Tödliche Lockdowns: Alleine in USA 170.000 zusätzliche Todesfälle

21. Juni 2022von 3 Minuten Lesezeit

Für die Kritiker der Pandemie-Politik steht außer Frage, dass die Covid-Maßnahmen unzählige Leben nicht nur zerstört, sondern in viel zu vielen Fällen auch ausgelöscht haben. Das haben schon mehrfach Studien nachgewiesen, diesmal wieder eine aus den USA. Das U.S. National Bureau of Economic Research (NBER) hat die Zahl der Todesfälle in den Covid-Jahren 2020 und 2021 im Vergleich zu den Vorjahren analysiert.

Allerdings ist es schwierig, die Opfer der Lockdowns zu beziffern. Das U.S. NBER hat die Zahl der Todesopfer in den Covid-Jahren 2020 und 2021 im Vergleich zu den Vorjahren analysiert. Das Ergebnis: Allein in den USA haben die Abriegelungen wahrscheinlich 170.000 Menschenleben gefordert.

Die Menschen starben unter anderem an vermehrten Herzerkrankungen (was auch als Hinweis auf Impfstoff-Nebenwirkungen gesehen werden kann), an Diabetes und an den Folgen von Fettleibigkeit. Auch drogen- und alkoholbedingte Todesfälle nahmen zu.

Auch die Zahl der Tötungsdelikte nahm zu – ebenso wie die Zahl der Verkehrstoten. Auffallend ist, dass Covid-19 in erster Linie ein Risiko für ältere Menschen darstellte, während die Zunahme der nicht durch Covid verursachten Todesfälle alle Altersgruppen ab 18 Jahren betraf.

Die Autoren kommen zu folgendem Schluss:

„Wenn wir unsere Schätzungen über alle Ursachen und Altersgruppen hinweg zusammenfassen, schätzen wir, dass es bis Ende 2021 zu 171.000 zusätzlichen Todesfällen durch Nicht-Covid kommen wird, plus 72.000 nicht gemessene Todesfälle durch Covid. The Economist hat Mortalitätsdaten auf nationaler Ebene aus der ganzen Welt zusammengetragen und kommt zu einer ähnlichen Schätzung für die USA von 199.000 (einschließlich aller nicht gemessenen Covid) oder etwa 60 Personen pro 100.000 Einwohner (Global Change Data Lab 2022). Für die Europäische Union als Ganzes ist die Schätzung mit 64 nicht-covidbedingten überzähligen Todesfällen pro 100.000 Einwohner nahezu identisch. Im Gegensatz dazu liegt die Schätzung für Schweden bei -33, was bedeutet, dass die nicht-covidalen Todesursachen während der Pandemie eher niedrig waren. Wir vermuten, dass einige der internationalen Unterschiede auf den Standard zurückzuführen sind, nach dem ein Todesfall als Covid eingestuft wird, aber vielleicht hängt das schwedische Ergebnis auch damit zusammen, dass der normale Lebensstil der schwedischen Bürger so wenig wie möglich gestört wurde.“

Colateral-damage-lockdown-USA Seite 13

EU-Länder mit strengen Maßnahmen schnitten demnach ähnlich miserabel ab – Schweden hingegen, das auf harte Restriktionen weitgehend verzichtete, verzeichnete einen leichten Rückgang der nicht durch Covid verursachten Todesfälle.

Eine Analyse der HART Group kommt zu ähnlichen Ergebnissen:

Die Lockdowns führten zu einer Isolierung von unserer sozialen und beruflichen Welt. Im jüngsten Bericht von MIND heißt es: „Isolation und Einsamkeit haben die psychische Gesundheit der Menschen verschlechtert, wobei junge Menschen besonders stark betroffen sind.“ Ähnliches gilt für ältere Menschen, insbesondere für Menschen in Pflegeheimen. Die unbeabsichtigten Folgen, die sich daraus ergeben, dass älteren Menschen Aktivität, Familie und soziale Interaktion genommen werden, sind möglicherweise schwerwiegender als die direkten Krankheitsfolgen der Einsamkeit, die in einer Reihe von Pflegeheimen in den USA als Todesursache genannt wird.

In Anbetracht dessen, was wir heute wissen, kann man der Schlussfolgerung von Professor Doug Allen, der die Kosten und den Nutzen des Einsperrens in Kanada analysiert hat, nur schwerlich widersprechen: „Das Einsperren wird als eines der größten politischen Versäumnisse in Friedenszeiten in die moderne Geschichte eingehen.“


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6 Kommentare

  1. Fritz Madersbacher 21. Juni 2022 at 16:53Antworten

    „Tödliche Lockdowns: Alleine in USA 170.000 zusätzliche Todesfälle … Für die Kritiker der Pandemie-Politik steht außer Frage, dass die Covid-Maßnahmen unzählige Leben nicht nur zerstört, sondern in viel zu vielen Fällen auch ausgelöscht haben“
    Das ist für jeden Beobachter und Leidtragenden dieser Schwindelpandemie schon lange klar ersichtlich. Dafür passt das Akronym ‚P-AIDS‘ (= ‚Pandemy Acquired Immune Deficiency Syndrome‘). Es addiert sich zu ‚V-AIDS‘ (= ‚Vaccine Acquired Immune Deficiency Syndrome‘). Dazu kommen immense gesellschaftliche und wirtschaftliche Schäden, gipfelnd in einer in ihrem Ausmass noch nicht abschätzbaren Beschädigung unserer Kinder und ihrer Zukunft …

  2. anamcara 21. Juni 2022 at 12:39Antworten

    „Isolation und Einsamkeit haben die psychische Gesundheit der Menschen verschlechtert, wobei junge Menschen besonders stark betroffen sind.“

    -Die Trendstudie “Jugend in Deutschland“ für junge Erwachsene im Alter von 14 bis 29 Jahren belegt, dass unter Corona 40 Prozent der Befragten über Beeinträchtigungen ihrer psychischen Befindlichkeit klagten.
    Die am häufigsten berichteten Belastungen waren Stress (45 Prozent), Antriebslosigkeit (35 Prozent) und Erschöpfung (32 Prozent).
    Mehr als jeder vierte Befragte litt unter Depressionen.
    13 Prozent hatten das Gefühl von Hilflosigkeit und sieben Prozent berichteten von Selbstmordgedanken.

    „Auch drogen- und alkoholbedingte Todesfälle nahmen zu“
    .
    San Francisco ist nach wie vor mit einer Überdosis-Epidemie „San Francisco Overdose Deaths Nearly Triple Toll From COVID“ konfrontiert, denn die Zahl der Todesfälle durch Überdosis war im Jahr 2020 fast dreimal so hoch wie die Zahl der an und mit COVID Verstorbenen.

    Die Daten der Stadt zeigen, dass es insgesamt 713 Todesfälle durch Überdosen gab, verglichen mit 261 COVID-19 Todesfällen im Jahr 2020.

    „Schlimm ist eine Untertreibung. Ich würde sagen, es ist schrecklich, es ist fahrlässig, es ist eine Drogen-Epidemie an und für sich, und das war nicht immer so“, sagte Jenny Shao, eine freiberufliche Multimedia-Videojournalistin und gebürtig aus San Francisco, gegenüber NTD Television.

  3. Glass Steagall Act 21. Juni 2022 at 11:52Antworten

    Und vergessen wir nicht die eingesperrte und von der westlichen Zivilisation inzwischen degenerierte Jugend. Sie wird die nächste Generation sein, die „Einsperren“ als völlig normal betrachtet. Auch haben sie kein Problem damit, ihre Realität in die virtuelle Welt zu verlegen. Alles ideale Opfer für die Antifreiheitsmaßnahmen der Zukunft. Sie mögen auch digitale Vernetzung und haben kein Problem mit digitaler Kontrolle. Vermutlich haben sie auch kein Problem mehr mit Transhumanismus und deren Folgen. Sie wissen heute schon nicht mehr wie ein Baum oder ein Vogel heißt. Sie werden auch Freiheit nicht mehr kennen, aber dafür können sie dann Gendern und ihr Geschlecht mehrmals ändern. Das ist die Freiheit von morgen. Und Young Global Leadership wird dann Pflichtfach an den Schulen.

  4. Frühling 21. Juni 2022 at 11:15Antworten

    Natürlich hatten die Zwangskasernierungen ganz erhebliche negative Auswirkungen. Wenn einem wildfremde Menschen plötzlich verkünden: Wir wissen was gut für dich ist. Du bleibst jetzt über Monate zu Hause. Du wirst geschützt. Und schützt andere. Keine Widerrede. Ansonsten musst du mit knallharten Sanktionen rechnen. Wenn so mit Menschen umgegangen wird, hat das ganz erhebliche Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit.

  5. Jan 21. Juni 2022 at 11:13Antworten

    Als Laie finde ich diese Zahlen nicht sonderlich dramatisch. Wenn allerdings der Tod von 170.000 Gesunden in Kauf genommen wurde, um unwirksame Medikamente und Grundrechtseinschränkungen durchzusetzen, dann geht das natürlich nicht. Wir wissen nicht, ob sich die Sterblichkeit schon aufgrund der natürlichen Bevölkerungsentwicklung erhöht oder erniedrigt hätte – in derartigen Berechnungen kann man immer allerhand verstecken. Daher traue ich den Modellierungen nicht, weder auf der einen noch auf der anderen Seite.

    Ein „Impfstoff“, der nicht Antikörper, sondern das Antigen, also das „Gift“, im Körper herstellen lässt, damit die Antikörper dann die körpereigenen Zellen herausreisst und abbaut, ist für mich inakzeptabel. Wissen wir, in welchem Organ das stattfindet und wann es beendet ist? Können wir ausschließen, dass das Immunsystem neben dem Spikeprotein nicht auch andere Bestandteile der Zelle als fremd zu erkennen trainiert wird? Um diese „Impfung“ vorzunehmen muss außerdem das Immunsystem heruntergefahren werden. Und das mehrmals im Jahr?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies ohne Auswirkungen bleibt. Mich wundert, dass sich dies in den Zahlen kaum niederschlägt. Nach den subjektiven Erfahrungen von Pflegemitarbeitern wurden die Pflegestationen „geleert“. Ich alleine kenne mehrere nach Impfung Verstorbene. Ich kenne mehrere, denen es nach der Impfung nicht gut geht, deren Vorerkrankungen sich verstärkt haben: Lunge, Lymphe, Turbokrebs. Aber den meisten geht es gut.

    Ich finde das erstaunlich!

  6. Eva 21. Juni 2022 at 10:36Antworten

    Mal ehlrlich, dass die Covid-Maßnahmen alle ein Witz waren war abzusehen. Es wurde nicht nur dadurch viel zerstört, sondern auch viele Leben ausgelöscht. Hinterbliebenen erhalten kaum Unterstützung in Berlin, USA usw. vor einem Podest irgendein Politiker „der nichts als nur bedauert“ aber weitermacht. Verlogen wird weiter voranbetrieben: Die eigenen Interessen. Während der Staat sich indirekt durch die Inflation bereichert. Aber mit Unschuldsmine Reden halten.

    Viel zu viele unbenannte und unerkannten Opfer für meinem Geschmack. Gefolgt von vermehrten Impfstoff-Nebenwirkungen. Ja, es läuft alles in die falsche Richtung.

    Sorgen bereitet mir der Gewohnheitseffekt, denn dieser erlaubt keine Veränderung.

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