Start einer Initiative zur Erhebung des Corona-Immunitätsstatus

Mit der neuen Bürgerinitiative „Evidenz der Vernunft“, die das Ziel hat, den Immunitätsstatus in breiteren Teilen der Bevölkerung zu überprüfen, will Dr. med. Elke Austenat gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen möchte sie anhand des Immunitätsstatus überprüfen, wie viele Menschen bereits eine Immunität erreicht haben. Damit will sie klären, ob die derzeit massiv betriebene Impfkampagne überhaupt erforderlich ist. Zum anderen möchte sie dafür sorgen, dass den Menschen die Angst genommen wird.

Das Interview führte Gastautorin Andrea Drescher

Es wird vermutet, dass sehr viele Menschen Corona bereits durchgemacht haben – also im Neusprech „symptomlos erkrankt“ waren. Diese Menschen wissen nicht, dass ihr Immunsystem völlig ausreichend war, der Krankheit zu widerstehen. Ein derartiges Wissen würde aber vielen die Angst vor der Krankheit nehmen, die in breiten Teilen der Bevölkerung emotional mit der schwarzen Pest gleichgesetzt wird.

Dr. med. Elke Austenat ist Fachärztin für Innere Medizin und war bis 1980 in der Diabetologie als Stations-, Ober- und stellvertretende Chefärztin tätig. Nach ihrer politischen Haft in der DDR bis 1982 war sie von 1984 bis 2007 als ärztliche Direktorin und Owner des Austenat Diabetes Institut Berlin mit 100 Mitarbeitern und Behandlung von 20.000 Patienten mit Diabetes/Jahr engagiert, seit 2007 arbeitet sie als internationale Beraterin im Bereich Diabetes mellitus und Publizistin. Sie erhielt den Johann-Gottlieb-Fichte-Preis der Humboldt-Universität Berlin, die höchste wissenschaftliche Auszeichnungen, war Dozentin für die Kaiser-Friedrich-Stiftung Berlin, den Bund Deutscher Internisten, das Landesinstitut für Arbeitsmedizin Berlin, die Deutsche Diabetes Gesellschaft sowie als Adviser für das US Magazin „Diabetes Interview tätig und Autor im Harrison „Innere Medizin“.. Eine Auswahl ihrer wissenschaftlicher Arbeiten findet man hier, darüber hinaus entwarf und verantwortete Dr. Austenat während ihrer beruflichen Laufbahn hunderte verschiedene medizinische Studien.

Sie haben die Bürgerinitiative Evidenz der Vernunft gegründet, was ist das Ziel dieser Initiative?

Mein Ziel ist es, den Menschen zu vermitteln, dass sie keine Angst haben müssen. Um es anders auszudrücken. Covid-19 ist für die meisten Menschen nicht tödlicher als bisherige Corona-Viren, die wir schon seit mehr als 50 Jahren kennen. Als die Pandemie im März 2020 ausgerufen wurde, gab es noch kaum Todesfälle. Zu diesem Zeitpunkt war ich erschrocken, wie die Mehrzahl der Menschen. Aufgrund meiner beruflichen Vergangenheit dachte ich sofort an Biowaffen, da ich in den USA und in Moskau Experten getroffen und mich mit ihnen sehr fundiert auch über Microben als Waffe ausgetauscht hatte. Hier ging es um Pro-Insulin und einen gezielten Angriff gegen Diabetiker. Im März verstand ich daher das sehr frühzeitige Ausrufen der Pandemie – ich hatte selbst Angst.

Das änderte sich dann. Warum?

Im Juni stimmte es für mich nicht mehr und ich habe mich intensiv mit der Problematik befasst. Es zeigte sich sehr schnell, dass sowohl die Case Fatility Rate als auch die Infection Fatility Rate sehr gering ausfielen und nur eine sehr spezifische Gruppe von Menschen betrafen. Man wollte eine Impfung forcieren, von der man anhand der bisherigen wissenschaftlichen Studien grundsätzlich wusste, dass sie nicht ausreichend wirksam ist und viele Nebenwirkungen aufweist.

Dieser ausschließliche Fokus auf Impfung erschien mir nicht logisch. Wenn die Gefahr droht, dass wir alle aufgrund eines Virus sterben, warum sucht man nicht gleichzeitig nach Behandlungen, also Alternativen zur Impfung? Es gibt viele denkbare Behandlungsmethoden – die wurden aber nie im großen Stil erforscht.

Was kann man denn tun, damit die Viren uns nicht dramatisch gefährden?

Es gibt vieles um die Immunität in der breiten Bevölkerung zu steigern: Sport, gesunde Ernährung, Stressminimierung und natürlich auch weiterführende Maßnahmen wie z.B. i.v. Ozon/UV-Therapie, CDL, Ivermectin, Vitamin D, Vitamin C. Wenn ich immun bin, kann ich nicht angesteckt werden oder andere anstecken. Das Zauberwort ist Immunität, die man erreichen muss.

Der Anlass für Ihre Initiative?

Ja. Ich vermute, dass die Immunität viel höher ist, als man denkt. Darüber hinaus kann eine stille Feiung dafür sorgen, dass sich die notwendige Immunität in der Gesellschaft entwickelt.

Was ist das?

Die stille Feiung oder stille Durchseuchung ist ein unbemerkt entstandener Immunschutz nach einem symptomlosen Verlauf einer Infektion. Der Körper setzt sich mit der Krankheit auseinander, ohne dass man Symptome entwickelt und bildet dabei eigene Immunantworten. Der durch eine stille Feiung erreichte Immunschutz entspricht der Immunisierung, die man auch durch Impfung erreichen will. Der Körper entwickelt auch aufgrund einer stillen Feiung Abwehrkräfte. Bekanntermaßen war ja nie eine Überlastung der Krankenhäuser oder Intensivbetten gegeben, wie man weiß. Im Jahresdurchschnitt lag die Intensivbettenbelegung lt. Bundesgesundheitsministerium durch Corona-Patienten bei knapp 4%.

Die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ist bzw. war aber eine ganz andere. Man sprach von Triagen – also der Auswahl von Patienten, die aufgrund fehlender Kapazitäten nicht behandelt könnten. Das macht natürlich Angst. Die realen Zahlen zeigen hingegen, dass es überhaupt keine Grundlage gibt, den Menschen ihre Bürgerrechte zu entziehen, das Grundgesetz außer Kraft zu setzen und Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen zu Volksschädlingen zu erklären.

Sie vermuten, dass große Teile der Bevölkerung bereits immunisiert sind, so dass die Impfung nicht unbedingt erforderlich ist?

Richtig. Wenn die Menschen mehrheitlich immun sind – ob durch stille Feiung, einen milden Krankheitsverlauf oder durch Impfung besteht keinerlei Grund für Angst und Panik. Das kann die Sicherheit der Menschen wieder herstellen – und auch das wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus.

Es werden breit angelegte Antikörper- und/oder T-Zell-Immunitäts-Erhebungen benötigt, um zu beweisen, dass viele Menschen „immun“ gegen dieses Virus und seine Mutationen sind.

Sie ẁollen den Immunitätsstatus der Gesellschaft ermitteln, ist das eine Studie?

Jain. In der Form, in der ich das Ganze angelegt habe, ist es eine Studie. Ich habe sie entworfen, bin Mitarbeiterin und Leiterin der Studie in einer Person und mache auch die Auswertungen selbst. Als Einzelperson kann ich natürlich nicht so viel erreichen.

Ich habe die Initiative vor ca. zwei Monaten gestartet und eine Webseite  aufgebaut. Die STIKO-Empfehlungen sagen ja, wenn Antikörper nachgewiesen werden, ist man sicher. Das weiß man zum Beispiel von der Masern-Impfung, darum macht man Titerbestimmungen und vermeidet so Auffrischungsimpfungen. Man kann sich dem medizinischen Sachstand der Evidenz nicht verschließen – auch wenn das in der heutigen Zeit vielleicht ein naiver Gedanke ist.

Wichtig sind vielfältige Auswertungen und diese sind alle anhand der Fragen vorgesehen. Analysiert werden kann nach Geschlecht, Region, Alter, Vorerkrankungen oder Berufsgruppe. Selbstverständlich werden auch der Corona-Status – geimpft, nicht geimpft, Symptome – und die verschiedenen Arten der Antikörper abgefragt, so dass wirklich sehr differenzierte Auswertungen möglich sind.

Ich hoffe darauf, dass weitere Ärzte und Wissenschaftler mithelfen und wir so zu einer großen repräsentativen Erhebung und Evaluierung kommen.

Immunität kann niemand außer Kraft setzen, auch die Politiker und die sie beratenden Wissenschaftler sprechen – im Zusammenhang mit der Impfung – ständig darüber. Selbst der Deutsche Ethikrat bescheinigt „Sollte künftig bekannt werden, dass eine gewisse Konzentration bestimmter Antikörper ausreichend Schutz vor einer erneuten Erkrankung an Covid-19 und der Ansteckung anderer Menschen verleiht, könnte sich ein entsprechender Antikörpernachweis als Grundlage für eine etwaige Immunitätsbescheinigung eignen.“

Wenn wir anhand des Immunitätsstatus zeigen können, dass die Krankheit bei weitem nicht so gefährlich ist wie postuliert, muss Schluss sein mit den Maßnahmen und die verängstigte Bevölkerung kann sich wieder entspannen.

Wie groß muss die Studie sein, damit es halbwegs repräsentativ ist?

Für eine repräsentative Pilotstudie von der man aus hochrechnen kann, reichen 1.400 Teilnehmer. Aber um den Menschen wirklich die Angst zu nehmen und zu verhindern, dass die Ergebnisse unter den Teppich gekehrt werden, sollten es mehrere Tausend sein. Aber das kann ich allein nicht mehr leisten.

Besteht bei Ihrem Fragebogen keine Fakegefahr? Er kann ja anonymisiert ausgefüllt werden.

Ich mache Stichproben, rufe oder schreibe die Teilnehmer an oder nehme Kontakt zu den Laboren auf, um die Echtheit zu überprüfen.

Was qualifiziert Sie als Expertin für Diabetes für eine derartige Studie?

Vorrangig meine Befähigung für wissenschaftliches Arbeiten und entsprechende langjährige Erfahrungen, für die ich ja seitens der Humboldt Universität ausgezeichnet wurde. Ich habe 100te von Studien – auch internationale – geleitet und über 500 wissenschaftliche Artikel veröffentlicht. Darüber hinaus verfüge ich über eine fundierte klinische Expertise mit über 20.000 Patienten, die pro Jahr in meiner Klinik behandelt wurden. Diabetes gilt als Risikofaktor auch für Covid – bei einem schlecht eingestellten diabetischen Stoffwechsel ist man anfällig für alles Mögliche, natürlich auch Mikroben und Entzündungen. Ich verfüge zwar nicht über fundierte Expertise zu Corona-Viren, in der Studie geht es aber um die grundsätzliche Frage der Immunität. Dafür muss man kein Covid-Experte sein.

Wie finanzieren Sie das Ganze?

Das ist die Achillesferse. Ich selbst arbeite kostenlos und habe die Webseite auch selbst finanziert. Ich bin natürlich in in der Lage, eine überschaubare Anzahl von Fragebögen allein mithilfe von Excel auszuwerten, aber wir arbeiten gegen die Zeit – ich brauche Unterstützung. Es wäre hervorragend, wenn es Sponsoren gäbe, die die Entwicklung eines Dashboards finanzieren könnten. Damit könnte wir die Ergebnisse immer aktuell auf der Webseite präsentieren, damit die Menschen sehen, wo wir mit der Immunität, ob geimpft oder ungeimpft, aktuell stehen.  Auch Ärzte oder Wissenschaftler, die bei der Auswertung mitarbeiten, wären hilfreich.

Darüber hinaus ist Unterstützung für die Finanzierung der Tests sehr wichtig. Für viele Menschen sind dies Tests einfach zu teuer, jedes Labor und jeder Arzt will daran verdienen. Es besteht zwar grundsätzlich die Möglichkeit, den Test über die Kassen abzurechnen, die meisten Ärzte scheuen aber davor zurück. Manche weigern sich auch Antikörperbescheinungen auszustellen, weil sie Repressalien befürchten. Man sieht ja, was mit kritischen Ärzten passiert.

Wie wollen Sie die Ergebnisse publik machen?

Natürlich wäre mein Wunsch, ein Peer-reviewed Dokumentation zu veröffentlichen. Aber das kostet Zeit, die wir nicht haben. Mein Ziel ist ein Preprint, also eine Vorab-Publikation zu machen. Dabei handelt es sich um ein  wissenschaftliche Publikation, die der (Fach-)Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird. Aber auch das kostet mehrere Tausend Euro, die wir noch nicht haben.

Ich publiziere in sozialen Medien und hoffe auf Journalisten, die mich bzw. uns dann unterstützen, wenn die Ergebnisse vorliegen. Aber der erste Schritt ist es jetzt, die Studie zu erstellen und möglichst viele Teilnehmer dafür zu gewinnen.

Danke für Ihr Engagement!


Andrea Drescher, Jahrgang 1961, lebt als deutsche Staatsbürgerin seit Jahren in Oberösterreich. Sie ist Unternehmensberaterin, Informatikerin, Selbstversorgerin, Friedensaktivistin, Schreiberling und Übersetzerin für alternative Medienprojekte sowie seit ihrer Jugend überzeugte Antifaschistin.



Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.



Alle aktuellen News im TKP Telegram Channel

Unterstütze unabhängigen Journalismus mit einer Spende via PayPal


Mehr von Gastautorin Andrea Drescher

Oberösterreich wählt!

Schluss mit der Dunkelziffer

Berlin am 21. April – ein Bericht von der Demonstration

Von der Systemkritik zum Systemerhalt – die Entwicklung der Grünen auf den Punkt gebracht

27 Kommentare zu „Start einer Initiative zur Erhebung des Corona-Immunitätsstatus

    1. Dazu passend:
      „Sie haben Anlass zur Vermutung, dass Sie infiziert waren und nun immun sind gegen SARS-CoV-2?
      Jedoch sind keine Antikörper (mehr) nachweisbar?
      Die Lösung ist ein Test auf Ihre T-Zellen-Reaktion, zur Feststellung der Immunität oder Kreuzimmunität.“

      website: bin-ich-schon-immunPUNKTde , statt PUNKT einen Punkt setzen.
      Da findet man auch verschiedene Studien dazu verlinkt.

    2. Hab zu diesem Thema auch breit recherchiert und mit meinem Haus- und Hofarzt gesprochen. Ich suchte nach einer Alternative zur Testpflicht. Der T-Zellen-/ Kreuzimmunitätstest differenziert das Ergebnis in 3 Kategorien: Angeborene Grundimmunität / Erkrankungsimmunität / Impfimmunität. Die ganz einfachen Balkendiagramme zeigten für den Laien eindeutig die Unterschiede. Nachteile dieser Testmöglichkeit sind a) die hohen Kosten wegen zu geringer Laborkapazität (140 – 260 €) und b) die Anerkennung als Ersatz für diesen völlig ungeeigneten PCR-Test als Kriterium für Freiheiten.

  1. Bhakdi sagte sinngemäß, es macht keinen Sinn im Blut Immunität zu messen, denn die Abwehrzellen sind in den Lymphknoten und „schlafen“, bis es eine Attacke gibt?

  2. passend dazu:
    „Sie haben Anlass zur Vermutung, dass Sie immun sind gegen SARS-CoV-2?
    Sie haben Anlass zur Vermutung, dass Sie infiziert waren und nun immun sind gegen SARS-CoV-2?
    Jedoch sind keine Antikörper (mehr) nachweisbar?
    Die Lösung ist ein Test auf Ihre T-Zellen-Reaktion, zur Feststellung der Immunität oder Kreuzimmunität.“
    https://www.bin-ich-schon-immun.de/

    Dort finden sich auch Studien zur Kreuzimmunität.

  3. (Stille Feiung. Hm.)

    Zum Thema der neuen Normalität der asymptomatischen Krankheit, hier ausnahmsweise ein Arzt:

    „Muass ma des ned ein bisschen mehr differenzieren: ‚Genesen‘ ist ein sehr schwammiger Begriff! Also, heißt das jetzt genesen und tatsä..(Pause) also ‚krank gewesen und genesen‘ oder heißt das covid-positiv und dann irgendwann covid-negativ geworden?“

    Andreas Valentin, Mitglied der Bioethikkommission. Keine Verwandtschaft mit Namensvetter Karl bekannt.
    servustv.com/aktuelles/v/aa-27zbb18352111/
    Min 47:10

    Krank gewesen und genesen: Hat diese Zahlen irgendwer erhoben? Etwa der Gesundheitsminister? Wirklich? Ab wann? Im Gesetz stand seit März 2020 ‚bei Auftreten von COVID-19‘.

    COVID-19 ist die tatsä… (Pause) KRANKHEIT. SarsCov2 nur der Erreger. Die Valentins nehmen das nicht so genau. Sonst würden sie niemals ‚covid-positiv‘ sagen. Ministers Job war und ist es, es SEHR genau zu nehmen und KRANKE ZU ZÄHLEN. Nicht GETESTETE.

    Positiv Getestete sind keine Covid-19 Fälle. Auch wenn das absichtlich immer wieder vermengt wird. Weil Covid-19 eine tatsä …(Pause) Krankheit (wie die Grippe) ist.Und weil Medizin und Menschheit seit Paracelsus Zeiten keine symptomlose tatsä.. (Pause) Krankheit ausgenommen die Hexerei kennen. Medien, Mediziner und Minister, die heute noch immer Covid-19 Fälle mit SarsCoV2-Fällen gleichsetzen, geben sich als die Karl Valentins des 21. Jahrhunderts zu erkennen. Und das ist gar nicht komisch.

    1. Dieser zitierte Herr ist ein würdiger Vertreter seiner Zunft der „Intensivmediziner“. Dass ihm Menschen eigentlich wurscht sind, sieht man ihm über das Gesicht an, das Zeug, das er von sich gibt, kann man nur als Ausdruck kognitiver Dissonanz aufgrund einer selektiven Wahrnehmung zur Kenntnis nehmen. Dass seinesgleichen immer noch mit fixen Prozentsätzen von PCR-Positiven (nicht einmal der „Positivitätsrate“, was aber auch schon wurscht – weil genauso irreführend – ist) als späteren „Intensivpatienten“ hantiert, ist eigentlich skandalös, weil abgrundtief inkompetent, ja mathematisch stupid: lieber Herr, senken Sie die Anzahl Tests oder schaffen Sie, was längst überfällig ist, diesen abwegigen Narrenzirkus ab, dann sinkt natürlich auch die Anzahl der Intensivpatienten, die sich aus Ihrem fixen Prozentanteil ergibt – sind Sie zu blöd für diese recht einfache „mathematische Operation“? Aber so blöd wird weiterhin Angstpropaganda betrieben. Was aber jenseits von lustig ist: was qualifiziert solche Leute für eine Bio-„Ethik“-Kommission, hat unsere Gesellschaft schon jeden Sinn für Ethik verloren???

    2. Übrigens, das oberflächlich-dümmliche Bürschchen vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund – natürlich ein hoch renommierter „Immunologe“ – sollte sein „wissenschaftliches“ Denken ein bisschen durch Studium des Namensgebers seines Instituts schärfen, er ist offenbar in einer ziemlich infantilen Interpretation der „prästabilisierten Harmonie“ steckengeblieben – Gottfried Wilhelm Leibniz hätte wahrscheinlich wenig Freude damit …

  4. Solche Studien hätten, auch wenn sie die Impfagenda stören, schon längst von staatlicher Seite in Auftrag gegeben werden müssen und für Europa von der Eu mitfinanziert.

    1. So ist es. Offenbar ist man aber daran nicht interessiert. Was wiederum beweist, dass es nicht um die Gesundheit geht, sondern ums Impfen. Man wird nicht locker lassen, bis nicht jeder von uns seine Gentherapie erhalten hat. Eine medizinische Notwendigkeit ist dazu nicht erforderlich.

  5. Mitnichten werde ich zu (m)einem Arzt gehen, um meinen Immunitätsstatus ermitteln zu lassen. Nicht wegen der Kosten. Eher schon deswegen, weil ich mir sicher bin, schon März 2020 an Covid erkrankt gewesen zu sein (was mir aber ausser immun zu sein, keinen Vorteil bringt, da ich aufgrund politischer Definition nicht mehr als Genesener gelte). Vor allem aber wegen der zu erwartenden Suggestivfrage „Sind Sie schon geimpft?“ und der sich zwangsläufig daran anschliessenden Diskussion. Denn ich werde mich niemals mit einem mRNA Impfstoff impfen lassen, auch mit keinem anderen.

  6. Im Grunde kann man sich auch diese Studie sparen, denn die Zahlen alleine sprechen für sich. In Deutschland sind nach nunmehr 20 Monaten „Pandemie“ noch immer 95,3 Prozent der Bevölkerung nicht mal positiv getestet worden, d.h. erst recht nicht erkrankt. Das ist nur dann möglich, wenn der größte Teil der Bevölkerung entweder von Haus aus immun ist bzw. war, oder aber eine Immunität still erworben hat. Das mögen nicht unbedingt diese 95 Prozent sein, aber mehr als 80 Prozent sollten es auf jeden Fall sein.

    1. Im Prinzip stimmt das schon, aber durch den gesellschaftlichen Druck beweisen zu müssen, dass man gesund ist, wäre so ein Immunitätsbescheinigung in jedem Fall die bessere, weil gefahrenlose, Alternative zu dieser sogenannten Impfung. So kann man allen Leuten auf die „Bist du schon geimpft“-Frage ganz elegant antworten: „Viel besser“ und dann den Nachweis unter die Nase reiben.

  7. Danke, wieder ein sehr essenzieller Beitrag!
    Besonders wichtig wäre aktuell der Immunitätsstatus von Schulkindern. Vermutlich ist die Mehrheit – nicht zuletzt aufgrund der herkömmlichen Coronaviren – gut immunisiert. Mein Sohn hat z.B. bereits Antikörper.
    Weise schon während der ganzen Corona-Zeit Schulkinder auf die prioritäre Rolle des Immunsystems hin. Der Aufbau von diesem ist ein langfristiger Prozess, kein Schnellsschuss.
    Leider sind die Kinder durch sinnlose Massnahmen darauf abgerichtet worden, jede schnelle Lösung anzunehmen.
    Ich hoffe auf Eltern, die die kleinen, völlig ungerechtfertigten Vorteile für Geimpfte als Trojanergeschenke durchschauen.

  8. „(…) Man kann sich dem medizinischen Sachstand der Evidenz nicht verschließen … „.

    Wenn es um Gesundheit ginge, dann ja, gewiss.

    Aber es geht nicht um Gesundheit.

    Die Medien und die Pressesprecher verbreiten nur Panik, Angst und appellieren an Emotionen – denk an Oma! – : mit Evidenz erreicht man allenfalls nur Oma – die Gute weiss einfach zu viel! – , den Rest der Bevölkerung erreicht man so nicht.

    Da sorgen die Pharmareferenten und ihrer cronies schon für.

    Dennoch wünsche ich Ihnen, Frau Dr Austenat, viel Erfolg.
    Parallel brauchen wir politischen Widerstand und Widerstand auf der Strasse.

  9. Widerstand auf der Straße ist eine super Sache. Leider kratzt das die Politik in keinster Weise. In GB heben sie alle Maßnahmen auf, im Hintergrund werden Die Menschen zur Impfung gepresst. Stell dir vor es wird demonstriert und keinen Entscheidungsträger interessiert.

    1. Wichtig ist aber nicht, ob Demos auf der Straße die Politiker interessiert. Wichtig ist, ob sie dazu beitragen, die Stimmungen und Meinungen bei der Mehrheit der Bevölkerung zum Kippen bringen.

    2. Deshalb interessieren sie de Leute in der Politik mehr, als oft bewusst ist … aber nicht immer ist die Quantität ausschlaggebend!

  10. Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit bei diesem Test, dass ich bereits immun bin? Hat da jemand Erfahrung? Falls alle Stricke reißen- wäre das vielleicht eine Alternative. Und da ist man wirklich dem Impfen gleichgestellt?

  11. Rede Prof. Dr. Stephan Luckhaus (Juni 2021)

    „…ich appelliere an alle Mediziner… untersuchen Sie auf vorhandene Immunität mit den neuen T-Zellen-Tests…
    Es besteht zwar die Gefahr, dass eine hohe Anzahl von Positivtests die Impfpropaganda ein wenig relativiert, aber der hippokratische Eid wiegt doch schwerer…“

  12. Es ist ermüdent, wenn immernoch versucht wird, die Vorgänge auf logisch-wissenschaftlicher Ebene zu relativieren.
    Alles was zur Zeit geschieht, hat schon lange keine medizinische Basis mehr.
    Wenn wir über das beste Rezept für Käsekuchen diskutieren,ist dies genauso relevant.
    Im Gegenteil mit allem was der Autor schreibt bestätigen wir sogar das Narrativ von der unbezwingbaren Seuche. Warum sollte es überhaupt nötig sein, meine Bekanntschaft mit 1 von Millionen Krankheitserregern zu bestätigen?
    Erinnert sich noch jemand daran, welches Rhinovirus genau bei seinem letzten Schnupfen gegenwärtig war?

  13. Die Frau erwähnt CDL (=Chlordioxidlösung), sie ist ziemlich alleine letzte Monate die es darauf aufmerksam macht das CDL effektivste und beste erprobte Mittel gegen covid Krankheit ist, ohne jede Nebenwirkung. Und so billig, das CDL fast kostenlos ist, solange Zuhause selber hergestellt. Ich verstehe es nicht, warum wird CDL überall nicht verwendet. Mann muss es nicht trinken, es reicht es inhalieren oder damit Mund und Nase spülen. Natürlich weil Pharmalobby bezeichnet CDL und Ivermectin auch als schädliche Gifte (Bleiche) mit fatale Nebenwirkungen.

Kommentar verfassen