Die Verursacher der globalen Energiekrise und wer daran verdient

20. November 2022von 7,5 Minuten Lesezeit

Die Energiekrise betrifft nicht nur die EU, die natürlich ganz besonders, dank der sklavischen Befolgung der Vorgaben von den westlichen Oligarchen und der US-Politik durch die EU-Kommission. Liest man internationale Medien oder Social Media Channels wie „We are Protestors“, dann bekommt man Berichte aus allen Kontinenten aus vielen Ländern zu sehen, wo es Proteste gegen Preissteigerungen von Energie und in der Folge der Lebenshaltungskosten kommt.

Sicher haben die Lockdowns ursprünglich viel dazu beigetragen, aber die anhaltenden Preiserhöhungen haben noch weitere Ursachen. In einem Artikel deckt der Strategische Risiko-Konsulent, Ökonom und Bestseller-Autor William F. Engdahl die Verursacher und Profiteure auf:


Wie BlackRocks Larry Fink die globale Energiekrise erzeugte

Die meisten Menschen sind verblüfft über die globale Energiekrise, in der die Preise für Öl, Gas und Kohle gleichzeitig in die Höhe schießen und sogar die Schließung großer Industrieanlagen wie Chemie-, Aluminium- oder Stahlwerke erzwingen. Die Biden-Administration und die EU haben darauf bestanden, dass dies alles auf Putins und Russlands militärische Aktionen in der Ukraine zurückzuführen sei.

Das ist aber nicht der Fall. Die Energiekrise ist eine von langer Hand geplante Strategie westlicher Unternehmen und politischer Kreise zur Demontage industrieller Volkswirtschaften im Namen einer dystopischen Grünen Agenda. Diese Strategie hat ihre Wurzeln in den Jahren vor Februar 2022, als Russland seine Militäraktion in der Ukraine startete.

Blackwater forciert ESG ( Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren)

Im Januar 2020, am Vorabend der wirtschaftlich und sozial verheerenden Covid-Lockdowns, veröffentlichte der CEO des weltgrößten Investmentfonds, Larry Fink von Blackrock, einen Brief an seine Kollegen an der Wall Street und die CEOs von Unternehmen über die Zukunft der Investitionsströme. In dem Dokument mit dem bescheidenen Titel „A Fundamental Reshaping of Finance“ (Eine grundlegende Neugestaltung des Finanzwesens) kündigte Fink, der den weltweit größten Investmentfonds mit einem verwalteten Vermögen von rund 7 Billionen Dollar leitet, einen radikalen Wandel bei den Unternehmensinvestitionen an. Das Geld würde „grün werden“. In seinem viel beachteten Brief aus dem Jahr 2020 erklärte Fink: „In naher Zukunft – und früher als die meisten erwarten – wird es eine erhebliche Umschichtung von Kapital geben…Klimarisiko ist Anlagerisiko.“ Weiter erklärte er: „Jede Regierung, jedes Unternehmen und jeder Aktionär muss sich dem Klimawandel stellen.“

In einem separaten Brief an die Kunden von Blackrock übermittelte Fink die neue Agenda für die Kapitalanlage. Er erklärte, dass Blackrock aus bestimmten kohlenstoffintensiven Anlagen wie Kohle, der größten Stromquelle der USA und vieler anderer Länder, aussteigen werde. Er fügte hinzu, dass Blackrock neue Investitionen in Öl, Gas und Kohle daraufhin überprüfen werde, ob sie mit der UN-Agenda 2030 „Nachhaltigkeit“ übereinstimmen.

Fink machte deutlich, dass der weltgrößte Fonds damit beginnen werde, in Öl, Gas und Kohle zu desinvestieren. „Im Laufe der Zeit“, so Fink, „werden Unternehmen und Regierungen, die nicht auf die Interessengruppen eingehen und Nachhaltigkeitsrisiken nicht angehen, auf eine wachsende Skepsis der Märkte stoßen, was wiederum zu höheren Kapitalkosten führt.“ Er fügte hinzu: „Der Klimawandel ist zu einem entscheidenden Faktor für die langfristigen Aussichten von Unternehmen geworden… wir stehen an der Schwelle zu einer grundlegenden Umgestaltung des Finanzwesens.“

Seitdem ist das so genannte ESG-Investing, bei dem CO2-emittierende Unternehmen wie ExxonMobil bestraft werden, bei Hedgefonds, Wall-Street-Banken und Investmentfonds wie State Street und Vanguard in Mode gekommen. So groß ist die Macht von Blackrock. Fink gelang es auch, vier neue Vorstandsmitglieder von ExxonMobil zu gewinnen, die sich für das Ende des Öl- und Gasgeschäfts des Unternehmens einsetzen.

Der Fink-Brief vom Januar 2020 war eine Kriegserklärung der Großfinanz an die konventionelle Energiewirtschaft. BlackRock war Gründungsmitglied der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) und ist Unterzeichner der UN PRI – Principles for Responsible Investing, einem von den Vereinten Nationen unterstützten Netzwerk von Investoren, die sich für kohlenstofffreies Investieren einsetzen und dabei die hochgradig korrupten ESG-Kriterien – Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren – in ihre Anlageentscheidungen einbeziehen. Es gibt keine objektive Kontrolle über gefälschte Daten zu den ESG-Kriterien eines Unternehmens. Darüber hinaus hat BlackRock 2019 die Erklärung des Vatikans unterzeichnet, in der er sich für ein Kohlenstoffpreissystem ausspricht. Im Jahr 2020 trat BlackRock auch der Climate Action 100 bei, einer Koalition von fast 400 Investmentmanagern, die 40 Billionen US-Dollar verwalten.

Mit diesem schicksalhaften Brief an die CEOs im Januar 2020 setzte Larry Fink eine kolossale Desinvestition in den globalen Öl- und Gassektor mit einem Volumen von einer Billion Dollar in Gang. Im selben Jahr wurde Fink von BlackRock in das Kuratorium des dystopischen Weltwirtschaftsforums von Klaus Schwab berufen, dem unternehmerischen und politischen Knotenpunkt der kohlenstofffreien UN-Agenda 2030. Im Juni 2019 unterzeichneten das Weltwirtschaftsforum und die Vereinten Nationen einen strategischen Partnerschaftsrahmen, um die Umsetzung der Agenda 2030 zu beschleunigen. Das WEF verfügt über eine Strategic Intelligence-Plattform, die die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 umfasst.

In seinem Brief für das Jahr 2021 bekräftigte Fink den Angriff auf Öl, Gas und Kohle. „Angesichts der Tatsache, dass die Energiewende für die Wachstumsaussichten jedes Unternehmens von zentraler Bedeutung sein wird, fordern wir die Unternehmen auf, einen Plan offenzulegen, wie ihr Geschäftsmodell mit einer Netto-Null-Wirtschaft vereinbar sein wird“, schrieb Fink. Ein anderer BlackRock-Mitarbeiter sagte kürzlich auf einer Energiekonferenz: „Wo BlackRock hingeht, werden andere folgen“.

In nur zwei Jahren sind bis 2022 weltweit schätzungsweise 1 Billion Dollar aus Investitionen in die Öl- und Gasexploration und -entwicklung abgeflossen. Die Ölförderung ist ein teures Geschäft, und wenn BlackRock und andere Wall-Street-Investoren ihre externen Investitionen einstellen, bedeutet dies den langsamen Tod der Branche.

Biden – ein BlackRock-Präsident?

Zu Beginn seiner damals wenig erfolgreichen Präsidentschaftskandidatur hatte Biden Ende 2019 ein Treffen hinter verschlossenen Türen mit Fink, der dem Kandidaten gesagt haben soll: „Ich bin hier, um zu helfen.“ Nach seinem schicksalhaften Treffen mit Fink von BlackRock verkündete der Kandidat Biden: „Wir werden die fossilen Brennstoffe loswerden…“ Im Dezember 2020, noch vor Bidens Amtsantritt im Januar 2021, ernannte er BlackRocks Global Head of Sustainable Investing, Brian Deese, zum Assistenten des Präsidenten und Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats. Hier hat Deese, der für Obama eine Schlüsselrolle bei der Ausarbeitung des Pariser Klimaabkommens im Jahr 2015 gespielt hat, im Stillen Bidens Krieg gegen die Energie geprägt.

Dieser war für die Öl- und Gasindustrie katastrophal. Finks Mann Deese war aktiv daran beteiligt, dem neuen Präsidenten Biden eine Liste ölfeindlicher Maßnahmen an die Hand zu geben, die er ab dem ersten Tag im Januar 2021 per Executive Order unterzeichnen sollte. Dazu gehörte die Schließung der riesigen Keystone-XL-Ölpipeline, die 830.000 Barrel pro Tag aus Kanada bis zu den texanischen Raffinerien bringen würde, und der Stopp aller neuen Pachtverträge im Arctic National Wildlife Refuge (ANWR). Biden trat auch wieder dem Pariser Klimaabkommen bei, das Deese 2015 für Obama ausgehandelt hatte und das Trump nun aufkündigte.

Am selben Tag leitete Biden eine Änderung der so genannten „Social Cost of Carbon“ ein, die der Öl- und Gasindustrie eine Strafgebühr von 51 Dollar pro Tonne CO2 auferlegt. Dieser Schritt, der ohne die Zustimmung des Kongresses auf rein exekutiver Ebene beschlossen wurde, hat verheerende Auswirkungen auf die Investitionen in Öl und Gas in den USA, einem Land, das noch zwei Jahre zuvor der größte Ölproduzent der Welt war.

Zerstörung von Raffineriekapazitäten

Noch schlimmer ist, dass Bidens aggressive Umweltvorschriften und BlackRocks ESG-Investitionsmandate die Raffineriekapazitäten in den USA zerstören. Ohne Raffinerien spielt es keine Rolle, wie viele Barrel Öl man aus der strategischen Erdölreserve entnimmt. In den ersten beiden Jahren von Bidens Präsidentschaft haben die USA rund 1 Million Barrel pro Tag an Benzin- und Dieselraffineriekapazität stillgelegt, zum Teil wegen des Einbruchs der Nachfrage, dem schnellsten Rückgang in der Geschichte der USA. Die Stilllegungen sind von Dauer. Im Jahr 2023 sollen weitere 1,7 Mio. Barrel pro Tag stillgelegt werden, weil BlackRock und Wall Street ESG-Investitionen abbauen und Biden Vorschriften erlässt.

Unter Berufung auf die massiven Desinvestitionen der Wall Street in Öl und die ölfeindliche Politik Bidens erklärte der CEO von Chevron im Juni 2022, er glaube nicht, dass die USA jemals wieder eine neue Raffinerie bauen werden.

Larry Fink, Vorstandsmitglied von Klaus Schwabs Weltwirtschaftsforum, wird von der EU unterstützt, deren Präsidentin der EU-Kommission, die notorisch korrupte Ursula von der Leyen, 2019 den WEF-Vorstand verließ, um EU-Kommissionschefin zu werden. Ihre erste große Tat in Brüssel bestand darin, die EU-Agenda „Zero Carbon Fit for 55“ durchzusetzen. Damit wurden bereits lange vor den russischen Aktionen in der Ukraine im Februar 2022 erhebliche Kohlenstoffsteuern und andere Beschränkungen für Öl, Gas und Kohle in der EU eingeführt. Die kombinierten Auswirkungen der betrügerischen ESG-Agenda von Fink in der Biden-Administration und des Zero-Carbon-Wahnsinns der EU führen zur schlimmsten Energie- und Inflationskrise der Geschichte.

Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay

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14 Kommentare

  1. Micha 20. November 2022 at 19:13Antworten

    Jeder verdient dran:
    3 Links hier
    With Russia supplying gas to Azerbaijan, and the EU buying from them, Azerbaijan is effectively laundering Russian gas for Europe

    https://www.reddit.com/r/armenia/comments/yzgjxt/with_russia_supplying_gas_to_azerbaijan_and_the/

  2. Lupo 20. November 2022 at 17:33Antworten

    Tragischerweise sind viele Kleinanleger Geldgeber für Fonds, die Blackrock und Vanguard auflegen.
    Kleinanleger schaufeln sich dabei möglicherweise ihr eigenes Grab. Das Beispiel eines englischen Immobilienfondsanlegers, der von seinem Fonds aus seiner Wohnung gemobbt wurde, spricht Bände (kam mal im TV soweit ich mich erinnern kann). Wo ist der Nutzen, wenn der kleine Fondsanteil 7% zu versteuernden Gewinn jährlich bringt, die Mieterhöhung dagegen 80% ausmacht?.
    Allerdings: wohin soll das Geld auch fließen, wenn die Zentralbankpolitik dem Sparkonto keine ausreichende Verzinsung gewährleistet und die nominale Verzinsung sofern gegeben noch versteuert werden muss. Dies führt zu Konzentrationen, die dem Anleger gar individuell schaden und auch demokratiefeindlich wirken können. Sieht man Blackrock-Berater in Regierungsgremien und dass einer schnell mal Vorsitzender einer wichtigen Partei wird, kann man erkennen, wohin der Hase läuft.
    Nicht nur Industrie- und Handels- sondern auch Finanzmonopole sollten verhindert bzw. zerschlagen werden, sobald sie in Dysfunktionalität ausarten.

  3. Taktgefühl 20. November 2022 at 14:34Antworten

    „Klimawandel“ ist bloß ein Pseudonym für „Öl ist alle“.

    Die Phantasien von BlackRock CEO „Larry Fink“ basieren genau auf diesem Problem.
    Russland fiel in dem Moment in Ungnade, als Putin die Erdölfelder wiederverstaatlich hat. Uns hat man den Oligarchen und Ölmagnaten Chodorkovski dagegen als Freiheitskämpfer verkaufen wollen.
    Der Westen hat darauf gehofft, Russland nach dem Mauerfall einfach mitschlucken zu können. Da ist Putin ihm in die Parade gefahren. Die Reaktion auf die Festnahme Chodorkovskis läßt keinen anderen Schluß zu.

    Wir leben auf einer begrenzten Erde, die hat keinen Spielraum für unbegrenzte Ausbeutung. Alleine für die Militärmaschinerie verbrauchen die USA soviel Erdöl im Jahr wie Schweden.
    Jährlich werden derzeit 34 Mrd. Barrel Rohöl gefördert, das sind 5,4 Kubikkilometer. Der Linienflugverkehr ist in einer Höhe von 10 km.

    Rechnet man der Einfachheit halber eine gleichmäßige Ausbeutung für 64 Jahre und unterstellt das für die 120 Jahren, dann hätten wir einen Block von 21,6 Kubikkilometer.

    Ich glaube, das war in den 80er Jahren, da haben alle großen Förderländer ihre „Reserven“ plötzlich erhöht, manche verdoppelt, weil die OPEC die Fördermenge an die Reserven gekopellt hat. Und das Fördermaximum haben die Förderländer alle hinter sich.

    Einfacher, wenn es genug Öl gibt, wieso haben wir dann eine Krise?

    • CG Jung 20. November 2022 at 17:13Antworten

      @ Taktgefühl

      „Zitat Krone Anfang ^ERDÖL OHNE ENDE?
      Forscher: Erdölvorräte der Welt unbegrenzt
      Erdöl für immer! Wenn es nach den Erkenntnissen russischer Wissenschaftler geht, dann ist das keineswegs blanke Fantasie, sondern vielmehr physikalische Realität. Demnach sei Öl entgegen der landläufigen Ansicht nicht ausschließlich ein biologischer Rückstand aus fossilen pflanzlichen und tierischen Überresten (“biotische Theorie”), sondern vielmehr auch ein tief im Erdinneren bei hohen Temperaturen und hohem Druck ständig wiederentstehender “Urstoff” aus anorganischen Kohlenwasserstoffen.
      Ganz neu ist diese sogenannte “abiotische Theorie” übrigens nicht: Bereits in den 1950er-Jahren wurde sie von sowjetischen Forschern erdacht, im Westen nahm man sie aber lange nicht ernst. Dies vor allem auch deshalb, da zu Zeiten des Kalten Krieges zwischen der Sowjetunion und den USA auch die Ideologie eine gewichtige Rolle gespielt hat.
      Begrenzte Ressourcen nur Erfindung?
      So diffamierten die sowjetischen Forscher die “biotische Theorie” als Erfindung der amerikanischen und britischen Erdölkonzerne, die durch den Mythos eines begrenzten Ölvorrats die Preise hoch halten wollten. Demgegenüber zeige ihre Theorie, dass es fast unbegrenzte Reserven geben müsse.“Zitat Krone Ende

      https://www.krone.at/130895

      MFG

      9/11 = Fake

      Corona Pandemie = Fake ( Vitamin D3 Mangel Pandemie)

      Menschen gemachter Klimawandel verursacht durch CO2 = Fake

      Energiekrise = Fake

      Austritt aus der WHO
      Austritt aus der EU
      Austritt aus der UNO
      Austritt aus der NATO

      Absolute Neutralität und eigenständiges Handel für Österreich 🇦🇹

    • Glass Steagall Act 21. November 2022 at 12:02Antworten

      @Taktgefühl

      Mit Massenpanik und Angst kann man mehr Geld verdienen als mit allen anderen Methoden!

  4. Glass Steagall Act 20. November 2022 at 12:12Antworten

    Das Ölgeschäft war für die Investoren ein unsicheres Geschäft geworden , da die großen Ölreserven nicht in ihrem direkten Zugriff liegen. Also erfindet man ein neues Geschäft, dass mit Öl nichts zu tun hat. Das „grüne Märchen“.

    Zuerst musste eine neue Wissenschaft erfunden werden, die Klimaforschung. Hier konnte man mit Hilfe von teuren Großrechnern, nicht nachvollziehbare Rechenmodelle erzeugen, bei denen eine klitzekleine Änderung im Algorithmus Klimakatastrophen ausspucken konnten. Bingo, jetzt hatte man einen Beweis aus dem Nichts erschaffen und der konnte nun medial weltweit verbreitet werden, mit Hilfe von dramatischen Bildern im Fernsehen. Unterstützung gab es im Westen von den grünen Parteien, die somit perfekt instrumentalisiert werden konnten.

    Heute plappert Otto-Normalverbraucher diesen Klimaschwindel einfach ungeprüft nach und kauft sich nur noch „klimafreundliche“ Waren. Somit ist das größte Geschäft des 21. Jahrhunderts angestoßen worden. Und jeder Depp glaubt nun, etwas gutes für die Erde zu tun. Kein Wunder, dass sich die Großinvestoren auf dieses Geschäft stürzen.

    Während weiterhin Plastikmüll ohne Ende produziert wird, Pestizide im Essen schon zur Normalität geworden sind, hat der Mensch nun eine neue wichtige Aufgabe bekommen, nämlich den Planeten um 1,5 Grad abzukühlen.

    Die vollkommene Lächerlichkeit dieser Aktion ist wahrscheinlich nur wenigen bewusst. Zumal wir in Wahrheit vor einer neuen Eiszeit stehen und die Erde garantiert nicht überhitzten wird! Im Gegenteil, wir befinden uns am Ende einer Wärmeperiode, an derem Ende noch einmal das Klima wilden Schwankungen unterworfen ist. Deswegen haben wir auch noch die letzten Wärmeausschläge zu verzeichnen, was aber medial als menschengemachter Klimawandel propagiert wird!

    Wer sich wirklich für die Ursachen der Klimaschwankungen auf der Erde interessiert, muss sich zuerst mit den zyklischen Schwankungen der Sonne beschäftigen! Und nicht mit den dramatischen Weltuntergangsszenarien der Klimapropheten und Sekten! Dazu gehören auch besonders die unseriösen Klimaforscher unserer Zeit. Erst mit der Beschäftigung unserer Sonne versteht man das Klima auf der Erde! Wer aber denkt, mit einem Elektroauto das Klima zu verändern, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

  5. Jan 20. November 2022 at 11:42Antworten

    Die Sache ist kompliziert. Dass die aktuellen Preise für Strom, Gas, Holz und Öl eine (kriminelle?) Marktmanipulation darstellen, deutet sich bereits aus den veröffentlichten Gewinnen der Nutznießer an.

    Es besteht aber ein langfristiges Problem bei der Ölförderung, das sich dadurch ergibt, dass die einfach zu fördernden Quellen (zB in Österreich südlich der Donau oder Bohrinseln vor Schottland) ausgebeutet sind. Offshore, Fracking, Irak (Kriegskosten!) sind weitaus teurer, auch beim Transport.

    Wenn der Preis des Öls steigt, kommen die Gelder in Form von Löhnen und Gewinnen zurück, dies wirkt inflationär, erzeugt vielleicht Verteilungsprobleme. Hier sprechen wir aber nocht von überzogenen Preisen, sondern von höherem Aufwand.

    In unserer „Ölkultur“ sind alle wirtschaftlichen Handlungen auf Öl aufgebaut. Das Öl ist verantwortlich für Nahrung (ohne Öl nur 0,5 statt 8,5 Mrd Menschen), für Bildung (müssten sonst arbeiten), für Immobilien, Transport, Elektro, Plastik, Zement, Kleidung – alles!

    Fossile Energie hat uns 200 Jahre enormes Produktivitätswachstum ermöglicht, indem wir tierische und menschliche Arbeitskraft durch Maschinen ersetzen konnten. Ölföderungswachstum und Wirtschaftswachstum laufen parallel.

    Öl hat uns Produktivität und damit Leben und Lebensstandard ermöglicht. Von dieser müssen wir jetzt einen Teil abzweigen für die Förderung selbst. Statt Kühlschränke Fracking. Das schafft ebenfalls Arbeitsplätze und fließt ins BIP ein, allerdings schafft es keinen Lebensstandard (oder Nahrung).

    Diese Zusammenhänge sind sehr klar sichtbar und dokumentiert, allerdings weder Teil der MSM, noch der (gelenkten?) Opposition.

    Ein kleines Beispiel: Die Förderung von Crude-Oil ist 2005 (also vor der Bankenkrise!) eingebrochen. Seitdem hat das US-Fracking die Lücke gefüllt, hier wurden plötzlich Gas uä als „Öl“ gezählt.

    Das US-Fracking ist aus geologischen Gründen tot. Die Kosten haben zu immensen Verlusten geführt. Wenn die Ölförderung nicht profitabel ist, wird sie eingestellt. Das ist der Grund für die oben beschriebende Desinvestition. Das Klima ist Marketinggeschwätz.

    Diese Entwicklung führt dazu, dass sich günstig förderbares Öl auf vier Regionen beschränkt: Saudische Halbinsel, Kaspisches Meer, Iran/Irak, Venezuela.

    Wer Zugang zu diesen Quellen hat, dominiert die Welt militärisch und wirtschaftlich.

    Alternative Energien betragen global etwa 3%, in Deutschland nach massiven Investitionen durch das EEG vielleicht 15%. Atom liegt bei 3%. Es ist völlig illusorisch, fossile Energie ersetzen zu wollen. Es ist nicht möglich!

    Eine Dauerrezession und ein Absinken des Lebensstandards hat massive Folgen auf die Skalierung und die Integration technischer Produkte und führt daher zu Technologieverlust, man denke an Halbleiter, Nuklear, Plastik (Kleidung!), Glas, Dünger, Chemie.

    Der Grund für die Verheimlichung ist die Vermeidung von Panik auf den Märkten.

    • Taktgefühl 20. November 2022 at 14:39Antworten

      Keiner frackt oder baut Ölsande ab, wenn genug Öl da ist. Es wäre besser für die Regierungen, ehrlich zu sein.
      Wenn sie es nicht sind, werden sie falsche Entscheidungen treffen, weil sie vom Schreckgespenst Peak Oil geplagt werden. Wo sie ja schon kräftig bei sind.

      • Glass Steagall Act 21. November 2022 at 12:04

        Die Frage ist wo liegt das meiste Öl? Jedenfalls nicht in den westlichen Ländern! Darum suchte der Westen schon lange nach Möglichkeiten das Ölgesellschaft zu stürzen.

      • Vortex 23. November 2022 at 18:38

        @Glass Steagall Act

        Seit Jahren gibt es alternative Forschungen tinyurl.com/yckzhpbr, tinyurl.com/39j7prz5 um das derzeitige Energiesystem zu erneuern. Aktuelle Infos: tinyurl.com/ycyb3fdj, tinyurl.com/6am8ybm4
        Kreative Köpfe experimentieren mit physikalischen Effekten z. B. tinyurl.com/ycyeavmn, tinyurl.com/mpb5fkwp, tinyurl.com/bddjyjfm, (Archiv: tinyurl.com/z5krzbjp) was die junge Generation bestimmt (bald) begeistern wird …

    • Nordlicht 20. November 2022 at 19:47Antworten

      „Das US-Fracking ist aus geologischen Gründen tot. Die Kosten haben zu immensen Verlusten geführt. Wenn die Ölförderung nicht profitabel ist, wird sie eingestellt. Das ist der Grund für die oben beschriebende Desinvestition.“

      „Ausgeologischen Gründen tot“ stimmt nicht, bei Preisen über 1=0 USD je Barrel wird prächtig und profitabel gefördert. Nicht umsonst haben ja die USA Europa das russ. Erdöl gekappt und uns abhängig gemacht von den US-Förderungen.

      Und die Desinvestition ist eine Ursache, nicht die Folge. Wie deutlich beschrieben, wurden per Presidential Order die Alaska-Pipeline gestoppt, d.h. die Ursachen für die Energiepreissteigerungen liegen in einer politisch erzeugten Verknappung. Öl und Gas liegen im Arktik-Kreis genug.

      No-Carbon Politik bedeutet Verlust an Wohlstand- weltweit. Die reichen fleissigen, gut organisierten Länder werden wenig hungern, aber die Entwicklungsländer werden länger in der Armut bleiben. Da helfen auch die jetzt bei der 27. COP beschlossenen Fonds nicht, an ihnen werden BlackRock und die korrupten Politiker in den Armutsländer profitieren. Eine breite technisch-industrielle Entwicklung ist nur mit billiger Energie für alle möglich. Das wird unterbunden.

  6. Andreas I. 20. November 2022 at 11:38Antworten

    Hallo,
    die „Finanzwirtschaft“ bewegt ungeheure Mengen Geld, das noch nichtmal in bar als bedrucktes Papier vorhanden ist, sondern nur virtuell in Computern existiert.
    Ob eine noch weitere Entkoppelung von der Realwirtschaft diese ungeheure Blase vor dem Platzen retten kann …

    Da drängt sich die plakative Vorstellung auf, wie sich Larry Fink & Co. freuen per Mausklick virtuelles Geld zu erzeugen oder zu bewegen und wie mächtig sie sich dabei fühlen … bis zum ersten Stromausfall.

  7. G. Kanten 20. November 2022 at 11:18Antworten

    Ja ich bin auch verblüfft über die globale Energiekrise, in der die Preise für Öl, Gas, Lebensmittel und Kohle nicht nur gleichzeitig in die Höhe schießen, sondern nach Lust und Laune. Dieser Beitrag zeigt was wir oft gehört haben: Deutschland schafft sich ab. Aber auch andere Länder sind dabei ohne es zu merken.

  8. Malermeister 20. November 2022 at 11:11Antworten

    Danke Herr Dr. Peter F. Mayer, Sie sagenes auf dem Punkt. Ganz besonders die anhaltenden Preiserhöhungen bringen immer mehr Menschen zum Hungertuch. Der Krieg hat nichts damit zu tun und es wird fast jeden zweiten Tag die Preise im Supermarkt erhöht. Wenn nicht jetzt gehandelt wird, dann werden viele verhungern durch mangelnde Ernährung. Erste Spuren sehe ich bei mein Nachbar und Nachbarin die kaum was zwischen den Zähnen bekommen und fünf Kilo abgenommen haben, obwohl die beiden es sich nicht leisten können Gewicht zu verlieren. Grausame und mörderische politische Aktionen.

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