Selenski fordert „Präventivschlag“ gegen Russland

7. Oktober 2022von 3,9 Minuten Lesezeit

Am Donnerstag schritt die Welt wieder etwas näher auf eine atomare Katastrophe zu. Auch Polen und Weißrussland steigen immer mehr direkt in den Konflikt ein.

Fast täglich gibt es im NATO-Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine neue Provokationen. Wladimir Selenski, Präsident der Ukraine und Favorit für den diesjährigen Friedensnobelpreis (!), lieferte am Donnerstag die nächste Entgleisung. Er rief die NATO auf, einen „Präventivschlag“ gegen Russland zu setzen.

NATO-Angriff um Atomkrieg zu verhindern

Damit müsse der Einsatz russischer Atomwaffen „verhindert“ werden, so Selenski während eines Videointerviews mit dem „Lowy-Institute“ in Australien. Selenski scheint über das was er sagt, immer mehr die Kontrolle zu verlieren. Die Aussage wurden in den westlichen Leitmedien nicht thematisiert, auch EU-Offizielle schweigen bisher dazu. Ukrainische Medien haben jedoch über die Stelle im Interview berichtet. Dort heißt es: „Was sollte die NATO tun? Verhindern, dass Russland Atomwaffen einsetzt.“ In den sozialen Medien und auf russischen Nachrichtenseiten wurde davon gesprochen, dass Selenski gar einen atomaren Präventivschlag gegen Russland gefordert habe, das tat er aber nicht.

Weiters sagte Selenski:

„Vor allem aber appelliere ich noch einmal an die internationale Gemeinschaft, so wie es vor dem 24. Februar war: Präventivschläge, damit sie (die Russen, Anm.) wissen, was mit ihnen geschieht, wenn sie sie einsetzen. Nicht umgekehrt – auf Russlands Nuklearschläge zu warten, um dann sagen zu können: ‚Ah, ihr seid so, na ja, jetzt kriegt ihr zurück.’“

Die NATO solle „die Art und Weise, wie sie Druck ausübt“, überdenken. Der Kreml reagierte umgehend. Von dort hieß es, dass sich Selenski „in ein Monster“ verwandelt habe, der den dritten Weltkrieg anzetteln würde. Dimitri Peskow, Pressesprecher von Wladimir Putin, sagte dann noch, dass de facto die USA und Großbritannien über die Ukraine verfügen, weshalb auch diese Staaten für die Statements „des Clowns“ verantwortlich gemacht werden müssen.

Doch neben einer Drohung an Russland, hatte Selenski am Donnerstag auch noch bedrohliche Worte für Europa übrig. In naher Zukunft könnte die Ukraine die Stromlieferungen nach Europa einstellen. „Wir werden nicht genug Volumen haben, um unsere Häuser zu heizen. Und dieser Zeitpunkt wird kommen“, so Selenski. Langsam dürfte klar werden, was der Spruch „Slava Ukraini“, der auch von den ukrainischen NS-Kollaborateuren verwendet wurde, wirklich bedeutet.

Das ganze Interview mit Selenski

Auch diese Drohung Selenskis hatte für die EU am Donnerstag keinen Nachrichtenwert. Dabei eskalierte das Gerede über Atomwaffen noch mehr, was das bis vor kurzem Denkunmögliche immer möglicher macht.

Polen und Weißrussland

Denn auch die Polen steigen tiefer in den Ring der Provokation. Präsident Andrzej Duda gab am Mittwoch in einem Interview mit einer polnischen Zeitung an, dass man aktuell mit den USA über eine Beteiligung Polens am sogenannten „Nuclear Sharing Program“ verhandle. Polen will, das machte Duda klar, eigene Atomwaffen, auch wenn das in naher Zukunft nicht aussichtsreich sei. Doch so wie etwa Deutschland, mit dem die USA seine Atomwaffen „teilt“, könnte es auch Polen bald handhaben.

Vielleicht auch deshalb kamen am Donnerstag deutlichere Signale aus Weißrussland, dass es sich in den Konflikt einschalten könnte. Aleksander Lukaschenko sagte daraufhin: „Was bedeutet das? Dass wir wirklich vor einem Angriff mit taktischen Atomwaffen stehen. Wir müssen Maßnahmen ergreifen, wir haben keine.“

Später teilte das Verteidigungsministerium aus Minsk mit, dass die regionale Unions-Truppe, bestehend aus weißrussischen und russischen Truppen bereit sei, „Aufgaben für die bewaffnete Verteidigung des Unionsstaates zu übernehmen und auszuführen“. Sogar noch mehr beunruhigende Nachrichten kamen am Donnerstag aus Weißrussland. Der KGB-Chef warnte, dass eine oppositionelle bewaffnete Gruppe in das Land eindringen und versuchen könnte, ein regionales Zentrum im Westen einzunehmen.

Pikanterweise hat der „Wochenblick“ vor einigen Wochen berichtet, dass aktuell auf der Diplomatischen Akademie in Wien ein Geheimkurs für Exil-Weißrussen angeboten wird, um offenbar Eliten für einen zukünftigen (und baldigen?) „Regime-Change“ auszubilden. Die Sorge des KGB-Chefs muss also keinesfalls unbegründet sein.

Vielleicht auch in diesem Zusammenhang sagte Oleg Tjapkin, der für Österreich zuständige Abteilungsleiter im russischen Außenministerium, am Donnerstag: „Es muss mit Bedauern festgestellt werden, dass die österreichische Neutralität in der Tat unterhöhlt wird. Wie sehr die offiziellen Vertreter Österreichs auch bemühen mögen, sich selbst und die Öffentlichkeit von der Unerschütterlichkeit der Neutralität zu überzeugen – die Fakten sprechen vom Gegenteil.“

Bild President.gov.uaWorking trip of the President of Ukraine to the Kyiv region 62CC BY 4.0

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32 Kommentare

  1. Michael R 7. Oktober 2022 at 13:02Antworten

    Davon, dass Selenski den atomaren Erstschlag fordert, liest man bei ARD Text nichts. Dafür aber das:

    《 Biden warnt: Putin scherzt nicht

    US-Präsident Biden hat die derzeitige Situation wegen atomarer Drohungen des russischen Präsidenten Putin mit der Kuba-Krise von 1962 verglichen.

    „Zum ersten Mal seit der Kuba-Krise haben wir es mit einer direkten Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen zu tun, wenn sich die Situation tatsächlich so weiterentwickelt wie bisher“, sagte er.

    Er kenne Putin ziemlich gut, sagte Biden weiter. Und der Kremlchef scherze nicht, wenn er über den potenziellen Einsatz taktischer Atomwaffen sowie Chemie- und Biowaffen spreche.》

    Mit Biowaffen kennen sich die USA jedenfalls gut aus. Entwickeln in China, züchten in ukrainischen Labors und Freisetzen in Oberitalien …

    • Hannibal Murkle 8. Oktober 2022 at 6:59Antworten

      Dafür sah ich gestern eine Tagesschau-Webseite, die vom Mordanschlag an Duginowa berichtet – zuvor Artikel in der „Berliner Zeitung“ und der „Welt“, die die „New York Times“ zitierten – dass es eben die Ukraine war. Im Westen dürfte die Bereitschaft, für die Ukraine Opfer zu bringen und Risiken einzugehen, rapide fallen.

  2. Harald Eitzinger 7. Oktober 2022 at 12:24Antworten

    „Wladimir Selenski, Präsident der Ukraine und Favorit für den diesjährigen Friedensnobelpreis (!), lieferte am Donnerstag die nächste Entgleisung.“
    Wieso nicht, hat doch der „Demokrat“ Obama ihn für sein Lebenswerk (7Angriffskriege befehligt, darunter der menschenverachtende Drohnenkrieg im Irak, über dessen Erfolg er sich öffentlich besonders freute) ebenfalls erhalten. Aber so ist halt der „Wertewesten“, dessen illegale Kriege in den letzten 25 Jahren 10 Millionen großteils zivile Opfer forderten!

  3. Michael R 7. Oktober 2022 at 11:55Antworten

    Praktisch alle Politiker, von denen im Zusammenhang mit der Ukraine immer berichtet wird, sind blosse Sprechpuppen der USA. Sie sagen und tun, was ihnen gesagt (befohlen?) wird. Bei Selenski ist es sogar so, dass er dazu am besten beruflich qualifiziert ist. – Ich habe als Kind die Kuba-Krise erlebt und fühle noch heute meine Ängste von damals. Meines Erachtens nach, ist das, was wir gerade erleben, schon erheblich weiter gediehen, als damals. Wenn nicht bald die Vernunft zurückkehrt, war’s das.

  4. Reinhard 7. Oktober 2022 at 11:31Antworten

    So traurig es ist, aber ich höffe, dass die bei den US Wahlen jetzt im November (gesamtes Repräsentantenhaus, ein Drittel des Senats sowie zahlreiche Gouverneursposten) die Republikaner gewinnen. Diese haben angekündigt, die Unterstützung der Ukraine einzustellen. Ob sie diese Versprechungen einhalten, steht aber auf einem anderen Blatt….

  5. Mahlkorn 7. Oktober 2022 at 11:29Antworten

    Viel Gerede verdirbt den Frieden. Auch diese Drohung Selenskis, der regelmäßig fordert und sich hier aufführt wie im einem Actionfilm.
    Die Antwort auf diese Schlagzeile: Selenski fordert Präventivschlag gegen Russland.
    Einziger Präventivschlag wäre gegen die Menschheit. Damit wäre Mutternatur vom eigentlichen Müll befreit. Den Preis zahle ich gern dafür.

  6. L. Beckmann 7. Oktober 2022 at 11:12Antworten

    Das Leben anderer bleibt außen vor. Erschreckend wie Selenski fordert, der nächste fordert dies und der nächste will….
    Herausforderungen, die mit jedem Jahr drängender werden. Krisen werden sich vermehren. Wie viel uns eine Sache bedeutet, erkennen wir oft erst, wenn sie gefährdet ist. Wir haben ein sehr gutes Leben geführt – auf kosten der Zukunft und das ist eigentlich das Erschreckende, auf Kosten der eigenen Kinder und Enkel. Das konnten wir und haben es aber in weiteren Teilen verdrängt. Wir haben sehr viel genommen und schleichen uns nun relativ loker davon. Nicht schön aber die Wahrheit. Man kann an vielen Stellschrauben drehen. Bitte an der richtigen Stelle. Ich glaube, dass Merkel wider besseres Wissen Dinge unterlassen hat. Politiker sind oft (und immer noch) den Weg des geringsten Widerstandes gegangen. Sie spielen immer gegen die Bevölkerung auf. Politiker haften nicht für ihre Entscheidungen, selbst wenn sie grob fahrlässig handeln. Besorgt erleben viele bei Politikern oft eine relative Sorglosigkeit. Die Politik die ich mir heute wünsche, ist, dass die Politiker Respekt im Umgang mit Bürger*Innen entgegenbringt, Entscheidungen Respektvoll akzeptieren. Und nicht Leere Worte spendet.

  7. Pierre 7. Oktober 2022 at 10:59Antworten

    Und so berichtet das Flaggschiff der deutschen Medienlandschaft:

    „In einer Diskussion mit dem Lowy Institute, einer australischen Denkfabrik, sagte Selenskyj, er halte Schläge für notwendig, um den Einsatz von Atomwaffen auszuschließen. Er ging nicht näher darauf ein, welche Art von Schlägen er meinte, und machte keine Andeutungen über die Notwendigkeit von Atomschlägen.“
    Tagesschau Live Ticker 07.10.22 10:12 Uhr

    Die Tagesschau verlinkt übrigens praktisch nie irgendwelche Primärquellen. Der Leser kann sich nach dieser Meldung keine eigene Meinung bilden.

    Ich fände es gut, wenn jemand mitteilen könnte, bei welcher Minute das Zitat von Selensky zu finden ist.

  8. Jens Tiefschneider 7. Oktober 2022 at 10:43Antworten

    Selensky, der kleine Nazi. Er hätte vielleicht doch lieber weiterhin B-Movies machen sollen.

  9. G. Kanten 7. Oktober 2022 at 10:34Antworten

    Geglaubt wird an vieles. Die Medien übertreiben gern und pushen ihre Schlagzeilen gern auf. Das bringt mehr Klicks. Nach dem Motto: Spricht jemand über einen gelben Elefanten, sagt oder schreibt der nächste über gelber Elefant mit sechs Beinen. Daraufhin meint der nächste… wir ahnen es. Und so geht es seit der Pandemie in den Medien zu.
    So setzt sich das weiter fort: Joe Biden sieht die Gefahr ein…..Und Lehrein Merkel meint: Worte ernst zu nehmen und sich ernsthaft mit ihnen auseinander zu setzen und sie nicht von vornherein als Bluff einzustufen.
    Rückfrage an Merkel: Und warum haben Sie damals genau diese Worte selbst überhört?
    Weiter gehts mit Lieblingsworte wie „Käme, hätte, würde.“ Nichts außer Provokationen. Forderungen. Beschuldigungen. Was sie uns eingebracht haben sehen wir jetzt.
    Diskutiert wird viel. Handlungsbedarf scheint kein Platz gefunden zu haben. Das wird nämlich in jeder Diskussion völlig vergessen.

  10. niklant 7. Oktober 2022 at 10:19Antworten

    Die einzige Bedrohung in Europa stammt aus einer Komiker Fraktion! Dieser Freund von weißen Substanzen ist als Marionette der Lügen besonders für EU-Medien wichtig, um die Waffenverkäufe für die Amis aufrecht zu halten! Die Ukraine ist ein armseliges Land, das neben Deutschland nur Polit-Komiker einsetzen kann! Das alles, weil eine Wirtschaftsgemeinschaft zu einer Diktatorischen von der Leyen Weltherrschaft aufsteigen will! Da bleibt die Frage, wo die EU Gelder hinfließen wohl nicht mehr unbeantwortet.

  11. P. Kiehl 7. Oktober 2022 at 10:06Antworten

    Wir erleben bereits eine Entgleisung nach der anderen. Es gibt nur bedrohliche Worte (Selenski, Putin, Nato) und wenig Verstand. Und vergessen wir nicht was Selenski vorher war: Schauspieler. Vorsicht mit den Gefühlen, denn die überfallen einem sehr schnell. Unruhestifter wie Selenski und Putin müssen die Schranken gezeigt werden. Obwohl die NATO nicht besser abschneidet. Solange alle sich nur hinter Worte verstecken und dabei zuschauen werden weitere Schritte vorgenommen. Und dann haben wir ausgedient. Dieses unendliche Vertrauen und Spendierhose muss endlich abgelegt werden. Schluss mit „Forderungen,“ Deutschland hat keine Geldmaschine und kann nicht die ganze Welt retten. Wir werden vieles nicht mehr haben, wenn hier weiter Salz in die Wunde gestreut wird.

    • Jurgen 7. Oktober 2022 at 10:14Antworten

      Da hat jemand scheinbar noch nichts kapiert? Putin macht alles richtig und getreu dem Völkerrecht. Worauf wartet er denn, fragt man sich?
      Könnte es etwa das Finanzsystem sein, das den Westen demnächst ganz zerlegt?
      https://asiatimes.com/2022/10/global-margin-call-hits-european-debt-markets/

    • Veron 7. Oktober 2022 at 10:26Antworten

      Man muss nicht Schauspieler sein, um so zu agieren, aber vielleicht hilft es .. ..
      Wäre interessant, ob das, was er sagt, auf seinem Mist gewachsen ist, oder ob es ihm vorgegeben wird.

  12. Jurgen 7. Oktober 2022 at 9:51Antworten

    Dieser Selenskij hat einen Realitätsverlust und redet völlig irre! Gibt es niemand in der Ukraine, der sich des armen Menschen annehmen kann? Eine Therapie ist immanent und überfällig. Ich lache jedesmal laut los, wenn der nur den Mund aufmacht. Auf Platz 2 meiner LOL-Liste ist Biden (let’s go Brandon).

    • federkiel 7. Oktober 2022 at 14:30Antworten

      „Dieser Selenskij hat einen Realitätsverlust und redet völlig irre!“
      Ich verstehe ja überhaupt nicht, wieso den Niemand einmal ordentlich „ins Gebet“ nimmt.
      Stattdessen pilgern die Politker reihenweise nach Kiew, zuletzt Strack-Zimmermann, und antichambrieren dort.
      Am 23.9. im Fokusonline: ein Kommentar mit dem Titel

      -Um nicht in den Weltkrieg zu schlittern, muss der Westen Selenskyj Grenzen setzen-

  13. Jan 7. Oktober 2022 at 9:48Antworten

    Ohne Energie kann Europa weder Waffen für einen Krieg mit Russland oder China bauen, noch größere Truppenaufmärsche versorgen. Deshalb bleibt den Umnachteten nur die Atomkeule.

    Angenommen, ein fieses Wölkchen zerstörte Moskau. Könnten die Russen dann die Aufnahme Aserbajdjans und Georgiens in die EU zwecks Sicherung der europäischen Energielieferungen verhindern?

    Und der Gegenschlag, Paris, Berlin, Washington? Kollateralschaden! Ein Opfer für den Sieg!

    So stellt man sich das vermutlich vor.

  14. Slobodan Covjek 7. Oktober 2022 at 9:26Antworten

    Selenski ist der Mann, den die EU, Österreich und Herr van der Bellen unterstützen. Und wer wenigstens auf Neutralität besteht sei ein Volksverräter und Kollaborateur mit dem Bösen.
    Tut mir leid, ohne mich.

    • Fritz Madersbacher 7. Oktober 2022 at 10:00Antworten

      @Slobodan Covjek
      7. Oktober 2022 at 9:26
      Wer sind in Österreich die „Kollaborateure“? Jene, die mit USA/NATO/EU kollaborieren oder jene, die für die Neutralität und Unabhängigkeit Österreichs eintreten? Wer waren 1938 die Kollaborateure, jene, die die Annexion Österreichs durch Hitlerdeutschland befürworteten, oder jene, die unter Einsatz ihres Lebens Widerstand dagegen leisteten? Es ist wichtig, sich hier einmal Klarheit zu verschaffen und klare Begriffe zu verwenden, auch wenn die NATO-Kollaborateure und NATO-Quislinge Verwirrung stiften!

  15. Klaus C. 7. Oktober 2022 at 8:46Antworten

    Mal sehen, wie die Ukraine-Fans in D. und Ö. reagieren, immer noch ihre Zeichen der Symphatie tragen, pro Ukraine Demos auf Regierungswunsch veranstalten, blau-gelben Fähnchen schwingen und auf Twitter alle Ukraine-Kritiker runterbrüllen. Auch interessant zu sehen, wie die Konzernmedien wohl versuchen werden, das schön zu reden/schreiben. Wer es jetzt immer noch nicht checkt, dem ist wohl wirklich nicht zu helfen. Sollte ein vom Westen präventiv geführter Atomkrieg kommen, hoffe ich noch mitbekommen zu können, wie die Gegenschläge die Verlagshäuser und Studios der MSM wegfegen. Das wäre zumindest ein kleiner Trost.

  16. Greg 7. Oktober 2022 at 8:27Antworten

    Einen Präventivschlag braucht es gar nicht.
    Die Russen verliern immer mehr Boden, die Soldaten laufen davon.
    Die Kampfmoral der Vodka umnebelten russischen Soldaten geht gegen Null.
    Absolut Verständlich. Warum sollen sie ihr Leben für die perfieden Ziele eines einzigen Mannes lassen.
    Putin´s Fantasien vom Wiederauferstehen der Sowjet Union sind die Fantasien eines geistig schwer kranken Mannes.

    • Michael 7. Oktober 2022 at 10:50Antworten

      sieh an, neuer Name, (not) welcome back.
      An Rechtschreibung und Stil sollt ihr sie erkennen …

      • Hollie 7. Oktober 2022 at 11:46

        Ja. Möchte aber anmerken, dass ich es auch nicht besser finde, Selinsky als völlig Irren odgl. zu bezeichnen.
        Völlig irre wäre, wenn er tatsächlich den Friedensnobelpreis bekäme. Für möglich halte ich es, Obama lässt grüßen. Und die teuflisch-orwellsche Verdrehung von Begriffen erleben wir ja schon seit langem.

      • Michael 7. Oktober 2022 at 12:39

        „…nicht besser finde, Selinsky als völlig Irren odgl. zu bezeichnen“

        Selenskyj sei nicht völlig irre? Zumindest das, ebenso wie seit langer Zeit stark paranoid. Den Weg in die Eskalationsspirale verbal und mit Handlungen einzunehmen, wissend, dass sogenannte „Präventiv“schläge, also hier Erstschläge, weitere Vernichtung nach sich ziehen, das ist tatsächlich irre. Vor sich die Weggabelung Weg in Richtung Frieden, verbal, handlungsmäßig, mit Waffenstillstand, oder weiterer Weg des Kriegs mit schweren Waffen, Raketen, Panzern – ausschließlich das zweite ist zu erkenne. Dazu der immense Waffennachschub aus NATO-Ländern, besonders den USA, in jegliche Vorstellungskraft sprengenden Dimensionen des Vielfaches der aus den EU-Ländern gelieferten Waffen, die globalen NATO-Strategien, die Plappereien Baerbocks mit „Ruinieren Russlands“, mit bedauerlicher „Kriegsmüdigkeit der Deutschen“ – das alles weiß Selenskyj, der Mann, der auch gerne mal einen Totenkopf-Aufnäher an seinem Militärjackenärmel trägt. Ein Sargnagel für den Weltfrieden und die Welt.

    • rudi & Maria fluegl 7. Oktober 2022 at 20:18Antworten

      Finden Sie auch, dass Panzerschokolade wesentlich besser schmeckt als Kartoffelabsud?
      Rudi Fluegl

    • rudi & Maria fluegl 7. Oktober 2022 at 20:45Antworten

      Übrigens!
      Präventiv bedeutet Vorbeugend! Man rechnet mit etwas, mit dem umso mehr gerechnet werden muss wenn man es, sei es durch Erfolge im Propaganda oder Militärwesen, herausfordert.
      Panzerschokolade soll auch Schülern helfen, gleich der Gentherapie. Mit verlagerten Schadensfällen.
      Knabbern Sie mal wieder daran. Könnte sein dass diese die Ausfälle bedingt durch Mikrothrombosen ausgleicht. Das würde uns auch eine Menge zu wiederholendem Aufklärungsgeschreibsel, ersparen!
      Rudi Fluegl

      • Michael 7. Oktober 2022 at 22:36

        Hallo Rudi,
        falls Sie mich meinen, ich glaube, das ist Missverständnis und Irrtum. Klar, was „präventiv“ usw. bedeutet. (Im aktuellen Kontext bei Selenskyj finde ich es inhaltlich tatsächlich „Erstschläge“, weil er das schlimme Russland als erster vernichten will). Aber abgesehen davon, bei mir gibt es keine Mikrothromben, mangels Genplörre in meinen Adern. Meinen Sie vielleicht Greg-Susanne-Ernst-Mia-etc.? Ich bin immer noch Michael. Zumindest meinen Namen hat er noch nicht gekapert. Bei Gabriele gibt es ja schon eine zweite.
        Michael

  17. Idaho 7. Oktober 2022 at 8:11Antworten

    Es würde perfekt zum Zustand der westlichen Welt passen wenn dieser völlig Irre den Friedensnobelpreis erhalten würde.
    Der britische Daily Mirror hat gestern einen Artikel veröffentlicht in dem man hochrangige ukrainische Militärangehörige zitiert hat: „We shoot them like pigs.“
    Gemeint waren „russische Kollaborateure“ – also Russisch-sprachige Ukrainer im Osten der Ukraine.
    Zum Glück machen die Kommentare darunter aber etwas Hoffnung …

    • Hannibal Murkle 7. Oktober 2022 at 8:38Antworten

      Nachdem die „New York Times“ über die Rolle der Ukraine bei der Ermordung von Duganowa berichtete, zitierten es gestern viele deutsche Zeitungen – wie die „Welt“ und die „Berliner Zeitung“. Es ist raus und lässt sich nicht mehr vor der Öffentlichkeit verstecken.

      Ich vermute, die „Kandidatur“ wird doch fallen wie die von Greta – so lächerlich wollte man den Nobelpreis doch nicht machen.

  18. Elisabeth 7. Oktober 2022 at 8:10Antworten

    Wie man einen Atomkrieg verhindern kann? Ganz einfach – durch Friedensverhandlungen. Russland hat ursprünglich nur gewollt, dass die Ukraine neutral ist und aufhört, Russen zu quälen. Das war ja aber leider zuviel verlangt …

    • Hannibal Murkle 7. Oktober 2022 at 8:32Antworten

      Telepolis meldete kürzlich, etliche Entwicklungsländer fordern vom Westen, dass man sich ernsthaft um Friedensgespräche bemüht – der Wirtschaftskrieg wird stark kritisiert:

      https://www.heise.de/tp/features/Ukraine-Krieg-Was-viele-Laender-der-Welt-jetzt-fordern-7283419.html

      „… Viele Staaten aus dem Globalen Süden drängen in UN-Generalversammlung auf einen Verhandlungsfrieden. Auch Nato-Länder müssten aufhören, den Krieg anzuheizen, und ihre Sanktionspolitik einstellen …“

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