Martin Sprenger kämpft um normalen Schulherbst „unabhängig vom Infektionsgeschehen“

20. Juli 2022von 3,6 Minuten Lesezeit

Wie schon letztes Jahr sammelt Martin Sprenger gemeinsam mit einer Gruppe an prominenten Erstunterzeichnern Unterschriften, die der Politik vorgelegt werden. Gefordert wird eine normaler Herbst in Österreichs Schulen und Kindergärten, „unabhängig vom Infektionsgeschehen“. 

In einer Petition, die an Bundeskanzler, Unterrichtsminister und den Gesundheitsminister gerichtet ist, fordert eine Gruppe um den Grazer Public-Health-Experten Martin Sprenger einen „normalen Betrieb in Kindergarten und Schule“ im Herbst 22. Dieser normale Betrieb soll „unabhängig vom SARS-Cov-2-Infektionsgeschehen“ ablaufen.

Zweiter Anlauf

Martin Sprenger als ein Erstunterzeichner schreibt auf seiner Facebookseite: „Angesichts der erschreckenden Lernunfähigkeit der österreichischen Gesundheits- und Bildungspolitik, haben Ulrike (Gutkas, Anm.), Oliver (Lerch, Anm.) und ich beschlossen, gemeinsam mit einer ausgewählten Gruppe von unterstützenden Personen, erneut eine Online-Petition zu starten. Titel: Kinder in der Schule.“ Schon im Sommer 2021 hatte Sprenger eine Petition initiiert. Diese kam auf etwas mehr als 20.000 Unterzeichner. Dieses Mal hoffe man auf mehr.

Die Petition „Kinder in der Schule“ wird rund um den Schulbeginn dem Bildungsminister, dem Kanzler und dem Gesundheitsminister vorgelegt werde. Zu den Erstunterzeichnern gehört auch Österreichs erfolgreichster Olympionike der Geschichte Felix Gottwald.

Die gesamte Petition im Wortlaut, die hier unterstützt werden kann:

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler

Sehr geehrter Herr Bildungsminister

Sehr geehrter Herr Gesundheits- und Sozialminister

Unter Verweis auf die 10 österreichischen Gesundheitsziele, dabei insbesondere auf das Gesundheitsziel 6 „Gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ermöglichen“ und die „Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie 2016“ fordern wir:

  1. Einen normalen und uneingeschränkten Kindergarten- und Schulbetrieb ab Herbst 2022 unabhängig vom SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen.
  2. . Einen Stopp aller Maßnahmen, die das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen und bei denen Nutzen und Sicherheit nicht eindeutig durch entsprechende Studien belegt sind.
  3. Eine Ablösung der krankheits- und risikoorientierten Betrachtung der österreichischen Kinder und Jugendlichen durch eine gesundheits- und ressourcenorientierte Betrachtung.

Zusätzlich fordern wir:

  • Die Beendigung aller Maßnahmen, wie die Testung von gesunden Kindern und Jugendlichen, oder die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes oder einer FFP2-Maske.
  • Einen uneingeschränkten Unterricht und Durchführung aller Aktivitäten wie Bewegung und Sport, gemeinsames Singen, Tanzen, Theaterspielen, Schulausflüge, etc.
  • Eine neutrale Grundhaltung des Bildungsbereichs gegenüber Impfungen. Jede Ungleichbehandlung aufgrund des Impfstatus, jede Form von Impfdruck und jede Form von Arzneimittelwerbung hat im Bildungsbereich nichts verloren.
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz von Lehrkräften, Eltern und Schülerinnen / Schülern, um gesundheitsbezogene Fähigkeiten zu fördern.
  • Gesundheitsfördernde Maßnahmen für Kinder und Jugendliche, um die kurz-, mittel- und langfristigen gesundheitlichen und psychosozialen Folgen zu minimieren.

Begründung

Wir als Gesellschaft sind verantwortlich, die Lebenskompetenz der kommenden Generation zu stärken und ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen. Dabei spielt Schule eine zentrale Rolle. Vor Corona waren Kinder und Jugendliche die gesündeste Bevölkerungsgruppe und es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass es so bleibt, beziehungsweise wieder so wird.

  • Es gibt auch nach über zwei Jahren keine Belege für einen Zusammenhang zwischen SARS-CoV2Infektionen bei Kindern und Jugendlichen und der Überlastung der Intensivstationen bzw. schweren und tödlichen Verläufen bei älteren Erwachsenen.
  • Im Vergleich zu anderen Altersgruppen mussten Kinder und Jugendliche am seltensten aufgrund von COVID-19 im Krankenhaus versorgt werden und es kam zu keinen Todesfällen bei gesunden Kindern und Jugendlichen aufgrund einer Infektion mit SARS-CoV-2.
  • Im Gegensatz dazu gibt es mittlerweile zahllose Studien zum massiven gesundheitlichen und psychosozialen Schaden aufgrund eines eingeschränkten Schulbetriebs.
  • Speziell Kinder und Jugendliche aus benachteiligtem sozialem Umfeld sind davon betroffen.
  • Bildung ist eine der wichtigsten Determinanten für ein langes Leben in guter Gesundheit.
  • Ein Großteil der Kinder und Jugendlichen, aber auch der restlichen Bevölkerung, hatte bereits einmal oder mehrmals Kontakt mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2.
  • Es stehen genügend Impfstoffe zur Verfügung und ein Großteil der Risikopersonen in der österreichischen Bevölkerung ist mehrmals geimpft.
  • Eine Überlastung der Krankenversorgung ist, abgesehen von den Abteilungen für Kinder- Und Jugendpsychiatrie, so gut wie ausgeschlossen. Hier gilt es, alles dafür zu tun, dass diese Überlastung nicht noch weiter zunimmt. Sollten in anderen Bereichen des Gesundheitssystems entlastende Maßnahmen notwendig werden, so liegen die effektivsten außerhalb des Bildungssystems.
Bild Metropolitan SchoolUnterrichtCC BY-SA 3.0

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22 Kommentare

  1. F. H. Plank 22. Juli 2022 at 11:04Antworten

    Die Schul- und Kindergarten Erhalter (öffentlich und privat) benötigen die Vorgabe gesundheitsrelevanter bauseitiger Standards (ausreichende O2 Zufuhr und gesicherte Lufthygiene). Dies ist eine längst fällige Voraussetzung für einen gesicherten Schulbetrieb und im übrigen sind wir es unseren Kindern schuldig!

  2. Bernhard 20. Juli 2022 at 21:56Antworten

    Martin Sprenger ist schon seit mehr als zwei Jahren sehr glaubhaft im Dienst der Gesundheit tätig, Vor allem auch im Sinne von Kindern und Jugendlichen. Ein echter Gesundheitsminister (der sollte ja der Gesundheit dienen), der auch eine positive Vorstellung von der Zukunft hat.

    • Fritz Madersbacher 20. Juli 2022 at 23:32Antworten

      @Bernhard
      20. Juli 2022 at 21:56
      Dem stimme ich unbedingt zu, trotz meiner Kritik unten …

  3. anamcara 20. Juli 2022 at 20:33Antworten

    @Fritz Madersbacher
    Das ist vor allem die “Ethik” der Heuchler, Lügner und Betrüger, die getarnte Ausgrenzung der Ungeimpften unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutzes vorangetrieben haben.

    “Die Impfung war nie Gegenstand einer öffentlichen Debatte.
    Die Bürger, ob gebrechlich oder gesund, wurden jedoch alle aufgefordert, an die “gute Nachricht” zu glauben.

    Das peremptorische Argument »Es ist wissenschaftlich« wurde von vielen wie eine Beschwörungsformel geäußert, mit dem einzigen Ziel, das Wort zu ergreifen.

    »Ich, die Wahrheit, spreche«, wie Lacan einmal schrieb.
    Die Wahrheit ist in erster Linie sprechend, aber welche Garantie bietet das Wort? Keine.
    Wahrheit oder Lüge sind keine der Sprache innewohnenden Eigenschaften.
    Wenn der andere spricht, wissen wir nicht, ob er lügt oder die Wahrheit sagt”

    Den Sophisten, die im antiken Griechenland den Anspruch auf universelles Wissen erhoben, antwortete Sokrates: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“.
    Heute nennen sich die neuen Sophisten trivialerweise „Experten“.“
    Dr. Barbara Houbre

    • Fritz Madersbacher 20. Juli 2022 at 23:57Antworten

      @anamcara
      20. Juli 2022 at 20:33
      Danke für Ihre nochmalige Antwort.
      „… die “Ethik” der Heuchler, Lügner und Betrüger, die getarnte Ausgrenzung der Ungeimpften unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutzes …“
      Das ist sehr schlimm und lag vor der „Pandemie“ außerhalb der Erwartungen der meisten von uns für die nähere Zukunft. Ich möchte allerdings allen „Pandemie-Verführten“ eines zugutehalten: es gibt kaum etwas Hinterhältigeres, als den Menschen mit einem Atemwegsvirus Angst zu machen, es zu einer tödlichen Gefahr aufzustilisieren und eine „asymptomatische Transmission“ dazu zu behaupten! Es ist kein Wunder, dass unsere gealterten, psychisch angeknacksten Gesellschaften eingeknickt auf dem Boden lagen, um Erlösung/Rettung heischend/schreiend vor dieser Gefahr. Sie haben sich bis heute nicht auf die Beine erhoben, die Pharma-Täter diktieren immer noch. Das ist ein ruinöser, letzlich letaler Niedergang, dem wir um jeden Preis eine Wendung geben müssen im Interesse der Zukunft unserer Kinder!

  4. Anton Specht 20. Juli 2022 at 17:11Antworten

    In der Begründung steht der Satz:
    „Es stehen genügend Impfstoffe zur Verfügung und ein Großteil der Risikopersonen in der österreichischen Bevölkerung ist mehrmals geimpft.“

    Damit wird doch zugegeben, dass diese Impfstoffe schützen würden/könnten. Solche Argumente gehören auf den Müll incl. der Impfstoffe und der sinnlosen Maßnahmen. Den Risikogruppen muss hochdosiertes Vitamin D verabreicht werden und keine Spritzen!

    • Fritz Madersbacher 20. Juli 2022 at 17:52Antworten

      @Anton Specht
      20. Juli 2022 at 17:11
      Da haben Sie recht – ein unnötiges Zugeständnis …

    • I.B. 20. Juli 2022 at 21:56Antworten

      @Anton Specht
      20. Juli 2022 at 17:11

      Diese Begründung klingt irritierend. Ich denke aber, er soll dem „Argument“ widersprechen, man müsste Risikogruppen schützen. Wer sich mit einer „Impfung“ schützen will, oder glaubt, sich damit schützen zu können, der kann es tun. Es ist genug von diesem Zeug vorhanden. Kein Kind darf aus „Solidarität“ auf einen normalen Schulbesuch verzichten müssen.

  5. Toni 20. Juli 2022 at 13:50Antworten

    Bitte alle die Petition unterschreiben!

    Ich kann auch sein neues Buch empfehlen: „Corona – des Rätsels Lösung? Faktencheck einer Pandemie“.

    Für Menschen mit einer normal ausgeprägten Intelligenz ist die Pandemie schon lange vorbei:
    In den Spitälern ist Corona in den meisten Fällen nur mehr eine Nebendiagnose.
    Die Erkrankten in meinem Umfeld sind alle mehrfach geimpft.

    Glück auf, Toni

  6. leontinger 20. Juli 2022 at 13:20Antworten

    Ich stimme Herrn Sprenger in ALLEN Punkten zu!
    Wo ist mein voriger Kommentar in dem ich schrieb, dass Sprengers Forderungen keiner PETITION bedarf. Es ist eine FORDERUNG an die Politiker-Kaste

  7. Tom 20. Juli 2022 at 13:15Antworten
  8. leontinger 20. Juli 2022 at 13:11Antworten

    Es ist traurig, dass man darüber eine PETITION verfassen muss. Diese Politiker-Bande hat nicht das Recht Kinder einzuschränken, hat nicht das Recht Kinder zur Maske zu zwingen. Diese Bande hat einzig das Recht endlich abzutreten! Ohne Politikerpension!
    Bitte „Corona-eine-Odysee“ lesen.

  9. tu felix Gottwald 20. Juli 2022 at 12:57Antworten

    Völlig unerheblich, welche Prominenz und wie viel Evidenz man der Politik vorlegt, denn die hat ihre eigene Agenda und die hat wenig mit Gesundheit zu tun.

    Es ist ein abgekartetes Spiel der Machtentfaltung einfältiger Durchschnittstrottel a la Hacker & Rauch. D.h. je kleiner man ist und je weniger Lobby man hat, desto schneller wird man Opfer des Machtrausches.

    Die Themen sind also Ignoranz, Hybris & Soziopathie – aber sicher nicht Corona.

  10. HelmutK 20. Juli 2022 at 12:54Antworten

    @südtiroler
    „höchstens in Alten- und Pflegeheimen können Massnahmen getroffen werden, denn dort ist die vulnerable Gruppe.“

    Die einzig sinnvolle Massnahme für Vulnerable wäre eine Präventation über gesunde Lebensführung und Vitamin und Mineralstoff Supplementierung. Alles andere wie Masken, Abstands- und Hygieneregeln oder gar die Giftspritze sind nur sinnlose Schikanen oder Mord.

    Und grundsätzlich dürfen das nur Empfehlungen sein die absolut freiwillig sind!

    • suedtiroler 20. Juli 2022 at 16:26Antworten

      stimmt. hängt aber natürlich von der Art der Massnahmen ab.
      die Hände desinfizieren und kontaktlos die Temperatur zu messen z.B. ist etwas vollkommen anderes als eine Spritze vorauszusetzen.

  11. Fritz Madersbacher 20. Juli 2022 at 12:28Antworten

    „Es gibt auch nach über zwei Jahren keine Belege für einen Zusammenhang zwischen SARS-CoV2Infektionen bei Kindern und Jugendlichen und der Überlastung der Intensivstationen bzw. schweren und tödlichen Verläufen bei älteren Erwachsenen“
    Es gibt keinen ernstzunehmenden Zweifel an der Richtigkeit dieser Aussage. Nur: sie ist ein vernichtendes Urteil über unsere Gesellschaft, ihre Einrichtungen, ihre psychische Anfälligkeit und ihren selbstzerstörerischen Umgang mit ihrer eigenen Zukunft, nämlich ihren Kindern! Wir können und dürfen uns jede Arroganz und lächerliche Aufgeblasenheit abschminken!

    • anamcara 20. Juli 2022 at 13:20Antworten

      “Nur: sie ist ein vernichtendes Urteil über unsere Gesellschaft, ihre Einrichtungen, ihre psychische Anfälligkeit und ihren selbstzerstörerischen Umgang mit ihrer eigenen Zukunft, nämlich ihren Kindern!”

      Ein wenig off-topic aber ein bemerkenswerter Artikel “vom Szientismus” * von Dr. Barbara Houbre Psychologin, Psychoanalytikerin, über die moralischen Sackgassen des Staates zur medizinischen Ethik.

      Auszüge

      In dieser Gesundheitskrise, die zur politischen Krise geworden ist, tritt die moralische und universelle Aufforderung zur Impfung die elementarsten Grundsätze der öffentlichen Gesundheit fröhlich mit Füßen.

      Kinder und Jugendliche wurden aufgefordert, sich impfen zu lassen, nicht zu ihrem eigenen Nutzen (da der individuelle Nutzen in dieser Altersgruppe nicht nachgewiesen wurde), sondern zum Nutzen der Älteren.
      Dies ist nicht mehr und nicht weniger als eine politische Instrumentalisierung der Jüngsten, die gegen die wesentlichste Ethik im Gesundheitsbereich verstößt.
      Die Impfung dient also nicht dem Schutz der Kinder, einer doch anfälligen Bevölkerungsgruppe, sondern dem Schutz der Erwachsenen.
      Da der kollektive Nutzen den individuellen Nutzen überwiegt, ist der Bruch mit der Ethik vollzogen.

      Die Kommunikation rund um den Impfstoff hat somit einer Absicht gedient:
      Der blinden Massenimpfung.

      Wir weisen darauf hin, dass die Wahrheit im Gegensatz zur Lüge keiner Absicht dient. Das ist die Lehre, die das Gleichnis von der Wahrheit, die den Weg der Lüge kreuzt, vermittelt.

      Die Medizin, die uns während dieser Gesundheitskrise durch eine Impfung für alle angeboten wurde, ist eine Medizin ohne Klinik.
      Eine Medizin, die sich mit einem Organismus befasst, ohne Alter, ohne Besonderheiten, ohne Komorbidität, ohne Gewicht, ohne Geschichte, ohne Begleitpathologie, ohne Allergien. Eine Medizin ohne Arzt und ohne Patient.
      Eine entmenschlichende Medizin.
      Eine Voraussetzung, um eine Gesundheit einzuführen, der man prompt die Freiheit opfert.

      Die medizinische Maßnahme der Impfung wurde so zu einem politischen Akt.

      Die totalitäre Versuchung der medizinischen Praxis ist nicht neu. Skrabanek[10], Professor für Medizin am Trinity College, prangerte bereits 1997 den „schleichenden Totalitarismus“ des „Kults einer Supergesundheit“ (Biostylismus) an, mit der Gefahr einer kollektiven Verhaltensnormierung, die zur Staatspolitik erhoben wird.

      Diese Gesundheitskrise ist also, abgesehen von dem Bruch, den sie herbeigeführt hat, Teil einer gewissen Kontinuität einer Bewegung, die bereits vor mehreren Jahrzehnten begonnen hat.

      Für Hannah Arendt wird der Totalitarismus nicht aufgrund der Unterdrückung oder der begangenen Verbrechen als solcher bezeichnet, sondern aufgrund seiner Fähigkeit, sich in die Intimsphäre der Familie einzumischen.

      Das neue ärztliche Ethos lässt sich wie folgt zusammenfassen: „Die Protokolle respektieren und anwenden“, die unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit und des „guten Verhaltens“ erstellt wurden.

      Wir haben es hier mit einer pervertierten Form der Ethik zu tun.
      Diese Ethik ermöglicht es, einem anderen Menschen ohne Reue Schaden zuzufügen und sich bei ihrer Anwendung nach dem Motto „Es ist ein schmutziger Job, aber man muss ihn machen“ als rechtschaffen zu fühlen.

      Diese Perversion der Berufsethik ermöglicht es den politischen Entscheidungsträgern, sich tugendhaft zu fühlen, ohne jemals die moralische Bedeutung der Impfpflicht zu hinterfragen.
      Kant würde sich sicherlich im Grab umdrehen.

      Gut und Böse werden auf die Einhaltung des Protokolls reduziert.
      Hannah Arendt hat dies als „Die Banalität des Bösen“ bezeichnet.

      Die Ethik, die in dieser Gesundheitskrise durchgesetzt wird, ist definitionsgemäß anti ethisch, da es keine Ethik ohne Reflexion des Subjekts über sein Handeln geben kann.

      *https://www.expressis-verbis.lu/2022/07/16/von-den-moralischen-sackgassen-des-staates-zur-medizinischen-ethik/

      • Fritz Madersbacher 20. Juli 2022 at 18:10

        @anamcara
        20. Juli 2022 at 13:20
        „Wir haben es hier mit einer pervertierten Form der Ethik zu tun. Diese Ethik ermöglicht es, einem anderen Menschen ohne Reue Schaden zuzufügen …“
        Das ist die „Ethik“ und „Solidarität“ des Hypochonders: ‚Die anderen müssen alles tun, um mich zu schützen‘. Ich bin kein Feind der Hypochonder, denn sie wissen nicht, was sie tun, und sie können nichts dafür, wie sie sind, und sie können nicht anders. Aber ich bin ein Feind der gesellschaftlichen Bedingungen, in denen diese Ichbezogenheit, dieser Egozentrismus ins Unermeßliche gewachsen sind: die bürgerliche Gesellscxhaft auf Basis einer kapitalistischen Ökonomie.
        „Die Alten und die Kinder – die beiden Gruppen, die sich selbst schwieriger schützen können, werden regelrecht platt gemacht“ (Claudia, 20. Juli 2022 at 17:41, siehe unten) – das ist das beschämende Ergebnis!

  12. Lump 20. Juli 2022 at 11:50Antworten

    Wie wäre es mit einer Liste aller Länder, in denen die Kinder noch mit Terror von dem Coronaregime bedroht werden?

  13. suedtiroler 20. Juli 2022 at 11:37Antworten

    Lobenswert, aber das sollte für alle Bereich der Gesellschaft gelten.
    höchstens in Alten- und Pflegeheimen können Massnahmen getroffen werden, denn dort ist die vulnerable Gruppe.
    aber sonst muss dieser Wahnsinn aufhören, ein für alle mal!

    • Frühling 20. Juli 2022 at 15:28Antworten

      Die Maßnahmen gehören schon längst alle gestoppt. Auch in Alten- und Pflegeheimen. Wer glaubt sich weiterhin schützen zu müssen, soll das machen und die anderen in jeder Altersgruppe in Ruhe lassen.

    • Claudia 20. Juli 2022 at 17:41Antworten

      Gerade in den Alten- und Pflegeheimen leiden die alten Menschen am Meisten durch diese sinnlosen Maßnahmen. Sie können nach wie vor nicht normal Besuch bekommen, teilweise haben die Leute ihre Enkel 2 Jahre nicht gesehen. Die Vereinsamung ist nach wie vor da. Wann gehen die Leute deswegen endlich auf die Straße? Die Alten und die Kinder – die beiden Gruppen, die sich selbst schwieriger schützen können, werden regelrecht platt gemacht. Möge die Mehrheit in Windeseile erwachen, um dem Unsinn ein Ende zu bereiten.

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