
48. Tag im Angriffskrieg von Israel und USA gegen Libanon und Iran (Ticker 20:00)
Während der Bombenkrieg gegen den Iran ruhte, hatte Israel weite Teile des Südlibanons vernichtet und die Regierung des Libanons, unter Führung des von den USA in sein Amt gebrachten Präsidenten erklärten in einer Konferenz durch USA und Israel unter Druck gesetzt, die Hisbollah entwaffnen zu wollen, und quasi den Süden Israel überlassen zu wollen. Ereignisse von heute 17. April 2026 in diesem Ticker.
Für Beobachter stellt sich die Frage, ob mit dieser Aussage von Regierungsverantwortlichen die Grundlage für einen neuen Bürgerkrieg geschaffen wurde, wie er schon einmal von Israel zur Besetzung des Landes genutzt wurde, oder ob es sich als diplomatischen Versuch herausstellt, den Druck auf die Regierung zu lockern, ohne dass ernsthafte Maßnahmen folgen. Derweil kämpft der Widerstand im Süden verzweifelt gegen die Zerstörung der Dörfer, in die nach Vorstellung Israels ihre Bewohner nicht mehr zurückkehren dürfen. Wovon nicht nur schiitische, sondern auch christliche Dörfer betroffen sind.
In der Nacht gab es zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon keine großangelegten neuen Bodenoffensiven, aber intensive Luftangriffe und Raketenbeschüsse hielten an. Die israelische Armee teilte mit, sie habe in den vergangenen 24 Stunden mehr als 200 Hisbollah-Ziele im südlichen Libanon getroffen, darunter militärische Strukturen, Panzerabwehrraketen-Stellungen und Kommandozentren.Wobei man diese Information ähnlich sehen muss wie bei der totalen Zerstörung von Gaza.
Die Hisbollah meldete ihrerseits rund 30 Raketenabschüsse auf nordisraelische Gebiete innerhalb weniger Stunden, darunter eine Salve von etwa 20 Raketen am 15. April. Aber diese Raketen haben eher symbolischen Wert, zeigen den Bestand des Widerstands, weniger militärische Bedeutung.
Trotz der anhaltenden Kämpfe bewerteten beide Seiten die ersten direkten Gespräche zwischen israelischen und libanesischen Vertretern in Washington am 14. April als „positiv“ und kündigten eine zweite Verhandlungsrunde an. Israel fordert die Entwaffnung der Hisbollah, der Libanon eine sofortige Waffenruhe und den Abzug israelischer Truppen.Berichtet die Tagesschau. Und vergißt zu erwähnen, dass der eigentliche Widerstand gar nicht am Tisch saß.
Zahlreiche UN-Experten verurteilten die israelischen Angriffe auf den Libanon wenige Stunden nach einer Waffenstillstandsvereinbarung im Iran-Krieg als Verletzung der Vereinbarung. Der israelische Generalstabschef wies seine Truppen an, „alle Hisbollah-Kämpfer südlich des Litani-Flusses zu töten“.
08 Uhr 15
Die Krise um die Straße von Hormus
In den letzten zehn Stunden gab es im laufenden Krieg der USA und Israels gegen den Iran keine neuen militärischen Angriffe oder Raketeneinschläge. Stattdessen dominierten diplomatische Bemühungen, die Durchsetzung der US-Seeblockade und wirtschaftliche Druckmaßnahmen die Entwicklungen.
US-Präsident Donald Trump erklärte am Mittwoch, der Krieg sei „sehr nah am Ende“ und wiederholte, er sehe ihn als „fast vorüber“. Das US-Militär teilte gleichzeitig mit, die Blockade der Straße von Hormus sei nun „vollständig umgesetzt“; Schiffe in iranischer Richtung würden umgedreht oder mit Gewalt gestoppt.
Der pakistanische Armeechef traf sich am Mittwoch wie bereits berichtet in Teheran mit dem iranischen Außenminister, um Spannungen zu entschärfen und eine zweite Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran vorzubereiten – dies ist die jüngste diplomatische Initiative zur Beendigung des seit fast sieben Wochen andauernden Konflikts.
Der US-Finanzminister Scott Bessent kündigte an, die USA würden sekundäre Sanktionen gegen Finanzinstitute verhängen, die mit dem Iran Geschäfte machen. Er nannte diese Maßnahme wörtlich „das finanzielle Äquivalent einer Bombenkampagne“.
Die Vereinten Nationen stellten am Abend des 15. April Notfallhilfe in Höhe von zehn Millionen Euro für die vom Krieg betroffene iranische Bevölkerung bereit, wie das ARD-Liveblog berichtete.
Die westlichen Regierungen sind inzwischen gespalten darin, dem Iran, das Land, das unter einem illegalen Angriffskrieg leidet, Unterstützung, mindestens diplomatisch, zukommen zu lassen. Allerdings deutet sich angesichts des Verhaltens der USA an, dass die EU sich zunehmend militärisch selbständig machen will, was bisher insbesondere von Deutschland verhindert worden war.
09 Uhr 30:
Diplomatische Bemühungen
Das pakistanische Außenministerium erklärte, es setze die Kommunikationskanäle zwischen Washington und Teheran weiterhin offen, und betonte, dass der diplomatische Prozess fortgesetzt wird, da beide Seiten zu weiteren Gesprächen bereit sind.
Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass kein Datum für die nächste Verhandlungsrunde festgelegt wurde und es derzeit keine Informationen über den Ort der zweiten Runde der US-Iran-Gespräche gibt.
Moskau oder Peking als Ort für Verhandlungen?
Andere Berichte sprechen davon, dass er Iran Islamabad nicht mehr als Konferenzort akzeptiert. Die Delegation habe sich extrem unsicher gefühlt, nicht wegen der Sicherheitsvorkehrungen Pakistans, sondern wegen USA und Israel und deren frühere Ermordungen von führend Politikern und dem geistlichen Oberhaupt.
Man sei nur mehr bereit Verhandlungen in China oder Russland zu führen. Auch die Reise sei extrem kompliziert gewesen. Flug von Islamabad nach Maschhad, einer Stadt im Nordosten de Iran an der Grenze zu Turkmenistan und dann Reise über Kilometer mit dem Zug oder Auto. Man wollte offenbar den USA und Israel keine Gelegenheit geben, ein Flugzeug mit der Delegation abzuschießen.
Die Verhandlungen sollen auch sehr eigenartig gewesen sein, wie Teilnehmer gestern beim US-Podcaster Judge Andrew Bapolitino berichtet. Vizepräsident Vance habe 12 mal Trump angerufen und einmal Netanyahu. Dazu noch die Immobilienverkäufer Witkoff und Kushner, die Israels Interessen vertreten.
10 Uhr 00:
Netanjahu soll mit dem libanesischen Präsidenten Aoun sprechen, behauptet israelische Ministerin
Gila Gamliel, Israels Ministerin für Wissenschaft und Technologie, hat behauptet, Benjamin Netanjahu werde mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun sprechen. Gamliel, die Netanjahus Likud-Partei angehört, erklärte gegenüber Army Radio, die Kontakte würden „nach so vielen Jahren der Entfremdung zwischen den Ländern“ stattfinden.
Israel bombardiert den Libanon weiter
Die israelischen Angriffe im Südlibanon dauern an, darunter Berichte über Artilleriefeuer und Luftangriffe. Zuvor hatte die israelische Armee die Bewohner südlich des Zahrani-Flusses im Süden des Landes aufgefordert, sich nach Norden zu begeben.

Libanon „nicht informiert“ über bevorstehende Kontakte mit Israel, sagt Quelle gegenüber AFP
Der Libanon sei „nicht informiert“ über bevorstehende Kontakte mit Israel, teilte eine offizielle Quelle AFP mit. „Uns ist kein geplanter Kontakt mit der israelischen Seite bekannt, und wir wurden über offizielle Kanäle nicht darüber informiert“, sagte die Quelle. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump in einem Beitrag auf Truth Social erklärt, dass am Donnerstag erstmals Gespräche zwischen Israel und dem Libanon stattfinden werden.
Iranischer Präsident geißelt USA und Israel als „wahre Terroristen“
Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian geißelte die Angriffe der USA und Israels auf die zivile Infrastruktur des Iran als nach internationalem Recht und humanitären Grundsätzen nicht zu rechtfertigen. „Sie behaupten, wir seien die wahren Terroristen, aber sie sind die wahren Terroristen“, sagte Pezeshkian gegenüber Reportern.
Chinesischer Außenminister fordert Achtung der Souveränität des Iran und der Sicherheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormus – Xinhua
Der chinesische Außenminister Wang Yi forderte am Mittwoch die Achtung und Wahrung der Souveränität, Sicherheit und legitimen Rechte des Iran als Anrainerstaat der Straße von Hormus sowie die Gewährleistung der Freiheit und Sicherheit der internationalen Schifffahrt durch die Meerenge.
Wang, der auch Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas ist, äußerte sich in einem Telefongespräch mit dem iranischen Außenminister Seyed Abbas Araghchi.
11 Uhr 30:
Deutschland genehmigte während des Angriffskriegs gegen den Iran Waffenexporte nach Israel im Wert von 7,8 Millionen US-Dollar
Laut Regierungsangaben, die von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zitiert werden, genehmigte Deutschland in den ersten Wochen des Iran-Krieges Waffenexporte nach Israel im Wert von 7,8 Millionen US-Dollar. Die Daten beziehen sich auf den Zeitraum, in dem israelische und US-amerikanische Streitkräfte Angriffe auf den Iran starteten.
Die Genehmigungen erfolgten vom 28. Februar bis zum 27. März und wurden in Antworten des Bundeswirtschaftsministeriums auf Anfragen der Linkspartei offengelegt.
Offizielle Stellen erklärten, das Volumen sei relativ gering gewesen und habe keine schweren Waffen wie Panzer oder Artillerie, sondern lediglich „andere militärische Ausrüstung“ umfasst. (Quelle)
Russland warnt die USA und Israel vor einer möglichen Bodenoffensive gegen den Iran unter dem Deckmantel der Waffenstillstandsverhandlungen
Der russische Sicherheitsrat erklärte: „Die USA und Israel könnten die Friedensgespräche nutzen, um eine Bodenoffensive gegen den Iran vorzubereiten, während das Pentagon die US-Truppenstärke in der Region weiter erhöht“,. Dies deute auf einen massiven Truppenaufmarsch hin.
Laut der Erklärung sind über 50.000 US-Soldaten im Einsatz, darunter 2.500 Marines, mehr als 1.200 Angehörige der 82. Luftlandedivision, der Terrortruppen Delta Force und des 75. Ranger-Regiments. Hinzu kommen rund 500 Flugzeuge der US-Luftwaffe (davon über 250 taktische) und mehr als 20 Schiffe der US-Marine in der Nähe des Iran.
Der Sicherheitsrat fügte hinzu, eine weitere Eskalation sei wahrscheinlich. Mit Annäherung an die Waffenstillstandsfrist seien weitere Truppenverlegungen, Waffenlieferungen und verstärkte Geheimdienstaktivitäten zu erwarten. (TASS)
Waffenstillstandsverhandlungen Israel – Libanon
Während es hieß, direkte Gespräche zwischen dem libanesischen Präsidenten und Netanjahu sollten morgen stattfinden, und der Libanon bestritt, dass solche Gespräche bereits definitiv verabredet wurden, erklärt der iranische Parlamentssprecher und Verhandler Mohammad Bagher Ghalibaf:
„Die Vollendung und Festigung eines umfassenden Waffenstillstands im Libanon wird das Ergebnis des Widerstands und des unerschütterlichen Kampfes der großen Hisbollah und der Einheit der Widerstandsachse sein. Die Vereinigten Staaten müssen sich an das Abkommen halten. Der Widerstand und der Iran sind eine Einheit, im Krieg wie im Waffenstillstand. Amerika sollte den Fehler ‚Israel zuerst‘ aufgeben.“
Sollte es tatsächlich eine Vereinbarung zwischen der libanesischen Regierung und Israel geben, ohne Einbeziehung der Hisbollah, würde das die Regierung vermutlich zerbrechen lassen, und möglicherweise einen neuen Bürgerkrieg auslösen. Anders als beim letzten Bürgerkrieg gibt es inzwischen aber wesentlich mehr Sympathien auch in nicht schiitischen Volksgruppen und die Armee könnte gespalten werden. Profitieren würde ausschließlich Israel, da ein Zweifrontenkrieg die Hisbollah deutlich schwächen würde. Aber aus der Hisbollah kommen zuversichtliche Töne:
Mahmoud Qamati, stellvertretender Vorsitzender des Politischen Rates der Hisbollah, gegenüber dem libanesischen Fernsehsender Al Jadeed:
Zu einem möglichen Waffenstillstand: „Diesmal scheint der Schritt ernst gemeint zu sein, doch wir bleiben wachsam angesichts eines möglichen israelischen Verrats und raten daher vorerst von einem Vormarsch in den Süden ab. … Jede Anstrengung hin zu einem Waffenstillstand wird begrüßt.“
12 Uhr 30:
Israel führte heute in der Nähe von Nabatieh einen Dreifachangriff durch, bei dem drei Sanitäter getötet und sechs weitere verletzt wurden.
Die Sanitäter versuchten, Verletzte nach einem Luftangriff zu bergen, als sie selbst getroffen wurden. Ein weiterer Krankenwagen, der den Sanitätern zu Hilfe eilte, wurde ebenfalls getroffen. Ein dritter Rettungsversuch scheiterte, und auch dieser Krankenwagen wurde getroffen. Ein Sanitäter wird weiterhin vermisst.
Innerhalb von etwa sechs Wochen hat Israel im Libanon über 90 Angehörige des Gesundheitspersonals getötet.
Im Bild: Fadel Sarhan, einer der getöteten Sanitäter.

Die übliche Rache für Niederlage?
Der Hisbollah-Abgeordnete Hassan Fadlallah sagt, Israel habe versucht, die seiner Meinung nach erlittene Niederlage gegen die libanesische Gruppe durch Verhandlungen mit dem Libanon in den USA zu „kompensieren“. Dutzende dem Boden gleichgemachte Dörfer als Niederlage zu bezeichnen ist eine Interpretation der Tatsache, dass Israel große Verluste bei seinen Operationen im Libanon erleidet.
Belgien beschlagnahmt Waffenlieferung von Großbritannien nach Israel – Brüssel hat Flugzeugen mit Militärausrüstung für Israel die Landung und die Nutzung des belgischen Luftraums untersagt
Noch sind es viel zu wenig Länder der EU, welche den Angriffskriegen Israel beginnen etwas entgegenzusetzen.
„Zwei Lieferungen mit Militärkomponenten aus Großbritannien, die für Israel bestimmt waren, wurden in Belgien beschlagnahmt. Belgien hat Flugzeugen, die Militärausrüstung für Israel transportieren, die Landung und die Nutzung seines Luftraums untersagt.
Im vergangenen Monat alarmierten die britische Nachrichtenwebsite Declassified, die belgische NGO Vredesactie, die irische Nachrichtenwebsite The Ditch und die Palästinensische Jugendbewegung die Behörden in Brüssel über eine Lieferung, die von Großbritannien über den Flughafen Lüttich nach Israel unterwegs war. Die Sendungen verließen Großbritannien am 23. März und wurden am 24. März am Flughafen Lüttich in Belgien beschlagnahmt.
Bei der Durchsuchung durch einen Spezialisten fand man „Feuerleitsysteme und Ersatzteile für Militärflugzeuge“, die nicht ordnungsgemäß deklariert waren. Die belgischen Behörden haben Berichten zufolge ein Strafverfahren eingeleitet, gaben aber die Namen der betroffenen Firmen nicht bekannt. (Weiterlesen)
Auftritte von Vizepräsident Vance extrem schwach besucht
Analysten führen die schwachen Besuche bei Auftritten von Regierungspersonal auf die Nahostpolitik und Kriege der Regierung zurück. Und sogar hörte man kritische Zwischenrufe.
Turning Point USA seems to have misestimated crowd size for Vance. Akins Ford Arena less than 25% filled for the vice president. pic.twitter.com/K2SnkmuATh
— Jake Traylor (@jake__traylor) April 14, 2026
13 Uhr 00:
Verbrannte Erde
Nicht nur weißer Phosphor und übermäßige „Pflanzenschutzmittel“ zerstören die Lebensgrundlagen. Im Süden des Libanon geht die systematische Zerstörung von Siedlungen, Schulen, Krankenhäusern, Wohnungen durch Israel weiter. Verbrannte Erde soll verhindern, dass die Bewohner zurückkehren. Wie während der Nakba und in Gaza.
The Israeli military detonating a school
in southern Lebanon. The only aim here is to destroy education. Scholasticide. pic.twitter.com/UnLZqm0V2Z— Nicola Perugini (@PeruginiNic) April 16, 2026
Ein typischer Bericht über israelische Angriffe auf „Hisbollah“
„Sie war vier Jahre alt und hieß Lamar. Als man ihre Leiche fand, war sie enthauptet. Ihre Mutter wurde mit ihr getötet.“ ~ @AlexCrawfordSky
Lebanon:
„She was 4 years old and called Lamar. When they found her body she’d been decapitated. Her mother was killed with her.“
Absolutely horrendous. pic.twitter.com/sWy58T7Vms
— James Melville 🚜 (@JamesMelville) April 16, 2026
Israels Krieg gegen den Libanon lässt die wirtschaftliche Lage im Libanon katastrophal werden
Viele der weit über eine Million Vertriebene können ihre grundlegendsten Bedürfnisse nicht decken. Hilfe ist knapp, insbesondere außerhalb Beiruts.
Der Zugang zu Nahrungsmitteln und sauberem Wasser sowie zu lebensnotwendigen Dingen wie Matratzen, Decken (da die Temperaturen für diese Jahreszeit außergewöhnlich niedrig waren), Kissen, Hygieneartikeln, Damenbinden, Windeln für Babys und ältere Menschen sowie Reinigungsmitteln ist sowohl in offiziellen als auch in informellen Unterkünften stark eingeschränkt. Zudem stößt das Gesundheitssystem an seine Grenzen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, und der Zugang zu medizinischer Versorgung und Medikamenten bleibt schwierig.
Diese Notlage verschärft sich inmitten von Finanzierungslücken, die Umfang und Nachhaltigkeit der humanitären Hilfe einschränken. Lokale Helfer berichten außerdem von einem drastischen Rückgang der Spenden im Vergleich zu 2024. (Quelle)
15 Uhr 30
Israel erklärt offiziell, dass Wahrheit keine Rolle spiele, sondern FakeNews geflutet werden sollen.
„Die Wahrheit spielt keine Rolle mehr. Fakten spielen keine Rolle mehr.“
💥“The truth no longer matters. The facts don’t matter.“ Eli Hazan, Netanyahu newly appointed head of the Government Press Office, a former Likud spokesman, believes in „flooding the zone with fake news.“ pic.twitter.com/5gUNPbeN75
— Noga Tarnopolsky נגה טרנופולסקי نوغا ترنوبولسكي (@NTarnopolsky) April 16, 2026
Trotzdem werden diese Nachrichten Israels von westlichen Medien unkommentiert verbreitet. Und erst wenn Israel etwas bestätigte, gilt es nicht mehr als „umstritten“ oder „unbestätigt“.
17 Uhr 15
Israel sprengt wichtigste Brücke über den Litani-Fluss-
Israel zerstörte eine wichtige Brücke über den Litani-Fluss und schnitt damit die Bevölkerung im Südlibanon von der Außenwelt ab. Israel gibt an, der Angriff habe in der Nähe, aber nicht direkt auf der Brücke stattgefunden.
Die Gespräche stecken fest. Der libanesische Präsident weigert sich, mit Netanjahu zu sprechen und fordert zunächst einen Waffenstillstand mit der Hisbollah. Der Iran betont, ein Waffenstillstand im Libanon sei genauso wichtig wie ein Waffenstillstand im eigenen Land und unterstützt den Libanon nachdrücklich. Pakistan agiert im Stillen als Vermittler, hält die Gespräche zwischen den USA und dem Iran am Laufen und drängt auf eine weitere Runde.
Die Märkte reagieren vorerst ruhig, da sie mit Fortschritten in den Gesprächen rechnen. Der Ölpreis steigt, liegt aber weiterhin unter 100 US-Dollar. Auch der Reiseverkehr könnte beeinträchtigt werden, da die Treibstoffversorgung knapper wird und bereits Flüge gestrichen werden. Quelle: CNN
19 Uhr 00
Erneut Angriffe Israels gegen Krankenhaus im Libanon
Es gab heute (16. April 2026) israelische Luftangriffe in der unmittelbaren Umgebung des Tebnine Government Hospitals im Süden Libanons.
Dabei entstand erhebliche Zerstörung in der Nähe des Krankenhauses (Gebäude, Notaufnahme, Fahrzeuge). Das Krankenhaus selbst wurde erneut beschädigt (u. a. Notaufnahme, Personal verletzt), war aber bereits bei früheren Angriffen (12./14. April) getroffen worden.
20 Uhr 00
Waffenstillstand im Libanon?
Donald Trump meint, er sei der Friedenspräsident, der nun den vierten Krieg beendet hätte, weil es einen Waffenstillstand im Libanon gebe. Analysten sehen eher den Widerstand der Hisbollah als Grund dafür, dass es nun einen 10-tägigen Waffenstillstand geben soll. Ob der von Israel eingehalten wird ist unwahrscheinlich. Der letzte wurde von Israel über 10.000 Male gebrochen, bevor der Krieg wieder voll entflammte.
EU begrüßt Waffenstillstand zwischen Israel und Libanon und fordert Achtung der Souveränität
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte am Donnerstag den von US-Präsident Donald Trump verkündeten zehntägigen Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon und bekräftigte, dass Europa weiterhin die Achtung der territorialen Integrität des Libanon fordern werde.
„Europa wird weiterhin die uneingeschränkte Achtung der Souveränität und territorialen Integrität des Libanon fordern. Und wir werden das libanesische Volk weiterhin durch umfangreiche humanitäre Hilfe unterstützen“, fügte sie hinzu. Von einem Stopp der Waffenlieferungen an Israel war jedoch nicht die Rede.
Auch die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, begrüßte die Ankündigung.
„Ein Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon würde die Kampfhandlungen dringend beenden und den Zivilisten, die in den letzten Wochen so viel Leid erfahren haben, die dringend benötigte Erleichterung bringen. Wir hoffen, dass beide Seiten diesen Waffenstillstand bestätigen. Ein Waffenstillstand muss nun genutzt werden, um von der Gewalt Abstand zu nehmen und Raum für Verhandlungen über einen dauerhaften Frieden zu schaffen“, sagte Kallas bei einem Besuch in Marokko. (Quelle)
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
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47. Tag im Angriffskrieg von Israel und USA gegen Libanon und Iran – Blockade
46. Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Zerstörung Libanons
45. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – US-Blockade?
44. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Verhandlungen gescheitert
43. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Verhandlungen starten
42. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran, Atempause
41. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
39. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
38. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
37. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
Links zu den weiteren Ticker-Artikel finden sich am Ende des 37. Tages
Nach dem Waffenstillstand im Libanon führte die IDF eine Welle von Artilleriebeschüssen in Gaza durch…
Das waren offenbar die ersten Entzugserscheinungen…
Ich würde mal zu gerne amerikanische Soldaten interviewen, was sie so weit entfernt von ihrer Heimat in fremden Ländern zu suchen haben? Und warum sie sich für die geostrategischen Interessen von gierigen Milliardären opfern wollen!
Und die israelischen Soldaten würde ich gern fragen, warum sie unbedingt Unschuldige töten wollen, die ihnen nichts getan haben. Und warum sie für ihre religiösen Fanatiker, sich freiwillig auf die Seite des Bösen stellen wollen?
Würden nämlich alle diese Soldaten sich nicht zum Dienst gemeldet haben, könnten die Führer und Spinner dieser Welt keine Kriege führen!
Das einzige Land mit A+H-Bomben im Nahen Osten diktiert weiter wer Terrorist und wer Freiheitskämpfer ist. Was hat Israel überhaupt im Libanon zu suchen?
Selbstverteidigung, ist doch klar.
Wie viele westliche Medien? Ungeschnittene-Newsticker: „… 16. Apr. 15:25 … Die in Deutschland ansässige Mediengruppe Axel Springer SE, die The Daily Telegraph übernimmt, hat verbindliche „Kernwerte” für die Mitarbeiter skizziert. Dazu gehört die ausdrückliche Unterstützung Israels. Einige Zitate aus dem Brief an die Mitarbeitenden: „Es gibt keine neutrale Journalistik. Wir unterstützen das Existenzrecht Israels. …“
Ähnlich agiert der berüchtigte „Zionistische Einblick“.
Persönliche Anmerkung zum Titelbild:
Ich habe es dem ORF geschickt und ihn aufgefordert, endlich wahrheitsgemäß zu berichten und die Dinge beim Namen zu nennen.
Man hat mir geantwortet, dass man eh „letzte Woche einen Bericht über die heftigen Angriffe“ veröffentlicht habe.
„heftige Angriffe“ nennt der ORF eine ethnische Säuberung und öffentlich angekündigte „Gasaisierung“ – und eh letzte Woche einmal was dazu geschrieben, wie toll!
Es zeigt, wie tiefgreifend krank diese Menschen sind.
„Nicht nur weißer Phosphor und übermäßige „Pflanzenschutzmittel“ zerstören die Lebensgrundlagen.“
…abgereicherte Uran Munition auch. Die wird wohl im Libanon nicht eingesetzt, weil man auf spätere israelische Siedler hofft…
Ungeschnittene-Newsticker: „… 16. Apr. 12:47 … Aktivisten in Spanien haben Plakate aufgestellt, die Netanyahu mit Adolf Hitler vergleichen, und zwar an öffentlichen Stadtwänden. …“
In Mitteleuropa wäre es ein Tabubruch. Bei solchen Vergleichen werfen öfter Staatsanwaltschaften vor, man würde den Großen Maler „verharmlosen“.
«Israel ist das neue Dritte Reich» – Polnischer Abgeordneter zeigt israelische Flagge mit Hakenkreuz»
in Bild und Ton auf einem bekannten deutschsprachigen russischen Senders
Es sind zu den bestehenden 50.000 US-Soldaten weitere 10.000 unterwegs. Außerdem sind zwei Carrier Strike Groups am Weg, das sind etwa 20 Kriegsschiffe. Dazu kommen hunderte Kampfjets und neue Raketen. Die Stützpunkte sind beschädigt, aber keineswegs arbeitsunfähig.
Pakistan hat 15.000 reguläre Truppen nach Saudi-Arabien entsandt, die im Krieg gegen den Jemen helfen, die Houthies als Iran-Proxies zu bekämpfen. Israel hat gegen die Hisbollah erhebliche Erfolge verzeichnet.
Damit ist der regionale Dominanzanspruch des Irans weitgehend unter Kontrolle gebracht. Eine dauerhafte Mautstelle in Hormus, noch dazu im Hoheitsgebiet von Oman, dürfte am Interesse Chinas scheitern.
Der Iran ist stark auf Nahrungsmittelimporte für die Bevölkerung angewiesen. Hier stellt sich die Frage, wie starkt tatsächlich Indien, Türkei und Russland involviert sind und diplomatisch zur Kontrolle gebracht werden. Der Iran ist aber auch von den VAE abhängig, dem Nachbarn Omans. Die Verteidigungsindustrie des Iran soll schwer beschädigt worden sein.
Das scheinen mir keine Anzeichen, dass die USA den Krieg verloren hätten und am Rückzug seien. Ich vermute, der Konflikt wird sich mittelfristig ziehen, bis die iranische Bevölkerung dermaßen traumatisiert ist, dass sie den Kampf der Mullahs nicht mehr unterstützt.
Die Türkei wird ein Interesse an einer Stabilisierung ihrer Nachbarschaft durch Großisrael haben, solange es ein Kurdistan verhindert.
Die Golfstaaten werden sich angesichts des fürchterlichen Elends in ihrer Nachbarschaft überlegen, wie sie mit humanitärem Leid umgehen wollen. Der Islam wird in Verantwortung kommen müssen und Dschihad und Gottesstaat an Faszination verlieren.
Wie gut wären die israelischen ‚Juden‘ dran, wenn sie so friedlich leben könnten, wie die iranischen Juden, oder wie die das zumindest konnten, bevor der Iran von Israel überfallen wurde.
Haben Sie Ihre direkten Kontakte zum GröTaZ aktiviert?
Wer versorgt Sie sonst noch mit Informationen?
Könnten sie uns Quellen nennen?
Alles trivial, internationale Presse, nichts Exklusives.
@Jan
16. April 2026 um 11:52 Uhr
„Ich vermute, der Konflikt wird sich mittelfristig ziehen, bis die iranische Bevölkerung dermaßen traumatisiert ist, dass sie den Kampf der Mullahs nicht mehr unterstützt“
Ihre Vermutung wird sich als falsch herausstellen. Der Kampf des Iran ist kein „Kampf der Mullahs“, sondern der Kampf des iranischen Volkes um seine Unabhängigkeit und Souveränität gegen die imperialistische Aggression. Ebensowenig war die iranische Revolution ein „Putsch der Mullahs, sondern der Aufstand des Volkes gegen die Schah-Marionettenherrschaft. Aber die beschränkten Imperialistenhirne werden nie begreifen, mit wem sie es zu tun haben, wenn sie andere Länder überfallen …
@Fritz Die Mullahs sind ja von den USA installiert worden. Natürlich führen alle immer einen gerechten Krieg und die Sympatisanten sind entsprechend emotionalisiert. Ich finde das langweilig.
Das Problem des Nahen Osten ist der Ressourcenreichtum. Der führt nirgendwo zu einer gesunden Souveränität. Das ist theoretisch auch gar nicht denkbar.
Israel hat die Aufrüstung von Hisbollah und Hamas als Aggression Irans verstanden und Pakistan und Saudis bekämpfen gerade die Houthis im Jemen als iranische Proxis. Der Iran führt praktisch gegen Oman und die VAE führen, wenn er die Straße von Hormus sperrt.
Aus Sicht der einen ist das ein Dominanzstreben des Iran aus Sicht der anderen eine legitime Selbstverteidigung gegen einen Imperialisten mit ferndiagnostizierbarer psychischer Erkrankung.
Ich finde diese Gegenüberstellung interessant!
@Jan
17. April 2026 um 4:00 Uhr
„Die Mullahs sind ja von den USA installiert worden … Das Problem des Nahen Osten ist der Ressourcenreichtum. Der führt nirgendwo zu einer gesunden Souveränität. Das ist theoretisch auch gar nicht denkbar“
Es ist interessant, wer aller schon von imperialistischen Mächten bzw. ihren (geheimen) Lenkern installiert worden ist: Lenin vom deutschen Imperialismus, die Mullahs und die Taliban vom CIA etc., die illustre Liste läßt sich beliebig fortsetzen. Irgendwann sind diese Protegés dann aus unerfindlichen Gründen außer Kontrolle geraten und und zu (leider erfolgreichen) Feinden ihrer angeblichen Erfinder bzw. Finanziers geworden.
Auch heute sind nach dieser Anschauung ja alle Ereignisse dieser Welt geplant von einer Handvoll allmächtiger Eliten, und vordergründig verfeindete Kontrahenten stecken in Wirklichkeit unter einer Decke bzw. sind bloße Werkzeuge der Drahtzieher des großen Reset.
Solche Anschauungen verraten zweierlei: erstens, eigene Passivität und den Defätismus, irgendetwas auf dieser Welt verändern zu können; zweitens den Unglauben, dass andere Menschen selbständig auf die Idee kommen können, das zu tun, was man selbst nicht für möglich hält, nämlich sich (organisiert) zu wehren. Man könnte noch hinzufügen, dass Letzteres die uns eingepflanzten Gefühle von der Überlegenheit unserer „Zivilisation“ (und Zugehörigkeit zu einer Herrenrasse?) verletzt.
Das heißt aber, die Augen vor einer einfachen Tatsache zu verschließen: wo es Unterdrückung gibt, gibt es Widerstand.
Was verstehen Sie unter „gesunder Souveränität“? Ich vermute, Sie verstehen darunter eine Verträglichkeit dieser „Souveränität“ mit außerhalb der eigenen Interessen liegenden „übergeordneten“ Interessen/“Sachzwängen“. Das allerdings ist das Problem aller ressourcenreichen Regionen und Länder dieser Welt: sie wurden zu Opfern kolonialistischer und imperialistischer, auf Basis ihrer (kapitalistischen) „Sachzwänge“ (Profitinteressen) handelnder Mächte. Aber diese bisher unterjochten Länder scheren sich zunehmend nicht mehr um unsere Vorstellungen von „gesunder Souveränität“ (sprich: Unterwerfung unter Ausbeutung und Unterdrückung) und sie sind dabei, die ungesunde westliche Hegemonie zu Grabe zu tragen …
@Fritz Madersbacher
17. April 2026 um 16:04 Uhr
Danke
Etwas weg vom Thema – Richtung Ukraine/Russland
Mit der Unterzeichnung strategischer Verteidigungsabkommen mit der Ukraine hat die Bundesregierung eine neue Dimension der Kriegsbeteiligung erreicht: Deutschland übernimmt nun aktiv die Rolle des Kriegsführers gegen Russland – mit eigenen Waffen, eigener Industrie und ukrainischen Soldaten aus Deutschland. Von Sevim Dagdelen auf NachDenkSeiten
Weil ich gerade darüber gestolpert bin:
EXTRA: US „Rescue“ Mission in Iran May Have Been Failed Ground Raid, 2023 Training Mission Suggests
Auf Yuhutub anzusehen. Brian Berletic hat eine US-Übung ausgegraben, in der 2023 genau jene „Rettungsaktion“ geprobt wurde, die man kürzlich im Iran so „erfolgreich“ abschloss. Damals war allerdings davon die Rede, eine solche Aktion wäre dazu da, Macht innerhalb des Feindeslandes zu demonstrieren etc., aber nix von Rettungsaktion.
Es dürfte also mittlerweile eindeutig sein, dass das der Versuch einer Spezial-Operation war und die Rettungsstory lediglich die Vertuschung des Fehlschlags. Wurde nicht „Midnight Hammer“ ebenfalls 2023 in den USA geprobt?….Zufälle gibt’s.
Einst hatte das Orakel von Delphi Krösus prophezeit, dass er ein großes Reich zerstören werde, wenn er die Perser angreife.
Ob Trump diesmal auch Pythia konsultiert hat?
Auf den Punkt gebracht…;))
Meine Prognose zu Trump in seiner 2. Amtszeit war, dass er entweder (ein paar) seine(r) Versprechen hält, oder so plump agieren wird, dass er die wahren Abgründe der Hintermänner:Innen offenbart (ich gendere ab und zu gerne die Dinge, die der „Feminismus“ verweigert, weil zu negativ besetzt). Da er letzteres tut, löst er nun gleichzeitig auch ein paar seiner Versprechen ein und demontiert den Deep State bzw legt ihn offen.
Ich bin ihm überaus dankbar, dass er den Verfall derart beschleunigt.
Gnoti se auton….;))
Erlöser also vielleicht nicht, aber zumindest Auflöser des Imperiums.
therMOnukular
16. April 2026 um 20:48
„Gnoti se auton“
Es gibt viele wirkliche Weisheitssprüche. Weil sie jeder für richtig und wahr hält, glaubt dieser Jedermann/frau auch, dass er/sie selbst erfüllt und zeigt mit dem Finger auf andere. Leider erfüllt sie aber fast niemand – zumindest dann nicht, wenn es am meisten notwenig wäre, sie anzuwenden.
Mich „fasziniert“ das Bild der Landkarte ohne Dörfer, es sagt so viel.
Als wäre die Leere auf der Karte dieselbe Leere in den Menschen, die solche Niedertracht betreiben, oder dabei helfen wie Gugl und Äppl. Emotionale Wüsten die so ausgetrocknet sind, dass sich keinerlei Leben mehr darin entwickeln kann.
Unerträglich dabei zusehen zu müssen, wie unsere „Politik“ das auch noch unterstützt und legitimiert.
Der israelische Generalstabschef wies seine Truppen an, „alle Hisbollah-Kämpfer südlich des Litani-Flusses zu töten“. – Das NA tionale – Z ionististan – I srael S hat gesprochen. Werter Generalstabschef, ich hätte da jetzt auch so einen (bösen) Gedanken: „Auge um Auge, …..“ Durchgeknalltes Führungspersonal gibt es leider viel zu viele!
Zionisten sind im Grunde keine Juden, weil sie gegen diese Religion agieren, nicht gläubig sind. Und Auge um Auge ist ein Gebot zur Mäßigung, auch daran halten sich die israelischen ‚Juden‘, äh, Zionisten nicht.
@Iran…man muss Trumps/US Bemerkungen immer mehr im Hinblick auf die nervösen Märkte betrachten…
“China is very happy that I am permanently opening the Strait of Hormuz. I am doing it for them, also – And the World.“
“This situation will never happen again. They have agreed not to send weapons to Iran. President Xi will give me a big, fat, hug when I get there in a few weeks.“
Was ist das Ziel solcher Mätzchen? Trump behauptet, er habe mit der Blockade erreicht, dass China zugestimmt hätte, Iran keine Waffen mehr zu senden. Prompt darauf wird das von China dementiert. Hat er Erscheinungen? Er ist ja jetzt Tschiesas. Nun, es kann nur so sein, dass er will, dass ihn keiner mehr ernst nimmt…wahrscheinlich wegen der Kursschwankungen an den Börsen und deren Auswirkungen auf die Benzinpreise…it flattens the curves sozusagen.
BTW der Erlöser könnte Trump schon werden, wenn er so weitermacht, wird Isr. entweder verdampfen oder endlich in seine Grenzen von 1967 zurück-sanktioniert….
Trump spinnt, nur leider verfügt er über das größte Militär der Welt, aber ist das ein Grund, seine Worte ernst zu nehmen ?
Das Problem sind nicht Israels Grenzen, sondern daß sich das Land als das Land der Juden aufspielt, wäre es das Land der Israelis, bzw. das Land der Menschen, die darin leben, wäre es kein Problem. Nichts anderes will der Iran und müßte eigentlich auch der ‚Westen‘ gemäß seiner ‚Werte‘ wollen.
Ahm…nicht Trump verfügt über das äh größte Militär der Welt, sondern Pipii über das amerikanische. Ich hoffe, das beruhigt Sie ;-) Zudem glaube ich, das größte hat Russland bzw., was die Truppenstärke betrifft, wahrscheinlich China. Die ham auch schon Robotersoldaten. Jedenfalls hatte die Sowjetunion immer das größte und modernste. Aber ich bin weder Militärfanatikerin, noch -Spezialistin. Wer hat das größte? Weiß ich nicht.
Ahm, in Isr. leben Is..lis und sie haben Pipiii gewählt, dessen Vorgehensweise lt. Umfragen von einer klaren Mehrheit goutiert wird.
Leute, die Satire nicht erkennen, zählen nicht zu den klügsten, sagt man allgemein. Das trifft ja glücklicherweise nicht auf Sie zu, zumal Sie ja wissen, was der Iran will…
Was er nicht alles erzählt… Ungeschnittene-Newsticker: „… 17. Apr. 02:56 … Wenn der Iran-Deal zustande kommt, „wird es ziemlich bald bekannt gegeben”, kündigte Trump an. „Das wird uns kostenloses Öl geben, die freie Straße von Hormus, alles wird schön sein.“ …“ – Glaubt er echt, die Iraner schicken ihm Öl umsonst? Larry Johnson gestern in den Ungeschnittenen: „… Donald Trump zeigte im September 2025 erste Anzeichen einer frühen Demenz … Er streitet sich häufig, verliert regelmäßig die Beherrschung und entfesselt schreiende Schimpftiraden und ist nicht in der Lage, kritisch zu denken. Laut Barnes benehmen sich Trumps hochrangige Mitarbeiter im Weißen Haus wie Kinder mit einem gewalttätigen, drogenabhängigen Vater … das heißt, sie laufen auf Eierschalen und haben Angst, etwas zu sagen, was Trumps Wut entfachen könnte. … Trump glaubt aufrichtig, dass die USA Iran besiegt haben, und begreift nicht das enorme wirtschaftliche Ausmaß des Schadens, den die Schließung der Straße von Hormus für die Weltwirtschaft bedeutet. Sein geistiger Verfall ist gefährlich, weil er dazu neigt, vorschnelle Entscheidungen allein auf Basis seiner momentanen emotionalen Verfassung zu treffen. …“
Varus, die Analyse seines Gesundheitszustandes ist sehr zutreffend, leider, auch dürfte es stimmen, dass sein Team geht wie auf Eierschalen…er könnte sie spontan feuern. Ich frage mich zwar, ob das ein natürlicher Verfall war, aber es spielt keine Rolle. Sie müssen ihn loswerden und Vance soll übernehmen. Das wäre ein gangbarer Weg. Vance dient zwar auch isr. Interessen, aber er ist wenigstens nicht verrückt. Schwierig, Donald klarzumachen, dass er aus „gesundheitlichen Gründen“ abdanken muss. Ich könnte mir vorstellen, dass bereits an einem Komplott gearbeitet wird.
Btw, was meinen Sie, wer das größte Militär der Welt hat? :-)
Hierzu gibte es von Kalliopi Sioltsidou schon eine gute hassfreie Analyse, die in vornehmer Zurückhaltung den gesundheitlichen Verfall des US-Präsidenten ausklammert ..
Donald Trump hat derzeit sicherlich viele Probleme. Doch eines davon ist, dass ihm die Basis davonläuft. Angesichts der bevorstehenden Midterms im Herbst und zu vielen Bränden, die nicht mehr vor der Wahl gelöscht werden dürften, ist das prekär: ein schwindelerregendes Haushaltsdefizit, das wächst und wächst, steigende Spritpreise und vor allem ein neuer Krieg gegen Iran, den die US-Amerikaner nicht wollten. Diese Themen dominieren den Diskurs und überwiegen gegenüber eingelösten Wahlversprechen wie der Eindämmung illegaler Migration und der Bekämpfung der Wokeness. Das Feuer in Iran möglichst schnell wieder zu löschen, ist für Trump – und die Republikaner generell – eine Frage des politischen Überlebens.
Weiters stellt er die Lager vor.
Denn Rubio gilt als Falke, als Neocon, Vance hingegen als überzeugter America-first-Vertreter – der keine Auslandseinsätze befürwortet, die die USA nur kosten, aber nichts nützen.
Ja, Vance würde das vertreten, was mir gefällt. Aber könnte er sich gegen die Falken durchsetzen?
Ich lese dort noch: „… Zunächst aber gilt es, das nach Epstein Files, Maduro-Kidnapping, Grönland-Ambitionen und Irankrieg bei den Wählern arg beschädigte Image für die Zwischenwahlen wiederherzustellen und sich zugleich in eine aussichtsreiche Position für 2028 zu bringen. Und dafür ist Vance unabdingbar, der durch die Verhandlungen mit Iran ein glaubhaftes America-first-Image zu verkörpern versucht. Dass gerade Vance diesen Konflikt am besten so schnell wie möglich beilegt, ist vielleicht die Voraussetzung überhaupt für einen Wahlsieg 2028. …“ – Für die Wähler. Frau Adelson als Sponsorin hat aber andere Ziele: „… Zugleich muss man sich weiter die Unterstützung derer sichern, die die nächsten Wahlkämpfe kräftig mitfinanzieren. …“
Und Fazit: „… Am Ende des Tages wird man sich entscheiden müssen: Macht man Politik für die Sponsoren? Oder für seine Wähler? …“
Ja, die Wähler braucht man halt auch ab und an…