Überlastung der Intensivbetten und Tod durch Maßnahmen

Die Bundesregierung findet es wieder notwendig einen Lockdown zu veranstalten, aus dessen letzter Woche man sich dann „freitesten“ daarf. Alle Kennzahlen wie „bestätigte“ Fälle , Hospitalisierungen, Belegung der Intensivbetten sowie an und mit Covid Verstorbene gehen seit einiger Zeit kontinuierlich zurück. Diese Begründung in der Verordnung

bezeichnet Rechtsanwalt Forian Horn nicht nur als rechtswidrig, sondern sogar als „tatsachenwidrig“.

Wie massiv tatsachenwidrig die Vorordnung und ihre Begründung ist sowie im Grunde genommen auch alle anderen Maßnahmen, zeichnet im Detail nach

Gastautor Bertram Burian

Geht es wirklich um das Virus und die Überlastung der Intensivbetten?

Die folgenden Grafiken stammen nur aus offiziellen Daten. Alle Quellen sind genau und nachvollziehbar angegeben.

Bitte sehen Sie sich diese Grafik an. Anders als in den uns medial gezeigten Bildern ist hier die Zunahme der belegten Intensivbetten mit der Gesamtzahl der vorhandenen Intensivbetten in Relation gesetzt:

(1)

Natürlich ist es klar, dass Intensivbetten nicht nur von Covid-19 Patienten gebraucht werden, sondern auch von vielen anderen Patienten. Aber warum zeigt man uns das hier abgebildete rote Feld, über die Zahl aller vorhandenen Intensivbetten üblicherweise nicht? Ist der Grund der, dass dann die Größenordnungen ganz anders aussehen?

Aber auch dieses Bild gibt noch keine ausreichend realistische Darstellung der Lage. Zu einer solchen, Beurteilung der Lage gehören noch viele weitere Umstände, vor allem dieser:

Wir müssen mit größter Sicherheit davon ausgehen, dass viele der Patienten, die auf den Intensivstationen liegen und die auf Corona positiv getestet wurden, nicht wegen Covid-19 die Intensivbehandlung benötigen, sondern wegen anderer Erkrankungen. Die PCR-Tests können in sehr großer Zahl falsch positive Ergebnisse liefern. (2) Das gilt natürlich auch für Patienten in Spitälern, die ständig getestet werden, wodurch dann die Wahrscheinlichkeit, dass sie ein falsch-positiver Test erwischt noch größer ist. Diese Patienten müssten dann aber klarerweise zur Gruppe der allgemeinen Intensiv-Patienten gerechnet werden, also hier in der obigen Grafik zum roten Feld und nicht zum grauen Feld.

Wenn diese falsch positiv getesteten Patienten in den für Covid-19 reservierten Intensivabteilungen liegen, stellt das ein dreifaches Problem dar: (3) Erstens werden diese Abteilungen dadurch voller als notwendig. Zweitens können jene Patienten, die falsch getestet wurden, sich dort dann vielleicht doch real anstecken. Und drittens wird die Angst und Panik in der Gesellschaft ohne reale Begründung hinaufgeschraubt.

Sehr große Zahl falsch positiver PCR-Tests

Wer nun glaubt, dass falsch positive Tests eine Randerscheinung sind, der irrt oder lässt sich von tendenzieller Berichterstattung beeinflussen. Bei einer echten Prävalenz (Anteil der wirklich Kranken von allen Untersuchten) von 1,2% und einer Sensitivität (Treffsicherheit bei Kranken) des PCR-Tests von 99,99%, sowie einer Spezifität (Treffsicherheit bei Gesunden) von 98,6% sind 54% aller Testergebnisse falsch positiv! An dieser Zahl lässt sich bei den gewählten Ausgangsvoraussetzungen, die durchaus eine Realität abbilden können, nicht rütteln. Sie ergibt sich aus reiner Mathematik und zwar aus dem „Satz von Bayes“ (4), der von niemanden bezweifelt wird.

Durch die häufig hintereinander durchgeführten Tests wird die Wahrscheinlichkeit, dass man unter den falsch positiv Getesteten landet natürlich noch höher als die hier errechneten 54%. Es könnte dann zum Beispiel eine Annahme, dass nur 30% der positiv Getesteten tatsächlich Covid-19 haben, noch immer eine „vorsichtige“ Korrektur in Richtung Realismus darstellen.

Wenn man von dieser Einschätzung ausgeht, sieht eine realistischere Grafik dann zum Beispiel so aus:

Gut, wir können nicht exakt wissen, wo die Wirklichkeit genau liegt – mehr bei der ersten Grafik oder mehr bei der zweiten Grafik oder vielleicht eben noch weiter darunter. Insofern ist die Aussage der zweiten Grafik nur einen Annahme.

Deutschland: Auslastung der Intensivbetten sogar gesunken!

Wir können jedoch wissen, was zum Beispiel die „Initiative für Qualitätsmedizin“ über Deutschland berichtet: Dort ist in einer Untersuchung von 272 Krankenhäusern in diesem Jahr der „Jahrhundertpandemie“ die Auslastung der Intensivbetten im Vergleich zum Vorjahr um 6% gesunken (!) – auch bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen (-8%)! (5)

(6)

Warum aber eigentlich wissen wir das alles in der Öffentlichkeit nicht? Warum wissen wir nicht, wie viele Patienten wirklich originär wegen Covid-19 auf den Intensivstationen liegen? Weil uns offensichtlich über die Medien, die immer bloß in die gleiche Kerbe der PCR-Testergebnisse schlagen, niemand erzählt, wie es wirklich ist. „Wirklich“ in dem Sinn, dass man nur jene Patienten als Covid-19 Patienten zählt, bei denen alle realen klinischen Symptome und nicht ein Test darauf hinweisen, dass jemand durch ein Virus schwer krank geworden ist, und nicht schon vorher schwer krank war, und dann auch noch einen falsch positiven Test obendrauf bekommen hat.

Auch früher waren Intensivstationen bei Grippe überlastet

Und wir sollten nun zusätzlich auch keinesfalls vergessen, dass es auch früher Intensivstationen, die bis an die Grenze gefüllt waren häufig gegeben hat – vor allem bei Grippewellen. Das Internet ist voll mit Berichten aus früheren Jahren. (7)

Abbau von Krankenhausbetten

Idealerweise sollen laut ökonomischer Planung mindestens 80% der Intensivbetten belegt sein. (8) Das könnte man natürlich ändern. Dann dürfte man aber in den Spitälern nicht sparen, wie es in so vielen Ländern und auch in Österreich geschehen ist:

Auch diese Grafik kommt direkt aus dem Gesundheitsministerium BMSGPK. Wobei man dazu sagen muss, dass im internationalen Vergleich Österreich bezüglich der Anzahl der Intensivbetten nach wie vor vergleichsweise „gut“ aufgestellt ist. (9)

Sterbefälle – ein Vergleich mit den letzten 20 Jahren

Nun sollte man sich die Todeszahlen, wie sie vom Statistischen Zentralamt herausgegeben werden ansehen. Denn auch, wenn sie immer ein wenig hinterher hinken, haben sie dafür den Vorteil, dass Tote nicht lügen. Mortuus semper certus est. Der Tote steht immer fest.

Hier die letzten 20 Jahre, rot hervorgehoben das Jahr 2020 bis zur 44. Woche:

(10)

Man glaubt es kaum, aber es sind nichts als die offiziellen Zahlen! Die Grafik kommt direkt vom Statistischen Zentralamt.

Viele Zacken der letzten Jahre (grau) ragen wesentlich höher hinauf! Es gab also viel mehr Tote. Es gab aber damals keine Pandemie, keine Ausgangssperren, keine Lockdowns, keine Masken, kein Trommelfeuer der Medien, keine Spaltung der Bevölkerung in solchen Fragen. Alle nahmen es als nie hinterfragte Selbstverständlichkeit hin, dass in großen Grippewellen für viele ältere, immunschwache Menschen, denen nicht mehr geholfen werden konnte, der Anlass gekommen ist, sich von dieser Welt zu verabschieden. Und bei den Grippewellen waren es manchmal sogar ganz junge Menschen.

Tote durch Maßnahmen

Nun muss man aber bei den Zacken des Jahres 2020 auch noch die Verstorbenen mitdenken, die durch die Folgen der Maßnahmen zu Tode kamen, z.B. durch Unterversorgung von Herzinfarkten oder Schlaganfällen und aus vielen anderen erschütternden Gründen, einschließlich Selbstmorde infolge der Panik und der ständig weiter gefütterten dramatischen gesellschaftlichen Trauma-Situation! (11)

Auch diese Toten findet man in der Statistik:

Die Daten kommen vom Max-Planck-Institut, der WHO und der Weltbank. (12)

Die Zahl der offiziellen Corona-Verstorbenen betrug bis zur 44. Woche 1.510 Tote (grüne Felder). Die Zahl der, in dieser Grafik errechneten, nicht durch Corona erklärbaren Toten betrug bis zur 44. Woche 1.460 Tote. Das ist nahe an der Zahl der wöchentlichen Toten von ganz Österreich (1.567 im Jahr 2019). Nun kann man aus dieser Art der Zahlenanalyse kein völlig eindeutiges Ergebnis herauslesen. Aber es handelt sich um mehr als bloß eine zufällige Korrelation. Man muss eine Kausalität annehmen. Jedenfalls aber zeigt die Grafik sehr klar die Größenordnung des Problems. Und es ist nicht nur einfach ein „Problem“! Nein, es sind verdammt noch mal Tote! Solche Tote, die wir als Gesellschaft angeben, retten zu wollen.

Man kann nur eine Schlussfolgerung ziehen. Es geht im Kern dessen, was die Politik, die Medien und einige Wissenschaftler mit uns machen, nicht um das Virus und nicht um die Gesundheit und nicht um den Schutz von Leben. Sonst müsste man ganz andere Maßnahmen ergreifen, wie zum Beispiel die breite Unterstützung der körpereigenen Immunabwehr. (13) Das Virus ist nicht die Ursache unserer heutigen Situation!

Kollektiver Zusammenbruch der Vernunft oder …?

Entweder es ist vor allem ein kollektiver Zusammenbruch menschlicher (westlicher) Vernunft, oder es ist mehr ein un- oder willkürliches Verbrechen, das sich seit Ausrufung der Pandemie durch die WHO systemisch hochschaukelt und von Politikern getragen wird, die totalitäre Maßnahmen als selbstverständliches Mittel der Wahl begreifen und zugleich mit Blindheit und Arroganz geschlagen sind gegenüber allen, auch den todbringenden Folgeerscheinungen.


Quellen und Anmerkungen:

(1) ORF 26.März: Österreichweit gibt es 2.547 Intensivbetten: https://orf.at/stories/3159312/

und: ORF-Corona-Daten vom 18.12.2020: https://orf.at/corona/daten/oesterreich Hier kann man in mühseliger Arbeit eine Liste der realen Tagesdaten erstellen.

Ursprung der Daten: Gesundheitsministerium https://www.data.gv.at/katalog/dataset/4911eb7e-ac6c-4c86-a657-8e6527d3cb8f Dort sind die Daten allerdings nur als Prozentsätze angegeben. Ein Schelm, wer dabei Schlechtes denkt.

Die erste, zweite, sechste und siebente Grafik sind vom Autor auf Grundlage der Daten der Quellenangaben entwickelt.

(2) Zur Unzuverlässigkeit des PCR-Tests: Ich empfehle vor allem den Corona-Ausschuss.de. Prof. Kämmerer erklärt in der 22. Sitzung bei Minute 4:21:57 das Grundlegende https://corona-ausschuss.de/sitzungen/ zum Drosten-Test, der weltbedeutend ist. Das Review zum Cormann-Drosten-Papier ist unter der folgenden Adresse abrufbar: https://cormandrostenreview.com/report/ Vergleiche auch kurz und bündig – mit reichlich belegtem Material: TKP: https://tkp.at/?s=PCR-Test

(3) Den Hinweis zu dieser Betrachtungsweise lieferte der Thailändische Arzt Dr. Ly im Interview mit dem Corona-Ausschuss: Dort stellt die Rechtsanwältin Viviane Fischer dieses Problem im Coronausschuss 29 ab der Minute 1:13:38 dar. Zuvor hat Dr. Ly sehr erhellend dargestellt, wie es in den Thailändischen Krankenhäusern gemacht wird, die er betreut. Wie die ÄrztInnen die Diagnose stellen und nur im Bedarfsfall PCR-Tests vernünftig einsetzen und so insgesamt eine wesentlich entspanntere Situation schaffen. Bemerkenswert ist auch, was Dr. Ly in diesem Statement zur Frage der Angst als ungünstigen Faktor bei der Behandlung sagt. (Ab Minute 30:00) https://corona-ausschuss.de/sitzungen/ (Sitzung 29)

(4) Zur Berechnung der Falsch-Positv-Rate nach dem Satz von Bayes: https://www.youtube.com/watch?v=6xtXvh-e3Wc)

(5) Für Österreich lagen mir zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels keine diesbezüglichen Daten vor.

(6) Initiative Qualitätsmedizin: https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie?fbclid=IwAR1B3BcYYyr7SecRW31rJWUpo0AI-1Uf78hjrXuw0BFpEp0YeA3pcmwAt-8

Vergleiche auch diese sehr aufschlussreiche Zusammenfassung: RT-DE: https://de.rt.com/inland/110313-trotz-corona-kliniken-melden-weniger/

(7) Zum Beispiel:

Studie: „In dem betrachteten Zeitraum (2015-2017) lagen die monatlichen Auslastungsraten kontinuierlich über der idealen Auslastungsrate von 80 % und zum Teil sogar über 100 %.“ https://link.springer.com/article/10.1007/s00063-020-00663-6

Gippewelle 2018: Krankenhäuser stoßen an Kapazitätsgrenze: https://www.klinikum-bad-hersfeld.de/grippewelle_krankenhaeuser_stossen_an_kapazitaetsg.html

Vienna.at 29. Jänner 2020, also noch vor Corona: „Die jährliche Grippewelle bringt für die Intensivmedizin eine wiederkehrende Herausforderung“: https://www.vienna.at/jaehrliche-grippewelle-fordert-spitaeler-heraus/6502857

Pflege Professionell, 2019: „AT: Wenn die Influenza auf der ‚Intensiv’ landet“: https://pflege-professionell.at/at-wenn-die-influenza-auf-der-intensiv-landet

(8) Bettenkapazitätsanalyse: „Für die Zielauslastung wurden 80 % festgelegt, um die Möglichkeit zu haben, jederzeit intensivpflichtige Notfälle aufnehmen und zudem kurzfristigen Personalausfall (z. B. durch Erkrankungen) auffangen zu können.“ https://link.springer.com/article/10.1007/s00063-020-00663-6

(9) OECD: Statista.de: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1111057/umfrage/intensivbetten-je-einwohner-in-ausgewaehlten-laendern/

(10) Österreichisches Statistisches Zentralamt: https://www.statistik.at/atlas/sterbefaelle/

Eigenartiger Weise ist diese Grafik auf der Seite des Statistischen Zentralamtes nicht mehr aufrufbar und durch eine wesentlich weniger aufklärende Statistik ersetzt. Aber sie bestätigt noch immer die hier gezeigte Gesamtaussage.

(11) Genau genommen müsste man – und im Sinne einer ethischen Verantwortung muss (!) man – das so sehen: Die weltweit von „Leitmedien“, „Leit-Philanthropen“, „Leit-Wissenschaftlern“, „Leit-Ländern“, „Leit-Politikern“, angestoßenen und erzwungenen Lockdowns und sonstige widersinnige Maßnahmen lösten und lösen eine Kettenreaktion von Elend, Hunger, Verzweiflung und Tod aus. Die Welthungerhilfe erwartet 30 Millionen Tote zusätzlich durch die Corona-Maßnahmen, zitiert Julian Nida Rümelin, Prof. für Philosophie und Staatsminister a.D. in Deutschland bei Anne Will am 14.12.2020: https://www.youtube.com/watch?v=6d8B8LcqdoU

(12) Die Daten über die Sterbefälle seit dem Jahr 2000 kommen vom Max-Planck-Institut für demographische Forschung (MPIDR) und der Abteilung für Demographie der Universität von Kalifornien, Berkeley (UCB). Sie werden dankenswerter Weise als „The Human Mortality Database“ seit März dieses Jahres zusammengestellt und veröffentlicht. HMD – Datenbasis Sterbefälle: https://www.mortality.org/

Human Mortality Database. Max Planck Institute for Demographic Research (Germany) and University of California, Berkeley (USA). Available at http://www.mortality.org (data downloaded on [date]). https://www.mortality.org/Public/STMF/Outputs/stmf.xlsx

Erklärung des Projektes: https://www.mortality.org/Public/STMF_DOC/STMFNote.pdf

Die Daten über die Corona-Verstorbenen kommen von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Dashboard der WHO https://covid19.who.int/

Die Daten über die Bevölkerungszahlen seit dem Jahr 2000 kommen von der Weltbank: http://api.worldbank.org/v2/en/indicator/SP.POP.TOTL?downloadformat=excel

Ich danke DDr. Christian Fiala für den Hinweis: https://vimeo.com/478737060

(13) Vergleiche zur Immunabwehr zum Beispiel:

Rüdiger Dahlke: „Schutz vor Infektionen“, Terzium Verlag 2020

Peter F. Mayer in vielen Beiträgen – speziell zur Vitamin- und Mineralstoffgaben hier: https://tkp.at/2020/12/14/empfehlungen-zu-corona-prophylaxe-und-wirkungsvoller-behandlung-von-top-medizinern/; https://tkp.at/2020/12/11/eiweiss-bestandteil-lysin-hilft-gegen-covid-19-binnen-stunden/; https://tkp.at/2020/12/16/erstaunlich-parlamente-lehnen-gesundheitsschutz-durch-prophylaxe-ab/

Sehr bemerkenswert auch der Hinweis auf die Chinesische Medizin, wo das Mittel „Shufeng Jiedu“ gegen Viren die die oberen Atemwege befallen erfolgreich verwendet wird: Regio-TV: https://www.regio-tv.de/mediathek/video/medikament-gegen-covid-19-infektionen/


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2 Kommentare zu „Überlastung der Intensivbetten und Tod durch Maßnahmen

  1. Wissenschaft als Mittel zur Lüge und Beeinflussung der öffentlichen Meinung:

    ich glaube, dass die entsprechenden Methoden schon seit langem ausgearbeitet worden sind, von der Tabakindustrie, aber vorwiegen dann auch immer mehr von der Pharma-Industrie, um dann in das allgemeine Repertoire von Politik, PR und Bevölkerungsbeeinflussung übergegangen zu sein.

    Wie funktioniert das?

    Zuallererst die einfachste Methode ist, selbst Studien im interessierten Gebiet durchführen zu lassen. Es ist völlig logisch und nachvollziehbar, dass solche Studien tendenziell eher die Sicht des Auftraggebers wiedergeben. Und wenn es nur soweit ist, dass störende Erkenntnisse weniger deutlich dargestellt oder weniger negativ bewertet werden. Im nächsten Schritt kann die Sichtbarkeit solcher Studien beeinflusst werden, je nachdem, wie gewünscht das Ergebnis ist. Das geht von „in der Schubladen verschwinden lassen“ bis hin zu breit bekanntmachen und bewerben, prominente Veröffentlichungsorgane beackern, auf Kongressen vorstellen, in Hochglanz-Ärztemagazinen veröffentlichen, etc.

    Der nächste Schritt ist, sich eigene Institute und Fakultäten zu halten, heute in der „Drittmittelforschung“ Gang und Gäbe.

    Noch weitergehend ist es, über die Macht in Presseagenturen und Medien nur bestimmte „Experten“ Fachleute, Studien und Sichtweisen an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen. Dabei ist zu beachten, dass „Wissenschaft“ auch zu einem großen Teil von den Öffentlichen Darstellungen beeinflusst wird. Auch Wissenschaftler sind Menschen, auch Wissenschaftler lesen Zeitung (oder gerade die, „Kluger Kopf“ und so, siehe FAZ-Werbung) und lassen sich von der Herrschenden Meinung beeinflussen.

    Die Konzerne mit massiven Geldmitteln und ausgeklügelten Strategien haben also eine Vielzahl von Möglichkeiten an der Hand, die von ihnen gewünschte Sicht zu Herrschenden Meinung zu machen.

    Die machen das aber nicht? Das sind doch alles hoch moralische Menschen? Die würden doch so etwas nie tun – selbst wenn sie könnten? Alles Verschwörungstheorien? Es gibt keinen stärken Hinweis auf unglaublich umfangreiche Verschwörungen als die massive Bekämpfung jeglichen Gedankens daran!

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