Herdenimmunität in Schweden erreicht, Österreich und Deutschland erst am Weg

Es gibt im Grunde genommen nur einen wirklich zuverlässigen Parameter, um zu erkennen ob eine Krankheit auffällige negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat, nämlich die Sterblichkeit aus allen Ursachen. Zeigt sich einem bestimmten Zeitraum eine Übersterblichkeit, so ist es relativ leicht die Ursache zu finden. Nicht geeignet sind die „Fälle“, denn diese Zahl hängt stark von der Zahl der Tests ab.

Im Vergleich zwischen Schweden einerseits sowie Österreich und Deutschland andererseits fällt ein starker Unterschied bei der Inanspruchnahme der Intensivstationen auf. In Schweden sind es bei 10,3 Millionen Einwohnern gerade mal 29 (2,8 pro Mio Einwohner), in etwas kleineren Österreich 524 (58 pro Mio) und in Deutschland sind es 2226 (26,5 pro Mio).

Schweden:

Österreich:

Deutschland:

Sehen wir uns die Todesfälle mit oder an Covid seit dem Vorjahr an:


Schweden hatte eine wesentlich stärkere erste Welle im Frühjahr 2020 als Österreich und Deutschland. Das ist auch in der Übersterblichkeit bei Euromomo zu sehen, wo eben Todesfälle aus allen Ursachen in die Grafik einfließen:

Der schwedische Intensivmediziner und Blogger Sebastian Rushworth widmet sich in einem neuen Blogbeitrag der „vierten Welle“, die eben in Schweden offenbar komplett ausbleibt, es gibt nur ein leichtes endemisches Geschehen. Rushworth schreibt:

„Was wir sehen, ist eine erste große Welle im Frühjahr 2020 aufgrund der ersten Wuhan-Variante, dann ein Rückgang auf praktisch null Todesfälle aufgrund des beginnenden Sommers. Es sollte inzwischen jedem klar sein, dass Covid-19 ein sehr saisonales Virus ist, das wie andere Winterviren vom späten Frühjahr bis zum frühen Herbst weitgehend verschwindet.

Die schwedischen Daten zeigen ein Wiederauftreten der Wuhan-Variante im Herbst 2020, das nach einigen Monaten zu sinken beginnt, wenn eine ausreichende Immunität der Bevölkerung (d. h. der „Herde“) erreicht ist. Dieser Rückgang wird jedoch durch einen noch schnelleren Anstieg der Todesfälle gestoppt, der auf die Ankunft der britischen Alpha-Variante an schwedischen Küsten zurückzuführen ist.

Wie kann die Alpha-Variante eine weitere Welle auslösen, wenn die Immunität der Bevölkerung bereits erreicht ist, könnte man fragen?

Weil der Schwellenwert für die Immunität der Bevölkerung von der Ansteckungsfähigkeit und Übertragbarkeit des Virus abhängt. Je übertragbarer eine Variante ist, desto höher ist der Schwellenwert für die Immunität der Bevölkerung. Der Schwellenwert für die Immunität der Bevölkerung gegen die Wuhan-Variante wurde also im Dezember 2020 erreicht, aber als die Alpha-Variante auftauchte, stieg der Schwellenwert auf ein höheres Niveau, und ein neuer Schub der pandemischen Ausbreitung begann.


Kehren wir zu dem zurück, was wir in der Grafik sehen – die Alpha-Variante brennt sich also schnell durch die Bevölkerung und Mitte Januar 2021 ist eine ausreichende Immunität der Bevölkerung gegen die neue Variante erreicht. Wiederum wird es für das Virus schwierig, neue Wirte zu finden, woraufhin die Infektionsrate auf ein niedrigeres, eher endemisches saisonales Niveau sinkt, auf dem sie bis zum Beginn der neuen Sommersaison bleibt.

Diejenigen, die den Rückgang der Todesfälle im Februar auf die Impfungen zurückführen wollen, möchte ich darauf hinweisen, dass zu diesem Zeitpunkt nur wenige Prozent der schwedischen Bevölkerung geimpft waren, so dass die Impfungen nichts mit dem Rückgang zu tun haben können.

Nach dem Sommer steigen die Werte wieder auf ein etwas höheres, der Jahreszeit entsprechendes Niveau an, bleiben aber auf dem niedrigen Niveau, das man bei einem Virus, das inzwischen endemisch geworden ist, erwarten würde. Obwohl die hochinfektiöse Delta-Variante im späten Frühjahr in Schweden eintrifft und bis zum Herbst völlig dominiert, kann sie aufgrund der bereits bestehenden hohen Immunität keine neue Welle auslösen.“

Die Herdenimmunität ist also nicht durch die Impfung ausgelöst worden, sondern jeweils durch Infektion. Rushworth diskutiert dann auch noch die Entwicklungen in New York, der Lombardei und Indien, wo mit zeitlich etwas unterschiedlichen Verläufen ebenfalls Herdenimmunität erreicht wurde.

Andere Verläufe – es kommt zu einer vierten Welle – beschreibt er dann für Israel, Bulgarien, Slowakei und Deutschland:

Beachten Sie, dass Deutschland, wie Israel im Frühjahr 2020 kaum von Covid-19 betroffen war. Stattdessen gab es im Winter 2020/2021 eine große Welle, verursacht durch die Wuhan-Variante. Dann gab es einen kleinen Schub durch die Alpha-Variante, die sich im April zum dominierenden Stamm in Deutschland entwickelte. Die Alpha-Variante wurde jedoch durch den Beginn der wärmeren Jahreszeit daran gehindert, eine neue große Welle auszulösen. In diesem Zeitraum wurden in Deutschland Massenimpfungen durchgeführt, wobei die meisten Impfungen zwischen März und Juni erfolgten. Dies ist sehr ähnlich wie in Schweden, wo ebenfalls der größte Teil der Bevölkerung zwischen März und Juni geimpft wurde.

Warum also erlebt Deutschland jetzt einen Aufschwung, Schweden aber nicht?

Es kann natürlich nicht daran liegen, dass Deutschland früher geimpft wurde und die Immunität früher verloren hat, da beide Länder ihre Bevölkerung zur gleichen Zeit geimpft haben. Aus diesem Grund neige ich dazu, die erste Hypothese zu bevorzugen, dass Schweden eine stärkere Immunität in der Bevölkerung aufgebaut hat, und zwar aus dem einfachen Grund, dass die massive Ausbreitung von Covid in Schweden im Frühjahr 2020 begann, in Deutschland aber erst im Herbst 2020. Obwohl also die Wirkung der Impfstoffe in beiden Ländern bereits nachgelassen hat, ist Schweden durch seine weit verbreitete natürliche Immunität der Bevölkerung geschützt, Deutschland hingegen nicht.“

All das trifft ziemlich genauso auf Österreich zu. Impfung schafft keine Herdenimmunität, schützt weder vor Infektion noch dauerhaft vor Erkrankung. Die Politik in Österreich zielt auch offenbar auf eine rasche Durchseuchung von Geimpften ab, die weder getestet werden müssen, noch in Quarantäne zu gehen brauchen. Auch so kann Herdenimmunität erreicht werden.

Bild von Jerzy Górecki auf Pixabay

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27 Kommentare zu „Herdenimmunität in Schweden erreicht, Österreich und Deutschland erst am Weg

  1. Man sieht wie Deutschland hinterläuft. Allein schon diese G-Regeln.
    Kann den Schwachsinn Sünde sein? Bei 3G-Regel – Kontrollen werden stichprobenhaft erfolgen. Super! Obwohl es ja völlig egal ist, Hauptsache man hat was getan.

    Weitere idiotische Maßnahmen: Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen, wie zum Beispiel Vorträge, Weiterbildungs- oder Fortbildungsveranstaltungen, berufliche Besprechungen und dergleichen, sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 Personen unter 3G-Bedingungen möglich. Heiliger Strocksack! Wenn es ein gastronomisches Angebot gibt, gilt eine 2G-Pflicht. Dann heißt es „du kommst hier nicht rein“ wie bei diesen Hundeschild vor Geschäften.
    Eine Falle nach der anderen und es wird noch idiotischer werden.

    Weihnachtsmärte dürfen stattfinden. Gastronomische Angebote dürfen nur unter 2G-Bedingungen angeboten werden. Während viele ihre Buden abbauen. Juhe!

    1. Weihnachtsmärkte : also in Bayern nicht. war geplant, aber kurz davor wieder vom Söder gecancelt.

  2. „Die Politik in Österreich zielt auch offenbar auf eine rasche Durchseuchung von Geimpften ab, die weder getestet werden müssen, noch in Quarantäne zu gehen brauchen“ – wissen das die „Geimpften“? Ihre Galionsfiguren wollen ja die Apartheid für die „Ungeimpften“, damit die „Geimpften“ nicht die „Dummen“ sind … Wie lange wollt Ihr an Eurem dummen und Euch selbst schädigenden Aberglauben festhalten?

  3. >> Fritz Madersbacher

    Eine eine rasche Durchseuchung käme den Politikern gelegen und damit wird ihnen die Arbeit abgenommen, koste was es wolle. Ja, auch Tote nehmen sie in Kauf.
    Herdenimmunität sagt schon das Wort aus wie manche drauf sind. Sie lassen sich durch die Regierung leiten in denen ihnen vorgegaukelt wird sie bekämen die Freiheit für ein Picks am Arm. Leider tappen sie in die Falle wie die Alltagsfliegen und haben ihre Freiheit „unbemerkt vor Gier“ nach Freiheit die keine ist abgegeben, und ein Impf-Abo eingehandelt. So sieht es aus.

  4. Ich halte mich, was diese ominöse Herdenimmunität angeht, eher an die Milieu-Theorie, von wem auch immer sie stammt. Die Injektionen bewirken keine sterile Immunität, also kann es auch keine sog. Herdenimmunität geben. Es kommt wohl auf jeden einzelnen Menschen an, seine Lebensweise, seinen Vitamin-D-Status u.v.a.m. Wenn durch Lockdowns, Isolierung und dadurch Verhinderung von Sozialkontakten, die Durchseuchung, bzw. das Immuntraining der Hintergrundimmunität unmöglich gemacht wird, hat selbst der Einzelne kaum noch eine Chance.

    1. @Charlott: „Die Injektionen bewirken keine sterile Immunität, also kann es auch keine sog. Herdenimmunität geben.“ Sie haben das Wort „dadurch“ vergessen.

  5. Das Virus wird nie ganz weg sein. Wir hatten die Wuhan-Variante, dann die Alpha-Variante und jetzt die Delta-Variante. Ist da noch eine oder zwei unterwegs die keine auf den Schirm hat, weil ja alle so sehr auf die Impfung fokussiert sind die die Delta-Variante nichts anhaben kann. Anstatt ein Update des Impfstoffs gegen die Delta-Variante wird weiter mit den Impfstoff ohne Sinn an den Mann / Frau /Kind gebracht.
    Wird es für das Virus wirklich schwierig, neue Wirte zu finden? Kann ich mir nicht vorstellen, denn Corona-Viren sind dafür bekannt immer einen Weg zu finden. Sei es durch Mutanten.
    Und die Wirkung der Impfstoffe lassen bereits nach vier bis fünf Monaten nach. Dann ist ein Booster überflüssig. Also wäre im März/April ein Ausbruch nicht ungewöhnlich.

  6. Wieso „muss“ Schweden dann ab 1.12. den „Grünen Pass“ einführen und beginnt plötzlich, verstärkt zu testen? Es wird – nach meinem Wissen und meiner Logik – nie „Herdenimmunität“ geben, weder mit noch ohne Impfung. Wie soll das funktionieren bei mutierenden Viren? Können wir da plötzlich in die Zukunft schauen?

    Mir hängt diese „Vollversicherungsmentalität“ (primär) der westlichen Welt mittlerweile so zum Hals raus, ich weiß wirklich nicht mehr, wo das noch hinführen soll. Kindern wird die Kindheit genommen, nur damit sie vor allem und jedem geschützt sind (und das von vielen Eltern auch schon vor Corona). Die Sicherheitsvorkehrungen bei so ziemlich allem wurden über die letzten Jahrzehnte immer strenger. Gebracht haben die nicht unbedingt überall was, ganz im Gegenteil, die Lebenserwartung sinkt in einigen Staaten mittlerweile schon wieder (ja, auch schon vor Corona). Sind es nicht vielleicht diese Vorkehrungen, die Menschen mit krank machen? Haben Menschen mit einer guten Anbindung zu sich und mit Lebensfreude nicht ein besseres Immunsystem?

    Sorry, normalerweise schreibe ich nicht so emotional und „dahingekotzt“, aber heute reicht‘s mir wieder mal. Ich verliere momentan echt jegliche Hoffnung für eine „menschengerechte“ Zukunft. Und das nicht nur auf C bezogen…

    1. Hallo Yakari!
      Du schreibst mir aus der Seele, so sehe ich es auch! Je mehr den Menschen vorgeschrieben wird, desto mehr meinen sie, wenn Sie alle Regeln erfüllen, bricht das Paradies aus oder so…
      Ich denke auch das wir eher lernen müssen, unaufgeregt mit dem Virus zu leben. Wer sich selbst durch eine Impfung (oder eben dann alle 4-6 Monate) schützen zu müssen, soll das meinetwegen tun, dann aber auch den Impfstoff selbst bezahlen.
      funktionierende Herdenimmunität, volle Kontrolle über Krankheiten etc. auch mit noch so vielen Kontrollen und „Sicherheitsvorkehrungen“ gab es nie und wird es nie geben und wer das hofft oder dran glaubt, macht sich was vor und lebt in einer Illusion.

    2. @Yakari
      21. November 2021 um 13:33 Uhr
      Das klingt aber gar nicht „dahingekotzt“, sondern sehr überlegt. Auch das nicht wirklich „vorbildliche“ Schweden zeigt, dass sich die saisonalen Atemwegsvireninfektionsgeschehen allen Versuchen entziehen, sie mit „sozialtechnologischen“ Methoden (’non-pharmaceutical interventions‘) inklusive „Impfungen“ einzufangen, „auszumerzen“ oder auch nur zu beeinflussen. Solche Versuche sind zum Scheitern verurteilt und bergen das Risiko gewaltiger gesellschaftlicher Verwerfungen.
      „Ich verliere momentan echt jegliche Hoffnung für eine „menschengerechte“ Zukunft“ – das sollten Sie nicht, denn wie schon die Lateiner sagten: „Dum spiro spero“ („Solange ich lebe, hoffe ich“). Es bleibt uns nicht nur nichts Anderes übrig, es schaut auch gar nicht so schlecht aus … allen Widrigkeiten zum Trotz.

    3. @Fritz Madersbacher:
      Vielen Dank für Ihre aufbauenden Worte. Für mich war das Geschreibsel „dahingekotzt“, weil ich mich heute sehr emotional fühle – auch wenn mir die Demo gestern positiven Aufschwung vermittelt hat. Nachdem ich aber blöderweise heute den halben Tag damit verbracht habe, Berichte aus anderen Ländern zu lesen (sehr, sehr masochistische Idee), hat mich das in ein dunkles Loch zurückgeworfen. Aus dem werde ich mich aber rasch wieder befreien, weil ich trotz aller Ungeheuerlichkeiten nach wie vor glaube, dass das Narrativ gerade zusammenbricht. Leider wird es bis dahin noch einige Opfer (psychisch und physisch) geben. Doch nur so schaffen wir es vielleicht, in Zukunft bewusster zu werden und Eigenverantwortung zu übernehmen. Und Mitgefühl für Mitmenschen aufzubauen anstatt Hass und Verachtung. Vielleicht lernen wir irgendwann aus unserer Geschichte…

    4. Schweden „muss“ das nicht einführen, und es sind sofort hunderte von Meldungen beim Justizombudsman deswegen eingegangen. Anders Tegnell hat selbst gesagt, dass ein Covid-Pass nichts bringen wird. Vermutlich zeichnen die Generaldirektorin der Gesundheitsbehörde Karin Tegmark-Wisell und einige PolitikerInnen für diesen Schwachsinn verantwortlich.

  7. „Die Herdenimmunität ist also nicht durch die Impfung ausgelöst worden, sondern jeweils durch Infektion“

    „Aus diesem Grund neige ich dazu, die erste Hypothese zu bevorzugen, dass Schweden eine stärkere Immunität in der Bevölkerung aufgebaut hat, und zwar aus dem einfachen Grund, dass die massive Ausbreitung von Covid in Schweden im Frühjahr 2020 begann, in Deutschland aber erst im Herbst 2020. Obwohl also die Wirkung der Impfstoffe in beiden Ländern bereits nachgelassen hat, ist Schweden durch seine weit verbreitete natürliche Immunität der Bevölkerung geschützt, Deutschland hingegen nicht.““

    Das unterschreibe ich, weil es genau dem entspricht, was ich mir auch überlegt habe.

    Man hat große Fehler gemacht. Sobald feststand, dass Covid bei weitem nicht die tödliche Krankheit ist, wie zuerst vermittelt wurde, hätte man die Bevölkerung sich durchseuchen lassen sollen. Die relativ wenigen Opfer hätte man bewusst in Kauf nehmen sollen (das tut man im Übrigen beim Impfen mit dem experimentellen Impfstoff auch).

    Lockdowns waren der größte Fehler, die Impfungen bringen keine sterile Immunisierung, leisten also kaum einen positiven Beitrag zum Infektionsgeschehen, was im Artikel auch bestätigt wird.

    Wäre man so verfahren wie beschrieben, dann wäre es jetzt wahrscheinlich ausgestanden.

    Alle gegenwärtigen Massnahmen ziehen die Pandemie ewig in die Länge.

  8. Solange wir keinen Impfstoff haben, der wenigstens für ein, zwei Jahre eine sterile(!) Immunität verleiht, kann man noch so viele Impfpflichten erlassen wie man will. Die Pandemie wird damit nicht enden. Ob es einen solchen Impfstoff je geben wird, wissen wir nicht. — Entgegen der Meinung einiger Technokraten ist die Natur eben doch dem Stümperwerk des Menschen überlegen. Die Natur hätte dazu ja auch Millionen von Jahren Zeit. Vermessen zu glauben, der Mensch könne es in ein paar Monaten oder auch Jahren besser.

  9. Es ist doch aich allgemein bekannt(auch bei der Grippe)das man nach einer Impfung für ein paar Tage ANFÄLLIGER ist zu erkranken.Wenn man das Virus als so gefährlich einstuft,was die Regierungen ja machen müsten geimpfte nach der Impfung erst mal in Quarantäne da sie gefährdeter sind.
    Welcher Arzt sagt das den Leuten?

    Auch Anstrengung sollte man unterlassen da dies zu Herzmuskelenzündungen führen kann.Welcher Arzt teilt das mit?

  10. Es könnte sein, dass wir in Schweden „Herdenimmunität“ hätten und in Österreich und Deutschland nicht.

    Wer weiß das ganz genau, außer die Symptome in der Zukunft?

    „Herdenimmunität“ ist kein natürlicher Baum zum Daranfesthalten, bevor man in den eiskalten Bach fiele, es ist lediglich ein geistiges Artifakt zum Beruhigen.

    Festhalten an einem Gott und Ruhe sein nicht verschieden.

    1. Herdenimmunität ist kein „geistes Artefakt“, sondern Grundlagenwissen. Das Besondere an dieser Pandemie der Desinformation ist, daß sich vielleicht der eine oder andere Poststrukturalist in seine eigenen Metaphern verheddern mag, aber genau das ist auch beabsichtigt.

      Der Witz ist ja, daß vermutlich das vergessene 1 G und im Falle von Symptomatik das Testen u. ggf. Heimbleiben völlig ausgereicht hätte, um die Kurve zu „flätten“ und gleichzeitig eine moderate Durchseuchung zu gewährleisten. Plus Frühbehandlung mit all den günstigen Medikamenten, die schon am Markt sind. Aber was weiß ich schon.

  11. Wir geben zu Bedenken, dass die Gemeinschaftsimmunität ein Faktor ist.
    Die anderen sind die Erfahrungen mit den anderen Coronaviren die sich vielleicht um 15% in Ihrer Genetik unterscheiden und die keinesfalls im Vergleich zu Influenzaviren durch eine hohe Rate der Variationen auffallen.
    Das auftreten saisonaler Virusinfektionen mit einem Cocktail an Viren die sich gegeneinander beinflussen, die notwendige Diagnose von auftretenden Symptomen mit der Hilfe von rtPCR Differentialdiagnosen (nunmehr Schweden) um von Anfang an (nicht erst wenn man in der Quarantäne kaum mehr das Telefon erreicht um unverständliche Hilferufe an stellen zu senden, die sich nicht für zuständig erklären) geeignete Maßnahmen zu setzen!
    Schwedische Fachleute hatten auch schon anfangs darauf hingewiesen, dass Gemeinschaftsimmunität ohnehin schon bis zum doppelten Prozentsatz als allgemein behauptet existiert!
    Dazu gehörig eben Kreuzimmunitäte,n die es nach den beobachteten Verläufen (nicht nur in Ischgl, Diamond Princess ) gegeben haben muss!
    Dazu gehört die Ablehnung von Beratung aus Taiwan, Südkorea etc. weil die „Fachleute“ hier ohnehin alles von Anfang an gewusst haben! Sie hätten bloß von Anfang an viel mehr wissen können!
    Zu bedenken ist die Weltrekordanzahl mit Deutschland an Intensivbetten, das Aufdecken von Intensivbetten- Manipulationen durch den pensionierten Regierungsberater Matthias Schrappe mit seinen 9 Mitstreitern, meist emeritierte sehr erfahrenen bekannte Mediziner u.a. Klaus Püschel)
    Dazu gehört, dass oftmalig berechnete Letalitätsrisiko des Virus, dass trotzdem nie zu notwendigen Maßnahmen für die Gefährdeten führte!
    Dazu gehört noch vieles was auch Herr Dr. Mayer in seinem Blogg mittels intensiver Arbeit und Recherchen vermittelte um Angstfreiheit durch Wissen zu bewirken!
    Ohne hier ein Buch zu verfassen, weist alles darauf hin (auch durch das Vormodell der Mexikogrippe) das hier auch bewusst manipuliert wurde und wird!
    Inhärenter Logik zufolge ist nicht nur Gemeinschaftsimmunität auch in Ländern in denen man deren Durchsetzung durch falsche Maßnahmen behinderte und damit viele viele andere Schäden und damit Opfer „verantwortet“ weitgehend erreicht, sondern auch dass Bewusstsein der „Verantwortlichen“ über die gemachten Fehler!
    Neben immer mehr von Falschen wird auch immer mehr mit Lügen gearbeitet, um einerseits ev. Früchte der Korruption zu ernten oder andererseits aus Angst vor der Aufdeckung der Machenschaften.
    Sich weiter in der Erzählung „gefährlicher Virus“ wir haben alles getan, der Virus bedroht uns erneut mit Varianten, alles ist neu und unabwägbar und wer es am Anfang schon gewußt habe „Werfe den ersten Stein“, zu orientieren, gefällt diesen Zauberlehrlingen!
    Das die Bevölkerung einfach zur Tagesordnung übergeht, die Machenschaften der Justiz überlässt und sich darauf freut wenn die, die mindestens die Hälfte von Erkenntnis mittels unkontrolliert massiv geförderten Medien unter den Teppich gekehrt haben, nunmehr lebenslange Wiedergutmachung durch Sozialarbeit leisten dürfen, gehört bei dem
    Ösi-Bildungsgrad (Ösi-Buchleser sind statistisch gesehen Ausnahmen) gefördert durch die Coronaakademie (ersetze Corona durch Krone etc.) leider zu Utopien.
    Unserer Meinung nach sind Utopien das anzustrebende Unerreichbare.
    Und so manches von Utopien wurde trotzdem erreicht!
    Und es sollte unabhängige Zählungen von Teilnehmern an Demonstationen geben. (Auch unabhängige Kontrolleure der Polizei).
    Das hört sich vielleicht unwichtig an, aber die ewigen Aussagen von Polizeiführern mit Interessenskonflikten zu Zahlen (Auch bzg.l Polizeiübergriffen) nerven ungemein. Die werden bezahlt von Bürgern und arbeiten sehr oft nicht für diese!
    Bürgernähe sieht anders aus.
    Beim Versuch diese zu erreichen wurde schon Caspar Einem ganz schnell abgesägt1
    der war auch Bewährungshelfer und somit auch Sprachrohr von ohnmächtigen und abgehängten.
    Soziale Verwerfungen erscheinen oft bei Delikten kleiner Art die bei weitem überwiegen.
    Mord und Totschlag gehören zu den Ausnahmen.
    Aber diese Zauberlehrlinge steuern zu Verhältnissen Chikagos in den 20er Jahren.
    Jetzt passt bald dieser blöde Spruch, Wien (etc.) darf nicht Chikago ( Medellin passt besser) werden.

  12. Ich verstehe das Hochloben von Schweden nicht. Am 17.11. wurde verkündet, dass bei Indoor-Veranstaltungen und generell zusammentreffen jeweils von mehr als 100 Personen nur noch Geimpfte reindürfen. Begründung: In den Nachbarländern steigen die Zahlen ja so sehr.
    Während man in Deutschland durch krasses Testen eine Inzidenzshow abliefert, wird in Schweden gleich ohne Grund eine Spaltung der Gesellschaft betrieben. Das dollste dann noch der Verweis von, war es Tegnell?, man könne sich impfen lassen, dann würde man ja auch nicht benachteiligt. Die selben irren Sprüche wie in Deutschland und anderen Ländern gehen da gerade los.

    1. Das Gesundheitsamt mit Tegnell hatte relativ viel Macht die aus Gründen die wir nicht genau kennen beschnitten wurde.
      Tatsächlich hatte Tegnell von der Regierung von Anfang an viel verlangt, das anfangs nicht eingehalten wurde.
      Erst später wurden Pflegekräfte z.B. besser gestellt.
      Friktionsfrei war das Verhältnis Gesundheitsamt Regierung nie. Und die Bevölkerung traut der Regierung. (leider)
      Impfstoffproduktion findet auch in größerem Maßstab im Land statt. (Britisch Schwedisch Astra Zeneca).
      Auch zu diesem Thema -Hauptopfer von Pandemrix -Glaxxon Smith– usw. kann ein Buch geschrieben werden.
      Insgesamt haben die gute Statistiken und gute Seuchenkundler.

  13. Das wäre mein Vorschlag gewesen im Frühjahr 2020: Risikogruppen schützen, ihnen Fahrangebote machen, dass sie nicht mit dem ÖPNV fahren müssen, oder Einkaufsdienste. Für alle anderen wäre das normale Leben weitergegangen, um dann auch wenigstens bei 80 % der Menschen eine Immunität aufzubauen, von denen die Risikogruppen profitiert hätten. Genau das wurde als unethisch abgebügelt. Mai-Thi Nguyen-Leichendecker hielt Herdenimmunität für illusorisch, während sie jetzt für die Spike-Pimpfung die Werbetrommel rührt und Herdenimmunität als Ziel ausruft.

  14. Wo soll denn da eine „vierte Welle“ sein? Weder in Deutschland, noch in Österreich oder Schweden zu sehen. Immunität in der Bevölkerung lässt sich durch Seroprävalenzstudien ermitteln. Solange man das nicht macht, ist das, was hier betrieben wird, der Blick in die Kristallkugel. Ich hätte mir mehr erwartet von diesem Blog. Warum werden denn diese Studien nicht gemacht? Selbst Indien hat es geschafft, dies zu ermitteln. Wurde auch hier erwähnt, soweit ich mich erinnern kann.

    Außerdem geht es weiterhin um ein Virus, das vergleichbar mit Influenza ist. Also wozu das ganze Blabla? Die Viren werden nicht verschwinden. Auch nicht, wenn man Herdenimmunität hat, denn dann kommt die nächste Variante. So wie bei Influenza. Langweilig.

  15. Antikörper verschwinden. Lymphozyten ziehen sich ins Knochenmark zurück!
    Die Kohortenstudien wurden von Anfang an gefordert. Jetzt ist es ein bisschen spät und aufwendig.
    Auch wir haben im April 2020 unsere Freunde damit vor den Kopf gestoßen, dass die Schweden es richtig machen. Herden oder Gemeinschaftsimmunität hat Tegnell allerdings nie als Lösung angesprochen!
    Der Schutz gefährdeter war im von Anfang an wichtig und alles andere wurde als eher unproblematisch gesehen.
    Unser Abschätzen von jetzt sowieso vorhandener Gemeinschaftsimmunität beruht darauf, dass dem Impfregime zugute, massiv betrogen wird.
    Wir haben den Verdacht dass die massiven Steigerungen der Fallzahlen auf anderen naturfernen Machenschaften beruht.
    Zu Anfang wurde schon gesagt, dass auch bei 50% Durchseuchung keine steilen Infektionsverlaufskurven mehr zu erwarten sind.
    Nochmals! Siehe die bist 14 fachen Testzahlen in Ösiland. Dazu im Vergleich die bescheidenen Deutschen Testungszahlen. Die größeren Fallzahlen inzwischen in Dänemark wenn Testbereinigt. Siehe Israel, Island, Portugal, Spanien. Diese Message- Control-Schergen irrlichtern doch nur mehr von einem Land ins andere um Verwirrung zu stiften!
    Versetzt man sich in die Hirne der verantwortlichen und stellt fest dass Impfwirkung kaum vorhanden ist und Nebenwirkungen getarnt werden müssen. Wie gehe ich vor?
    Normalerweise lassen sich solche großangelegten Manipulationen nicht geheim halten.
    Aber hier sorgt eine große Menge Wissenschafter für die Daten und einige wenige interpretieren sie und unterdrücken jedwede andere Interpretation.
    Keine Ahnung wie lange sie den Deckel auf dem Topf halten können.
    Rudi Fluegl

  16. Man darf nicht vergessen was Schweden auch besser macht. Keine Hygiene Regeln und Masken Irrsinn oder Lockdown Unsinn. Dadurch wird auch eine schnellere Durchseuchung erreicht und gleichzeitig macht ein Normales Leben sehr viel auf die Psyche aus. Der Kollateral Schaden dieser Schein Pandemie ist um ein vielfaches größer als Covid-19 selber, ganz zu schweigen von den Nebenwirkungen der Impfung inklusive der Todesfolgen. Letzteres wäre auch weniger wenn man die Menschen Richtig Behandelt hätte statt vorzeitig an Beatmungsgeräte anzuschließen. Die Falsche Medikamentöse Behandlung kommt noch dazu die Dr. Köhler im Buch „Virus-Wahn“ beschrieben hat das selbst Gesunde umbringen würde und Standard vorgaben der WHO ist.

    Da kann man dann schon von einer Absichtlichen Bevölkerung Reduktion Sprechen oder zumindest wird es bewusst in Kauf genommen.

  17. Dazu noch!
    Herr Dr. Mayer hat das anfangs kritisch gesehen und dann die Argumente genauer betrachtet.
    Wir haben diesen Weg von der Skepsis bis zu einen breiteren Verständnis mitgemacht und können bei diesem komplexestem System auf der Erde nach dem Gehirn, Ansätze verstehen.
    Vor allem den Unterschied zwischen Medimakamentenmissbrauch bedingten, resistent gewordenen bakteriellen Erregern. Und den Antibiotika nicht zugänglichen aber mit Impfstoffen und Virostatika wechselwirkenden viralen etc.
    Gefahren.
    So wie Herr Dr. Mayer war auch Herr Ehgartner für den ORF tätig. (einer der Gründer wieso dieser einst Qualität hatte! Für uns ist da nur mehr Renata Schmidt Kunz übrig!) Und der hat die Bedenken von Herrn van Bosche zusammengefasst.—-:

    Es ist so weit. Nach den Skandalfällen „Fritzl“ und „Ibiza“ hat es Österreich wieder mal in die weltweiten Schlagzeilen geschafft: Voller Lockdown – Pamm! Impfpflicht für alle – Pamm Pamm!
    Kein anderes EU-Land hat bisher viermal den bundesweiten Lockdown verhängt. Und bei der Impfpflicht sind wir Vorreiter in illustrer Gesellschaft. Das haben bisher nur der Vatikan, sowie die autoritär geführten zentralasiatischen Republiken Tadschikistan und Turkmenistan umgesetzt.
    Sobald die Covid-Situation eskaliert, setzen sich bei den österreichischen Politikern regelmäßig die Ratschläge jener Experten durch, die den radikalsten Ansatz predigen. –Doch Moment, waren das nicht genau jene Fachleute, die auch davor schon gezeigt haben, dass ihre Pandemie-Rezepte nutzlos sind?
    Ich habe stattdessen mit einem Impfexperten Kontakt aufgenommen, dessen Prognosen sich seit März dieses Jahres weitgehend erfüllt haben: mit dem belgischen Wissenschaftler Geert Vanden Bossche. Und seine Botschaft geht in die komplette Gegenrichtung: „Wir müssen die Impfung der Kinder und jungen Leute unbedingt verhindern!“

    Vanden Bossche: „Ohne Massenimpfungen hätte es
    von der Wuhan- zur Delta-Variante hundert Jahre gebraucht.“

    Der belgische Wissenschaftler Geert Vanden Bossche hat eine schillernde Karriere hinter sich. Neben seiner Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten arbeitete er unter anderem für die Gates-Foundation sowie als Leiter der Abteilung für Adjuvantien-Technologie beim Impfstoff-Hersteller GSK (GlaxoSmithKline).
    In einem ausführlichen Interview, das er kürzlich dem „Highwire“-Moderator Del Bigtree gab, erklärte er, warum er sich von diesen lukrativen Jobs zunehmend entfremdet hat. „Den letzten Anlass gab meine Mitarbeit an Studien für einen Ebola-Impfstoff.“ – Dabei, erklärt Bossche, wurden so genannte Ring-Impfungen an allen Personen im regionalen Umfeld eines Ausbruchs durchgeführt. „Das ist extrem gefährlich, weil mit Ebola infizierte Menschen ohnehin schon mit der Immunreaktion auf die Viren schwer zu kämpfen haben. Wenn ich in diese Phase auch noch rein impfe, eskaliere ich die Immunreaktion und bringe die Geimpften mutwillig in Lebensgefahr.“
    Trotz Warnungen verschiedener Wissenschaftler hielt die Impfallianz GAVI jedoch an dieser Praxis fest. Als später die Studien erschien, suchte man die Resultate der Ringimpfungen vergebens, alle Sofortreaktionen waren im Bericht unterschlagen. Auf Nachfrage, wie viele Todesfälle aufgetreten sind, erhielt Vanden Bossche weder von der WHO, GAVI noch der Gates-Foundation Auskunft.
    Und das reichte ihm dann erstmal. Seither arbeitet er als unabhängiger wissenschaftlicher Berater.

    Prognose hat sich bewahrheitet
    Zur Covid-Problematik äußerte sich Geert Vanden Bossche erstmals zu Beginn dieses Jahres. Er veröffentlichte auf seiner Webseite ein zweiminütiges Video, in dem er die zuständigen Personen der WHO eindringlich dazu aufforderte, sofort eine offene wissenschaftliche Debatte über die weltweiten Impfaktionen einzuleiten. Diese würden nämlich zwangsläufig zur Entstehung so genannter „Immune-Escape-Varianten“ führen, die „einen Tsunami an Krankheiten und Todesfällen“ nach sich ziehen.

    In vielen weiteren Interviews und Fachartikeln warf Vanden Bossche Behörden und Experten vor, sich dem starken Wunsch der Politik zu beugen, rasch ein Wundermittel aus der Tüte zu zaubern, ohne die wissenschaftlichen Hausaufgaben gemacht zu haben. „Es gibt keine einzige wissenschaftliche Studie, die nachvollziehbar darlegt, wie so ein Impfstoff, der es nicht mal schafft, die Viren dauerhaft zu neutralisieren, die Pandemie eindämmen soll“, erklärt der belgische Impf-Experte. Und als kleine Botschaft an die Österreicher fügt er hinzu: „Unter diesen Umständen eine Impfpflicht auszurufen ist wissenschaftlich absurd.“

    Tatsächlich hat sich Vanden Bossches Warnung auf mehrfache Weise bestätigt: Mitte des Jahres kam es nach Alpha-, Beta- und Gamma-Variante zu einer weiteren fulminanten Umwälzung des viralen Geschehens. Die Delta-Variante eroberte binnen weniger Wochen die globale Vorherrschaft und liefert in den Sequenzierungen heute rund 99% der SARS-Cov-2 Befunde. Der Versuch, sich über Grenzschließungen und Lockdowns von den neuartigen Varianten zu schützen erwies sich als hoffnungslos lächerlich.

    „Setze niemals eine Massenimpfung mitten in einer Pandemie ein, wenn diese Impfung nicht fähig ist, eine sterilisierende Immunität zu erzeugen.“ – Dies ist laut Vanden Bossche das erste Gebot vernünftiger Wissenschaft. Und es wurde fahrlässig missachtet:
    „Massenimpfungen mitten in der Pandemie erzeugen einen enormen immunologischen Druck, der bei den Viren zu einer natürlichen Selektion führt. Nur die fittesten Viren überleben – und zwar jene, die gegen die Spike-spezifischen Impfantikörper resistent sind. Die Spikes sind jene viralen Proteine, die dessen Infektiosität ausmachen. Wenn ich nun einen Spike-spezifischen Impfstoff massenhaft anwende, dann selektiere ich die Viren sozusagen nach jener Art, die den spitzesten Stachel hat. Aus dieser Virenvariante, die vorher vielleicht nur einen winzigen Bruchteil der Virenpopulation ausgemacht hat, wird schließlich die dominierende Virenvariante. Ohne Massenimpfungen hätte es von der Wuhan- zur Delta-Variante mindestens hundert Jahre gebraucht.“

    „Die Immunität der Ungeimpften verbessert sich laufend“
    Geert Vanden Bossche versteht es exzellent, den Unterschied zwischen natürlicher erworbener Immunität und künstlicher Impf-Immunität zu erklären. Das Immunsystem besteht im groben aus zwei Teilen: aus der angeborenen Abwehr und dem erworbenen, lernenden Immunsystem. Speziell bei Kindern und jüngeren Erwachsenen ist das angeborene Immunsystem topfit. Es besteht aus verschiedenen Zell-Typen, die untereinander kommunizieren und jeweils spezielle Fähigkeiten haben. Dazu zählen etwa Makrophagen, Natürliche Killerzellen, Antigen-präsentierende Zellen oder bestimmte B-Zellen, die auch Antikörper erzeugen können.
    „Diese Antikörper verschwinden zwar nach ca. acht Wochen wieder, das ist für die Jungen aber kein Problem, denn ein gewisser Memory-Effekt bleibt: die angeborene Immunabwehr lässt sich ebenfalls trainieren. Mit jedem neuen Virenkontakt, sind die Jungen geübter und die Viren haben überhaupt keine Chance mehr. Die Immunabwehr sorgt für eine sterilisierende Immunität, keine Viren überleben. Die Ansteckungsgefahr ist binnen kurzer Zeit gebannt.
    Die jungen Leute haben wenig oder gar keine Symptome. Die Immunität der Ungeimpften verbessert sich mit jedem neuen Viren-Kontakt.“

    Dazu trägt auch bei dass sich die Immunreaktion auf das gesamte Virus mit seinen rund 20 Proteinen und Antigenen bezieht. Somit fällt es leicht, die Viren wieder zu erkennen – einzelne Mutationen machen es nicht unsichtbar.
    Vollständig anders verläuft das bei den Geimpften. Hier prägt sich über die Impfung eine dominante Reaktion ins Gedächtnis des Immunsystems, die vor allem über die Spike-spezifischen Antikörper abläuft. Diese erlernte Antwort overruled das angeborene Immunsystem – es wird über die Covid-Impfung sozusagen in Ruhepause geschickt.
    Dumm ist dann nur, wenn die nunmehr allein verantwortliche Immunabwehr nichts mehr ausrichten kann, weil die Viren mittlerweile veränderte Spike-Proteine besitzen, die über die Impf-Antikörper nicht mehr neutralisiert werden können.

    Geimpfte ziehen die Viren magnetisch an
    Vanden Bossche führt als Beispiel für den Wandel, der sich in den letzten Monaten ereignet hat, die Situation in Großbritannien an. Und er zeigt dazu die Daten der UK-Gesundheitsbehörden. Im Wochenbericht 36 ergab sich folgendes Gesamtbild der Covid-Infektionen.

    Hier erkennt man, dass die Ungeimpften bis zum Alter von 40 Jahren noch ein deutlich höheres Infektionsrisiko haben, als die Geimpften.
    Nur zehn Wochen später – Mitte November – hat sich die Situation vollständig verändert.
    Nun sieht es so aus:

    In der Altersgruppe von 30 bis 80 Jahren haben die vollständig geimpften Personen nun ein deutlich höheres Infektionsrisiko als Ungeimpfte.
    Dies liegt liegt laut Vanden Bossche am Trainingseffekt durch die wiederkehrenden Viren-Kontakte, den die Ungeimpften und Genesenen mitgemacht haben. Mit ihrer sterilisierenden Immunität würden sie tatsächlich für einen verlässlichen Herdenschutz sorgen. In den Entwicklungsländern Afrikas, wo keine Impfkampagnen abgehalten wurden, ist das auch so. In den Industrieländern stellen jedoch die Geimpften die Mehrheit. Und von ihnen geht keinerlei Herdenschutz aus. Im Gegenteil, sie scheinen die Viren magnetisch anzuziehen.
    „Personen, die geimpft werden, verlieren mit jeder Woche mehr von ihrem Infektionsschutz. Sie haben mittlerweile ein höheres Infektionsrisiko als die Ungeimpften. Letzte Bastion sind jetzt die Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren. Hier gibt es noch Infektionen, hier erwerben sie ihren natürlichen Immunschutz mit der sterilisierenden Immunität. Wenn nun die unter 18 Jährigen ebenfalls geimpft werden, wird sich das rasch umdrehen. Und in ein paar Monaten wird es auch in dieser Altersgruppe bei den Geimpften mehr Infekte geben als bei den Ungeimpften.“
    Vanden Bossche schildert, was uns nun bevor steht, wenn massenhaft Kinder geimpft werden, so wie das besonders eifrige Länder und Städte bereits vor machen. Das „Austria Center“, Österreichs größtes Konferenzzentrum in Wien wurde soeben in ein riesiges Impfzentrum für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren umgebaut. Der Andrang, so die Stadtpolitiker hoch erfreut, sei riesig. Und bald würden zehntausende Kinder vor Covid geschützt sein.

    Vanden Bossche sieht das anders:

    „Wir steuern jetzt mit den Impfkampagnen bei den Kindern und jungen Leuten auf ein vollständiges Desaster für die individuelle Gesundheit, aber auch die Volksgesundheit zu.
    Aus folgenden 3 Gründen:
    1) Wenn wir jetzt die Kinder Impfen, dann nehmen wir ihnen die Fähigkeit der sterilisierenden Immunität, die sie jetzt haben, für immer weg. Dann können wir die Herdenimmunität komplett vergessen.
    2) Wir haben eine weitere Brutstätte für resistente Virenarten
    3) Die resistenten Stränge breiten sich aus – und wenn sie wieder kommen, so wird bei den Geimpften die vorher vorhandene angeborene Immunabwehr unterdrückt, weil sie von den über die Impfung erworbenen Antikörpern overruled werden. Diese Impf-Antikörper sind jedoch vollständig sinnlos, weil die Viren dagegen längst resistent sind.“

    „Falls ich mich irre, können Sie mich einsperren“

    Im Interview mit Del Bigtree unterstrich Geert Vanden Bossche seine Aussage mit dem drastischen Satz: „Falls ich mich irre, können Sie mich einsperren.“
    Und er begründete das folgendermaßen:

    „Ich stehe zu meinem Wort und mache meinen Standpunkt klar. Aber hört man das irgendwo von einem der Experten, die jetzt die Linie vorgeben. Sagt da irgend jemand: ‚Wenn etwas schief geht mit der Massenimpfung der Kinder, dann könnt Ihr mich einsperren.‘ Niemand sagt das!
    Ich sage es, weil ich überzeugt bin und meine Hausaufgaben gemacht habe. Ich habe diese Sache von allen Seiten immer und immer wieder durchdacht. Das ist ein sehr komplexes Puzzle, für das es nur eine richtige Lösung gibt. Und die formuliere ich. Anstatt die Viren auf natürliche Weise zu bekämpfen, geben wir den Viren die Chance, bei den Menschen ihre natürliche Selektion auszutoben, weil es keine vernünftige Abwehr mehr gibt. Ich kann nur das erzählen, was ich weiß. Es ist eine schwierige, komplexe Thematik und für Laien nicht einfach. Jeder will das beste für seine Kinder, das ist klar. Und ich möchte, dass zumindest alle Menschen die Chance hatten, diese Warnung zu hören. Das sehe ich als meine Aufgabe. Wir müssen die Impfung der Kinder unbedingt verhindern, das ist unsere letzte Hoffnung.“

    Die Graphiken fehlen!
    Und ein wichtiger Zusatz zu einem Kommentar ist hier:

    Hallo Herr Ehgartner,
    ich verstehe nicht, warum das Immunsystem durch die Imoofung „overruled“ wird. Wenn das Immunsystem eine Coronavirusvariante aufgrund der Impfung (=scharfmachen gegen ein einzelnes Spikeprotein) nicht erkennt, müsste es doch auf die Virusvariante so reagieren, wie ein ungeimpftes Immunsystem, oder nicht? Bitte erläutern Sie mir, warum dies nicht so sein soll, damit ich es verstehen kann.

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    Anonym22. November 2021 um 14:28
    P.S.: dass der Anteil der infizierten Geimpften steigt, liegt ja sicher auch daran, dass sich die absolute Anzahl der Geimpften erhöht hat (wo nur 2 Ungeimpfte auf 8 Geimpfte kommen,können sich ja auch höchstens 2 Ungeimpfte infizieren).
    Ich selbst bin nicht geimpft und würde das gern so oder so beibehalten, aber auch die Beiträge der Impfkritiker werfen Fragen bei mir auf. Rein logische…

    Ehgartners.Info22. November 2021 um 16:37
    Das Immunsystem hat zwei Ausformungen: das angeborene und das erworbene. Das angeborene ist großteils unspezifisch und steht von Geburt an zur Verfügung. Das andere lernt mit jeder Erfahrung – und reagiert viel spezifischer.
    In der Hierarchie stehen die erworbenen Erfahrungen jedoch über den angeborenen. Sie wurden schließlich auf Basis konkreter Auseinandersetzungen mit konkreten Viren oder Bakterien gemacht.
    Impfungen sind ein Eingriff in diesen Mechanismus, weil sie Erfahrungen aus zweiter Hand vermitteln. Das ist ja die Impf-Idee: die Krankheit zu ersparen, indem das Immunsystem zu einer präventiven Immunreaktion angeregt wird.
    Das Immunsystem ist gut manipulierbar – und das wird von der Medizin ja auch im Übermaß betrieben. Nicht nur mittels Impfungen. Auch Fiebersenker, Antibiotika, Cortion-Präparate und viele andere Medikamente greifen unmittelbar in die Funktionen des Immunsystems ein.
    Impfungen greifen jedoch auf eine prägende Weise ein. Diese Lern-Erfahrungen werden ernst genommen und overrulen in der Folge die angeborene Immunabwehr. Mit zwei Immunantworten parallel zu reagieren, ist nicht rationell. Evolutionäre Abläufe sind hingegen ein Muster an Rationalität. Da geht es niemals um das Individuum, sondern immer um den Gesamtnutzen für die Spezies. Und deshalb wird hier hervorragend mit den Ressourcen gewirtschaftet.
    Eine eingelernte Erfahrung ist deshalb vorrangig. Das Zurückspringen auf die eher grobe, primitivere angeborene Immunabwehr im Normalfall nicht vorgesehen.

  18. Das gehört zur Ehgartner Antwort auch noch!
    Die von der UK-Behörde angegebenen Zahlen, aus denen ich die Graphiken gemacht habe, beziehen sich auf eine Grundgesamtheit. Hier geht es um das Infektionsrisiko pro 100.000 Geimpfte oder pro 100.000 Ungeimpfte. Sonst wäre das ja unwissenschaftlich und nicht vergleichbar.

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