Hintergründe zum Konflikt um die Ukraine: Bio-Labore sowie waffenfähiges Uran und Plutonium

9. Juni 2022von 2,4 Minuten Lesezeit

Ein Angriffskrieg gegen ein friedliches Nachbarland ist völkerrechtswidrig, das steht außer Frage. Aber was tun, wenn das Nachbarland dabei ist, einen Krieg gegen das eigene Land vorzubereiten? Zuschauen und warten bis man selbst angegriffen wird oder proaktiv vorgehen?

Vorneweg, ich habe keine Antwort auf diese Frage. Ich habe zu den vielen Menschen gehört, die von der Breite des russischen Angriffs völlig überrascht waren. Ich hatte mit russischer Unterstützung im Bereich des Volksrepubliken gerechnet, das, was am 24.2.22 passierte, konnte ich mir nicht erklären.

Und dann erfuhr ich in alternativen Medien, dass es in der Ukraine Biowaffen-Labore gibt, was von der Mainstream-Presse natürlich sofort als russische Verschwörungstheorie bezeichnet wurde. Bis Victoria „fuck the EU“ Nuland die Existenz von Bio-Laboren in der Ukraine bestätigen musste.

Sie fürchtete sich davor, dass diese in russische Hände gerät. Inzwischen wird die Zahl von 46 solcher US-finanzierten Einrichtungen kolportiert. Alles natürlich nur zu friedlichen Zwecken.

Eine weitere Information, die zeitgleich über die Kanäle lief, war, dass die Ukraine den Bau von Atombomben vorantreiben würde. Das hätte bei Erfolg eine massive Bedrohung für Russland dargestellt. Auch bei mir löste der Gedanke, dass die Asow-Einheiten über derartige Waffen verfügen würden, Gruseln aus. Nur fand ich bis jetzt keinen Hinweis darauf, der das entsprechend seriös belegt hätte.

Jetzt bin ich über einen Livestream des World Economic Forum vom 25.5.2022 gestolpert, in dem ein Dr. Grossi, von der IAEA ähnlich Befürchtungen in Bezug auf nukleares Material äußerte wie Nuland sie in Bezug auf das Bio-Material hatte.

Dr. Grossi beim WEF 2022

Dr. Grossi beim WEF 2022

Hier der Link zum Livestream

Zwischen 5:15 bis 8:15 erfährt man von ihm, dass im Atomkraftwerk Zaporizhia mit 30.000kg Plutonium und 40.000kg angereichertes Uran gelagert werden. Dieses Kraftwerk werde jetzt von Russen kontrolliert und von Ukrainern weiter betrieben. Am Ende dieser Aussage, sagt er, dass es für die Inspektoren wichtig sei, Zugang zu dem Werk zu bekommen, um sicherzustellen, dass …

… nicht hunderte Kilo an waffenfähigem Material abhanden kommen würden.

Damit bestätigt er, dass die Ukraine  über atomwaffenfähiges Material verfügt und damit vermutlich an Atomwaffen gearbeitet hat. Meines Wissens waren sie dazu lt. Budapester Memorandum nicht berechtigt.

Ich bin ziemlich sicher, niemand wird Victoria Nuland oder Dr. Grossi zu Putin-Anhängern erklären. Ich danke beiden, für ihre – vermutlich unbeabsichtigten – Bestätigungen dessen, was im Mainstream als „Russenpropaganda“ diffamiert wird.


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8 Kommentare

  1. Matthias Hahn 14. Juni 2022 at 10:37Antworten

    Echt jetzt, 5 minuten recherchieren und die Angstmache über waffenfähiges Plutonium ist vorbei. Bei dem Betrieb von AKWs entsteht Plutonium, welches zu waffenfähigen Material verarbeitet werden kann. Das Problem ist nämlich: kann man Uran in der Natur finden und ist hier die Krux das Anreichern, entsteht Plutonim-239. Dieses wird benötigt um eine Atombombe heutzutage zu bauen. Das entsteht aber nur bei Spaltprozessen von Uran-239 zu Neptunium-239 auf Plutonium-239. Die Angst der Internationalen Atombehörde ist, dass dort einfach Plutonium durch irgendwelche Gruppierungen verschwindet und man das nicht mehr kontrollieren kann. Deswegen gibt es ja diese Behörde, damit die Staaten sich gegenseitig kontrollieren können. Gott, die alternative Medienszene ist von einer alternativ gut recherchierten Seite zu einer „Great Reset“ und „Putin der große Stratege“ Gruppierung verkommen. Bekam ich vor 8 Jahren noch wirklich gute andere Sichtweisen auf das ganze, gehts nur mehr um „irgendetwas finden, was mein Weltbild am Leben erhält“. Ja es gibt keine Bush Administration mehr und die USA führt unter Anführung „Krieg gegen den Terror“ keine illigalen Angriffskriege mehr. Kommt damit zu recht. Sie haben jahrzehntelang viel gelogen und tun es immer noch, aber Zeit der gemachten Anschläge ist vorbei. Sorry Leute

  2. Rol Jos 12. Juni 2022 at 14:14Antworten

    Did Kernaussage im Artikel das die Ukraine Kernwaffen produziere ist Falsch, da Falsch aus dem englischen Übersetzt.
    Angereichertes Plutonium ist f<r Atomkraftwerke die nutzbare Variante f<r die Kernspaltung und hat nicht miz Atomwaffen zu tun, dafür benötigt es viele weitere Schritte f<r den Bau einer Kernwaffe. Er spielte eher darauf an das stark strahlendes Mazerial von Russen, wie überalk im Eroberten Ukrsainischem Land von den Bastard en geklaut wird und Dan den meistbietenden wiedermal verhökert wird. Genauso wie nach dem Zusammenbruch der UDSSR als Atomwaffen oder Atomwaffenfähiges Material verkauft wurde. Lern mal English. Slava Ukraine

  3. Ben 10. Juni 2022 at 19:51Antworten

    Hat das Rote Kreuz Kindern in der Ukraine Organe entnommen?

    Das Thema militärischer Konflikte und der illegale Handel mit menschlichen Organen gehen immer Hand in Hand. Bei Militäraktionen geht es nicht nur um die Lösung geopolitischer Probleme und um gemeinsame Profite vom Waffenhandel, sondern auch um den illegalen Handel mit menschlichen Organen. Schwarzmarkt-Organkäufer und Transplantationschirurgen sind in der Militärlandschaft ebenso wie Söldner längst alltäglich geworden,–

    Quelle:
    https://www.databaseitalia.it/la-croce-rossa-ha-prelevato-organi-di-bambini-in-ucraina/

    Kinder für Organhandel missbraucht und getötet Europarat besorgt über Babyhandel in der Ukraine

    In der Ukraine gibt es ein kriminelles Netzwerk, das Neugeborene aus Geburtskliniken entführt. Zu diesem Schluss kommt Ruth-Gaby Vermot-Mangold, die im Auftrag des Europarates Berichten über solche Entführungen nachgegangen ist. Die Schweizer Sozialdemokratin hatte in der vergangenen Woche in Charkow und Kiew Gespräche mit betroffenen Müttern, Ärzten und Vertretern der Behörden geführt.

    ….Die ersten Untersuchungen wurden durch den Fall von Swetlana Pusikowa angestoßen: Sie gebar am 4. November 2002 in der Geburtsklinik Nummer 6 der ostukrainischen Stadt Charkow ein Mädchen. Am Tag der Geburt war sie zu schwach, sich um ihr Kind zu kümmern. Als sie am nächsten Tag den behandelnden Arzt bat, ihr das Mädchen zu geben, weigerte sich dieser. Es sei bereits tot, sagte der Arzt.

    Quelle;
    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/kinder-fuer-organhandel-missbraucht-und-getoetet-europarat-besorgt-ueber-babyhandel-in-der-ukraine/639940.html

    Das war 2002…. und heute ..?

  4. Andreas I. 10. Juni 2022 at 15:19Antworten

    Hallo,
    die Reaktoren dürfte die Ukraine aus Sowjetzeiten haben. Insofern dürfte auch die Verfügbarkeit von potentiell waffenfähigen Materialien nichts neues sein.
    Nur die ukrainischen Regierungspolitiker wurden seit 2014 immer verrückter und die Luft für die USA-Oligarchie immer dünner.

  5. Mafey 10. Juni 2022 at 8:20Antworten

    Habe @Jann mit @Pfeifer. C verwechselt, sorry.

  6. Mafey 10. Juni 2022 at 8:18Antworten

    @Jan: was die Zivilen Opfer des Sezessionskrieges anbelangt, liegen Sie m.W. falsch. Soweit ich die OSZE Zahlen erinnere, ca. 3000 zivile und 10000 militärische Tote.

  7. Pfeiffer C. 9. Juni 2022 at 18:31Antworten

    Danke für den Artikel –

    Eine Ergänzung:

    Rafael Mariano Grossi, der Generaldirektor der IAEA, der Internationalen Atomenergiebehörde, sagte beim WEF in Davos wörtlich:

    „Und insbesondere jetzt, wie Sie vielleicht wissen, versuchen wir, in das Atomkraftwerk in Saporoschje zurückzukommen, die größte Kernkraftanlage in Europa. Sechs Atomreaktoren, 30.000 Kilo Plutonium, 40.000 Kilo angereichertes Uran, und meine Inspektoren haben keinen Zugang.“

    Im Falle der Ukraine wäre die mittelfristige Entwicklung eigener Atomwaffen, weil das Material ja ebenso vorhanden ist (war?) wie die Erfahrung in Raketentechnologie kein Prblem. Das macht die Selenskij-Aussage im Frühjahr in München (Ausstieg aus dem Budapester Memorandum), also die angestrebte nukleare Wiederbewaffnung der Ukraine, so brisant:

    Man denke nur an die Möglichkeit „schmutziger“ Bomben: Das sind Bomben, die keine Kettenreaktion auslösen, sondern nur auf konventionellem Wege nukleares Material verteilen; im Falle von Plutonium eine Substanz, die nicht nur Strahlenschäden verursacht, sondern zudem hochgiftig ist. Eine schmutzige Bombe zu produzieren, die Donezk oder auch Belgorod erreichen könnte, wäre eine Frage von Tagen.

    Selenskij strebte also genau nach dem, was selbst die USA noch Mitte der 1990er zu verhindern suchten – atomare Waffen in einer politisch instabilen Situation in den Händen von unberechenbaren Gestalten.

    Es gab zu keiner Zeit Nachfragen der „Westlichen Wertegemeinschaft“, ob er – Selenskij – sich dessen bewusst ist, welches Risiko er damit heraufbeschwört. Wie soll man dieses Schweigen anders deuten, denn als stillschweigende Billigung? Oder dahingehende geostragische Steuerung?

    Sollte, konnte Moskau diese Bedrohung ignorierern?

    P.S.: Und die in der Ukraine zahlreich befindlichen, vom Pentagon finanzierten – gegen Teile der ukrainischen Bevölkerung, die natürlich im Unwissen gelassen wurde, operativ tätigen – Biowaffen-Labore wohl auch?

    P.S. – P.S. Und der ab dem 16.2.2022 beginnende (also vor der 24.2. russischen Kriegs-Deadline) – OSZE-dokumentierte – verstärkte ukrainische Artilleriebeschuß in der Ostukraine wohl auch? – Also von russischer Seite her einfach ignorieren und gewähren lassen?

    Hat die „Westliche Wertegemeinschaft“ ernsthaft gemeint, wenn Russland sich die – vertraglich sehr wohl vereinbarte – NATO-Osterweiterung gefallen läßt, den Maidanputsch, die Instabilisierung der Ukraine bis 2014 und von 2014 bis 2022, die aus dieser Zeit stammenden 14.000 toten Zivilisten der Ostukraine, verursacht durch militärische Verbrechen vorwiegend rechter Kampfeinheiten, 6000 dahingehend von Menschenrechtsorganisationen bei Europäischen Strafgerichtshöfen eingebrachten Beschwerden, die dort ignoriert wurden? Sollte sich Russland das alles ewig gefallen lassen? Die in Serie im „russischen Vorgarten“ durchgeführten westlichen Großmanöver? Alleine für 2022 waren wieder 22 (zweiundzwanzig) davon geplant!

    Dachte die „Westliche Wertegemeinschaft“ von der transatlantischen, hegemonialen Hintergedankenmacht angestachelt, denkbetreut (suchen Sie sich es aus), Russland hält bis in aller Ewigkeit still? Oder drückten die einschlägigen US-dominierten Think-Tank-Bellizisten gar die Daumen, daß „Der gottverdammte Russe“ endlich losschlägt?

    Schließlich sollen – namentlich die transatlantischen – plus die europäischen Waffenkonzerne nicht weiterhin nur auf trocken Brot kauen, oder?

    Weil die jährlichen 800 Milliarden $ für US-Militärklumpat sind nicht genug! Wann haben die genug? Wann haben die europäischen Rüstungskonzerne genug? Richtig, alle: Nie!

    Und abschließend: Wem treffen all die hirnvernagelten „Westliche Wertegemeinschaft“- Rußlandsanktionen am allermeisten? – Tja –

    Und wem nützen sie?

    Und danke für die Aufmerksamkeit – ich habe fertig…

  8. Jan 9. Juni 2022 at 15:27Antworten

    Sehr interressant, danke! Ich halte die Frage, wer wo einmarschiert ist, für völlig nebensächlich. Es geht natürlich um die russische Dominanz im Schwarzen Meer und langfristig ums Öl im Kaspischen Meer. Die Dauerruine Tschernobyl will nun wirklich niemand haben.

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