
Wikileaks: Trump gegen Musk: Die Palantir-Präsidentschaft?
Musk bringt die Causa Epstein auf den Tisch, der Mainstream überschlägt sich ob des Bruchs zwischen Musk und Trump. Was könnte noch dahinterstecken? Wikileaks hat eine Idee.
Elon Musk gegen Donald Trump: Es ist früher gekommen als manche vermutet haben. Zugleich deutet auch einiges darauf hin, dass alles ein Theater ist. Denn Musk machte auf die Verbindungen von Trump zu Epstein aufmerksam. Verdächtig. Nicht nur, weil er sich dadurch ja selbst verdächtig machte. Wenn er das wusste, warum hat er dann Trump unterstützt?
TKP hat immer wieder über die Causa Epstein berichtet – und zwar dann, wenn der Mainstream nicht auch dahinter war. Aktuell gibt es zwar durchaus Bewegung, allerdings keine substanzielle. Weder bei den Files rund um Epstein, noch im Prozess um den Rapper P Diddy. Mehr als medialer Rummel ist bisher nicht. Immerhin: Was Musk geschafft hat, ist, dass auch der Mainstream wieder einmal über Epstein berichtet. Aber sobald dies passiert, muss man sich im klaren sein, dass hier noch ganz andere Interessen im Spiel sind. Denn ansonsten vermeidet man es tunlichst, über den Fall zu schreiben. Wenn es um Menschen- beziehungsweise Kinderhandel und sexuellem Missbrauch innerhalb der Elite geht, dann wird es brenzlig.
Man wird sehen, wie sich die Musk-Trump-Scheidung entwickelt. Und ob die „Wahrheit“ zu Epstein irgendwann ans Licht kommt.
Wikileaks setzt die Prioritäten aber woanders und teilte am Freitag einen Artikel. Dazu postete man diesen Text:
Präsident Trump vertieft seine Allianz mit Palantir, dem Überwachungstechnologie-Giganten mit Verbindungen zu Israel und der CIA, während er gleichzeitig damit droht, die Verträge mit Elon Musk zu kündigen, weil es kürzlich zu Streitigkeiten über das Haushaltsgesetz kam.
„Der einfachste Weg, in unserem Haushalt Milliarden und Abermilliarden von Dollar einzusparen“, postete Trump auf Truth Social, „ist, Elons staatliche Subventionen und Verträge zu kündigen.“
Palantir baut eine weitreichende KI-gesteuerte Datenbank über US-Bürger auf, in die Daten der Regierung über alles Mögliche einfließen, von politischen Aktivitäten bis hin zum Waffenbesitz. Selbst innerhalb der Trump-nahen America-First-Bewegung löst diese Richtung Alarm aus.
Nick Fuentes, ein einflussreicher Hardliner-Kommentator der America-First-Bewegung, schrieb:
„Jeder ‚MAGA-Extremist‘ wird in eine KI-Datenbank eingespeist, die von einem CIA/Mossad-Ausschnitt kontrolliert wird… Mal im Ernst, wenn Palantir nicht der tiefe Staat ist, was dann?“
Ein tieferer Wandel ist im Gange: Trump stellt sich zunehmend auf die Seite von Peter Thiels Überwachungsimperium – und wendet sich gegen Musk und den libertär orientierten Tech-Flügel von MAGA.
Wie TKP also bereits aus einer anderen Perspektive berichtet hat, dürfte der Konflikt zwischen Trump und Musk durchaus auf grundlegende Widersprüche innerhalb der Republikaner hindeuten.
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USA bauen privat-öffentlichen Überwachungsstaat aus
Die Finanzeliten hinter Trump-Vance
Man hat sich gegenseitig schwerstens beleidigt. Natürlich wird jetzt ein Haufen spekuliert. Ich versuchs von der menschlichen Seite.
Schade um das Team Trump-Musk. Die beiden hatten zusammen Superkräfte. Musk soll partiell autistisch sein und immer wieder zu solchen Anfällen neiden, wo ihn die Wut packt und er dann da nicht mehr so rasch herausfindet. Was ihm jetzt alles entfleucht ist, hätte er wohl besser nicht gesagt. Es istvdraußen und kann nicht mehr zurückgezogen werden. Trump sitzt an sich am längeren Ast. Dass Trump Kontakt zu Epstein hatte, ist ja lange schon bekannt. Wäre was dran, hätte man es im Wahlkampf gegen ihn verwendet. Das aber haben nicht mal die „Demokraten“ und ihre Fake News Medien geschafft.
Ich hoffe, schon aufgrund der Krankheit Musks, die ihn zu solchen Ausbrüchen verleitet, und auch weil er mit der BBB absolut recht hat, Trump verzeiht ihm die aufbrausende Art und sie versöhnen sich. Sie hatten eine enge Freundschaft, weshalb ich hier schon eine Chance sehe, dass es wieder gut wird. Der erste Schritt müsste von Trump kommen, weil er der Stärkere ist. So schade, Musk hat sich so verdient gemacht und jetzt reißen die Nerven und er schmeißt alles hin. Traurig.
Angeblich wollte Musk mit Trump gestern telefonieren. Trump lehnte aber ab.
„Nein. Ich werde wohl eine Weile nicht mit ihm sprechen, aber ich wünsche ihm alles Gute“, sagte Trump laut CNN.
„Ich denke nicht einmal an Elon. Er hat ein Problem. Der arme Kerl hat ein Problem“, sagte Trump.
Ich hoffe, es wird wieder gut. Sicher bereut Musk schon seinen Wutanfall.
Es soll auch Diskrepanzen wegen einer Postenbesetzung gegeben gaben. Musk hatte seinen Verbündeten Jared Isaacman als Kandidaten für den NASA-Leiter vorgeschlagen. Er war nominiert, wurde aber von Trump zurückgezogen, weil er ein „Demokrat“ sei.
Es geht alles in Richtung faschistischer Dikatur. Ohne diese werden die USA bald nicht mehr regierbar sein. Daher macht dieser Artikel auch Sinn.