Kampf gegen Kindermissbrauch und mehr Meinungsfreiheit – Twitter verändert Gesicht

21. November 2022von 2,5 Minuten Lesezeit

Eine der aktivsten Kämpfer gegen Menschenhandel und den sexuellen Missbrauch von Kindern hatte am Sonntag überraschende Neuigkeiten: Twitter geht aktuell aktiv gegen die Verbreitung von entsprechenden Inhalten vor. 

Twitter geht endlich gegen Inhalte vor, die den sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen und fördern. So wurde am Sonntag bekannt, dass die drei beliebtesten Hashtags für entsprechende Inhalte fast vollständig ausgelöscht sind. Das machte Eliza Bleau, selbst eine Überlebende von Menschenhandel und nun Anwältin von Opfern, vor allem Kindern, am Sonntag bekannt. Sie versucht seit Jahren Druck auf Twitter aufzubauen, damit dort gegen Kindermissbrauch vorgegangen wird. Gegen entsprechenden Inhalt wurde jahrelang aber kaum etwas unternommen.

Löschungen

Jetzt scheint sich das zu ändern. Am Sonntag berichtete Bleau, dass „der beliebteste Hashtag für den Verkauf von Material über sexuellen Kindesmissbrauch auf Twitter fast vollständig gelöscht“ sei.

Später korrigierte sich Bleau und sagte, dass die drei beliebtesten Hashtags fast gänzlich gelöscht seien: „Das ist großartig!“

Bleaus Bericht beginnt aktuell große Wellen zu schlagen. Das Magazin „Teslarati“ nahm die Geschichte auf und berichtet über die Entwicklungen. Die Journalistin bestätigt den Bericht von Bleau. Zwar seien die Hashtags noch nicht vollkommen unter Kontrolle. So gebe es „immer noch Konten, die Anfragen nach Inhalten posten“, doch die meisten Inhalte seien gelöscht. In einem Interview mit der Anwältin zeigte sich diese optimistisch, dass der Kurznachrichtendienst nun tatsächlich gegen das Problem vorgeht. Der neue Besitzer Musk kommentierte den Artikel dann am Montag und schrieb: „Priorität Nummer 1.“

Außerdem hat man bei Twitter nun auch eine Möglichkeit, entsprechendes Material direkt zu melden.

Anwältin Bleau, die nun endlich realistische Chancen sieht, dass Twitter keine Plattform mehr für die sexuelle Misshandlung von Kindern darstellt, schreibt heute: „Sobald ich sicher bin, dass Twitter in der Lage ist, Material über sexuellen Kindesmissbrauch in großem Umfang zu entfernen, werde ich mich auf das Problem des sexuellen Kindesmissbrauchs und der sexuellen Ausbeutung durch die UN konzentrieren.“

Diese bemerkenswerten Entwicklungen haben bisher im Mainstream noch nicht aufgeschlagen. Dort gibt es aktuell nur ein Thema: Trumps Account ist wieder online. Diese Entwicklung diskutiert man entsprechend dramatisch. Trumps Profil ist aber nicht das einzige, das wiederhergestellt wurde: So ist etwa auch der kanadische Psychologe Jordan Peterson wieder entsperrt worden. Am Sonntag wurden auch die US-amerikanischen Investigativ-Journalisten „Project Veritas“ aus dem Twitter-Gefängnis entlassen.

Dort wurde gleich ein exklusiver Whistleblower angekündigt. Dieser soll am 29. November über Kinderhandel auspacken.

Trump, dessen Freischaltung gerade den Blätterwald füllt, hat selbst noch nichts getwittert. Es wird gespannt gewartet. Der Twitter-Besitzer Musk kommentiert das Geschehen mit einem „Meme“ von der Seitenlinie:

Bild Solen Feyissa, @solenfeyissa TwitterCC BY-SA 2.0

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8 Kommentare

  1. h.mild 1. Dezember 2022 at 18:02Antworten

    Da Twitter bisher ja wohl eher von linksGRÜNEN Ideologen gelenkt wurde, ist es nicht verwunderlich das sich dort auch Pädosexualkriminelle munter tummeln durften.
    Man erinnere sich an die „Kinderfreunde“ bei den GRÜNEN, die sich sogar literarisch -ua?- darüber ergossen, wenn kleine Kinder diesen Pervxxxx am Latz fummelten -> sog „Kinderläden“ in Frankfurt beschrieben in „Der große Basar, D.C.Bendit, GRÜNER, Causa: „Odenwaldschule“, sog. Stadtindianer“ uä abscheuliche Verbrechen- als GRÜNE die strafrechtlich verfolgte Pädosexualkriminalität als „Diskrimnierung von Minderheiten“, eben auch GRÜNE „Kinderfreunde“- entkriminalisieren wollten, und wohl auch immer noch vorhaben?

  2. Jan 22. November 2022 at 9:14Antworten

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass auf Twitter ernsthaft mit strafbaren Inhalten gehandelt wird, da spätestens beim Zahlen die Personaldaten offen gelegt werden müssen. Bei dieser Meldung geht es um etwas anderes.

    Sexuelle Gewalt an Kindern findet tagtäglich in unserer Nachbarschaft statt. Der Staat sollte nicht 3x das Militärbudget einer privaten Firma zur Durchsetzung von Totalüberwachung schenken, sondern sinnvoll Sozialpädagogen und Ansprechpartner für Kinder bereitstellen und kostenfreie Therapien.

  3. Klaus C. 21. November 2022 at 19:48Antworten

    Dass Kindesmissbrauch zu den Hochzeiten des Einflusses des woken linksliberalen, JusteMillieus eher stiefmütterlich behandelt wurde, ist nicht überraschend, wenn man sich den sehr fragewürdigen Umgang dieser Leute mit Kindern und Kindeswohl in Bezug auf Coronamaßnahmen ansieht. M.E. ist dieses Milieu extrem kinderfeindlich. Schaut man sich dazu an, wie genau dieses Melieu Kinder in Bezug auf die Genferideologie so früh als möglich sexualisieren möchte, bleiben wenig Fragen offen und es wundert nichts mehr.

  4. Ulrich Hermann 21. November 2022 at 18:42Antworten

    Wenn ich das richtig verstehe: Bisher konnte das Material über Kindesmissbrauch von Twitter unbeanstandet über genau dieses Medium verbreitet werden.
    Was für eine Heuchlertruppe!

  5. Jens Tiefschneider 21. November 2022 at 17:36Antworten

    Erst wird dem Deep State mit FTX ihre Geldwaschanlage genommen und jetzt wird ihnen der Zugang zu A-Chrome abgeschnitten. Mal sehen, bei wem das unvermeidliche Turbo-Altern zuerst einsetzt. Zuckerberg? Gates? Clinton? Cruise? Oder die Mumie Biden, zerfällt die bald zu Staub?

  6. alexandrabader 21. November 2022 at 16:11Antworten

    Ich warte noch immer darauf…

    Dass mein Account @cw_alexandra (permanent gesperrt) wieder freigeschaltet wird. Immerhin gibt Project Veritas Hoffnung

  7. Pro Dotto Diddi Otto 21. November 2022 at 16:05Antworten

    Damit verfügt Musk auch über Millionen von Vorgangsaufzeichnungen zu pädokriminellen Usern und Aktivitäten. Oder, wie Trump sagt: „We have it all!“

  8. Peter Pan 21. November 2022 at 16:04Antworten

    Gibt es bei Twitter einen Hashtag für den Spritzmittelenthusiasten Bill Gates, dessen besondere Freude an Experimenten mit Kindern aus armen Familien außerhalb der USA (Beispiel Indien) und seiner langjährigen und engen Freundschaft mit Jeffrey Epstein? Das wäre doch mal ein interessantes Kontrastprogramm zu all der Spritzmittelwerbung in den Staats- und Konzernmedien, das uns einen Ausblick auf das Regime dieses Gutmenschen und seiner Freunde gibt.

    Um das vorweg klar zu stellen: Ich möchte weder von Bill Gates noch von Elon Musk einen Überwachungsstaat und digitales Alugeld.

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