Ukraine: Der Korruptionsskandal um Zelensky eskaliert weiter

20. August 2026von 2,5 Minuten Lesezeit

Die nationale Antikorruptionsbehörde NABU und die Spezialstaatsanwaltschaft SAPO haben mit der Operation „Forrest Gump“ eine weitere Ebene der Korruption im engsten Umfeld von Präsident Wolodymyr Zelensky aufgedeckt. Durchsuchungen treffen nun auch die Präsidentenkanzlei selbst. Was die EU allerdings nicht daran hindert weiter unser Steuergeld ins Land zu pumpen.

Im Zentrum der neuen Ermittlungen steht eine mutmaßliche kriminelle Organisation unter Beteiligung von Abgeordneten und hochrangigen Mitarbeitern des Präsidentenbüros. Ziel der Aktion: Die Geldwäsche von rund 150 Millionen Hrywnja (etwa 3 Millionen Euro) in bar. Das Geld soll über Scheinfirmen und die staatliche Sense Bank legalisiert und als Kaution für den früheren Energieminister Herman Halushchenko im früheren „Midas“-Korruptionsskandal eingesetzt worden sein.

Besonders brisant sind die veröffentlichten Abhörprotokolle. In einem Mitschnitt wird zynisch über die Tarnung gestohlener Gelder gesprochen: „Wir haben ‚Saving Private Ryan‘, richtig? Aber nur ein Idiot würde den Diebstahl von Geld – und noch dazu die Schulgebühren der Kinder – auf die eigenen Kinder registrieren. Deshalb: Forrest Gump.“ Die Ermittler haben den Namen der Operation bewusst aus diesem Spott abgeleitet.

Weitere Aussagen in den Aufnahmen sprechen von „vier Säcken voller Geld“ und davon, dass man „direkt zum Präsidentenbüro fahren“ könne.

Die Schlinge zieht sich zu

Ziel der Durchsuchungen waren unter anderem der Abgeordnete Vadym Stolar und Iryna Mudra, die stellvertretende Leiterin des Präsidentenbüros. Mudra wurde noch am selben Tag von Zelensky entlassen. Auch Manager der staatlichen Sense Bank und weitere Personen aus dem Justizministerium sind betroffen.

Die Operation steht im Zusammenhang mit dem größeren „Midas“-Skandal um den Geschäftsmann Tymur Mindich, einem langjährigen Geschäftspartner Zelenskys aus der Zeit vor seiner Präsidentschaft. Mindich und weitere Mitwisser waren bereits früher nach Israel (sic!) geflohen. Bei früheren Durchsuchungen waren unter anderem Bargeld und eine goldene Toilette gefunden worden – zum Symbol der Maßlosigkeit geworden.

Auch der frühere Präsidentenbüro-Chef Andrij Jermak steht in verwandten Verfahren unter Verdacht der Geldwäsche.

Westliche Blindheit und die Kosten des Krieges

Während ukrainische Soldaten an der Front sterben und die Bevölkerung unter Kriegsfolgen leidet, scheinen Teile der Führung weiterhin kräftig abzukassieren. Der Westen hält trotzdem an seiner unkritischen Unterstützung fest. Milliarden fließen, ohne dass ernsthafte Rechenschaft verlangt wird. Wer kritische Fragen stellt, wird schnell als „Putin-Versteher“ abgestempelt.

Die aktuellen Ermittlungen zeigen jedoch: Die Korruption ist kein Randphänomen, sondern reicht bis in die höchsten Etagen der Macht. Ob Zelensky selbst am Ende noch unbeschadet aus dieser Affäre hervorgeht, bleibt abzuwarten. Die Schlinge um sein engstes Umfeld zieht sich jedenfalls weiter zu.

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3 Kommentare

  1. VerarmterAdel 20. August 2026 um 10:14 Uhr - Antworten

    Egal, Gottes auserwählte Psychopathen können bekanntlich überall machen, was sie wollen.

    In ISrahell, dem anderen Derckhaufen, hat Oberpsycho Ben-Gvir jetzt die Baustelle der geplanten Hinrichtungsanlage für Palästinenser präsentiert – https://apolut.net/ben-gvir-praesentiert-baustelle-geplanter-hinrichtungsanlage-fuer-palaestinenser/

    Hahaha, ja, warum denn nicht. Ist doch ISrahell, das ewige Opfer. Das machen kann, was es will. Ich bin gespannt, wie viele Billionen das Berliner Politböldenpack überweist, damit die Anlage auch wirklich standesgemäß ist.

    • Jakob 20. August 2026 um 10:37 Uhr - Antworten

      …….. und wieviele Logenplatzkarten für jede Hinrichtung versteigert werden.

  2. Jakob 20. August 2026 um 10:10 Uhr - Antworten

    Der arme arme Pimmelpianist.
    Hat der Westen endlich die schuldige Person für die nicht mehr zu verheimlichenden Korruptionsverbrechen in der Ukra gefunden.

    Nun. Setzen wir halt Wahlen an.
    Unser Kandidat (Fjodorow?) wird gewinnen.
    Das Grundübel für die böse böse Korruption ist entfernt, und damit kann der Zirkus weitergehen wie gehabt.

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