
Rockefeller und Soros gestützte NGO setzt Verbannung eines ungarischen Think Tanks in Brüssel durch
Eine von milliardenschweren Stiftungen der Oligarchen finanzierte Nichtregierungsorganisation klagt, eine undurchsichtige EU-Behörde liefert die passende Entscheidung, und am Ende fliegt ein konservativer Think Tank aus einem Register, das über politische Teilhabe in Brüssel entscheidet.
Der aktuelle Fall betrifft MCC Brussels, den Brüsseler Ableger des ungarischen Mathias Corvinus Collegium. Am Freitag, dem 12. Juni, teilte das Sekretariat des EU-Transparenzregisters MCC Brussels mit, dass die Registrierung der Organisation suspendiert wird. Der Auslöser: eine formelle Beschwerde des Corporate Europe Observatory (CEO) vom Februar 2025.
Was auf dem Papier als technische Transparenzfrage daherkommt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als politisch motivierter Angriff. CEO — eine Organisation, die nach eigenen Angaben gegen „unternehmerischen und rechtsextremen Einfluss“ in der EU-Politik kämpft — widmete in ihrer Beschwerde bemerkenswert viel Raum den politischen Inhalten von MCC Brussels: den Konferenzen, den Debattenbeiträgen zu Bauernprotesten und Klimapolitik, dem angeblichen politischen Einfluss.
Frank Furedi, geschäftsführender Direktor von MCC Brussels, erklärt dazu:
„Wir haben Druckkampagnen gegen Veranstaltungsorte erlebt. Wir haben Versuche gesehen, unsere Events abzusagen. Wir haben erlebt, wie Politiker Staatsmacht einsetzen wollten, um Konferenzen zu schließen. Jetzt werden wir Zeuge eines Versuchs, uns mit bürokratischen Mitteln auszuschließen.“
🚨 EU BUREAUCRACY TARGETING MCC BRUSSELS
They won’t succeed – yet another politically motivated attempt to silence MCC BrusselsThe EU Transparency Register Secretariat has suspended MCC Brussels.
Not for hidden lobbying.
Not for undisclosed meetings.
Not for financial…— MCC Brussels (@MCC_Brussels) June 15, 2026
Wer hier klagt: Das Netzwerk der Milliardäre
Corporate Europe Observatory gibt sich gerne als basisdemokratischer Wachhund gegen Lobbyismus. Die Finanzierung erzählt eine andere Geschichte. Zu den Geldgebern gehören:
- Rockefeller Philanthropy Advisors — das Vehikel einer der ältesten und einflussreichsten US-amerikanischen Dynastien, die seit Generationen globale Politik nach ihren Vorstellungen formt.
- George Soros‘ Open Society Foundation — der milliardenschwere Spekulant, dessen Stiftungsnetzwerk systematisch NGOs, Medien und politische Bewegungen in ganz Europa alimentiert.
Dass ausgerechnet eine von den Geldern der Multi-Milliardäre Rockefeller und Soros, also letztlich vom Finanzkapital abhängige Organisation über „Transparenz“ und „Lobbyismus“ doziert, die politische Ausschaltung eines souveränistischer Politik verschriebenen Think Tanks betreibt, zeigt welchen Interessen die Brüsseler Politik verpflichtet ist.
Der vorgeschobene Grund: Das „Single Registration Principle“
Der formale Aufhänger der Suspendierung ist das sogenannte „Single Registration Principle“ — eine Richtlinie, nach der Organisationen mit mehreren Niederlassungen oder Netzwerkstrukturen sich nur einmal registrieren sollen.
MCC Brussels weist darauf hin, dass es sich um eine eigenständige belgische Rechtspersönlichkeit (AISBL) mit redaktioneller und operativer Unabhängigkeit vom ungarischen Mutterhaus handelt. Sämtliche Einnahmen stammen aus einem Zuschuss der ungarischen Stiftung; es gab im relevanten Zeitraum keine registrierten Lobbytreffen mit EU-Institutionen.
Der Anwalt der Organisation erklärte in einer Stellungnahme:
„Das Sekretariat des Transparenzregisters ist der Inbegriff endloser Bürokratie. Es ist weder das Produkt eines Gesetzes, noch des Willens des Volkes, noch eines Parlaments, noch einer Nation. Es entstand durch eine ‚Institutionelle Vereinbarung‘, genehmigt von den Verwaltungen des Europäischen Parlaments, des Rates und der Kommission. Es gibt keine Abstimmung, die die Machtbefugnisse legitimiert, die es an sich gerissen hat.“
Doppelte Standards: WWF darf, MCC nicht
Besonders aufschlussreich ist der Vergleich, den MCC Brussels selbst anstellt: Organisationen aus dem Umfeld des World Wide Fund for Nature (WWF) unterhalten mehrere aktive Registrierungen — trotz ähnlicher Netzwerkstrukturen. Niemand beschwert sich. Niemand suspendiert.
Das Muster ist bekannt. Wer die richtige globalistische politische Gesinnung mitbringt, für den sind die Regeln elastisch. Wer aus dem falschen Lager kommt — in diesem Fall aus dem Umfeld der ungarischen Regierung Orbán —, für den werden administrative Verfahren zur politischen Waffe umfunktioniert.
Der Kontext: Eine lange Geschichte der Ausgrenzung
Der aktuelle Fall reiht sich ein in eine Serie von Versuchen, konservative Stimmen in Brüssel mundtot zu machen:
- 2024 versuchten mehrere Brüsseler Bürgermeister, die National Conservatism Conference (NatCon) zu blockieren — ein Vorhaben, das belgische Gerichte später kippten.
- Eine Brüsseler Buchhandlung sagte eine konservative Veranstaltung ab, um ihren Status als „inklusiver Raum“ zu bewahren.
- Immer wieder wurden Veranstaltungsorte unter Druck gesetzt, MCC Brussels keine Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.
John O’Brien, Kommunikationsdirektor von MCC Brussels, analysiert die Beschwerde von CEO treffend:
„Die ursprüngliche Beschwerde widmete bemerkenswerte Aufmerksamkeit unseren Ansichten, unseren Konferenzen, unserer Rolle in der öffentlichen Debatte und unserem angeblichen politischen Einfluss. Das ist nicht die Sprache einer neutralen Transparenzbeschwerde. Es ist die Sprache einer ideologischen Kampagne gegen eine Organisation, deren Ideen der Beschwerdeführerin missfallen.“
Was wirklich hinter dem Transparenzregister steckt
Das EU-Transparenzregister, 2011 eingeführt und 2021 reformiert, ist rechtlich betrachtet ein fragiles Konstrukt. Es basiert auf einer interinstitutionellen Vereinbarung zwischen Parlament, Kommission und Rat — keinem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren. Dennoch ist die Registrierung durch das „Konditionalitätsprinzip“ faktisch verpflichtend, will man Zugang zu bestimmten Sitzungen und Aktivitäten erhalten.
Kritiker bemängeln seit Jahren:
- Selektive Durchsetzung — wer kontrolliert wird, hängt von politischen Präferenzen ab.
- Intransparente Entscheidungsfindung — das Sekretariat operiert mit erheblichem Ermessensspielraum und ohne demokratische Legitimation.
- Begrenzte Ressourcen — was selektive Prüfungen geradezu erzwingt.
Die Suspendierung schadet MCC Brussels nicht nur reputativ, sondern erschwert ganz praktisch den Erhalt von Lobbyausweisen und den Zugang zu Abgeordneten des Europäischen Parlaments.
MCC Brussels hat angekündigt, alle Rechtsmittel auszuschöpfen und seine Arbeit unabhängig vom Registerstatus fortzusetzen.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Keine Reichtumsgrenzen in jeglicher Form, keine Kontrolle über das Finanzsystem, Wirtschaft und Politik sind verschmolzen und Justizia und die Medien, sowie Bildungssysteme hängen längst tief verwoben mit drin und die Leute haben jegliche Kontrolle verloren.
Am Ende kommt dann das dabei heraus und noch viel viel mehr…
Die Lösung liegt nah, aber die Umsetzung liegt in der nächsten Galaxie, da das Denken völlig korrumpiert ist.