Stellungnahme zum Geburtenrückgang bei der Klage gegen Swissmedic

5. Dezember 2022von 4,6 Minuten Lesezeit

Bei der Zulassung von Medikamenten und ganz besonders von Impfstoffen, die ja an gesunde Menschen verabreicht werden, müssen Zulassungsstellen äußerst sorgfältig prüfen, ob kein Schaden entsteht und ob ein messbarer Nutzen zu erwarten ist. Beides ist bei der Zulassung der Corona-Impfstoffe nicht passiert. Insbesondere wurden keine Langzeitfolgen ermittelt, die sich aber nun mit Übersterblichkeit und deutlichen Geburtenrückgängen zeigen.

Über die festgestellten Geburtenrückgängen der Geburtenzahlen gibt es auch eine quasi amtliche Bestätigung vom deutschen Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung. Darin wird für Deutschland ein Geburtenrückgang von 14% und für Schweden einer von 10% festgestellt. Und es ist auch klar, was die Ursache ist, denn es besteht „ein starker Zusammenhang zwischen dem Beginn von Impfprogrammen und dem Rückgang der Fruchtbarkeit neun Monate nach Beginn dieser Programme.

Eine Studie aus China hat deutlich gezeigt, dass künstliche Befruchtung bei geimpften Frauen weit seltener zum Erfolg führten, als bei ungeimpften. Die TKP-Gastautoren Dr. Hans-Joachim Kremer und Ulf Lorré haben die Studie kritisch untersucht und die Daten nochmals ausführlich statistisch ausgewertet.

Die in-vitro-Fertilisations-(IVF)-Behandlung bietet hervorragende Möglichkeiten, exogene Effekte auf die weibliche Fertilität zu untersuchen. Man hat schließlich eine Selektion von Frauen mit aktuellem Kinderwunsch, und diese stehen unter engmaschiger medizinischer Beobachtung. In der Regel durchlaufen diese Frauen eine „controlled ovarian stimulation (COS)“, welche die Follikelbildung anregt und dadurch das Absaugen mehrerer Oozyten, also der weiblichen Eizellen, erlaubt. 3 bis 5 Tage nach der Befruchtung mit männlichem Samen werden die Embryos in den Uterus transferiert, in der Hoffnung, dass sich ein bis zwei davon in der Plazenta einnisten.

Wie bei medizinischen Studien mittlerweile üblich verdrehen die Autoren ihre Schlussfolgerungen so, dass sie der Pharmaindustrie möglichst wenig schaden, denn ihre wissenschaftliche Existenz ist von finanziellen Zuschüssen eben dieser Industrie abhängig.

Kremer und Lorré errechnen aus den Daten eine Reduktion der Schwangerschaftsraten um 19% bzw. 11% bis 26%, die sehr gut im Bereich des Geburtenrückgangs, liegt den professionelle Statistiker für Deutschland (14%) und Schweden (11%) wie oben beschrieben gefunden haben. Mithin können die chinesischen Befunde schon alleine den beobachteten Geburtenrückgang erklären. Im Gegensatz zu den irreführenden Schlussfolgerungen der Autoren gibt die chinesische Studie tatsächlich keinerlei Anhaltspunkte für eine Normalisierung der Schwangerschafts-Quoten innerhalb von 150 Tagen nach der Impfung.

Sie schließen aus der sorgfältigen Neu-Auswertung der Daten von Shi et al. 2022:

  • Die Schwangerschaftsraten bei IVF waren bei Geimpften etwa 19% niedriger als bei Ungeimpften.

  • Die Ursache ist in mangelhafter Einnistung der Embryos in die Plazenta zu suchen.

  • Erhöhte Raten von Spontanaborten unter Geimpften bis Ende des ersten Trimenons erklären die Ergebnisse nicht, könnten aber im richtigen Leben als weitere Risiken hinzukommen.

  • Die Zeit zwischen Impfung und IVF spielt keine relevante Rolle. Die Reduktion der Schwangerschaftsraten bleibt auch über 3-5 Monate nach der Impfung noch bestehen.

  • Der Artikel ist ein typisches Beispiel dafür, wie Auswertungen und Interpretation selbst bei Artikeln in angesehen wissenschaftlichen Journalen derzeit verbogen werden, um die Desaster rund um die Impfung wenigstens etwas zu kaschieren.

In der Stellungnahme, die Rechtsanwalt Philipp Kruse zur Erläuterung der Strafanzeige gegen Swissmedic und einige Impfärzte dem Gericht übermittelt wird, heißt es in den Schlussfolgerungen – Executive Summary:

„Die von der SwissMedic als Nr. 1 angeführte Referenz bestätigt eindeutig den Zusammenhang von Geburtenrückgang und Impfkampagne mit einem Zeitversatz von etwa 9 Monaten.

Die Daten zu den Effekten der Covid-Impfstoffe auf die männliche Fertilität sind widersprüchlich. Es ist weder auszuschließen, dass diese Impfungen einen negativen Effekt haben noch, ob ein solcher Effekt nachhaltig ist. Eine Entwarnung kann noch nicht gegeben werden. Höchstwahrscheinlich verursachen die modRNA-Impfstoffe eine Epididymitis (Nebenhodenentzündung), wenn auch selten.

Die weibliche Fertilität kann man recht zuverlässig an in-vitro-Fertilisations-Daten messen. Da gab es keine offensichtlichen Probleme bis zum „Embryo Transfer“.

Das Hauptproblem stellt offensichtlich die Einnistung des Embryos in der Placenta dar. Dies dürfte durch, individuell sogar nachhaltige, biochemische oder morphologische Veränderungen der Placenta durch die Impfungen erklärbar sein. Die fehlerhafte Einnistung dürfte den Geburtenrückgang bereits hinreichend erklären, möglicherweise aber nicht vollständig.

Möglicherweise beeinträchtigen auch Zyklusstörungen und –verschiebungen die weibliche Fertilität. Bei den Menstruationsstörungen handelt es sich um ganz eindeutige und zudem häufige Nebenwirkungen. Spontanaborte traten vor allem nach Comirnaty gehäuft auf und sollte als Nebenwirkung klassifiziert werden. Allerdings bleibt deren quantitative Bedeutung unklar.

Die Befunde auf Basis der Bevölkerungszählungen sind derart stark, dass explorative Studien diese keinesfalls negieren können; wobei diese Studien bei nüchterner Betrachtung die Befürchtung von Schadwirkungen sogar eher stützen. Die Analysen der referenzierten Studien sind ausnahmslos von fragwürdiger Qualität und könnten schon von daher keinesfalls die Impfstoffe exkulpieren. Die Rohdaten stützen dagegen die ungünstigen Effekte der Impfungen.

Schließlich ist es ja so: Bloß weil man eine physiologische Ursache noch nicht im Detail verstanden hat, darf man ja nicht die eindeutigen Befunde zu den Rückgängen in den Geburtenraten in Frage stellen. Bzw.: Phänotypie schlägt Genotypie.“

Die ganze 42 Seiten lange sorgfältig ausgearbeitete Stellungnahme ist hier zum Nachlesen:

Bewertung_Referenzen_Swissmedic_Geburtenrückgang-2022-12-01


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10 Kommentare

  1. Per 7. Dezember 2022 at 18:30Antworten

    und DAS
    obwohl so viele geburtenfreudigere Gäste im Land weilen,
    das ist erschreckend

  2. Jurgen 7. Dezember 2022 at 16:01Antworten

    Wollen wir schwer hoffen, dass die Geburtenraten nach Aufhören der Impfungen sich wieder fangen, weil sonst sehe ich tiefschwarz für die Rente und die SVA.

  3. Britta 5. Dezember 2022 at 19:27Antworten

    Im ganzen Artikel ist die Rede von der „Einnistung des Embryos in der Plazenta“. Müsste es nicht korrekt heissen, dass sich die befruchtete Eizelle in der Plazenta einnisten muss? Embryo und Plazenta entstehen doch dann erst.

    • Jakob 5. Dezember 2022 at 20:31Antworten

      Britta
      5. Dezember 2022 at 19:27Antworten

      Ganz so wörtlich dürfen sie keinen Artikel hier nehmen.
      Es stimmt schon dass der Vorgang Embryonen Transfer heißt. Aber nicht in die Plazenta sondern in die Gebärmutter. Die Plazenta ensteht erst als Gewebe an der Gebärmutterwand.
      Es stellt sich für mich nur eine einzige Frage. Sind die beiden Herren „Kremer und Lorré“ Experten und kann man ihren Theorien glauben?
      Schaut nicht so aus.
      Wenn deren Theoren bei Gericht verwendet werden, hat sich die Sache schon erledigt.

    • Ulf Lorré 5. Dezember 2022 at 22:31Antworten

      @Britta; Sie haben recht. Auch wenn der Vorgang „embryo transfer“ genannt wird, handelt es sich zunächst um befruchtete Eizellen. Im ursprünglichen Wortsinn (Vorsilbe „Em“) wird daraus erst dann ein Embryo, wenn der Lebenskeim sich in einer Mutter oder in einer Eierschale befindet. So gesehen kann das aus dem natürlichen Vorgang abgeleitete Wort die Abläufe bei einer künstlichen Befruchtung begrifflich nicht exakt unterscheiden.

      @Jakob; Wir hätten die Worte „in der Plazenta“ streichen sollen und uns eine offene Flanke ersparen können, zumal das in diesem Zusammenhang unerheblich ist. Ob sich bei Verlust der Frucht Plazentagewebe gebildet hat (dann nistet der Embryo darin und die Plazenta als Bestandteil des Embryo-Organismus wiederum im Uterus) oder nicht, lässt sich aus den vorliegenden Ergebnissen nicht ableiten.

  4. Jan 5. Dezember 2022 at 17:28Antworten

    Die vorgebliche „Impfung“ erzeugt Antikörper gegen ein körpereigenes, angeblich virales Protein. Das enthält bereits in der Theorie die Möglichkeit von Autoimmunreaktionen. Das macht man nicht als anständiger Mensch!

    Die fehlende Einnistung könnte als Autoimmunreaktion gedeutet werden.

    Aborte könnten befördert werden, weil die mRNA ins Genom einspringt und dadurch die DNA so ruiniert, dass die Frucht nicht lebenfähig ist.

    Laut Bhakdi ist die Hauptnebenwirkung eine meist unerkannte, dauerhafte Zerstörung des Gehirns.

    • Heiko 5. Dezember 2022 at 18:45Antworten

      Dr. Wodarg hatte schon vor Beginn der Spritzkampagne darauf hignewiesen, dass es morphologische Ähnlichkeiten zwischem dem Spikeprotein und Synzytin gibt, einem Protein, dass für die Einnistung der befruchteten Eizelle essentiell ist.

    • Ungeschlumpft 6. Dezember 2022 at 11:54Antworten

      Hier sei an die ersten mRNA-Impfungen durch Pfizer bei der Blauzungenkrankheit von Rindern erinnert: die „Impfung“ damals nannte sich pregsure.Der Name dieser sog. Impfung wurde mit Verwunderung aufgenommen, hält er doch eher einen Hinweis auf Schwangerschaftsvermeidung (pregnanace sure). So kam es dann auch, alle Kälber starben und viele Kühe wurden nicht mehr trächtig.

  5. anamcara 5. Dezember 2022 at 16:07Antworten

    -In einem Up-date von heute zur Analyse “Baby-Gap in der Schweiz” hält der Verfasser Konstatin Beck u.a Folgendes fest:

    “Aktuell erleben wir 2022 den grössten Geburtenrückgang seit 100 Jahren.
    Seine Ursachen sind umstritten: Der Einbruch von 10 % setzt genau neun Monate nach Beginn der Impfkampagne für jüngere Erwachsene .
    Das sind die Personengruppen im gebärfähigem Alter.
    Die von Swissmedic als Erklärung vorgebrachte Hypothese, dass es sich dabei lediglich um eine Verhaltensänderung und somit um einen freiwilligen Verzicht auf Kinder und nicht um eine mögliche Nebenwirkung der Impfung handeln müsse, vermag nach einer offiziellen Auswertung der Daten nicht zu überzeugen.”

    Eine detaillierte Analyse der Daten findet man im Beitrag “Der Baby-Gap in der Schweiz- Ein Update” bei corona-elephant

    -Ausserdem bei corona-elephant der aktuelle Beitrag von Konstantin Beck “ Die Rolle von Swissmedic“

  6. rudi & Maria fluegl 5. Dezember 2022 at 15:00Antworten

    Ich habe jetzt leider keine Zeit um mir dass genauer an zu schauen.
    Aber möglicherweise ist hier die Auflösung zwischen einer schottischen Studie vorhanden, die gewisse Risiken nach Infektion bei Schwangeren erahnt, aber noch nicht abgeschlossen ist. Und der chinesischen Studie, die zum aller größten Teil inaktivierten Impfstoff betrifft!
    Das Zeug, in welcher Form auch immer, gehört einfach nicht ins Blut. Gefahren Potenziert noch dazu mit mrna Technologie!
    Üblicherweise wird in den Schleimhäuten abgewehrt.
    Die Natur „macht“, das aus gutem Grund!
    Rudi Fluegl

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