Britischer Experte Dingwall: Covid Ansteckung für Kinder sicherer als Impfung

Immer mehr Ärzte wie die Initiative #wirzeigenunserGesicht warnen auch bei uns vor einer Impfung von Kindern, da die Gefahr durch Nebenwirkungen geschädigt zu werden, weit größer ist als bei einer normalen Infektion. Das sagt nun auch ein Mitglied der britischen Impfkommission (Joint Committee on Vaccination and Immunisation).

Professor Robert Dingwall betont, dass „Kinder durch natürliche Immunität nach einer Infektion besser geschützt werden können, als wenn man sie bittet, das ‚mögliche‘ Risiko eines Impfstoffs einzugehen“.

Der Regierungswissenschaftler, der in der JCVI-Gruppe sitzt, die über Impfstoffe berät, sagte, dass der anhaltende Anstieg der Fälle unter Jugendlichen und Kindern eine letzte Welle von leichten Infektionen darstellen könnte.

Wie hier berichtet ist in Großbritannien derzeit die Delta Variante zu 97% dominierend, aber ihre Gefährlichkeit ist um den Faktor 14 bis 19 geringer als bei der Beta- und Alpha Variante. Die Infektionssterblichkeit ist damit unter die selbst einer milden Grippe gefallen, sie liegt nur mehr im Bereich der gewöhnlichen Corona-Erkältungsviren

Dingwall meint, dass dies ein besserer Weg sein könnte, um eine Immunität bei Teenagern aufzubauen, die von Natur aus ein geringes Risiko für Covid“ haben, als sie den möglichen Risiken einer Impfung auszusetzen.

Das JCVI wurde nach Medienberichten gebeten, eine Empfehlung für die Regierung auszuarbeiten, ob Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren geimpft werden sollten. Bisher war die Kommission aber noch nicht bereit dafür grünes Licht zu geben, zumindest bis es mehr globale Daten zur Bewertung ihrer Sicherheit bei Kindern gibt.

Die Regierung hat genügend Impfstoffe von Pfizer beschafft, um alle Kinder zwischen 12 und 17 Jahren zu impfen. Sie wartet aber noch auf eine formelle Empfehlung des JCVI, von dem einige Mitglieder Bedenken über die Risiken eines solchen Programms geäußert haben.

Als Alternativen werden Impfungen für Kinder im Alter von 16 und 17 Jahren sowie für jüngere Kinder mit gesundheitlichen Problemen, die sie anfälliger machen, diskutiert.

Über Twitter meldete sich Prof. Dingwall, ein Sozialwissenschaftler, der in einem Unterausschuss der Wissenschaftlichen Beratungsgruppe für Notfälle (Sage) sowie im JCVI sitzt, zu Wort und sagte, dass das „Risiko/Nutzen-Verhältnis für Teenager feststehen muss“, bevor irgendwelche Entscheidungen getroffen werden.

In einem ausführlichen Twitter-Thread, sagte er: „Teenager haben ein intrinsisch geringes Risiko durch Covid. Impfstoffe müssen außergewöhnlich sicher sein, um dies zu übertreffen. Angesichts des geringen Risikos von Covid für die meisten Teenager ist es nicht unmoralisch zu denken, dass sie durch eine natürliche Immunität, die durch die Infektion erzeugt wird, besser geschützt sein könnten, als wenn man sie bittet, das mögliche Risiko eines Impfstoffs einzugehen.“

Prof. Dingwall schreibt, dass die Pandemie „durch die Immunität der Bevölkerung enden würde, sei es durch eine Impfung oder eine vorherige Infektion“.

Eine letzte Welle von milden Infektionen bei ungeimpften jüngeren Menschen könnte durchaus das sein, was wir jetzt sehen.“

Prof. Dingwall, der im Nervtag, einem Unterausschuss der Sage, sitzt, schlug auch vor, dass es „längst überfällig ist, in Panik über die Infektionsraten zu geraten und sie zwanghaft zu veröffentlichen.“

„Auch die Hospitalisierungsraten sind zunehmend irreführend, da eine bessere Therapie die Aufenthaltsdauer reduziert. Covid ist jetzt weit davon entfernt, eine wichtige Ursache für Sterblichkeit zu sein.“

Er schlug auch vor, dass diejenigen, die Entscheidungen treffen, gut daran täten, sich daran zu erinnern, dass „die Medizin keine Unsterblichkeit liefern kann, und es ist zutiefst schädlich für die Gesellschaft, zu implizieren, dass sie es kann“.

„Wir werden alle eines Tages sterben – die Frage ist, wann und wie“, schrieb er. Und er äußerte Bedenken über die Idee, irgendwelche Beschränkungen oder Kontrollen aufrechtzuerhalten, um die Ausbreitung aller Atemwegsinfektionen zu reduzieren.“

Und er warnt noch vor weiteren Konseqzuenzen:

„Besonders besorgt bin ich über die Forderungen nach Covid-Maßnahmen zur weiteren Reduzierung aller Atemwegsinfektionen. Wie Rene Dubos schon vor 60 Jahren feststellte, bilden Menschen, Viren und Bakterien ein Ökosystem, das sich über Jahrtausende entwickelt hat.“

„Sicherlich haben wir genug Erfahrung mit den unbeabsichtigten Folgen, wenn Menschen für ihre Zwecke andere Ökosysteme umgestalten, um nicht jetzt überstürzt dieses umzugestalten, ohne wirklich zu verstehen, was das für das menschliche Leben und das Immunsystem bedeuten würde.“

In diesem Video mit der Ärztin Dr. Maria Hubmer-Mogg, die die Aktion #wirzeigenunserGesicht initiiert haben, wird die Situation sehr gut beleuchtet.

Bildnachweis: „iStock.com“/Drazen Zigic“

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2 Kommentare zu „Britischer Experte Dingwall: Covid Ansteckung für Kinder sicherer als Impfung

  1. Da ist man im Impfausschuss des UK offenbar vorsichtiger und geht bedächtiger vor als hierzulande:

    Auch in der jüngsten Version der Covid-Impfempfehlung – https://oegit.eu/wp-content/uploads/2021/06/COVID-19-Impfungen_Anwendungsempfehlung_des_Nationalen_Impfgremiums_Version_4.1_Stand_24.06.2021.pdf – wird „Comirnaty“ bei Kindern und Jugendlichen von 12 – 15 Jahren als »sicher und hoch effektiv« bewertet, »weshalb dieser Impfstoff seit Ende Mai 2021 ab 12 Jahren zugelassen ist«.

    »Zugelassen« oder „bedingt zugelassen“?

    Zudem sollen sich, so die NIG-Empfehlung 24. Juni, »Hinweise, dass auch Kinder und Jugendliche nach milden und asymptomatischen Verläufen langfristig unter den Folgen einer COVID19 Erkrankung („long COVID“) leiden können«, mehren.

    Neuerlich wird betont, »dass Kinder nicht nur selbst erkranken können, sondern auch zum allgemeinen Infektionsgeschehen beitragen«. Eine evidenzlose Behauptung.

    Unsere Kinder und Jugendlichen sind nach wie vor in Gefahr, zu experimentellen, auf Gentechnik basierten „Impfstoffen“ gedrängt zu werden.

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