
59. Tag im US-israelischen Angriffskrieg gegen Iran und Libanon – Flughafen Teheran wieder offen (UPDATE)
Trotz „Waffenstillstand“: Israel greift weiter im Libanon an und will Litani-Gebiet dauerhaft kontrollieren – Iran setzt auf Diplomatie und „strategische Abschreckung“. Internationaler Flughafen Teheran nimmt Betrieb wieder auf. Israel setzt seine Operationen im Südlibanon unvermindert fort, zerstört Infrastruktur, vertreibt Tausende Zivilisten und erklärt offen, das Gebiet südlich des Litani-Flusses dauerhaft unter Kontrolle bringen zu wollen.
Gleichzeitig trifft Irans Außenminister Abbas Araghchi in Moskau mit Putin zusammen, um über Diplomatie und Kriegsende zu sprechen – während die IRGC die Straße von Hormuz weiter als „Kill-Zone“ für Aggressoren hält. Die Realität ist eindeutig: Der „Frieden“ dient nur als Deckmantel für weitere israelische Gebietsgewinne. Im Libanon eskaliert die Lage trotz der von Trump verkündeten Waffenruhe.
Israelische Streitkräfte haben in den letzten 48 Stunden weitere Angriffe geflogen, Strom- und Wasserversorgung beschädigt und in der christlichen Ortschaft Debel sogar Solaranlagen planiert, die Häuser und die Wasserversorgung mit Strom versorgten. Tausende Zivilisten, die nach der angeblichen Waffenruhe zurückgekehrt waren, werden erneut evakuiert – etwa 75 Prozent der Bewohner im Bezirk Tyre mussten wieder fliehen. Hezbollah antwortet mit Drohnen- und Raketenangriffen auf israelische Truppen und Panzer. Die libanesische Gesundheitsbehörde meldet seit Beginn der Waffenruhe weitere Tote durch israelische Schläge. Israel behauptet, die Operationen seien „im Rahmen des Ceasefire-Abkommens“ – eine dreiste Lüge, die selbst westliche Beobachter nicht mehr ernst nehmen. (Al Jazeera; Haaretz)
Auf iranischer Seite bleibt die Haltung unverändert. Die Revolutionsgarde (IRGC) hat zwei große Schiffe im Golf von Hormuz gekapert – eines davon mit israelischem Bezug – und hält die Meerenge unter voller Kontrolle. Ghadir-U-Boote und Sejjil-2-Raketen machen jede Blockade zum Risiko für die US-Flotte. Iran hat über 170 US-israelische Drohnen abgeschossen und damit die Drohnenkriegsdoktrin neu geschrieben. Außenminister Araghchi hat in Pakistan ein „workable framework“ für ein dauerhaftes Kriegsende vorgelegt und trifft nun in Moskau mit Putin zusammen. Iran lehnt Verhandlungen unter Druck und Blockade ab und fordert die sofortige Aufhebung der US-Blockade als Voraussetzung für echte Gespräche. (PressTV; Fars News English)
Die Opferzahlen sind erschreckend: Bislang rund 3.375 Tote allein in Iran, über 2.294 im Libanon und weitere in den Golfstaaten. 150 historische und kulturelle Stätten in Iran wurden beschädigt.
Auf X unter dem Hashtag #IranWar dominieren die Diskussionen um die anhaltenden israelischen Verstöße, die Zerstörung libanesischer Infrastruktur und die Frage, ob der Krieg für die USA und Israel bereits strategisch verloren ist.
Das Muster ist seit Wochen dasselbe: Schein-Diplomatie und Waffenruhen als Deckmantel für weitere Aggression. Israel nutzt jede Pause, um im Libanon Fakten zu schaffen. Die USA unter Trump suchen einen „off-ramp“, ohne das Gesicht zu verlieren. Iran hingegen zeigt Resilienz, asymmetrische Stärke und diplomatische Initiative. Die IRGC betont die „eiserne Einheit“ von Volk, Regierung und Streitkräften – genau das, was Washington und Tel Aviv am meisten fürchten.
Dieser Krieg dient weder amerikanischen noch europäischen Interessen. Er dient der hegemonialen US-Ansprüchen und der Rüstungsindustrie. Während in Brüssel und Berlin weiter über „europäische Verantwortung“ dikutiert wird, zahlen die Völker der Region und die Weltwirtschaft (explodierende Ölpreise, Lieferketten-Kollaps) den Preis.
Die Bürger in Europa und den USA finanzieren mit ihren Steuern und ihrer NATO-Mitgliedschaft einen Konflikt, der die globale Stabilität zerstört. Solange die Waffenruhe nur auf dem Papier existiert, bleibt der nächste Eskalationsschritt programmiert.
In an interview for #AlMayadeen, Professor Mohammad Marandi affirmed that the Axis of Resistance allies have prepared themselves for escalation and for war, explaining that #Iran has rearmed itself using the experience of the 39-day war to improve its capabilities.
Professor… pic.twitter.com/sLWc25zi6b
— Al Mayadeen English (@MayadeenEnglish) April 27, 2026
In einem Interview mit Al Mayadeen bestätigte Professor Mohammad Marandi, dass die Verbündeten der Achse des Widerstands sich auf eine Eskalation und einen Krieg vorbereitet haben, und erklärte, dass der Iran sich mit der Erfahrung des 39-Tage-Krieges neu bewaffnet hat, um seine Fähigkeiten zu verbessern.
Professor Marandi fügte hinzu, dass der Widerstand im Irak dasselbe getan hat wie im Jemen und bei der Hisbollah.
„Die Hisbollah hat eine außergewöhnliche Fähigkeit gezeigt, obwohl die Regierung in Beirut nur eine Marionettenregierung ist und Syrien keine wichtige oder positive Rolle gespielt hat“, sagte er.
Professor Marandi stellte außerdem fest, dass auf einer Konferenz, die am 26. April in Shanghai stattfand, einer der Organisatoren sagte, dass „jeder auf dieser großen Konferenz linker und kommunistischer Organisationen auf der ganzen Welt darüber sprach, was die Hisbollah im Südlibanon tut“.
Der Flughafen Imam Khomeini in Teheran nimmt Flüge nach Peking wieder auf und erweitert sein internationales Streckennetz auf vier Länder

Mit der Wiederaufnahme der Flüge von Peking zum internationalen Flughafen Imam Khomeini in Teheran umfasst das internationale Streckennetz des Flughafens nun vier Länder, nachdem der jüngste Krieg der USA und des israelischen Regimes gegen den Iran, bekannt als „Ramadan-Krieg“, beendet wurde.
Ramin Kashef Azar, CEO der Imam-Khomeini-Airport-City-Company, kündigte die Aufnahme von Flügen zu mehreren wichtigen internationalen Zielen an, darunter Peking. Kashef Azar erklärte, dass derzeit Flüge zu Zielen wie Istanbul, Nadschaf, Maskat und Peking angeboten werden und dass das Flugnetz des Landes schrittweise um neue Ziele erweitert wird. Seinen Angaben zufolge laufen derzeit Verhandlungen über die Rückkehr ausländischer Fluggesellschaften in den Iran, ein Prozess, der dazu beitragen könnte, die Position des Landes im regionalen Luftverkehr zu stärken.
UPDATE
Pakistan eröffnet Landalternative zur Straße von Hormus
In einem wichtigen strategischen Schritt hat Pakistan Iran offiziell erlaubt, über sein Territorium Handel mit Drittländern zu treiben. Das Handelsministerium hat die „Transitverordnung 2026“ erlassen, die sofort in Kraft trat. Nun können Drittländer Waren über Pakistans Landwege nach Iran exportieren. Die pakistanische Bundesregierung hat zudem wichtige Änderungen am Import- und Exportkontrollgesetz von 1950 vorgenommen, um diesen Transitverkehr zu erleichtern.
Wichtige Routen:
- Gwadar
- Port Qasim
- Ormara
- Pasni
- Gwad
- Taftan
- Quetta
- Khuzdar
Der gesamte Warentransport unterliegt den Bestimmungen des Zollgesetzes von 1969 und der pakistanischen Steuerbehörde (FBR). Man darf gespannt sein, wie die USA auf den Schritt reagieren werden.
Irans Produktion droht der Stillstand
Um Produktionsausfälle zu vermeiden, nutzt der Iran in Ahvaz und Asaluyeh Container und „Schrottlager“ (ausrangierte, marode Tanks). Und jetzt kommt die Schiene hinzu. Es handelt sich um Verzögerungstaktiken, die sich in Tagen, nicht in Wochen messen lassen.
- Warum die Schiene eine Sackgasse ist: Der iranische Experte für Schienenverkehr, Morteza Naserian, erklärte gegenüber Mehr News, dass es nur zwei Bahnkorridore nach China gibt, die nie für Erdöl genutzt wurden, über stark begrenzte Kapazitäten verfügen und keine Infrastruktur für den Transport von Rohöl in großen Mengen besitzen.
- Auch die schwimmende Lagerlösung ist nur eine Notlösung. Der Iran hat die NASHA (IMO 9079107), einen 30 Jahre alten, außer Dienst gestellten VLCC, aus der Verschrottung geholt. Die NASHA verschafft dem Iran etwa 48 Stunden Zeit.
- Die Lagertanks des Terminals in Jask sollen Berichten zufolge bereits am 25. April ihre maximale Kapazität erreicht haben. Einige Tanker liegen nun in der Nähe von Kharg vor Anker und dienen als improvisierte Ausweichlager – eine Flotte, die die Islamische Republik nicht in diesem Umfang nachbilden kann.
- Der von manchen angeführte Präzedenzfall von 2020 (85 % Speicherauslastung + 120.000 Barrel auf See) wurde unter völlig anderen Bedingungen erreicht: Es galten Sanktionen ohne Seeblockade, und die Exportkanäle waren teilweise noch aktiv. Dieses Ventil ist nun versiegt, und Irans Tanker (einschließlich der sogenannten Geisterflotte) sind bereits mit 166 Millionen Barrel beladen.
- Fazit: Container, ausrangierte Tanks, ausgemusterte VLCCs und unrealistische Pläne für den Schienentransport sind keine Speicherstrategie. Sie sind die letzten Ausweichmanöver eines Systems, dem der Platz ausgeht – und zwar genau im prognostizierten Zeitrahmen. (Quelle)
Nicht vergessen: Die Blockade der USA ist eine Kriegshandlung.
Versicherung schreibt Absprache mit Iran vor
Die britische Marine-Versicherungsgesellschaft Marsh Insurance schreibt in ihren Bedingungen vor, dass die Passage durch die Straße von Hormus mit der iranischen Regierung abgesprochen werden muss.
Sanktionierte Superjacht durchquert Straße von Hormus
Eine Superyacht, die mit dem sanktionierten russischen Milliardär in Verbindung steht, hat die Straße von Hormus passiert. Laut Schifffahrtsdaten passierte am Samstag eine Superyacht, die Berichten zufolge mit dem sanktionierten russischen Milliardär Alexej Mordaschow in Verbindung steht, die Straße von Hormus.
Die 142 Meter lange Yacht „Nord“ mit einem Wert von über 500 Millionen US-Dollar verließ am Freitag gegen 14:00 Uhr GMT einen Yachthafen in Dubai. Sie durchquerte die Straße am Samstagmorgen und erreichte Maskat am frühen Sonntagmorgen, wie Daten der Plattform MarineTraffic zeigen.
Mordaschow, der als enger Vertrauter Putins gilt, ist offiziell nicht als Eigentümer der „Nord“ eingetragen. Schifffahrtsdaten und russische Handelsregistereinträge aus dem Jahr 2025 deuten jedoch darauf hin, dass das Schiff 2022 auf eine russische Firma registriert wurde, die seiner Frau gehört. Diese Firma hat ihren Sitz in Tscherepowez, derselben russischen Stadt, in der auch Mordaschows Stahlkonzern Severstal registriert ist. (Quelle)
Irans Außenminister Araghchi trifft sich mit dem russischen Präsidenten Putin
Laut der Nachrichtenagentur Tasnim:
🔹Der iranische Außenminister traf sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zu Gesprächen.
🔹Putin erklärte bei dem Treffen, das iranische Volk kämpfe tapfer und mutig für den Erhalt seiner Souveränität.
🔹Er äußerte die Hoffnung, dass die iranische Nation diese schwierige Zeit überwinden und Frieden einkehren werde.
🔹Der russische Präsident betonte, Moskau werde alles in seiner Macht Stehende tun, um so schnell wie möglich Frieden im Nahen Osten herzustellen. (Quelle)
Besatzung und de facto Annexion des Südlibanons durch Israel
Etwa 10.000 libanesische Christen sind in der israelischen Sicherheitszone im Südlibanon eingeschlossen. Sie sind von israelischen Soldaten und den Ruinen schiitischer Dörfer umgeben und vom Rest ihres Landes abgeschnitten. Sie blieben, weil ein Verlassen der Zone eine endgültige Rückkehr bedeutete. Nun können sie die Zone nur noch in medizinischen Notfällen verlassen.
Drei einheimische Christen wurden letzten Monat von israelischen Truppen getötet, als sie eine Satellitenschüssel auf einem Dach montierten. Die israelischen Streitkräfte bezeichneten sie als Hisbollah-Mitglieder. Hisbollah-Anhänger nennen die Bewohner Kollaborateure, nur weil sie noch dort sind.
Sie werden von der einen Seite beschossen und von der anderen als Verräter beschimpft. „Wir werden immer wieder in einen Kampf hineingezogen, der uns nichts angeht.“ Quelle: Financial Times
Karte: https://x.com/MarioNawfal/status/2048665953899012594/photo/2
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Putin hätte Trumps Angebote annehmen sollen. Jetzt ist es wirklich zu spät, s. JackReveal YT. Die sog. „Txdeszonen“ an den Grenzen werden immer mehr ausgeweitet. Dort kommt keiner mehr lebend durch. Das ist auch der Grund, warum Putin den Donbass nicht zur Gänze erobern kann. Weiters haben europ. Ingenieure die Drohnentechnik massiv verbessert, weswegen die Ukraine immer mehr Ziele in Russland treffen kann. Putin greift daher als nächstes Ziele in Europa an. Eine Militarbasis in England wurde bereits getroffen.
Ich sehe nur den Ausweg noch, dass Putin mit Trump dealt. Wobei die freie Passage durch die Straße von Hormus im Angebot enthalten sein sollte. Die Str.v.H. muss in Zukunft (in Friedenszeiten) international kontrolliert werden. Das geht nicht an, dass Iran damit die ganze Welt erpressen kann. Zudem liegen ja wichtigen Kabeln am Meeresboden, die die Golfstaaten mit Internet versorgen. Also wenn Amerika das sprengen würde, wären die alle „zurück in der Steinzeit“.
Aber natürlich braucht auch der Iran Sicherheitsgarantien, um nicht schutzlos zu sein. China und Russland sollen daher dort ihre Militärstützpunke errichten analog wie das die Amis schon überall auf der Welt getan haben. Nimmt man dem Iran das Druckmittel Hormus, steht es ohne Schutz da. Wird der Iran noch einmal angegriffen, bedeutet das, China und Russland werden damit auch angegriffen. Es soll Irs. schlichtweg unmöglich sein, dort noch einmal einzudringen. Auch gegen die Infiltrierung durch den Mxssad muss etwas getan werden.
Isr. muss in seine Schranken verwiesen werden, aber wirklich!
Wenn das alles nicht bald geschafft wird, steht die Welt vor einer riesigen Hungersnot und Wirtschaftskrise. Die kleinen Länder trifft es besonders.
Zuletzt hatte Iran vorgeschlagen, die Verhandlungen mit den USA zu dreiteilen. Zuerst Verhandlungen über die Waffenruhe; in einer zweiten Runde Besprechungen über die künftige Regelung die Straße von Hormus betreffend; und erst in der dritten, letzten Runde Verhandlungen, die das Nuklearprogramm betreffen.
Das ist ein guter Plan. Ich hoffe, Trump nimmt ihn an.
Überhaupt bemüht sich der Iran sehr, mit allen Betroffenen Kontakt aufzunehmen. Ich hoffe, das ist ein Zeichen, dass man Frieden will.
Putin soll ausnahmsweise Trump anrufen und ein Paket verhandeln, das auch die Ukraine umfasst. Jeder muss nachgeben. Auch Putin soll mit der derzeitigen Frontlinie einverstanden sein. Es ist höchste Zeit für Frieden!
mit dieser EU wird es niemals! Frieden geben – genausowenig wie mit Israel… erst wenn diese Regime fallen, entsteht die Chance auf einen friedlichen Neuanfang. Solange sich die USA und Briten zurückhalten sollten. Wird auch schwer mit all dem herbeigeführten angestauten Hass, aber es gibt dann immerhin die Möglichkeit, nicht nur einen „Diktatfrieden“ erreichen zu können
„erst wenn diese Regime fallen“ – EU und Isr.
Wie?
Die EU zerfiele durch echte Demokratie. Isr. fiele dadurch, dass Amerika u.a. die Unterstützungen einstellten. Too many chiefs and not enough Indians.
Was Positives:
Der Iran hat Angebot eines neuen Abkommens zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus im Austausch für ein Ende der US-Blockade gegen iranische Häfen.
Amerika sollte das annehmen.
Erst mal gehen die Russen voran, auch wenn es schneller gehen könnte. Mal schauen, wie weit begrünte Bäume im Frühling die Sache beschleunigen.
Fortschritte gibt es übrigens auch in den Oblasti Sumy und Charkow sowie westlich von Guljajpolje – ich glaube nicht, dass die Russen was davon abgeben.
OK, das klingt positiv. Ja, ich würde auch die eroberten Gebiete , Sumy etc., nicht abgeben. Sie sollen es halt an der Frontlinie einfrieren, aber es muss aufhören, denn EUropa wird immer irrer. Zwar gehe ich davon aus, dass Russland es gegen die EU-NATO aufnehmen kann, das geschieht ja schon die ganze Zeit, aber es ist nicht lustig, schon gar nicht für uns. Sie sollen endlich aufhören. Ich sag das jetzt schon seit einem Jahr. Was ist besser geworden seither? Es bietet sich eine Möglichkeit an, Iran und Ukraine zu verknüpfen bei Verhandlungen….
PS: Die EU verschärft die 10sur vom „bösen Medium“. Bald werden die Spiegelsseiten nicht mehr funktionieren. Es gibt dort jetzt eine neue Ersatzseite, die man sich dringend abspeichern sollte.
Dann muss man die Kriegshetze entschlossen ablehnen statt schon wieder irgend so einem Fürrer nachlaufen. Bei Gelegenheit – Böses Medium zitiert heute aus einem BZ-Meinungsartikel: https://www.berliner-zeitung.de/article/ukraine-krieg-egon-bahr-gespraech-putin-gesucht-haette-10028371 „… Der entscheidende Fehler bestand weniger in einzelnen Entscheidungen als in der Weigerung, die Sicherheitswahrnehmung Russlands ernsthaft in die eigene Politik einzubeziehen. Egon Bahr hatte früh erkannt, dass politische Maßnahmen nicht danach beurteilt werden dürfen, wie sie gemeint sind, sondern danach, wie sie auf der Gegenseite verstanden werden. Diese Einsicht ging nach 1990 weitgehend verloren. Perspektivwechsel wurde als Nachgiebigkeit missverstanden und damit politisch diskreditiert. …“
Was denn – nichtwestliche Länder haben eigene Perspektive, die beachtet werden sollte? Das ist aber im Wertewesten ganz neu, zumindest seit über 30 Jahren.
Für den Iran müsste es übrigens genauso gelten.
@Daisy
Thema: es muss aufhören, Frontlinie einfrieren…Frieden
mal ernsthaft, sie glauben wirklich, dass sich damit Frieden erreichen ließe? Dass plötzlich kein (welweiter) Terror mehr von den Ukrafaschisten mehr ausgeht. Dass sie einfach so aufhören werden die eigene Bevölkerung nur weil sie russisch reden, oder schlimmer noch russisch stämmig sind ,zu ermorden? Keine Attacken mehr auf die russischen Gebiete unternehmen werden oder auf Schiffe. Einfach so, weil jetzt haben wir uns alle wieder lieb? Dann sollten sie sich erst mal den Lauf der Geschichte speziell seit 2008 ansehen… und ebenso wie alles durch viele der friedliebenden Staaten dieser EU vorangetrieben und eskaliert wird.
Wie solch Waffenstillstand und „Frieden“ aussehen kann, sehen sie bei Israhell
Und selbst wenn es formal durchgehen würde, wird es ständig vermutlich hundert bis tausendfach täglich gebrochen werden. Darüber würde aber selbstverständlich niemals berichtet werden, nur über die Reaktionen darauf von den pösen agressiven Untermensch-Russen.
Das einzige was man sich fragen kann, ob es Zufall ist, dass bei beiden „Konflikten“ die Chasaren die Aggressoren sind
Ja, Peru, mir ist das schon klar. Aber was ist die Alternative? Solange Krieg, bis alles hin ist?
Es braucht dazu natürlich jede Menge internationaler Beobachter. China muss da mitmachen. Es hält sich bei allem raus und schaut nur auf seine Vorteile. Das muss enden. Einer der Punkte im Vertrag ist ja die Wahrung der Minderheitenrechte für die russischsprachige Bevölkerung. Das wurde schon in Alaska ausformuliert. Es gehört alles in den Vertrag und es muss Sicherheitsgarantien für beide Seiten geben. Gefragt sind hier die Blauhelme, besonders nichteuropaische und nichtusamerikanische…Russland führ ja nicht allein Krieg gen Kiew, sondern die NATO. Das sie Kriegspartei ist, soll sie sich schleichen.
Ja, es wird Vertragsbrüche geben. Aber alles ist besser als Krieg. Russland kommt nur langsam weiter, aber verliert soviel Menschenleben.
Falls Sie glauben, Putin kann die USA vernichten und der Iran legt Isr. um….das kommt nicht.
Isr. darf nicht mehr unterstützt werden. Das ist der Weg. Und wenn das die Amis nicht tun, dann muss es der Rest der Welt machen…keine Waffen, kein Handel…sanktionieren. Keine Teilnahme an internat. Veranstaltungen etc.
Ja, auch Selenskisteinist tabu…ich denke auch er hat Zugriff auf die Epstein Files…und zudem weiß er wirklich viel über die ganzen EU-Marionetten…nicht nur er ist korrupt.
Varus, absolut entbehrlich, Ihr Hint auf den Führer.
Russland war naiv und hat dem Westen zuviel vertraut. Putin hat sich sehr geöffnet. Er weiß, dass die Menschen im Westen die Russen lieben, aber ihre Politmarionetten dienen dem nimmersatten Großkapital und dieses hat Gusto auf Russlands Bodenschätze. Er hat viel zu spät reagiert, denn ab 2014 war ersichtlich, was da geplant wird. Sicher hat er sich darauf vorbereitet, aber es kam zu spät und er geht zu lax vor. Wenn er wirklich einen Abnützungskrieg plant, so wird der in die Hose gehen. Sehen Sie, die USA haben sich angeblich mit den konventionellen Waffen jetzt total verausgabt. Warum ist Putin inzwischen nicht längst fertig mit der „Befreiung“des Donbass? Ist das nicht seltsam? Im Live-Ticker Ukraine liest man nur immer, Russland habe da 10 Drohnen abgewehrt und dort 2…komisch.
Ich habe heute die ersten Hinweise gehört, die darauf hindeuten, dass eine Bodenoffensive bereits in direkter Vorbereitung ist. Am 1. Mai ist Vollmond und gute Sicht für Luftunterstützung durch A-10s usw.
Ich kann es mir zwar nicht recht vorstellen, dass die so blöd sind, aber wer weiß. Was man jedenfalls mit großer Sicherheit sagen kann: die Generäle wollen nicht so, wie die geopolitischen „Strategen“.
Ich denke, die Generäle haben mindestens „Bauchweh“ bei der Sache, aber die „Strategen“ wollen unbedingt, bzw müssen. Wer sich letztlich durchsetzt erscheint mir noch recht offen.
Realitätssinn oder Größenwahn.
Der Iran hat jedenfalls im Falle einen großen Schlag mit 1000 Raketen und 3000 Drohnen in 24h angekündigt, sollten die Nazionisten eine neue Runde starten. Man könnte aber auch die ganzen Strato-Tanker, die derzeit auf („zivilen“) Flughäfen der Auserwählten aufgefädelt stehen, präventiv unbrauchbar machen. Dann wären die USA ohnedies handlungsunfähig. Spätestens dieses Mal dürfte wohl kaum einer abstreiten, dass dieser Aufmarsch eine direkte Bedrohung darstellt und Angriffspläne mindestens plausibel sind. Völkerrechtlich also gar kein Problem für einen iranischen Erstschlag dieser Art….
Die Iraner werden leider keinen Prävetivschlag riskieren, warum auch immer.
Vielleicht hat Vlad. Put. das verboten?
So furchtbar die direkten zivilen Treffer sind, darf man erwarten, dass die indirekten zivilen Schäden durch die doppelte Blockade von Hormus weitaus mehr Tote verursachen wird. Leider hinken Analysen und Berichte immer hinterher und es sind noch kaum Folgewirkungen publiziert. Die Indische Zentralbank schreitet bereits mit Maßnahmenbündeln ein, aber alles ist noch vage. Bangladesh und Sudan dürften ebenfalls früh Konsequenzen spüren. In Europa dürften deutliche Effekte erst im Juni ankommen. Tkp zählt den 59. Tag, China hat für 90 Tage Vorräte – die größten der Welt. Danach wird es mit der Versorgung durch billige Haushaltswaren und Kleidung schwieriger werden. Das ist in einem Monat.
Die Zeitverzögerung durch den Anstieg des Hungers in der Welt wird noch deutlich länger andauern, dafür aber umso heftiger ausfallen! Covid allein hat 40 Millionen Menschen zusätzlich durch Hunger das Leben gekostet! Der Irankrieg und die Hormus-Blockade in Verbindung mit der Reduzierung und Verteuerung von Düngemitteln in der Folge, wird neue Nagativ-Rekorde beim Hunger mit Todesfolge verursachen! Den parasitären Machteliten wird dass natürlich gefallen, da sie ja ohnehin eine Reduzierung der Menschheit anstreben und bei uns im Westen interessiert das leider kaum jemanden. Hier wird nur von ein „paar“ Kriegstoten gesprochen, aber was im Bereich der Verteuerung und Verknappung von Lebensmitteln droht, wird fürchterliche Ausmaße haben!
Es kann schon Sinn machen, die Bevölkerungsgröße den Bedingungen anzupassen. In der Geschichte wurde das mit wechselnden Legitimationen ständig gemacht.
Am humansten geschieht dies mit der Einkindfamilie, wenn man die Zeit hat, Qualität statt Quantität, ohne Euthanasie und Zwang, vernünftig begründet und mit Anreizen versehen. In Österreich liegt die Ferilitätsrate mit 1,58 Kindern pro Frau schon fast dort und niemand vermisst etwas.
Die „Reduktion der Menschheit“, so mein Verdacht, ist eine Ausrede für Tötungen. Dabei werden die Leute durch scheinbare Zwickmühlen dazu gebracht, Tötungen zu fordern oder zumindest als Kollateralschaden hinzunehmen.
Das Menschenbild dahinter ist von der ritualisierten Instrumentalisierung von Kleinkindern in Epstein-Erpresserzirkeln nicht weit entfernt.
Ob es um Rituale geht, um carrying capacity oder um einen Flaschenhals für das kollektive Gedächtnis wird die Zukunft erst zeigen.
Böses Medium gestern: „“Black Swan“: Globaler Aluminiummarkt im Schockzustand“ – Offenbar wird durch den Krieg auch Aluminium knapper: „… Der Aluminiumpreis an der Londoner Metallbörse (LME) erreichte letzte Woche bereits ein Vierjahreshoch von 3.672 US-Dollar pro Tonne. … Im Nahen Osten wurden jährlich etwa sieben Millionen Tonnen Aluminium produziert, was etwa neun Prozent des weltweiten Angebots ausmacht. Dabei ist das aus dem Nahen Osten stammende Aluminium schwer zu ersetzen. …“
@Glass Steagall Act
27. April 2026 um 13:43 Uhr
„Die Zeitverzögerung durch den Anstieg des Hungers in der Welt wird noch deutlich länger andauern“
Wer hat das zu verantworten?
@Jan
27. April 2026 um 15:10 Uhr
„Es kann schon Sinn machen, die Bevölkerungsgröße den Bedingungen anzupassen“
Mir ist nur die Einkind-Politik des im Westen hochgelobten Deng Hsiao-ping bekannt, und die hat für China ähnlich schlimme Auswirkungen wie die durch den westlichen Kapitalismus erzeugten ungünstigen Bedingungen für den Wunsch nach Kindern. Beides hat vor allem Auswirkungen auf Psyche und Verhalten der (jungen) Menschen, die auch mit viel Geld nicht schnell zu ändern sein werden. Von wem übrigens? Von Leuten, die selbst in solchen Verhältnissen aufgewachsen sind? Aber das erkennen nur wenige.
Kriege sind keine „Anpassungen der Bevölkerungsgröße an die Bedingungen“, wie etwa von Malthus „empfohlen, sondern gewaltsame Eingriffe der Machthaber in das Leben der Menschen. Dementsprechend treffen sie auf Widerstand …
Das tapfere zionistische Militär beherrscht eines ganz wunderbar:
Aus sicherer Entfernung mit weitreichenden Waffen Zivilisten und zivile Einrichtungen angreifen und zerstören/ermorden.
Näher heran – die Hosen gestrichen voll.
Typisch für Faschisten:
Mutig nur bei eindeutiger Überlegenheit, sonst erbärmlich feige.
Auf Schwächere erbarmungslos einschlagen, bei Stärkeren winseln und Heuchelei.
Ungeschnittene heute: „Die Welt, wie wir sie kannten, ist für immer verschwunden!“, wo unumkehrbare Umwälzungen verkündet werden: „… Der zionistische Staat Israel ist in seinem Kern ein System aus Hass, Tod und Konflikt. Alles, was er berührt, wird schnell verdorben und stirbt. Doch nun ist es Israel selbst, das im Sterben liegt. Und wenn Israel stirbt, wird die ganze Welt zum Leben erwachen. …“
Ich werde nicht weinen. Insbesondere wenn ich an die arrogante Hasbara denke, wo aus jedem Satz trieft, dass die sich für Obere Menschen halten, den restliche Welt zu dienen hat (ganz ähnlich wie die Banderas).