Der unsichtbare Feind: Absinkendes Land treibt die Flutgefahr auf Java – nicht der Klimawandel der UN-Politiker

18. April 2026von 4,5 Minuten Lesezeit

Eine aktuelle Studie der Columbia Climate School vom 8. April 2026 zeigt einmal mehr, wie sehr die offiziellen Klimaprognosen der UN und ihrer Politiker an der Realität vorbeigehen.

Auf der indonesischen Insel Java, Heimat von über 150 Millionen Menschen (ca. 2 % der Weltbevölkerung), ist nicht der steigende Meeresspiegel durch CO₂ das Hauptproblem – sondern das Absinken des Bodens selbst. Die Landabsenkung (Subsidenz) übertrifft an fast der gesamten Nordküste den ozeanischen Meeresspiegelanstieg bei weitem. Bis zu 1,5 Meter pro Jahrzehnt sinken große Teile der Küste, in Städten wie Jakarta, Pekalongan, Semarang und Demak sogar mehr als ein Meter pro Dekade. Bis 2050 könnte die Landabsenkung bis zu 85 % der relativen Meeresspiegelanstiege ausmachen – und über 75 % der Küste werden von dadurch verursachter Flutgefahr dominiert.

Die Studie von Leonard O. Ohenhen et al mit dem TitelLand subsidence on Java Island and its contributions to relative sea level change“ (Bodenabsenkungen auf der Insel Java und ihr Beitrag zur relativen Veränderung des Meeresspiegels), veröffentlicht in Science Advances, nutzt hochauflösende Satellitenradar-Daten und maschinelles Lernen, um die Absenkung von 2017 bis 2023 detailliert zu kartieren – nicht nur in den bekannten Großstädten, sondern flächendeckend über urbane und ländliche Gebiete.

Die Forscher um Ohenhen (ehemals Lamont-Doherty Earth Observatory, jetzt UC Irvine) haben „virtuelle Gezeitenpegel“ alle fünf Kilometer entlang der Küste erstellt und mit Meeresspiegel-Projektionen kombiniert. Das Ergebnis ist eindeutig: „In vielen Teilen Javas sinkt das Land so schnell, dass es die Effekte des ozeanischen Meeresspiegelanstiegs überlagert. Die Gefahr kommt nicht nur vom Ozean, sondern von unten aus dem Boden“, zitiert ein Columbia-Artikel Ohenhen.

Co-Autor Folarin Kolawole betont: Die Studie identifiziert die treibenden Faktoren – intensive Grundwasserentnahme in Städten, Landwirtschaft, Industrie und natürliche Sedimentverdichtung in Deltas. Und Manoochehr Shirzaei (Virginia Tech) ergänzt: „Subsidenz ist eine der am besten steuerbaren Komponenten des Küstenrisikos. Im Gegensatz zum globalen Meeresspiegelanstieg lässt sie sich lokal durch Politik, Infrastruktur und nachhaltige Ressourcennutzung managen.“ James Davis von der Lamont-Doherty Observatory fasst es zusammen: „Was für die Küstenbewohner zählt, ist nicht der globale Meeresspiegel, sondern wie Land und Meer sich vor Ort verändern.“

Das ist keine abstrakte Wissenschaft – es betrifft Millionen. Jakarta, die weltweit bevölkerungsreichste Stadt, ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Regierung verlegt die Hauptstadt teilweise genau deshalb.

Doch in den Medien und bei UN-Politikern wird das Phänomen fast immer als „Klimawandel-bedingt“ verkauft: Meeresspiegelanstieg durch schmelzende Polkappen, Hitzewellen, CO₂ – das übliche Narrativ.

Hier kommen die falschen Prognosen der UN und ihrer Politiker ins Spiel. Die IPCC-Berichte (z. B. AR6, Chapter 4: Sea Level Rise) projizieren globalen Meeresspiegelanstieg von 0,61–1,10 m bis 2100 unter hohen Emissionsszenarien (RCP8.5) und warnen dramatisch vor Flutkatastrophen in niedrig liegenden Küstenregionen wie Südostasien.

Die UNEP prognostizierte schon 2005 massive Überflutungen durch „climate change sea level rise“. Politiker von Ban Ki-moon bis António Guterres und zahllose Klimakonferenzen (COPs) malen seit Jahrzehnten das Bild der „untergehenden Inseln und Küsten“ – alles wegen fossiler Brennstoffe. In Jakarta hieß es jahrelang in PBS-Berichten und Mainstream-Medien: „Klimawandel und Überentwicklung kollidieren“ – als ob der CO₂-Anstieg der Hauptverursacher wäre.

Die Columbia-Studie und ähnliche Arbeiten zeigen das Gegenteil: Die reale relative Meeresspiegelanstieg in Java wird zu 85 % von lokaler Landabsenkung getrieben – verursacht durch Grundwasser-Übernutzung, nicht durch globale Erwärmung. Das ist kein „Klimakrise“-Effekt, der nur durch globale CO₂-Reduktion zu stoppen ist, sondern ein lokales Ressourcen-Management-Problem.

Die UN-Modelle, die fast ausschließlich auf globalen Meeresspiegel-Durchschnitten basieren und vertikale Landbewegungen oft ignorieren oder unterschätzen, haben hier schlicht versagt. Ähnlich wie bei früheren Fehlprognosen (z. B. zu den Malediven wie gestern hier berichtet oder anderen Deltas) wird die Gefahr dramatisiert, um globale Steuern, Energiewenden und Kontrollmechanismen zu rechtfertigen – während die echten, lösbaren Ursachen (Grundwasserentnahme) unter den Tisch fallen.

Die Forscher selbst betonen: Subsidenz ist lokal veränderbar. Statt Milliarden in fragwürdige Klimafonds zu pumpen, könnte man in Jakarta und Umgebung einfach die Grundwasserentnahme regulieren, nachhaltige Wasserwirtschaft fördern und Infrastruktur anpassen. Das würde mehr bringen als jede UN-Konferenz.

Die Studie hat globale Relevanz: Viele Küstenregionen in Asien, Afrika und anderswo könnten ähnliche „unsichtbare“ Dynamiken zeigen, wenn man endlich genau hinschaut statt nur CO₂-Moleküle zu zählen. Die Columbia-Forscher warnen: „Was wir auf Java sehen, ist wahrscheinlich ein Vorbote für andere Regionen, wenn Landabsenkung nicht richtig überwacht und gemanagt wird.“

Fazit

Wieder einmal entpuppt sich die große Klimakatastrophe als Mischung aus realen lokalen Problemen und ideologisch überhöhtem Narrativ. Die UN-Politiker und ihre „Experten“ haben mit ihren apokalyptischen Prognosen Milliarden in Angst und teure Scheinlösungen investiert – während die Wissenschaft vor Ort zeigt: Der Boden sinkt wegen schlechter lokaler Politik, nicht wegen unseres Atems. Wer echte Lösungen will, schaut auf die Daten, nicht auf die nächsten COP-Reden.

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇

Bild: VOA Indonesian Service, Public domain, via Wikimedia Commons

Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.



Die Malediven sinken nicht

Die Geschichte über die dauernd steigenden Meeresspiegel

Drei neue Studien stellen jahrzehntelange Klimadogmen zum Anstieg des Meeresspiegel infrage

UNO Generalsekretär Guterres fordert „harte Emissionssenkungen“ wegen Meeresspiegel

Höhere Meeresspiegel bestätigen wesentlich höhere Temperaturen vor 7000 Jahren als heute

Einfluss von Klimaänderungen: Steigt der Meeresspiegel – stark oder gar nicht?

Wahrheits-Weekend im britischen Mainstream: Klimahysterie durch Geld getrieben

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge