Und wieder T-Zellen: Schutz vor Varianten selbst nach Impfung mit mRNA Präparaten

Politiker, Virologen und Impfstofferzeuger reden bei Immunität fast ausschließlich über Antikörper. Die lassen sich leicht testen und finden, Tests auf T-Zellen sind dagegen langwieriger, teurer und versagen leicht. Und es ist leicht erklärbar, dass sie rasch verschwinden, Varianten nicht mehr erkennen und aufgefrischt werden müssen. Alles gut für‘s Geschäft der eingangs erwähnten Berufsgruppen.

Mir fällt dazu immer wieder die Geschichte vom Schweizer Ruedi ein, der am Heimweg von der Kneipe die Wohnungsschlüssel verliert. Unter der nächsten Laterne beginnt er zu suchen. Fragt ihn ein Passant: „Wo hast du die Schlüssel verloren?“ „Dort irgendwo.“ „Und warum suchst du hier?“ „Da hat es Licht, da seh‘ ich wenigstens was.“

Dabei ist es so, dass ohne T-Zellen auch keine Antikörper. Zwischen T-Zellen und den B-Zellen, die Antikörper erzeugen besteht ein Zusammenhang. Die T-Helferzellen (CD4) aktivieren die B-Zellen.und steuern insgesamt die Immunantwort. Wie das funktioniert zeigt die Grafik:

SARS-CoV-2-spezifische CD4 T-Zellen interagieren über eigene Rezeptoren mit B-Zellen, um die Produktion Virus-spezifischer Antikörper zu stimulieren.

Kein Verlust von T-Zellen-Immunität nach Impfung

Forscher des La Jolla Institute for Immunology (LJI) haben herausgefunden, dass T-Zellen von Menschen, die sich von COVID-19 erholt haben oder die Moderna- oder Pfizer-BioNTech-Präparate erhalten haben, immer noch in der Lage sind, mehrere angeblich Besorgnis erregende SARS-CoV-2-Varianten (VOC – variants of concern) zu erkennen.

Ihre neue Studie, die am 1. Juli 2021 online in Cell Reports Medicine veröffentlicht wurde, zeigt, dass sowohl CD4+ „Helfer“-T-Zellen als auch CD8+ „Killer“-T-Zellen noch mutierte Formen des Virus erkennen können. Diese Reaktivität ist der Schlüssel zu der komplexen Immunantwort des Körpers auf das Virus, die es dem Körper ermöglicht, infizierte Zellen abzutöten und schwere Infektionen zu stoppen.

Insgesamt sind 7 % bzw. 3 % der zuvor identifizierten CD4+ und CD8+ T-Zell-Merkmale durch Mutationen in den verschiedenen VOCs betroffen. Somit stören die in der Studie analysierten SARS-CoV-2-Varianten die gesamte T-Zell-Reaktivität nicht signifikant.

„Diese Studie legt nahe, dass die Auswirkungen der Mutationen, die in den besorgniserregenden Varianten gefunden wurden, begrenzt sind“, sagt LJI-Professor Alessandro Sette, Seniorautor der Studie und Mitglied des LJI-Zentrums für Infektionskrankheiten und Impfstoffforschung. „Wir können davon ausgehen, dass T-Zellen immer noch als eine Verteidigungslinie gegen virale Infektionen zur Verfügung stehen.“

Die Forscher betonen, dass die Studie nur untersucht, wie die körpereigenen T-Zellen auf „Variants of Concern“ (VOCs) reagieren. Die Forscher bestätigen, dass mehrere dieser Varianten, mit niedrigeren Niveaus der Virus-bekämpfenden Antikörper verbunden sind.

Die aktuelle Studie umfasst Daten zu vier der am häufigsten vorkommenden VOCs. Laufende Studien wurden auf eine größere Zahl von Varianten ausgeweitet, einschließlich der Delta (B.1.617.2)-Variante, die nach dem Beginn dieser Studie vorherrschend wurde. Das Team hat außerdem Beziehungen zu mehr als 20 verschiedenen Labors auf der ganzen Welt aufgebaut, um die T-Zell-Reaktivität auf VOCs zu überwachen.

„Diese Varianten sind immer noch besorgniserregend, aber unsere Studie zeigt, dass, selbst wenn es einen Rückgang der Antikörper gibt, wie andere Studien gezeigt haben, die T-Zellen weitgehend unbeeinflusst bleiben“, sagt LJI-Instruktorin Alba Grifoni. „Die Impfstoffe funktionieren immer noch.“

Für die neue Studie analysierten die Forscher T-Zellen von drei verschiedenen Gruppen: Menschen, die sich von COVID-19 erholt hatten, Menschen, die entweder den Moderna- oder den Pfizer-BioNTech-Impfstoff erhalten hatten, und Menschen, die nie mit SARS-CoV-2 in Kontakt gekommen waren (aus Proben, die vor der Pandemie genommen wurden).

Sowohl die genesenen als auch die geimpften Probanden hatten T-Zellen, die die „Stammlinie“ von SARS-CoV-2 erkannten. Dies war der ursprüngliche Stamm, der zu Beginn der Pandemie auftauchte; allerdings ist das Virus seit Dezember 2019 mutiert, und mehrere Varianten wurden als VOCs identifiziert.

T-Zellen erkennen alle Varianten nicht nur bei Genesenen, sondern auch bei Geimpften

Die Frage war, ob Menschen mit T-Zellen, die für die Erkennung des ursprünglichen Stammes trainiert wurden, auch die neuen Varianten erkennen würden. Die Forscher testeten T-Zell-Antworten aus den Spendergruppen gegen vier prominente VOCs: Alpha (B.1.1.7), Beta (B.1.351), Gamma (P.1) und Epsilon (B.1.427/B.1.429).

Die Forscher fanden heraus, dass sowohl geimpfte Personen als auch die genesenen Patienten kreuzreaktive T-Zellen hatten, die gegen diese Varianten gerichtet sind. Das ist eine gute Nachricht für jeden, der einen der beiden mRNA-Impfstoffe erhalten hat, und für jeden, der sich von einer beliebigen Variante des Virus erholt hat.

„Bei dieser Studie ist die zugrundeliegende Botschaft optimistisch“, fügt Tarke hinzu. „Zumindest, was die T-Zell-Antwort angeht, ist Ihr Immunsystem immer noch in der Lage, diese neuen Varianten zu erkennen und Ihre T-Zellen werden in der Lage sein, zu reagieren.“

Ähnliche Ergebnisse, die von einer weitgehend unbeeinflussten T-Zell-Reaktivität berichten, wurden auch in anderen Studien vorgestellt, die in Nature und Science Immunology veröffentlicht wurden.

Kommerzielle T-Zellen Tests

T-Zellen kann man grundsätzlich messen lassen und das noch über Jahre hinweg. Ich habe hier eine Liste von Laboren veröffentlicht, die entsprechende Untersuchungen anbieten. Allerdings bin ich über Aussagekraft und Korrektheit skeptisch.

Mehrere Leser haben berichtet, dass ie obwohl bestätigte Infektion und positiver Antikörpertest einen negativen T-Zellen Befund erhalten haben. Und zwar überhaupt ein Leer-Ergebnis, was mich an der tatsächlichen Durchführung zweifeln lässt. Da die Labore fast alle in Deutschland sind, scheint mir eine Einflussnahme der Politik nicht unwahrscheinlich. Robuste T-Zellen-Immunität wird von der Politik auf dem Weg in die faschistische Corona Diktatur sicher als störend empfunden. Siehe auch den Artikel „Rette sich, wer kann! Auf dem Weg in die „alternativlose“ Diktatur?“ bei reitschuster.de.

Auf Anfragen machen Labore den Test auch madig, man merkt deutlich, dass sie ihn nicht machen wollen, oder zumindest keine echten Resultate mehr liefern können oder dürfen.


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26 Kommentare zu „Und wieder T-Zellen: Schutz vor Varianten selbst nach Impfung mit mRNA Präparaten

  1. Wie war das Ergebnis der Blutproben, die nie mit SARS-COV-2 in Kontakt gekommen sind in dieser Studie? Ich denke da vergleichsweise an die Arbeit von Frau Dr. Juliane Walz, die herausgefunden hat, dass auch 80 Prozent der alten Blutproben eine T-Zellen-Immunität gegen SARS-COV-2 gezeigt hatten.

  2. Wo soll man dann eine T-Zellen Test machen, der korrekt abläuft, weil als Laie ist man da ausgeliefert sozusagen?

  3. Die Frage ist mehr als berechtigt. Um so enttäuschender ist es, dass genau dieser Frage in der Publikation in den entscheidenden Punkten keine Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Bei den Sponsoren (NIH, NIAID) wundert mich dies allerdings nicht:
    Wer die Ausführungen von Dr. David Martin in der 60. Sitzung des Corona-Untersuchungsausschuss am 9.7. gesehen hat (oder das reload findet, natürlich war das Original gleich gelöscht), dem werden anhand einer kohärenten Patent-Analyse unzweideutige Belege dafür geliefert, dass es u.a. in dem Dreieck Moderna, NIH + NAID letztlich nie um Gesundheit ging. Vorsichtig ausgedrückt.

    Falls sich die klar formulierten Folgerungen bestätigen lassen, so besteht in und nach den Verhandlungen beim ICC in Den Haag eine zumindest theoretisch begründbare Chance auf Schadensersatz und Rückerstattungen in mehrstelliger Trillionenhöhe.
    Dann könnte jedes Gesundheitsamt sein unabhängiges Labor zur kostenfreien Bestimmung aller relevanten Immunparameter aufbauen … … und mit einem Lockdown plus Durchsuchungen in weltweit allen SL3- und SL4-Laboren samt allen sonstigen Labors zur Impfstoffforschung und -herstellung könnten wir einige Jahre back to normal geniessen, jedenfalls bis sich die Faucis, Billies und Pfizers dieser Welt was Neues ausgedacht haben …

    P.S. Die Einschätzung der polit. Einflussnahme auf Labors, die T-Zellen-Diagnostik anbieten, kann ich seit letzter Woche bestätigen. Daher brauchen wir dringlich Standards evidenzbasierter Diagnostik. Mit Blick auf jüngste Analysen aus dem Crick-Institut steht für mich die Folgerung fest, dass authentische Herden-Immunität NUR ohne Injektionen erreichbar ist.

  4. Jeder Mensch – da lehn ich mich weit aus dem Fenster! – mit einem halbwegs gesunden Immunsystem, der jemals mit einem der vier bislang benamten humanen Coronaviren in Kontakt gekommen ist, das heisst: SO GUT WIE ALLE!, ist auch gegen sarscovzwo immun.

    Warum sonst merken die meisten Menschen nicht einmal, dass sie eine corona-Erkältung haben?

    Als quelle siehe letztes Video von Prof. Dr. Bhakdi bei MWFGD.

    Die Herdenimmunität ist schon lange gegeben. Warum sonst ist wohl die Definition der Herdenimmunität geändert worden? Weil nicht sein kann was nucht sein darf!

    Es geht nicht um Gesundheit.
    Wir sind gesund!

    Es geht um Kontrolle.

    Die Natur ist mächtiger …

    1. Die Definition der Herdenimmunität bei der WHO.
      (Es ist einfach heiss hier heute …)

  5. Hallo Herr P.F.Meyer,
    lesen Sie die Kommentare mit?
    Mit den Tests ist das so eine Sache.Die Labore sind damit nicht zufrieden,weil die T-B Zellenantwort bei vielen Menschen nicht das aussagt,was sie sollte.
    Die Infektion bei diesen Menschen war nachweislich da,mit Symptomen,Spike AK Test und PCR Test bestätigt.
    Trotzdem zeigte sich die TZellenreaktion sehr gering.Kreuzaktiv aber leicht höher,trotzdem unter dem Schwellenwert.
    Weiterhin ist es von der Zeit des Transports abhängig und der Transporttemperatur der Probe.
    Die Proben werden oft sogar von Labor zu Labor weiter gesendet.
    Auch spielt die Frage eine Rolle,wie findet man die T-Zellen im Knochenmark.Laut Studien wird dort die „Immunantwort“abgespeichert.Dort wurde den Studienteilnehmern Knochenmark entnommen und Gedächtniszellen nach Infektion größer 1/2 Jahr gefunden.
    Möglich wäre,das Sie dann im Blut nur noch gering zu finden sind.
    Laut einem Laborarzt sind die Tests zu neu und die Forschung hängt hinterher.
    Sicher ist,das die T und B Zellen die Immunabwehr steuern,aber wann zu einem bestimmten Zeitpunkt und wieviel und vor Allem wo sie sind,das ist noch unerforscht.
    Heißt,die können je nach Zeitspanne nach Infektion hier und da sein,oder da mehr,da weniger.
    Zu guter letzt ist eine Probe immer eine Momentaufnahme.
    Deshalb gibt es auch viele unterschiedliche Testanbieter.
    Kein Durchblick mehr.

    Was aber sicher wissen.Immunität hat nichts mit dem künstlichen Hochhalten von Antikörpern im Blut zu tun.
    Das ist unwissenschaftlich und völlig falsch.

  6. Trotz der Temperaturen …

    Wenn ich die Daten von destatis, die Herr Mayer gegeben hat, richtig gerechnet habe (30.000 Tote mit/an/divers und eine Bevölkerung von grob 88.000.000), dann machen die coronagrippe-Toten an der Bevölkerung

    0,034%

    aus. Und nun schauen wir uns gerade von diesen 0,034% eine Variante mit der Lupe an.

    Leute, „fangt am denken an!“

    (Eine Krebsvorsorgeuntersuchung wäre möglicherweise sinnvoller.)

    Während wir auf diese 0,034% starren, werden wir ausgeraubt und eingekerkert. Wehrt euch!

    Bis dahin …
    … ein gutes Buch.
    Oder ein Konzert.
    Oder ein kühles Kino.
    Oder eine Demo.
    Oder eine Gartenparty: findet wieder zusammen! Besprecht euch! Wehrt euch gemeinsam!

    Seid frei.
    Sagt NEIN.

  7. zu dieser Thematik ist mir etwas eingefallen – Es gab in meiner Kindheit eine Serie: „Es war einmal das Leben“ – und in der Folge 3 das Abwehrsystem:

  8. Der VDGH hat Anfang des Monats gefordert, die „Antikörperdiagnostik in die nationale Teststrategie einzubeziehen“; diese Forderung finde ich längst überfällig und unterstütze sie ausdrücklich.
    Ich würde aber gerne noch einen Schritt weiter gehen wollen und nicht nur die Antikörper-Tests, sondern auch die Tests zur Messung der T-zellulären Immunantwort auf SARS-CoV-2 in die nationale Teststrategie mit einbeziehen.
    Die Erfahrungen der letzten Monate haben gezeigt, dass nicht alle “Infizierten”, “Genesenen” und möglicherweise auch “Geimpften” nachweisbare Mengen an Antikörpern ausbilden bzw. diese nach gewisser Zeit unter die Nachweisgrenze abfallen.
    Hier können die T-Zell-Tests als sinnvolle Ergänzung dienen, um eine Immunität bei PCR- und/oder seronegativen Personen nachzuweisen!
    Die Firma Oxford Immunotec bietet seit März 2021 den CE-zertifizierten T-SPOT®.COVID zur Bestimmung der T-Zell-Antwort auf SARS-CoV-2 im deutschsprachigen Raum an.
    In klinischen Studien wurde gezeigt, dass der T-SPOT®.COVID Test (https://www.tspotcovid.com/ ) eine SARS-CoV-2-spezifische T-Zell-vermittelte Immunantwort sogar bei PCR-positiven aber seronegativen Personen nachweisen kann.
    Mittlerweile bieten eine Reihe von Privat- und Kliniklaboren in Deutschland und der Schweiz den Test für die Routinediagnostik an.

  9. CE-Zertifizierung müsste ja heissen, dass es als Alternative zum PCR anerkannt wird, wenn man sich dies im (analogen) Impfpass abstempeln lässt, richtig?

    Und haben sich Krankenkassen (bzw. der gemeinsame Ausschuss) bereits zur Frage der Kostenübernahme geäussert?

    1. CE-Zertifizierung heißt in dem Kontext, dass der Test für die In-Vitro Diagnostik zugelassen ist. Leider ist er noch nicht als Alternative zur PCR und demzufolge auch nicht als „Immunitätsnachweis“ anerkannt.
      Krankenkassen (bzw. der gemeinsame Ausschuss) haben sich noch nicht zur Kostenübernahme geäußert, so dass der Test zur Zeit nur über GOÄ bzw. als IGeL-Leistung abgerechnet werden kann.

  10. Sehr geehrter Herr Mayer!

    Ich lese Ihre Artikel sehr gerne und mache oft Bekannte und Verwandte darauf aufmerksam.

    Viele Leute sind froh, wenn sie auf eine seriöse Quelle aufmerksam gemacht werden, die sich nicht an Vorgaben von WHO oder Regierung gebunden fühlt.
    Die Seriosität der Artikel ist dabei unabdingbar und um diese möglichst hoch erscheinen zu lassen habe ich zwei Anregungen:
    1. Bitte die Artikel vor Veröffentlichung noch kurz korrekturlesen lassen. Schreib- und Grammatikfehler beschädigen einen inhaltlich seriösen Eindruck.
    2. Bitte keine Meinungen einfließen lassen. Zuletzt kam z.B. der Satz „Robuste T-Zellen-Immunität wird von der Politik auf dem Weg in die faschistische Corona Diktatur sicher als störend empfunden.“ vor. In meinen Augen schmälert ein solcher Satz den Wert bzw. die Verwertbarkeit eines Artikel drastisch.

    Vielen herzlichen Dank für Ihre unermüdliche Arbeit!
    Sie stehen auf der richtigen Seite der Geschichte!

    1. Einerseits verstehe und begrüße Ihre sehr konstruktiv angesprochenen Punkte.
      Andererseits möchte ich 2 Dinge zu bedenken geben:

      Zu 1: Herr Mayer recherchiert und schreibt fast schneller als ich (in der verfügbaren Zeit) lesen kann, und dies auf höchstem Niveau. insoweit ist mir jede Minute für mehr Inhalt sogar wichtiger als für rein orthographisches Proofreading. Da es um kein Printmedium geht, hielte ich daher für legitim, wenn im Archiv eine aktualisierte (und als solche gekennzeichnete) Version mit orthograph. Korrektur steht … mitunter geben solche ja Anlass für erhebliche inhaltliche Updates oder Verweise.

      Zu 2: Kurz zuvor machte ich die gleiche Erfahrung: Die Durchführung eines zuvor angebotenen Elispot wurde abgelehnt, nachdem ich deutlich gemacht hatte, dass mir andere Fragestellungen als die einer Wirkung mRNA-basierter Injektionen wichtig ist. Wir sollten solche Dinge in der Tat beschreiben. Welche Begriffe zur Deutung am geeignetsten sind, ist ein weites Feld.
      Faschismus von Pharmakartellen ist für mich zwar kein neues, aber in der Tat ein massiv zunehmendes Problem. Dennoch können Andersdenkende in solchen Konzernen, die potentiellen Whistleblower, am Ende des Tages entscheidend sein … daher würde ich Begriffe, mit denen ein Dialog-Klima zum Personal erhalten bleibt i.d.R. eher bevorzugen.

      Immerhin hat sich z.B. die Krebsforschung von mafiösen Verflechtungen (Grossarth-Maticek) hin zu zunehmenden, evidenzbasiert begründeten Plädoyers für Vitamin D (Brenner u.v.a.) entwickelt …
      Vielleicht sollten wir daher an besseren Voraussetzungen für Unabhängigkeit von Labors arbeiten?

  11. Vielen Dank für Ihre Antworten, Herr Dr. Vogt.

    Wissen Sie auch,
    — wer bei welchen Stellen eine Zulassung beantragen kann,
    — wer dies ggf. wo bereits versucht hat?

    Entscheidend ist m.E. ja doch die wissenschaftlich-klinische Aussagekraft … und die sieht beim PCR, was Immunisierung betrifft, doch sicherlich eher schlechter aus. Juristisch sowieso.

    Könnte eine Landesregierung (Bundesland in Deutschland) nicht im Alleingang, d.h. etwa ohne den Segen der megakorrupten EMA, EU-Kommission oder vergleichbarer Stellen, von sich aus Leitplanken einer Herden-Immunität definieren und je nach klinischem Verlauf andere Maßnahmen zur Stabilisierung des Immunsystems anbieten?

    Singapur ging ja kürzlich noch vereinfachter vor.

  12. Es gibt keine „CE-Zertifizierung“. Es ist lediglich eine CE-Kennzeichnung. In der CE-Konformitätserklärung erklärt der Hersteller welche Normen eingehalten werden. Bei Medizinprodukten der Klasse I reicht sogar nur eine Selbsterklärung ohne Test/Prüfung durch ein unabhängiges Institut.

  13. @Alle
    Wo zum Teufel kann man eine Herleitung (überprüfbar müßte sie sein) der These finden man bräuchte in D eine Impfquote von 85% für die Herdenimmunität? Bhakdi sagt ja wir hätten sie schon. Aber die Begründung dafür ist offenbar auch nicht leicht zu haben.

    1. Liegt die Begründung nicht
      a) in der Meta-analyse von 25-Studien zur T-Zellen-Immunität und
      b) unterstützt durch die von Bhakdi entdeckte Tatsache, dass bei der humoralen Antwort auf Impfungen nur IgG und IgA, aber nicht mehr IgM gefunden wurde?

      Mit Blick auf die Befunde des Crick-Instituts zum Abfall der neutralisierenden Antikörper nach den mRNA-Injektionen, zumindest was Immunantworten auf Mutationen betrifft, habe ich den Eindruck, dass mit diesen Injektionen die Erreichbarkeit von authentischer Herden-Immunität immer schwerer wird.

      Vermutlich müssen wir uns daran gewöhnen, bei diesem Thema von Pfizer, Moderna, Wieler & co stets glatt belogen zu werden … … oder sie lügen sich selbst in die Tasche, um ihre Legitimation möglichst lange durchzuschleppen.

  14. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/27_21.pdf?__blob=publicationFile
    – Ich bin mir nicht sicher. Denn das ist ein Papier das vor lauten Hypothesen und Modellannahmen im Grunde nicht zur Begründung einer Quote taugt. – IM Übrigen fehlt natürlich die Basis: eine repräsentative landesweite Studie über die Verbreitung von CoV-2, wie sie im April 2020 vom RKI versprochen, aber nie erbracht wurde. Wie soll man denn sonst prüfen resp. abschätzen wieviele Menschen zum Erreichen der Herdenimmunität immun sein müssen? Und das neue Problem, dass auch die doppelt Geimpften nicht immun sind, muss wohl auch neu eingerechnet werden in solch eine Ableitung.

  15. Ich habe kürzlich eine T-Zellbestimmung bei IMD-Labor Berlin machen lassen. Befund: Leerwert(Negativkontrolle). Leider! Wie ist dieses Ergebnis einzuschätzen? Wirklich keine T-Zellimmunität? Oder ein Messfehler? Wer kennt ein Labor mit Differenzialdiagnose?

  16. … aber es wäre in der Tat hilfreich, wenn die Qualität aller Labors verglichen und eine Art Qualitätssicherung aufgebaut werden könnte.

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