Zunehmende Übersterblichkeit als Kollateralschäden in Österreich

Viele Länder verzeichnen im heurigen Jahr keine Übersterblichkeit, wie etwa unser Nachbarland Schweiz aber auch Schweden, obwohl beide Länder deutlich mehr Todesfälle durch oder mit Covid-19 vermelden. Schweden hat Lockdowns und drastische Maßnahmen gänzlich vermieden, die Schweiz zumindest im zweiten Halbjahr,

In Österreich verschlechtert sich die Bilanz nun Woche für Woche, wie aus der Grafik oben zu ersehen. Verglichen werden die von der Statistik Austria berichteten wöchentlichen Todesfälle des Jahres 2020 mit dem Durchschnitt der Jahre 2016 -2019. Orange eingetragen sind dabei die als mit oder durch Covid-19 Verstorbenen. Wir sehen dabei zweierlei:

  1. Die Übersterblichkeit hat mehrheitlich andere Ursachen als Covid-19
  2. Übersterblichkeit tritt vor allem zu Zeiten verschärfter Maßnahmen und insbesondere beim Lockdown auf.

In Summe verzeichnen wir von Woche 1 bis 47 insgesamt 4932 zusätzliche Todesfälle gegenüber dem Durchschnitt von 2016 bis 2019. Davon entfallen 2388 oder 48% auf als Covid-19 bezeichnete und 2544 oder 52% auf andere Ursachen. Dank der WHO Regeln, die verlangen auch bei einem Autounfall Verstorbene als Covid-Tote zu zählen, so sie einem positiven PCR-Test in den letzten 4 Wochen hatten, ist die Zahl der Covid zugerechneten um mindestens 10 bis 20 Prozent zu hoch. Die Bilanz verschlechtert sich also noch weiter.

Auffallend ist die hohe Zahl von zusätzlichen Todesfällen in der ersten Woche des Lockdown im März sowie das deutliche Ansteigen der zusätzlichen Übersterblichkeit im Herbst und Winter, die wieder mit der Verschärfung der Maßnahmen einhergeht.

Zu sehen ist dies auch in den Grafiken von Euromomo, die die Sterbefälle einer Reihe europäischer Länder ermitteln. Mit dem in der blauen Linie angezeigten Z-Score wird ein Maß für die Übersterblichkeit ausgewiesen. Wir sehen auch hier eine deutliche Erhöhung im Frühjahr während des ersten Lockdown und vor allem ab Anfang November einen steilen Anstieg, der ebenfalls mit dem Lockdown zusammenfällt.

Die Höhe des Anstiegs im November entspricht etwa dem zu Beginn von 2017, wo eine der heftigsten Grippewellen gewütet hat. Wobei 2020 die Mehrheit der zusätzlichen Todesfälle nicht wie 2017 auf eine Atemwegserkrankung zurückzuführen sind.

Der Politik ist es also gelungen mit den Maßnahmen deutlich mehr Schaden als Nutzen zu stiften.

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3 Kommentare zu „Zunehmende Übersterblichkeit als Kollateralschäden in Österreich

  1. Was diese Politiker Wasserköpfe nicht berücksichtigen ist der Stressfaktor den die Panikmache, Lockdown und Sozialer Distanz bewirken.
    Das ist maßgeblich für die hohe Sterberate vor allem unter den Älteren der Bevölkerung.

    Politiker die sowas Entscheiden gehören nicht ins Gefängnis sondern in die Psychiatrie Eingesperrt Lebenslänglich.

  2. Wenn man sich die EUROMOMO-Kurve anschaut – und die gemachten Maßnahmen „hineindenkt“ – so ist dieser Anstieg im November regelrecht gemacht, also gewollt herbeigeführt.

    Man mache sich ja mal klar: all die drastischen Maßnahmen, die wir gerade erleben, können ja nicht ohne negative Auswirkungen bleiben, das ist jedem völlig klar.

    Und woraus leiten sich diese drastischen Maßnahmen ab? Aus der Kurve von Januar bis ca. März 2020. Und was ist da zu sehen? Ein völlig normaler, jahreszeitlicher Verlauf!

    Was da läuft nenne ich: Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

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