49. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen Libanon und Iran – Waffenstillstand (Ticker 21:00 Uhr)

17. April 2026von 22,9 Minuten Lesezeit

Gestern Nachmittag wurde ein 10-tägiger Waffenstillstand zwischen dem Libanon mit Hisbollah und Israel verkündet. Ist dies nun das Ende des Krieges gegen Iran und Libanon, nachdem die Blockade der USA an dem Tag schon fast zur Routine geworden war, ohne dass der Iran die Einfahrt zum Roten Meer blockieren ließ? Was heute am 17. April in Westasien passierte, in diesem Ticker.

Auch gestern wurde bekannt, dass der Iran die sieben von den USA zerbombten Eisenbahnbrücken bereits wieder befahrbar gemacht hatte. Das Land war offensichtlich auf den Krieg vorbereitet gewesen und hatte Fertigteile der Brücke in der Nähe gelagert. Aber wie reagiert das Land auf die Blockade der iranischen Häfen?

Kurz vor Inkrafttreten des Waffenstillstands war es im Libanon noch zu intensiven militärischen Aktionen gekommen. Die israelische Armee (IDF) meldete, dass sie in den vorangegangenen 24 Stunden fast 400 Ziele der Hisbollah im Südlibanon angegriffen habe. Die Hisbollah feuerte ihrerseits Raketen und Drohnen auf nordisraelische Orte ab, was zu Verletzten führte (unter anderem zwei Schwerverletzte in Karmiel). Luftschutzsirenen heulten noch Minuten vor Mitternacht.

08 Uhr 00

Was in der Nacht geschah

Zum Mitternachtsbeginn des Waffenstillstands feierten viele Libanesen in Beirut mit Schüssen in die Luft und Feuerwerk. Gleichzeitig meldete die libanesische Armee jedoch „eine Reihe von Aggressionen“ durch israelischen Beschuss in Dörfern wie Khiam und Dibbine etwa eine halbe Stunde nach Inkrafttreten. Die IDF erklärte, sie „prüfe“ diese Berichte. Israel behält sich „das Recht auf Selbstverteidigung“ vor und zieht seine Truppen aus dem Südlibanon nicht ab. Kritiker weisen darauf hin, dass Israel im letzten „Waffenstillstand“ diesen über 10.000 Mal verletzt hatte, wie die UN notierte, und dass der Waffenstillstand lediglich eine Wiederaufstockung der Bombenlager bedeute.

Gegen den Iran selbst gab es in dieser Nacht keine neuen Angriffe oder Gegenangriffe. Der separate Waffenstillstand zwischen den USA, Israel und Iran (seit dem 8. April) hält weiterhin, auch wenn er fragil ist. Trump äußerte sich zuversichtlich, dass weitere Gespräche mit Teheran schon am Wochenende möglich seien. Der Libanon-Waffenstillstand ist davon getrennt und betrifft vor allem die Hisbollah-Front. Damit soll die „Widerstandsachse“ gespalten werden.

Zusammengefasst war die Nacht also geprägt vom Übergang zu einer vorläufigen Waffenruhe im Libanon nach wochenlangen schweren Kämpfen – mit letzten Angriffen unmittelbar davor und ersten Vorwürfen von Verletzungen unmittelbar danach.

08 Uhr 30:

Papst Leo XVI. : Die Welt wird von einer Handvoll Tyrannen verwüstet.“

Der Pabsthat während eines Besuchs in Kamerun gesagt, die Welt werde von einer Handvoll Tyrannen“ verwüstet, und hat weltliche Führer dafür kritisiert, Religion für den Krieg zu missbrauchen.

Das wird Trump und Vance wieder aufregen.

Umfrage: 62 Prozent der Israelis glauben, dass der Krieg gegen den Iran wieder aufflammen wird

Eine Umfrage der israelischen Tageszeitung „Maariv“ ergab, dass eine Mehrheit der Israelis (62 Prozent) davon ausgeht, dass Israel in naher Zukunft erneut gegen den Iran in den Krieg ziehen wird. Laut der Umfrage glauben 24 Prozent, dass der Krieg nicht wieder aufflammen wird, und weitere 14 Prozent sind sich über den Ausgang unsicher.

„Was von ihrem Leben übrig geblieben ist“: Libanesen, die aus Nabatieh geflohen sind, kehren in ein von weitreichender Zerstörung geprägtes Gebiet zurück

Die Stadt Nabatieh wurde kontinuierlich und wiederholt von israelischen Angriffen getroffen. In diesem Konflikt ist in den vergangenen 46 Tagen so viel verloren gegangen. Wohin man auch schaut, sieht man Schäden, Zerstörung. Dennoch haben die Menschen begonnen, zurückzukehren. Al Jazeera Reporter berichten „Wir sahen einen Strom von Fahrzeugen, der sich von Beirut in den Südlibanon bewegte. Wir sahen einen Mann ankommen, der nach seinem Laden sehen wollte, und er sagte: „Das ist das zweite Mal, dass ich wiederaufbauen muss, was zerstört wurde.“ Wenn man mit den Menschen hier spricht, sagen sie: „Wir wissen nicht, ob das so bleiben wird.“

Aber viele von ihnen wollen in ihre Häuser zurückkehren, selbst wenn es nur für zehn Tage ist. Einige von ihnen kommen nur, um zu sehen, was von ihren Häusern übrig geblieben ist, was von ihrem Leben übrig geblieben ist.

Ein Palästinenser getötet, zwei verletzt: Israelische Drohne greift Wasseranlage in Gaza an

Nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa wurde ein Palästinenser getötet und zwei weitere verletzt, nachdem israelische Streitkräfte eine Meerwasserentsalzungsanlage im Stadtteil Shujayea in Gaza-Stadt mit einer Drohne angegriffen hatten. Die Nachrichtenagentur berichtete zudem, dass israelische Militärfahrzeuge in einem Gebiet südlich von Khan Yunis im Süden des Gazastreifens das Feuer eröffneten.

10 Uhr 30

Niemand glaubt an Frieden

Kaum ein Analyst glaubt daran, dass der so genannte „Waffenstillstand“, in dem sich Israel jederzeit das Recht vorbehält, zu bombardieren, und sich weigert, die Besatzung des Libanons aufzugeben, zu Frieden führen wird.

Auch die Situation um den Iran erscheint kaum friedlicher. Hatte der Kriegsminister früher gesagt: „Die Bedrohung von kommerziellen Schiffen, die durch internationale Gewässer fahren ist Piraterie“, so meinte er zuletzt „Zwei Öltanker wurden in der Nacht beschlagnahmt. Wir werden deren 50 Millionen Barrel Öl übernehmen und verkaufen“.

Mit anderen Worten: Die Bedrohung von Schiffen, welche Länder zugeordnet werden, die einen Angriffskrieg untestützen ist Piraterie, aber einen Angriffskrieg zu führen und dabei Tanker zu stehlen ist keine Piraterie, sondern ganz normal für die USA.

11 Uhr 00

Hauptprofiteur der Schließung von Hormus ist Russland

Russland profitiert nicht nur von den erhöhten Ölpreisen. Die nach Angaben von manchen Analysten viel höher sind als die in Medien genannten reinen „Papierpreise“.  So sollen inzwischen für tatsächliche Lieferungen, z.B. von Singapur, bereits Preise von über 200 US-Dollar pro Barrel bezahlt werden. Russland profitiert auch von asiatischen Märkten, die plötzlich verstehen, wie riskant ein sich Verlassen auf den Nahen Osten ist. So schreibt die New York Times (NYT), dass Amerikas asiatische Verbündete sich stillschweigend Russland und dem Iran zuwenden, um Energie zu beziehen.

Die durch den Iran-Krieg verursachte Schließung der Straße von Hormus habe Asien gezwungen, seine strategischen Kalkulationen dringend zu überdenken. Vor dem Krieg waren fast 80 % des durch die Straße transportierten Öls für Asien bestimmt. Jetzt, da die Lieferungen unterbrochen sind, tun Washingtons Verbündete das Nötigste: Sie stellen die Energiesicherheit an erste Stelle.

Länder wie Südkorea, Japan, die Philippinen, Indien und Indonesien haben demnach begonnen, stillschweigend nach Alternativen in Russland und dem Iran zu suchen. Südkorea entsandte einen Sondergesandten nach Teheran, und sein Wirtschaftsbeirat empfiehlt nun den Import von russischem und iranischem Rohöl. Der japanische Premierminister telefonierte persönlich mit dem iranischen Präsidenten und forderte die freie Schifffahrt in Hormus, während er gleichzeitig die Tür für eine Wiederaufnahme der Energiebeziehungen offen hielt.

Die Philippinen riefen den nationalen Energienotstand aus, erhielten ihre erste russische Rohöllieferung seit fünf Jahren und baten Washington um eine Verlängerung der Sanktionsausnahmeregelung. Indien gab seinen Plan zur Reduzierung der Abhängigkeit von russischem Öl auf und empfing erstmals seit sieben Jahren wieder iranische Rohöllieferungen in seinen Häfen. Indonesien entsandte eine Delegation nach Moskau, um russische Öl- und Gasimporte zu sichern, und kündigte gleichzeitig eine neue Verteidigungspartnerschaft mit den Vereinigten Staaten an.

Trotz dieser Entwicklungen distanziert sich keines dieser Länder politisch von Washington. Sie alle treffen jedoch dieselbe realistische Entscheidung: Energie hat Priorität. Nur in der EU scheint man das noch nicht begriffen zu haben.

11 Uhr 15

US-Militär leidet unter selbstverursachtem Mangel

Ein Artikel in Factinface erklärt, dass die Nahrung für US-Soldaten drastisch reduziert wurde, weil es Schwierigkeiten gab, frische Nahrungsmittel in ausreichenden Umfang im Nahen Osten zu kaufen. Vermutlich wird dies durch Schiffslieferungen aus anderen Regionen behoben werden, aber immerhin verstehen einige Soldaten nun vermutlich, was ihr Angriffskrieg verursacht.

USA erklären, jetzt überall in der Welt iranische Schiffe beschlagnahmen zu wollen

Das US-Militär will, wo immer möglich, iranische Schiffe „beschlagnahmen„, agiert also als staatliche Piratenorganisation. Da der Iran diese Möglichkeiten nicht hat, wird er sich auf die Zerstörung von US-Schiffen konzentrieren. Das ist allerdings weniger profitabel.

Donald Trump fordert mehr Ölproduktion für die USA

Die Trump-Regierung übt Druck auf die großen Öl- und Gaskonzerne aus, ihre Investitionen in die heimische Ölförderung zu erhöhen, da der Krieg mit dem Iran die amerikanischen Verbraucher stark belastet. US-Verbraucher reagieren sensibler auf Benzinpreise als auf Völkermorde und Angriffskriege.

Deutschland Partner der USA im Angriffskrieg

Internationale Medien beginnen zu erklären, dass Deutschland nun der Partner der USA seien, wenn es um den Nahen Osten geht. Diese Interpretation ist sicher übertrieben, zeigt aber, wie die Welt Deutschland sieht.

Was tatächlich von Deutschland geplant ist, beschreibt German-Foreign-Policy.

„Die Bundesregierung bereitet eine Teilnahme der Bundeswehr an dem von Frankreich geplanten Marineeinsatz zur Sicherung der Straße von Hormuz vor. Bundeskanzler Friedrich Merz will dies, wie am Donnerstag berichtet wurde, am heutigen Freitag in Paris offiziell mitteilen. Dort findet ein Treffen zur Vorbereitung des Einsatzes statt. Dieser soll allerdings erst nach dem Ende des Irankriegs beginnen und strikt defensiv sein. Frankreich positioniert sich mit ihm als mögliche ergänzende oder alternative Schutzmacht für die arabischen Golfstaaten. Bei diesen nimmt gegenwärtig der Unmut über die Vereinigten Staaten zu, die schon seit Jahrzehnten als ihre Schutzmacht auftreten, heute aber keinen wirksamen Schutz mehr leisten und zudem die Region in den Irankrieg gestürzt haben. US-Experten weisen darauf hin, dass die Schäden, die Iran den US-Stützpunkten in Mittelost zugefügt hat, so schwer sind, dass ihre weitere Nutzung für Washington nicht mehr unumstritten ist. Während Paris den Marineeinsatz zur Sicherung der Straße von Hormuz ohne die USA durchführen will, plädiert Berlin für die Einbindung der US-Streitkräfte – allerdings womöglich nicht in Kommandofunktion.“

11 Uhr 45

Irankrieg verzögert US-Waffenlieferungen nach Europa

Das meldet Reuters unter Berufung auf „Quellen“.

Offizielle Stellen haben europäische Verbündete gewarnt, dass sich einige zuvor vereinbarte Waffenlieferungen verzögern werden, da der Iran-Krieg die Militärbestände weiterhin aufzehrt. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Mehrere Länder, darunter die baltischen Staaten und Skandinavien, dürften betroffen sein.

12 Uhr 45

Trump behauptet, Iran wolle angereichertes Uran übergeben

Man ist hin und her gerissen, ob es Sinn macht irgendetwas zu berichten, was Donald Trump erzählt, aber man kommt nicht drum herum. So erklärte er wohl, dass der Iran zugestimmt habe, das angereicherte Uran zu übergeben.

„‚Sie haben zugestimmt, uns den nuklearen Staub zurückzugeben‘, sagte der US-Präsident vor Reportern und verwendete dabei seine Bezeichnung für das angereicherte Uran, das zum Bau von Atomwaffen verwendet werden könnte. [Weshalb ‚zurück’zugeben gewählt wurde ist unbekannt]

Uran ist ein zentraler Streitpunkt in den Friedensbemühungen zwischen den USA und dem Iran. Teheran hat angeboten, die Urananreicherung für fünf Jahre auszusetzen, die USA bestehen jedoch auf einem 20-jährigen Stopp. Teheran hat auf Trumps Behauptungen nicht reagiert.

Der US-Präsident zeigte sich dennoch optimistisch hinsichtlich der Friedensaussichten. ‚Wir werden sehen, was passiert. Aber ich denke, wir stehen kurz vor einer Einigung mit dem Iran‘, sagte er vor dem Weißen Haus und fügte hinzu, dass er, sollte ein Abkommen erzielt und in Islamabad unterzeichnet werden, möglicherweise dorthin reisen werde.“

Das ist gefühlt die 200ste Erklärung, dass die USA kurz vor einem Deal stehen. Trump führte auch aus, dass schon dieses Wochenende weitere Gespräche stattfinden könnten.

14 Uhr 00

Die New York Times mit Hintergrundbericht über Trumps einsame Iran-Entscheidung

„In einer Reihe von Lagebesprechungen im Krisenstab wog Präsident Trump seine Intuition gegen die tiefen Bedenken seines Vizepräsidenten und eine pessimistische Geheimdiensterkenntnis ab. Hier ist die Insidergeschichte, wie er diese folgenschwere Entscheidung traf.“

Einer der üblichen blumenreichen Beschreibungen der Gespräche im Weißen Haus beschreibt, wie im Prinzip Geheimdienste und wichtige Mitarbeiter gegen den Krieg waren, sich aber Trump darüber hinwegsetzte, offensichtlich vollkommen unter dem Einfluss iraelischer „Argumente“.

Der Artikel schreibt u.a.

„Als Herr Trump dem Treffen beitrat, informierte ihn Herr Ratcliffe über die Einschätzung. Der CIA-Direktor bezeichnete die Szenarien des israelischen Premierministers für einen Regimewechsel mit einem einzigen Wort: ‚lächerlich‘. Daraufhin unterbrach ihn Herr Rubio: ‚Mit anderen Worten: Das ist Schwachsinn‘, sagte er. Herr Ratcliffe fügte hinzu, dass angesichts der Unvorhersehbarkeit von Ereignissen in jedem Konflikt ein Regimewechsel zwar möglich sei, aber nicht als erreichbares Ziel betrachtet werden dürfe.“

Der Artikel ist zu lang, um ihn komplett zu würdigen, ab er er macht den Eindruck, die Regierung und vor allen Dingen JD Vance, den Vizepräsidenten vor den Kriegsfolgen schützen zu wollen, und Trump als „Bauernopfer“ vor den Bus zu werfen. So schreiben die Autoren, dass Vance vor seinen Kollegen Trump warnte, dass ein Krieg gegen den Iran regionales Chaos und unzählige Opfer fordern könnte. Er könnte zudem Trumps politische Koalition zerstören und würde von vielen Wählern, die dem Versprechen, keine neuen Kriege zu führen, vertraut hatten, als Verrat wahrgenommen werden. Vance habe darüber hinaus weitere Bedenken geäußert. Als Vizepräsident sei er sich des Ausmaßes des amerikanischen Rüstungsproblems bewusst gewesen. Ein Krieg gegen ein Regime mit enormem Überlebenswillen könnte die Vereinigten Staaten für Jahre in eine deutlich schlechtere Position für die Führung von Konflikten bringen.

Und das ist der ganze Tenor des Artikels, der derzeit nicht hinter einer Paywall ist.

14 Uhr 30

Die Ölproduktion im Persischen Golf könnte sich nach dem Krieg erst in zwei Jahren erholen: IEA-Chef

Dies schreibt The Cradle und bezieht sich auf einen Artikel in Bloomberg.

„Es herrscht die allgemeine Annahme, dass wir, sobald die Straße wieder offen ist, wieder das Produktionsniveau von vor der Öffnung erreichen werden – was meiner Ansicht nach irreführend ist“, wird der IEA Chef Birol zitiert. Durch die Vergeltungsangriffe des Irans seien Anlagen viel stärker in Mitleidenschaft gezogen worden, als im Westen bekannt.

Der IEA-Chef betonte, beschreibt der Artikel, dass die faktische Blockade der Straße von Hormus zu Verlusten von Hunderten Millionen Barrel Rohöl und raffinierten Kraftstoffen auf den Weltmärkten geführt hat. Die vollständige Wiederaufnahme der Produktion von Flüssigerdgas (LNG) könnte noch länger dauern, da die Reparatur einiger Terminals nach den Angriffen mehr als zwei Jahre in Anspruch nehmen könnte.

Reuters merkte jedoch an, dass die USA sich rasch ihrer maximalen Exportkapazität nähern. Der Iran hat inmitten des Konflikts seine Ölexporte erhöht und die täglichen Verladungen und Exporte in den letzten drei Monaten auf rund 2 Millionen Barrel gesteigert. China hat seine Käufe von iranischem Rohöl um mehr als 300.000 Barrel pro Tag auf insgesamt 1,6 Millionen Barrel pro Tag erhöht. Seit Kriegsbeginn hat Indien die Ölkäufe aus dem Iran wieder aufgenommen und in diesem Monat mindestens 2 Millionen Barrel erhalten. Neu-Delhi hatte seine Käufe von iranischem Rohöl 2019 eingestellt.

Iranisches Rohöl wurde kürzlich an einige chinesische Abnehmer zu Preisen verkauft, die sogar über dem Brent-Referenzpreis lagen. Dies stellt eine Kehrtwende gegenüber der Zeit vor dem Krieg dar, als der Iran aufgrund von US-Sanktionen gezwungen war, Öl mit einem Abschlag an China zu verkaufen.“ Soweit der Artikel

Den wenigsten Menschen ist bewusst, dass die Krise noch gar nicht in der EU angekommen ist, weil immer noch Tanker unterwegs sind, die vor der Sperrung der Straße von Hormus diese verlassen hatten. Die Weltwirtschaft wird den wahren Schock erst noch erhalten. (Wurde gerade auch in einem apolut-Arikel erklärt.)

15 Uhr 00

USA soll 20 Milliarden US-Dollar für iranisches angereichertes Uran angeboten haben

Nun könnte tatsächlich Bewegung in die Iranverhandlungen kommen. Angeblich überlegen die USA dem Iran das angereicherte Uran abzukaufen.  (Quelle)

Allerdings: Es gibt keine westlichen Berichte oder offiziellen Aussagen, wonach die USA 20 Milliarden Dollar (oder einen ähnlichen Betrag) direkt für das iranische angereicherte Uran bezahlen wollen – weder als Kaufpreis noch als „Rückkauf“ mit angeblich „gestohlenen“ Geldern. Solche Behauptungen tauchen vor allem in sozialen Medien auf (z. B. als Vorwurf, die USA hätten 20 Mrd. Dollar „gestohlen“ und wollten damit Uran „kaufen“), halten aber keiner Überprüfung stand. Was aber im Raum stehen könnte, ist ein Angebot, für 20 Milliarden US-Dollar Investitionen im Iran zuzulassen, wenn das Land seine Urananreicherung aufgibt und das angereicherte Material übergibt. Dabei dürfte diese „Investition“ aus eingefrorenen iranischen Eigentumswerten bestehen, was das Ganze wenig attraktiv für den Iran macht.

Auch erscheint der „Kaufpreis“, selbst in Anbetracht deutlich gesteigerter Urankosten, sehr stark übertrieben. Der Wert von ca. 400 kg Uran, angereichert auf 60%, dürfte weniger als 1 Milliarde US-Dollar betragen. Das werden wohl auch die Kosten sein, welche die USA nicht überschreiten wollen, beim Versuch, das Uran zu „beschlagnahmen“.

15 Uhr 15

China dementiert Waffenlieferung, nicht Zusage, keine Waffen zu liefern

Nachdem Trump wiederholt erklärte, dass China sich bereit erklärt hätte, keine Waffen an den Iran zu liefern, hier die wörtliche Übersetzung der offiziellen chinesischen Antwort:

„China handelt beim Export von Militärgütern stets umsichtig und verantwortungsbewusst und übt strenge Kontrollen gemäß den chinesischen Exportkontrollgesetzen und -bestimmungen sowie den geltenden internationalen Verpflichtungen aus. Die entsprechenden Medienberichte sind frei erfunden. Sollten die USA aufgrund dieser Anschuldigungen tatsächlich Zollerhöhungen gegen China verhängen, wird China mit Gegenmaßnahmen reagieren.“ (Quelle)

In den nachfolgenden Pressekonferenzen (15., 16. und 17. April 2026) wurde das Thema Waffenlieferungen an den Iran gar nicht mehr aufgegriffen. Es gab auch keine Reaktion auf Trumps Behauptung, China habe „agreed not to send weapons to Iran“. Das wurde ignoriert. China bleibt bei der Linie: Die Vorwürfe der Lieferungen seien „reine Erfindungen“ – mehr nicht. Kein Wort zu einer angeblichen Zusage, Vereinbarung oder Kommunikation mit Washington.

15 Uhr 30

Iran trollt USA und erklärt Straße von Hormus für unbeschränkt eröffnet

Der Iran hat laut Bloomberg erklärt, dass nach dem Waffenstillstand zwischen der Hisbollah/Libanon und Israel kein Grund mehr für die Sperrung der Straße von Hormus bestehe, und dass alle kommerziellen, also nicht militärischen Schiffe unbeschränkt die Straße benutzen können. D.h. nun sind es alleine die USA, welche die Straße von Hormus sperren und die Weltwirtschaft erwürgen.

Neben Bloomberg haben zahlreiche internationale Medien und Nachrichtenagenturen über die iranische Mitteilung berichtet. Die Ankündigung stammt direkt vom iranischen Außenminister Abbas Araghchi (heute, 17. April 2026), der auf X (ehemals Twitter) erklärte: „Im Einklang mit dem Waffenstillstand im Libanon wird die Durchfahrt für alle Handelsschiffe durch die Straße von Hormuz für die verbleibende Dauer des Waffenstillstands auf der von der Hafen- und Seeschifffahrtsorganisation der Islamischen Republik bereits angekündigten koordinierten Route für vollständig geöffnet erklärt..“

Westliche Analysten sehen den Vorgang nicht als „Trollen“, sondern als Zugeständnis unter dem Druck der US-Blockade. Obwohl der Iran damit verwirklicht, was er mit dem Waffenstillstand zugesagt hatte, sobald der Waffenstillstand auch für den Libanon gilt. Die iranische Ankündigung von heute (17. April 2026) ist kein plötzliches Einlenken unter US-Druck, sondern die konsequente Umsetzung einer Bedingung, die Iran bereits im Rahmen des US-Iran-Ceasefires vom 7./8. April 2026 klar gemacht hatte.

Viele Medien und Kommentatoren (vor allem pro-US) betonen den US-Blockade-Druck auf iranische Häfen und den damit verbundenen wirtschaftlichen Schmerz. Das ist nicht falsch – die Blockade hat wehgetan. Aber sie ignoriert die klare konditionale Verknüpfung, die Iran seit dem ersten Ceasefire-Abkommen durchgehalten hat. Iran hat nie gesagt „wir öffnen sofort“, sondern immer „wir öffnen, sobald Libanon ruhig ist“ – und genau das passiert jetzt.

15 Uhr 45

Ölpreis fällt nach Ankündigung des Iran, die Sperrung aufzuheben

Der Ölpreis an den internationalen Märkten fällt prompt um ca. 10%, nachdem der iranische Außenminister die Aufhebung der Sperrung durch den Iran angekündigt hat.

Gleichzeitig werden große Demonstrationen zur Unterstützung der iranischen Regierung in Teheran berichtet, nachdem der Waffenstillstand im Libanon bekannt geworden, und die Nachricht des Außenministers verbreitet worden war.

19 Uhr 15

Plan zur Beseitigung von Minen ohne Israel und USA

Europa treibt laut einem Bericht des Wall Street Journal einen Plan zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus ohne Beteiligung der USA voran. Was nun nach der offiziellen Öffnung durch den Iran keine Kriegshandlung ist.

Großbritannien und Frankreich führen eine Initiative zur Bildung einer internationalen Truppe an, die Minen räumen und Schifffahrtswege sichern soll, um das Vertrauen der Reedereien wiederherzustellen. Die USA, Israel und der Iran sollen von dem Plan ausgeschlossen werden.

Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte, die Mission sei ein defensiver internationaler Einsatz und werde keine „Kriegsparteien“ einbeziehen. Diplomatenkreise bestätigten, dass die europäischen Streitkräfte nicht unter US-Kommando operieren würden.

Dem Vorschlag zufolge sollen Militärschiffe, darunter Minenräumschiffe, die sichere Durchfahrt der Handelsschifffahrt gewährleisten und das Vertrauen in die Region wiederherstellen. Deutschland, das sich bisher nicht zu einer militärischen Beteiligung bereit erklärt hat, könnte sich der Initiative ebenfalls anschließen und seine Position in den kommenden Tagen bekannt geben, trotz der politischen und rechtlichen Brisanz.

Bloomberg berichtete zuvor unter Berufung auf europäische Beamte, dass zwischen Großbritannien und Frankreich Uneinigkeiten darüber bestünden, wie eine mögliche Marinemission in der Straße von Hormus durchgeführt werden solle und welche Rolle die USA gegebenenfalls spielen sollten. Der Bericht fügte hinzu, dass die europäischen Differenzen auf der Befürchtung beruhten, eine US-Beteiligung könne Iran zu einer härteren Linie bewegen. (Quelle)

20 Uhr 00

Sieg für Trump?

Mario Nawfal berichtet von Bloomberg, dass die USA angeblich gar keine iranischen Gelder aus dem illegalen Einfrieren frei lassen, und trotzdem der Iran angeblich auf ein (was auch immer darunter zu verstehen ist) „Nuklearprogramm“ auf ewig verzichten. Der Jubel: Das sei viel besser als der JCPOA von Obama. Der habe doch tatsächlich 150 Milliarden US-Dollar aus der illegalen Geiselhaft entlassen, als der JCPOA in Kraft trat. … Man darf abwarten, was der Iran dazu sagen wird.

Israel verbietet Libanesen Rückkehr in den Süden des Landes

Der israelische Armeeradio berichtet unter Berufung auf offizielle Angaben, dass die israelischen Besatzungstruppen im Südlibanon einen „Sicherheitsgürtel“ errichtet haben, der 55 Dörfer umfasst, deren Bewohner nicht zurückkehren dürfen. Israels Kriegsminister warnt den Libanon, implizit, es sei noch nicht vorbei.

US-Präsident Donald Trump beharrt erneut darauf, dass die Waffenruhe im Libanon nichts mit dem Iran zu tun habe und dass die USA separat mit dem Libanon zusammenarbeiten und die „Hisbolah-Situation“ „regeln“ würden. Trump behauptet außerdem, er habe Israel „VERBOTEN“, den Libanon weiterhin zu bombardieren.

20 Uhr 30

Vom Ruf des Löwen zum Miau des Kätzchens. Israelische Medien wegen Libanonkrieg

Bewohner der israelischen Siedlungen im Norden und Oppositionsführer reagierten empört auf die ihrer Ansicht nach von Washington „aufgezwungene“ Waffenruhe nach einem 45-tägigen Krieg, der keines der von Tel Aviv erklärten Ziele im Libanon erreicht hatte.

Moshe Davidovich vom Forum der Frontgemeinden im Norden erklärte, die Waffenruhe sei „mit Blut, zerstörten Häusern und zerschlagenen Gemeinden hier bezahlt“ worden.

„Eine Waffenruhe, die keine tödliche Gewalt gegen die Hisbollah bei jedem Verstoß und keine terrorfreie Pufferzone bis zum Litani-Fluss vorsieht, ist kein politischer Erfolg; sie bedeutet, auf das nächste Massaker zu warten. Die Bewohner des Nordens sind keine bloßen Statistiken in einer internationalen PR-Show“, fügte er hinzu.

Zu Beginn des Krieges und der Bodenoffensive im Libanon gelobten israelische Offizielle, die Hisbollah zu „zerschlagen“ und eine „Verteidigungspufferzone“ von der israelischen Grenze bis zum Litani-Fluss zu errichten. Die Fähigkeiten des Widerstands blieben jedoch unbeeinträchtigt, und die israelische Armee scheiterte daran, Bint Jbeil, Khiam und andere Städte im Süden einzunehmen.

Am Donnerstagabend teilte eine iranische Quelle dem libanesischen Nachrichtensender Al Mayadeen mit, dass der Iran eine „letzte“ Frist für das Ende der Angriffe auf den Libanon gesetzt habe. Laut Ashkenazi habe der Iran am Donnerstag von den USA die uneingeschränkte Bestätigung erhalten, dass er der „eigentliche Herrscher im Libanon“ sei und dass Teheran genauso wichtig sei wie Beirut.

„Israel hat die Hisbollah zwar mit dem Iran in Verbindung gebracht, aber nach dem Waffenstillstand im Iran war es Israel, das versuchte, die verschiedenen Sektoren zu trennen … Die Amerikaner bestätigten, dass der Iran der Schutzpatron des Libanon ist und alles über ihn laufen muss. Die israelische Regierung kann mit der libanesischen Regierung über Frieden verhandeln. Aber die Bewohner des Nordens und die Mehrheit der israelischen Bevölkerung verstehen, dass dies nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver ist, ein Zeichen dafür, dass die politische Führung ihr Scheitern nicht vermarkten kann“, schloss er. (Quelle)

21 Uhr 00:

Trump diktiert die Bedingungen im Libanon und im Iran und treibt Netanjahu in die Enge – Haaretz

Der israelische Ministerpräsident erklärte dem Sicherheitskabinett, der von den USA vermittelte Waffenstillstand sei ein Versuch, sich in der wichtigsten Frage – dem Iran – abzustimmen. Doch Netanjahu kann die israelische Öffentlichkeit nicht davon überzeugen, dass die Kriegsziele erreicht wurden, da die Hisbollah nicht entwaffnet wurde und das iranische Regime weitgehend intakt geblieben ist.

Kommentar pfm:

Soweit ein Kommentar von Haaretz. Und dieser bestätigt, dass die USA bestimmen was Israel tun und lassen darf und was nicht. Die beliebten Behauptungen Netanyahu diktiere Trump stimmen nicht und haben nie gestimmt. Wie TKP berichtete und auch Analysten wie Brian Berletic nicht müde werden zu wiederholen, liegt die Führung bei den USA. Israel ist ein Proxy wie die Ukraine und soll unter anderem auch die Rolle des öffentlichen Sündenbock übernehmen.

Den diversen Strategiepapieren der Thinks Tanks wie Brooking, Heritage oder Rand ist das ebenfalls zu entnehmen. Der Ärger Netanyahus und der Israelis bestätigt dies Faktum neuerlich: Ziel des Irankrieges der USA ist China und BRICS – Israel dient als Proxy wie Ukraine

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


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48. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran und Libanon

47. Tag im Angriffskrieg von Israel und USA gegen Libanon und Iran – Blockade

46. Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Zerstörung Libanons

45. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – US-Blockade?

44. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Verhandlungen gescheitert

43. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Verhandlungen starten

42. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran, Atempause

41. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

40. Tag im US-israelischen Angriffskrieg gegen den Iran: 14-Tage Waffenruhe von Trump und Iran verkündet

39. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

38. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

37. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

Links zu den weiteren  Ticker-Artikel finden sich am Ende des 37. Tages

35 Kommentare

  1. therMOnukular 18. April 2026 um 12:03 Uhr - Antworten

    Das Märchen, Bibi wäre der Boss, hält sich hartnäckig. Trotz aller Widersprüche und Unvereinbarkeiten.

    Dieser Krieg wurde lange vor 2024 geplant – in den USA. Zahlreiche Militärübungen, die man jetzt in diesem Krieg exakt so anwendet wie geprobt, sind nur ein Beweis dafür.

    „Aber Trump hat doch gesagt…..“

    Was muss noch alles passieren, damit ihr endlich bemerkt, dass Trump viel spricht, aber nichts sagt? Woher wisst ihr, welchen BS des Gesalbten man ernst nehmen muss und welchen nicht?

    Der letzte Strohhalm der Trump-Apostel, die einfach nicht begreifen können, dass die US-Aussenpolitik seit Jahrzehnten schon nicht mehr vom Präsidenten bestimmt wird, sondern einem immergleichen Plan folgt, den sich Hintermänner ausdenken und der von den „Diensten“ durchgesetzt wird – und Trump dieses Spiel mitspielt (freilich schlecht und peinlich durchschaubar).

    Ihr fallt auf den ältesten Trick des Bullyings herein – und wollt das weiterhin.

    Wer ist in der Ukraine der Boss? Die US/UK 3-Buchstaben-Dienste oder die Ukro-Natsis?
    (Und warum dürfen die Ukro-Natsis plötzlich täglich die russische Öl-Industrie angreifen, was sie fast 4 Jahre lang ausgelassen haben…..so lange Leitung, oder doch US-Koordination….?)
    Aber die, die glauben Bibi wäre der Boss, glauben ja auch bis heute an eine vollkommen atypische „Rettungsaktion“, die man zufällig 2023 auf einem Highway in Wyoming mit exakt derselben Ausrüstung und Teamgestaltung trainierte, wobei nur Spezialisten für Infiltrationen und Spezial-OPs zum Einsatz kamen, aber keine ausgebildeten Rescue-Teams, weshalb die US-Army es 2023 auch als „Dominanz“-Taktikübung beschrieb, aber mit keinem Wort von Rettung sprach….;))
    Dieselben glauben auch, dass der „gerettete Pilot“ trotz Knöchelbruchs über 100km gewandert ist und einen 2000m hohen Berg erklommen hat (in einer Nacht) – wenn man Trumps/US Storytelling folgt.

    • therMOnukular 18. April 2026 um 12:11 Uhr - Antworten

      Kleiner Nachtrag:
      Was sagte Kamala Harris im Wahlkampf über den Iran?

      Richtig geraten: exakt dasselbe, was Trump heute sagt.
      So ein Zufall….stehen wohl alle US-„Politiker“ unter der Fuchtel Bibis.

    • joseph53 18. April 2026 um 15:41 Uhr - Antworten

      Haben sie ganz plötzlich Angst bekommen, den jahrzehntelang sich radikal (vor allem in den Medien) ausbreitenden NaZionismus von USA und Israel zu kritisieren?

      Natürlich sind Trump und Vorgänger nur dessen Werkzeuge, Netanjahu ist auch Werkzeug – aber eines der willigsten und halt schon viel länger.

      Übrigens – Flugzeuge werden/wurden in jeden Krieg abgeschossen, daher werden Rettungsaktionen natürlich geübt.

      • therMOnukular 18. April 2026 um 16:50 Uhr

        Sie phantasieren sich da immer mehr zusammen, damit Ihre Einbildung noch passt.

        Versuchen Sie doch einmal sich auf meine Argumente zu konzentrieren und erklären uns, wie der „Pilot“ mit gebrochenem Knöchel über 100km laufen und dann noch klettern konnte, in einer Nacht.
        Warum wurden dafür keinerlei Rettungsspezialisten eingesetzt? Warum hat die Übung nie den Namen oder Grund „Rettung“ beinhaltet?

        Ich bin sehr gespannt.
        Ansonsten hätte ich eine Impfung zu verkaufen, sicher & wirksam…. Interesse?

      • joseph53 18. April 2026 um 19:12 Uhr

        @MO 16:50,
        ich weiß schon lang, daß Trump immer lügt und noch dazu glaubt, alle wären noch blöder als er selber.
        Der Pilot, die Rettung, etc. sind nicht das Thema.
        Die Ideologie der zionistischen Weltherrschaft ist bei den wahren Eliten von Israel und USA die Triebfeder.
        Trump hat das erst spät von Bibi „kapiert bekommen“ und GsD gierig vermasselt.

  2. Jurgen 18. April 2026 um 11:03 Uhr - Antworten

    Also eigentlich ist ja, wenn man sich die Fakten anschaut, der Krieg nur installiert worden, um die Ölindustrie weltweit zurückzustutzen für zukünftig mehr Gewinne UND den Menschen die Energiegrundlage jedweder Wirtschaft, die auf Öl oder Gas basiert, zu entziehen.

    Da der Iran auch Digitalgeld testet, sehe ich keinen eigenen Weg dort, sondern nur mitlaufen mit dem weltweiten Oligarchen-Holzweg à la WEF.

    • therMOnukular 18. April 2026 um 12:17 Uhr - Antworten

      Könnte sein. Könnte aber auch sein, dass BRICS digitale Währungen als weitere Möglichkeit sieht, das westlich kontrollierte Finanzsystem (und nicht „nur“ den Petrodollar) zu umgehen.

      Mordet die Waffe – oder der, der sie bedient?
      Ist jeder Besitzer einer Waffe automatisch ein Mörder?

  3. Varus 18. April 2026 um 10:03 Uhr - Antworten

    Weshalb ‚zurück’zugeben gewählt wurde ist unbekannt

    Das ist einfach – alles auf dem Planeten gehört per Se und Göttliche Offenbarung den Amis. Wenn sich jemand temporär einer Sache bemächtigt wie die Bewohner Venezuelas des Öls darunter, verlangen die Amis die Rückgabe.

  4. Daisy 18. April 2026 um 7:50 Uhr - Antworten

    Während Trump schon wieder droht, bis nächsten Mittwoch muss es eine Einigung geben, sonst…bis dahin behält er die US-Blockade…
    droht auch der Iran:
    Die Straße von Hormus wird wieder geschlossen, wenn die US-Marineblockade anhält, so eine Quelle des iranischen Sicherheitsrats gegenüber Tasnim. „Es wird als Verletzung des Waffenstillstands betrachtet werden.”
    Also eins kann mit Bestimmtheit gesagt werden: Trump ist total undiplomatisch, wirklich das Trampeltier im Porzellanladen ;-)

    Jetzt, wo es vorbei scheint, überlegen langsam auch die EU-Willigen bzw. 7 Zwerge von Schneelenski, die Straße von Hormus zu besuchen. Aber erst mal gründen sie einen Arbeitskreis. Trump dazu: Jetzt brauchi eich a nimma…:-)

    • Daisy 18. April 2026 um 8:51 Uhr - Antworten

      Zum Vergnügen für die Das-Imperium-muss ..stxrbien-Reset-Fraktion:

      Netzfund:
      Die USA kacken irgendwo hin und der Rest der Scheißhausfliegen kreist danach um den Haufen Mist. Hahahaaa, soviel zu Dschörmain Mörds, der „nicht ohne US-Beteiligung“ die Str. von Hormus kontrollieren möchte, aber zuerst muss er noch den Bundesrat befragen….lol

      • Varus 18. April 2026 um 10:08 Uhr

        Netzfund

        Wo? Der Rest könnte ebenso interessant sein. Geht diese URL? https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20261/der-waffenstillstand-im-iran-krieg-ist-ein-heimtueckisches-kriegsmanoever/

        „… Es sind die USA, nicht einzelne Präsidenten, die sich fortlaufend in irgendwelchen Angriffskriegen befinden und die Welt terrorisieren. So, wie es Israel in kleinerem Maßstab treibt. Beide kümmern sich einen Dreck um internationales Recht. Im Fall USA wurde das durch die selbstherrlich aufgestellte „Regelbasierte Ordnung“ ersetzt, die nach Belieben jederzeit neu bestimmt wird und natürlich nur für die Anderen einzuhalten ist. Die meisten US-Kriege wurden mit Lügen begründet und Israel behauptet immer, wenn es Zivilisten ermordet, dass es nur gegen Hamas, Hisbolla und sonstwelche „Terroristen“ geht. Eben wie die USA, die nach belieben Staaten zur Achse des Bösen erklären und sich so das Recht herausnehmen, Sanktionen zu verhängen oder direkt anzugreifen. Was jetzt mit dem Waffenstillstand im Iran getrieben wird, ist ein hinterhältiger Plan, erneut ein Land anzugreifen, das verhandlungsbereit ist. Da kann ich nur sagen: Gott schütze die Amerikaner vor ihrer eigenen Regierung und die Welt vor Washington. …“

  5. Glass Steagall Act 17. April 2026 um 22:24 Uhr - Antworten

    In der Umfrage in Israel wurde die falsche Frage gestellt! Es ist völlig irrelevant, ob die Menschen glauben, ob der Krieg wieder aufflammen wird! Die entscheidende Frage wäre gewesen, ob die Bürger Israels noch mehr Krieg wollen oder nicht!

  6. Jurgen 17. April 2026 um 20:35 Uhr - Antworten

    von Frankreich geplanten Marineeinsatz zur Sicherung der Straße von Hormuz

    Wer glaubt, dass es dazu überhaupt kommen wird nach dem Angriffskrieg der USA und Israel gegen den Iran? Die Deutschen sicher nicht!

    • joseph53 17. April 2026 um 22:09 Uhr - Antworten

      Frankreich und England wollen sich jetzt doch nur ein wenig wichtigmachen, obwohl sie nicht gebraucht werden.

      Ich bin sicher, daß die angedachte Lösung – China, Russland, Pakistan und Türkei sorgen für Stabilität im Golf – gut wäre.
      Alle wollen die multipolare Weltordnung, alle wollen freundschaftlich miteinander umgehen.
      Der Westen bleibt draußen, Israel und USA müssen ihren Machtwahn begraben oder nach Nordamerika verschwinden.

      Europa soll endlich lernen, selbständig als „subsidiäres Europa der Vaterländer“ zu agieren und zur wirtschaftlichen Vernunft zurückkehren.
      Die wehrhafte europäische Neutralität wäre überlegenswert, würde die gute Zusammenarbeit mit allen globalen Partnern fördern und dem Frieden dienen!

  7. Daisy 17. April 2026 um 17:43 Uhr - Antworten

    Unterdessen hat US-Präsident Donald Trump Israel am Freitag ungewöhnlich deutlich zur Zurückhaltung aufgefordert. „Israel wird den Libanon nicht länger bombardieren“, schrieb Trump auf Truth Social. „Dies ist ihnen von den USA VERBOTEN. Genug ist genug!“ Berliner Zeitung…

    Das wäre DIE Überraschung, wenn das stimmte…

    • therMOnukular 17. April 2026 um 18:15 Uhr - Antworten

      Good Cop – Bad Cop…….nix anderes.

      Issrael ist ein Proxy der USA – nicht umgekehrt. ALLES, was Issrael tut oder unterlässt, ist von den USA abgesegnet oder aufgetragen. Also auch der Genohzied rundherum.

      • Daisy 18. April 2026 um 4:52 Uhr

        Teils teils… Trump wäre nicht zu gewinnen gewesen, wenn es keine Verheißung gegeben hätte, China damit einbremsen zu können. Dass Trump nicht bewusst war, dass der Überfall einen Flächenbrand und durch die Str. von Hormus eine Weltwirtschaftskrise auslösen würde, kann ich nicht glauben. Das wusste jeder. Hab ich hier schon anlässlich des 12-Tage-Krieges gesagt. Er wurde ja massiv gewarnt und hat diese Leute deswegen gefeuert.

        Doch dachte er wohl, das geht rasch. Den geistl. Führer zu ermxrden, trägt die Handschrift vom Mxssad. Die Aufstände zuvor waren auch teils echt, teils unterstützt durch USrael. Der Regime-Change war ja eins der Kriegsziele und von langer Hand geplant. Auch die Kurden waren abrufbereit, Aufrufe vom Schahsohn…

        Amerikas Deep State ist auch primär von der Wallstreet dominiert, übrigens auch Davos. Ich meinte ja schon, der Senat ist infiltriert, wie man auch am Verhandlungsteam sieht – Wittkoff und Kushner. Rechnet man die Ami-Jxws zu den Amis, stegen natürlich auch die Amis hinter dem Groß-Israel-Wahn. Sie gehören auch zu den Big Spendern und Sponsoren, denen jeder US-Präsident bisher verpflichtet war. Isr. ist der 51. Bundesstaat. Sie sind verflochen.

        Dennoch bleibt die treibende Kraft an diesem Wahnsinn S@tanjahu. Kriegt man ihn weg, wars das. Und Isr. sollte sanktioniert werden. Dann hat man die Wurzel des Übels. Trump ist leider zu beschädigt, weswegen auch er gehen muss. Denn die MAGA-Bewegung, die ihn so unterstützt hat, der er auch verpflichtet war, s. Tucker Carlson, ist jedenfalls nicht pro-isr. Sie sagt zu recht: Das geht uns nichts an. America first.

    • joseph53 17. April 2026 um 20:06 Uhr - Antworten

      @MO 18:15,
      was zu beweisen wäre!
      Trump hat bis zum 12-Tage-Krieg 2025 immer gegen einen Angriff argumentiert.

      MMn hat ihn Netanjahu dazu überzeugt / erpresst, wahrscheinlich mit den Belegen für Epstein-Verwicklungen Trumps.
      Und später sind weitere Argumente ins Spiel gekommen. Die Verhandlungen bis zum 26.2.26 waren reine Show.

      • therMOnukular 17. April 2026 um 21:11 Uhr

        Weil Trump den Good Cop spielt, eh klar. Der kleine Partner muss natürlich die Rolle des Buhmanns übernehmen.

        Und das muss man nicht beweisen, da man es täglich offen sehen kann. Wie oft und wie viel hat sich Trump mit „wirtschaftlichen Erfolgen“ gerühmt? Wie stolz war er darauf, dass derzeit mehr Länder Öl & Gas von den USA kaufen müssen, mit Dollar? usw. usf.

        Dieser Krieg ist kein Krieg für Issrael, sondern GEGEN China/BRICS. Weil es den USA seit Jahrzehnten darum geht, die Energieproduktion zu kontrollieren. Darum Nordstream und die Ukraine, darum jetzt der Mittlere Osten. Zuerst Russland, jetzt China.

        Es geht halt längst nicht so auf wie erhofft, weil es da eben immer noch andere Länder gibt, die ihre eigenen Strategen haben – und weil die USA militärisch immer weniger ernst genommen werden, da sie offensichtlich immer weniger bewegen können.

        Wie ich schon mal hier berichtet habe, wurden sowohl „Midnight Hammer“ als auch die Spezial-OP, die man als Pilotenrettung verkauft hat, 2023 exakt geübt. Wen hat Issrael damals erpresst, damit man das jetzige Geschehen vorbereitet?
        Es war immer schon Plan der USA – sie heben mit Issrael lediglich einen völlig durchgeknallten Vasallen an der Seite, dessen ideologische Inkontinenz sie ausnutzen können und tun. So wie die Natsis in der Ukraine. Nur weil man sich ständig die größten Fanatiker suchen muss, um sie instrumentalisieren zu können, heißt das noch lange nicht, dass diese Fanatiker irgendetwas bestimmen können.

      • joseph53 17. April 2026 um 23:26 Uhr

        @MO 21:11,
        nur viele Worte überzeugen nicht.
        a) Trump wurde intern eindringlich mehrfach vor diesem Krieg gewarnt.
        b) Netanjahu war 7 x innerhalb 14 Monaten persönlich bei Trump.
        c) Netanjahus Plan ist 1.rangig, um Israels herum Chaos zu schaffen. Wenn der Köder an Trump – die Öl-Gas-Kontrolle im Golf – zusätzlich funktioniert hätte, wären beide die großen Helden.

        Wenn‘s wie zu hoffen ausgeht, kann die ganze Welt aufatmen.
        Die Multipolarität ist besser!

      • therMOnukular 18. April 2026 um 0:31 Uhr

        Aber die vielen Worte Trumps hätten schon was zu bedeuten?….;))

        „…Kommentar pfm:

        Soweit ein Kommentar zu Haaretz. Und dieser bestätigt, dass die USA bestimmen was Israel tun und lassen darf und was nicht. Die beliebten Behauptung Netanyahu diktiere Trump stimmen nicht und haben nie gestimmt. Wie TKp berichtete und auch Analysten wie Brian Berletic nicht müde werden zu wiederholen, liegt die Führung bei den USA und Israels Rolle ist unter anderem auch die des öffentlichen Sündenbock zu übernehmen.

        Den diversen Strategiepapieren der Thinks Tanks wie Brooking, Heritage oder Rand ist das zu entnehmen. Der Ärger neetanyahus und der Israelis bestätigt dies Faktum neuerlich: Ziel des Irankrieges der USA ist China und BRICS – Israel dient als Proxy wie Ukraine……“

        Sind nicht meine vielen Worte, aber könnten von mir sein. Einfach Brian Berletic zuhören – der hat auch mich erst überzeugen müssen – und dann nochmal darüber nachdenken.

        Sie fallen auf einen billigen Trick herein. Wollen Sie das wirklich?

      • Daisy 18. April 2026 um 4:57 Uhr

        Josefs Punkte sind gute Hinweise darauf, dass es von N. ausging. Er hat Trump wohl geködert, ja, auch damit , selbst die Kontrolle über Hormus zu erhalten. In seiner naiven Toddler-Art plapperte er das alles schon aus.

  8. therMOnukular 17. April 2026 um 17:12 Uhr - Antworten

    Meine Gedanken sind mit jenen tapferen Libanesen, die in dieser Stunde in ihre Dörfer zurückkehren, die die Nazionisten in Schutt und Asche gelegt haben.

    Das ist a) kein Waffenstillstand und wird b) niemals halten. Die Nazionisten werden sich wie immer über alles hinwegsetzen, die Regeln brechen, um sich anschließend zum Opfer zu erklären.

    Ich kann gar nicht mehr formulieren, wie viel ich mittlerweile ob all der Lügen kotzen muss.
    Und mir fällt ein „Revolutions-Spruch“ aus meiner Jugend ein: „Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Attentat“. Irgendwann wird irgendeine Art von Gerechtigkeit über die Hegseths & Cos gebracht werden, von wem auch immer. Da bin ich mir mittlerweile sicher. Und wenn es „nur“ die Geschichtsbücher sind, die diese Unmenschen in einem Absatz mit Hitler, Stalin und Mao und sonstigen Massenmördern einordnen.

  9. Daisy 17. April 2026 um 17:10 Uhr - Antworten

    Bad Media:
    „Dank Waffenstillstand im Libanon: Teheran erklärt die Straße von Hormus für geöffnet“….

    „US-Präsident Donald Trump begrüßte in einem Beitrag auf Truth Social die Wiedereröffnung der Meerenge und dankte den iranischen Behörden. Trotzdem würden die USA die Blockade iranischer Häfen fortsetzen, bis der Friedensdeal vollständig umgesetzt worden sei. Der Prozess sollte schnell vorangehen, da die meisten Punkte bereits vereinbart worden seien.“

    • Daisy 17. April 2026 um 17:13 Uhr - Antworten

      I hob jetzt ned gwusst, wosi do dazua song soi. Oba jez iss ma eigfoin…

      Wenn die Amis die Blockade auch gleich aufgehoben hätten, hätte das vermutlich kindisch gewirkt…;-)

  10. joseph53 17. April 2026 um 13:56 Uhr - Antworten

    Ich erwarte von allen vernünftigen und informierten Mitmenschen, daß sie konsequent Waren aus Israel und USA nicht mehr kaufen.
    Ich werde das ab sofort in allen Verkaufs-Stellen auch hörbar aussprechen.

    Außerdem erwarte ich und bitte darum, daß jedermann nachdenken soll, wie Demonstrationen für den Frieden RASCH in Gang zu setzen wären.
    Dabei sollten wir alle Politiker schärfstens kritisieren, die USrael unterstützen und generell Hetze für Krieg betreiben.

    Eine Idee für raschen Erfolg könnte „Woodstock 26“ sein.
    Bitte versuchen wir doch, alle Künstler und Veranstalter von aktuell fixierten Musikfesten zu motivieren, ihr geplantes Programm „mit Friedensappellen“ zu variieren oder zu ergänzen.

    Revivals oder Einspielungen aus Woodstock 69 wären auch eine Idee – Country Joe McDonald würde sich freuen – er ist leider vor kurzen (am 8.3.26) verstorben.

    • Glass Steagall Act 17. April 2026 um 22:33 Uhr - Antworten

      Das dürfte schwierig werden. Die großen Betriebssysteme sind amerikanischer Herkunft, das Swift-Zahlungssystem ist ein US-System, mit dem wir alle täglich Transaktionen machen und zig andere Produkte werden zwar in China gefertigt, sind aber in der Hand amerikanischer Unternehmen.

    • joseph53 17. April 2026 um 23:06 Uhr - Antworten

      @GSA 22:33,
      der Einwand ist nur bedingt berechtigt. Daß ein einziges europäische Banken-System immer noch nicht ordentlich funktioniert, darf man nur unserer fremdbestimmten Politik vorwerfen.

      Natürlich ist das sofort nachzuholen und die Unabhängigkeit ist auf allen Ebenen herzustellen – schnellstmöglich.

      Das gesamte Europa hat die doppelte Einwohnerzahl der USA, an Intelligenz wird es nicht liegen, wir können diese Selbständigkeit schaffen.
      Aber alle Nicht-Volksvertreter müssen VORHER aus der Politik verschwinden.

  11. Varus 17. April 2026 um 11:51 Uhr - Antworten

    Ungeschnittene-Newsticker: „… 17. Apr. 05:13 … Pepe Escobar via X: MBS könnte seinen Zug gemacht haben. Kein saudischer Krieg gegen den Iran. Es wird der Luftraum Saudi-Arabiens nicht für Angriffe auf den Iran genutzt. Das kommt direkt nach dem Treffen von Lawrow mit dem saudischen Außenminister Faisal al-Saud. Russland schlägt eine neue Sicherheitsarchitektur für den Persischen Golf vor. Diese soll von Russland, China, der Türkei und Pakistan garantiert werden. …“

    Damit wäre der „Baboon of Barbaria“ (wie ihn Pepe Escobar gerne tituliert) draußen – wie der Iran wollte. Leider mag der Baboon sogar eines Tages zustimmen, am nächsten Tag widersprechen und dann sich selbst als Erlöser darstellen.

    Wer sagt, dass Zionisten falsch liegen – Isr. in Palästina sollte den Erlöser bringen und der „Baboon of Barbaria“ ist da! (Sarkasmus)

  12. Varus 17. April 2026 um 11:28 Uhr - Antworten

    Ungeschnittene heute: „Iran und China durchbrechen die US-Marineblockade massiv – Trump in der Krise: Analyse von Larry Johnson“ – „… Die Welt hat die vollen Auswirkungen eines 20-prozentigen Rückgangs der Ölversorgung noch nicht gespürt, weil die vor Kriegsbeginn beladenen Tanker erst jetzt ihre Ziele erreichen (Tanker fahren nur ca. 200 Meilen pro Tag). … Preise steigen bereits massiv – ein Barrel erreichte in Singapur angeblich 210 Dollar. Johnson warnt vor Kaskadeneffekten: höhere Treibstoffpreise, Düngermangel, Störungen bei Flüssiggas (25 % Weltanteil aus der Region) und Dünger (35 % Weltanteil). … In den USA berichten Landwirte bereits von verdreifachten Düngerpreisen und massiv gestiegenen Heukosten, was zur Reduzierung von Viehbeständen führen könnte – mit langfristig höheren Fleischpreisen. …“

    Ich habe bereits woanders gelesen, dass die Preise der abstrakten Öl-Termingeschäfte anders sind als wenn konkret physische Barrels Öl geliefert werden – von 150 statt um 100 USD war bereits die Rede. Die steigenden Kosten sind noch nicht ganz angekommen – dennoch musste meine Frau neulich für eine Busfahrt in ihre Heimatstadt 15% mehr bezahlen als zuletzt vor wenigen Monaten.
    Dinge, die vermutlich dem Trumpigsten oder hiesigen Politikern gar nicht klar sind.

  13. mattes 17. April 2026 um 11:17 Uhr - Antworten

    Die Welt wurde schon öfter von Idioten regiert, nur hatten sie damals noch keine Atomwaffen..

  14. Jan 17. April 2026 um 9:53 Uhr - Antworten

    Ich hätte mir im gesamten Konflikt einen Aufschrei der Zivilgesellschaft hinsichtlich humanitärer Schäden gewünscht. Und zwar gleich auf welcher Seite!

    Darin hätten sich humanistische, christliche und muslimische Bürger begegnen können. Die Waisen in den betroffenen Gebieten gehören in Sicherheit adoptiert. Stattdessen ist die Verknappung der Versorgung für die aus welchen Gründen auch immer fanatisierten Bevölkerungen, die ja hinter ihren kriegsführenden Regierungen stehen, Strategie. Die Kinder leiden an der Fanatisierung ihrer Eltern.

    Für mich sind alle Konflikte in Nahost letztlich von außen angeschoben und Folge der steigenden Bedeutung der dortigen Ressourcen. Die Narrative, um deretwillen die Menschen ihr Leben und das ihrer Kinder verpfänden, sind Mittel, die Ressourcen zugänglich zu halten. Das ist die Tragik von Ressourcenstaaten und eine Alternative scheint nicht in Sicht.

    In die Narrative einzusteigen, bedeutet jedoch, der Verpfändung von Menschlichkeit zuzustimmen. Und dem könnte man durchaus zivilgesellschaftlich begegnen!

  15. Varus 17. April 2026 um 9:04 Uhr - Antworten

    Ungeschnittene-Newsticker: „… 17. Apr. 08:18 … Europäische Juristen haben Klage gegen deutsche Führungskräfte eingereicht, weil sie durch Waffenlieferungen Israels Völkerm@rd unterstützt und begünstigt haben. …“

  16. Satya 17. April 2026 um 8:38 Uhr - Antworten

    Zionismus ist eine sehr schlechte Erfindung und wird niemals zu länger anhaltenden Frieden führen und ist dafür auch nicht gedacht.

    • Varus 17. April 2026 um 10:48 Uhr - Antworten

      Aktuell hetzt die zionistische Hasbara massiv gegen sämtliche Muslime, weil sie festgestellt haben, dass nur noch so jemand für Isr. mobilisiert werden kann. Stellen wir uns vor, man hätte sich einst für Argentinien entschieden – Herzl schwankte im Buch „Der Judenstaat“ zwischen Argentinien und Palästina. Dann würde Hasbara heute gegen Katholiken hetzen und Österreich wäre in Hasbara-Ergüssen ein Hort der Bösen.
      Würde dann Seine Trumpigkeit Krankenhäuser und Schulen in Wien bombardieren?

      Larry Johnson gestern: „… Ich hatte heute Morgen das Privileg, Robert Barnes zu interviewen … und er lieferte schockierende Details darüber, was hinter den Kulissen im Weißen Haus vor sich geht. Donald Trump zeigte im September 2025 erste Anzeichen einer frühen Demenz … Er streitet sich häufig, verliert regelmäßig die Beherrschung und entfesselt schreiende Schimpftiraden und ist nicht in der Lage, kritisch zu denken. Laut Barnes benehmen sich Trumps hochrangige Mitarbeiter im Weißen Haus wie Kinder mit einem gewalttätigen, drogenabhängigen Vater … das heißt, sie laufen auf Eierschalen und haben Angst, etwas zu sagen, was Trumps Wut entfachen könnte. … Sein geistiger Verfall ist gefährlich, weil er dazu neigt, vorschnelle Entscheidungen allein auf Basis seiner momentanen emotionalen Verfassung zu treffen. …“

      Hoffentlich wird es nicht jahrelang verschwiegen, wie bei Biden.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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