Impfstoffe gegen Varianten sind ein Flop und gefährlich für die öffentliche Gesundheit

17. Mai 2022von 4 Minuten Lesezeit

Mittlerweile wird immer klarer, dass die Anfang Januar 2020 designten Covid-Impfstoffe sehr rasch ihre Wirksamkeit verlieren und die negativen Effekte mittlerweile klar überwiegen. Das Versprechen an Varianten angepasste Produkte zu entwickeln ist offenbar gescheitert.

Der belgische Wissenschaftler Geert vanden Bossche hat das in einem offenen Brief an die WHO vorhergesagt und auch korrekt die Förderung der Entwicklung von Varianten durch die Impfkampagnen. Sein Argument ist, dass die Viren der ganz schmalen, auf nur einen kleinen Teil des Virus und dessen Spike gerichteten Abwehr, ausweichen können. Die Antikörper durch Impfung sind bei allen Menschen nahezu gleich, gibt es eine Fluchtmutation, so entkommt diese bei allen Geimpften.

Die Immunität durch natürliche Infektion entwickelt Antikörper und T-Zellen wirksam gegen viele Merkmale des Virus. Sie ist noch dazu bei jedem Menschen unterschiedlich. Kann sich eine Mutation bei einem (ungeimpften) Menschen durchsetzen, wird sie aber beim nächsten oder übernächsten auf eine etwas veränderte Abwehr stoßen, wo die Mutation sogar zum Nachteil wird.

Das ist auch der Grund, warum die ersten Mutationen erst spät im Jahr 2020 aufgetreten sind in Gebieten wo die klinischen Untersuchungen verschiedener Impfpräparate abliefen. Je mehr Menschen geimpft waren umso schneller haben sich die Varianten entwickelt.

Omicron ist mittlerweile nur mehr ein Marketinggag, beschreibt aber keine Variante mehr. BA.1 bis BA.4 oder 6 samt Untervarianten unterscheiden sich voneinander mehr als die ersten Varianten vom ursprünglichen Virus. Der Mutationsdruck durch die Geimpften erzeugt neue Varianten in rascher Folge. Deshalb war es unmöglich die versprochenen „angepassten“ Impfstoffe zu liefern.

Bei Tests hat sich außerdem gezeigt, dass auch bei veränderten und an neue Varianten angepasste Formulierungen die Geimpften immer wieder die alten Antikörper gegen das Wuhan Virus produzieren. Man nennt dies die Antigenerbsünde.

Impfstoffe in der Sackgasse

Die folgenden Punkte sind laut dem Autor Igor Chudov unüberwindbare Probleme für jeden „Variantenimpfstoff“:

  • Die vorhandenen Sars-Cov-2-Varianten sind so weit voneinander entfernt, dass kein Spike-Antigen Antikörper gegen alle vorhandenen Varianten erzeugen kann.
  • Selbst wenn man die zeitaufwändigen „Sicherheitstests“ und „Wirksamkeitstests“ außer Acht lässt, die, wie wir wissen, bei „sicheren und wirksamen Impfstoffen“ nicht erforderlich sind, dauert der Entwicklungs- und Produktionszyklus Monate. Während dieser Zeit werden neue Varianten auftauchen, die den Impfstoff überflüssig machen.
  • Fast niemand ist „Covid-naiv“. Die meisten Menschen haben ein oder mehrere Covids gehabt, und die meisten wurden geimpft. Das macht die immunologische Situation wesentlich komplizierter als im Jahr 2020.
  • Die Menschen sind endlich aufgewacht, und die Neuaufnahme von „Covid-Impfstoffen“ und weiteren „Auffrischungen“ ist zum Glück vernachlässigbar. Ein neumodischer Impfstoff, der in aller Eile entwickelt und von denselben Gaunern an die verbliebenen Impfbegeisterten vermarktet wird, wird niemals einen epidemiologischen Unterschied machen. Warum sollte man ihn also herstellen? Pfizer und Moderna wissen, dass er sich nicht verkaufen lässt und ihnen kein Geld einbringen wird.
  • Geboosterte und geimpfte Menschen können ohnehin keine richtige Immunität gegen neue Sars-Cov-2-Antigene entwickeln.

Wir sind also dabei angelangt, dass endlos neue Varianten auftauchen, die immer wieder die Geimpften infizieren. Die Ungeimpften sind weiterhin gut geschützt, denn sie haben T-Zellen und Antikörper gegen eine Reihe anderer Stellen des Virus, wie etwa das Nukleokapsid-Protein.

Diese Immunität könnte aber möglicherweise auch obsolet werden, wenn wieder gentechnische Präparate auf den Markt kommen, die andere Proteine präsentieren. In einem Artikel im Scientific American vom 25. Februar 2022, in dem noch die Ankunft eines Omicron-Impfstoffs von Pfizer für März als sicher dargestellt wird, wird auch über andere Möglichkeiten berichtet:

„Gritstone Bio zielt mit seinem selbstverstärkenden RNA-Impfstoff auf ein breites Spektrum von SARS-CoV-2-Proteinen ab, um sowohl eine Antikörperreaktion gegen das Spike-Protein als auch eine breite zelluläre Reaktion gegen T-Zell-Epitope, die sich nicht auf dem Spike-Protein befinden, hervorzurufen. Nach der vorläufigen Genomanalyse des Unternehmens haben die in der Omicron-Variante gefundenen Mutationen nur minimale Auswirkungen auf die T-Zell-Epitope, die für die Aufnahme in den Impfstoff ausgewählt wurden: Etwa 2 Prozent der 146 Epitope, die sich nicht auf dem Spike-Protein befinden, werden wahrscheinlich betroffen sein.“

Werden genug Menschen mit Präparaten geimpft, die die Produktion von Antikörpern gegen andere Merkmale des Virus fördern, kommt es auch dort zu Immunflucht-Varianten und dann ist auch die Immunität von Ungeimpften gefährdet.

Bisher war lediglich der Pocken-Impfstoff erfolgreich, der sich gegen die sehr großen doppelsträngigen DNA-Viren richtet, die genetisch sehr stabil sind. Impfungen gegen Dengue, HIV und Corona haben bisher regelmäßig versagt und sogar negative, infektionsverstärkende Folgen gehabt.


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Fortsetzung der Impfkampagnen schadet Geimpften und verhindert Herdenimmunität

Kritik von Geert Vanden Bossche an neueren Pharma-Impf-Studien

Post-Vakzin-Syndrom -Handbuch für Geschädigte: Vorstellung im RTV Talk mit Autor Florian Schilling

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25 Kommentare

  1. P. Engel 18. Mai 2022 at 19:10Antworten

    Im Moment ist der Mainstream leider immer noch tonangebend. Je mehr jedoch und je länger geboostert wird, desto mehr werden den Menschen allmählich die Augen aufgehen. In einem halben bis in einem Jahr sollte das hoffentlich so weit sein.gel

  2. Al 18. Mai 2022 at 9:50Antworten

    Also bitte nochmal: Impfen gegen Erkältungsviren ist wie Vögeln für die Jungfräulichkeit.

    Immer wieder werden lang und breit irgendwelche Fürs und Widers, Varianten, Szenarien, Dieses und Dases durchgekaut. Klar, in einem Blog muss man Textmasse generieren, Themen variieren, Endlosschleifen drehen …

    Für einfache Tatsachen ist leider auch hier kein Platz: Impfen gegen Viren ist Schwachsinn. Und überhaupt wurde noch nie bewiesen, dass Impfen überhaupt irgend jemanden gesünder gemacht hätte – und trotzdem wird diese Mär überall ständig und immer wieder rauf und runter gebetet.

    Und wer auf Virologen hört und diese zitiert, der hat leider auch noch nichts richtig gelernt …

  3. anamcara 18. Mai 2022 at 8:15Antworten

    @Paul
    “Vom Tisch ist ein Thema. dann wenn das Ergebnis einer Studie lautet:
    Es wurde eindeutig nachgewiesen dass…”

    Die Studie hätte dann wohl kaum das peer-reviewed erfolgreich durchlaufen.
    Ausserdem steht da “sollte” vom Tisch sein.

  4. PETER Siegfried KRUG 17. Mai 2022 at 23:45Antworten

    Ich bin schon gespannt auf den kommenden Herbst. Werden die Ungeimpften wieder ausgesperrt? Wird es eine Impfpflicht geben?
    Und die anderen wichtigen Fragen betreffen mich: Kann ich einen Kundenstamm aufbauen, der sich nicht durch die Corona -hysterie abschrecken lässt?

  5. Dr. Rolf Lindner 17. Mai 2022 at 19:47Antworten

    ANTIKÖRPER

    Man muss es noch ‚mal deutlich sagen,
    die Genimpfung, die braucht kein Schwein,
    nur die, die nach den Dollars jagen
    und drin sind in dem Jagdverein.

    Die meisten Menschen sind zu dämlich,
    wissen nicht, dass man impfen kann
    einfach mit toten Viren nämlich,
    wenn nicht, mit Antigenen dann.

    Um Antigene herzustellen,
    braucht es keinen Mensch dazwischen,
    dessen körpereig’nen Zellen
    die Antikörper dann erwischen.

    Vakzine antigenbasiert
    oder die mit toten Viren
    wurden seit längerem kreiert,
    jedoch die Biontech nicht schmieren.

    Statt zuzulassen, womit man impft,
    was sich woanders konnt‘ bewähren,
    werden in Deutschland die beschimpft,
    die man konnte nicht bekehren.

    Die sich nicht bekehren lassen,
    Gene in den Leib zu spritzen,
    die Medien und die Doofen hassen,
    noch mehr die deutschen Politspitzen.

    Die Pharmalobbys so riskieren,
    dass Menschen an der Impfung sterben,
    wofür man sollte arrestieren
    alle, die für das Gengift werben.

    Die Krönung ist von allen Dingen,
    dass die Politclowns sich nicht schämen,
    wollen Menschen dazu zwingen,
    an einem Großtest teilzunehmen.

    Die Teilnahme an einem Großtest,
    die ist frei jedoch schon immer.
    Wer einen Zwang dazu erlässt,
    ist ein Diktator oder schlimmer.

    Die Gengift fördern, das ist klar,
    mit voller Absicht oder blind,
    für das, was Deutschland einmal war,
    die wahren Antikörper sind.

  6. Dr. Rolf Lindner 17. Mai 2022 at 19:39Antworten

    Die Virologieprofessorin (Barbara Gärtner) schwurbelt heute morgen im Moma (ab 06:48) über Eigenschutz und Schutz vor schweren Verläufen durch vierte Impfung, selbst nach Erkrankung, so, als ob die Impfungen gegen ein einzelnes Protein (eine Corona-Spike-Variante) besser schützen würden als die Immunität gegen das ganze Virus. Hier ist noch nicht einmal die Rede von den schwerwiegenden Impfnebenwirkungen. Hanebüchen die Behauptung, alte Leute mit Immunschwäche müssen extra wichtig geimpft werden. Wie soll in einer Immunschwäche ein Immunität durch Impfen erreicht werden? Abgesehen davon, dass sie behauptet, dass die Impfung extrem vor schweren Verläufen schützt, was angesichts der Belegung der Intensivstationen mit vorwiegend geimpften Patienten eine glatte Lüge ist. Gegen wie viele Corona-Varianten will die Frau Professorin wie oft impfen? Einen Studenten, der ihr so etwas in einer Prüfung anbieten würde, müsste sie durchfallen lassen. Ich plädiere dafür, der Frau alle akademischen Titel und Grade abzuerkennen.

  7. Heiko 17. Mai 2022 at 17:24Antworten

    Diese vanden Bossche ist ein Trojaner und dient immer noch seinem Herrn Bill Gates. Alles, was er pseudokritisch von nsich gibt, unterstützt das Pandemienarrativ. Wie kann man von einem Virus Varianten finden, wenn das Ursprungsvirus nie exakt nachgewiesen wurde? Wo ist definiert, was eine Virusvariante ist und ab wann man von einem neuen Virus spricht? Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel und können nicht auf Impfstoffe reagieren. Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

  8. Andreas N 17. Mai 2022 at 15:23Antworten

    Ich gehe davon aus, dass diese Informationen auch unseren Gesundheitswächtern bekannt sind. Logisch wäre daher sämtliche Maskenpflichten sofort und bei gutem Wind (sprich: niedrige Spitalsbelastung, warmes Wetter) noch möglichst viele Menschen tatsächlich zu immunisieren und somit bestmöglich auf den Winter vorzubereiten. Aber es scheint, als ob die Politik weder an die Wirkung der Maske glaubt (sind ja soo viele geimpft und daher gar nicht gefährdet) noch an jene der Impfung (dann bräuchte es jetzt keine Maske). Folglich sehen wir (mangels Datengrundlage?) einen Kurs der totalen Unsicherheit, der erneut in Strafdrohungen gegen Nichtgeimpfte und Maskenverweigerer (die vermutlich für die nächste Welle verantwortlich gemacht werden) münden wird.
    Österreich und seine Coronapolitik ist damit eine Lachnummer für die restliche Welt. Sind wir tatsächlich schon so weit eingeschüchtert, dass wir uns nicht einmal gegen die Maskenwillkür zur Wehr setzen wollen?

    • anamcara 17. Mai 2022 at 21:34Antworten

      Aufgrund dieser aktuellen peer-reviewed Studie
      „Correlation Between Mask Compliance and COVID-19 Outcomes in Europe“
      die am 19. April 2022 im Cureus Journal of Medical Science veröffentlicht wurde, und die Korrelation zwischen der Verwendung von Masken und der Morbiditäts- und Mortalitätsrate im Winter 2020-2021 in Europa untersuchte sollte das Thema Masken vom Tisch sein.

      „Daten aus 35 europäischen Ländern zu Morbidität, Mortalität und Maskennutzung während eines sechsmonatigen Zeitraums wurden analysiert und miteinander verglichen“, heißt es in der Studie weiter, die insgesamt 602 Millionen Menschen umfasst.

      „Die vorgestellten Ergebnisse deuten darauf hin, dass Länder mit hoher Maskencompliance in dem sechsmonatigen Zeitraum, der die zweite europäische Welle von COVID-19 umfasste, nicht besser abschnitten als Länder mit geringer Maskennutzung“,

      „Das Fehlen negativer Korrelationen zwischen der Verwendung von Masken und den COVID-19-Fällen und -Todesfällen deutet darauf hin, dass die weit verbreitete Verwendung von Masken zu einem Zeitpunkt, an dem eine wirksame Intervention am dringendsten benötigt wurde, nämlich während der starken Herbst-Winter-Spitze 2020-2021, nicht in der Lage war, die COVID-19-Übertragung zu reduzieren“.

      Abgesehen davon, dass die Einhaltung der Maskenpflicht keinen Nutzen für die Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 hatte, wurde in der Studie eine „mäßig positive Korrelation“ zwischen der Verwendung von Masken und COVID-19-Todesfällen festgestellt.

      Darüber hinaus deutet diese mäßig positive Korrelation zwischen der Verwendung von Masken und Todesfällen in Westeuropa darauf hin, dass die allgemeine Verwendung von Masken schädliche unbeabsichtigte Folgen gehabt haben könnte.

      • Paul 18. Mai 2022 at 6:37

        Genau da liegt das Problem. Studien die mit dem Ergebnis: Deuten darauf hin enden sind leider nicht “ eindeutig“
        Vom Tisch ist ein Thema. dann wenn das Ergebnis einer Studie lautet:
        Es wurde eindeutig nachgewiesen dass…….
        Lesen sie auch immer die Limitations der Studien. Da ist noch viel im Unklaren.

      • Al 18. Mai 2022 at 10:05

        Dieser „Paul“ ist echt gut. Mal müssen die PR-Trolle behaupten, IHRE Studien wären der Weisheit letzter Schluss, das Gelbe vom Ei, dann müssen sie wieder behaupten, diese oder jene ihnen unangenehme Studie wäre ja „nicht eindeutig“ im Ergebnis. Ein Herumgeeiere ohne Ende.

        Wer macht sowas eigentlich mit? Nur Leute, die genau das glauben wollen, was man ihnen vormacht. Und leider gibt es davon so viele.

        Heute können 1.000 PR-Trolle zig Millionen Menschen beeinflussen und führen – ein Personalschlüssel, den die Jesuiten nur annähernd erreichen konnten indem sie mit den Eroberungstruppen und Militär zu den Heiden gegangen sind, und diese per Waffengewalt „bekehrt“ haben.

        Ach, und ganz vergessen: unliebsame Studien zeigen ja immer nur Korrelationen, also höchstens Verdachte …. aber deren Gefälligkeits-Studien zeigen nichts als Eindeutigkeiten und letztendliche Wahrheiten.

        Um es kurz zu machen: Studien, die entsprechend des Narratives gedeutet werden können, sind gut und wahr. Alle anderen sind natürlich „nicht „eindeutig““.

        Brülllachachaachaach, diese PR-Stöpsel, wer nimmt eigentlich sowas ernst? Die Blödheit ist doch den Nicks ins Gesicht geschrieben. ;-)

      • HelmutK 18. Mai 2022 at 13:42

        „…jene ihnen unangenehme Studie wäre ja „nicht eindeutig“ im Ergebnis. Ein Herumgeeiere ohne Ende.“

        Wenn es um eher belanglose Dinge gehen würde, wäre das ja noch geradeso akzeptabel. Wenn es aber um Leben oder Tod geht sicher nicht. Mögliche schwere Nebenwirkungen und Todesfälle einfach mit „nicht ausreichend belegt“ vom Tisch wischen zu wollen, zeigt das der korrupten Pharmaindustrie und ihrer bezahlten Hetz-Trolle Menschenleben nichts bedeuten.

        Der Namenswechsler-Troll würde sicher auch die interstellare Flugreise nach Beteigeuze bedenkenlos weiterempfehlen, wenn eine Studie gezeigt hätte, das diese 1000 mal sicherer sei als mit dem Flugzeug zu reisen (auf die Wegstrecke bezogen). Womit (gemäß Studie) die Chance Beteigeuze lebend zu erreichen eher gering wäre. Trotz vortrefflicher Sicherheit bzgl. interstellarer Flugreisen.

  9. Michael R 17. Mai 2022 at 12:35Antworten

    Leider ist aber die Impfpflicht weder in Österreich noch in Deutschland vom Tisch sondern spukt – wie schon vermutet – noch immer in den Hirnen unserer Politiker herum. So liest man heute bei den Deutschen Wirtschafts-Nachrichten DWN:


    Impfpflicht weiter auf dem Tisch: Drei Bundesländer geben nicht auf

    17.05.2022 11:20

    Die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Bayern dringen auf einen Neuanlauf im Bundestag für eine Impfpflicht ab 60 Jahren.

    Die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Bayern dringen angesichts einer drohenden Corona-Welle im Herbst auf einen Neuanlauf im Bundestag für eine Impfpflicht ab 60 Jahren. Bei der digitalen Gesundheitsministerkonferenz am Montag stellten der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha und sein hessischer Amtskollege Kai Klose (beide Grüne) einen entsprechenden Antrag, Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) schloss sich dem Vorschlag an.

    Nun soll nächste Woche im Kreise der Gesundheitsminister darüber beraten werden, ein Beschluss soll im Juni fallen. Die drei Südländer sind der Meinung, dass mit der Impfpflicht ab 60 eine Überlastung des Gesundheitssystems und damit auch Einschränkungen für die Gesamtbevölkerung vermieden werden könnten.

    Lucha sagte am Dienstag, man dürfe die Debatte zu diesem Thema nicht aufgeben. „Ich habe noch Hoffnung, dass zumindest bei der Impfpflicht ab 60 Jahren das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.“ Zu den saisonalen Erkältungserkrankungen kämen im Herbst wieder vermehrt Covid-Fälle mit schweren Krankheitsverläufen hinzu.

    Bekanntlich sind jedoch in der Altersgruppe über 60 ohnehin schon fast alle geimpft, meist bereits dreimal, nicht wenige bereits viermal. Welchen Beitrag eine Zwangsimpfung der wenigen noch Ungeimpften (die durch Covid Infektionen jedoch bekanntlich besser immunisiert sind als Geimpfte) erschliesst sich nicht. Zumal längstens bewiesen ist, dass eine Immunisierung nach einer Impfung nur von kurzer Dauer ist und die mRNA basierenden Impfstoffe ein hohes Risiko beinhalten.

    Bekannt ist auch, dass es eine permanente 10 prozentige Übersterblichkeit in der Bevölkerung gibt, über deren Ursache noch gerätselt wird. Wer die Traueranzeigen verfolgt oder auf den Friedhöfen die Augen offen hält, wird feststellen, dass es zunehmend zu Sterbefällen („plötzlich und unerwartet“) bei Menschen im Alter von über 50 bis Ende 60 kommt.

    Was soll mit einer Impfpflicht für über 60-jährige (Rentner und solche die kurz davor stehen) wirklich erreicht werden? Die mRNA Impfstoffe wirken bei Mutationen kaum noch, sie können weder Ansteckung noch Weitergabe verhindern.

    Sollte eine Impfpflicht ab 60 kommen werden sich alle impfen lassen müssen, auch die schon Geimpften und Geboosterten werden sich erneut impfen lassen müssen wegen der kurzen Wirkdauer.

    Die mögliche „Überlastung des Gesundheitssystems“ darf – wie hier erneut angeführt – niemals Grund für eine Impfpflicht sein, denn der Staat hat die Aufgabe genügend Kapazitäten vorzuhalten. Stattdessen hat die BRD in den vergangenen Jahren aus Gründen der Kostenersparnis Tausende von Betten abgebaut und Fachkräfte demotiviert und damit reduziert statt aufgebaut. Im Übrigen waren in den zurückliegenden Jahren der Pandemie die Gesundheitssysteme zu keiner Zeit überlastet.

    • Hans Im Glück 17. Mai 2022 at 13:00Antworten

      @Michael R.

      was geht in deren Köpfen vor sich? So vollkommen Fakten resistent kann doch einfach niemand sein.

      • Toni 17. Mai 2022 at 14:44

        Bedauerlicherweise geht es nicht um Fakten, sondern um die Umsetzung eines Planes.

        Ja das gibt es wirklich, dass manche Menschen einen Plan haben und diesen auch umsetzen wollen. Dieser Plan lautet: Bevölkerungsreduktion. Wie bringt man die Bevölkerung dazu, so einem tödlichen Plan zuzustimmen? Damit haben sich schon viele kluge Köpfe beschäftigt und das Ergebnis wird „Nudging“ genannt, sehr gut bei igorchudov.substack.com/p/vaccine-skeptics-are-the-true-critical beschrieben.

        Hat vor hundert Jahren aber auch schon gut funktioniert: Damals wurde die Bevölkerung mit der Behauptung „in 2 Wochen kommen unsere Truppen siegreich aus Serbien zurück“ über den Tisch gezogen. Der gleiche Schmäh (auf wienerisch) läuft jetzt bei den Sanktionen.

        Glück auf, Toni

      • anamcara 17. Mai 2022 at 15:44

        Das Problem ist, dass diese Menschen nicht auf evidenzbasierte Beweise reagieren, indem sie die Realität anerkennen, sondern indem sie ihre Überzeugungen noch weiter festigen.

        Dieses kontraproduktive Denken wird durch die „kognitive Dissonanz“ noch verschärft.

        Wenn diese Menschen mit Fakten konfrontiert werden, die ihre Überzeugungen widerlegen, entscheiden sie sich für die, in ihren Augen am wenigsten schmerzhafte Lösung, und halten an ihren Wahnvorstellungen fest, egal wie katastrophal diese sind, anstatt zuzugeben, dass sie sich geirrt haben.

        Diese Politiker sind ein Lehrbuchbeispiel für dieses Verhalten und sind, durch ihr sektiererisches unverantwortliches Denken, eine Gefahr für die Gesellschaft.

        Gerade eben noch von einem Arbeitskollegen erfahren.
        Massive Nebenwirkungen nach der ersten Impfung, längere Hospitalisierung, Entzündungen, hohes Fieber, Sprachverlust, Essensstörungen..
        Wurde nicht in die Statistik aufgenommen; ein Arzt hat ihm im Vertrauen mitgeteilt, dass er mehrere ähnlich gelagerte Fälle behandelt hat.

      • Fritz Madersbacher 17. Mai 2022 at 22:02

        @anamcara
        17. Mai 2022 at 15:44
        „… anstatt zuzugeben, dass sie sich geirrt haben. Diese Politiker sind ein Lehrbuchbeispiel für dieses Verhalten …“
        Bei ihnen kommt noch die Angst vor dem Gesichtsverlust dazu, der ihre Zukunftsaussichten bedroht …

    • Hanna 17. Mai 2022 at 14:05Antworten

      »Was soll mit einer Impfpflicht für über 60-jährige (Rentner und solche die kurz davor stehen) wirklich erreicht werden?« –

      Ziel:

      Einsparung von jahrelangen Pensionszahlungen. Durch vorzeitiges Ableben der Zielgruppe.

  10. anamcara 17. Mai 2022 at 12:12Antworten

    “Mittlerweile wird immer klarer, dass die Anfang Januar 2020 designten Covid-Impfstoffe sehr rasch ihre Wirksamkeit verlieren..“

    Noch eine aktuelle Studie

    “Neutralizing Antibodies Against the SARS-CoV-2 Omicron Variant (BA.1) 1 to 18 Weeks After the Second and Third Doses of the BNT162b2 mRNA Vaccine”

    die bestätigt, dass

    Die Immunität gegen die Omicron-Coronavirus-Variante nach einer zweiten und dritten Dosis des „Impfstoffs“ Covid-19 von Pfizer und BioNTech schnell nachlässt so die dänische Studie mit 128 Personen, die zwei oder drei Dosen erhalten hatten.

    In unserer Studie wurde ein rascher Rückgang der Omicron-spezifischen neutralisierenden Serum-Antikörper-Titer nur wenige Wochen nach der zweiten und dritten Dosis von BNT162b2 festgestellt und die Antikörper waren viel niedriger als die Antikörperspiegel, die für die ursprüngliche und die Delta-Coronavirus-Variante spezifisch sind, so die Forscher.

    Der beobachtete Rückgang der neutralisierenden Antikörpertiter in der Bevölkerung entspricht dem Rückgang der Wirksamkeit des Impfstoffs gegen durch PCR bestätigte Omicron-Infektionen in Dänemark und symptomatische Omicron-Infektionen im Vereinigten Königreich.

  11. Harald Reuter 17. Mai 2022 at 11:20Antworten

    „Warum sollte man ihn also herstellen? Pfizer und Moderna wissen, dass er sich nicht verkaufen lässt und ihnen kein Geld einbringen wird.“

    Es genügt doch ein Gesundheitsminister, der ohne Rücksicht auf Verluste Verträge unterschreibt und neue Impfstoffe kauft. Wen interessieren denn die Menschen?

  12. Germann 17. Mai 2022 at 10:02Antworten

    Der Horror begann mit einer Notzulassung und nicht mit dem Virus. Anfang Januar 2020 wurde per Notzulassung ohne Langzeitstudieneinige designten Covid-Impfstoffe auf dem Markt gebracht. Mit Null Wirksamkeitgegen das Virus und negativen Effekte die überwiegen. Es kann nie ein Versprechen geben werden und schon gar nicht angepasste Produkte zu entwickeln, denn das Virus mutierte und niemand weiß was im Hintergrund sich abspielt. Fluchtmutation lässt grüßen.
    Der größte Feind war während der Pandemie auf Teufel komm raus eine Impforgie zu veranstalten. Das hat alles nur noch verschlechtert. Vorteil für jedes mutierte Virus. Unsichtbare Varianten sind am Zug und Big Pharma immer eine Nase voraus.
    Bis wirklich ein wirksamer Impfstoff entwickelt wird, ist diese Geschichte und neue vorhanden. Mit der Massenimpfung sind wir in der Sackgasse gelandet.

  13. Rosa 17. Mai 2022 at 9:37Antworten

    „Diese Immunität könnte aber möglicherweise auch obsolet werden, wenn wieder gentechnische Präparate auf den Markt kommen, die andere Proteine präsentieren.“

    Woraus sich ergibt:

    Der einzig vernünftige Schutz ist, sich KEINE – keine erste, keine weitere – Injektion verabreichen zu lassen.

    • Rosa 17. Mai 2022 at 10:39Antworten

      P.S.:

      … und – selbstredend – Stärkung der angeborenen Immunsysteme auf natürliche Weise. Gute Versorgung mit Vitaminen und Co, Achten auf umsichtige Lebensweise, etc.

      • Frühling 17. Mai 2022 at 11:08

        Für mich bleibt entscheidend, ob die Impfungen für alle freiwillig und ohne Psycho-Druck erfolgen. Wer sich gerne regelmäßig weiter impfen lassen möchte soll das machen. Ich möchte die Impfungen nicht, weil sich mir entgegen allem Wunschdenken der klinische Nutzen bislang nicht erschlossen hat. Außerdem kenne ich Menschen, die einen (nachgewiesenermaßen) schweren Impfschaden davon getragen haben. Das bestärkt mich ebenfalls darin, auf diese nur kurzzeitig wirkenden Impfungen zu verzichten.

    • Lucia 17. Mai 2022 at 18:06Antworten

      Warum schreiben hier alle die Impfstoffe wurden Anfang 2020 notzugelassen? Auch im Artikel ist das zu lesen. Richtig ist doch Ende 2020/Anfang 2021.

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