Offener Brief von Ärzten, Wissenschaft, Unternehmern und Angehörigen der Gesundheitsberufe der Schweiz

Von den Mainstream Medien und insbesondere von den staatlichen TV-Stationen werden uns immer wieder Horrorszenarien aus dem Gesundheitswesen und Spitälern geliefert. Diese Sichtweise und Erfahrungen werden aber offenbar nicht von allen im Gesundheitsbereich tätigen geteilt. Im schweizerischen Verein Aletheia haben sich über 1000 Gesundheitsfachpersonen, insbesondere Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger zusammengeschlossen, von denen viele täglich an der Corona-Front arbeiten.

Aletheia hat schon – wie hier und hier berichtet – in penibel recherchierten umfangreichen Papers, grobe Missstände insbesondere auch in Alten- und Pflegeheimen aufgedeckt und die medizinische Situation analysiert, sowie die verfehlten Maßnahmen scharf kritisiert. Nun schreiben sie in einem offenen Brief an die Regierung:

Was wir in unserem beruflichen und privaten Alltag erleben, deckt sich vielfach nicht im Ansatz mit den angst-einflössenden Berichten und Prognosen, welche die Medien und Behörden tagtäglich verbreiten. Wenn es – wie seit Monaten vermittelt – eine Pandemie von solch apokalyptischem Ausmass gäbe, wären die Konsequenzen ganz anderer Natur. Was wir hingegen erleben, ist eine inkonsequente wie inkonsistente Massnahmenpolitik, die geprägt ist durch Entscheide, die weder nachvollziehbar, wissenschaftlich begründbar noch staatsrechtlich legitimierbar sind. Es ist eine Massnahmenpolitik, die auch im Gesundheitswesen die Qualitäts-und Sicherheitsansprüche unserer Arbeit gefährden. So haben die staatlichen Interventionen den vor allem in der Winterzeit bestehenden Personalmangel noch verschlimmert. Der massive Eingriff der Behörden in die ärztliche Behandlungshoheit zwingt viele Ärzte und Ärztinnen gegen ihre ethischen und ärztlichen Grundsätze zu handeln.

Auch in der Schweiz sei Verfassung und Rechtssystem seit März 2020 außer Kraft gesetzt worden und insbesondere die Legislative kommt ihren Verpflichtungen zur Kontrolle nicht nach. Es werden einige konkrete Forderungen aufgestellt:

„In Anbetracht der schon gigantisch aufgelaufenen ökonomischen Schäden von 138 Milliarden SFr. (NZZ 28.11.20201) und den unermesslichen negativen psychosozialen Auswirkungen durch die Corona-Massnahmen, fordern wir von der Politik, den Entscheidungs- und Amtsträgern und den Medien:

  • Dass sie sich im Entscheidungsprozess und vor dem Erlass verbindlicher Corona-Massnahmen unabhängig, kritisch und umfassend informieren. Wir verlangen, dass die politische Diskussion über Corona öffentlich und transparent aufgenommen wird. Insbesondere fordern wir eine unvoreingenommene Auseinandersetzung mit kritischen Stimmen, gegensätzlicher wissenschaftlicher Evidenz und eine vollumfängliche neutrale Information durch die Medien.

  • Eine sofortige Aufhebung jeglicher Zensur der Beiträge kritisch eingestellter Experten und ein sofortiges Ende der einseitigen panikmachenden Berichterstattung von Seiten des BAG, der Task Force, Politik und vor allem der Medien.

  • Eine grundsätzliche Neuorientierung unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit aller Maßnahmen und dies im öffentlichen Diskurs unter Einhaltung schweizerischer demokratischer Regeln und Rechtsstrukturen, denn wir haben nie eine wirkliche Notlage gehabt. Die aktuell unverhältnismäßigen Maßnahmen schaden der öffentlichen Gesundheit mehr als sie nützen, auf ökonomischer, physischer, geistiger und emotionaler Ebene.“

Weiter wird festgestellt, dass es zu keinem Diskurs mehr über die medizinisch wissenschaftliche Evidenz kommt. Es gibt viele qualitativ hochstehende wissenschaftliche Studien, von weltweit renommierten, hochqualifizierten Wissenschaftlern. Die entsprechenden Studien werden aber konsequent und mit System von verantwortlichen Entscheidungsträgern und Medien ignoriert und teils zensuriert.

Hart geht der Brief auch mit den Folgen der Maßnahmen, die nicht nur in der Schweiz , sondern weltweit in rund 80% der Staaten ergriffen worden sind:

Die kurz-und langfristigen Kollateralschäden, die jetzt der Bevölkerung in allen Lebensbereichen zugefügt werden, haben aber Schweiz–und weltweit mehr negative und tödliche Auswirkungen, als die Zahl der Corona-Opfer, die jetzt gerettet werden.“

Die Praktiker aus dem Gesundheitswesen stellen auch fest, dass „das SARS-CoV-2 nie die Gefährlichkeit gezeigt hat, wie von bestimmten Virologen und Epidemiologen repetitiv immer wieder behauptet wurde. Es verhält sich im zeitlichen und saisonalen Verlauf wie die bekannten Grippeviren, darunter auch das Coronavirus im Jahr 2003.“

Der offene Brief enthält sehr viele weitere detaillierte Fakten und Argumente. Besonders wichtig erscheint mit der Absatz über das Immunsystem, von dem die VirologInnen, WHO und Pharmafirmen so tun als wurde es neben dem Virus entweder bedeutungslos sein, oder gar nicht existieren:

„Seit Tausenden von Jahren ist der menschliche Körper, wie alle Lebewesen, täglich potentiell krankmachenden Erregern (Viren, Bakterien und Pilze) ausgesetzt. … Zur Abwehr haben wir Lebewesen ein mehrstufiges Abwehrsystem entwickelt. Dieses evolutive System ist äusserst lernfähig. Es muss sich ständig trainieren, indem es sich unaufhörlich mit fremden Erregern auseinandersetzt. Dadurch wird das System gestärkt. Fehlen diese äusseren Anreize durch allzu ausgeprägte Hygienemassnahmen oder sogar mit einer allzu rigorosen Vermeidungsstrategie, wie wir sie aktuell durch die Corona Massnahmen anwenden müssen, schwächen wir auf Dauer unser Immunsystem und sind dann auf die nächste Mutation, welche kommen wird, noch weniger gut vorbereitet. Bestehende und zukünftige Impfstoffe garantieren keine Herdenimmunität, zumal herkömmliche Impfstoffe nur zwischen 30% und 50% Wirkung zeigen und ausgerechnet erst noch weniger bei den Risikopatienten.“

Und weiter:

„Das spezifische T-Zellsystem mit verschiedenen Untertypen ist die Ursache der zellulären Immunität und unserer vorhandenen Kreuzimmunität. Sie produzieren keine Antikörper. Sind wir in der Vergangenheit mit ähnlichen Viren wie dem Coronavirus in Kontakt gekommen, haben die T-Lymphozyten gelernt im Zusammenspiel mit dem B-Zellsystem diese Viren zu eliminieren und andererseits direkt virusinfizierte und entartete Zellen abzutöten (zytotoxische T-Lymphozyten), auch Killer T-Zellen sind daran beteiligt. Das ist ein Grund, weshalb so viele Menschen auch ohne Antikörpernachweis immun gegen das Coronavirus sind. Deshalb darf das Fehlen von Antikörper nicht als Argument fehlender Immunität gegen das Coronavirus dienen.“

Der gesamte offene Brief ist hier nachzulesen.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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13 Kommentare zu „Offener Brief von Ärzten, Wissenschaft, Unternehmern und Angehörigen der Gesundheitsberufe der Schweiz

  1. Ich war gestern auf der Demonstration in Vöcklabruck. Belsky und Rösch waren als Redner angekündigt. Trotzdem kamen nur etwa 150 Leute (beschützt von 30 Polizisten).
    Der Bezirk Vöcklabruck hat 140.000 Einwohner. Was sind die Gründe, warum nicht wenigstens jeder Hundertste kommt? Wovon werden selbst die, die von Anbeginn gegen die Maßnahmen waren, abgehalten? Können Sie mir das sagen? Wenn man eine FFP2-Maske trägt und Abstand hält, bleibt man von der Polizei unbehelligt!

  2. Bin kein Fan von ServusTV aber diese Reportage hat mich recht berührt:

    Geächtet und ausgegrenzt – Die Corona-Kritiker! – Servus TV
    https://www.servustv.com/videos/aa-26fsegu4w1w11/

    Es freut mich sehr, dass sich in der Schweiz soviele Leute zusammentun und auflehnen. Aus meinem doch recht durchmischten Bekanntenkreis weiß ich, dass die gegenwärtige Lage vielen auf den Senkel geht. Die meisten trauen sich halt einfach nicht, weil sie mit gesellschaftlichen und beruflichen Nachteilen zu rechnen haben. Auch wenn der Spuk noch eine Weile weitergeht, fliegt irgendwann der Deckel gewaltig vom Topf. Das kann kein Kurz, kein Söder oder sonstwer verhindern. Ohnmacht sucht immer ein Ventil. Also Geduld, Geduld, Geduld. Vernetzen und reden.
    Und diesen Blog lesen.
    P.S.

    1. Ich will aber nicht, dass „irgendwann der Deckel gewaltig vom Topf fliegt“. Und ich kann schon gar nicht verstehen, wie man für Geduld plädieren kann, wenn man damit rechnet. Wie viel Leid verursachen Umstürze, die aus Ohnmacht und Verzweiflung geschehen?

    2. Auch ich hoffe, dass dieser Weltkrieg gegen fast 90 Prozent der Weltbevölkerung friedlich zu Ende geht. Wenn dieser Weltkrieg nicht auf juristischer Ebene gelöst werden kann, dann kocht der Topf zu Recht über.

      Es kann nicht sein, dass Politiker sich kaufen lassen und dann so eine hundsgemeine Gemeinheit, wie diese PLANDEMIE, gegen uns alle veranstalten.

  3. Viele menschen haben es immer noch nicht verstanden was abgeht. Die schauen immer auf die offiziellen Zahlen wobei nach wie vor stur von Neuinfektionen gesprochen wird was nicht stimmt. Das sind maximal positiv getestete .
    Wozu macht man immer noch Angst und stellt alles so hin als ob es täglich über 1000 Kranke mehr gibt. Gott sei Dank haben mal die Schweizer gezeigt was da läuft und den offenen Brief geschrioeben. bei uns reden nur Statistiker und Virologen die vom wirklichen krank sein null Ahnung haben.
    Leider reiht sich auch Rendi Wagner in dieses Spiel ein.
    Eigentlich sollten die Spitalsbetten den Ausschlag geben und nicht irgendwelche durch nicht genehmigte PCR Tests . Das Spiel läuft so lange bis dieser test endlich untersagt wird.

    Leider sind in Österreich Politiker auch im Nachwuchsclub des schwabschen WEF unter den Young Global leaders.
    Ich halte dies unvereinbar mit der Position in die sie gewählt wurden. Wer solche Weltanschauungen hat , hat als Bundeskanzler etc. nichts zu suchen.
    Diese Einstellung haben wir nicht gewählt.

    Es wird Zeit dass das Volk aufwacht sonst wachen wir alle in dieser skurilen und machthaberischen Welt des Klaus Schwab auf. Und auf diese Welt können wir gerne verzichten- incl. der Agenda 2030.

    1. @Markus. Ja Rendi-Wagner ist ja IMPFEXPERTIN und ihr wäre am liebsten, dass diese PLANDEMIE noch sehr lange dauert. In weitere Folge hätte sie gerne die Zwangsimpfung.

      Die Zwangsimpfung und die Zwangstestung sind Körperverletzung!

    2. richtig – ich hoffe nur dass endlich der VfGH seine urteile spricht.
      Diese testerei hält nur künstlich die insidenzzahl hoch und sagt null aus. leider verstehen das viele menschen nicht.
      wir werden nie unter eine zahl von 60 kommen weil die 2% falschpositive da immer reinspielen werden

  4. Dieser Satz (auf S.11 im offenen Brief) charakterisiert die Absurdität jeglicher Maßnahmen:
    „Es ist nicht nachzuvollziehen, warum eine ganze Gesellschaft so massiv geschädigt wird und massive Schulden hinterlassen muss, welche vor allem unsere Jugend einmal zu begleichen hat, nur weil wir uns von der Natur so weit entfernt haben, dass wir das natürlichste Geschehen des Lebens nicht mehr akzeptieren können: Den Tod im hohen Alter.“

    Der Gipfel der massiven Schädigung ist schließlich diese als Impfung bezeichnete Genmanipulation mit ungewissen Folgen.

  5. Mein Name ist Bill.
    Mein Standpunkt, was diesen Hype um den Virus betrifft, habe ich von Beginn an gewonnen. Dieses kleine „Monster Covid 19“ zeigt nur, in welcher desolaten Lage die westlichen Zivilisationen stecken. Wieviele tausend von Millionen Euro werden für geliebte Haustiere bezahlt, aber die Massentierhaltung ist keine Massendemo wert. Seit über 40 Jahren werden die Betagten in Alten/Pflegeheime gepfercht und mit Chemie abgestellt. Krankenhäuser wurden totgespart, effizience, Waffen vertreiben die Menschen aus ihrer Heimat. And so on. And on. Einen festen Standpunkt finden ist so wichtig.
    Stellt man sich die wichtigsten Fragen selbst und beantwortet sie konsequent, gut recherchiert, sozusagen sein eigener Anwalt sein, kann man für diese dunkle Welle, die auf die Menschheit zukommt, gewappnet sein. Es gibt viele Stimmen, die so recht haben, was die „Pandemie“ angeht. Von ihrem Standpunkt. Man muss immer ein Grund haben, etwas zu tun, oder nicht. Ich wünsche allen die nötige Motivation und Kraft in diesen komplizierten Zeiten.

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