Kanadas Justin Trudeau wie Holland am Weg zu Vernichtung der Landwirtschaft

10. Juli 2022von 3 Minuten Lesezeit

Justin Trudeau ist bekannt für seine radikalen Covid-Maßnahmen und totalitären Reaktionen auf Proteste dagegen. Ebenso radikal versucht er sich an der Vernichtung der kanadischen Landwirtschaft unter dem Deckmantel des Klimaschutzes.

Im Dezember 2020 stellte die Trudeau-Regierung ihren neuen Klimaplan vor, der darauf abzielt, die Lachgasemissionen (Distickstoffmonoxid-Emissionen) aus Düngemitteln bis 2030 um 30 % unter das Niveau von 2020 zu senken.

Der Abgeordnete und ehemalige Landwirtschaftsminister von Alberta, Devin Dreeshen, ist besorgt darüber, dass Premierminister Justin Trudeau den kanadischen Landwirten dasselbe antut, was den niederländischen Landwirten widerfährt.

Was den holländischen Landwirten widerfährt, macht Trudeau mit den kanadischen Landwirten„, so Dreeshen in Interviews.

„Es gibt kein Patentrezept, um mit weniger Dünger mehr Lebensmittel anzubauen. Trudeau macht alles teurer für die Leute, die unsere Lebensmittel anbauen, aber dann tut er schockiert, wenn die Leute sich keine Lebensmittel mehr leisten können. Das ist er.“

Jüngste Daten von Farm Credit Canada zeigen, dass die Preise für Stickstoffdünger zwischen den Steuerjahren 2020-21 und 2022-23 um 148 % gestiegen sind, von 550 $ pro Tonne auf 1.365 $ pro Tonne.

Düngemittel spielen eine wichtige Rolle für den Erfolg des Agrarsektors und haben im letzten Jahrzehnt zu Rekordernten beigetragen. Sie haben dazu beigetragen, dass die kanadischen Ernteerträge, Getreideverkäufe und Exporte gestiegen sind„, heißt es in einer Pressemitteilung von Agriculture and Agri-Food Canada.

Allerdings haben auch die Lachgasemissionen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Einsatz synthetischer Stickstoffdünger, erheblich zugenommen. Aus diesem Grund hat die kanadische Regierung ein nationales Ziel zur Verringerung der Düngemittelemissionen festgelegt, das Teil der Verpflichtung ist, die gesamten Treibhausgasemissionen in Kanada bis 2030 um 40-45% zu reduzieren ….“.

Dies ist ein stillschweigendes Eingeständnis, dass jeder Versuch, die Emissionen durch eine Verringerung des Stickstoffdüngers zu senken, zu einer Verringerung der Ernteerträge im nächsten Jahrzehnt führen wird.

Und tatsächlich, laut einem Bericht von Fertilizer Canada:

Total Emission Reduction (Gesamtemissionsreduzierung) eine Obergrenze für die zulässigen Gesamtemissionen von Düngemitteln von 30 % unter dem Niveau von 2020 festgelegt. Da der Ertrag kanadischer Feldfrüchte direkt mit dem richtigen Einsatz von Düngemitteln zusammenhängt, führt dies zu einer Obergrenze für die Produktivität der kanadischen Landwirtschaft, die weit unter dem Niveau von 2020 liegt….

Es wird geschätzt, dass eine absolute Emissionsreduzierung von 30 % für einen Landwirt mit 1.000 Hektar Raps und 1.000 Hektar Weizen eine Gewinnminderung von etwa 38.000 bis 40.500 Dollar pro Jahr bedeutet.

Im Jahr 2020 haben westkanadische Landwirte etwa 20,8 Millionen Hektar Raps angebaut. Legt man diese Werte zugrunde, könnten die landwirtschaftlichen Einnahmen aus dem Rapsanbau kumuliert um 396 bis 441 Mio. $ pro Jahr sinken. Weizenbauern könnten einen Rückgang von 400 Mio. $ erfahren.

Darüber hinaus glaubt Fertilizer Canada nicht, dass eine erzwungene Verringerung des Düngemitteleinsatzes auch nur zu einer Verringerung der Treibhausgase führen wird, sondern dass es zu einer Verlagerung von Kohlenstoff in andere Länder kommen könnte.

Nichtsdestotrotz macht die Regierung Trudeau weiter, und Bauernverbände, die mit Farmers Forum sprechen, fragen sich nun, ob er absichtlich versucht eine Nahrungsmittelknappheit herbeizuführen – auf die sich die Kanadier laut Trudeau vorbereiten sollen.

Letztlich geht es um „Reset the Table“ als Teil des „Great Reset“, also die Ablöse landwirtschaftlicher Nahrungsmittelproduktion durch eine gentechnische, großindustrielle Fertigung.

Bild von James Wheeler auf Pixabay

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12 Kommentare

  1. Hanna 10. Juli 2022 at 19:27Antworten

    In der 112. SCA am 8. Juli waren Willem ENGELS und RA Jeroen POLS zu Gast, berichteten v.a. von den umfassenden Bauernprotesten, und wurde im Zuge dessen erwähnt, daß ein davon betroffener Landwirt den Behörden nun angeboten habe, seinen gesamten Viehbestand zu verkaufen, und hätte er sich auch verpflichtet, auf seinen Agrarflächen auf Lebenszeit kein Vieh mehr mehr zu halten. Nein, das genüge nicht, wurde ihm beschieden, man brauche seine gesamten Flächen, das LAND.

    Es ist zu erwarten, daß die niederländische Regierung mit angedrohten Enteignungen ernst macht.

    Von einer konkreten, bereits im Gange befindlichen Enteignung handelt ein Beitrag auf der von Willem ENGELS betreuten Plattform ‚Viruswaarheid‘ *), unter dem Titel

    »Erste Landenteignung seit Bekanntgabe der Stickstoffpläne«.

    viruswaarheid.nl/juridisch/eerste-landonteigening-sinds-aankondiging-stikstofplannen (Artikel auch auf deutsch)

    Erstaunlich dabei ist, die Enteignung des betr. Landwirts – Milchbauer in vierter Generation aus der Gemeinde Krimpenerwaard mit 26 Hektar Land – wurde bereits 2021 (!) verfügt.

    Gegen die Enteignung hatte der Betroffene in diesem Frühjahr geklagt. Nun allerdings, am 17. Juni, hat das Bezirksgericht Den Haag die Klage des Bauern abgewiesen und entschieden, er müsse sein Land verkaufen, „um einem Naturschutzgebiet Platz zu machen“.

    Das wird sicherlich kein Einzelfall bleiben. Es geht nicht um die Verringerung von Stickstoff, CO2 odgl. oder sonst etwas, sondern um die Inbesitznahme von Flächen, das Land selbst.

    Enteignen geht im Grunde ganz einfach, WENN das Interesse der Allgemeinheit (was auch immer das konkret sein mag) das Interesse des Einzelnen (seinen Besitz, nämlich sein Eigentum, zu behalten) übersteigt. Eine Sache der sog. Interessenabwägung.

  2. Markus 10. Juli 2022 at 16:39Antworten

    Diese WEF hörigen Politiker sind doch alle gekauft- es wird wohl nicht irgendwer glauben dass dieser wahnsinn der da betrieben wird in den einzelnen Hirnen diese pseudopolitiker entsprungen ist. Die gaze irren des WEF samt gates, Soros und Konsorten sind doch Hochkriminelle die die menschheit unter ihre Kontrolle bekommen wollen.
    Dieser Wahnsinn muss gestoppt werden und zwar rasch.

    • mayerhansi 12. Juli 2022 at 9:16Antworten

      Am Abzeichen des WEF, das sie sich zeitweise angesteckt haben und wovon Bilder existieren, sind unsere Polit-VERBRECHER deutlich erkennbar! Anklagen wegen Hochverrats wären vermutlich – im Hinblick auf die von Sympathisanten bereits gekaperte Justiz – eher sinnlos und mit der durch Dauerpropaganda verblödeten Wählermasse wird keine Wende zu erwarten sein.

  3. h.mild 10. Juli 2022 at 16:19Antworten

    Seit Jahren wurde der Eintrag von Stickstoffdünger zurückgefahren, was ua. auch iS. des Trink-und Grundwasserschutzes, aber auch aus Kostengründen durchaus sinnvollerweise geschah, bis zu einem gewissen Punkt.
    Aber, jetzt sollen die Existenzen selbsttändiger(sic!) Bauern als Grundnahrunsmittelerzeuger, iwSdW. offiziell(!) vernichtet werden.
    Warum?
    Im 15.-17.JH während der Aufstände der ausgepressten und unterdrückten, zgT. leibeigenen Bauern, gab es einen „Religionsführer“, der deren Massakrierungen und Verbrennen der Höfe als „gottgefällig“ pries, ganz im Sinne derjenigen Fürsten, die ihm uva. parsitär lebenden Figuren, die Fettlebe bezahlten. Das mündete letztlich in den 30jährigen Krieg, dessen Folgen bis in die Jetztzeit anhalten.
    Heute schwänzen die „modernen“ Reilgionsführer der „Klima- & Gendergaga-Sekte“ -aka Kultur-Marxisten- die Schule, kleben sich auf Straßen fest, sitzen entscheidenderweise in Bunttagen/Palavermente und BuntreGIERungen, jetten in der „First“ um die W€lt, auch wiederum bezahlt vom G€ldadel, predigen dabei anderen(natürlich!) Nahrungs-, und iwS. Atemverzicht, und preisen letztendlich mehr oder weniger offen die Existenzvernichtung von Bauern & Mittelstand als „alternativlos“, und damit im weiteren die Vernichtungen demokratischer Gesellschaften an sich.

    Also: „Cui bono?“
    Wer wird wohl die Nahrungsmittelerzeugung der Menschen sicherstellen und daran verdienen?
    Wird es doch irgendwann mal zu Verteilung von -> Soylent-GRÜN für den Plebs kommen?

    Mahlzeit.

    P.S. Im übrigen sieht man gerade in -> Sri Lanka, was der GRÜNE Wahn, die Umstellung auf „100% Bio“ in der Landwirtschaft, so anrichtet -> Tichys Einblick, ua.

  4. Der Schuster 10. Juli 2022 at 14:16Antworten

    Die Emission von Lachgas soll angestiegen sein? Davon hätte man doch etwas spüren müssen. Mir kommt es vor, dass sie seit ca. zwei Jahren stark zurück geht.

  5. avstriavsky 10. Juli 2022 at 14:03Antworten

    Die ganzen Spielchen des Wertloswesten sollte man gelassen sehen, auch wenn wir in ebendiesem Wertloswesten demnächst dadurch in ein Jammertal getrieben werden.

    Die Weltwirtschaft ist gerade in einem Umbau- bzw. Neustrukturierungsprozess. Die Staaten ausserhalb der westlichen Blase haben erkannt, dass sie mit dem Wertloswesten so nicht weiter wursteln können, ohne dabei von der VSA getriebenen Systematik der Ausbeutung unter die Räder genommen zu werden.

    Als Folge dessen formiert sich gerade eine neue multipolare Ordnung die BRICS+ genannt wird. In diesem Verbund wird ein neues Finanztransaktionssystem abseits des diktatorischen SWIFT entstehen und es wird demnächst eine neue Reservewährung geschaffen, welche den Petrodollar ablösen wird. Außerdem entstehen Kooperationen in den Sektoren Energie, Bildung, Sicherheit (MIL-Sektor).

    Den Wertloswesten wird es demnächst mit Karacho zerreissen. Das Obskure dabei ist: Der Wertloswesten hat diese Enwicklung selbst angekurbelt. In ihrer Überheblichkeit haben die westlichen Kapitaleliten nämlich essenzielle Faktoren scheinbar nicht berücksichtigt. Die sogenannte „westliche Welt“ macht nur ca 15-20% des Welt aus, die restlichen 80-85% haben durchaus andere Interessen. In anderen Zahlen ausgedrückt: der Wertloswesten hat ca. 770 Millionen Menschen/Konsumenten, alleine die BRICS+ Staaten haben ca 3,6 Milliarden Menschen/Konsumenten.

    Möge sich nun jeder für sich ausmalen, wohin die Reise im Wertloswesten gehen wird.

  6. jhampe2 10. Juli 2022 at 13:25Antworten

    Die konventionellle Landwirtschaft führt ökologisch in die Sackgasse. Die Böden werden zerstört, das Grundwasser belastet und die Nahrungsmittel verarmen an nützlichen Inhaltsstoffen (in 30 Jahren z.B. 70% weniger Magnesium in Gemüse). Letztlich ist der Schaden für Umwelt und Mensch enorm.
    Eine andere Art der Landwirtschaft ist not-wendig. Aber nicht von oben diktiert.

    https://bees4life.org/de/bienensterben/loesungen/nachhaltige-landwirtschaft/landwirtschaftliche-grossbetriebe
    https://www.tomorrow-derfilm.de/
    https://www.sekem.com/en/index/ :wie man eine gesunde Lebensgrundlage schaffen kann

  7. anamcara 10. Juli 2022 at 11:15Antworten

    Ein wenig off-topic aber aufklärend in Bezug auf den Agrar- und Lebensmittelsektor und die Entwicklung und Umsetzung von Schlüsseltechnologien, z. B. Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Internet der Dinge, Biotechnologie sowie Mikro- und Nanotechnologie in diesem Bereich.

    Dokumente, die als Antwort auf einen FOI-Antrag eines Mitglieds des niederländischen Repräsentantenhauses veröffentlicht wurden, zeigen, dass die niederländische Regierung mit dem Weltwirtschaftsforum zusammenarbeitet, um den Global Reset durchzuführen.

    Die Niederlande waren stolzer Gastgeber des Global Co-ordination Secretariat („GCS“) für das weltweite Netzwerk der Food Innovation Hubs*“, schrieb Foodvalley, das führende europäische Innovationszentrum in diesem Netzwerk.

    Die Niederlande sollen das Zentrum für globale Lebensmittelinnovation mit dem Global Coordinating Secretariat (GCS) in Wageningen bilden.

    “Es war großartig, dass die Initiative von den Foodvalley Mitgliedern Mengniu Dairy, DSM und Unilever diese Woche bei der Online-Panelsitzung des WEF Davos über die Transformation der Lebensmittelsysteme unterstützt wurde“, sagte der niederländische Premierminister Mark Rutte Ende Januar.

    Der Artikel von Foodvalley fuhr fort: „Mehr als 20 Organisationen arbeiten bereits als *Food Innovation Hubs in Kolumbien, Indien, Europa, Südostasien und mehreren Ländern Afrikas zusammen.

    Die Bill & Melinda Gates Foundation hat eine mehrjährige Unterstützung für die Entwicklung eines Food Innovation Hub in Indien bereitgestellt, und mehrere Partner aus dem öffentlichen und privaten Sektor haben Sachmittel zur Unterstützung der Entwicklung von Hubs in verschiedenen Regionen zugesagt.“

    Klingt auf den ersten Blick nicht schlecht aber Foodvalley vermeidet es, darauf hinzuweisen, dass die Initiative wie bereits erwähnt, besonderes Augenmerk auf die Entwicklung und Umsetzung von Schlüsseltechnologien legt, z. B. Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Internet der Dinge, Biotechnologie sowie Mikro- und Nanotechnologie im Agrar- und Lebensmittelsektor.

    *Food Innovation Hubs sind eine vorwettbewerbliche und marktorientierte Partnerschaftsplattform, die darauf abzielt, lokale Innovationsökosysteme zu stärken, um innovative Lösungen für die Transformation der Lebensmittelsysteme nachhaltig zu verbreiten.

  8. federkiel 10. Juli 2022 at 10:56Antworten

    Massentierhaltung, versaute Böden, versautes Grundwasser, das ist ja schon lange ein Thema, daß man nicht so weiter machen kann. Man hat es verabsäumt, diesbezüglich sanfte Maßnahmen zu setzen, die nicht die Existenz der Bauern zerstört. Nun, da die Düngemittel aus den Produktionsländern Ukraine und Russland sanktioniert sind, bzw. nicht verfügbar sind, soll deren Verwendung gekürzt werden, das nenne ich Verschleierung der Tatsachen.
    Die Düngemittelproduktion basiert überigens auf dem Haber-Bosch-Verfahren, am 8.11.1911 in Berlin patentiert via BASF.
    Von Monsanto, jetzt Bayer, will ich gar nicht reden.

    Auch die Bauern müssen sich selbst beim Schopf nehmen, die diese Art von Landwirtschaft exezessiv betrieben haben, denn es gibt eine Minderheit, die da ausgestiegen sind, und recht gut zurechtkommen. Man sieht also, es geht auch anders.

  9. suedtiroler 10. Juli 2022 at 10:46Antworten

    Sie wollen auf Biegen und Brechen mehrere Notlagen erzeugen (Lebensmittel, Energie, usw.) um die Menschen zu enteignen und letztlich zu kontrollieren.

    Über die fundamentalen Bedürfnisse aller Menschen können sie das am schnellsten erreichen: Essen und Energie

    Denn die wenigsten sind autark und können sich vom System abkoppeln udn selbst versorgen.
    Die Massen werden verarmen, enteignet und letztlich kontrolliert.

  10. Jan 10. Juli 2022 at 10:18Antworten

    Es muss nicht hinter jedem behaupteten Plan auch ein realistisch umsetzbares Ziel stehen!

    Nehmen wir umgekehrt an, hinter Covid, Bauern, Ukraine stünde das Ziel, soviel Chaos wie möglich anrichten zu wollen, dann wäre es klug, einen möglichst nebeligen Plan zu behaupten.

    Können wir ausschließen, dass hier religiöse Fanatiker oder Psychopaten maximalen Schaden anrichten wollen?

    Schauen wir in die jüngste Außenpolitikgeschichte der USA, sehen wir, dass entgegen aller behaupteten Pläne von Demokratisierung stets maximales Chaos geschaffen wurde. Folgt nach dem „Arabischen Frühling“ also ein „Europäischer Frühling“? Denn Frau Nuhland hatte ja offen gesagt, dass einem Europa egal wäre!

    Dagegen spricht, dass das Chaos scheinbar auch die USA selbst erreicht. Man sollte diesen Punkt gut im Auge behalten.

    Dass eine Elite sich zeitgleich überall auf der Welt die Mehrheit zum Feinde machen soll, um diese dann besser steuern zu können, wäre strategisch nicht sehr einleuchtend. Der lange Siegeszug des Kommunismus hat gezeigt, dass dies nicht nötig ist, man kann zunächst Schwerpunkte setzen.

  11. Stefan Ochsner 10. Juli 2022 at 9:46Antworten

    Als Rezipient von Hoimar von Dittfurth würde ich was den Düngemitteleinsatz anlangt zur Kostenwahrheit raten. Für die Herstellung einer Tonne Dünger braucht man das Energieäuquvivalent von einer Tonne Rohöl. Die Preise für Getreide müssten es Landwirten erlauben davon gut zu leben. Erst wenn die Bauern mit dem Rücken zur Wand stehen sind sie bereit ohne Rücksicht intensivst zu wirtschaften, auch zum Schaden der Natur. Konsequenterweise gibt es in Indien Selbstmorde unter Bsuern en masse und in Nordamerika kaufen Konzerne Land – was nie geschehen darf wenn man auf menschengerechte Nahrungsmittelerzeugung wert legt.
    Holländische Landwirtschaft ist pervers und wenn Südzucker Flächen kauft (ganze Ortschaften) dann ist das ein Skandal. Zu Recht gab es geundverkehrskommissionen. Grundbesitz hat nichts in den Händen reicher Leute die in shareholder value Kategorien denken zu tun.
    Den Düngemitteleinsatz zu hinterfragen – Hoimar von Dittfurth – darf sein. Die Lenkung von oben ist ein Beweis wie sehr im Wertewesten die Demokratie entwickelt ist wenn das alles ohne Diskussion mit den Betroffenen angeordnet wird (auch experimentelle Gentherapeutika)

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