auf eigene Entscheidung und vollständiger Wiederherstellung der Grundrechte nicht allein da. Das ist in meinen Augen ein ermutigendes Zeichen und sollte von viel mehr Menschen wahrgenommen werden. Daher diese Interviewreihe, die zwischen Anfang und Ende August 2021 entstand. Daher habe ich alle Gespräche anonym geführt. Ich danke Jens, Caillea und Cordula für ihre Haltung, die dazu beitragen, die Spaltung in der Gesellschaft zu überbrücken.

Da ich Jens schon länger kenne, wurde das Interview per Du und nicht anonym geführt. Einigen meiner weiteren Gesprächspartnern, die sich nach Aufrufen bei Facebook und Telegram bei mir gemeldet haben, war eine Anonymisierung ihrer Person ein Anliegen, da sie aus beruflichen Gründen keine Risiken eingehen wollten.

Kritisch von Anfang an

Zur Person: Jens Berger, Jahrgang 1972, lebt in Niedersachsen, ist mit einer Intensivkrankenschwester verheiratet und hat ein erwachsenes Kind. Der Journalist und Redakteur bei den Nachdenkseiten hat als Autor mehrere Sachbücher veröffentlicht, als letztes erschien „Schwarzbuch Corona: Zwischenbilanz der vermeidbaren Schäden und tolerierten Opfer“, in dem er sich kritisch mit der Pandemie und ihren verschiedenen Folgen auseinandersetzt.

Lieber Jens, was unsere Haltungen zu den Impfungen angeht, liegen wir ziemlich weit auseinander, beim Recht auf freie Entscheidung stehen wir aber auf der gleichen Seite, und ich habe mich sehr über deine beiden letzten maßnahmenkritischen Artikel gefreut. Was hat dich dazu veranlasst?

Dass ich die Maßnahmen grundsätzlich kritisch sehe, ist ja keine Frage der konkreten Impfentscheidung. Meine Maßnahmenkritik insgesamt würde den Rahmen sprengen, darum habe ich ja das Schwarzbuch geschrieben. Konkret zur Impffrage: jetzt wo jeder in der Risikogruppe ein Impfangebot bekommen hat, sind Notwendigkeit und Angemessenheit der Maßnahmen überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. Das Narrativ der ganzen Maßnahmen war, dass Menschen, die einer Risikogruppe angehören, nicht gefährdet werden dürfen. Jetzt hat jeder, der sich gefährdet fühlt, dieses Impfangebot erhalten, damit fällt die Begründung weg. Jeder, der nicht schwer an Corona oder Covid19 erkranken will, kann das Risiko durch die Impfung sehr deutlich reduzieren. Jetzt gibt es keinen Grund, dass der Staat die Bürgerrechte aller einschränkt und sehr, sehr tief in die wirtschaftlichen Belange, beispielsweise von Gastronomen, Hoteliers, Gewerbetreibenden interveniert.

Wie bewertest du die Krankheit von der Gefährlichkeit her?

Es gibt wohl keine andere Krankheit, die dermaßen spezifisch gefährlich ist. Für junge Leute ist die Krankheit sehr ungefährlich, für alte Menschen mit den einschlägigen Vorerkrankungen wiederum ist sie sehr gefährlich. Ich habe Probleme damit, wenn man versucht, die Gefährlichkeit der Krankheit als Gesamtes für die Gesamtbevölkerung einzuordnen.

Du hast dich frühzeitig mit den verschiedenen Impfungen auseinander gesetzt, deine Frau wurde ja sehr früh geimpft, richtig?

Als Krankenschwester hat sie tagtäglich mit Covid19 Patienten zu tun. Sie muss sich selbst schützen, da die Hygieneschutzmaßen in unserem privatisierten Gesundheitssystem nicht gerade die besten sind. Sie wollte aber auch ihre Patienten schützen. Es liegen ja nicht nur Covid19-Positive Menschen auf Intensiv, sondern auch viele multimorbide alte Menschen, sprich genau diejenigen, die bei einer Covid19 Erkrankung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen sehr, sehr schweren Verlauf haben. Sie hat sich auch impfen lassen, weil sie beruflich eine hohe Verantwortung hat.

Warum hast du dich impfen lassen?

Letztendlich war es ja eine Risikoabwägung. In meinem Alter und bei meinem gesundheitlichen Status ist die Gefährdung nicht groß, es besteht ein Restrisiko. Diverse Studien legen nahe, dass das Virus nicht verschwindet, sondern endemisch wird und so infiziert sich über kurz oder lang höchstwahrscheinlich jeder. Ich habe abgeschätzt, wie groß meine persönliche Gefährdung durch Krankheit bzw. Impfung sind. Bei beidem ist die Gefährdung für mich gering, bei der Impfung in meinen Augen noch geringer als bei der Krankheit. Ich persönlich messe dieser Frage – da bin ich wohl einer der wenigen, wenn ich mir die aufgeheizte Debatte anschaue – aber auch gar keine so große Bedeutung bei.

Aufgeheizt wird es durch den Impfdruck. Da ist meine Position ganz klar, jeder soll frei entscheiden dürfen.

Das ist auch meine Position. Jeder informiert sich ja auch anders. Ich führe die Debatten ja auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Wer sich jetzt hauptsächlich über einschlägige Alternativmedien informiert, der kriegt die Informationen ganz anders aufbereitet als jemand, der im anderen Extremfall nur Tagesspiegel oder Spiegel liest. Der eine sieht halt in der Impfung eine große Gefahr, der andere sieht in der Erkrankung eine große Gefahr, ich persönlich sehe aufgrund meines Informationsstandes in beidem keine große Gefahr. Für das Buch habe ich sicherlich hunderte Studien gelesen. Auch wenn ich molekularbiologische Einzelheiten nicht selber bewerten kann, als studierter Ökonom habe ich die Statistiken und Analysen gut bewerten können. Von Anfang fand ich es anhand der ersten Studien aus China arg überraschend, was hier für eine Panikmache betrieben wurde. Dabei sind weder die Krankheit noch der Impfstoff Grund für Panik.

Welcher Impfstoff wurde bei dir verwendet?

Moderna.

Hattest du da die Wahl?

Nein. Das hing vom Termin im Impfzentrum ab. Mir war das letztendlich auch egal, solange es kein AstraZeneca ist, da ich bei Vektor-Impfstoffen mehr Zweifel am Wirkprinzip habe als bei mRNA-Impfstoffen.

Hattest du keine Befürchtungen in Sachen Nebenwirkungen bzw. Impfreaktionen?

Vor Impfreaktionen, die weniger dramatisch sind, hatte ich schon Befürchtungen. Bei den Nebenwirkungen, die ja dramatisch sein können, habe ich mich auf die Statistik verlassen. Dass hier Risiken bestehen, ist klar, aber bei jedem Antibiotikum gibt es ein Restrisiko, allergisch zu reagieren. Ich möchte den Vergleich mal so anstellen. Impfung und Krankheit sind russisch Roulette, bei der Krankheit habe ich einen Revolver mit 10.000 Kammern und einer scharfen Patrone, und bei der Impfung ist es 1.000.000 Kammern und eine Patrone. In beiden Fällen eigentlich immer noch ein geringes Risiko, wenn man nicht vorerkrankt ist. Wäre ich ein junger Mann, für den die Krankheit extrem ungefährlich ist, hätte ich wegen des Restrisikos der Herzmuskelentzündung eine andere Risikobewertung bei der Impfung. Mit knapp 50 schaut es eben anders aus.

Und bei Kindern?

Indiskutabel. Ich bin überhaupt kein Anhänger davon, die Kinder impfen zu lassen.

Wie siehst du den zunehmenden Impfdruck bzw. den Impfzwang, der de facto besteht?

Das sehe ich sehr, sehr kritisch, aus mehreren Gründen. Zum einen ist es eine sehr persönliche Entscheidung, die jeder selber treffen muss. Jeder hat die Informationen, auf deren Basis er das selber entscheiden kann. Das Argument, dass ungeimpfte Menschen Geimpfte gefährden, ist überhaupt nicht stichhaltig. Wer so argumentiert, glaubt wahrscheinlich nicht an das Konzept der Impfung. Das sind für mich die wahren Impfskeptiker. Und wie gesagt, da jeder ein Impfangebot bekommen hat, fällt dieser Punkt ganz einfach weg. Es ist jedem selber überlassen – ich sag es jetzt mal zynisch -, wie er die Immunisierung bekommen will, ob durch eine Erkrankung, die für junge Menschen meist symptomfrei verläuft, oder durch die Impfung. Aufgabe des Staates ist der Schutz der Hochrisikogruppen, da hat er in meinen Augen viel zu wenig getan, stattdessen hat er durch die Maßnahmen Kinder und junge Leute geschädigt, die kaum ein Risiko haben. Man darf niemanden zwingen, sich impfen zu lassen, weder direkt noch indirekt durch irgendwelche Benachteiligungen. Staat und Medien, vor allen Dingen die lautstarken Leitartikler, sollten es endlich unterlassen, Geimpfte und Ungeimpfte gegeneinander aufzuhetzen. Das perfide Framing, dass man die Maßnahmen nur wegen der Ungeimpften aufrechterhält, muss ein Ende haben.

Wie stehst du zu den sonstigen Maßnahmen jenseits der Impfung?

Die halte ich mittlerweile für unsinnig. Im letzten Winter ging es noch darum, die Hochrisikogruppen zu schützen, da hatte ich für bestimmte Maßnahmen durchaus Verständnis. Die Zutrittsbeschränkungen und Tests für Besucher und Personal in Altenheimen und Krankenhäusern waren nachvollziehbar, nicht aber die Schließung von Diskotheken, wo sich in der Regel keine Leute aus der Risikogruppe rumtreiben. Und wenn es welche tun, wäre das eine eigenverantwortliche Entscheidung.

Das ist der Punkt, wo wir ganz klar Gemeinsamkeiten haben. Auch für mich steht das Recht auf eigenverantwortliche Entscheidung ganz oben auf der Agenda. Ich bin froh, dass wir uns trotz aller unterschiedlichen Auffassungen nicht „an die Köppe“ bekommen haben, uns nicht haben spalten lassen.

Ich finde es auch immens wichtig, der Spaltung der Gesellschaft, die ja de facto vollzogen wurde, entgegen zu wirken. Das findet leider von beiden Seiten statt. Die Lauterbach-Freaks und Alarmisten poltern gegen „Querdenker“, auf der anderen Seite sind viele der Maßnahmenkritiker und „Querdenker“ auch nicht besser und gehen aggressiv auf Menschen los, die sich impfen lassen. Ich sage immer: Kinder, vertragt euch. Die Impfung ist eine ganz persönlich Entscheidung.

Ich poltere gegen die, die mich zwingen wollen, da werde ich zugegebenermaßen grob, denn für mich ist der Nürnberger Kodex der Maßstab. Ich bin nicht bereit, an diesem Versuch teilzunehmen. Punkt.

Das ist doch vollkommen in Ordnung. Ich habe vollstes Verständnis und vollsten Respekt für alle Leute, die eine eigene Entscheidung treffen, das unterstütze ich absolut.

Danke Dir!

Ich will meinen Sohn sehen dürfen

Zur Person: Caillea G. ist Jahrgang 1954 ist als Buchhaltungs- und Unternehmensberaterin selbstständig. Die verheiratete Mutter von drei erwachsenen Kindern, von denen eines schwerbehindert ist, lebt mit ihrem Mann in der Oberpfalz.

Aus welchen Medien informieren Sie sich?

Möglichst breit! Im Mainstream lese ich Querbeet und bei investigativen und alternativen Medien wie Nachdenkseiten, Heise, Rubikon oder RT bin ich auch unterwegs. Ich stehe allen Medien sehr kritisch gegenüber und überprüfe deren Aussagen. Jeder berichtet ja immer nur aus der eigenen Sicht. Zu Corona habe ich alle möglichen Berichte und Studien gelesen, wenn ich etwas herausfinden möchte, finde ich es raus. Ich versuche so neutral wie möglich zu sein, mir mein Bild zu machen, lasse Dinge aber auch einfach stehen, wenn ich sie nicht beurteilen kann.

Wie ordnen Sie die Krankheit ein?

Meine Tochter, die als Biologin in einem Corona-Testlabor arbeitet, das aktuell nicht-invasive Tests für Kinder entwickelt, hat meine Haltung bestätigt: Covid ist wesentlich gefährlicher als eine Grippe/Influenza. Die Auswirkungen bei Covid sind erheblich, ich habe es im Bekanntenkreis erlebt, wenn es jemanden erwischt, kann es sehr schlimm sein. Ich bin ja selbst Asthmatikerin und bin auch kein Impfgegner, speziell wenn es um den Schutz besonders gefährdeter Gruppen geht.

Warum haben Sie sich impfen lassen ?

Mein behinderter Sohn, der in einer Einrichtung lebt, war mein Anlass für die Impfung. Im vergangenen Jahr hatte er sich mitten in der Lockdown-Zeit einen komplizierten Bruch zugezogen, lag drei Monate auf Intensiv – und ich konnte ihn nicht besuchen. Das hat er mir sehr übelgenommen und das soll nicht noch mal passieren. Auch wenn ich an Asthma leide – für mich selbst hätte ich die Impfung voraussichtlich nicht in Anspruch genommen. Ich habe ein unglaublich gutes Immunsystem und war seit Jahren nicht krank. Ich ernähre mich bewusst, habe eine gute Konstitution – warum sollte ich mein hauseigenes Immunsystem aushebeln? Auch wenn ich nicht grundsätzlich impfkritisch bin: Der eigene Körper kann mehr als man es ihm zutraut.

Ich habe keine Schwarz-weiß-Sicht, bin der Meinung, dass jeder selbst entscheiden soll. Es gibt Fälle, da halt ich es für sinnvoll und notwendig. Ist man gefährdet, körperlich geschwächt und ängstlich, wie beispielsweise meine Mutter, kann man nicht mehr nur auf den eigenen Körper setzen. Wir haben das gemeinsam besprochen und dann hat sie entschieden, sich impfen zu lassen.

Welcher Impfstoff wurde verwendet, hatten Sie da die Wahl?

Bei uns gab es drei Impfstoffe – Astra, Moderna und Biontech – zur Auswahl. Ich habe mich für Biontech entschieden.

Hatten Sie keine Angst vor Nebenwirkungen und gab es welche?

Ich hatte keinerlei Nebenwirkungen und hatte auch keine Angst. Ich habe aber auch vor kaum etwas Angst, auch vor dem Tod nicht.

Meine Mama hat aber drei Tage nach der 2. Impfung flachgelegen. Sie hatte Fieber, der ganze Körper tat ihr weh und sie war psychisch angegriffen. Mein Sohn (35) war über eine Woche krank, hatte hohes Fieber und wurde unglaublich aggressiv. Er hat eine Impuls-Kontrollstörung. Wir, d.h. auch die Pfleger, haben vermutet, dass es von der Impfung kam, denn nachdem das Fieber weg war, verschwand auch die Aggression.

Wie stehen Sie zu dem zunehmenden Impfdruck bzw. sich abzeichnenden Impfzwang?

Am schlimmsten finde ich, dass man den Menschen Angst macht und sie durch Angst und Fehlinformationen in die Impfung treibt. Die Einschränkungen sind indiskutabel. Wir haben die ursprünglich anvisierte kritische Impfquote bereits erreicht. Die gefährdeten Bevölkerungsgruppen sind durchgeimpft. Zwang geht gar nicht, gleichgültig worum es sich handelt. Es gibt das Grundgesetz, die UN-Menschenrechtscharta, die dem entgegenstehen.

Dazu kommt, dass die ganzen Daten, die man offiziell erhält, wirklich fragwürdig erscheinen. Von Ärzten und Wissenschaftlern geforderte Datenerhebungen werden verweigert. Selbst das RKI kann keine verlässlichen Daten für Impfquote oder Nebenwirkungen liefern, trotzdem wird der Inzidenzwert als wesentlicher Faktor propagiert. Das in Verbindung mit dem defacto-Zwang hinterlässt ein G‘schmäckle, wie man bei uns sagt.

Als Kind habe ich viele Geschichten von meinen Eltern über Hitler und den Weltkrieg gehört, wie das alles anfing. Und wenn ich sehe, was jetzt passiert, frage ich mich, ob sie wieder den Faschismus etablieren wollen. Mir ist wichtig, alles zu hinterfragen, nicht einfach alles hinzunehmen. Wenn ich mir die Situation anschaue: keine vernünftige Datenlage, eine große Zahl an Wissenschaftlern, die die Regierungsmeinung nicht mittragen und die Entwicklung in Israel, UK oder Island, wo trotz hoher Durchimpfungsrate die Inzidenzen in die Höhe gehen, da muss man doch Fragen stellen. Und wenn Fragen nicht erlaubt werden, dann wird es langsam kritisch.

Wie stehen Sie zu den sonstigen Maßnahmen?

Der Lockdown in der Anfangsphase war in meinen Augen sinnvoll. Man brauchte Zeit, um zu forschen, Hilfe und Antworten zu finden. Ich habe in Spanien mal eine lokale Epidemie mitgemacht, Cholera und Diphtherie – die Menschen sind reihenweise umgefallen. Wenn man nicht weiß, was auf einen zukommt, ist ein temporärer Lockdown nachvollziehbar. Ist aber fast ganze Bevölkerung durchgeimpft – wir liegen wohl bei 70% – wird es absurd. Die kritische Masse ist erreicht, dass der Virus nicht mehr so viel Kraft bekommt. Da muss man die Kollateralschäden sehen – die Vereinsamung der alten Menschen, die Traumatisierung der Kinder durch Eingesperrt sein und Masken. Heute haben mehr und mehr Kinder eine spezielle Atemwegserkrankung. Kein Wunder. Im Arbeitsrecht ist geregelt, dass Maskenträger regelmäßig Pause machen müssen – und die Kids sitzen 5-8 Stunden mit Maske in der Schule. Darum: was heute weiterhin läuft, finde ich völlig daneben.

Danke für ihren offenen Blickwinkel!

Beamtin verliert den Glauben in die Grundrechte

Zur Person: Cordula V., geboren 1967 ist verheiratet und lebt in Oberbayern. Die Landesbeamtin bei der Justiz arbeitet im gehobenen Dienst beim Amtsgericht, ist politisch interessiert, aber nicht aktiv.

Aus welchen Medien informieren Sie sich?

Überwiegend sind es inzwischen die alternativen Medien, aus denen ich Informationen beziehe, darunter Tichys Einblick, Achgut oder reitschuster.de. Ganz selten sehe ich mir Reportagen in den öffentlich rechtlichen Medien an. ARD, ZDF kann ich nicht mehr sehen, wenn ich die Tagesthemen einschalte, kann ich die Panikmache nicht mehr hören. Die Inzidenzen steigen, steigen, steigen, aber die Rettung naht! Man lässt sich impfen, und dann ist alles gut. Laut Medien wollen ja alle den Impfstoffandererseits wird mit verrückten Aktionen dafür geworben. Ich kenne Menschen, die sich impfen lassen wollen und Menschen die es ablehnen. Das was man dazu im Fernsehen hört, stimmt einfach nicht.

Wie ordnen Sie die Krankheit ein?

Die Krankheit ist für bestimmte Personenkreise sicher gefährlich. Alte, Vorerkrankte – wenn es die erwischt, sterben sie mit oder an Corona. Die Krankheit ist aber nicht so gefährlich, wie man es uns verkauft. Ich muss auch offen sagen, mir fehlen die Toten. In meinem Bekanntenkreis gab es niemanden, der einen schweren Verlauf gehabt hat. Drei Menschen waren erkrankt, die litten mehrere Wochen wie bei einer sehr schweren Grippe, haben es aber überlebt. In meinem Supermarkt sehe ich seit 18 Monaten immer die gleichen Verkäuferinnen, ich hätte sicher mitgekommen, wenn eine von ihnen erkrankt wäre, das wäre in unserer Kleinstadt nicht verborgen geblieben. Das ist also kein Ebola-Virus. Ein weiterer Lockdown ist durch nichts gerechtfertigt. Wer Angst hat oder sich als gefährdet einordnet, kann sich ja mit Maske, Abstand oder auch Impfung schützen.

Warum haben Sie sich impfen lassen ?

Ganz banal: wir wollen im Urlaub zum Campen nach Kroatien fahren und ich möchte bei der Rückreise nicht in Quarantäne geschickt werden. Nach aktuellem Stand kann ich selbst aus Hochrisikogebieten ohne Test und ohne Quarantäne einreisen. Ich möchte auch meine Kollegen nicht hängen lassen. Wir haben ein gutes Klima bei uns, andere sollen das nicht ausbaden müssen. Es gab zwar auch bei uns Anreize, sich impfen zu lassen, von meiner Abteilung sind rund 50% geimpft, aber Impfdruck haben wir keinen, es gibt keine Unterschiede zwischen Geimpften und Ungeimpften. Das höre ich auch von anderen Standorten.

Welcher Impfstoff wurde verwendet, hatten Sie da die Wahl?

Eine Wahl hatte ich nicht, mein Hausarzt hat Biontech verimpft. Ich habe versucht mich zu informieren, aber wurde daraus nicht so richtig schlau. Die Wirkung ist ja nicht wirklich erforscht, längerfristige Folgen, Impfschäden, Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Mal steht es so in der Zeitung, dann liest man das Gegenteil. Objektiv abwägen konnte ich nicht und habe daher meinem Hausarzt vertraut.

Nebenwirkungen hatte ich nur bei der ersten Impfung, am nächsten Tag starke Erkältungssymptome und massive Erschöpfung. Bei der zweiten habe ich nichts gemerkt.

Wie stehen Sie zu dem zunehmenden Impfdruck bzw. sich abzeichnenden Impfzwang?

Ich empfinde es bereits jetzt als Zwang, auch wenn sie sagen, es wäre keiner. Ich habe mich ja auch nicht impfen lassen aus Angst vor der Krankheit, sondern nur, um ungestört reisen zu können. Rechtlich stehe ich davor und staune. Ich habe mal gelernt, dass unsere Grundrechte in Stein gemeißelt sind. Zu erleben, dass diese einfach ausgehebelt werden, man uns Grundrechte wie Berufs-, Versammlungs- und Reisefreiheit nimmt und auch das Recht auf körperliche Unversehrtheit de facto angetastet wird, ist für mich immer noch unfassbar. Die Ministerpräsidentenrunde, die uns unsere Rechte einfach genommen hat , denkt ja auch scheinbar nicht darüber nach, wann wir diese denn wieder zurückbekommen. Es wird nur über den nächsten Lockdown diskutiert.

Wie stehen Sie zu den sonstigen Maßnahmen?

Es war für mich nicht nachvollziehbar, dass ich mit Maske Lebensmittel kaufen darf aber keine Jeans. Modegeschäfte mussten schließen, Kneipen waren bei uns dank Herrn Söder bereits im November 2020 geschlossen – und das, obwohl sie sämtliche Hygienekonzepte und Auflagen umgesetzt hatten. Es gab Plexiglasabtrennungen zwischen den Tischen, auch die Abstände wurden erhöht und man musste sich in Listen eintragen. Trotzdem war ein Gasthausbesuch verboten, Baumärkte durften aber wieder aufmachen. Bundesweit wurden Blumenläden wieder geöffnet, nur in Bayern blieben diese infektiös. Man kann sich zwar draußen im Freien allein nicht anstecken – aber abends durfte man nicht um den Block laufen, bzw. die Region nicht verlassen. Es galt ja teilweise eine15km Regelung. Im Büro konnte ich allein ohne Maske arbeiten, am Flur gab es bis 13 Uhr Maskenpflicht. Wer soll bzw. kann das noch ernst nehmen?

Ich hoffe, es kommt nicht zu einer Spaltung zwischen Geimpften und Ungeimpften. Ich habe den Eindruck, dass viele den Panikmachern immer noch glauben. Diese Menschen haben wirklich Angst und erwarten, dass alle es ihnen gleichtun. Selbst Genesene und Kinder ab 12 werden nicht mehr in Ruhe gelassen und sollen sich impfen. Der Spaltung müssen wir alle entgegenwirken und dafür sorgen, dass es weniger Angst und Panik gibt.

Das versuche ich mit diesem Artikel. Danke.


Andrea Drescher, Jahrgang 1961, lebt als deutsche Staatsbürgerin seit Jahren in Oberösterreich. Sie ist Unternehmensberaterin, Informatikerin, Selbstversorgerin, Friedensaktivistin, Schreiberling und Übersetzerin für alternative Medienprojekte sowie seit ihrer Jugend überzeugte Antifaschistin.



Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.



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29 Kommentare zu „Lasst uns Brücken bauen: Geimpfte Maßnahmenkritiker im Gespräch – Teil 1

  1. Ja, das sind die Nachdenkseiten.

    Da es das erste Medium war, das ich anfang März 20 fand, als ich nach Informationsalternativen auf deutsch gesucht habe, bleibt es bei den markierten Favoriten. Immer noch.

    Schnell hatte ich das Gefühl im eichenholzgetäfelten Wohnzimmer meiner Vorverwandten zu sitzen.
    Gediegen.

    „Impfangebot“.

    Ich habe schon viele Werbeanrufe bekommen. Für Uhren, Versicherungen, Telefonanbieterwechsel und Bettmatratzen LoMonaco. Nun erstmals eine für eine „Impfung“. Während alle anderen Werbeanrufe etwas verkaufen wollten, meist schlechte Ware gegen gutes Geld, soll die Spritze gratis sein.

    Wenn etwas Gratis ist, bist du selber der zu zahlende Preis. Das haben die nds nicht begriffen.

    Wenn Herr Berger seinen Impfststus öffentlich machen will, dann kann er das. Er muss aber wissen, dass er damit Druck ausübt.
    Subtil und gediegen.

    Freiheitskämpfer mit doppeltem Netz und Boden, airbag und Fallschirm. Für alle Fälle.

  2. Dienst nach Vorschrift. Wenn der Arbeitgeber auf einer Testung besteht, beruft man sich aufs Arztrecht!! Die Testungen, Impfungen, Gesundheitsdaten unterliegen der SchweigePFLICHT des Arztes. Will der Arbeitgeber einen Test oder fragt nach einer Impfung, macht man Dienst nach Vorschrift, geht zum Arzt, läßt sich auf Corona untersuchen und holt sich ggf. einen gelben Schein! Und wenn er jeden Tag darauf besteht, geht man jeden Tag zum Arzt.

    Wenn man dann schon beim Arzt ist, läßt man sich auf Allergien testen. Ein Allergiker kann die Impfung ablehnen.

    „Arztrecht: .. Den Arzt trifft eine Schweigepflicht. Der Zugang Dritter zum Arztgeheimnis ist nur mit der Einwilligung des Patienten statthaft. .. Der Arzt darf sein Wissen nur dann preisgeben, wenn sich dadurch ernste Gefahren für Leib und Leben des Patienten oder anderer Personen abwenden lassen; eine Offenbarungspflicht besteht auch in diesen Fällen NICHT.“

    Man weiß zwar, wie der Hase laufen soll, tut aber so, als wüßte man das nicht. Bißchen Naivität kann nicht schaden.

    Es kommt auch auf einen selber an. Wenn und aber sind zwar beliebte Worte, aber einen Weg gibt es immer. Und schlußendlich werden viele erleichtert sein, wenn man es wagt. Das gilt auch und vor allem für Anstalten des öffentlichen Rechts!

    Nur ein zugelassener Arzt kommt in Frage. Daran hat die Corona-Politik nichts geändert. Das ist zwar alles ganz praktisch mit öffentlicher Impfung und Testung, aber darauf bestehen kann der Arbeitgeber nicht. Das sind keine zugelassenen Ärzte!

  3. Guten Morgen Herr Mayer,

    ich hoffe, es geht Ihnen gut und Sie gestatten mir, einen längeren Kommentar zu Ihrem Artikel zu verfassen, wozu ich mich genötigt sehe.
    Zunächst ist Ihr Versuch, für Toleranz zu werben, sehr schön und sicher dringend erforderlich in Anbetracht der Spaltung, die ( gewollt und mit psycho-soziologischen Mitteln ) in unserer Gesellschaft herbeigeführt wurde.
    Dass diese Spaltung jedoch ein Produkt einer absichtlichen Fehlinformation, massiven Angst-Propaganda und Verschleierung ist, sollte man nicht aus dem Auge verlieren ! Insofern ist diese Spaltung ein Artefakt, basierend auf einer Massenhysterie und getriggert durch macht- und finanzpolitische Interessen, der mit rationalen Argumenten kaum beizukommen ist.
    Herrn Berger habe ich über seine klugen Artikel auf den Nachdenkseiten kennen und schätzen gelernt. Somit kommt ihm eine gewisse Prominenz zu, zumindest auf den alternativen Seiten, und daher auch ein gewisses Gewicht in seinen Aussagen und Beurteilungen.

    Nichtsdestotrotz bezeichnet man das, was Herr Berger äussert, psychologisch betrachtet, als „Rationalisieren“, d.h. hier werden scheinbar rationale Gründe gesucht, um vor sich selber und anderen eine Entscheidung zu rechtfertigen, die man im ( tiefen ) Grunde intuitiv ablehnt – eine „moderne Finte“ unseres „rationalistisch strukturierten“ Frontalhirns, um eine kognitive Dissonanz zu umgehen ( die „innere Stimme“, die etwas anderes sagt als alles um uns herum ). Sie sind Ausdruck von Verunsicherung, Unkenntnis und Angst gegenüber einem zunehmenden Konformitätsdruck und sind bezeichnend für die aktuell geführten Diskussionen in Medien, Politik und Gesellschaft, in denen „politisch korrekte Argumente“ nachgeplappert werden, ohne sie zu hinterfragen und nachzuprüfen.
    Insofern sind alle, die von Ihnen genannten Argumente, Herr Berger, Täuschungen Ihres rational-analytischen Verstandes ! – eine Selbsttäuschung.
    Sie gehören in Ihrem Alter keiner Risikogruppe an, Ihr Risiko bei Infektion an Covid zu versterben geht gegen Null !
    Es gibt keinen effektiven Impfstoff gegen schnell mutierende Coronaviren ! Das Auftreten von Varianten ist Folge der massiven Impfkampagnen und bestätigt den Unsinn, in einer Saison zirkulierender Viren gegen diese impfen zu wollen ! Die „Alten zu schützen“ wurde in krimineller Konsequenz durchgeführt mit dem gegenteiligen Ergebnis und in den Medien unterschlagen ( mehr Tote unter Geimpften als Nicht-Geimpften nach Infektion in den Altenheimen ). Die sog. „Impfungen“ führen zu einer Schwächung des Immunsystems, was bereits letztes Jahr grob angedeutet wurde ( Abfall der T-Zellen oder Verbrauch ? ). Es ist mittlerweile erwiesen, dass geimpfte Kinder anfälliger für alle möglichen Erkrankungen sind als ungeimpfte Kinder ! Eine Impfung dient dazu, vorbereitend ( d.h. nicht während einer Pandemie ! ) vor einem spezifischen Krankheitserreger zu schützen, tut sie das nicht oder ist die IFR gering, so ist eine Impfung nicht indiziert ! Menschenexperimente sind verboten, wie z.B. die massenhafte Injektion eines biotechnologisch konstruierten Experimentalwirkstoffes für eine Erkrankung, die von über 99% der Weltbevölkerung ohne grössere Probleme toleriert wird, d.h. die von unserem Immunsystem erkannt und eliminiert wird.
    Die Probleme der Nebenwirkungen sind nicht nur bei AstraZeneca, wenngleich diese ( ausnahmsweise ) auch in den Medien angeprangert wurden Anfang des Jahres ( wohl weil nicht in Deutschland produziert – schliesslich will man ja nicht das Bundesverdienstkreuz „beflecken“ ). Das ist ein Ablenkungsmanöver, welches darüber hinweg täuschen sollte, dass die sämtlichen, gegen das Coronavirus produzierten mRNA- oder Vektor-Impfstoffe gefährlich sind ! Doch, wie merkwürdig, seitdem kein Wort mehr über Nebenwirkungen in den Medien.

    Nein, Herr Berger, diese sog. „Impfstoffe“ machen krank, schädigen das Immunsystem, machen anfällig auch für Covid und werden bei jedem Thrombosen in irgendeiner Form produzieren, vielleicht Unfruchtbarkeit oder andere chronische Erkrankungen, die wohl erst in den kommenden Jahren sichtbar werden und deren Ausmass mir ( zum Glück ) zur Zeit unvorstellbar ist – bis dahin dürften sich die Verantwortlichen dann sicher auch abgesetzt haben.

    MAN KANN DIE NATUR NICHT ZWINGEN !

    Welche Argumente bleiben Ihnen jetzt noch, Herr Berger ? – Auch wenn es Ihnen zur Zeit noch „rational“ vorkommt, Sie haben die falsche Entscheidung getroffen !
    In Anbetracht einer möglichen Angst vor dem Virus und der zunehmenden sozialen und beruflichen Repressalien ist Ihre Entscheidung verständlich, aber dumm ! und die Zeit der faulen Kompromisse ist für mich vorbei, seitdem sich die Regierungen nun auch an den Kindern vergreifen wollen ! Da hört meine „Toleranz“ auf ! – Sollte ich hiermit zur weiteren „Spaltung der Gesellschaft“ beitragen täte es mir leid … diese Gesellschaft solange toleriert zu haben !

    Ich halte diese „Impf-Kampagne“ für das grösste Verbrechen in der Geschichte der Menschheit und das lässt sich auch nicht „wegrationalisieren“ – es ist Zeit „Nein“ zu sagen und nicht ein fadenscheinig begründetes „Ja“, und es ist Zeit, Widerstand zu leisten, vielleicht im Sinne Gandhis : „Conscientious objectors to vaccination should stand alone, if need be, against the whole world, in defence of their conviction !“

    Mit herzlichen Gruessen aus meiner Wahlheimat ; „Vive la résistance ! Vive la liberté ! “

    Dr. med. Klaus Oberste-Vorth

    1. Danke Herr Oberste-Vorth
      Wir werden früher oder später zu einem Zusammenleben zurückfinden müssen, in diesem Sinne stimme ich Herrn Bergers Aussagen zu. …… Aber zum jetztigen Zeitpunkt, mit dieser faschistoiden Propaganda, die auf uns einprasselt und mit den konkreten und den angedachten Einschränkungen erinnert mich die Forderung nach dem Ausstrecken der Hand an das Hinhalten noch einer Backe. Wenn es von offizieller Seite – auch oder vor allem – kirchlicher Seite eingefordert wird – dünkt es mich wie die Aufforderung ein Stockholm-Syndrom gefälligst, dem Frieden zuliebe und aus Solidarität, zu entwickeln. Dazu fehlt mir aber momentan noch die Selbstkritik der anderen – der offiziellen – Seite.
      In der persönlichen Interaktion sieht es natürlich anders aus, da frage ich allerdings auch nicht nach Impfstatus – genausowenig wie mich die aktuelle Darmtätigkeit (Achtung Noro-Viren!!) des Gegenübers interessiert.

    2. Fantastischer Kommentar. Vielen herzlichen Dank. Wahre und weise Worte. Ich bin zutiefst beeindruckt.

    3. Besten Dank für diesen Kommentar, der so ziemlich meine Meinung wiedergibt. Ich finde es gut Gelegenheit zu solchen Diskussionen zu geben, deshalb gibt es eben auch Gastbeiträge und gerade dieser ist von der Autorin auch kontroversiell angelegt.

    4. Die Petition „Sofortige Aufhebung aller Corona Maßnahmen auch für ungeimpfte“:
      https://www.change.org/p/bundesrat-sofortige-aufhebung-aller-corona-ma%C3%9Fnahmen-rechtszustand-vom-01-03-2020-wiederherstellen?redirect=false

      hat heute die 200.000er Marke ganz locker überschritten. Täglich kommen rund 15.000 Menschen dazu, die sich hier ganz in Ihrem Sinne für „Vive la résistance ! Vive la liberté ! “ einsetzen. Ich bin sehr gespannt, ob sich die Bevölkerung bei den kommenden Wahlen entsprechend positioniert und die Verantwortlichen für diese gezielte Spaltung der Gesellschaft abwählt.

  4. Wenn ein Jens Berger immer noch ein mordsgefährliches Virus sieht, mRNA als quasi „sicher“ einstuft und auch sonst dem ganzen Seuchen-Hype akzeptiert, was bleibt denn noch von senem Renomee als Journalist.
    Auch die meisten anderen Statements sind unterirdisch.
    Entwicklung, wie sie zum 3.Reich führte, kann man nicht dulden, es sei denn, man möchte in Urlaub fahren!
    Kinder in Einrichtungen, die man nicht besuchen darf nachhause holen, geht nicht wegen Work-Life-Balance.
    Hier versammeln sich die Gläubigen an eine masslos überhöhte „Gefahr“ sowie der Spritze als Option zur politischen Konfliktlösung.
    Gemeinsam haben alle, dass sie alle durch Mitmachen zur Eskalation beitragen.

  5. Die sich immer deutlicher ausprägende „Pandemie“-Diktatur mit allen aus diktatorischen Zeiten bekannten Begleiterscheinungen aus wohlbegründeten historisch-politischen Gründen abzulehnen, ist eine Sache. Ihr zentrales Kernstück, die schlimmste aller ihrer schändlichen Zwangsmassnahmen mit allen Mitteln zu bekämpfen und ihr Widerstand zu leisten, nämlich dem mit Apartheid-Massnahmen ausgeübten Zwang, sich medizinisch dubiose Genpräparate verabreichen zu lassen, ist selbstverständlich und unabweisbar, wird z.B. in diesem Blog vorbildlich durchgeführt.
    Aber die Entscheidung eines Menschen, sich aus welchen Gründen immer – vielleicht gezwungenermassen – „impfen“ zu lassen, ist für mich einfach zu respektieren. Ich mische mich nicht in die Angelegenheiten anderer Menschen ein, sie müssen ja selbst die eventuellen Folgen verantworten. Für mich ist viel wichtiger, das „Teile und herrsche“ zu unterlaufen, denn die politisch und propagandistisch mit allen Mitteln verfolgte Diskriminierung der Unge“impf“ten richtet sich früher oder später, bei genauerer Betrachtung selbstverständlich jetzt schon, gegen alle, Ge“impf“te wie Unge“impf“te, und wir müssen uns für einen möglichst breiten Widerstand dagegen einsetzen! Und wir werden Erfolg haben, der passive Widerstand und zivile Ungehorsam sind jetzt schon groß, und es sind nicht unwichtige Mitglieder unserer Gesellschaft, die sich sträuben!

    1. Absolut ! – Der Respekt anderen Meinungen gegenüber ist Kernstück auch eines jeden Widerstandes gegen Zwang und Unterdrückung.
      Aber es geht nicht um die Frage, ob sich jemand gegen Corona hat impfen lassen oder nicht, das geht niemanden etwas an, weder den Arbeitgeber, noch den Restaurantbesitzer, noch die Öffentlichkeit, darum ist allein diese Fixierung auf die Frage, die eigentlich unter die ärztliche Schweigepflicht gehört, in der öffentlichen Diskussion an sich schon jenseits des „Normalen“.
      Und hin und wieder muss man jemandem die Augen öffnen, dass er einer Täuschung erlegen ist, Scheinargumenten, der Illusion von Freiheit und dem Glaube an eine „eigenen“ Entscheidung, der er einen Anstrich von Rationalität gegeben hat, die aber letztlich, einmal entlarvt, sich als Unterordnung und Nachgeben eines Zwanges, einer Drohung ( Verlust des Arbeitsplatzes, Ausschluss aus dem öffentlichen Leben, Unterbindung der Reisefreiheit etc. ) entblösst oder in einer im Grunde unbegründeten Angst wurzelt und daher eben nicht eine „freie Entscheidung“ ist.
      Respekt vor der Entscheidung anderer habe ich, wenn jemand diese Entscheidung aus sich selbst heraus trifft ohne äussere Einflüsse, aber das ist seit mindestens einem Jahr nicht mehr der Fall – genauso wie letztes Jahr der öffentlich, durch Applaus bekundete Respekt gegenüber den Krankenhausmitarbeitern, ist auch dieser Respekt vor der Entscheidung zur Impfung nur ein „Schein-Respekt“, der den Impf-Propagandisten in die Hände spielt und das Kulthafte dieser Krise unterstreicht und aber auch rein gar nichts mit dem Respekt vor der Entscheidung eines freien Menschen zu tun hat.
      Diese Entscheidung ist vielmehr ein Bekenntnis zur Unterordnung : unter Angst, unter sozialen und beruflichen Druck, es ist Zustimmung einer Verletzung der körperlichen Integrität, der eigenen Wûrde und Menschlichkeit.
      Eine Entscheidung, die wie diese unter Existenzängsten getroffen wird, ist keine freie Entscheidung und verdient keinen Respekt, sondern unser Mitgefühl !

      In allem übrigen stimme ich mit Ihnen überein.

    2. @Klaus Oberste-Vorth
      Sie haben ja vollkommen recht! Wichtig ist nur, dass wir Gezwungene, Getäuschte, Verängstigte, kurz: Unterdrückte, von ihren (und unseren) Unterdrückern auseinander halten. Letzteren und ihren opportunistisch-sklavischen Hofschranzen in „Wissenschaft“, Medien, „Kultur“ etc. gilt unser unbeugsamer Widerstand! Es geht um unsere Kinder, um die Zukunft unserer Gesellschaft!

    3. Absolut, Herr Madersbacher, es geht in der Tat „an’s Eingemachte“ – ich freue mich, dass Sie mir zustimmen !

    4. Super Erstkommentar von Klaus, auch von mir 100% Zustimmung.

      Für mich wirklich spannend ist wo es zum ersten Mal knallt. Mich würde es nicht wundern, wenn das in Ihrer Wahlheimat ist. Die Menschen haben „ras le bol“ – und dies ganz zu Recht – und sind aber auch bereit, dafür den Kopf aus der Deckung zu nehmen wie man seit Monaten sieht, wenn man sich informiert.

      Die Spaltung von gespiketen und Gesunden ist übrigens einfach zu lösen. Auch wenn es mühsam ist und ich die Diskussion nicht mit jedem führe: mit „wenn Dein 3. 5. oder 7. Booster abgelaufen ist kannst Du genau so wenig wie ich Lebensmittel einkaufen“ werden schon manche nachdenklich.

      Entscheidend ist wirklich das Retten der Kinder die das was überall anläuft nicht verdient haben. Nicht nur Mike Yeadon hat hierzu eine sehr deutliche Auffassung. Schlimm genug welche psychischen Schäden durch die „Maßnahmen“ entstanden sind. Eine Gesellschaft die ihre Kinden nicht mehr schützt ist in der Barbarei angekommen.

  6. wer mit Gewalt die Menschheit mit einem nicht zugelassenen „Impfstoff“ zwangsimpfen will, der hat „Dreck am Stecken“, wie man so sag. Der ist meiner Meinung nach durch und durch „Korrupt“ Hier stimmt etwas nicht!

  7. Wahrheitskommision¹

    Es mag vllt. noch zu früh sein, denn die Täter zeigen nicht die geringste Spur von Sorge, dass sie in absehbarer Zeit zur Rechenschaft gezogen werden.

    Kein Wunder, die breite Masse macht völlig unkritisch bzw. artig/willig mit und klatscht zuweilen sogar Beifall,
    wenn sprichwörtlich die Schlinge um die „Impfverweigerer“ immer enger zugezogen wird.

    Der Punkt ist: Es sind viel zu viele, die den Point of no Return längst überschritten haben.
    Das Verbrechen ist mittlerweile, aus Sicht der Maßnahmengegner, monströs geworden.

    Im Auszug² aus dem Film „I wie Ikarus“ (1979), in dem das Milgram-Experiment nachgestellt wird, kommt es zu folgendem Dialog (ab 3m38s):

    – „Aber wenn der Konflikt wirklich für ihn unerträglich ist, warum hört er dann nicht einfach auf?”

    – „Er erkennt an, dass alles was er bisher getan hat Unrecht war, wenn er jetzt aufhört.
    Wenn er weitermacht, rechtfertigt er alles, was er bisher getan hat.”

    Aus Sicht der zig Millionen Mitläufer ist nicht mal ansatzweise irgendein Verbrechen sichtbar – bestenfalls wird man mitleidig belächelt.

    D.h. der Punkt, an dem sie erkennen, dass hier grundsätzlich schrecklich was falsch läuft, ist noch lange nicht erreicht.

    Aber wenn sie ihn erreichen (d.h. wenn überhaupt, denn das ist m.E. nicht sicher),
    dann sollte es einen Weg geben, der von der Barbarei zurück in die Zivilisation führt.

    __
    ¹ https://de.wikipedia.org/wiki/Wahrheits-_und_Vers%C3%B6hnungskommission
    ²

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