Wie sicher oder unsicher die neuartigen Corona Impfstoffe sind

Impfzentren werden im Rekordtempo aufgebaut, um vorbei an der niedergelassenen Ärzteschaft Impfungen im großen Stil durchzuführen. In Rekordzeit haben drei Impfstofferzeuger erste Ergebnisse ihrer klinischen Versuche gemeldet. Bei jeweils 30.000 bis 45.000 Menschen, geteilt in Gruppen mit Impfstoff und Placebo, wurden mehr als 150 Infektionen beobachtet. Auf Basis der minimalsten Ergebnisse wurden Zulassungen für die Impfstoffe von Pfizer, Moderna und AstraZeneca beantragt. Wie wirksam und wie sicher sind diese?

Am 9. November löste eine Pressemeldung an den Börsen ein Kursfeuerwerk aus. Der Pharmariese Pfizer und sein deutscher Partner BioNTech informierten über die Entwicklung ihres Impfstoffs gegen Covid-19 mit einer behaupteten Schutzwirkung von 90 %. Die EU verkündete den Kauf von 300 Millionen Dosen des kostspieligen neuen Impfstoffs. Und die Regierungen überschlugen sich mit Meldungen wann wer geimpft werden würde.

Nur Pfizer-CEO Albert Bourla traute dem Enthusiasmus, den sein Unternehmen verbreitete, wohl selbst nicht so ganz . Am Tag, an dem sein Unternehmen die vorläufigen Ergebnisse der Impfstoffstudie veröffentlichte, verkaufte er 62 % seiner Pfizer-Aktien und machte damit Millionengewinne. Um den Verdacht eines „Insider-Geschäfts“ zu entkräften, hatte er den Verkauf bereits im August über eine Sonderoption eingeleitet.

Auch der frühere Chief Science Office von Pfizer zeigt sich skeptisch und antwortete kürzlich in einem öffentlichen Kommentar auf Twitter einem Kollegen in Großbritannien:

„Alle Impfstoffe gegen das SARS-COV-2-Virus sind per definitionem neu. Kein Impfstoffkandidat ist … seit mehr als ein paar Monaten in der Entwicklung.“

Yeadon fuhr fort:

„Sollte ein solcher Impfstoff unter beliebigen Umständen, die nicht AUSDRÜCKLICH experimentell sind, zur Impfung zugelassen werden, bin ich der Ansicht, dass die Impfstoffempfänger in krimineller Absicht getäuscht werden. Der Grund dafür ist, dass es exakt null menschliche Probanden gibt, über … die Daten hinsichtlich der Sicherheit vorliegen, die älter als ein paar Monate sind.“

Neuartige Impf-Technologien

Alle drei neuen Impfstoffe beruhen auf einer neuen Technologie, die bisher nur zur Heilung von Krebs bei Schwerkranken angewendet werden durfte. Im Sommer hat aber die EU-Kommission die Gentechnik Verordnung dahingehend verändert, dass diese Impfstoffe nun zugelassen werden können. Mit einer Test- und Beobachtungszeit, die weit kürzer ist als bei allen Impfstoffen bisher. Und damit werden gesunde Menschen behandelt und nicht solche, bei denen es darum geht eine Krankheit zu heilen. Das Grundprinzip der Medizin „zuerst nicht schaden“ wird damit (möglicherweise) ausgehebelt.

Professor Romeo F. Quikano von der Abteilung Pharmakologie und Toxikologie an der Medizinischen Hochschule, Universität der Philippinen Manila, hat in einem längeren Artikel beleuchtet, wie die übliche Vorgangsweise bei der Erprobung eines Impfstoffes ist und was die Gefahren der neuartigen Impf-Technologien sein könnten.

Während des SARS-1-Ausbruchs 2002-2003 dauerte es etwa 20 Monate, bis ein Impfstoff für klinische Versuche am Menschen bereit war, obwohl die Bedenken hinsichtlich der Sicherheit noch immer nicht ausgeräumt waren. Dies war bereits viel zu schnell, verglichen mit der üblichen Zeit, die für vorklinische Versuche oder Tierversuche benötigt wird, um zufriedenstellend abgeschlossen zu sein, bevor mit Experimenten am Menschen oder klinischen Versuchen begonnen werden kann.

Doch für Covid-19-Impfstoffkandidaten wurden die klinischen Studien kaum fünf Monate nach dem Auftreten von SARS-Cov-2 begonnen, womit die normalerweise erforderlichen präklinischen Studien umgangen wurden und die ernsthaften Sicherheitsbedenken beim vorherigen Versuch, einen SARS-1-Impfstoff zu überstürzen (der schließlich verschrottet wurde), ignoriert wurden.

Vielfache Sicherheitsbedenken sind zu klären

Eine der größten Sicherheitsbedenken bei der Entwicklung eines Impfstoffs ist die Frage, wie die Gefahr umgangen werden kann, dass der Impfstoff die Pathogenität des Virus tatsächlich „verstärkt“ oder es aggressiver macht, möglicherweise aufgrund einer antikörperabhängigen Verstärkung (ADE – antibody dependent enhancement), wie dies bei früheren Studien mit Testimpfstoffen an Tieren der Fall war. Sollte dies in einer größeren Studie am Menschen geschehen, könnte das Ergebnis katastrophal sein. Diese schwerwiegende nachteilige Wirkung wird möglicherweise nicht einmal durch einen klinischen Versuch erkannt, insbesondere bei sehr einseitigen klinischen Versuchen, die mit Interessenkonflikten unter Beteiligung von Impfstofffirmen belastet sind. Selbst wenn ein schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis entdeckt wird, wird dies gewöhnlich unter den Teppich gekehrt.

So zeigten beispielsweise die ersten klinischen Studienergebnisse für den COVID-19-Impfstoff von Moderna Berichten zufolge, dass drei der 15 menschlichen Versuchspersonen in der Hochdosisgruppe schwere und medizinisch bedeutsame Symptome aufwiesen. Moderna kam jedoch zu dem Schluss, dass der Impfstoff „im Allgemeinen sicher und gut verträglich“ sei. Der Impfstoff, der von Dr. Anthony Fauci, dem Direktor des Nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten der USA, vorangetrieben und von Bill Gates finanziert wurde, verwendet eine experimentelle mRNA-Technologie.

Mehrere der US-Kandidaten (Moderna, Pfizer/BioNTech und Arcturus Therapeutics) setzen diese noch nie zuvor zugelassene Technologie ein. Exogene mRNA ist von Natur aus immunstimulierend und diese Eigenschaft der mRNA könnte vorteilhaft oder nachteilig sein. Sie kann eine verstärkende Wirkung entfalten, die Antigenexpression hemmen und die Immunantwort negativ beeinflussen.

Die paradoxen Auswirkungen des angeborenen Immunsystems auf verschiedene Formate von mRNA-Impfstoffen sind noch nicht vollständig verstanden. Zu den potenziellen Sicherheitsbedenken gehören lokale und systemische Entzündungen, die Biodistribution und Persistenz des exprimierten Immunogens, die Stimulation autoreaktiver Antikörper und potenzielle toxische Wirkungen von nicht nativen Nukleotiden und Komponenten des Abgabesystems. Ein mRNA-basierter Impfstoff könnte auch starke Typ-I-Interferon-Antworten induzieren, die nicht nur mit Entzündungen, sondern möglicherweise auch mit Autoimmunität in Verbindung gebracht wurden. Ein weiteres potenzielles Sicherheitsproblem könnte von der extrazellulären RNA herrühren, die nachweislich die Permeabilität dicht gepackter Endothelzellen erhöht und möglicherweise die Blutgerinnung und pathologische Thrombosebildung fördert.

Gefahren von Trägersystemen

Eine weitere Gefahr von mRNA-Impfstoffen ist die Verwendung von biotechnologischen „Trägersystemen“ mit Lipid-Nanopartikeln (LNPs). LNPs „kapseln die mRNA-Konstrukte ein, um sie vor Abbau zu schützen und die zelluläre Aufnahme zu fördern“ und zusätzlich das Immunsystem auf Touren zu bringen. Die LNP-Formulierungen in den drei mRNA-Impfstoffen von Covid-19 sind ebenfalls „PEGyliert“, was bedeutet, dass die Impfstoff-Nanopartikel beschichtet sind mit einem synthetischen, biologisch nicht abbaubaren und zunehmend umstrittenen Polymer namens Polyethylenglykol (PEG).

LNPs könnten zu einer oder mehreren der negativen Reaktionen beitragen. Forscher, die einst annahmen, dass das Polymer weitgehend „inert“ sei, stellen nun seine Biokompatibilität in Frage und warnen vor der Förderung des Tumorwachstums durch PEGylierte Partikel und vor unerwünschten Immunreaktionen.

Die Hersteller von gentechnisch hergestellten adenoviralen Vektor-COVID-19-Impfstoffen, die sich in der klinischen Erprobung befinden (Johnson & Johnson, AstraZeneca/Oxford und CanSino), verwenden PEG auch als kostengünstiges Additiv für die Impfstofflagerung. Wenn einer der PEGylierten mRNA-Impfstoffe für Covid-19 die Zulassung erhält, wird die erhöhte Exposition gegenüber PEG beispiellos und potenziell katastrophal sein.

Vektor Impfstoffe wie der von AstraZeneca

Wie die mRNA-Impfstoffe befinden sich auch die adenoviralen Vektor-COVID-19-Impfstoffe noch im Versuchsstadium und wurden bisher noch nicht für Massenimpfungen gegen Infektionskrankheiten eingesetzt. Angesichts der schlechten Sicherheit vieler Impfstoffe in der Vergangenheit ist das Risiko unvorhersehbarer und potenziell katastrophaler Nebenwirkungen äußerst besorgniserregend.

Beispielsweise könnten die Virus-Vector Impfstoffe neben anderen Gefahren eine Rekombination mit natürlich vorkommenden Viren eingehen und Hybridviren erzeugen, die unerwünschte Eigenschaften hinsichtlich Übertragung oder Virulenz haben könnten. Die zahlreichen Variablen, die die Wahrscheinlichkeit einer Rekombination und die möglichen Ergebnisse der Rekombination beeinflussen, lassen sich mit den vorhandenen Werkzeugen und Kenntnissen praktisch nicht genau quantifizieren. Die Risiken sind jedoch real, wie das Auftauchen mutierter Virustypen, eine erhöhte Pathogenität und unerwartete schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (einschließlich Tod) nach planlosen Massenimpfkampagnen zeigen.

Erfahrungen mit wenig erprobten Impfstoffen

Das Dengvaxia-Impfstoff-Fiasko auf den Philippinen veranschaulicht auch die Gefahr, einen Impfstoff zu rasch auf den Markt zu bringen. Infolgedessen litten oder starben viele der Geimpften nach einem verpfuschten Massenimpfprogramm. Nach Angaben des Chefpathologen der Staatsanwaltschaft waren bis zum 18. Februar 2020 153 der mit Dengvaxia geimpften Personen gestorben.

Ein weiteres Beispiel für die Gefahr, dass die Unternehmen die klinischen Sicherheitsversuche für Impfstoffe beschleunigen, ist der Fall des HPV-Impfstoffs (Humanes Papillomavirus). Zwei der größten Impfstoffhersteller versahen ihre Placebos mit einem neurotoxischen Aluminium-Adjuvans und verkürzten die Beobachtungszeiträume. Zahlreiche unerwünschte Ereignisse, darunter lebensbedrohliche Verletzungen, dauerhafte Behinderungen, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle, wurden später nach der Impfung mit bivalenten, vierwertigen oder neunwertigen HPV-Impfstoffen gemeldet.

Nochmal Michael Yeadon auf Twitter:

„Ich bin konstitutionell für die Impfung und habe mein ganzes Arbeitsleben lang in und rund um die ‚Big Pharma‘ gearbeitet. … Aber eine überstürzte Serie von Impfstoffen? Die werden nicht gebraucht. Wir wissen, dass etwa 50 % der Bevölkerung bereits immun gegen SARS-COV-2 waren, bevor es in Großbritannien ankam. … Wir wissen, dass es real ist, und wir kennen sogar den Mechanismus (frühere Exposition gegenüber Viren mit gemeinsamen Regionen mit denen des neuen Virus, in diesem Fall endemische Erkältungsviren, die Coronaviren verursachen).“

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