Geburtenrückgang nach Impfung – anhaltend oder Ende abzusehen?

29. November 2022von 4,4 Minuten Lesezeit

Die Geburtenzahlen in Deutschland und vielen anderen Ländern liegen weiterhin deutlich zu niedrig. Einen Anhaltspunkt über die Dauer der Fruchtbarkeitsschädigung könnte eine Studie über künstliche Befruchtungen aus China geben. Danach ist mit einer über 90-tägigen Beeinträchtigung zu rechnen.

Beim Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung hatte man sich im Sommer mit dem Geburtenrückgang in Deutschland und Schweden auseinandergesetzt. Das deutsch-schwedische Autoren-Duo betont den zeitlichen Zusammenhang mit den COVID-19-Impfungen, untersucht explizit alternative Erklärungen wie Jobverlust, Infektionsraten oder COVID-19-Todesfälle, schließt diese Faktoren daraufhin als Erklärung aus – so weit so gut – und versteigt sich schließlich zu der These, Paare hätten ihren Kinderwunsch aufgeschoben, um die Zuteilung einer Impfung abzuwarten. Offensichtlich war das reine Spekulation; die Arbeit liefert dazu auch überhaupt keine Daten.

Läge ein relevanter Kern in dieser Spekulation, wären die Geburtenzahlen nach dem Einbruch baldigst auf Normalniveau zurückgekehrt. Wahrscheinlich wäre es durch einen Nachholeffekt sogar zu einem Überschießen gekommen. Die Abbildungen 1 und 2 belegen das Gegenteil, nämlich einen anhaltenden Rückgang. Die Geburtenraten liegen seit Januar 2022 beständig unterhalb der langjährigen Mittelwerte, und das recht einheitlich in beiden Ländern. Die statistische Signifikanz war hier bereits nachgewiesen worden. Die hochgerechneten Abweichungen für Deutschland werden sich bis Ende 2022 voraussichtlich zu einem Geburtendefizit von fast 60.000 aufsummieren. Die mittlere Abweichung von 7-8% sollte nicht über das individuell erheblich höhere Risiko hinwegtäuschen. Siehe dazu TKP-Artikel vom 15.09.22.

Abb. 1: Zeitlicher Zusammenhang von relativem Geburtenrückgang und Impffrequenz, DE, Geburtenzahlen bis August 2022

 Abb. 2: Zeitlicher Zusammenhang von relativem Geburtenrückgang und Impffrequenz, SE, Geburtenzahlen bis September 2022

Der Rückgang begann 9 Monate nach Ansteigen der Impffrequenz in den fortpflanzungsrelevanten Alterskohorten, wohingegen der spätere Rückgang bei den Impfquoten nicht zu einer Normalisierung der Geburtenzahlen führte, was bei einer nur kurz anhaltenden Wirkung ja zu erwarten gewesen wäre.

Shi et. al. haben in einer bei JAMA erschienenen Studie wie TKP berichtet hat die Einwirkung einer COVID-19-Impfung auf den Erfolg künstlicher Befruchtungen untersucht. Sie ziehen den Schluss, man solle während der ersten 60 Tage nach einer Impfung einen Verzicht auf künstliche Befruchtungen in Erwägung ziehen. Die Studie ist methodisch in mancher Hinsicht dürftig. Hierzu wird voraussichtlich noch ein gesonderter Artikel auf TKP erscheinen.

Dennoch beinhaltet sie brauchbare Rohdaten. Stichhaltig erscheint insbesondere die zweite Etappe der künstlichen Befruchtungen, also die Phase nach dem Embryo-Transfer (ET) in die Gebärmutter, denn nach dem ET unterscheidet sich eine so erzeugte Schwangerschaft biologisch nicht mehr von einer natürlichen und ist möglichen verfälschenden Effekten durch ärztliche Entscheidungen entzogen.

Die in Abb. 4 dargestellten Risikoverhältnisse für einen Fruchtverlust bis zur 12. Woche waren besonders schlecht für Frauen, die weniger als 61 Tage vor der künstlichen Befruchtung geimpft wurden. Deren Erwartungswerte von über 1,6 bedeuten, diese Frauen trugen ein mehr als 60% höheres Risiko für einen Fruchtverlust als ungeimpfte Frauen. Die Werte verbesserten sich mit dem Abstand zur Impfung stetig. Aber selbst über den 90. Tag hinaus bestand noch ein um 10% erhöhtes Risiko, wenn auch nicht mehr signifikant. Man muss hierzu wissen, dass die Kohorte „90+ d“ Personen umfasste, deren erste Impfung 90 bis 180 Tage zurücklag.

Abb. 4: Risikoverhältnisse für den Erfolg eines Embryo-Transfers, Erwartungswerte und 95%-Konfidenzintervalle

Die Daten aus China entsprechen den Beobachtungen der Geburtenzahlen aus DE und SE, die auch nach der ersten Impfwelle (mit 9 Monaten Zeitversatz) nicht in den Normalbereich zurückgekehrt sind.

In China wurde ein Totimpfstoff mit inaktivierten Viruspartikeln (CoronaVac des Herstellers Sinovac Biotech) verabreicht. Insofern mag die Vergleichbarkeit mit DE und SE in Zweifel gezogen werden. Andererseits könnte gerade das auf eine toxische Wirkung hindeuten, die alle Impfstoffklassen, also mRNA-, Vektor- und Totimpfstoffe, gleichermaßen beinhalten. Eine Gemeinsamkeit ist insbesondere in der Toxizität des Spike-Proteins zu sehen, das in allen Fällen nach der Impfung im Blut zirkuliert und so grundsätzlich in allen Körperorganen Schaden stiften kann.

Legt man eine Dauer der schädlichen Einwirkung für mindestens ein Quartal zu Grunde, kann eine Normalisierung der Geburtenzahlen frühestens ca. 1 Jahr nach dem Auslaufen der Impfkampagne erwartet werden, das heißt nach dem 1. Quartal 2023. Dieser verhalten optimistische Ausblick soll keinesfalls verschleiern, was in praktisch allen industrialisierten Ländern angerichtet wurde, nämlich eine mindestens mehrmonatige Fruchtbarkeitsschädigung, über die niemand, der sein Einverständnis zur Impfung gab, aufgeklärt wurde. Die für dieses Versäumnis Verantwortlichen müssen sich eine Frage gefallen lassen, die nur zwei Antworten zulässt, welche beide gleichermaßen schwer wiegen: Nicht gewusst oder vertuscht?

Bild von Claire51700 auf Pixabay

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder.

Ulf Lorré ist Ingenieur für Biomedizinische Technik und schreibt unter Pseudonym.


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Negative Auswirkung der Corona Impfung auf Schwangerschaften

Offiziell: Impfprogramme in Deutschland und Schweden führten zu Geburtenrückgang

Anhaltender Rückgang der Lebenserwartung in Deutschland seit 2021

Geburtenrückgang in Deutschland – Lagebericht mit den aktuellen Juni-Zahlen

17 Kommentare

  1. Silvan W. 30. November 2022 at 8:44Antworten

    Ein Doktor sagte dass die Nanolipide dafür verantwortlich sind, dass sich die Spikes (bzw. mRNA) im ganzen Körper inkl. Gehirn verteilen können.

  2. Karandasch 30. November 2022 at 0:18Antworten

    Vorletzter Absatz war der Beste:

    „In China wurde ein Totimpfstoff mit inaktivierten Viruspartikeln (CoronaVac des Herstellers Sinovac Biotech) verabreicht. Insofern mag die Vergleichbarkeit mit DE und SE in Zweifel gezogen werden. Andererseits könnte gerade das auf eine toxische Wirkung hindeuten, die alle Impfstoffklassen, also mRNA-, Vektor- und Totimpfstoffe, gleichermaßen beinhalten. Eine Gemeinsamkeit ist insbesondere in der Toxizität des Spike-Proteins zu sehen, das in allen Fällen nach der Impfung im Blut zirkuliert und so grundsätzlich in allen Körperorganen Schaden stiften kann.“

    Nicht nur, dass das Spike-Protein toxisch ist. Sondern es hat auch nach neuster Studie vom 27.Sept.2022
    auf bioRxiv (doi:  10.1101/2022.09.27.509633) Sequenzmotive, die es dem Spike möglich macht in den menschlichen Zellkern zu gelangen und erhebliche Verwüstungen anrichtet. Insbesondere die DNA-Reparatur schädigt. In den Zellkernen interagiert das Spike mit Transkriptionsfaktoren die an den Promotor eines DNA-Gens binden und es somit zur übermäßigen Genexpression kommt als auch die Genexpression gänzlich unterdrückt.
    Der Titel lautet in Deutsch:
    „Die Kerntranslokation von Spike-mRNA und -Protein ist ein neuartiges pathogenes Merkmal von SARS-CoV-2“

  3. anamcara 29. November 2022 at 19:54Antworten

    “Die Geburtenzahlen in Deutschland und vielen anderen Ländern liegen weiterhin deutlich zu niedrig“

    So auch in der Schweiz.

    Interessante.
    “ Analyse* eines möglichen Zusammenhangs zwischen der Covid-19-Schutzimpfung und dem Geburtenrückgang in der Schweiz im Jahr 2022”
    von Prof. Dr. Konstantin Beck und Prof. em. Dr. Pietro Vernazza

    Schlussfolgerung
    Die vorliegende Untersuchung der demographischen Daten der Schweiz in Kombination mit den kantonalen Impfquoten, sowie die Sichtung der einschlägigen, medizinischen Studien lassen den Schluss zu, dass die Hypothese, Impfung und Geburtenrückgang stünden in keinem kausalen Verhältnis zueinander, verworfen werden muss. Dabei sind folgende Argumente anzuführen…

    *https://corona-elefant.ch/wp-content/uploads/2022/09/220922_Bericht_Swissmedic_Baby-Gap_Final_revised.pdf

    Der Bericht wurde an die Swissmedic adressiert.
    -Hier die Stellungnahme von Swissmedic zum Bericht:
    https://corona-elefant.ch/wp-content/uploads/2022/10/220930-Stellungnahme-Bericht-Geburtenrate-Covid-19-Impfung.pdf

    -Und die Replik von Prof Vernazza
    https://corona-elefant.ch/wp-content/uploads/2022/10/220930_Mail_Swissmedic_Replik_auf220930.pdf

  4. quantumonly 29. November 2022 at 16:30Antworten

    Darum nennt sich die Generation die sich an Strassen und sonstigen Dingen festklebt „letzte Generation“ das scheint darauf gemünzt zu sein dass sie unfruchtbar sind.

    • Dominik 29. November 2022 at 21:27Antworten

      quantumonly
      29. November 2022 at 16:30Antworten

      „letzte Generation“ das scheint darauf gemünzt zu sein dass sie unfruchtbar sind.“
      Ein dummer Vergleich. Wenn das so wäre, dann wäre denen das Klima völlig Wurst.

  5. Glass Steagall Act 29. November 2022 at 11:20Antworten

    Da wird noch viel zu erforschen sein, bevor wir wirklich wissen, was zukünftige Geburtenraten angeht. Sollte die Rate tatsächlich wieder steigen, kann man sich vorstellen, dass weitere Impfaktionen auf dem Plan stehen, um den gewünschten Effekt wieder herzustellen.

  6. Ulf Martin (Weltexperiment Corona) 29. November 2022 at 11:05Antworten

    Auf «The Conservative Woman» konnte man am 12. Dez. 2020 in dem Artikel «The Pfizer vaccine – a headlong rush into the unknown» von Andrew Green lesen:

    «6. Section 4.6 also states, under the heading ‘Fertility’, that ‘It is unknown whether COVID-19 mRNA Vaccine BNT162b2 has an impact on fertility.’

    That last one is very unusual, to the extent that I’ve never before seen it as a separate heading. A recent article on LifeSite News gives a clue why this is, in the words of Dr Michael Yeadon, a former head of Pfizer’s respiratory research, and Dr Wolfgang Wodarg, a health policy adviser:

    ‘Several vaccine candidates are expected to induce the formation of humoral antibodies against spike proteins of SARS-CoV-2.

    ‘Syncytin-1 . . . which is [a protein] derived from human endogenous [i.e. already in the body] retroviruses (HERV) is responsible for the development of a placenta in mammals and humans and is therefore an essential prerequisite for a successful pregnancy. [This] is also found in homologous [i.e. similar] form in the spike proteins of SARS viruses.

    ‘There is no indication whether antibodies against spike proteins of SARS viruses would also act like anti-Syncytin-1 antibodies. However, if this were to be the case this would then also prevent the formation of a placenta which would result in vaccinated women essentially becoming infertile’.

    We can thus infer from the strange insertion of the ‘Fertility’ section that Pfizer knew about this potential problem and their statement is designed to wash their hands of it – the MHRA chose to approve the vaccine knowing this was the case, so they are to blame for infertility, not Pfizer. And Pfizer are completely correct here – the MHRA and the Government will be culpable.

    We need to be absolutely clear here that, if the inability to form a placenta does turn out to be an effect of this vaccine, we have no way of knowing whether that inability is temporary or permanent.

    In other words, any woman of childbearing age having this vaccine might find that it makes her in effect infertile and that effect might be permanent. And anyone who promotes this vaccination, or does not object to its use whilst knowing about this potential problem, is complicit.

    That warning in the Health Professionals document that ‘women of childbearing age should be advised to avoid pregnancy for at least 2 months after their second dose’ is way off the mark, since it is only advice and the ‘2 months’ is completely arbitrary and ignores the possibility that the vaccine might cause permanent infertility.

    But there is no way that the Government could bring themselves to say that no women of childbearing age should ever have the vaccine. Can you imagine the nurse in the vaccination centre asking a woman if she was still menstruating, or asking an older woman if she was intending to have any more children?»

    Will sagen, natürlich wussten die Verantwortlichen, was sie taten.

    • Hans H. 29. November 2022 at 16:21Antworten

      Man brauchte nur in die öffentlich zugängliche Produktinformation der mRNA-Impfstoffe schauen, um zu sehen wie unethisch da gehandelt wurde. Denn da stand bei den Risikofaktoren (Fertilität, Übergang in die Muttermilch oder in die Plazenta, Kanzerogenität, Toxizität usw.) seitenlang: „Derzeit liegen dazu keine ausreichenden Daten vor. Während die Politik hysterisch „impfen, impfen, impfen!“ kreischte und auch vor Schwangeren und Kindern nicht haltmachte. Die Corona-mRNA-Impfung war ein von vorne bis hinten unethischer Pharmaversuch, ein eiskalter Verstoß gegen den Nürnberger Kodex (Druck ausgeübt, um eine Teilnahme an einem Medikamentenversuch zu erzwingen) und für die Pharmafirmen eine Daten-Goldgrube. Denn Kinder und Schwangere sind zwei Bevölkerungsgruppen, die ansonsten für Pharmaversuche praktisch unzugänglich sind. Wenn wir noch ein Rechtsstaat wären, dann müssten die Verantwortlichen im Gefängnis landen. Doch leider spielt auch die Justiz nur wieder einmal den entbehrlichen Mitläufer und Regierungsspeichellecker (siehe Schandurteil des VfGH zu 2G).

  7. federkiel 29. November 2022 at 9:48Antworten

    Ich habe kürzlich in meinem Umkreis erfahren, daß ein 15 jähriges, geimpftes Mädchen in vorzeitigen Wechsel gekommen ist, sie wird nie Kinder bekommen, und erhält jetzt eine Hormonbehandlung. Es wurde vom behandelnden Arzt eindeutig festgestellt, daß dies von der Impfung herrührt.
    Ich entsinne mich noch der Überlegungen seitens der Stiko, die eine Impfung für Junge lange nicht freigegeben hat, mit der Argumentation, daß es riskant sein kann, mitten in die Pubertät, also da, wo sich hormonell einiges verändert, reinzuimpfen. Hier geschieht wirklich ein Verbrechen.

  8. suedtiroler 29. November 2022 at 9:44Antworten

    hat es vorher jemals eine „Impfung“ gegeben, welche Auswirkungen auf die Geburtenzahlen hatte?
    hmmmmmmm

    • h.mild 29. November 2022 at 17:52Antworten

      Ja, va. sog. Lebend-Impfungen, MMR & Windpocken & Gelbfierb ua.? waren & sind in der Schwangerschaft verboten außerr bei lebensrettender Indikation fd. Mutter.

      • Hans-Joachim Kremer 30. November 2022 at 9:35

        @h.mild
        Bitte mehr Umsicht walten lassen, bevor solche Behauptungen in die Welt gesetzt werden.
        Allein schon das „bei lebensrettender Indikation f.d. Mutter“ KANN ja gar nciht sein! Derlei Impfungen sind immer prophylaktisch und NIE therapeutisch. Ich kann doch bei Lebensgefahr die Mutter nicht auch noch mit einer Impfung belasten! Dementsprechend lauten regelmäßig die Kontraindikationen: „Mäßige oder schwere fieberhafte Erkrankungen oder akute Erkrankungen.“ (Aus STAMARIL) Gilt also absolut. Bisweilen auch als Wanrhinweis formuliert mit: verschieben!
        Aus den Fachinfos:
        „Schwangere Frauen dürfen nicht mit M-M-RvaxPro geimpft werden.“
        „Schwangere Frauen dürfen nicht mit Varilrix geimpft werden.“
        „STAMARIL sollte an schwangere und stillende Frauen nur bei eindeutiger Indikation und nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung verabreicht werden“. Woher soll eine „eindeutige Indikation“ kommen? Etwa ein schwerer Autounfall in Venezuela? Wie soll denn dann eine Impfung den Mücken zurvorkommen?

  9. Jurgen 29. November 2022 at 9:43Antworten

    Diese Studie hat leider keine Aussagekraft über die natürliche Empfängnis, da der Teil bzgl. der männlichen Befruchtung herausgelassen wurde und sich nur auf das Austragen bezieht. Wir werden sehen, was sich weiter entwickelt. Die Menschheit war an diesem Punkt schon einmal, wenn man sich die Bibel so ansieht, wo Ärzte 10000de Kinder „hatten“…

    In Zukunft heißt es dann also Ungeimpfter sucht Ungeimpfte zur Familienplanung! Oder anders betrachtet, arrangierte Ehen wie in Indien, Türkei, vielen anderen Nationen weltweit. Aber nicht mehr unter dem Aspekt der Erhaltung von familiären Besitz, sondern unter dem Aspekt diesen Besitz überhaupt erhalten zu können. Ein Problem, das in Adelskreisen weithin bekannt ist (daher auch so viel „Dummheit“ in diesen Kreisen).

  10. h.mild 29. November 2022 at 9:22Antworten

    @Sehr geehrter Autor.
    1.) Wissen Sie was über die Studie, die von 2-5(?)/2021 im ->Sheba-Medical-Center, Israel, auch bezügl. Geburtenrate post C19-mRNA-vaccinem? Nach meinen Informationen soll zwar die Hormonsituation der fertilen Frauen von den C19-Experimentalsubstanzen BT/P -vorerst?- unbeeiträchtigt geblieben sein, aber wie sieht es mit der Implantation von befruchteten Eizellen/Morulae & weiteren Erhalt, sowie normale Beendigungen der Schwangerschaften aus, va. hinsichtlich der multitoxischen Wirkungen der induzierten Impf-Spike-AK auf Feten, und auch in der postnatalen Stillzeit bei Neugeborenen?
    -> Quelle: shebaonline.org
    2.) Im „Lancet“ soll jüngst ein Artikel erschienen sein, der beschreibe das allein in €uropa(?) -bisher- ca. 1,2(?) Millionen Menschen bei ca. 448 Millionen Einwohner, aufgrund der zgT. ILLEGAL verhängten „Corona-Maßnahmen“ wie den freiheitsentziehenden Lock-Downs, sogar Verweigerungen(!) von Medizinern entsprechende Diagnostiken & Therapien zu machen, ua, an nicht mehr rechtzeitig erkannten Krebserkrankungen sterben werden. Nicht gleich, sondern mit Zeitverzögerungseffekten, die vllt. jetzt schon beginnen und die derzeitige „Übersterblichkeit“ mit erklären könnnten? Alle Therapieversuche sind in solchen vermeidbare gewesenen Fällen wohl leider nur noch als PALLIATIVBEHANDLUNGEN anzusehen. Viele dieser unrettbaren Menschen dürften dazu auch noch in ihrer produktivsten Lebensphase sein, Familiengründung & Elternschaft, Beruf & Karriere, Vermögensaufbau, Haus & Wohneigentumerwerb, Altersicherung etc. etc.
    P.S. Allein für GB -ca. 67 mio Einwohner- berechnte nmE. das NHS(?) bei 16 von den 17 häufigsten Krebsarten, daß allein ca. 4.500 Frauen vermeidbar(!) mehr unheilbar an Mamma-Carcinom erkranken und sterben werden -> Quelle: nmE. im DÄB 10/21,Nr(?).

    • Ulf Lorré 29. November 2022 at 21:56Antworten

      @h.mild

      Danke für die Anfragen.

      zu 1)
      Habe mir das angesehen. Bei 129 Frauen wurden die Anti-Müller-Hormon-Spiegel vor und nach Impfung bestimmt und keine, wie es heißt, „notable difference“ gefunden. Übersetzt aus dem Medizinstatistilateinischen heißt das, sie haben einen Unterschied gefunden, aber er war nicht signifikant. Das muss nichts heißen, kann genauso gut aber auch einen Riesenunterschied bei einigen Frauen bedeuten. Das AMH ist ein Proxy für das Reservoir reifungsfähiger Eizellen in den Ovarien. Man kann damit eine dort begründete Infertilität erkennen, aber selbstredend keine abschließende Aussage für die Fruchtbarkeit einer Frau treffen.

      Über die Schummelmethode mit der nicht ausreichenden Signifikanz stolpert man übrigens auch im ersten „related article“ bei Shi et al. Das war eine andere Forschergruppe, die die Erfolgsraten von IVFs untersuchte. Sie fanden von Stufe zu Stufe verminderte Erfolgsraten, alle schön nicht signifikant wegen geringer Effektstärken und Fallzahlen. Schlussfolgerung wie oben: Wir fanden keinen signifkanten Einfluss, ego te absolvo. Das ist wissenschaftlich verbrämtes, absichtliches Wegsehen.

      zu 2)
      Es gibt zahllose Mutmaßungen und anekdotische Berichte dazu, aber bisher kaum Daten, die auf ein zusätzliches Risikosignal deuten lassen. Man sieht im Grunde nur, was zu erwarten war: Betreibt man weniger Vorsorge, werden weniger Fälle entdeckt. Steigert man die Vorsorgebemühungen wieder auf Vorpandemieniveau, findet man mehr Fälle. Im Netto scheint das ungefähr eine Nullsumme zu sein – bisher wohlbemerkt.

    • Hans-Joachim Kremer 30. November 2022 at 1:08Antworten

      @h.mild
      ad 2.
      Es gibt inzwischen zahlreciche randomisierte Studien sowie bereits einige Metaanalysen dazu, ob Screening-Untersuchungen, also die sogenannte Krebsvorsorge, gegen kein Screening, also i.W. Abwarten, relevante Effekte haben. Bisweilen fanden diese Studien und Metaanalysen einen geringen Effekt auf die entsprechende Krebs-Todesraten, aber NIEMALS auf die „all-cause mortality“; das aber wäre wesentlich, denn Screeninguntersuchungen bewirken ja, wenn positiv, Maßnahmen, und viele Maßnahmen haben ordentliche Gefahrenpotentiale.
      Dazu sollte man bedenken, dass randomisierte Studien immer auf Trennschärfe getrimmt sind. Wenn die trennscharfen Studie aber schon keinen Effekt zeigen: Wie soll das bei derart schwachen Interventionen (bzw. hier manchmal verzögerten Vorsorgeuntersuchungen) die mal gemacht werden und mal nicht, deutlicher rauskommen?
      Das halte ich für undenkbar!
      Aber natürlich ergeben solche Umstände Möglichkeiten für die Panikisten, den schwarzen Peter weiter zu geben.

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