Australische Bank verknüpft Transaktionen von Kunden mit dem CO2-Fußabdruck

4. November 2022von 3,4 Minuten Lesezeit

Seit der Ausrufung der Corona Pandemie im März 2020 hat das Tempo zugenommen, wie Menschen massiven Einschränkungen unterworfen werden. Eines der Mittel dazu sind Sozialkreditsysteme, wie sie bereits in verschiedenen Städten wie Bologna oder Wien auf vorläufig freiwilliger Basis getestet werden. Kürzlich hat eine große australische Bank, die Commonwealth Bank of Australia (CBA), damit begonnen, Kundentransaktionen mit dem CO2-Fußabdruck zu verknüpfen.

Die neue Funktion, die Teil der Online-Banking-Plattform der CBA ist, wurde dank einer Zusammenarbeit zwischen der australischen Commonwealth Bank (CBA) und CoGo, einem Anbieter von „Carbon Management Solutions“, eingeführt.

Die Bank bietet ihren Kunden die Möglichkeit, gegen eine Gebühr ihren Kohlenstoff-Fußabdruck auszugleichen, wobei der Durchschnitt bei 1.280 Kilogramm liegt, weit entfernt von der „nachhaltigen“ Zahl von 200 Kilogramm.

Der Kohlenstoff-Fußabdruck eines Kunden wird berechnet, und dann wird eine „äquivalente“ Metrik angezeigt, um den Kunden ein schlechtes Gewissen zu machen, z. B. „8 gefällte Bäume“.

„Durch die Kombination unserer reichhaltigen Kundendaten und der branchenführenden Fähigkeit von CoGo, den Kohlenstoffausstoß zu messen, werden wir in der Lage sein, unseren Kunden mehr Transparenz zu bieten, so dass sie handlungsfähige Schritte unternehmen können, um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren“, sagte Angus Sullivan, Geschäftsführer der CommBank Group, in einer Erklärung.

Die Bank hat sich verpflichtet, die Berechnung weniger kompliziert zu gestalten und die CO2-Menge anzuzeigen, die bestimmten Einkäufen zugeordnet werden kann.

Zu befürchten ist, dass solche Programme eines Tages verpflichtend werden könnten und Kunden, die ihr „Kohlenstoffkontingent“ überschreiten, Beschränkungen für ihre Einkäufe auferlegt werden könnten, obwohl sie ursprünglich als bequeme Möglichkeit vermarktet wurden, ihre Konsumgewohnheiten und deren angebliche Auswirkungen auf die Umwelt zu überwachen. Besonders leicht geht das natürlich über digitales Zentralbankgeld, an dem so ziemlich alle Staaten zur Ablösung von Bargeld arbeiten.

Das alles ist der Bank nur möglich, wenn man digital statt mit Bargeld bezahlt. Auch bei uns bieten die Banken ja ein „Service“ und weisen die Ausgaben nach Kategorien aus. Sinnvoll ist, dass die Kategorie „Bargeld Abhebung“ einen möglichst hohen Prozentsatz ausmacht. Und scheuen Sie sich auch nicht, die Jobs der Bankangestellten zu sichern und Zahlscheine für nötige Überweisungen persönlich zur Bank zwecks Bearbeitung und Überweisung zu bringen.

Technokraten versuchen die Angst der Öffentlichkeit vor dem Klimawandel zu schüren, um mehr finanzielle Kontrolle über die Menschen auszuüben.

Vier „Umweltexperten“ haben in der Wissenschaftszeitschrift Nature unter dem Titel „Personal carbon allowances revisited“ einen solchen Vorschlag gemacht, um die Kohlenstoffemissionen weltweit zu senken.

„Alle Erwachsenen würden ein gleiches handelbares Kohlenstoffzertifikat erhalten, das sich im Laufe der Zeit entsprechend den nationalen [Kohlenstoff-]Zielen verringert“, heißt es in der „Kohlenstoffzertifikatskarte“, die jeder erhalten würde.

Die Strategie wäre eine „nationale verbindliche Politik“, so die Autoren.

Jeder, der den Grenzwert überschreitet, müsste weitere Einheiten auf dem persönlichen Kohlenstoffmarkt von Personen kaufen, die mehr zu bieten haben. Die Kohlenstoffeinheiten würden „bei jeder Zahlung von Kraftstoffen, Heizstoffen und Stromrechnungen vom persönlichen Budget abgezogen“.

Natürlich hätten die Wohlhabenden keine Probleme, sich die Kompensationen zu leisten, und viele von ihnen haben direkte Investitionen in die Handelssysteme, auf denen das Programm aufbauen würde.

In dem Vorschlag wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Methoden zur Berechnung der Kohlenstoffeinheiten, die eine Person für ihre Reisen aufnimmt, „auf der Grundlage der Verfolgung der Bewegungshistorie des Nutzers“ funktionieren würden.

Nach Ansicht der Autoren hat die weit verbreitete Einhaltung der COVID-19-Sperrvorschriften den Weg für eine noch einschneidendere Diktatur geebnet, so dass „die Menschen möglicherweise eher bereit sind, die mit den PCAs verbundenen Verfolgungen und Einschränkungen zu akzeptieren, um ein sichereres Klima zu erreichen.“

Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay

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17 Kommentare

  1. SchauGenau 10. November 2022 at 8:10Antworten

    Der erste Test, die „Berechnung“ von Covid -Prognosen mit Hilfe überwiegend angenommener bzw. aus den Fingern gesogener „Daten“ hat ja bestens geklappt.
    Die Ergebnisse waren, wie bei Computermodellen allgemein bekannt, entsprechend dem Grundsatz „Shit in, Shit out“. Aber fast alle haben, wie das Kaninchen auf die Schlange, auf die Horrorprognosen gestarrt und entsprechende sinnlose und schädliche Massnahmen gesetzt.
    Genauso wird es bei der „Berechnung“ des Fussabdruckes geschehen: Da werden Staatsexperten bzw. staatsnahe Instutute die Grundlagen zur Schikanierung der Bürger liefern, die genauso je nach aktuellen Wünschen der Politik ausfallen werden.

  2. Rex Cramer 5. November 2022 at 8:23Antworten

    Da kann man nur hoffen, das die Kunden dieser Bank in grosser Zahl dieses Vorreitertum durch zahlreiche Wechsel zu anderen Banken „honorieren“. Denn diese Art der Abstimmung mit den Füßen = Verweigerung ist der einzige Weg diese Agenda gegen die Wand laufen zu lassen.
    Wie schon bei „COVID“, wo aus Sicht der „Eliten“ das einzige Problem die offenbar unerwartet zahlreichen Verweigerer waren.

    Und mittlerweile ist dank „COVID“ sehr viel mehr Menschen bewusst als noch 2020, worum es hier wirklich geht.

  3. Jan 5. November 2022 at 7:51Antworten

    Der Öl- und Gasverbraucht sinkt derzeit ungeheuer. Da müssten die Klimaziele doch problemlos erreicht werden!

    • Hannibal Murkle 9. November 2022 at 2:15Antworten

      In der restlichen Welt jenseits des Westens (also 90% des Planeten) ist man einfach froh, Gas, Öl und Kohle zu haben. CO2-Moleküle zählt dort keiner.

  4. Emil Csencsits 5. November 2022 at 7:31Antworten

    Momentan sind ca. 400 ppM CO2 in der Luft enthalten.
    Ca. 4 % , also 16 ppM davon sind menschengemacht.
    Ca. 10 %, also 1,6 ppM entfallen auf Europa.
    Wir reden also in Europa über die Reduzierung eines Teiles der 1,6 ppM (von insgesamt 400!!!!) und wollen damit das Klima retten.
    Und der Großteil der Bevölkerung glaubt das.

    • Dr. Peter F. Mayer 5. November 2022 at 11:27Antworten

      Interessant. Um 1750 war der CO2 Anteil ind der Luft bei 270 ppm, heute liegen wir bei 420 ppm. Woher kommt dann der Unterschied?

      • Paige 5. November 2022 at 12:02

        Wenn der Mensch heute lt. IPCC ca. 4% von 0,04% (heute!) in der Atmosspähre verursacht und das damals gewiss noch nicht so viel war, dann kann das nicht durch die Menschen entstanden sein. Ich tipoe darauf, dass es sich entweder um Messfehler (konnte man das damals so genau bestimmen?) oder um eine Ausgasung der Ozeane durch eine Erwärmung handelt. Jedenfalls müsste man das ausrechnen. Das geht sich nicht aus. Bestimmt war damals der menschliche Anteil nur 1% von 0,03%!

        Was auch sein kann, ist natürlich, dass für die Zunahme nicht nur Vulkanausbrüche usw. verantwortlich sind, sondern auch das Abholzen der Urwälder. Also doch eine menschliche Beteiligung. Stellt sich die Frage, ob dieser Anteil wo eine großen Einfluss auf das Klima haben kann! Vielleicht aber ist es so, wie schon durch Eisbohrkerne entdeckt – zuerst die Erwärmung, dann der Anstieg. Ja, und auch früher gab es schon so hohe CO2-Werte in der Atmossphäre.

      • Dr. Peter F. Mayer 5. November 2022 at 12:47

        Die CO2 Konzentration von 1750 und davor misst man heute, das sind keine alten Messwerte. Das geht relativ einfach durch Untersuchung von Eisbohrkernen mit der damals im Eis eingeschlossenen Luft, die man aus der Arktis oder Grönland oder anderen dicken Eisschichten herausholen kann. Um 1750 begann die industrielle Nutzung von fossilen Brennstoffen, später dann die Erzeugung von Beton (Zement wird gewonnen aus Kalk – CaCO3 -> CaO + CO2). Wie sind also die 150 ppm zu den damaligen 270 dazugekommen, damit wir jetzt 420 ppm am Sonnblick messen können?

  5. Richard Schwärzler 4. November 2022 at 21:51Antworten

    Ich möchte den Mitdenkenden mal eine Anregung geben:
    Ich habe vor drei Jahren die Ölheizung in eine Tiefenerdewärmeheizung getauscht – mit all den Problemen die sich daraus ergaben.
    Nun dürfen Sie den Heizölpreis und den Strompreis vergleichen – eine Erdwärmeheizung (CO2 neutral – wie man immer versichert) benötigt Strom. Da ich mir nach diesem Umbau keine Solaranlage mit Speicher leisten konnte, bezahle ich nun einen Strompreis der keine Amortisation mehr ermöglicht.
    Eine Anfrage an Frau Gewessler brachte nicht einmal – wir haben ihr Mail erhalten.
    Und zum Punkt CO2 Einsparung – das Land Vorarlberg hat mir die Tiefe der Bohrung vorgeschrieben – statt den errechneten 150m vom Installateur – 180m. Das verbilligt eine Bohrung ungemein…..
    Das man bei einer solchen Aktion auch sämtliche Heizkörper vergrößern muss, oder eine Fußbodenheizung einbauen sollte, wird von den Grünen verschwiegen!
    Für all den Umbau habe ich genau 4000 € „Raus aus dem Öl“ erhalten.
    Ich bin bereit meinen Obolus zu bezahlen um eine Energiewende einzuleiten – nur das hat nichts mehr mit einem Obolus zu tun…….
    Soviel zum CO2 Beitrag – der funktioniert nur wenn man genügend Geld auf der hohen Kante hat, ansonsten bezahlt man diejenigen die sich solche Umbauarbeiten leisten können in einer CO2-Abgabe!!!!!
    Und das finde ich SCHEIßE

    • Paige 5. November 2022 at 6:04Antworten

      So etwas hätte ich nie gemacht. Was DAS kostet! Wenn ein Haus einen Kamin hat, kann man auch heizen und zwar mit Holz, das man zB im Wald findet. Im Winter wohnt man dann eben in der Nähe des Ofens. Wozu braucht man eine Zentralheizung? Auch das Warmwasser lässt sich leicht am Küchenherd mit dem selben Holz, das wärmt, herstellen. Ich wasche mich schon lange nur noch in Schaffeln oder im Sommer in Gewässern.

      • Mine 5. November 2022 at 7:31

        Das ist aber gscheit ;-)

    • HelmutK 5. November 2022 at 12:01Antworten

      Eine Wärmepumpe pumpt unter Einsatz von mech. Energie die therm. Energie eines kälteren Wärmereservoirs zu einem wärmeren. Die Leistungszahl (ist das Verhältnis von Wärmeenergie zu mech. Energie) einer Wärmepumpe hängt von der Differenz zwischen den Temperaturen der Wärmereservoirs ab. In der Heizperiode liegt diese bei guter Auslegung der Anlage bestensfalls bei ca. 3…4.

      Wenn der Strom überwiegend aus konventionellen Kraftwerken kommt (Wirkungsgrad im Kraftwerk ca. 33% und weiteren Verlusten im Stromnetz) machen elektr. betriebenen Wärmepumpe daher überhaupt keinen Sinn (keine CO2-Reduktion).

  6. Peter Pan 4. November 2022 at 21:06Antworten

    „nationale verbindliche Politik“ – bullshit

    Das verkünden die Verbrecher nur, weil die genau wissen, dass dies Teil eines Staatsstreichs, den US-amerikanische geisteskranke Superkriminelle und deren Helfershelfer durchführen. Es handelt sich hier um nichts anderes als eine Steuer, die die Superkriminellen erheben. Das hat mit „national“ überhaupt nichts zu tun, denn die Bürger werden letztendlich keinen Einfluss darauf haben. Und mit Umweltschutz hat das sowieso nichts zu tun. Die Superkriminellen werden weiterhin Riesenyachten und ganze Flotten von Privatjets zu ihrem eigenen Nutzen und Vergnügen betreiben. Außerdem wird sich nichts ändern, außer dass die Verbrecher immer mehr Geld stehlen.

  7. Thomas Holzer 4. November 2022 at 16:25Antworten

    Mit Verlaub, warum lässt sich der p.t., anscheinend mittlerweile total vertrottelte Kunde all dies gefallen?! Außerdem: In der Demokratie unsere Tage scheint das Wahlvolk, der Untertan, seine Henker freiwillig zu wählen 🙈🙊🙉😂🤣😟😢🇮🇱😎🥃

  8. Georg Uttenthaler 4. November 2022 at 15:51Antworten

    Die Klimapolitik stützt sich auf unzureichende Klimamodelle, haben viele Mängel und sind als globale politische Instrumente nicht im Entferntesten plausibel, sondern FALSCH!!. Sie blähen die Wirkung von Treibhausgasen wie CO2 auf. Außerdem ignorieren sie die Tatsache, dass die Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 nützlich ist. CO2 ist Pflanzennahrung, die Grundlage für alles Leben auf der Erde CO2 ist kein Schadstoff. Es ist für alles Leben auf der Erde unerlässlich. Unsere Wiesen wären nicht grün sondern BRAUN! Die Photosynthese ist ein Segen. Mehr CO2 ist gut für die Natur, weil es die Erde ergrünen lässt: Zusätzliches CO2 in der Luft hat das Wachstum der weltweiten Pflanzenbiomasse gefördert. Es ist auch gut für die Landwirtschaft, denn es erhöht die Ernteerträge der Bauern weltweit. Es gibt keinen Klimanotstand, sagen 1100 der wichtigsten Klimaforscher, Nobelpreisträger und Wissenschaftler, alle namentlich genannt und veröffentlicht. Deshalb gibt es auch keinen Grund für Panik und Alarm.
    Quelle: 1100 Wissenschaftler veröffentlichen eine Weltklima-Erklärung: „Es gibt keinen Klimanotstand!“
    https://orbisnjus.com/2022/08/22/ueber-1100-wissenschaftler-und-experten-sind-sich-einig-es-gibt-keinen-klimanotstand/
    Die globale Erwärmung hat auch nicht zu mehr Naturkatastrophen geführt: Es gibt keine statistischen Beweise dafür, dass die globale Erwärmung Wirbelstürme, Überschwemmungen, Dürren und ähnliche Naturkatastrophen verstärkt oder häufiger auftreten lässt. Es gibt jedoch zahlreiche Belege dafür, dass Maßnahmen zur CO2-Vermeidung ebenso schädlich wie kostspielig sind. Aber: mit dem CO2 Klima- Zertifikaten- Handel werden weltweit Milliarden Gewinne durch Spekulation in die Taschen der Finanzeliten wie Rockefeller, Gates, Rothschild und Co. gespült. Von denen werden auch die Aktivisten wie die Gretl aus Schweden finanziert!!! Welch WAHNSINN!! Und wir Bürger zahlen die höchsten Preise, die durch die Spekulationen und Beschränkungen entstehen!!! Eine Verrückte Welt!

    • Jan 5. November 2022 at 8:09Antworten

      Ich bin sicher, dass es Klimaveränderungen gibt, aber nicht unbedingt menschengemacht. Bei einer falschen Kausalbeziehung sind natürlich auch die Voraussagen falsch!

      Im Übrigen befinden wir uns in einer zuende gehenden Warmzeit innerhalb einer Eiszeit. Es dürfte also kälter werden.

  9. Zaphod Beeble 4. November 2022 at 15:17Antworten

    Dazu auch der Artikel von Norbert Häring: https://norberthaering.de/macht-kontrolle/carbon-tracking/

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