Es ist höchste Zeit diesen Staat zu delegitimieren!

15. August 2026von 3,3 Minuten Lesezeit

Zugangskontrolle des Internets, Meinungsdiktatur per DSA, totale Überwachung vom Konto bis zur persönlichen Mobilität, Allmachtsstaat, Bürokratiediktatur und Generalverdacht samt Beweislastumkehr.

Vor unseren Augen hat das System in einer Demokratiesimulation den Staat zu einem Monster umgebaut, ein Monster das wir nicht mehr als Souverän kontrollieren, sondern dem wir alle als Untertanen dienen! Das uns als Draufgabe sieben von zehn Euro Einkommen abknöpft –  und trotzdem weiter Richtung Staatsbankrott driftet!

Es wird Zeit dieses Staatsmonster zu delegitimieren!
Der Staat hat weder Legitimation noch Anspruch dermaßen viel Macht über unsere Leben zu haben, hat keinerlei Recht uns zu entmündigen und zu Untertanen zu degradieren!

Wir sind keine Bittsteller, die sich milde Gaben und ein Betreutes Leben von einer selbsternannten Feudalklasse und deren Erfüllungsgehilfen erbetteln müssen!

Wir sind der Souverän FÜR den Politiker und Beamte arbeiten! Wir sind die Arbeitgeber, die deren Lebensunterhalt mit unserer Leistung ermöglichen!

Der Staat und seine Institutionen haben uns nur zu dienen und nicht uns zu bevormunden, zu lenken und zu kommandieren!

Wir sind freie und unabhängige Wesen mit unveräußerlichen Grundrechten und umfassenden Freiheiten.

Der Staat hat keinerlei Berechtigung und Legitimation diese Grundrechte einzuschränken oder diese Freiheiten abzuschaffen. Der Staat hat sich auf jene Aufgaben zu reduzieren, die das einzelne Individuum nicht bewältigen kann – und das unter größtmöglicher Beibehaltung der individuellen Freiheit und mit so wenig Aufwand wie möglich!

Es ist völlig klar, dass diese Prinzipien völlig in Vergessenheit geraten sind.

Aus diesem Staat ist ein Monster geworden. Er reguliert und normiert unser tägliches Leben auf völlig inakzeptabel totale Weise – immer öfter sogar totalitär.

Er spioniert uns aus – nun sogar in unseren Autos und bei jeder Kommunikation. Der Staat, das System hat längst die Unschuldsvermutung gegen den Generalverdacht getauscht. Hat die Prinzipien des Rechtsstaates ins Gegenteil pervertiert – Stichwort Beweislastumkehr!

Der Staat ist ein gieriges, unersättliches Monster geworden, das uns alle ausquetscht und trotzdem nicht einmal annähernd mit dem Geld auskommt, das er den Bürgern auspresst.

Der Staat hält sich ein Heer von Erfüllungsgehilfen, die ihre eigentliche Daseinsbestimmung als Dienstleister für das Volk längst vergessen haben und die Bürger als Untertanen des alles regulierenden Monsters sehen.

Und dann ist da eine selbsternannte Feudalklasse entstanden, die sich selbst von den Konsequenzen ihres Handelns entkoppelt haben, die in einer Demokratiesimulation alle paar Jahre eine Scheinlegitimation holen und dann wiederum völlig offen und immer dreister alle Entscheidungen gegen oder über dieses Volk treffen.

Möglich wurde das durch Informationsbordelle des Betreuten und Manipulierten Denkens, durch eine Gehirnwäsche von Kindesbeinen an und der Schaffung der Illusion eines Vollkaskostaates, der in der Lage sei, in sämtlichen Problemen und bei sämtlichen Fehlern und Fehlentscheidungen ein Auffangnetz spannen zu können.

Ja, ich bekenne öffentlich, dass ich dieses Staatsmonster delegitimiere!

Ich spreche dem Staat das Recht ab, über mein Leben in allen Bereichen bestimmen zu können.

Ich spreche dem Staat das Recht ab, über EUER Leben von Geburt bis Beerdigung bestimmen zu können.

Wir sind freie und unabhängige Individuen und keine Untertanen.

Und wenn wir nicht SOFORT und umfassend gemeinsam beginnen diese Tatsachen in den Mittelpunkt jeder Debatte, jeder Entscheidung und jedem Handeln zu stellen, dann werden wir unseren Kindern und Enkeln ein Orwell’sches Dystopia hinterlassen!

Es ist schon längst soweit.

Der Alptraum den George Orwell und Aldous Huxley zu Papier brachten, dieser Alptraum ist Realität geworden.

Das darf nicht unser Vermächtnis sein!
Das müssen wir gemeinsam rückgängig machen.
Afuera
GM

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63 Kommentare

  1. audiatur et altera pars 16. August 2026 um 19:20 Uhr - Antworten

    Markel kommt. Ich gehe. Das ist mir nun wirklich zu doof. Ciao mit Au!

  2. Daisy 16. August 2026 um 6:17 Uhr - Antworten

    Schade, dass Markels Beiträge nicht unter den anderen Rubriken zu finden sind. Der hier würde zB zu „Politik“ passen. Oder man könnte ihn ja auch unter „Meinung“ einordnen. Ich finde ihn später nur über Menü, „Über TKP.at“…ganz unten.

  3. Informationsbefreier 15. August 2026 um 22:41 Uhr - Antworten

    Mit dem Grundgesetz wurde der Staat 1949 auf das Fundament der Menschenwürde gestützt. Das Problem: Die Leute sind weiter überwiegend im Obrigkeitsstaat verhaftet geblieben. Das betrifft sowohl diejenigen, die anderen gerne Vorschriften machen, als auch diejenigen, die hoffen, dass irgendwelche Führungspersönlichkeiten ihr Privatleben besser organisiert bekommen als sie selbst.

  4. Tabascoman 15. August 2026 um 18:56 Uhr - Antworten

    Die Zustandsbeschreibung wie unsere Gesellschaft aussieht stimmt natürlich. Und sie muss geändert werden. Aber wie?
    Raus aus der NATO. Ja, kann man kündigen. Neutralität hat noch niemand geschadet. Außer den Verdienstwünschen derer, die Kriege deshalb anfachen. Aber wer unterstützt das im Parlament?
    Und so geht es weiter mit der WHO, kündigen und nach einem Jahr keine Beiträge mehr und kein Zwangskonsum von angeblich gesunden Giften, die aber nur die Pharmaindustrie und Bill Gates bereichern – dafür aber das Immunsystem zerstören (mit Folgen für Herz/Kreislauf bis Unfruchtbarkeit).
    Und raus aus der EU-Diktatur mit ihren deformierten Charakteren. England macht es vor.
    Und im eigenen Land Verantwortlichkeit über die Legislaturperiode hinaus für Politiker einführen.
    Und bundesweite Abstimmungen die das Parlament binden.
    Und zwingende Beachtung der Verfassung sowie des Amtseides.
    Alles schön gedacht – aber wie realisieren? Dazu müsste man (also jeder Bürger!) sich jeden Kandidaten zur Befragung vornehmen. Ich denke, dabei könnte das Internet eine Hilfe sein.

  5. Andreas_Sch. 15. August 2026 um 17:55 Uhr - Antworten

    Sehr geehrtes TKP-Team,
    zwischen mir und Daisy gibt es keinen Moderationsbedarf, weil wir uns eigentlich lieb haben – nur nicht immer einer Ansicht sind.
    Andererseits muss ich Sie beglückwünschen, weil Sie die Kolumne von Herrn Markel zur festen Institution hier gemacht haben. Das scheint Leben in die Kommenntarspalte zu bringen. 😁

    • Daisy 15. August 2026 um 18:17 Uhr - Antworten

      Wozu auch??
      „Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.“
      Meinen Sie das? Das bedeutet nichts. Das ist eine Automatik.
      Aber an sich ist eh alles gesagt. Sie persönlich haben nie gehungert…und hatten immer genug Schnaps ;-)

      • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 19:33 Uhr

        Ich denke einmal, sofern es die Automatik war, dass unser kurzfequenter Dialog sie zum Eingreifen veranlasste … 🤔 Wie auch immer: Jetzt sind sie da – Hurra!

  6. Bernhard 15. August 2026 um 15:49 Uhr - Antworten

    Darum Direkte Demokratie. Etwa über per Los ausgewählten Bürgerrat, der den Bundesrat ersetzt.
    Wesentliche Weichenstellungen und Milliardenausgaben müssen insbesondere von denen mitentschieden werden, die den Staat überhaupt am Leben halten, den Steuer zahlenden Menschen. Ohne sie ist kein Staat zu machen. Sie müssen ihn steuern können, wenn es um viel geht.
    Die Sehnsucht nach direkteren Entscheidungsprozessen ist nach dem Versagen des repräsentativen Systems bei Corona gerade auch in Österreich größer geworden.

    • Der alte Marxist 15. August 2026 um 16:01 Uhr - Antworten

      In der Schweiz hat man ja gesehen, wie toll die direkte Demokratie ist. Das Volk hat dort gleich mehrfach für die Corona-Maßnahmen der Regierung gestimmt. In Österreich wäre es auch so gewesen. Wer die Kohle hat, schafft an, sagte Frank Stronach einmal sehr ehrlich und treffend. Und wer die Kohle hat, der macht auch die öffentliche Meinung – egal ob repräsentative oder direkte pseudo-Demokratie.

      • Hello 15. August 2026 um 16:07 Uhr

        Und wenn es eine Diktatur der Arbeiterklasse gibt, wie es sich triple-delta wünscht, dann schafft eben die Arbeiterklasse an – diesmal eben nicht als Scheindemokratur, sondern ehrlich alls Diktatur. Wie meinen Sie, hätte die Arbeiterklasse bei den C-Maßnahmen gestimmt? Niemand aus dieser Klasse wäre auf den Schwindel herein gefallen? Die C-Plandemie und deren Maßnahmen hätte es niegegeben? Wirklich nicht?

      • Bernhard 15. August 2026 um 16:39 Uhr

        In der Schweiz gab es insgesamt „nur“ zwei Lockdowns. Im Februar 22 waren die meisten Maßnahmen schon aufgehoben, als in Österreich der Bundesrat gerade die Impfpflicht beschlossen hat.
        Ein Bürgerrat per Losverfahren hätte sicher nicht fünf Lockdowns mitgetragen. Den für Ungeimpfte schon gar nicht. Es hätten dort Impfunwillige und Fake-Geimpfte ein überzeugendes Wörtchen mitgeredet und sinnvollere Entscheidungen erwirkt. Und alle hätten zig Milliarden weniger Schulden angehäuft.

      • Der alte Marxist 15. August 2026 um 18:32 Uhr

        Bernhard
        15. August 2026 um 16:39 Uhr
        Tatsache ist, dass die Schweizer mehrfach die Regierungslinie zu Corona trotz aller Kritik unterstützt haben. Ebenso wie die Zuwanderungspolitik (Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz!“ gescheitert).

      • 1150 16. August 2026 um 8:57 Uhr

        @,
        die schweizer haben auch der initiative °°zehn millionen sind genug°° eine absage erteilt
        scheinbar ist die mehrheit für die auslieferung ihres landes …..

    • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 16:11 Uhr - Antworten

      Ohja, eine weitere Auflage der Räte- oder Sowjetrepublik ist bestimmt das, was (dieses Mal ganz bestimmt!) die Lösung bringt.
      Wie wäre es eigentlich, wenn jeder zunächst einmal seine eigenen Belange klärt, bevor man dann zusammen – also gemeinsam – die geteilten Herausforderungen angeht – jeder an dem Platz, wo er am ehesten mitmachen kann?

    • Daisy 15. August 2026 um 17:08 Uhr - Antworten

      Man braucht sich nicht die Details zu uberlegen, wie es nach dem Aufstand weitergehen könnte. Zuerst muss es einen Wechsel geben. In der Wahlkabine hat man versagt. Es gibt schon länger keine korrekten Wahlen mehr und das wird immer schlimmer. Diese Option fällt weg. Auch sind AfD und FPÔ Systemparteien, die sich in Koalitionen anpassen und ihre Wahlversprechen brechen. Dazu bräuchte man ein Mehrheitswahlrecht. Das aber bräuchte die Verfassungsmehrheit. Null Chancen. Es sollte dann nur noch Nettozahler wählen dürfen, ja, das würde viel verbessern und die direkte Demokratie auch, bloß muss ein Volk das erst mal lernen… Das alles ist aussichtslos. Man braucht als allererstes einen Aufstand.

      Über die Detail kann man jederzeit palavern, nur bringt das nichts.

      Wir sollten uns zB den NL Bauernaufständen anschließen. Wo sind die österr. Bauern? Sie werden von den Schwarzen gepäppelt. Es ist ihnen daher wurst. Sie gehören zum subventionierten Filz. Die bekommen für Brachen Förderungen und Bergbauernzuschüsse für ein kle8nes Hügelchen…

      Wir müssen aufstehen. Ich baue auf den Winter. Da wird es vielen dreckig gehen. Sie werden frieren und hungern dank Hormus und Russlandsanktionen. Es wird endlich Blackouts geben. Das bringt die Menschen auf die Straße. Erst wenn sie richtig arm sind, halten sie wieder zusammen. Dann werden wir den Filz anzünden und neu beginnen, aber nicht mit dem Schwabschen K-ismus oder sonstigem Ismus, sondern hoffentlich als freie unabhängige Menschen. D.h., dann wird wieder in die Hände gespuckt.

      Direkte Demokratie wäre sehr leicht über gesicherte Online-Befragungen möglich. Ich denke auch, dass Verwaltungseinheiten kleiner sein müssten.

  7. Der alte Marxist 15. August 2026 um 13:33 Uhr - Antworten

    So spricht ein radikalisierter Kleinbürger, der gleich alles zertrümmern will – bis auf die Herrschaft des Großkapitals, das dieses „Staatsmonster“ seit der Überwindung des Feudalismus weitgehend kontrollierte. Tja, diese sogenannten „Unternehmer“ (besonders erfolgreich war Markel in dieser Funktion ja nicht unbedingt) liebten immer schon die uneingeschränkte Freiheit des Kapitals. TKP hat mit diesem Gastautor nicht unbedingt an Niveau und politischer Substanz gewonnen.

    • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 14:09 Uhr - Antworten

      Wussten Sie eigentlich, dass ich die Herrschaft über die Welt habe? 😂
      Können Sie gar nicht wissen, weil es Ihnen auch egal sein kann, da ich diese sowieso nichtdurchsetzen kann. Da fehlt mir etwas … Was könnte das nur sein?

      • Der alte Marxist 15. August 2026 um 14:57 Uhr

        Es gibt auch Leute, die halten sich für Napoleon. Denen fehlt auch etwas. Was das ist, können vielleicht medizinische Spezialisten erklären.

      • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 15:02 Uhr

        Der alte Marxist
        15. August 2026 um 14:57 Uhr
        Der war gut! 🤣
        Da gab es allerdings so Ereignisse, die mein Vertrauen zu medizinischen „Spezialisten“ auf das Niveau zusammengedampft haben, wie ich es jemandem gegenüber bringen würde, der sich für Napoleon hält (oder Jurist ist).

      • Der alte Marxist 15. August 2026 um 15:17 Uhr

        Andreas_Sch.
        15. August 2026 um 15:02 Uhr
        Da auch mein Vertrauen zu „medizinischen Spezialisten“ extrem gering ist, würde ich der Erklärung, warum sich jemand für Napoleon hält, keinesfalls Glauben schenken. Wichtig ist ja primär zu verstehen, dass die Person nicht Napoleon ist :-))). Juristen mag ich übrigens auch nicht. Wenn die reden oder (Gesetze) schreiben, hinterlassen sie nur Schleimspuren. Hab grad jede Menge Ärger mit dieser Zunft.Aber das ist eine andere Geschichte….

      • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 18:23 Uhr

        Die können ja auch gar nicht Napoleon sein, so ein Quatsch auch. Ich bin nämlich Napoleon! 🤣
        Mit Juristen hat jeder so seine Probleme – auch Juristen.

  8. W. Baehring 15. August 2026 um 11:59 Uhr - Antworten

    Zitat: „Es ist höchste Zeit diesen Staat zu delegitimieren!“

    Nein, es gibt da einen kleinen, aber entscheidenden Unterschied:
    Denn das sehen nur diejenigen so, die Staat und Regierung als Einheit betrachten, wie z.B. die Regierung in ihrer Selbstgefälligkeit selbst, die ihre teilweise oder vollständige, durchaus legale, demokratische Delegitimation mit illegaler „Delegitimation des Staates“ gleichsetzt und als Angriff auf den Staat bestraft, während sie sich den Staat längst zur ihrer Beute gemacht und bis zur demokratischen Unkenntlichkeit verstümmelt hat, wenn man das mal auf das Grundgesetz und die verbrieften Grundrechte bezieht.
    Das beste praktische Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit war die menschengemachte Corona-Krise mit ihren medizinisch evidenzfreien, dafür aber rein politisch motivierten, totalitären bzw. übergriffigen Zwangsmaßnahmen.
    Das war NICHT „der Staat“ per se, sondern ganz konkret die jeweilige Regierung, die gegen ihre Bestimmung verstoßen hat, den Staat im Auftrag der Wähler und zu deren alleinigem Wohl lediglich treuhänderisch zu verwalten.
    Wenn es also „höchste Zeit“ ist, dann ist es, derartige, gegen ihren eigentlichen Auftrag verstoßende Regierung(en) und Behörden zu delegitimieren!

    • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 12:14 Uhr - Antworten

      Wozu braucht man etwas, das sich so leicht zur „Beute“ machen lässt?

      • W. Baehring 16. August 2026 um 12:12 Uhr

        Jede zivilisierte Gesellschaft braucht den „Staat“ als (nicht nur territorialen) Rahmen, „bebildert“ mit einem Regelwerk (z.B. Verfassung oder Grundgesetz), damit das Zusammenleben einigermaßen zivilisiert abläuft.
        Der Souverän hat nicht nur das Recht, die daraus erwachsenden Vorzüge zu nutzen, er hat auch das Recht (besser: die Pflicht), sie zu verteidigen (Art 20 (4) GG: Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist)
        Wenn er dieser Pflicht (z.B. aus Bequemlichkeit oder tumber Obrigkeitshörigkeit) nicht nachkommt, dann läßt sich der Staat ganz leicht zur Beute derjenigen machen, die ihn als Mittel zur Befriedigung nur ihrer eigenen Finanz- und Macht-Bedürfnisse betrachten.
        Das Kernproblem ist also NICHT, DASS sich der Staat so leicht zur Beute Einzelner machen läßt, sondern WARUM!

    • Hello 15. August 2026 um 16:34 Uhr - Antworten

      W. Baehring
      Ich stimme Ihnen zu, wir müssten mit den Begriffen Staat und Regierung sorgfältiger umgehen. Sonst wird jegliche Kritik an regierenden Politikern sogleich Delegitimation des Staates (wie in Deutschland erwünscht oder schon vorhanden) Dabei wäre es eigentlich recht bequem, wenn Staatsschulden zu Schulden der Regierung und damit der Regierenden würden. Sie haben sie für gewöhnlich ja auch verursacht.

      • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 17:19 Uhr

        Ich habe keine Angst davor, dass man mir vorwirft, ich würde den Staat delegitimieren – vielmehr hinterfrage ich ihn ganz offen! Schön allein nur aus einem Grund: Staatsschulden haben eine Höhe erreicht, die keine Bevölkerung jemals wird bezahlen können und, wenn ich Schulden mache, die ich sowieso nie bezahlen kann, interessiert es mich auch nicht, wer dafür „bürgt“.

      • Hello 16. August 2026 um 7:42 Uhr

        Andreas_Sch.
        15. August 2026 um 17:19 Uhr

        Es geht nicht darum, ob Sie Angst haben. Es geht darum, dass Staat und Regierung zwei verschiedene Dinge sind.

      • W. Baehring 16. August 2026 um 12:37 Uhr

        Bezug auf Kommentar von Hello, 16. August 2026 um 7:42 Uhr (Zitat):

        „Andreas_Sch. ,15. August 2026 um 17:19 Uhr

        Es geht nicht darum, ob Sie Angst haben. Es geht darum, dass Staat und Regierung zwei verschiedene Dinge sind“

        Genau! So sehr ich das auch!

        Bezug auf Kommentar von Andreas_Sch. 15. August 2026 um 17:19 Uhr (Zitat):
        „Ich habe keine Angst davor, dass man mir vorwirft, ich würde den Staat delegitimieren – vielmehr hinterfrage ich ihn ganz offen!“

        Wer hat hier von Angst gesprochen oder den Eindruck erweckt?
        Wenn ich Angst hätte, würde ich hier nicht mit Klarnamen kommentieren, ganz im Gegensatz zu Ihnen!

        Und was Ihr Hinterfragen des Staates betrifft:
        Sie haben es immer noch nicht verstanden: Sie hinterfragen den Falschen!

        Politische Entscheidungen zum Vor- oder Nachteil der Bevölkerung trifft nicht der (anonyme) Staat, sondern temporäre politische Amtsträger (Verwalter) mit konkreten Namen und Parteizugehörigkeiten (siehe oben, Kommentar von Hello, 16. August 2026 um 7:42 Uhr)

  9. triple-delta 15. August 2026 um 11:53 Uhr - Antworten

    Zitat: „ein Monster das wir nicht mehr als Souverän kontrollieren, sondern dem wir alle als Untertanen dienen!“
    Hier liegt der große Irrtum. Der Kapitalismus heisst so, weil die Klasse des Kapitals die Macht hat und dazu gehören weder der Autor noch alle Diskutanten hier. Der Rest ist, wie bereits von anderen erwähnt, eine geschickte Simulation, um die Macht so streßfrei wie möglich ausüben zu können.

    • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 14:10 Uhr - Antworten

      Woher wollen Sie wissen, welcher Klasse ich angehöre?

  10. Daisy 15. August 2026 um 11:07 Uhr - Antworten

    Ja-eh, wir wären eigentlich der Souverän. Politiker sind unsere Diener, unser Personal. Repräsentative Demokratie bedeutet, die Politiker sind Volksvertreter. Sie aber dienen fremden Herren…sie dienen den Spekulanten und allgemein dem geistgestörten Geldadel bzw. Deep State.

    Das wissen wir alle. Nur, die Sache ist gelaufen. Es ist schon ein paar Stunden nach 12.
    Uns hilft nur noch ein unerwarteter Aufstand (aber wodurch?) und ein ganz großer Blackout. Solange die Leute die drei P.s haben, stehen sie nicht auf. Warum die Leute im Ostblock aufgestanden sind? Da haben zwei Ps gefehlt. Die hams vorher aber auch lange ausgehalten. Sie hatten nix mehr zum Saufen und nix mehr zum Fressen. Deswegen sind sie abgehauen..in den goldenen Westen. Heute ist der Westen der Osten und umgekehrt.

    Tja, die „Feudalklasse“ nenne ich Filz. Den kann man nicht entflechten, nicht auftrennen wie eine Strickerei, man kann ihn nur anzünden. Zu viele leben vom Staat = dem Geld der letzten Leistungsträger. Ich schätze die Zahl der Nettozahler auf ein Drittel. Die Zweidrittelgesellschaft bezieht sich nunmehr auf die Empfänger. Wenige tun was, der Rest zählt zu den Subventionierten.

    Die Lösung: die 3 P.s – Pipperl, Papperl, Pupperl – fehlen noch nicht. Das wissen sich bald ändern. Wenn die Leute nix mehr zum Fressen haben, werden sie unruhig. Dank Hormus und Russlandsanktionen könnte es diesen Winter so weit sein. Wenn dann noch ein großer Blackout dazukommt, dann stehen wir auf.

    Lasset die Hoffnung nicht fahren…we shall overcome… vive la liberté!

    • Daisy 15. August 2026 um 11:10 Uhr - Antworten

      Meine Gugl-Tastatur hatte den Satz verhunzt…Das wissen die auch, dass die drei P.s sehr wichtig sind, aber….

    • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 13:42 Uhr - Antworten

      Also ich war im „Ostblock™“ bis zum bitteren Ende dabei: Fressen war genug da (nicht immer das, worauf man Lust hätte, aber verhungert ist keiner!) und Saufen war auch genug da ( Alkohol war sogar extrem billig und Wasser nicht rationiert bzw. kommodifiziert ).

      • Daisy 15. August 2026 um 15:09 Uhr

        Man soll nicht vom Besonderen aufs Allgemeine schließen. Systemschergen oder zB Grenzer hatten immer genug zu essen und wohl auch ihren Kognac und div. Westleckereien, vielleicht sogar mal Bananen. Manche waren ja gleicher. Die sind auch nicht aufgestanden, sondern trauern heute noch dieser Zeit nach. Sie sind gerade dabei, aus der BRD wieder eine DDR zu machen.

      • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 15:19 Uhr

        @ Daisy
        15. August 2026 um 15:09 Uhr
        Also der allgemeine „Ossi“ hat ja nun keinen ausgemergelten und verhungerten Eindruck gemacht, soweit ich das noch richtig erinnere … Also haben wohl die Meisten genug zu Essen und zu Trinken gehabt. Ich wüsste jetzt auch keine physiologische Notwendigkeit beim selbsternannten „Sapiens“, die ihn zwingt „Westleckereien“, Cognac oder Bananen zu konsumieren.

      • Daisy 15. August 2026 um 15:24 Uhr

        Wir hatten einen polnischen Spitzenspion im Büro. Er wurde mitsamt seiner Familie vom Geheimdienst entführt, weil er sich absetzen wollte. Er unterstützte die Solidarność. Unser Büro unternahm damals alles, ihn zurückzuholen. Wir wendeten uns sogar an den Papst. Wir fuhren ein paarmal rüber zu ihm. Ja, sie hatten genug zu trinken, um ruhiggestellt zu sein. Sie kippten schon am Vormittag um. Doch dann ging der Wodka auch aus und sie wurden nüchtern…

        Das wird auch bald bei uns der Fall sein. Die Menschen werden Frieren dank EUdSSR. Sie haben nun in Windeseile die Wirtschaft zerstört..dann fressen sie das Saatgut auf, das Eingemachte von der Mitzitant. Und schließlich mist nichts mehr da. Nur uns wird niemand päppeln wie wir es damals mit dem Osten gemacht haben (meine Mutter schickte ihnen Care-Pakete), wenn wieder mal der Ismus gescheitert sein wird.

      • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 15:31 Uhr

        @ Daisy
        15. August 2026 um 15:24 Uhr

        Vielleicht – aber nur wenn Sie lieb sind – schickt Ihnen ja eine Mitzitant aus Afrika auch einmal ein Carepaket. 🙂

      • Daisy 15. August 2026 um 15:37 Uhr

        Also, Andreas Sch… war eh alles klasse. Menschen versuchten massenhaft auszureisen, weil ihre Lebensbedingungen stark eingeschränkt waren und Hoffnung auf bessere Zukunft bestand.

        Es herrschte keine Hungersnot, die Grundversorgung war oft möglich, also nicht jeden Tag „gar nichts“. Viele Leute konnten sich zumind. ernähren.
        Trotzdem gab es Versorgungslücken und Mangelwirtschaft: Bestimmtes gab es nicht (oder nur selten), anderes war teuer/überteuert oder nur über Beziehungen, Tausch/HO-ähnliche Geschäfte oder Westpakete zu bekommen.

        „Hungrig“ im Sinne von Massenhunger war eher die Ausnahme, aber Unzufriedenheit kam stark durch dauernde Einschränkungen und das Gefühl, dass man für Normalbedarf ständig anstehen, tauschen oder hoffen musste. Was bei die Lage in der DDR noch besser war als zB in Rumänien. Auch Ungarn kam besser durch durch Ausnahmen, s. Gulaschkxmmunismus. Dort lockerte man die Wirtschaftsregeln.

      • Daisy 15. August 2026 um 15:40 Uhr

        OK, Sie wollten widersptrechen und jetzt wissen Sie nicht weiter:
        „Vielleicht – aber nur wenn Sie lieb sind – schickt Ihnen ja eine Mitzitant aus Afrika auch einmal ein Carepaket. 🙂“

        Offenbar haben Sie immer noch genug zum Trinken….

      • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 15:49 Uhr

        @ Daisy
        15. August 2026 um 15:37 Uhr

        Ich fasse Ihren Sermon zusammen: Aufgrund von Hunger und Durst ist keiner abgehauen, rübergemacht oder hat gar den Aufstand geprobt. Es war halt nur nicht so toll, wie es im Schaufenster zum Westen aussah.

        August 2026 um 15:37 Uhr

        Ich habe Ihnen widersprochen! Dies in der Art, die ich für das Niveau Ihrer Einlassung für angemessen hielt und halte. 😉

      • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 15:52 Uhr

        „Offenbar haben Sie immer noch genug zum Trinken….“

        Ich kann nicht klagen … 😗

      • Daisy 15. August 2026 um 16:34 Uhr

        Leider haben Sie das falsch zusammengefasst. Es war so, dass viele darben mussten, aber sie hatten wohl verschimmeltes Brot und wurmige Kartoffeln, die sie über Wasser hielten. Sie verhungerten noch nicht gsnz. Das war so toll. Und aus den Erfäpfeln konnten sie sich genug Wodka machen. OK, Andresas Sch. – mit den drei P.s war die Not gemeint – sie lebten so wie in der Nachkriegszeit bei uns. Im Schleich oder über Beziehungen bekamen die Gleicheren dann einen Wurstzipfel oder mal etwas Butter, s. alte Hans Moser Filme. Man nannte die Wurst übrigens Beamtenforelle.

        Das war natürlich bei uns überhaupt nicht so, weil es damals noch die Soziale Marktwirtschaft gab. Man erinnert sich an Reagan, Franz Josef Straus…vergleiche dazu Mörkl und Mörds, Örschi… Heute gibt es sozialistische Planwirtschaft mit religiôs angehauchter absichtlicher Zerstörung unserer Wirtschaft zwecks Great Reset, sodass auch der Westen endlich vollumfänglich die Segnungen des K-ismus erleben kann. Freilich geht das wieder nur mit Totalüberwachung und Auslöschung Andersdenkender. Das System Ostblock war vor allem ein Braindrain für die Gesellschaft, denn die Intelligenz wurde vernichtet oder konnte fliehen, wenn man ihr nicht an der Grenze in den Rücken geschossen hat….

      • Daisy 15. August 2026 um 16:52 Uhr

        Ja, aber weil Sie auch davon betroffen sind. Im Ostblock war der Staat die Nany. Eigenverantwortung gab es kaum, keine Selbstversntwortlichkeit. Für alles wurde gesorgt, sie auch Staatsbetriebe, Post, Bahn…früher, heute Konzerne. Keiner ist zuständig. Gearbeitet wird nur, wenn der Chef vorbeischaut und da ihm der Betrieb auch nicht gehört, tschechert er auch gern und ist zumeist nicht mal tel. erreichbar…

        Doch so ein System hat den Westen eben nicht reich gemacht. Wer etwas besitzt, der kümmert sich besser darum. Der Chef arbeitete übers Wochenende und kannte keinen Krankenstand oder Urlaub.

        Gehudert wie kleine Kinder kamen nun die Ossis in den Westen und dachten, hier ist das Schlaraffenland. Doch wachten sie bald auf, als sie merkten, dass man hier wirklich was arbeiten muss. Das war nicht immer Honiglecken. Wo war Papa Staat, der sich um alles kümmerte? Für einige Ostler wars wie ein plötzliches Erwachsenwerden, Mündigwerden, das Ende der Geborgenheit in Mamas Schoß, auch wenns dort nur wurmiges Brot gab. Manchmal gabs ja auch was Süßes. So schlecht war das gar nicht. Und vor allem musste man nicht soviel arbeiten.

        Ja, so ist sie eben die Freiheit. Sie ist kalt und blau. Das war sicher für einige ein Schock, die dachten, die gebratenen Hendeln fliegen ihnen in den Mund. Anfänglich wars auch so. Aber dann war die Sause vorbei. Für manche wars ein Schock…

      • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 17:10 Uhr

        @ Daisy
        15. August 2026 um 16:34 Uhr
        Es gab Leute, die durchaus „darben“ müssten, das möchte ich gar nicht bestreiten …
        In der DDR jedenfalls, die ich aus eigener Erfahrung kenne (wie die SU und die SFRJ) musste niemand verschimmeltes Brot und wurmige Erdäpfel essen. (Brot übrigens frisch gebacken für 93 Pfennige!)
        Und das tolle Westerlebnis war ja wohl weniger der sozialen Marktwirtschaft geschuldet, sondern eher dem Marschall Plan …
        Beim Braindrain muss ich Ihnen aber beipflichten: Es war nicht einfach einem Ingenieur beizubiegen, dass er Topleistungen erbringen soll in seinem Fach und dabei weniger verdient als ein Handwerker oder Produktionsarbeiter. Auch das Alkohol ein riesen Problem war, im gesamten Ostblock, stimmt.
        Aber außer durch Marketing (wo der Westen unbestritten mehr Meisterschaft erlangt hatte) künstlich geschaffenen „Bedürfnissen“ gab es keinen erkennbaren Mangel an den Dingen des Alltags. Wobei ich die allgemeinen wirtschaftlichen Fehlleistungen unserer Großkopferten nicht schön reden möchte. Alles in allem aber, haben es die Kommunisten mit den Menschen ehrlicher und gut gemeint. Es wird ja wohl auch im Westen niemanden geben, der ernsthaft der Ansicht ist, dass Gebrülle a la „Mir sind’s Volk!“ einen friedlichen Systemwechsel im Westen hervorzurufen imstande ist. Oder?

      • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 17:36 Uhr

        @Daisy
        15. August 2026 um 16:52 Uhr

        Hier kann ich Ihnen fast ganz zustimmen. Der Rest und das, was meine volle Zustimmung verhindert, könnte aus meinem Kommentar von 17:10 Uhr ersichtlich werden, wenn dieser freigeschaltet ist … eventuell… unter Umständen.

  11. fdik 15. August 2026 um 10:25 Uhr - Antworten

    Und wie erklären wir das nun den Tagesschau-Schläfern?

  12. local.man 15. August 2026 um 10:06 Uhr - Antworten

    Ich freue mich über diesen Beitrag, da er genau dies vermittelt was nötig ist. Das Denken umprogrammieren und das ist schon der erste Schritt in die richtige Richtung.

    Es reicht natürlich nicht, nur dieses Gebilde der Machtausübung, Staat genannt, die Flügel zu stutzen, dafür sind wir technologisch viel zu weit.
    Aber irgendwo müssen wir ja anfangen…
    Erst danach wird sich die Frage nach dem weiteren Umbau erst ermöglichen und da werden wir viel größere Kämpfe um die Torte sehen.. Dieser Staats-Apparat ist ja noch ein kleiner Fisch in diesem korrupten und verfaulenden Tümpel der falschen Machtaufstellung. Dahinter kommen erst die wahren finsteren Sümpfe des Elends…

    Aber der Weg ist klar richtig.. die Menschen müssen dieses Joch abschütteln.. Das beginnt im Kopf und muss sich dann formen in der realen Welt in Tat und Umsetzung.

    Man darf gespannt sein.. Mit jedem Tag mehr Dystopie, wird sich auch mehr Gegendruck aufbauen..
    Nur eine Sache bereitet mir Kopfweh… Die Besitzenden werden irgendwann anfangen Brotkrumen zu streuen und dann ebbt der ewige Konflikt wieder mit den Verlierern, die breite Masse, ab und das Spielchen geht in die nächste Runde..

  13. peru3232 15. August 2026 um 8:54 Uhr - Antworten

    Diesen genannten Souverän hat es allerdings bisher niemals gegeben, es war immer und überall maximal eine fast perfekte Illusion. Je nachdem wie gefestigt die herrschende Kaste gerade im Sattel sitzt. Es wäre schön, wenn etwas derartiges sein könnte, aber leider ebenso völlig unmöglich!
    Es ist beständig das Streben nach Macht – gutmütige und noble Geister setzen sich nicht durch, zumindest nicht auf Dauer. List. Tücke, Argwohn und wenn nötig kompromisslose Brutalität siegen immer. Je offener und schamloser es konsequenzlos gezeigt werden kann, desto offen geknechtet ist der Pöbel gerade. Aber es ist ein beständiger Kreislauf aus Illusion mit unterschiedlicher Ausprägung und Gestalt der Macht. Die einzige Frage ist, wie kaputt alles wird und welcher Zyklus der neue sein wird.
    So sterblich wie wir Lebewesen sind, so gesichert ist es auch, dass es natürlicher Weise immer nur der Stärkere gewinnt

    • triple-delta 15. August 2026 um 11:50 Uhr - Antworten

      Wie wäre es denn mit der Diktatur der Arbeiterklasse anstatt der des Kapitals? Dann wären die arbeitenden Menschen wirklich der Souverän.

      • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 12:17 Uhr

        Wie wäre es einfach die ganzen Klassen zu vergessen und den Menschen zu einem eigenen Souverän zu machen?

      • 1150 15. August 2026 um 13:29 Uhr

        @triple delta,
        wie es trotzendlich wieder endet, lese man in orwell’s °°farm der tiere°° nach
        oder erinnere sich der ereignsse der letzten 120 jahre

  14. Der Zivilist 15. August 2026 um 8:26 Uhr - Antworten

    Der Staat delegitimiert sich ja selbst.

    Es fehlen die Konsequenzen

  15. Satya 15. August 2026 um 8:24 Uhr - Antworten

    Die meristen Menschen bemerken das kaum, da sie auf Familien kommen, wo sie schon als Kind Untertan waren. Darin liegt das Problem, man dienst der Ungerechtigkeit und findet das normal. Nur eine Minterheit hat schon in der Kindheit rebelliert und sieht was hier abgeht.

  16. 1150 15. August 2026 um 8:23 Uhr - Antworten

    mittlerweile haben wir eine staatsquote von 55% an nutzlosen fressern in den ams dislokationen,
    die alle von einer stetig geringer werdenden quote an leistungsbringern mitgeschleppt werden müssen
    spanien zeigt in ceuta und melilla, wie nutzlos zum schutz der bevölkeung z.b. militär und polizei sind

  17. Gabriele 15. August 2026 um 7:52 Uhr - Antworten

    Was Sie sagen, denkt die Mehrheit…. aber wer setzt es endlich um?
    Diese Mehrheit wischt lieber am Smartphone, zahlt im Supermarkt mit der smarten Uhr und hat es kuschelig und bequem.
    Wird schon passen, sagt der gelernte Österreicher… und wählt beim nächsten Mal dieselben Loser wie immer. Weil sie haben ja versprochen, dass sich was ändert… im ORF haben sie es gesagt und in der krönlichen Zeitung, ja sogar im klugen Standard, steht es auch so drinnen.

  18. VerarmterAdel 15. August 2026 um 7:34 Uhr - Antworten

    „Wir sind der Souverän FÜR den Politiker und Beamte arbeiten!“

    Träum weiter, Unternehmer.

    „Die repräsentative Regierung ist ein Kunstgriff, ein politischer Mythos, der dazu dient, den Massen die Vorherrschaft einer selbsternannten, sich selbst erhaltenden und eigennützigen traditionellen herrschenden Klasse zu verbergen.“
    – Giuseppe Prezzolini

    • Hello 15. August 2026 um 8:25 Uhr - Antworten

      Ach verarmter Adel ohne jegliche Einbildungskraft?
      Was hat der kritische Beitrag von Gerald Markel damit zu tun, dass er Unternehmer ist? Haben Sie sonst keine Kritikpunkte?
      Was Ihr Zitat von Giuseppe Prezzolini betrifft, so ist es doch gerade dieses Zitat, das den Beitrag von Gerald Markel rechtfertigt.

    • Thomas Moser 15. August 2026 um 8:36 Uhr - Antworten

      Danke für das Zitat von Prezzolini – es beschreibt die Demokratiesimulation tatsächlich sehr treffend. Ich glaube allerdings, dass Sie und der Autor gar nicht so weit auseinanderliegen. Die Formulierung „Wir sind der Souverän, FÜR den Politiker und Beamte arbeiten!“ ist ja eindeutig normativ gemeint: So sollte es laut Verfassung sein.

      Nur: Die Verfassung formuliert nicht wie eine Requirements‑Spezifikation, also nicht mit sauber getrennten Kategorien wie muss, sollte, darf etc. Sie spricht in der IST‑Form, meint aber die SOLL‑Form. Das ist ein Problem juristischer Sprache: Sie beschreibt einen Zustand, der eigentlich ein Anspruch ist. Ingenieure haben hier einfach die klarere Sprache und das sauberere Denken als Juristen, vor denen mein Respekt immer mehr sinkt. Glaube im Parlament sitzen auch viele Juristen, was einiges erklärt.

      Schön wäre es daher, wenn die Verfassung das Delta klarer benennen würde – also die Differenz zwischen IST und SOLL. Und vor allem: ab wann dieses Delta so groß wird, dass das Ganze zur Farce verkommt. Bräuchte man nicht statt VerfassungsschutzBehörde ein DemokratiersimulationsDetektor-System – entworfen vom Volk.

      • 1150 15. August 2026 um 8:42 Uhr

        @,
        zu ihrer bemerkung bzgl. juristen/ingenieuren, diese woche schrieb ein us-wirtschaftsjournalist:
        die usa werden von juristen dominiert, china von ingenieuren

      • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 9:53 Uhr

        Sie haben Respekt vor Juristen? 🤣 Selbst schuld! Den habe ich schon vor langer Zeit dahin befördert, wo so etwas hingehört: in die Toilette!

      • Thomas Moser 15. August 2026 um 10:02 Uhr

        @Andreas_Sch. Bitte genauer lesen. Du hast mich da falsch verstanden. Ich habe nicht von persönlichem Respekt gegenüber Juristen gesprochen, sondern ihren Denkstil kritisiert. Ingenieure arbeiten präzise und formal, Juristen oft interpretativ und bewusst unscharf – das war mein Punkt. Es ging also um eine Funktionskritik, nicht darum, Juristen als Personen zu bewundern oder abzuwerten. Warum wählst du hier Angriff, wenn du in der Sache doch mit mir übereinstimmst?

      • Andreas_Sch. 15. August 2026 um 10:37 Uhr

        @Thomas Moser: Auch ein präziser und formal arbeitender Ingenieur wird doch wohl Humor haben, oder? Der Smiley – gedacht als eine Art Unterton, der im persönlichen Gespräch durch Mimik unterstützt wird – sollte das eigentlich anzeigen. Meine Schuld, dass das offenbar untergegangen ist …
        Außerdem habe ich rein menschlich sehr viel Respekt vor Juristen und bin sogar mit einigen davon persönlich befreundet. Nur vor ihrer Tätigkeit habe ich ganz und gar keinen Respekt! (Geht vielen Juristen selbst übrigens nicht anders …)

      • bribrei 15. August 2026 um 16:51 Uhr

        @Thomas Moser
        15. August 2026 um 8:36 Uhr
        „Bräuchte man nicht statt VerfassungsschutzBehörde“
        Zuallererst -und das trifft auch auf die im Artikel geforderte Delegitimierung des „Staates“ zu- bräuchten resp. brauchen wir eine VERFASSUNG! Ich empfehle dazu Rainer Kahnis Buch vom 03.07.2013 „Wehrt Euch! Eine Streitschrift gegen Willkür und Unrecht. Wir sind das Volk und verlangen eine legitime Verfassung“, in welchem er u.a. die Problematik mit dem Grundgesetz, das keine Verfassung ist, erläutert. Wie z.B., dass der Amtseid der Politiker auf das Grundgesetz nicht strafbewehrt ist: Man kann somit jeden Meineid auf dieses Grundgesetz schwören, ohne jemals dafür juristisch belangt werden zu können – auch das erklärt alles… Und ohne Verfassung sind keine Volksentscheide möglich…
        Die das Grundgesetz ablösende Verfassung (Artikel 146) wurde bis dato von allen Regierungen „erfolgreich“ verhindert. Und hier kann man nachlesen, dass durch die blockierte Verfassung die BRD als Rechtsstaat bereits seit 1956 ohne Bestand ist, was bedeutet, dass alle Gesetze nichtig sind…
        https://blog.berg-kommunikation.de/bundesverfassungsgericht-%E2%80%93-brd-als-rechtsstaat-schon-seit-1956-ohne-bestand-%E2%80%93-alle-gesetze-nichtig/

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