Studie zeigt gehäuftes Auftreten von Hirnvenen-Thrombosen nach mRNA-Impfung

27. Mai 2022von 2.5 Minuten Lesezeit

Eine in der führenden medizinischen Fachzeitschrift „Vaccines“ veröffentlichte Studie hat ergeben, dass es auch bei den mRNA-Impfstoffen signifikant häufiger zu Hirnvenenthrombosen (CVT) kommt. Das Forscherteam analysierte 1.154.023 Berichte über unerwünschte Ereignisse aus mehr als 130 Ländern und fand eine 1,7- bis 3,5-fach erhöhte Rate zum normalen Vorkommen..

Nun gibt es also auch Sicherheitssignal bei mRNA-Impfungen aus 130 Ländern. 90% der Fälle waren schwerwiegend, 33% tödlich. Auch dem Paul Ehrlich Institut (PEI) wurden kurz nach Impfung ebenso 1,38 mal mehr Fälle gemeldet, als von der Inzidenz in der Allgemeinbevölkerung zu erwarten wäre. Dabei wird lange nicht alles erfasst, wie wir wissen.

Die Studie mit dem TitelAssociation of Cerebral Venous Thrombosis with mRNA COVID-19 Vaccines: A Disproportionality Analysis of the World Health Organization Pharmacovigilance Database“ (Assoziation von zerebralen Venenthrombosen mit mRNA COVID-19 Impfstoffen: Eine Disproportionalitätsanalyse der Pharmakovigilanz-Datenbank der Weltgesundheitsorganisation) knüpft daran an, dass es zwar einige Berichte nach den AstraZeneca Impfungen gab, jedoch nur wenige Berichte über Zusammenhänge zwischen der mRNA-Impfung und CVT.

Die Forscher analysierten retrospektiv das Auftreten von CVT, den Zeitpunkt des Auftretens nach der Impfung, die Ergebnisse (geheilt/nicht geheilt) und Tod anhand der Berichte über unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) in VigiBase der WHO. Gefunden wurden 756 (0,07%) Fälle von CVT (620 (0,05%) nach BNT162b2 und 136 (0,01%) nach mRNA-1273) von 1.154.023 mRNA-Impfstoff-bezogenen UAWs.

Es gibt nur wenige Berichte über CVT nach mRNA-basierter COVID-19-Impfung. Diese Studien deuten darauf hin, dass das Auftreten von CVTs im Zusammenhang mit mRNA-basierten COVID-19-Impfstoffen auf eine endotheliale (Innenwand der Blutgefäße) Störung zurückzuführen sein könnte, die durch Interaktionen des Spike-Proteins mit Endothelzellen verursacht wird und zu einer Immunthrombose führt.

Eine frühere Studie hat gezeigt, dass das Spike-Protein die Thrombozytenaggregation und -aktivierung verursachen und schließlich zur Thrombusbildung führen kann. Obwohl der Zeitraum, in dem das Spike im Körper verbleibt, nicht eindeutig geklärt ist, deuten mehrere Studien darauf hin, dass es wochenlang, ja monatelang im Körper bestehen bleiben kann. In Übereinstimmung mit diesen früheren Fallberichten zeigten die Ergebnisse der Studie außerdem, dass CVT hauptsächlich innerhalb weniger Wochen nach mRNA-basierten COVID-19-Impfungen auftraten.

Die Ergebnisse ergaben einen zeitlichen Unterschied beim Auftreten von CVT nach der Impfung. Die Medianwerte von 13 bzw. 11 Tagen waren für die mRNA-basierten COVID-19-Impfstoffe und den ChAdOx1 nCoV-19-Impfstoff ähnlich. Bei den mRNA-Präparaten war die Zahl der Fälle von CVT jedoch in der ersten Woche nach der Impfung am höchsten, danach nahm die Inzidenz allmählich ab. Im Gegensatz dazu wies der ChAdOx1 die höchste Inzidenz von CVT in der zweiten Woche nach der Impfung auf, die danach stark abnahm. Diese zeitlichen Abläufe deuten darauf hin, dass die Thrombosemechanismen dieser Impfstoffe unterschiedlich sind.


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4 Kommentare

  1. PETER Siegfried KRUG 28. Mai 2022 at 12:56Antworten

    Wenn ich aufmerksam durch die Straßen gehe, sehe ich hauptsächlich Pensionisten, die folgsam noch die Maske tragen. Und das sagt viel aus. Denn die sogenannte Pandemie ist hauptsächlich geschürte Angst der Medien, sogenannte Star – Virologen und die im Gleichtakt mit den Panikmacher regierenden Politiker. So viele Ältere haben keinen Zugang zu Alternativen Medien und sind so den Leitmedien inhaltlich völlig ausgeliefert. Die Älteren hinterfragen deshalb die Impfung nicht und wenn Thrombosen auftreten, dann werden diese nicht in Zusammenhang mit der Pfizer – Impfung gebracht. Denn es heißt nach wie vor: Impfnebenwirkungen treten nur äußerst selten auf. Und wenn jemand etwas anders sagt ist er ein Schwurbler, Verschwörungstheoretiker, oder Aluhutträger.

  2. Frühling 27. Mai 2022 at 16:18Antworten

    Mein Internist wusste schon sehr früh Bescheid, dass es nach der Impfung mit Astrazeneca zu Hirnvenenthrombosen kommen konnte. Als ich kürzlich im Wartezimmer saß hörte ich die Sprechstundenhilfe am Telefon fragen: „Sind Sie kürzlich geimpft worden? Ich frage, weil es in diesem Zusammenhang zu Herzproblemen kommen kann.“ Nicht alle Ärzte wiegeln ab oder geben sich verblödet. Es gibt nach wie vor verantwortungsvolle und gute Ärzte.

    • Pfeiffer C. 27. Mai 2022 at 17:46Antworten

      „Es (gab und) gibt nach wie vor verantwortungsvolle und gute Ärzte“.

      Im September 2021 postete ich dahingehend im Standard (der mich wegen „UnUmerziehungsaffinität“ nach 22 Jahren kurz darauf rauswarf):

      „Warum ich ungeimpft bin? Aufgrund des gesundheitsbezogenen Ratschlages (thromboselabil) meines abgebrühten, ausgebufften Intensivarzt – Sportkollegen, dem ich mehr vertraue als alles, was aus allen erdenklichen PR-Campaignen bellt: Impfen!“

      Interessant auch die Folgepassage:

      „Geimpft und dennoch infiziert? Sogenannte Impfdurchbrüche nehmen zu…“ – Also vor geraumer Zeit wurden hierorts aussagegleiche postings über „Vollimmunisierte“ – tja – der Öffentlickeit durch Entfernung entzogen…

      Vor dem Hintergrund einer medial beispiellosen Hetze gegen Ungeimpfte (Michael Völker: „Spaltet die Gesellschaft“), der in letzter Zeit aufgelassenen 500 Intensivbetten (die Intensivbettenbelegung steuert bekanntlich aktuell die politstrategischen, stufenweisen Einschränkungen) und der skurrilen AGES-Zählweise, indem „Angespritze & G`spritzte“ anläßlich ihrer Infektionen 2 – 4 Wochen zu den Ungeimpften* zählen.

      *Gegen die man bekanntlich hetzt, als ob es kein morgen gäbe!“

      P.S.: derstandarf.at reitet nach wie vor hochaggressiv das tote Pferd „Umfassender, nebenwirkungsfreier Corona-Schutz durch gentechnisch basierte, bedingt zugelassene medizinische Behandlung“ –

    • curt 31. Mai 2022 at 15:19Antworten

      Interessant ist auch diese Stellungnahme eines Haus- und Notarztes vom Oktober 2021.

      Ein Blick hinter die Kulissen, wie die Impfkampagne werden konnte, was sie bis heute ist … „suspekt“.

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