
Das E-Auto-Debakel: Wenn die Realität die Ideologie ad absurdum führt
Die Geschichte der staatlich verordneten Elektromobilität ist eine Geschichte der Hybris. Es ist der klassische Fall einer politisch erzwungenen Transformation, die den Markt ignoriert, die Bedürfnisse der Bürger mit Füßen tritt und nun an der harten Realität der Wirtschaftlichkeit und der Technik zerschellt.
Wie Armstrong Economics aktuell berichtet, zeigt sich das Scheitern dieser ideologischen Agenda nirgendwo deutlicher als auf dem Gebrauchtwagenmarkt. E-Autos unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten von Verbrennern, die ihren Wiederverkaufswert beeinflussen. Eines der teuersten Teile, die Batterie, hat eine wesentlich kürzere Lebenszeit als der Rest des Autos sowie alle Teile eines Verbrenners. Dazu kommen rasche Verbesserungen vor allem bei den Modellen von chinesischen Unternehmen wie Byd oder GWM. Im Frühjahr 2024 hat sich die Krise am Markt für Gebrauchtwagen erstmals abgezeichnet und mittlerweile reift sie zur vollen Blüte
Der Markt schlägt zurück: Überangebot trifft auf Desinteresse
Was als „unvermeidbare Zukunft“ verkauft wurde, entpuppt sich für Automobilhersteller zunehmend als Albtraum. Während die Politik mit Emissionsvorgaben, die faktisch als Zwand fungieren, den Absatz Richtung 50 % Marktanteil bis 2032 prügeln will, haben die Verbraucher längst das Signal gegeben: Sie wollen keine bevormundete Mobilität.
Die Zahlen sind unmissverständlich:
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Massiver Preisverfall: Bei gebrauchten E-Autos sind die Preise im letzten Jahr teilweise um bis zu 40 % eingebrochen. Der Grund ist simpel: Das Angebot übersteigt die reale Nachfrage bei Weitem.
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Wachsende Lagerbestände: Allein für das Jahr 2026 wird erwartet, dass über 300.000 Elektrofahrzeuge aus Leasingverträgen auf den Markt schwemmen. Für 2027 prognostiziert man bereits Werte von über 500.000.
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Einbruch bei Neuwagen: Die Verkäufe neuer E-Autos sind Anfang 2026 bereits um 28 % gegenüber dem Vorjahr gefallen.
Versuchter Zwang statt technische Vernunft
Das Problem ist nicht das Produkt an sich, sondern die Art und Weise, wie es in den Markt gepresst wurde. Die Regierung wollte Kapitalströme lenken, die Industrie restrukturieren und das Konsumverhalten kontrollieren – alles unter dem Deckmantel der „Klimapolitik“. Subventionen wie der Inflation Reduction Act mit seinen Steuergutschriften von bis zu $7.500 pro Fahrzeug waren nichts anderes als der Versuch, eine Nachfrage zu simulieren, die organisch nie existiert hat.
Doch Märkte lassen sich nicht durch Dekrete steuern. Wenn Regierungen versuchen, „wirtschaftliche Ergebnisse zu erzwingen“, endet das fast immer in einer Fehlallokation von Ressourcen. Die 4.000 US-Autohändler, die die Regierung vor diesem Szenario gewarnt hatten, wurden ignoriert. Jetzt zahlen die Hersteller und Leasinggeber die Zeche.
Die Ideologie verliert gegen die Physik
Letztlich spielen Kosten, Zuverlässigkeit, Ladeinfrastruktur und Alltagstauglichkeit eine Rolle, die sich nicht durch ideologische Propaganda beiseite wischen lässt. Dass die Preise für gebrauchte E-Autos nun auf das Niveau vergleichbarer Verbrenner gefallen sind – mit einem Unterschied von nur rund $1.300 –, zeigt, dass der Markt versucht, das ideologische Überangebot irgendwie abzubauen.
Es ist das gleiche Muster, das wir in anderen Sektoren seit Jahren beobachten: Wenn das Angebot künstlich durch Politik aufgebläht wird, bricht es unter dem Druck der Realität irgendwann zusammen. Der E-Auto-Zwang ist nichts weiter als der Versuch, eine technologische Sackgasse zur Autobahn zu erklären. Die Sackgasse ist nun erreicht.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
1.1.2 Lesen bildet:
Spiegel, Welt, ÖRR, …
Puzzle aus dem Eis – Bäume unter Gletscher – Spiegel
2005_05_22
Die Alpengletscher schrumpfen, das ist bekannt. Doch nun stellt sich heraus, dass sie in der Römerzeit kleiner waren als heute; vor 7000 Jahren waren sie möglicherweise sogar fast verschwunden. Auf den Spuren der »grünen Alpen« bergen Klimatologen Überreste alter Wälder im Schweizer Eis.
https:/www.spiegel.de/wissenschaft/puzzle-aus-dem-eis-a-37e29ef0-0002- 0001-0000-000040474089
Was ist, wenn der Winter immer länger dauert?
2010_12_25
https://www.welt.de/geschichte/article11639867/Was-ist-wenn-der-Winter- immer-laenger-dauert.html
Vom 15. bis zum 19. Jahrhundert war es außerordentlich kalt in Europa…
:::Die „Kleine Eiszeit“ brachte den Menschen nach dem Mittelalter für Jahrhunderte Notund Elend. Die Schuld gab man den Hexen. ..
Erderwärmung bescherte Römischem Reich fette Jahre Olivenbäume, Weinreben und anderes, was man eher aus wärmeren Regionen kennt, warf vor 2000 Jahren auf britischem Boden Erträge ab. Tacitus (58-117), der so akkurate römische Historiker, hat es der Nachwelt überliefert.
2015_12_09
https://www.welt.de/geschichte/article149773123/Erderwärmung-bescherte- Roemischem-Reich-fette-Jahre.html
Alpengipfel waren vor 6000 Jahren bis hoch hinauf eisfrei
2020_12_17
https://www.swissinfo.ch/ger/alpengipfel-waren-vor-6000-jahren-bis-hoch- hinauf-eisfrei/46231498
New glacier evidence for ice-free summits during the life of the Tyrolean Iceman
2020_12_17
https://doi.org/10.1038/s41598-020-77518-9
Im Mittelalter wuchsen in Deutschland Zitronenbäume.
In England wurden ebenfalls Wein und Olivenbäume angebaut. Es war wärmer als heute, Mittel- und Nordeuropa hatte seine Blütezeit!
TERRA-X 26.08.2023
24.50min-25.50min
https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/wein-eine-geschichte-durch-die- jahrtausende-doku-100.html
Gletscherschmelze legt Römerzeit-Siedlungen frei
2024_09_10
https://www.derstandard.de/story/3000000235733/gletscherschmelze-legt- roemerzeit-siedlungen-und-weltkriegsbomber-frei
Meilenstein“ für Klimaforschung mit Hilfe von Dinosaurier-Zähnen
2025_08_08
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen
/goettingen-klimaforschung-mithilfe-von-dinosaurierzaehnen,klimaforschung- 100.html
Die Untersuchung zeigt, dass die Luft vor etwa 150 Millionen Jahren schon viel Kohlenstoffdioxid (CO2) enthalten habe. Laut der Wissenschaftler sogar viermal so viel wie zur Zeit vor der Industrialisierung – das heißt, bevor der Mensch große Mengen des Treibhausgases in die Atmosphäre ausstieß.Aktivere Pflanzen zu Zeiten der Dinosaurier
Der höhere CO2-Gehalt in der Luft und die höhere durchschnittliche Jahrestemperatur führten dazu, dass die Pflanzen damals mehr Photosynthese betrieben haben, so die Forscher weiter
Die enormen Vorteile der Elektrozossen geniessen derzeit die stolzen Besitzer in der Ukraine und im Iran.
Der Kaiser ist nackt
Willst du ’nen nackten Kaiser sehen,
brauchst nach Deutschland nur zu gehen.
Kaiser nennt man den Typen nicht,
der niemals hält, was er verspricht,
und ist dabei nicht unbekleidet,
wenn er Steuerzahler ausweidet.
Doch wenn man ihn beim Worte packt,
ist dieser Kaiser ziemlich nackt.
Des Märchens Kleidungsindustrie
zeigt heut‘ sich als Ideologie,
nicht nur ein Nichts ist die jedoch,
gleicht eher einem Schwarzen Loch,
um das ein Wirbel Abschaum kreist,
der Deutschland in den Abgrund reißt,
wird der nicht schleunigst abgewrackt,
dann ist nicht nur der Kaiser nackt.
„Kommunismus – das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes.“
Brüssel ist aber weiter denn je von der Macht der Räte entfernt und die Bürger wissen das im Grunde, sie mißtrauen der Überwachung ohne Macht der Räte
Und dann haben die Kapis gedacht, wenn man, wie früher, die Technologie Latte höher legt, verdrängt man damit Wettbewerber, aber weit gefehlt, SMET Graduates heute China 4 mio p.a., USA 800.000 u.s.w., Wikip ist da nicht ganz aktuell. Der BYD Gründer hat mit Batterien angefangen, dann erst kamen Autos. Oder Xiaomi Su-7. Heute errichtet die EU Schutzzölle gegen Chinesische E-Autos. Also planten Chinesische Hersteller Werke in EU, dann verlangte Brüssel den Zugang zu chinesischer Batterie Technik, dann verzichteten chinesische Hersteller auf Investitionen in EU.
„Es ist egal, ob die Katze schwarz oder weiß ist, Hauptsache sie fängt Mäuse.“
In China fängt sie aber schon verdammt viele Mäuse, noch genießen die Chinesen die Flutung mit Konsumgütern. Nehmen wir den PKW im Privatbesitz, 10.000 km/a, Schnitt 50 Km/h ergibt eine Nutzung von unter 3%, über 97% stehen die Dinger, auf den öffentlichen städtischen Straßen viel mehr stehende als fahrende Autos, ein Wahnsinn. Und das Fahren kann längst autonom sein. Auch die Busse können autonom fahren, damit entfällt der Druck, sie immer größer und damit die Takte immer länger zu machen. Weniger Produktion, weniger Umweltbelastung, weniger Profite, mehr Freizeit, mehr Wohlstand.
lobdertorheit.substack.com/p/fun-fun-fun
Agenda 2030: die Sklaven sollen die Fresse halten, arbeiten und sterben. Autofahren wird zum Privileg. Aber, hey, weiter Dreckhaufen wählen, ist sicherlich die Lösung.
Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) jubelt trotzdem, dass letztere „Marktführer und Innovationstreiber“ sind (Pressemeldung vom 16. April 2026):
„VDA-Präsidentin Hildegard Müller erklärt dazu: „Zu oft verfallen Debatte und Argumente in Schwarzweiß-Schemata. Fakt ist: Unsere Industrie restrukturiert sich, wir setzen mit großem Engagement und hoher Kreativität, auf Investitionen und Innovationen auf dem Weg zur klimaneutralen und digitalen Mobilität der Zukunft. Unsere Hersteller haben bei der E-Mobilität in vielen Märkten einen höheren Anteil als am Gesamtmarkt.“
Tja, die deutsche Autoindustrie marschiert eben streng nach Protokoll und mit Disziplin innovativ in den klimaneutralen Abgrund. Da sollten sich andere wirklich eine Scheibe abschneiden :-)))
E-Autos, auch Gebrauchte, sind für viele Bewegungsprofile einfach ideal und völlig unkompliziert. Geringste Wartungskosten inklusive, Ladekosten je nach Verfügbarkeit günstiger bis maximal gleich teuer wie Treibstoffe. Prämien um den Markt anzukurbeln (gesättigte Märkte sollen schon mal vorkommen) gabs schon früher und sind kein Merkmal, das erstmals auftritt. Der Zustand von Akkus lässt sich gut testen, besser als dies bei gebrauchten Benziner/Diesel samt Getriebe möglich ist.
Der E-Auto Zwang entstand ja aus der CO2-Hysterie und verlogenen NULL-CO2-Emission für E-Autos heraus. Ergebnis: siehe Fiat, Ford, Opel, … Enthauptungsschläge für die Volumenmodelle – übrig bleibt das teure Zeug und die Elektrischen. Bei Hybriden bekommt man überhaupt das volle Risiko aus beiden Welten, ist mir völlig unerklärlich warum man sich das antut.
Fahre selbst Tesla Model 3 (derzeit 110 tkm) und BMW 5er Diesel (derzeit 180 tkm) gebraucht, da die Autos von mehreren Personen genutzt werden wird ausgewählt was am besten passt, betrieblich oder privat.
Schade, aber es ist eine Tatsache, dass die Politik funktionierendes Weltklasse-knowhow im Klo runterspült und hier kein Nebeneinander der Technologien sein darf. Wer vorschnell urteilt kann auch mal am Tesla-Supercharger die todunglücklichen Benutzer (Kennzeichen aus ganz Europa) oder verzweifelte Paketzusteller ansprechen, Vorsicht Ironie;-) Wer ein günstiges, gebrauchtes E-Auto bekommen kann sollte es mal ausprobieren und zuschlagen.
Die gestopften Bobos sollen sich ruhig teure E-Autos kaufen – aber bitte ohne staatliche Subventionen! Es ist nicht einzusehen, dass der Spaß von der Allgemeinbevölkerung subventioniert wird. Tesla-Fahrer und andere E-Enthusiasten können ruhig ein paar Tausender mehr zahlen. Aber offenbar ist die Nachfrage trotz Subventionierung beschränkt, aus Gründen, die der Artikel gut darstellt. Es ist jedenfalls absurd zu glauben, dass man Verkehr und Heizung mit Flatterstrom betreiben kann.
Batterien bleiben halt die Achillesferse der BEVs, und den letzten beißen die Hund bzw. er ist u.U. mit einigen tausend Entsorgungsgebühr dabei statt das gute Stück für 1 oder 2k nach Minsk oder Lagos zu schicken. Immer wieder geht so was auch mal in Flammen auf, auch wenn es wohl Einzelfälle sind.
https://tucoschild.substack.com/p/reprise-ev-infernos-torched-trailers
Im gleichen Blog: guter Artikel wie es Toyota geschafft hat, dem BEV-Konkurs den wohl alle größeren Autohersteller aktuell klar ins Auge sehen zu entgehen: ein Familienunternehmen das von Ingenieuren und Kaufleuten geleitet wird und nicht von gehirngewaschenen oder erpressten Blackrock-DEI-Ideologen.
Hege noch unerschütterlich die Hoffnung, dass an solchen Konzepten: https://gehtanders.de/ mehr dran ist, als offiziell darüber berichtet, bzw. eher gar nichts Positives darüber berichtet wird.
Tipp: Wer zufällig in der Nähe wohnt, könnte dort eigentlich erleuchtet werden …
Die verantwortlichen Versager gehören aus dem Verkehr gezogen! Das Debakel ist eine Folge der Führung ungewählter vermeintlicher Experten. Es darf nicht sein, dass eine ganze Volkswirtschaft von Inkompetenz in Geiselhaft genommen werden kann – die dann auch noch Majestätsbeleidigungsparagraphen installiert!
abgesehen davon, reparatur eines solchen vehikels ist teuer und selbst bei geringfügigen schäden ist dieses politische artefakt schon bald ein wirtschaftlicher totalschaden.
Das war von Anfang klar, dass das nicht funktionieren wird. Wie erwähnt, Autos mit riesigen Subventionen in den Markt gedrückt, Strom wurde extrem verbilligt angeboten zum Aufladen, ja teilweise fast gratis.
Das ist nun alles weg. Eine komplette Ladung kostet heute gleich viel mit einen Tank mit Benzin zu füllen. Ebenso war klar, dass der Strom nie reichen wird. AKW wollte man ja auch nicht mehr. Daher wird es zu Abschaltungen der Aufladung kommen. Dann stehen die ganzen Karren.
Niemand hat an die Mieter gedacht. Europa ist ein Land der Mieter. Dort gibt es keine Ladeinfrastruktur. Sehe es bei mir. Bin auch Mieter in einem Wohnblock. Aufladen unmöglich. Gibt es nicht. Könnte es auf eigene Kosten in der Tiefgarage installieren. Wäre aber so teuer, dass es über 10 Jahre gehen würde, bis das amortisiert ist. Was wäre die Alternative? Abends an eine Ladesäule und dort 1 Std. warten, bis geladen. Einfach Blödsinn.
Ja sogar die Autovermieter verscherbeln alle Elektrokarren. Kommt auch noch dazu, was niemand bedacht hat, mittlerweile ist in vielen Tiefgaragen das Parken verboten wegen der Brandgefahr. Ist kaum löschbar.
Was wir mittlerweile auch haben, Totalüberwachung im Auto. Ist der Grund, dass ich nie wieder ein Auto neuer als 2024 fahren werde! Ebenso bleibe ich beim Benziner. Zurzeit ein Benziner aus 2018. Den fahren, so lange es geht und danach wieder einen gebrauchten Benziner suchen.
Elektrifizierung des ganzen Landes geht nur mit Atomkraft, aber nicht mit den alten AKWs, die nur das notwendige Übel der Bombe waren, DFL wäre fein, auch als Atommüllverbrennungsanlage, ist aber nicht gewollt. Ob Fusion schließlich gelingen wird ist fraglich, die D Regierung bietet eine völlig unzureichende Förderung. Vielleicht China. Aber das ist ein Problem westlicher Demokratien, der Zyklus einer Technologie ist viel länger, als eine Wahl- / Regierungsperiode. Eine Regierung installiert eine Technologie, die nächste reißt sie wieder raus.
Mini AKWs werden gehyped, aber die Netzstruktur ist nicht nur für Wind unpassend, Die Netzknoten sind da, wo die großen AKWs waren !