Studie im UK: 6% Infizierte nach Impfung mit beträchtlich erhöhtem Thrombose-Risiko – eklatante Falschmeldung darüber in Medien

Die Impfstoffe sind ganz klar ins Gerede gekommen, es gibt massive Nebenwirkungen und ihre Wirksamkeit sinkt nach kurzer Zeit praktisch auf Null, sie können keine Infektion verhindern, weil sie dafür nie ausgelegt waren und sie verhindern auch Erkrankung mit schweren und sogar tödlichen Verlaufen nicht. Ziel der Pharmaindustrie ist es aber mit Impfungen möglichst viel Geld zu verdienen.

Wegen dieser negativen Meldungen ist möglicherweise die Impfbereitschaft weiter gesunken bei denen, die ohnehin schon skeptisch waren, sich nie impfen lassen wollten oder immun durch Infektion sind.

Deshalb gibt es jetzt ein mediales Trommelfeuer, das zur Impfung anregen soll sowie Geimpfte dazu motivieren Druck auf Ungeimpfte auszuüben. Dabei scheut man sich nicht, Studien völlig falsch zu interpretieren, wie eine am 27. August im British Medical Journal erschienene.

Beispiel Studie über Wahrscheinlichkeit von Thrombosen

Im BMJ soeben eine Studie veröffentlicht worden unter dem Titel „Risk of thrombocytopenia and thromboembolism after covid-19 vaccination and SARS-CoV-2 positive testing: self-controlled case series study“

Die Austria Presse Agentur macht daraus einen Text (ohne allerdings auf die Studie zu verlinken), der dann von allen Zeitungen übernommen wird. Darin heißt es:

Das Risiko, nach einer Corona-Impfung seltene Blutgerinnsel zu entwickeln, ist einer neuen Studie zufolge deutlich geringer als bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Laut der am Freitag in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“ (BMJ) veröffentlichten Studie von Forschern der Universität von Oxford ist etwa die Gefahr, eine Venenthrombose zu entwickeln, nach einer Covid-Erkrankung fast 200 Mal höher als nach einer Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca.“

Der gleiche Wortlaut findet sich in der deutschen Tagesschau.

Das Problem dabei: Die Meldung ist schlicht und einfach falsch und in übler Weise irreführend. Es wird der Eindruck erweckt, dass die Impfung vor Thrombosen bei Infektion schützt.

Was die Studie aussagt und was nicht

Sehen wir uns die Studie an. Zunächst die Teilnehmer:

„29.121.633 Personen wurden mit einer Dosis geimpft (19.608.008 mit Oxford-AstraZeneca und 9.513.625 mit Pfizer-BioNTech) und 1.758.095 Personen hatten einen positiven SARS-CoV-2-Test. In die Studie wurden Personen im Alter von ≥16 Jahren aufgenommen, die die erste Dosis der Impfstoffe ChAdOx1 nCoV-19 oder BNT162b2 mRNA erhalten hatten und bei denen ein beliebiges Ergebnis von Interesse war.“

Hier die in der Studie gezeigte  grafische Zusammenfassung der Studienpopulation:

Als Ziel der Studie wird ganz klar angegeben die Bewertung des Zusammenhangs zwischen Covid-19-Impfstoffen und dem Risiko von Thrombozytopenie und thromboembolischen Ereignissen bei Erwachsenen in England. In Tabelle 1 ist die Demografie noch genauer aufgeschlüsselt:

Wir sehen also, dass sich in der Studienperiode vom 1. Dezember 2020 bis 24. April 2021 von 29 Millionen Geimpften sich 1,75 Millionen mit SARS-Cov-2 infiziert haben. Das ist eine Re-Infektionsrate von 6% unter den mit mindestens mit einer Dosis geimpften Personen.

Laut einem Bericht des Office for National Statistics gab es hingegen bei den durch Infektion immunen Personen nur 0,004% an Reinfektionen. Und das sogar in einem wesentlich längeren Zeitraum vom 26. April 2020 bis 14. August 2021 – also fast 17 Monaten.

In Tabelle 2 sehen wir die Fälle von thrombotischen Erkrankungen in den ersten 28 Tagen nach der Impfung bzw Infektion:

Während des Studienzeitraums  insgesamt wurden von den Geimpften 9764 Personen wegen Thrombozytopenie in ein Krankenhaus eingewiesen, dabei gab 52 Todesfälle. 23.390 Personen wurden mit venösen Thromboembolien in ein Krankenhaus eingeliefert, dabei gab es 1871 Todesfälle. 119 Personen mit CVST-bedingten Krankenhauseinweisungen hatten keine Todesfälle. Krankenhauseinweisungen wegen arterieller thromboembolischer Ereignisse erfolgten bei 89.321 Personen mit 6533 Todesfällen. Dazu gehörten 28.222 ischämische Schlaganfälle mit 4204 Todesfällen. 62.699 Fälle von Myokardinfarkt bei 2875 Todesfällen und 3655 mit anderen seltenen arteriellen thrombotischen Ereignissen mit 84 Todesfällen.

Impfung erhöht Erkrankungsrisiko bei Infektion

Was die Studie also aussagt, sind die Zahlen und Prozentsätze der thrombotischen Ereignisse (und Herzmuskelentzündungen) bei Geimpften. Offenbar erhöht die Impfung das Risiko einer Thrombose beträchtlich, wenn Geimpfte dann auch noch eine Infektion bekommen. Das ist übrigens genau das, was kritische Experten wie Michael Yeadon, Ex-Vizepräsident bei Pfizer für Impfstoffentwicklung, schon länger vorhersagen:

Die Impfung erhöht das Risiko von Erkrankungen bei neuerlicher Infektion und Covid-Erkrankung beträchtlich.

Das ist genau konträr zu dem, was in den Mainstream Medien kursiert, denn die Meldung erweckt den Eindruck, dass die Covid Erkrankung bei Ungeimpften auftritt und die Impfung würde auch vor Thrombose schützen. Das Gegenteil ist der Fall, die Impfung erhöht das Risiko bei einer neuerlichen Infektion beträchtlich.


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106 Kommentare zu „Studie im UK: 6% Infizierte nach Impfung mit beträchtlich erhöhtem Thrombose-Risiko – eklatante Falschmeldung darüber in Medien

  1. „Wir sehen also, dass sich in der Studienperiode vom 1. Dezember 2020 bis 24. April 2021 von 29 Millionen Geimpften 1,75 Millionen mit SARS-Cov-2 infiziert haben.“

    Nein. Was wir sehen sind positive pcr’s.

    Was am desaströsen Ergebnis wenig ändert: die Spritze tötet.

    Ein schönes Wochenende, dennoch.

  2. Is mMn aber insofern problematisch, irgendetwas aus dieser Studie zu schlussfolgern, wegen des Zeitraums. Dez20 bis April21 . Da denk ich vermischt sich halt auch viel, wenn man es genau nimmt. Also Geimpfte, die dann laut Herstellerangaben noch keinen ausreichenden Impfschutz haben/ hätten müssen, wie es auch der Begleittext der Grafik beinhaltet. ( after first dose of Covid vaccine.. )

    1. Es sind zwei Probleme:
      1. Wie die Mainstream Medien die Ergebnisse der Studie ins Gegenteil verkehren.
      2. Die deutliche Verstärkung des Auftretens von Thrombosen (und Myocarditis) als Folge der Impfung bei Infektion..

    1. Sicherlich nicht. Ich habe Correctiv (Frau Alice Echtermann) per Mail schon einige Male auf Falschmeldungen hingewiesen (z.B. „Impfung schützt vor Infektion …“), die stets erst mal unbeantwortet blieben und auf nachhaken meinerseits mit dem Hinweis „zu geringe Kapazität“ abgetan wurden. Correctiv arbeitet nur in eine Richtung.

  3. „Das Risiko, nach einer Corona-Impfung seltene Blutgerinnsel zu entwickeln, ist einer neuen Studie zufolge deutlich geringer als bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus.“ (Austria Presse Agentur, zit. nach Herrn Mayer)

    Die meisten Journalisten sind so krank.

    Vielleicht würde der für dieses Verantwortliche sich später herausreden, indem er sagen würde, die Kritik gehe an seinem Artikel vorbei; er habe sich dain schließlich nur mit „seltenen“ und nicht mit „häufigen Blutgerinnseln“ befasst.

    1. Sie schlafen nicht, sondern schauen nach ihrem vermeintlich grössten Vorteil, egal, was sie nach aussen hin verkünden.

      Wie könnten wir uns dies zu Nutze machen?

      Welchen (noch) grösseren Vorteil für sie könnten wir in Aussicht stellen?

      Das ist hier die Frage…

  4. In der Gruppe der bis April 2021geimpften (vornehmlich alten und vorerkrankten Personen) ist die Wahrscheinlichkeit einer Thrombose also erhöht.
    Wer hätte das gedacht….

    1. Ende März waren im UK schon etwa 50% geimpft – stimmt also nicht, dass das nur alte und voerkrankte Menschen waren.

  5. Hallo, normalerweise stimme ich den Interpretationen von euch zu. In diesem Fall aber nicht. Entweder ist die Studie mit Absicht so undurchsichtig Designed oder es handelt sich um unfähige. Die dritte Gruppe ist nicht spezifisch geimpft oder ungeimpft. Es heißt lediglich es sind Personen aus der geimpften Population. Also es könne Leiter mit oder ohne Impfung sein. Darüber hinaus sagt die Studie nicht woher sie die Daten konkret hat. Wenn es lediglich aus dem Meldesystemen für Nebenwirkungen ist dann sind die Zahlen viel zu niedrig. Was mich auch erstaunt ist, dass man nur auf die 28 Tage nach der ersten Impfung eingeht. Bitte nochmal auf die Interpretation schauen. Ich kann der Schlussfolgerung nicht zustimmen. MMS haben hier lediglich die conclusions aus der Studie übernommen. Ich für meinen Teil halte diese aber für nicht haltbar weil das Studienreisen total schwachsinnig ist.

    1. Ein Blick in die Tabelle 1 klärt die Frage eindeutig:
      „Positive SARS-Cov-2 test among vaccinated population“ („Positive SARS-Cov-2 test among vaccinated population) und die gleiche Zahl von 1.758.095 Personen wie bei „Teilnehmer“, also eine Sub-Population der 29 Mio Geimpften.
      Und in der grafischen Darstellung in der Studie ist es überhaupt völlig eindeutig (siehe auch Artikel, habe es jetzt ergänzt, da es offenbar nicht richtig verstanden wird.
      In der Tabelle sind nur die Fälle innerhalb 28 Tage erfasst. Im Text wird aber sowohl in der Studie als auch im Artikel die Gesamtzahl angegeben und die ist leicht erkennbar massiv höher! Bitte genauer lesen.

    2. In der Studie muss man jedenfalls danach suchen. Im Abstract findet sich noch kaum eine Andeutung davon, dass es um Infektionen von Geimpften geht, im weiteren Text dann schon.
      Z. B. „To estimate associations with SARS-CoV-2 infection, we used people who had been vaccinated and accounted for time varying effects of vaccination and infection in the same model. We have also published our scientifically reviewed protocol.
      Und die Studienautoren haben auch in ihrer Schlussfolgerung – keine explizite Erwähnung der Tatsache, dass es aich um geimpfte Reinfizierte handelt – der schludrig falschen Mainstream-Auslegung in die Hände gespielt, dass es um den Vergleich Impfschäden versus Covid-Schäden bei Ungeimpften ginge.

    3. Man muß wohl davon ausgehen, dass der Text bewußt unklar gehalten ist. Im Artikel steht es u.a. an 2 Stellen,

      “We also investigated the association between a SARS-CoV-2 positive test and the thrombotic events of interest among the SAME VACCINATED POPULATION.”

      und

      “Table 1: Baseline demographic characteristics of people receiving first dose of covid-19 vaccine or testing positive for SARS-CoV-2 virus AMONG VACCINATED POPULATION in England from 1 December 2020 to 24 April 2021”

      Es steht auch nochmal in dem zugehörigen Editorial. Dort steht klar, dass ALLE TEILNEHMER GEIMPFT waren.

      • Klungel, “Editorial – Strengthening international surveillance of vaccine safety”, BMJ 2021; 374, published 27 August 2021, https://www.bmj.com/content/374/bmj.n1994

      “THIS ANALYSIS INCLUDED ONLY VACCINATED PARTICIPANTS, and rates of these events would likely be higher in unvaccinated people with SARS-CoV-2 infection, again suggesting a net positive benefit-risk balance in favour of vaccination.”

      Es ist unglaublich in welcher Sprache diese Studie und auch das Editorial formuliert sind. Erstens geht es um massive Impfduchbrüche, wie auch Herr Dr. Mayer festgehalten hat und, zweitens, inhaltlich führen die Impfungen zu mehr Thrombosen. Aber beim BMJ drückt man es ganz anders aus.

  6. Könnte mir bitte jemand helfen? Ich versteh was nicht bei den ADE infektionsverstärkenden Antikörpern.
    Diese sollen ja durch die mRNA Impfung ausgelöst werden und bei einer späteren Virusinfektion eine schwerere Folge bewirken ( verglichen mit ungeimpft)
    Frage: Gilt das für alle Virus-arten, also zB Rhinoviren, Grippeviren, RSV Viren etc, oder gibts diese Erschwernis nur bei einer CORONA-Neuinfektion?
    Danke im voraus.

    1. Interessante Frage… So wie ich das bis jetzt verstanden und gelesen habe, gilt ADE in erster Linie für Infektionen mit SARS-COV-2. Aber die Immunabwehr gegen andere Erreger, Viren und Bakterien, wird anscheinend generell herabgesetzt. Ich habe die Beobachtung gemacht, dass in den letzten Wochen sehr viele aus meinem Umfeld, Arbeitskollegen und Nachbarn, ziemlich krank waren, auch länger. Alle geimpft. Sie hatten aber kein Corona, sondern Nebenhöhlenentzündungen, Sommergrippe etc. Ist das sonst noch jemandem aufgefallen? Oder bin ich nur aufmerksamer oder hellhöriger? Oder liegt es einfach an den für diese Jahreszeit unterdurchschnittlichen Temperaturen?

    2. Keineswegs, Doris. Unter einem anderen Beitrag habe ich genau das beschrieben. Seit gut 14 Tagen fallen mir in der Öffentlichkeit vermehrt Personen auf, die diesen Covid-typischen, röhrenden Husten haben. In den meisten Fällen dürfte es sich mMn um Geimpfte handeln, in einem Fall weiss ich es mit Sicherheit. Anders als Sie wäre ich mir aber nicht so sicher, dass es sich dabei nicht um DELTA handelt, eben wegen dieses covid-typischen Hustens. Vergessen wir nicht, dass die Impfung einen milden Verlauf verspricht, d.h. die Hustenden haben ansonsten eher schwache Symptome, nichts was sie zwingen würde, im Bett zu bleiben. Da sich Geimpfte nicht mehr testen lassen müssen, bleibt eine Infektion unerkannt. Genau darin liegt die Gefahr, solche Menschen können Superspreader werden.

    3. ADE wurde bei einigen Virusarten festgestellt, auch eine Erkrankung kann dies (bspw. beim Dengue-Fieber) verursachen. ADE ist immer spezifisch, die Antikörper verstärken eine Neuinfektion entweder mit dem ursprünglichen Virus oder mit bestimmten anderen Subtypen. Sie verstärken aber nicht die Infektion mit einem beliebigen Virus.

  7. Die Austria Presse Agentur ist nach dem 1. Weltkrieg aus dem Kriegspressequartier hervorgegangen.
    Wieder auf dem Weg zur Propagandazentrale?

    1. Guter historischer Hinweis, auch im Austrofaschismus spielte ihre Vorgängerin eine große Rolle …

  8. https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/kritik-an-arzneimittelherstellern-die-pharmaindustrie-ist-schlimmer-als-die-mafia-1.2267631

    Solche Kehrtwenden muß man erstmal hinkriegen.

    Auch der ÖRR war mit Kritik an der Pharmaindustrie sindflutartig überschwemmt, bevor Corona kam.

    Vielleicht hilft das Schicksal und ein Katastrophenwinter mit meterhohem Schnee und -30 Celsius wie 1978 legt Europa lahm. Da gibt’s eine beruhigende Doku zu mit tollen Bildern.

  9. Vielen Dank für Ihre Antwort diesbezüglich. Im servusTV wurde gestern über die Impfung diskutiert. Sehr interessant. Vielleicht können Sie da mal rein schauen und sagen, was ist korrekt und was ist eher an den Haaren vorbei gezogen?

    Es ist momentan ziemlich anstrengend diesen Diskurs zu verfolgen. Ich würde mir inständig wünschen, dass alle kritischen Stimmen mit ,,regierungskonformen“ Stimmen eine ausführliche Diskussion führen und ein komplexes Konzept erarbeiten, um durch diese Pandemie zu kommen. So erfolgt nur Spaltung, Ausgrenzung und Häme.

    So kann das nicht weitergehen!!

    Zum Beispiel Ivermectin, das wird in Deutschland nicht erwähnt. In Indien scheint es laut ihren Aussagen, sehr gut zu wirken. Warum setzen sie dann auf ein neu entwickelten Impfstoff. Statt auf ein Stoff, mit dem die Menschen schon jahrelang Erfahrungen haben?

    Vielen Dank
    S.A

    1. Sie müssen nicht bis nach Indien gegen. In der Slowakei gibt es beste Erfahrungen mit Ivermectin. Schauen Sie sich die Grafiken an.
      https://www.worldometers.info/coronavirus/country/slovakia/
      Die Slowakei hatte da. März(?) die Behandlung mit Ivermectin zeitlich begrenzt freigegeben.
      Die EMA lehnte dies strikt ab.
      https://www.ema.europa.eu/en/news/ema-advises-against-use-ivermectin-prevention-treatment-covid-19-outside-randomised-clinical-trials

    2. @Michael R.

      Danke für die Info. Es war mir bisher noch vollkommen unbekannt, dass Slowaken und Tschechen Ivermectin zur CoVid-Behandlung freigegeben haben. Sehr interessant, dass in beiden Ländern die CoVid-Zahlen seit Ende März stabil ganz unten sind. Kein Anstieg, wie derzeit in Österreich und seit Wochen kaum noch Todesfälle. Das bei Durchimpfungsraten von ca. 40% SVK und 53% CZ, also deutlich unter der von Österreich.

    3. Sebastian A. -Servus TV!

      Wir haben es mit der Methode wie es bei den Jüngern Coronas üblich ist, bei den Proponenten der Impfstoffe gemacht! Nachschauen wie man die am besten desavouiert! Diese Typen , die anfangs mit Tricks verwirrten und nunmehr mit übelsten billigen Lügen arbeiten, verdienen es!!!
      Herr Watzl und Herr Valentin! Vorgestellt als gediegener Immunologe und als Leiter der Intensivstationen Österreich!
      Der eine -Watzl- hat eine wöchentliche You-tube Sendung, in der er auch die Impfung jugendlicher vertritt und mit dem üblen „Großmutter wird angesteckt“ Schmäh, arbeitet! Zensiert wurde der noch nie!
      Der andere wurde gerade vom Klinikum Schwarzach – im August- gekündigt, weil er trotz Vereinbarung bei der Einstellung verweigerte, interdisziplinäre Strukturen der Zusammenarbeit, der Teamarbeit zu schaffen wie es im hierarchischen Medizinunwesen hierzulande –Bitte wieder Werner Vogt lesen!– absolut notwendig wäre!
      Die Primarien wollen ihre Privilegien und Macht behalten. Herr Valentin ist offenbar ein Ausbund davon!

      https://www.sn.at/salzburg/chronik/aerztlichem-leiter-in-schwarzach-gekuendigt-spitalsfuehrung-nennt-erstmals-gruende-108593656

      Der kritische Herr Schubert, der leider auch zu spät kam und die bereits ausführlich ihr Unwesen trieben, hat denen viel zu viel Respekt gezeigt!
      Die Anwältin, die Impfopfer anerkannt sehen will, oder zumindest gemeldet, hat gegenüber diesen Hybris ausstrahlenden Blendern, die ohne Argumente mit Behauptungen um sich warfen, die nachweislich falsch waren, auch viel zu eingeschüchtert reagiert.

      Zwei nette Menschen ausgeliefert 2 Typen, denen wir hoffentlich niemals als Patienten in die Fänge kommen!

      Und wieder werden Leute gebraucht die uns erzählen wieviel solche Leute mit Ihren üblen Auftritten verdienen können!

    4. @rudi & Maria fluegl, danke für den Kommentar, ich habe mich gestern in zwei Kommentaren zum Blog „Start einer Initiative zur Erhebung des Corona-Immunitätsstatus“ ähnlich zu den beiden Herrschaften geäußert …

    5. Die ServusTV (Talk im Hangar 7) Diskussion hab ich mir auch angesehen und was die beiden Impfbefürworter Watzl und Valentin da abgezogen haben war zum Schämen. Der eine (Watzl) dauernd mit präpotent, süffisantem Grinsen, will Ungeimpfte vom öffentlichen aussperren, weil sie ja angesteckt werden könnten. Auf die Idee, dass das erwachsene Menschen sind, die das Risiko das sie einzugehen bereit sind selbst beurteilen können, kam er überhaupt nicht. Eine autokratische Einstellung wie in China oder Nordkorea, leider war die Juristin komplett schwach. Denn das hätte ihm um die Ohren gehauen werden müssen. Auch sein dämlicher Vergleich mit dem Auto-Sicherheitsgurt. Ja, auch den schreibt der Staat zum Schutz vor. Aber wieviele Menschen landen denn wegen Anlegen des Sicherheitsgurts mit lebensbedrohlichen Nebenwirkungen im Krankenhaus? 0,000%
      Kein Stück besser war Valentin. Als die Juristin einmal die Grundrechte erläuterte, bürstete er sie gleich ab. Dass die Freiheit des Einzelnen eben dort endet, wo die Gesundheit eines anderen bedroht ist. Schon richtig. Das ist aber nur ein Grundrecht von vielen und diese müssen ständig gegeneinander abgewogen werden. Das Recht auf Gesundheit steht keineswegs über allen anderen Grundrechten (z.B. Recht auf Demonstration, Recht auf Unverletzlichkeit des Körpers, Recht auf ungehinderte Erwerbstätigkeit, Bewegungsfreiheit usw.). Wäre das so müsste man ja sofort das Rauchen verbieten. Dieser richtige Einwand kam nicht etwa von der Juristin, sondern vom Neuropsychologen Schubert. Schubert war der Einzige der teilweise Kontra gab. Aber ließ sich auch zu oft einfach abbürsten. Z.B. als er Ivermectin erwähnte und Valentin ihn rüde anfuhr: (sinngemäß) „Glauben S doch nicht jeden Schwachsinn.“ Denn wie Indien mit 3% Durchimpfung (am Peak der Delta-Welle) Delta besiegt hat, hätte ich Valentin da schon gefragt und warum alle Länder, die es einsetzen so niedrige Todeszahlen haben. Auch gegenüber dem präpotenten Watzl gab sich Schubert leider viel zu oft defensiv, indem er diesem zugestand als Immunologe ja viel besser bescheid zu wissen (was Watzl jedes Mal mit einem arroganten Grinsen quittierte).
      Über den 1-G Wirt braucht man kein Wort verlieren. Der hat wenigstens die Klappe gehalten und als Wirt hat er das Hausrecht kann er sich aussuchen welche Gäste er bewirten will. Wenn er glaubt durch Ausschluss großer Teile der Kundschaft überleben zu können, soll er.
      Leider eine enttäuschende Diskussion. Einzig Schubert hatte manch gute Wortmeldung, aber fuhr Watzl und Valentin leider viel zu selten in die Parade.

  10. Jetzt mischt sich die Virologin Van Lear auch wieder ein. Die will schon wieder mit pflichtimpfungen kommen. Es ist eine Riesensauerei was da abgeht. In Amerika wird gerade eine Sammelklage gegen den Impfstoff gemacht weil es so viele schäden und Tote gibt- ausserdem infizieren sich immer mehr geimpfte.
    Das ist Taktik was da abgeht- komischerweise ein paar tage nachdem man gesagt hat es wird keinen Lockdown geben prescht wieder jemand damit vor.
    Es kann nicht sein dass sich Experten gegen die Menschen stellen und anschaffen was wir tun müssen- ich habe noch kein einziges Wort über die nebenwirkungen gehört- auch nicht dass sehr viele positive geimpft sind. Aber Van laer wird das egal sein, die haut dann wieder in ihren Pferdestall ab- und ein lockdown ist ihr auch egal weil geld hat sie genug

    1. „Tiroler Tageszeitung“, 28/08/2021:
      „Die Virologin Dorothee Von Laer rechnet mit einem weiteren Lockdown, wenn die vierte Welle „nicht bald abflacht“. Ursache dafür ist die zu niedrige Impfrate und der nachlassende Schutz bei den Älteren in Verbindung mit der hochansteckenden Delta-Variante, sagte sie in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin profil. … Die Virologin pocht im Interview darauf, dass eine ausführliche Antikörperstudie gemacht werden solle, um den Impfschutz der Bevölkerung herauszufinden. … Die 1G-Regel ergibt für die Expertin der Medizinischen Universität Innsbruck „überhaupt keinen Sinn“, da sie Genesene ausschließe. Diese seien vor einer neuerlichen Ansteckung aber sogar besser geschützt als Geimpfte, berichtete das profil vorab vom Interview.“
      „Ursache dafür ist die zu niedrige Impfrate und der nachlassende Schutz bei den Älteren in Verbindung mit der hochansteckenden Delta-Variante … Genesene … seien vor einer neuerlichen Ansteckung aber sogar besser geschützt als Geimpfte“
      Also Frau von Laer ein bisschen haben Sie aus den Ischgl-Studien Ihrer Kollegin Borena offenbar schon gelernt, aber noch nicht genug. Aber mit ein bisschen Logik können wir weiterhelfen: Genesene besser geschützt als Ge“impft“te – bingo, brav gelernt. Wer „genest“ – ohne Impfung natürlich? Eigentlich alle problemlos, wie Ischgl gezeigt hat, d.h. Menschen mit intaktem Immunsystem haben keine ungewöhnlichen Probleme mit einer schrecklichen Atemwegsvireninfektion (nennen wir sie von mir aus „Corona“-Infektion) – wie gehabt – warum sollten sie sich ein Genpräparat spritzen lassen? Das heisst im logischen Schluss aber: die „zu niedere Impfrate“ kann nicht das Problem sein (einmal von Ihrem Science-Fiction-Fantasma „Delta-Variante“, über das gesondert zu reden wäre, abgesehen), aber ein Problem bleibt tatsächlich: „der nachlassende Schutz“ der „Impfung, Delta hin, Delta her … aber da klafft bei Ihnen noch eine grosse Lernlücke! Sollten wir eines Tages von Ihnen hören „Wir sind blindlings einen komplett falschen Weg gegangen mit fatalen Folgen für Menschen und Gesellschaft“, dann wissen wir: Jetzt hat sie’s geschnallt!!!

  11. Ivermectin ist zu billig!Daran liegts wohl.

    Warzen wird man auch mit Teebaumöl los,der Hautarzt sagt es aber keinem und so kommen sie immer wieder…

    1. Eigentlich müsste jeder auch ein Geimpfter wenn er die Virenlast hat „ansteckend“ sein. Da ja die Viren über Nase und Mund in den Körper eintreten und dort in der nasenschleimhaut und dem Rachen große Vorkommen sind, muss auch diese Vierenlast ansteckend sein- da nützt auch keine Impfung da diese ja agr nicht dort angreift.
      Und jetzt kommt die Zwölferfrage: Warum hatte man denn vor Monaten mal geäussert-Kinder sollten vor dem Test nicht Zähneputzen etc.?
      Hatte das damit zu tun dass die virenlast dadurch womöglich minimiert wird?

      Wenn also diese Viren verantwortlich sind dass man sich ansteckt, dann frage ich mich allen ernstes warum man dann nicht z.Bsp. den Mundspray MSP einer österr. Firma sinnvoll einsetzt. Dieser ist ein reines Natuirprodukt völlig ungefährlich und vom Hygieneinstitut der Med. UNI Innsbruck getestet und bestätigt dass der Spray bis zu 100% der Viren eliminiert.

      Also wo liegt jetzt wirklich das Problem???
      meines Erachtens da, und das sage ich jetzt bewusst ,weil ich davon überzeugt bin, dass viele dieser angeblichen Experten an den Tests , Studien etc. voll mitverdienen und deshalb darf man sich die Chance nicht entgehen lassen, dass diese „Pandemie“ schon noch etwas dauert. Ich möchte hier niemandem etwas unterstellen, aber vom Hausverstand her (der leider heutzutage schon eher Mangelware ist) , ist das eine naheliegende Überlegung..

      Ich bin fast überzeugt, wenn diese Mundsprayvariante in den Schulen etc. eingesetzt würde -es auch vermutlich zu kaum noch Ansteckungen kommen kann. Weil-1. jeder durch diese Möglichkeit geschützt ist und ausserdem durch die starke Verminderung der Virenlast eine Weitergabe kaum interessant ist.
      Der grosse Fehler ist dass unsere Politik schon im voraus völlig irrwitzige Mengen an diesen Impfstoffen eingekauft hat die bei nichtverwendung entsorgt werden müssten. Von den verträgen die ohnehin eigentlich kriminell sind möchte ich gar nicht reden-niemand der nachdenkt würde jemals so einen vertrag abschliessen. dafür sollten die Politiker haften müssen.

      Dazu meine ich: lieber dieses Gift in den Sondermüll als noch vielen Menschen ihr Leben kaputt oder zumindest teilweise schwerer zu machen.
      man kann auch mal zugeben wenn man Fehler gemacht hat. Das wäre ein wesentlich besseres Image der Politik als wenn man bis zum geht nicht mehr alles durchzieht weil man aus der Geschichte nicht mehr rausfindet.
      Ausserdem bin ich überzeugt wenn man diesen Mundspray auch als Nasenspray durchlassen würde (was eigentlich aufgrund der Zusammensetzung nie ein Problem sein dürfte) hätte man 100% der Gefahrengegend im Körper abgedeckt- wobei der Spray auch noch gegen bakterien etc. schon länger eingesetzt wird.
      Warum das nicht funktionieren wird hat einen einfachen GRund – die Geldgier vieler. egal aus welchem Bereich.

      Und noch was: Ich bin weder an disem Spray beteiligt, kenne nicht mal die Firma und die Betreiber, sondern kenne nur die Infos die man aus den medien TT etc. entnehmen konnte. Und ich glaube kaum dass die Leiterin des Hygieneinstitutes die genehmigung erteilt hätte diese Infos zu veröffentlichen wenn das nicht stimmen würde.

      Die ganze Sache steht daher diametral im Gegensatz zu den ganzen „EXperten“ die nichts anderes kennen als impfen ,impfen ,impfen

      Das ist meine Meinung und die Überlegung musste ich jetzt einfach los werden. jeder soll sich selber seine eigene Meinung bilden

    2. zu Markus
      29. August 2021 um 11:19 Uhr

      Allen ernstes jetzt statt Händedesinfektionswahn den Mundspray-Wahn einführen? Habne Sie schon einmal gesehen,w ie Jugendlich auf jeden in Sicht kommende Desinfektionsspender zusteuern – auf jeden. Selbst wenn sie gerade schon von einem kommen und vorher schon 3 mal pro Stunde benutzt haben.

      Mit einer zerschundenen Haut an den Händen kann man noch einigerma0ßen leben – aber jetzt auch noch die Mundschleimhäute ruinieren? Was noch? Warum nicht regelmäßig eine Strahlendusche? Hilft 100% gegen alles Lebendige!

    3. @Albrecht Storz
      Da stimme ich Ihnen voll zu, da wird total übertrieben, überhaupt nicht der Gesundheit und der Vernunft zuträglich … Am besten wäre vernünftige Ernährung – was bei Kindern heute gar nicht mehr so einfach ist, viel Bewegung im Freien, genügend Schlaf, Zähneputzen, fertig …

    4. zu Albrecht Storz
      Ich rede hier nicht von irgendwelchen chem. mundwässern-ich rede von einem ganz natürlichen- andere hätte ich hier gar nicht erwähnt, weil ich das auch so sehe-da liege ich mit Ihnen auf einer Linie!

  12. Hallo Herr Mayer,

    habe gerade einen kurzen Blick auf die Studie geworfen. Ich finde die Schlussfolgerung im BJM verwirrend. Zum einen wird in der Studie deutlich gezeigt, dass nach Impfung das Risiko der thrombotischen Ereignisse steigt, auf der anderen Seite wird in der abschliessenden Schlussfolgerung ( ausgerechnet letzter Satz ) „Das Risiko dieser Ergebnisse ( die Thrombembolien ) ist wesentlich geringer nach Impfung als das Auftreten in Verbindung mit der Infektion“ der Eindruck erweckt, es gebe weniger Thrombosen mit der Impfung als bei einer Infektion. Das Zitat in den Mainstreammedien ist korrekt.
    Auf der anderen Seite sagen die Verfasser im Text, dass es eine deutlich gesteigerte Inzidenz dieser Ereignisse gibt in Verbindung mit einer Infektion ! Die Widersprüchlichkeit in der Schlussfolgerung durch eine ungeschickte Formulierung liegt in der Verantwortlichkeit der Studien-Verfasser und des BJM und hat den Mainstreammedien eine „Steilvorlage“ geliefert, die sich darauf berufen können, nur aus der Studie zitiert zu haben.
    Sie hätten in der Tat darauf hinweisen müssen, das das Thrombembolie-Risiko nach Impfung bei zusätzlicher Infektion deutlich steigt !

    Viele Gruesse

    1. Guten Tag,

      wenn ich die Studie richtig verstehe, hat diesmal der Mainstream Recht. Es geht i.d. Studie nicht um infektion nach Impfung.

      Unter den 30mio gibt es drei gruppen:
      – einfach geimpfte mit pfizer
      – einfach geimpfte mit astra
      – nicht geimpfte mit pos. Test

      Bei der Gruppe der testpositiven gab es deutlich mehr trombosen. Ergo: hier scheint die impfung im vorteil zu sein.

      Viele grüße!

    2. Verstehen Sie falsch. Text und Grafik sind eindeutig, es alle Studienteilnehmer mindestens einmal geimpft. Unglaublich die Versuche das Gegenteil von dem zu behaupten was da steht.

    3. @ Klaus Oberste-Vorth:

      Meines Erachtens ist das Absicht. Es wird (zu Recht) darauf spekuliert, dass die meisten Menschen nur die Schlussfolgerung lesen. Der letzte Satz ist ungemein wichtig. Denn er bleibt hängen.
      Genau deshalb achtet beispielsweise auch Spahn sehr darauf, erst im letzten Satz mit: „Es ist eine Pandemie der Ungeimpften“ zu kommen, was dann auch noch zur besseren Einprägung halbstündlich (!) als letzte Nachricht im Radio kommt.

      In der Studie steht dann zwar in etwas wachsweicher Art und Weise etwas anderes drin, so dass die Studie eigentlich immer stimmt. Wenn einer dann mal tatsächlich sagen sollte: „Der letzte Satz ist aber etwas unglücklich formuliert“, dann wird auf den Inhalt der Studie verwiesen man ist aus dem Schneider.

      Die ganze Pandemie läuft übrigens mehr oder weniger in diesem Stil ab.

      Man will nicht, dass bestimmte Wahrheiten erkannt werden. Man will die Massen vielmehr in eine bestimmte Richtung lenken.

      Übrigens kenne ich persönlich viele Lehrer, die ganz ähnlich verfahren. Auch Profs an der Uni hauen gerne in die gleiche Kerbe, insbesondere bei der Korrektur von Klausuren.
      Da steckt ein ganz perfides System dahinter, das vielen vielleicht gar nicht grossartig auffällt.

      Und zu den „Särgen von Bergamo“ und den „Zelten von Florida“ hab ich auch noch eine Anekdote aus meinem Leben:

      Während der Studiums wollte die Presse über überfüllte Hörsäle berichten.
      Zu diesem Zweck tauchten bei uns mitten in der Vorlesung Heerscharen von weiteren Studenten auf, die vom Filmteam genaue Anweisung bekamen, wohin sie sich setzen sollten. Nach Auffüllen der Sitzgelegenheiten sollten sie sich filmreif auf den Tisch, auf die Treppen, auf die Fensterbänke etc. setzen. Und ca. 50 Studenten sollten dann bitte noch dicht gedrängt an die Wände stehen. Ich war so wütend über diese Aktion, dass ich den Hörsaal verlassen wollte. Am Ausgang wurde ich von mehreren Polizisten in Zivil (!) nachdrücklich zurückgehalten, den Hörsaal zu verlassen.

      Im Hinblick auf die Särge von Bergamo habe ich übrigens von einer ähnlichen Inszenierung gehört und auch von bezahlten Schauspielern, die im Krankenhaus todkranke Covid-Patienten gemimt hätten, die ins Mikro gehaucht hätten, dass sie es jetzt so bereuen würden, sich nicht hätten impfen zu lassen und sie die Zuschauer nur darum bitten könnten, nicht so sträflich nachlässig zu sein, wie sie.
      Auch die Zelte von Florida hat man eventuell einer Großveranstaltung entlehnt.

      Wie gesagt, das sind Mutmassungen, Gerüchte. Aber die Geschichte aus meinem Studium fand statt. Damals war ich Zeitzeuge. Ganz aus der Welt sind derartige Mutmassungen daher nicht.

      Vielleicht bräuchten wir einfach mehr aussagebereite Zeugen.

      Wer von derartigen Vorkommnissen jedenfalls Kenntnis hat und schweigt, macht sich mitschuldig.

    4. @Michaela: „…von bezahlten Schauspielern, die im Krankenhaus todkranke Covid-Patienten gemimt hätten, die ins Mikro gehaucht hätten, dass sie es jetzt so bereuen würden, sich nicht hätten impfen zu lassen und sie die Zuschauer nur darum bitten könnten, nicht so sträflich nachlässig zu sein, wie sie.“ — Genau solche Stories kann man seit ein paar Wochen immer wieder in den Medien finden, überall. Gerade habe ich wieder zwei US-amerikanische gefunden. Aber auch in italienischen Online Medien fand ich das schon. Das soll wohl die letzten noch von einer Impfung überzeugen.

  13. „Schlussfolgerung:
    Erhöhte Risiken für hämatologische und vaskuläre Ereignisse, die zu einer Krankenhauseinweisung oder zum Tod führten, wurden für kurze Zeiträume nach der ersten Dosis der ChAdOx1-nCoV-19- und BNT162b2-mRNA-Impfstoffe beobachtet. Die Risiken der meisten dieser Ereignisse waren nach einer SARS-CoV-2-Infektion wesentlich höher und länger anhaltend als nach einer Impfung in derselben Population“
    Die Studie ist ganz diletantisch gemacht, wie veile Andere dieser Art auch.

    1. Klaus!
      schauen Sie im Archiv von Herrn Mayer nach!
      Die Studie-England- die beweisen sollte, dass tatsächlich erkrankte einem weit höheren Risiko ausgesetzt sein sollen wurde hier schon längst vorgestellt!
      Die hatten einfach ältere Opfer mit junger Population verglichen!
      Uns geht Herr Hugo ab! Kennen Sie den?

    2. Das ist wie der Spatz in der Hand und die Taube auf dem Dach. Ob ich mich überhaupt infoziere ist fraglich, noch fraglicher ist , ob ich durch die Infektion krank werde. Und das Risiko einen schweren Verlauf oder sogar den Tod zu erleiden , ist wegen nicht vorhandener Übersterblichkeit wohl sehr gering. Da erscheint mir das Risiko eines mpfschadens doch wesentlich höher.

      Fazit : Wer die Risiken kennt und sich impfen lassen will, soll es tun. Und wer die Risiken einer Infektion kennt und sich nicht impfen lassen will, soll genauso für seine Entscheidung respektiert werden.

      Wer geimpft ist, ist ja angeblich geschützt, der muss sich ja dann nicht über Ungeimpfte aufregen.
      Und der Einwand, es gäbe ja Gruppen, die sich nicht impfen lassen können, zieht hier nicht. Denn es werden rigoros sogar Chemo-Patienten und selbst Palliativ-Patienten geimpft, die schon im Sterben liegen. Selbst erlebt bei Schwiegermama. Die Impfung gab ihr dann mittels Hirnblutung den Rest.

      Ich wähle die Taube. Und das ist nunmal genauso meine Entscheidung als wenn jemand anderes den Spatz wählt.

  14. Ich finde den Ausdruck „Re-Infektion“ irreführend. Denn ich glaube aus dem Kontext verstanden zu haben, dass es sich um „Infektionen nach Impfung“ handeln soll. Bisher war für mich „Re-Infektion“ eine erneute Infektion nach Erkrankung.
    Hingegen wundert es mich nicht, dass der Artikel selbst Konfusion verbreitet. Die klare Wahrheit wäre einfach nicht druckbar.

    1. Statt Re-Infektion sollte man vielleicht von Triggerung sprechen. Wenn “Geimpfte“ vornehmlich Antikörper im Blut haben, dann verwundert nicht, dass beim nachfolgenden Kontakt über die Schleimhäute eine biologische Kasskade getriggert wird, die zu den beschriebenen vermehrten Auffälligkeiten führt, eben weil durch die “Impfungen“ der biologische Kontext aufgebrochen wird und der Körper versucht Gebrochenes wieder zusammenzufügen.

  15. Off topic:
    Nicht zu vergessen die Nebenwirkungen invasiv nasopharyngealer zgT. unsinniger C19-Testabstriche an Gesunden, im DÄB /Deutsches Ärzteblatt #33-34, S.560, dort ist ein Fall lebensbedrohlicher Komplikationen dargestellt samt CT-Bild!

  16. Noch etwas – aber vielleicht lese ich das ja komplett falsch: einer von 238 Geimpften hat ein trombotisches „Ereignis“ und einer von 3448 stirbt ? Das erscheint mit schockierender als alle bisher veröffentlichen Daten.

    1. Möglicherweise ist bei der Studie genau das Gegenteil rausgekommen von dem, was die Autoren ursprünglich im Sinn hatten: nämlich aufzuweisen, dass thrombotische Ereignisse tatsächlich bei Infektionen
      der Ungeimpften häufiger (und schwerer) auftreten als bei Impfungen.

      Interessant ist dazu ein Vergleich des Studienprotokolls vom 4. April diesen Jahres mit der Verlautbarung vom 27. August. So heißt es am 04. April noch, unter Punkt 3.8 des Covid-19 Vaccination Research Protocol:
      (https://www.qresearch.org/media/1304/ox107_covid_vaccine_safety_protocol.pdf)

      For the effectiveness analyses, the outcomes of interest are occurrence and severity of a
      COVID-19 diagnosis following one or two doses of COVID-19 vaccination compared with those
      who have not received the vaccination

      Jetzt am 27. August ist zu lesen:
      Unter „methods“
      https://www.bmj.com/content/374/bmj.n1931

      We also investigated the association between a SARS-CoV-2 positive test and the thrombotic events of interest among the same vaccinated population.
      The self-controlled case series was originally developed to assess risks of adverse events to vaccination.16 The case series determines the relative incidence of the outcome of interest for exposed time periods (eg, after vaccination or SARS-CoV-2 infection) compared with unexposed baseline periods in people with the outcome of interest (see supplementary fig 1)

      Könnte also sein, dass hier unfreiwillig ein großformatiger (ca. 30 Mio ‚Probanden‘) Aufweis erbracht wurde, dass thrombotische Ereignisse bei Infektion nach Impfung dramatisch dramatisch zunehmen.

  17. Was mich am meisten wundert ist dass der verhasste PCR (Liefert ja angeblich so viele falsch positive Ergebnisse) so ganz ohne jegliche Einschränkung hingenommen wird.

    Wenn es zum eigenen Gedankengut passt ist er plötzlich Gold Standard, wenn es nicht passt liefert er nur falsch positive Ergebnisse.
    Könnte mir einer mal die Logik dahinter erklären ?

    1. Hängt mal wieder vom Kontext des EInsatzes ab. Zwecks Massentestung in einer überwiegend symptomlosen Population ist der Test alles andere als geeignet. In einem Studiensetting spielt diese Willkür der Massentests eine geringere Rolle, da in der Regel noch weitere Faktoren in den Studien berücksichtigt werden bzw. direkt beobachtbar sind. Es ist ein Abwägen zwischen anonymen Massentestungen und direktem Studieneinsatz, im Kontext der Größenordnung, denn je mehr Masse zwecks Testung, desto unbrauchbarer die Interpretation. Natürlich ist auch die Anwendung in den Studien nicht das Maß aller Dinge. Aber wenn immer mit gleichem schlechten Werkzeug gearbeitet wird, bleibt trotzdem ein Vergleich in der Anwendung möglich, nur muss das Ergebnis immer im Kontext der Anwendung interpretiert werden.

    2. Nein. Es wäre für die Untersuchung der gestellten Frage vielleicht wirklich interessant, ein Zufallssample zu wählen, davon die PCR-Positiven als Subpopulation ebenso wie alle anderen zu untersuchen, und dann noch die tatsächlich Infizierten mit Symptomen als weitere Subpopulation herauszugreifen. Das wäre allerdings aufwendiger (die Getesteten sind ja „greifbar“, weil sie eben zum Test gegangen sind und dort wahrscheinlich die Mitarbeiter/innen der Studie postiert waren), ob etwas anderes herauskommen würde, weiss ich nicht, muss nicht unbedingt sein … wenn ja, sicher ein noch deutlicheres Ergebnis bezüglich der Thrombosengefahr durch die Verabreichung der Genpräparate …

    3. Zum Glück gibt es so aufmerksame Menschen wie Sie, die uns Skeptikern endlich internationale Aufzeichnungen verschaffen werden, die nicht auf fragwürdigen Testmethoden und fragwürdigen Zählmethoden beruhen.
      Jetzt wird den Kritikern auch noch vorgeworfen, dass sie sich unter Irreführungstricks behelfen müssen und die Arbeit haben das alles auseinander zu dröseln!
      Lesen Sie Gigerenzer 2002 Seite 257 Die Tricks in Medizinstatistiken und melden sich dann mit einer Lösung!

      Vielen dank im voraus!!!

    1. Das Studiendesign ist darauf ausgelegt ein bestimmtes Ergebnis zu bekommen.
      1. Es ist nicht ausgewiesen, nach welchen Kriterien Geimpfte und Infizierte ausgewählt wurden. Ein Bias für ein bestimmtes Ergebnis scheint höchstwahrscheinlich.
      2. Einerseits Geimpfte – es gibt keine unbekannten Geimpften. Andererseits Infizierte, mit deren Zahl dann der Anteil von Erkrankungen gerechnet wird. Tatsächlich machen die bekannten nur 5 bis 10% der tatsächlich Infizierten aus. Die Anteil der Nebenwirkungen müsste also durch 10 bis 20 dividiert werden und damit steigt wieder die Impfung schlechter ab.
      3. Es werden unter der keine Kommentare zugelassen. Warum wohl?
      4. Bei Impf-Nebenwirkungen gibt es eine massive Untererfassung.
      Fazit: Gefälligkeits-/Lobbyingstudie für Pharma.

  18. Leider interpretieren Sie diese Ergebnisse in fast so zweifelhafter Weise wie die Autoren. Ohne eine ungeimpfte Vergleichsgruppe können keinerlei Aussagen getroffen werden hinsichtlich des Vergleichs Infektion vs. Impfung. Allerdings ist es eben auch nicht möglich auf einen ADE-Effekt durch die Impfung zu schließen bzw. diese Studie als Beleg hierfür auszugeben. Möglicherweise hätten ungeimpfte Infizierte genauso viele oder mehr thrombotischer Ereignisse wie geimpfte. Über Dinge die nicht untersucht wurden, können nun eben keine Aussagen gemacht werden. Mann kann sagen, es gibt Hinweise auf mögliche ADE-Effekte, das (überaus mangelhafte) Design der Studie lässt weiter gehende Schlüsse aber schlicht nicht zu.

    1. Es wurden nicht mögliche ADE-Effekte, es wurde die Throbosengefahr untersucht … haben Sie etwas Anderes gelesen?

    2. AKJ: Absolut richtig.
      Es können bei den Ungeimpften genausoviele, mehr oder weniger Thrombotische Ereignisse aufgetreten sein.
      Da es in der Studie hierzu keinen Referenzwert gibt ist sie überaus mangelhaft.
      Aus statistischer Sicht (Todesfälle nach Todesart UK) ergibt sich ein Gleichstand.
      Also nichts erschreckendes und außergewöhnliches.

    3. @Klaus … „AKJ: Absolut richtig. Es können bei den Ungeimpften genausoviele, mehr oder weniger Thrombotische Ereignisse aufgetreten sein.“
      Also Klaus, AKJ spricht von ADE-Effekten, Sie sprechen von thrombotischen Ereignissen. Worüber sollen wir jetzt sprechen? In der Studie wird das Auftreten thrombotischer Ereignisse untersucht, inwiefern liegt AKJ „absolut richtig“ in Bezug auf die angesprochene Studie?

    4. Thrombotische Ereignisse sind, so legen es die Daten der Studie nahe, durch Impfung alleine und noch stärker durch Impfung in Kombination mit einer Infektion auslösbar. Dass statistisch mehr Ereignisse bei der Kombination festgestellt werden spricht dafür, dass die Infektionserscheinungen verstärkt werden (ADE), die sich dann wiederum in thrombotischen Ereignissen manifestieren. Ob es tatsächlich so ist, lässt sich durch das Design der Studie nicht zeigen, denn dazu hätte man eine Gruppe gebraucht, die nicht geimpft war. Beide Schlüsse, die der Studien-Autoren sowie die unseres geschätzten Blog-Autors, lassen sich aufgrund der (nicht) erhobenen Daten nicht ziehen.

    5. @AKJ, mir scheint, Sie bringen die Dinge etwas durcheinander – ADE, Thrombosen, eventuelle kausale Zusammenhänge – und Sie haben vielleicht übersehen, dass das nicht Gegenstand der in diesem Blog behandelten Studie war …

    6. @Fritz Madersbacher 1. Die Autoren der Studie interpretieren die Ergebnisse unzulässig, sie können aufgrund ihrer Daten keinerlei Aussagen dazu machen, ob Thrombosen bei Geimpften oder Ungeimpften häufiger sind, da sie nur Geimpfte untersucht machen. Hierin hat Herr Mayer vollkommen recht. Genauso wenig ist allerdings 2. der Schluss gerechtfertigt: „Offenbar erhöht die Impfung das Risiko einer Thrombose beträchtlich, wenn Geimpfte dann auch noch eine Infektion bekommen […] Die Impfung erhöht das Risiko von Erkrankungen bei neuerlicher Infektion und Covid-Erkrankung beträchtlich.“ – auch wenn es eine mögliche Interpretion ist. Herr Meyer schreibt zwar nicht explizit ADE, aber wir dürfen wohl konkludieren, dass die Ursache hierfür nur in infektionsverstärkenden Antikörpern (=ADE) zu suchen wäre (ein anderer Mechanismus, der zu einem solchen infektionsverstärkenden Effekt bei Reexposition führt, ist mir nicht bekannt und wurde auch von Herrn Mayer nicht benannt). Ich habe das m.E. eigentlich bereits recht klar ausgeführt und habe deshalb eher den Eindruck, dass Sie da einiges durcheinander bringen.

    7. @AKJ
      „Herr Meyer schreibt zwar nicht explizit ADE, aber wir dürfen wohl konkludieren, dass die Ursache hierfür nur in infektionsverstärkenden Antikörpern (=ADE) zu suchen wäre (ein anderer Mechanismus, der zu einem solchen infektionsverstärkenden Effekt bei Reexposition führt, ist mir nicht bekannt und wurde auch von Herrn Mayer nicht benannt).“
      Nein, für die Gefahr von Thrombosen wird nicht ADE als Ursache gesehen, sondern die Bildung von Spikeproteinen in großer Anzahl, die sich dann über die Blutgefäße im Körper verteilen können, und zwar nicht vorhersehbar wo genau. ADE-Effekte sind immunschwächend und entzündungsverstärkend, also eine andere mögliche Nebenwirkung der Genpräparate, gefährlich möglicherweise für „immunschwächere“ Menschen. Das wurde bei der hier besprochenen Studie nicht untersucht. Diese Effekte wurden bisher vor allem bei Tieren (z.B. Katzen) beobachtet.

    8. Die genauen Ursachen und Abläufe der Thrombosebildungsprozesse im Kontext von Covid-19 sowie der Impfungen sind nicht bekannt und vermutlich multikausal. Eine erhöhte Bildung von Spikeproteinen bzw. verstärkte Virusreplikation wäre übrigens genau zu erwarten, wenn es zur Bildung von Infektionsverstärkenden Antikörpern kommt. Mit Immunschwäche hat das, soweit ich weiß, nichts zu tun.

    9. @AKJ
      Sie könnten einmal diesen Artikel vom 14. August 2021 in diesem Blog anschauen: „Infektionsverstärkende Antikörper (ADE) durch mRNA Impfstoffe reagieren stärker auf neue Varianten“. Dort sind weitere Artikel zu diesem Thema verlinkt.

    10. @Fritz Madersbacher So langsam wird es ermüdend und ich zweifle an Ihrer Fähigkeit zu verstehen, was sie lesen. Ein letzter Versuch also: Was meine Kritik an diesem Blogbeitrag betrifft, ist der entscheidende Punkt, dass sowohl die Schlüsse der Studienautoren wie auch die Schlüsse von Herrn Mayer unzulässig sind, da das Studiendesign solche Schlussfolgerungen schlicht nicht hergibt. In Bezug auf ADE rate ich ihnen nicht nur die Blogbeiträge hier zu lesen, sondern sich umfassender zu informieren. Dann würden Sie recht schnell erkennen, dass ADE a) kein ausschließliches Problem von Impfungen ist (sondern auch bei „natürlichen“ Infektionen vorkommt) b) kein ausschließliches Problem von mRNA-Impfstoffen ist (sondern unabhängig von der konkreten Impftechnologie vorkommen an). Ob und in welchem Ausmaß Infektionsverstärkende Antikörper auftreten bzw. ob Antikörper überwiegend infektionsverstärkend oder neutralisierend wirken, hängt von der Struktur des Antigens ab (die sich durch Mutation im Zeitverlauf ändern kann) sowie von individuellen Faktoren (nicht jedes Immunsystem reagiert gleich auf jedes Antigen). Selbstverständlich gilt wie (fast) immer: das Phänomen ist nicht vollständig verstanden. Den Verweis auf den Blogbeitrag kann ich nicht nachvollziehen (hier ist von keiner Immunschwäche die Rede, die Sie ins Feld geführt haben). Ihr Verweis zeigt lediglich, dass Sie diesen Text offenbar (ebenfalls) nicht verstanden haben und möglicherweise (auf seiner falsch verstandenen Grundlage) der Auffassung sind, ADE sei lediglich ein Problem mRNA-Impfstoffen.

    11. Lieber @AKJ, ich verstehe Ihre Ermüdung mit meiner Begriffsstutzigkeit, ich verspüre diese Ermüdung ja selbst bei dieser fruchtlosen Debatte. Ihre Ausführungen zu ADE-Effekten sind sehr interessant und auch anregend. Mein Einwand zu Ihrem Kommentar war lediglich, dass in der diesem Blog-Eintrag zugrundeliegenden Studie nicht ADE-Effekte untersucht wurden, auch keine Zusammenhänge zwischen diesen und auftretenden thrombotischen Ereignissen. Auch bei genauester Durchsicht der Studie finde ich keine diesbezüglichen Aussagen, aber das haben Sie eigentlich schon in Ihrem ersten Kommentar selbst festgestellt …

    12. Lieber Fritz Madersbacher, ich habe an keiner Stelle geschrieben, dass die Studie ADE-Effekte untersucht. Ich habe vielmehr ganz im Gegenteil (!) mehrfach klargestellt, dass die Interpretation, dass es zu ADE-Effekten kommt fragwürdig ist. Herr Mayer verwendet, worauf Sie richtig hinwiesen, nicht selbst den Begriff ADE, schreibt aber „Die Impfung erhöht das Risiko von Erkrankungen bei neuerlicher Infektion und Covid-Erkrankung beträchtlich“. Er verweist dabei auf Yeadon, der in diesem Kontext wiederum explizit auf ADE-Effekte rekurriert. Und wie gesagt, ein anderer Mechanismus als ADE, der nach einer Durchbruchsinfektion oder einer Reinfektion zu einen schlimmeren Verlauf führt, ist mir nicht bekannt. Deshalb habe ich in meinem Post von ADE gesprochen. Es ist jedoch nicht der eigentlich relevante Punkt meiner Ursprungsaussage. Ich wollte nur kritisch anmerken, dass Herr Mayer die selben Fehler, die die Studienautoren begehen, besser vermeiden sollte, um glaubwürdig zu bleiben, nämlich Dinge in Daten hinein zu interpretieren, die man Design-bedingt aus ihnen nicht ableiten kann. (Eine in dieser Hinsicht „vernünftige“ Interpretation der Studiendaten würde m.E. lauten: Bei Durchbruchsinfektionen zeigen sich hohe Raten von Thrombosen. Die Impfung schützt folglich nicht oder nur schlecht vor diesem Risiko. Möglicherweise wird es sogar erhöht. Dies könnte man aber nur herausfinden, indem man einen – in der Studie (absichtlich?) unterlassenen – Vergleich mit nicht-geimpften Erkrankten anstellt.)

    13. Danke @AKJ, ich glaube, Sie haben Ihren Standpunkt jetzt sehr gut, auch für mich verständlich, zusammengefasst, und er erscheint mir auch plausibel. Ausserdem habe ich Ihren Beiträgen sehr anregende Informationen zu möglichen ADE-Effekten entnommen, sodass diese zeitweise ermüdende Debatte letzlich für mich sehr positiv war.

  19. Selbst wenn der Vergleich von Thrombosen etc mit Impfung bzw nach Infektion (ohne Impfung) gehen sollte, so hinkt der dann ja, weil zwar alle Impfungen, aber nicht alle Infektionen/Viruskontakte in der Bevölkerung in die Daten eingehen. Das ist typisches Verdrehen und Verwischen von unliebsamen Studienergebnissen.

  20. Und weil hier gar so viele Kommentare sind und wir auch erbärmlichen Lügnern ausgeliefert sind und nicht genug aufmerksam gemacht werden kann, nochmals!

    Sebastian A. -Servus TV!
    Wir haben es mit der Methode wie es bei den Jüngern Coronas üblich ist, bei den Proponenten der Impfstoffe gemacht! Nachschauen wie man die am besten desavouiert! Die meisten dieser Typen , die anfangs mit Tricks verwirrten und nunmehr mit übelsten billigen Lügen arbeiten, verdienen es!!!
    Herr Watzl und Herr Valentin! Vorgestellt als gediegener Immunologe und als Leiter der Intensivstationen Österreich!
    Der eine -Watzl- hat eine wöchentliche You-tube Sendung, in der er auch die Impfung jugendlicher vertritt und mit dem üblen „Großmutter wird angesteckt“ Schmäh, arbeitet! Zensiert wurde der noch nie!
    Der andere wurde gerade vom Klinikum Schwarzach – im August- gekündigt, weil er trotz Vereinbarung bei der Einstellung verweigerte, interdisziplinäre Strukturen der Zusammenarbeit, der Teamarbeit zu schaffen wie es im hierarchischen Medizinunwesen hierzulande –Bitte wieder Werner Vogt lesen!– absolut notwendig wäre!
    Die Primarien wollen ihre Privilegien und Macht behalten. Herr Valentin ist offenbar ein Ausbund davon!

    https://www.sn.at/salzburg/chronik/aerztlichem-leiter-in-schwarzach-gekuendigt-spitalsfuehrung-nennt-erstmals-gruende-108593656

    Der kritische Herr Schubert, der leider auch zu spät kam und die bereits ausführlich ihr Unwesen trieben, hat denen viel zu viel Respekt gezeigt!
    Die Anwältin, die Impfopfer anerkannt sehen will, oder zumindest gemeldet, hat gegenüber diesen Hybris ausstrahlenden Blendern, die ohne Argumente mit Behauptungen um sich warfen, die nachweislich falsch waren, auch viel zu eingeschüchtert reagiert.

    Zwei nette Menschen ausgeliefert 2 Typen, denen wir hoffentlich niemals als Patienten in die Fänge kommen!

    Und wieder werden Leute gebraucht die uns erzählen wieviel solche Leute mit Ihren üblen Auftritten verdienen können!

    1. Es ist immer wieder mühsam, solchen Leuten bei ihren nahezu frei erfundenen Behauptungen und widerwärtigen Halbwahrheiten zuschauen zu „müssen“ … aber es gilt halt: Kenne dich selbst und kenne den Feind – hundert Schlachten ohne Schlappe …

  21. Mir fehlt noch eine Gegenüberstellung, wie häufig solche Ereignisse bei ungeimpften Erkrankten auftreten. Nur durch einen Vergleich dieser Daten mit denen von Geimpften könnte man doch beurteilen, was genau die Impfung bewirkt.

    Wäre für die Studienautoren doch eine Sache von 5min gewesen, diese Daten auch noch mit zu liefern, oder übersehe ich da was?

    1. Sie übersehen nichts. Nur aus dieser Studie kann das nicht herauskommen, da ALLE Teilnehmer geimpft waren. So steht es auch in dem zum Artikel gehörenden Editorial.

    2. Irgendwoher müssen die Daten ja kommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die extra für diese Studie erfasst wurden und dass man da einzeln jeden um Erlaubnis gefragt hat. Vielmehr dürften die Daten wohl aus (evtl. anonymisierten) allgemeinen Falldaten aus Krankenhäusern stammen, bei denen der Impfstatus lediglich als Datum mit erfasst wurde. Insofern könnte man mühelos nach beiden Kriterien filtern.

  22. @ Markus:

    Ich finde Ihre Meinung wird dem Grundsatz gerecht, dass man möglichst naturnah behandeln sollte. Ich halte das auch so.

  23. es ist sehr bedenklich mit welcher Grausamkeit gegen die kritischen Ärzte und Wissenschaftler vorgegangen wird. Jüngstes Beispiel ist das vom Standard geschriebene Hetz – Meisterstück vonKlaus Taschwer 28. August 2021:
    „GESCHÄFTSMODELL VERUNSICHERUNG
    Clemens Arvay & Co: Die Impfangstmacher
    Wie Sachbuchautor Clemens Arvay, Psychiater Raphael Bonelli und Blogger Peter F. Mayer, drei Wortführer der Impfskeptiker, zu Österreichs schlechter Impfquote beitragen“

    Dr, Marc Fiddike verlor kürzlich seine Praxisräume. Gründe wurden nicht angegeben… Vernünftige Gespräche gabs nicht…

    Die Mainstreams in Österreich biegen alles so hin, dass es aussieht, als wäre die Pandemiebekämpfung nötig und erfolgreich…

  24. @ Peter Siegfried Krug:

    Das trifft auch nach meiner inzwischen 18monatigen Beobachtung zu. Es ist alarmierend und widerspricht jeglichem seriösen wissenschaftlichen Diskurs.

    Aber es scheint auch das Zeitfenster sehr eng zu sein, so ungewöhnlich hastig, ja fast hektisch, der sonst so ungemein behäbige Apparat hier vorgeht.

    Dieses Zeitfenster haben wir allerdings ebenfalls.

    Jetzt fehlt nur Möglichkeit zündende Idee.

    Unrechtsregimes können innerhalb von Minuten kippen.

    Schauen sie auf den Fall der Berliner Mauer.

    Wir brauchen nur noch den richtigen Hebel. Also cool bleiben und den Hebel suchen.

  25. @ Fritz Madersbacher:
    @ alle:

    BW macht sich auch schon jetzt, noch vor der Bundestagswahl Ende September, für 2G stark.

    Für mich spricht das dafür, dass die Zeit rennt.

    Es hat irgend etwas mit einem Zeitkorridor zu tun.

    Bevor die Tür zuschlägt, müssen wir mit aller Entschlossenheit noch einen Keil reinrammen.

    Ich bete. Vielleicht kommt etwas.

  26. Die Studie sagt genaugenommen gar nichts aus über das relativo Risiko hämatologischer Komplikationen nach Impfung einerseits und nach einer Infektion andererseits, denn letzteres Risiko kann mit diesem Design, in dem nur Geimpfte analysiert werden, gar nicht bewertet werden. Es ist – angesichts der sattsam bekannten Tatsache, dass >90% aller medizinischen Studien mangelhaft sind dann doch wenig – erstaunlich, dass sie in dieser Form den peer-review Prozess passiert hat.

    Somit stützt die Studie weder die in den Medien kolportierte Aussage, noch tkp’s Schlussfolgerung, die Impfung erhöhe das Risiko von Erkrankungen nach Infektion und Covid-Erkrankung beträchtlich. Hierfür wäre ein Vergleichssample von als Ungeimpfte Infizierten Personen erforderlich gewesen.

    Das einzige was diese Studie zweifelsfrei zeigt, ist die bereits bekannte Erkenntnis eines höheren Risikos hämatologischer Komplikationen nach einer Impfung. Das hat ja schon die Studie zuvor mit dem gleichen Datansatz hämatologischer Ereignisse der Geimpften gezeigt.

    Wesentliche Mängel werden in den online-Kommentaren benannt. Die meisten Kommentatoren bemerken die Tatsache, dass alle Untersuchten Fälle gimpft sind als wesentlichen Mangel. Eine Kommentatorin verweist darauf, dass die Analyse bestenfalls eine Aussage der „case-complication rate“ nach einer Infektion erlauben würde, aber keine indection-complication rate“. Mehrere Kommentatoren halten die Beobachtungsfrist von 28 Tagen als zu kurz für die Analyse der hämatologischer Nebenwirkgungen nach einer Impfung. Ein m.E. weiterer methodischer Mangel ist, dass nur Erstimpfungen betrachtet werden. Es ist aber bekannt, dass die mRNA-Zweitimpfung i.d.R. zu einer heftigeren Reaktionen des Immunsystems führt als die Erstimpfung, und somit nach der mRNA-Zweitimpfung auch häufigerer und schwerer hämatologische Komplikationen als nach der Erstimpfung zu erwarten sind.

    Eine Kommentatorin verweist auf die bereits bekannte Erkenntnis, dass nach den Aussagen der Studie schwere Komplikationen bei 1 von 55.000 Impfungen vorkämen, und Impfungen demanch begründet werden könnten für Gruppen, in denen das Risiko schwerer Komplikationen nach einer SARß Cov-2 Infektion > als 1:55.000. Das träfe z.B. für Betagte zu, aber sicherlich nicht für Heranwachsende.

    1. Die können wahrscheinlich nicht Englisch beim Ärzteblatt. Oder nicht sinnverstehend lesen? Oder nur eine Agenturmeldung übernommen, wie alle anderen MSM auch, die den Inhalt der Studie ins Gegenteil verkehrt. Wem nützt das?

  27. Ich falle jetzt gerade einfach vom Glauben wie stumpfsinnig das hier alles geworden ist. Je länger das Ganze andauert umso einfach lässt sich die Mehrheit an der Nase entlang führen. Wo soll das enden?

  28. Ich habe die Deutsche Tagesschau angeschrieben.
    Ein kleiner Erfolg, sie haben geantwortet und den betreffenden Artikel angepasst.
    siehe hier: https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-freitag-271.html#Studie-Blutgerinnsel-Risiko-nach-Covid-Erkrankung-hoeher-als-nach-Impfung
    ###############
    Hier die Antwort der Deutschen Tagesschau:
    Vielen Dank für Ihre Zuschrift, auf die wir gerne eingehen. Wir freuen uns, dass Sie unser online-Angebot nutzen. Danke für das Vertrauen in unsere Arbeit.
    Sie haben Recht, in dem von Ihnen angesprochenen Live-Blog gab es Fehler. Dafür entschuldigen wir uns ausdrücklich. Wir versichern Ihnen, dass die Qualität unserer Nachrichten für uns einen sehr hohen Stellenwert hat. Wir sind sehr um Präzision bemüht, aber – wie auch andere unter hohem Zeitdruck arbeitende Qualitätsmedien – nicht vor Fehlern gefeit. Niemand ärgert sich mehr über Fehler im Programm als die Redaktion selbst. Bei ARD-aktuell entstehen jeden Tag mehr als 50 Online-Artikel, bis zu 20 Einzelsendungen und das laufende Nachrichtenprogramm tagesschau24. Einzelne Fehler innerhalb dieses großen Angebots, so gravierend sie Ihnen auch erscheinen mag, stellt unsere nachrichtliche Kompetenz deshalb nicht grundsätzlich in Frage.
    Wir haben den Artikel entsprechend korrigiert und die Studie verlinkt. vielen Dank nochmal für den Hinweis.
    Wir hoffen, Sie begleiten unser Nachrichtenangebot aufmerksam weiter. Zuschauer*innen- und User*innen-Reaktionen verstehen wir als unabdingbaren Bestandteil einer guten Qualitätskontrolle.
    Mit freundlichen Grüßen
    Publikumsservice ARD-aktuell
    ###############
    Hier mein Schreiben an die Deutsche Tagesschau (Begrenzung der Zeichenzahl):
    Nachricht:
    In Ihrem Liveblog zur Coronavirus-Pandemie habe ich den Artikel: „Studie: Blutgerinnsel-Risiko nach Corona-Impfung viel geringer als bei Infektion“ gelesen.
    in Ihrem Artikel schreiben Sie, das „… eine Venenthrombose zu entwickeln, nach einer Covid-Erkrankung fast 200 Mal höher als nach einer Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca…“.
    Die Aussage ist in dieser Form falsch und missverständlich.
    In der Studie: „Risk of thrombocytopenia and thromboembolism after covid-19 vaccination and SARS-CoV-2 positive testing: self-controlled case series study“,
    auf welche Sie sich beziehen, wurden nur geimpfte Personen untersucht und keine ungeimpften Personen.
    In der Studie kann man lesen: „Table 1 – Baseline demographic characteristics of people receiving first dose of covid-19 vaccine or testing positive for SARS-CoV-2 virus among vaccinated population in England …“
    Das Thromboserisiko bezieht sich also auf die Geimpften und nicht auf die Ungeimpften.

    1. @ Fred:

      Herzlichen Glückwunsch!

      @ alle:

      Da es hier ja eindeutig um Systemänderungen geht, die den meisten nicht so gut gefallen dürften,
      hier mal wieder etwas ganz grundlegendes:

      – Kurzform:
      Das (gewollte) System ist momentan ständig am Kippen
      – Wer durchhält gehört zu den Gewinnern
      – 10 % selbständig Denkende genügen,
      um das (geplante) System zu Kippen zu bringen

      https://auf1.tv/stefan-magnet-auf1/andreas-popp-im-interview-das-system-ist-am-kippen/

    2. Ihre Initiative ist Dankes wert.

      Hätte die ARD ihre falsche Meldung tatsächlich korrigiert, so sie man das in der Antwort an Ihre email angegeben hat, dann wäre das seitens der ARD angemessen gewesen.

      Das aber wurde nicht getan! Die zentrale Aussage in der jetzt verfügbaren Meldung ist die gleiche falsche wie vorher, Zitat: „Das Risiko, nach einer Corona-Impfung seltene Blutgerinnsel zu entwickeln, ist einer neuen Studie zufolge deutlich geringer als bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus.“

      Nach wie vor kein Wort darüber, dass die Studie gar nicht Gerinnungsstörungen zwischen Geimpften und Ungeimpften vergleicht. Der derzeit online verfügbare Text erweckt nach wie vor den falschen Eindruck, genau dies sei geschehen. Selbstredend auch kein Hinweis darauf, dass die Studie nur Störungen nach Erstimpfungen erfasst und eben keine nach den i.d.R. nebenwirkungsheftigeren Zweitimpfungen. Allein die Quantifizierung des relativen Risikos wurde nicht weiter zitiert, und der Link zur Studie wurde hinzugefügt.

      Leider hat die ARD hier insbesondere Sie, für dumm verkauft, und verkauft nach wie alle anderen Leser hier für dumm.

      Ich werde ebenfalls eine email an die ARD schreiben und hier berichten.

      https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-freitag-271.html#Studie-Blutgerinnsel-Risiko-nach-Covid-Erkrankung-hoeher-als-nach-Impfung

    3. Ergänzung zu meinem früheren Kommentars: auch die falsche Quantifizierung eines um den Faktor 200 erhöhten Risikos einer Thrombose nach natürlicher Infektion i.V.z. Impfung wird weiterhin zitiert

  29. Was ich den Tabellen entnehme ist, dass Männer ein erhöhtes Risiko haben, an Venenthrombose zu erkranken, wenn sie positiv getestet (und geimpft) sind, und dass insgesamt die Zahl der Thrombosefälle bei positiv Getesteten höher ist als bei nicht positiv Getesteten. Ansonsten liegen die Thrombosefälle bei positivem Test auf Covid-19 höher. Nun macht das für mich aber keinen Sinn, wenn man hier Geimpfte mit Geimpften vergleicht. Oder verstehe ich die Ausschnitte aus der Studie falsch? Die Aussage in den Medien war ja wohl, dass UNGEIMPFTE bei Infektion ein höhere Risiko hätten, eine Thrombose zu erleiden, oder?
    Insofern – ja, dann wird die Studie falsch interpretiert. Dann macht aber die gesamte Studie eigentlich auch gar keinen SInn… man KÖNNTE zwar daraus schließen, dass eine Infektion automatisch ein höheres Thromboserisiko birgt, das wäre aber nicht korrekt, wenn man keine Ungeimpften in die Studie einbezogen hat.

  30. Menschenskind @pfm Dr Mayer, wollte ich da schon schreiben!

    einesteils weil die zweite der zentralen Aussagen zu beginn falsch ist bzw extrem falsch suggeriert (bezieht sich auf einen anderen Artikel , gemeint sit die Zahl 0,004 Reinfektionsrate),

    anderenteils weil ich die Zahl 1,76 Mio infizierter Geimpfter im Rahmen Plausibilitätscheck nicht nachvollziehen vermochte.

    aber dann musste ich die Kritik den hiesigen Teil betreffend überraschend fallen lassen, und das kam so:

    Knapp 30 Mio Erstgeimpfte passt, da die Moderna Geimpften nicht einbezogen sind.

    Aber wie kommt man zu der Anzahl von 1,76 Mio einbezogenen Cov2-Fällen? bei total 2,77 Mio Cov2-Fällen in dem Zeitraum in GB.

    Dagegen, daß es ausschließlich Ungempfte, spricht, daß sie nirgends als Ungeimpfte deklariert sind.

    Dass es ausschließlich Geimpfte sein könnten hielt ich in Anbetracht der Zeitläufe betreff Falinzidenzen und Impfaktivität eigentlich für unmöglich, jedoch fand ich keine andere Erklärung, die plausibel gewesen wäre,

    und dachte schon an einen unentdeckten Zahlenfehler der aus 2,76Mio versehentlich 1,76 Mio gemacht haben könnte.

    Zuletzt suchte aber doch noch bis in die Untiefen solcher Papers, also den teil „Peer review“, hinein, was übrigens sich generell empfiehlt , wenn man bis auf Erbsenzähler-Level in die Materie eindringen möchte… aber oft auch schon mal auch ansonst .

    Langer Suche Ergebnis ist das folgende Zitat. in dem die Studienautoren antworten:

    „RESPONSE: Our main exposures were the two vaccines, and SARS-CoV-2 infection exposure is
    considered limited to those who have been vaccinated, to ensure fair comparison of risk (i.e. risk in
    equivalent populations).“

    Das förderte denn auch das für mich erstaunlichste „Neben“Resultat zu Tage,
    was ich mal als Haupterkenntnis verbuche:

    Von ca 2,77 Mio Cov2 Fällen 1.12.20 bis 24.4.21

    traten 1,76 Mio unter Geimpften und nur 1 Mio unter Ungeimpften auf.

    Das ist Hammer!!! Ohne Detailrechnungen zu brauchen kann ich daraus aus der Hüfte heraus abschätzen, daß dies auf eine wahre Impfwirksamkeit (über alle Impfstadien betrachtet) von weit unter 0 (NULL) hinausläuft, eine deutlich negative also.

    Da sag ich am Ende dann nur noch: Danke, Herr Dr Mayer

    😀

    1. Es werden 29 Mio Vollgeimpfte betrachtet, aber die Ereignismenge wird am Tag der Zweitimpfung abgeschnitten („censored“). Das bedeutet, die dabei gefundenen 1,76 Mio Infizierten sind nur als Erstgeimpfte infiziert. Sie können daraus also nicht auf die Effektivität der Vollimpfung (also nach 2. Impfung plus 14 Tage Karenzzeit) schließen.

      Das wird im Studientext erklärt: „Our main exposures were the first dose of the ChAdOx1 nCoV-19 or the BNT162b2 mRNA vaccine. We censored people on the earliest of the following: date of their second dose, date of death, or study end date (24 April 2021).“ Und es geht auch aus einer anderen Antwort im Review Prozess hervor: „RESPONSE: The main analysis includes patients with a second dose and censors them at the date on which they have received their second dose of vaccine, but they contribute observation time up to that point. In the main analysis patients are not censored at 28 days after their first dose. In fact, time after 28 days up until their second dose contributed to each patient’s baseline period. We have added some text to clarify this in the Methods section.“

    2. da ich ungern überholtes unkommentiert stehen lasse, sehe ich much veranlasst mich selbst einzubremsen:
      Die Aussage, Zitat:
      „Von ca 2,77 Mio Cov2 Fällen 1.12.20 bis 24.4.21

      traten 1,76 Mio unter Geimpften und nur 1 Mio unter Ungeimpften auf.

      Das ist Hammer!!! Ohne Detailrechnungen zu brauchen kann ich daraus aus der Hüfte heraus abschätzen, daß dies auf eine wahre Impfwirksamkeit (über alle Impfstadien betrachtet) von weit unter 0 (NULL) hinausläuft, eine deutlich negative also.“

      ist insofern nach gegenwärtig nahliegender Interpretation der Studiendaten nicht haltbar,
      da bei der Gruppe der 1,76 Mio Geimpften UND Infizierten zahlreiche Fälle enthalten sein dürften
      die bereits vor Impfung infiziert waren.

      Es spricht vieles dafür, daß die Impflinge von Cov2 in etwa gleich betroffen waren wie die Ungeimpften in UK in dem besagten Zeitraum. Was ja sicher nicht im Sinn der Impfmassnahme sein konnte.
      die Nebenwirkungen sind zusätzlich auf dem Negativkonto der Impfseite zu buchen.

  31. @reasonandcritic and all
    erstmal: Doppeltgeimpfte sind in Zählung sehr wohl enthalten!
    man muss unterscheiden zwischen Auswertungsregeln und Auswahlkriterien für Probandenkreis. Bei der Auswahl ist 2.Impfung nicht hinderlich.
    Deshalb Sprechweise Erstgeimpfte und nicht Einmalgeimpfte. Gemeint sind mindest Einmalgeimpfte,
    die erste Impfung ist Eingangstor zur Studie, raus kommt dann niemand mehr. Nur gewisse Zeiten werden nicht in Auswertung einbezogen, zb ab Datum 2.Impfdose.

    ich frage mich noch ob nicht doch auch Anzahlen von Cov2-Fällen enthalten sind, die durch später Erstgeimpfte im zuvor noch ungeimpften Zustand induziert wurden. Von der Intention der Studie her dürfte das nach meinem ersten Verständnis eigentlich nicht der Fall sein. Aber was heisst das schon, die Materie ist kompliziert.

    Und die letzt zitierte Aussage von Studienautoren lautete ja
    „In the main analysis patients are not censored at 28 days after their first dose. In fact, time after 28 days up until their second dose contributed to each patient’s baseline period.“

    das heisst, daß die Autoren für den Zeitraum 28 Tage nach 1.Dose bis zur 2.Dose diesen nicht etwa als Wertungszeitraum zur Zählung von Impffolgen betrachten, sondern als Teil des Baseline-Gewinnungszeitraums, was intuitiv betrachtet an hellen Wahnsinn grenzt! es heisst ja nichts anderes als daß Impfschäden, die später als 28 Tage nach 1. Spritze ins System gelangen NICHT als adverse Events registriert werden, sondern ganz im Gegenteil die Vergleichsbasis an Events erhöhen und somit beitragen die Relationen zuungunsten der Erkennung von Impffolgen abzuschwächen. …man sieht: Peer Review sichten kann was bringen, thx @reason..

    aber zurück zum Umfang bei Zählung der Cov2-Fälle.
    Wer so seltsame Methodik anwendet wie eben erkannt, der könnte auch fähig sein die Fallmeldungen von später erst Erstgeimpften in der Auswertung belassen zu haben. Dafür spräche schon mal, daß kein Auschlußkriterium für Erstgeimpfte formuliert ist, also etwa „ohne Genesene“.

    Wären indes die Verhältnisse wie in Israel, wo Genesene nicht vor Ablauf von 3 Monaten nach pos.Test geimpft werden, hätte man das Problem weitestenteils dadurch vom Tisch gehabt.

    Kennt sich da wer aus mit brit. Impf-Usancen zu Genesenen?

    1. Es ist ganz klar, und Sie zitieren es ja auch („until their second dose“). Die betrachteten Fälle sind eindeutig nur einmal geimpft, in die Analyse gehen keine Ereignisse und keine Fälle nach der 2. Impfung ein.

      Daraus folgt zweierlei:

      1) Die von Ihnen angegebene überschlägige Berchnung der Impfeffektivität mit den Zahlen dieser Studie ist unzulässig, denn die Impfeffektiviät kann nur anhand von Ereignissen nach vollständiger Impfung und nach einer gewissen (i.d.R. 14-tätigen) Karnzzeit beurteilt werden.

      2) Die Studie erlaubt keine Aussage über das relative Risiko des Auftretens von Thrombosen oder anderer Komplikationen nach vollständiger Impfung im Verhältnis zu diesem Risiko nach natürlicher Infektion, weil sie die zur vollständigen Impfung erforderliche 2.Impfung aussen vor lässt. Zumindest bei mRNA Impfungen ist bekannt, dass die 2. Impfung nebenwirkungsreaktiver ist, und es kann somit vermutet werden, dass die 2. Impfung auch weitere, häufigere und schwerere Thrombosefälle zeitigt als die 1. Impfung.

      Hinzu kommt, dass diese Studie Ungeimpfte gar nicht betrachtet. Kurz, wie von tkp, in den Kommentaren hier und auch in den online-Kommentaren bei BMJ zur Studie selbst oft herausgestellt: Das Design der Studie ist mangelhaft.

  32. @reasonandcritic
    was meinen Sie mit Fällen? falls Impfnebenwirkungen liegen Sie richtig;

    Der Beitrag und unser Hauptinteresse hier im Strang zielen aber auf die Anzahl der Infektionen von Geimpften ab.

    Und da sieht es so aus:

    Die ersten 29 Mio Personen, die mit Biontech oder AstraZ geimpft worden sind, sind enthalten,
    und zwar egal ob sie bis 24.4.21 die 2.Dose schon erhalten haben oder nicht ! Das ist 100% Fakt.

    Wir brauchen jetzt die Info ob in GB Genesene direkt ohne Wartezeit regelhaft ab 1.12.20 geimpft wurden oder nicht?
    Kann dazu jmd etwas in Erfahrung bringen?

  33. etwas frustran, daß hier niemand mittut, wo doch soviel direkt gezeigt und bewiesen wäre !?

    Ich habe aktuell eingeschräkten mob Inet-Zugang und konnte keine Aussage finden zum Umgang mit Genesenen in brit Impfkampagne. Also könnten zwar viele aus eigenen Stücken der Impfungzunächst ferngeblieben sein, aber es sind ebenso auch viele geimpft worden, die zuvor während der großen Wellen pos getestet waren.
    und diese sind meiner Schätzung nach bei der Zahlenangabe 1,76 Mio aus Studie mit enthalten.

    Eine quantitaive Abschätzung aus Hüfte wage ich diesbzgl nicht, aber man kann es abschätzen wenn man Altersgruppen spezifisch die Zeitläufe genau ansieht.

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